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WIEN/ Staatsoper: MATINEE DER OPERNSCHULE UND BALLETTAKADEMIE

22.12.2014 | Ballett/Tanz

WIENER STAATSOPER – 21.XII.2014: MATINEE DER OPERNSCHULE UND BALLETTAKADEMIE

 J.S.Bachs „Weihnachtsoratorium“ (Teile I und III) am Beginn, drei Ballett-Uraufführungen im zweiten Teil: Zur alljährlichen weihnachtlichen Leistungsschau sind die Studierenden den Ballettakademie der Wiener Staatsoper und die sangesfreudigen Eleven der Opernschule angetreten. Bachs Oratorien-Musik wurde unter dem Leiter des Opernschule-Teams Johannes Mertl und mit Hilfe des Bühnenorchesters und assistiert von einigen Herren des Opernchores mit bewegendem Kinderklang lieb gesungen. Die Darbietungen der schon reiferen Jungballerinnen und -ballerinos bewegten sich bereits auf professionellerem Niveau. Denn wie es heute weltweit verlangt wird, wo auch immer: Ohne größtem Drill geht es in diesem körperlich schon sehr fordernden und oft auch recht brutal gemanagten Job, auf welchen die Jugendlichen von Illusionen getragen und mit einem Hoffnungsschimmer auf eine einigermaßen positiv verlaufende Karriere hinarbeiten. Klassisch getrimmt präsentierten sich die Studierenden in „Avant-Scène“ der Ballettpädagogin Bella Ratchinskaja. Historische Tänzchen studierte Margit Legler ein, mit Beat-Sound vermochte Robert Sher-Machherndl anzutreiben. Und für alle Ballettschüler, eine international gemischt Schar in der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, gilt nur: Fest die Daumen für die Zukunft halten, damit einigen von ihnen der Einstieg in dieses herbeigesehnte künstlerische Berufsleben mit all seinen Tücken und menschlichen Fallen auch gelingen mag.

Meinhard Rüdenauer

 

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