Wien/ BStaatsoper
25.5.26 „Die Walküre“, Staatsoper

Foto:Klaus Billand
Pfingstmontag mit frühsommerlichen Temperaturen – und der erste „Ring“-Durchgang der laufenden Saison an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Eine Reihe an Rollendebüts schürten die Neugierde ebenso wie allerhand Gerüchte: angeblich droht dem Staatsopernpublikum bald ein neuer „Ring“.
Zwar pfeifen schon allerhand Spatzen von den Dächern, wer den neuen Wiener „Ring“ ab übernächster Saison aus dem Hut zaubern soll, aber solange nichts offiziell ist, soll hier nicht weiter darüber spekuliert werden. Wirklich bemerkenswert ist allerdings, dass die Wiener Staatsoper in Zeiten allgemeinen Sparzwangs überhaupt über einen neuen „Ring“ nachdenkt, hat man doch eine intakte Produktion im Repertoire. Aber bei solchen Bedenken wird wahrscheinlich sofort auf unabdingbare künstlerische Gründe verwiesen, die dann so unabdingbar sind wie ein Shopping Center als Kulisse für Georges Bizets „Perlenfischer“.
Aber zurück zur „Walküre“, die sich insgesamt als eher träge Angelegenheit entpuppte, ausgehend vom Dirigat Pablo Heras-Casados….
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/a32walkue.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at

