WIEN/ Staatsoper: DAPHNE am 18. 9.2023
Der Einwand, das Musikzimmer der Villa Stuck zu München mit seinem illusionistischen Himmelsgewölbe mit goldenen Sternen und Sternzeichen, Sphärenkreisen, etc. auf dunkelblauem Grund habe nichts mit dem Inhalt von Strauss’ Oper zu schaffen, ist nicht zu entkräften. Doch wer diesen Bau aus eigenem Augenschein als Reverenz an die Antike empfindet, dem erschließt sich die Gemeinsamkeit mit Straussens Spätwerk unmittelbar: hie wie da die Sehnsucht nach der Hochkultur des Altertums…
…Es ist wichtig und richtig, daß man im Haus am Ring Werke wie Daphne auf den Spielplan setzt. Doch ebenso wichtig wäre, für das Engagement der diese Partien nicht nur » überlebenden « Sänger zu sorgen.

Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper
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Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

