Wiener Rathaus: Ein feiner Chopin-Reigen zum hundertsten Geburtstag
(19.6.2026)

Theodor Kanitzer mit Donka Agantschewa 2025 in der Kartause Gaming. Foto: Chopin-Gesellschaft
Ein rüstiger Hunderter …. Theodor Kanitzer, Prof., Dr., 1926 in Wien geboren, Begründer wie Jahrzehnte langer Präsident der Internationalen Föderation der Chopin-Gesellschaften IFCS wie der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft. Seine Bestrebungen: Die Musik von Chopin, Chopin und nochmals Chopin zu fördern, sowie mit völkerverbindendem Einsatz für Frieden, Freiheit und gegen die Verfolgung von Minderheiten aufzuzeigen. Als ein weltweiter Vermittler. Zu seiner Ehrung sind österreichische wie internationale PaN-Freunde ( = Partner aller Nationen) in den großen Saal des Wiener Rathauses gekommen.
Und heimische Chopin-Interpretinnen der Extraklasse sind zum musikalischen Reigen angetreten. Die Nobelpianistinnen Donka Angatschewa und Natalia Rehling, Geigerin Lidia Baich, Klavierprofessor Manfred Wagner-Arzt und auch die singenden Damen Zoryana Kushpler und Sandra Pires. Klar und unpathetische sind Kanitzers Dankesworte gekommen. Noch nicht abgeschlossen scheint sein Lebenswerk zu sein. Somit gleich weiter mit Musikidol Frédéric Chopin: In das von Kanitzer ins Leben gerufene nun bereits 42. Chopin Festival in der Kartause Gaming im niederösterreichischen Mostviertel wird heuer von 13. bis 16. August gebeten. Auch als wiederholter Aufruf für Völkerverständigung und Freiheit gedacht. Mit Chopin, nicht nur, und Klavier- und Chormusik von historischem Prälatesaal und -hof über die Kartausenkirche aus dem 14.Jahrhundert bis zur Seebühne am Lunzer See.
Meinhard Rüdenauer

