WIEN / ODEON
Salto Vitale
…verwandelte Erinnerungen an eine andauernde Odyssee
Eine Produktion des Serapionstheaters
Bühne, Szenario & Spielleitung: Max Kaufmann
Uraufführung: 13. April 2023
Wiederaufnahme: 29.Oktober 2026 (Vorstellungen bis 9. Jänner 2027)
www.odeon-theater.at

© Martina Stapf
Entdecken und genießen Sie 100 Minuten lang poetische, märchenhafte Welten!
Das Serapionstheater hat in seiner Geschichte seit 1988 im Odeon viele herausragende und wegweisende Produktionen auf die Bühne gestellt. Allen gemeinsam ist die einzigartige Verbindung zwischen Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst und viel Fantasie. Das Serapionstheater arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich. Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.

© Martina Stapf
SALTO VITALE orientiert sich nicht an einer literarischen Vorlage, sondern allein an den subjektiven Erinnerungen aller beteiligten Ensemblemitglieder und an der eigenen Geschichte des Serapionstheaters. Es schöpft aus diesen Eindrücken und entspinnt daraus eine völlig neue Erzählung: ein Salto Vitale, ein Vorwärtssprung ins Leben.
Für die Wiederaufnahme stehen Carlos Manuel Delgado Betancourt und Lina Venegas, ehemalige Mitglieder des Serapionstheaters, wieder gemeinsam mit dem Ensemble auf der Bühne, mit Elvis Alieva, Julio Cesar Manfugás Foster, José Antonio Rey Garcia, Ana Grigalashvili, Mercedes Miriam Vargas Iribar, Miriam Mercedes Vargas Iribar, Zsuzsanna Enikö Iszlay und Gerwich Rozmyslowski. Drei von ihnen, Mercedes M. Varga, Miriam M. Vargas und Tony Rey Garcia, waren erst jüngst bei Ganymed Areal zu erleben!

© Martina Stapf
Das Serapionstheater ist im Odeon, dem Gebäude der ehemaligen Getreidebörse, beheimatet. Das Publikum ist auf ansteigenden Sitzreihen untergebracht, meist ohne räumliche Trennung von der Bühne. Für diese Produktion grenzt der Spielleiter Max Kaufmann anfangs den Zuschauerraum mit einem roten Vorhang von der Bühne ab. Der Vorhang teilt sich und aus dem Nebel erscheinen die Tänzerinnen und Tänzer. Zuerst eine Gruppe von Individuen, finden sie durch die gemeinsame Reise durch Träume und Landschaften zueinander. Jedes Ensemblemitglied hat kurze Soli, aber danach gleich wieder Auftritte in wechselnden Gruppenkonstellationen. Zuletzt fliegen ihre Ideen in Form von Scheiben über ihre Köpfe hinweg Richtung Decke. Die Menschen bleiben mit ihren Erinnerungen am Boden zurück.
Die Tonmontagen verantworten Urdyl Bauer und Max Kaufmann unter Verwendung von Musik von José Afonso, Mario Bergamasco, Adriano Celentano, Philip Glass, Aram Khachaturian, Madjid Khaladj, Meredith Monk, Agnes Obel, Yoko Ono, Jelena Popržan und Shigeru Umebayashi. Musikkomposition: Mario Bergamasco
Die Kostüme kommen aus den Beständen von Ulrike Kaufmann und den Werkstätten des Odeons.
Großer Applaus! Und dann auf ein Glas Wein oder Wasser an die Theaterbar!
Elisabeth Dietrich-Schulz

