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WIEN/ Grand Hotel Kärntnerring: „Dorfschwalben aus Österreich“- Konzert zum Frühlingsbeginn der Johann Strauss-Gesellschaft Wien

22.03.2026 | Konzert/Liederabende

21.3.2026- „Dorfschwalben aus Österreich“- Konzert zum Frühlingsbeginn der Johann Strauss-Gesellschaft Wien im Grand Hotel Kärntnerring 9, 1010 Wien

Grandioser musikalischer Frühlingsbeginn!

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Foto: Manfred Baumann

Im Festsaal des renommierten Grand Hotels im noblen ersten Wiener Gemeindebezirk, in dem einst Johann Strauss sein 50 jähriges Bühnenjubiläum feierte, veranstaltete die Johann Strauss-Gesellschaft Wien ein hochkarätiges Nachmittagskonzert zum Frühlingsbeginn.

Prof. Mag. Peter Widholz, Präsident der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, der überaus kompetent, fachkundig und pointiert dieses außergewöhnliche Konzert moderierte, trat auch als exzellenter Tenor fulminant in Erscheinung!

Die Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien, Regine Koch (1.Violine), Herbert Suchy (2.Violine), Nikola Zaric (Akkordeon), Wolfgang Gerstberger (Kontragitarre) beeindruckten sowohl mit den schönsten, frühlingshaften Walzern und Polkas als auch als einfühlsame Begleitung des brillanten Gesangssolisten Peter Widholz. Die weltweit berühmteste Zithervirtuosin Barbara Laister-Ebner komplettierte in diesem Konzert das hochqualitative Ensemble.

Schwungvoll, spritzig, charmant und temperamentvoll begann Peter Widholz dieses mitreißende Frühlingskonzert mit „Grüß Euch Gott alle miteinander!“ Polka francaise aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller.

In seiner darauffolgenden Moderation betonte Peter Widholz, der auch für die Programmgestaltung verantwortlich zeichnete, dass er, speziell für das Frühlingskonzert der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, Vögel als musikalische Frühlingsboten ausgewählt habe.
Er kredenzte hochprofessionell wertvolle Informationen, Geschichten und Anekdoten zu dem Thema Vögel in Verbindung mit der Musik.

Die Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien fesselten anschließend mit „Die Schwalben“, Walzer, op. 208 von Johann Strauss Vater.

Enorm berührend interpretierte Peter Widholz das „Ständchen“, D 957/4 aus dem „Schwanengesang“ von Franz Schubert. Mit überragender Intensität, stimmtechnischer Perfektion, fesselnder Authentizität, Präsenz und hoher Musikalität brillierte er mit Schuberts berühmtem Werk „Leise flehen meine Lieder…“

Eindrucksvoll, mit ganzer Hingabe, technischer Souveränität und beeindruckender Homogenität glänzten die Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien mit der „Nachtigallpolka“, op. 222 von Johann Strauss und „Dorfschwalben aus Österreich“, Walzer, op. 164 von Joseph Strauss.

Peter Widholz bewies mit dem „Schwalbencouplet“ aus „La Tzigane“ von Johann Strauss seine ausgezeichnete französische Aussprache sowie erneut seine tenorale und interpretatorische Souveränität.

Den ersten Teil dieses grandiosen Frühlingskonzerts beendeten die Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien mit gekonnter Rasanz und Akkuratesse, mit „Im Fluge“, Polka schnell, op. 230 von Joseph Strauss.

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Foto: Manfred Baumann

Peter Widholz eröffnete den zweiten Teil der Frühlingsfeierlichkeiten der Johann Strauss-Gesellschaft Wien mit dem Auftrittslied des Paris aus der Operette „Zehn Mädchen und kein Mann“ von Franz von Suppé.
Mit pointierter Humoreske, sowohl stimmlicher als auch darstellerischer Perfektion und Gewandtheit wußte er gekonnt zu fesseln.

Hinreißend interpretiert von den Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien erklang anschließend der berühmte „Frühlingsstimmen“, Walzer, op. 410 von Johann Strauss.

Die große Bewunderung von Johann Strauss für Richard Wagner war, wie Peter Widholz in seiner Moderation betonte, sehr deutlich in der Frühlingsarie aus der Operette „Simplicius“ herauszuhören, die musikalische Elemente wie in der Arie des Siegmund „Winterstürme, wichen dem Wonnemond“ aus „Die Walküre“ aufwies.

Peter Widholz präsentierte die Frühlingsarie aus Strauss‘ „Simplicius“ mit tenoraler Souveränität, beeindruckender Klangfülle, sensitiver Differenziertheit, wohldosierter Emotionalität und musikalischer Eleganz.

Die Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien imponierten mit der „Künstlerquadrille“, op. 201  und mit „Im Krapfenwald‘l“, Polka francaise, op. 336, in der deutlich der „Kuckuck-Ruf“ herauszuhören war, beide von Johann Strauss.

Aus der Operette „Die Landstreicher“ von Carl Michael Ziehrer bot Peter Widholz die Arie „Sei gepriesen, du lauschige Nacht!“ eindrucksvoll dar. Erfüllt von hoher musikalischer Intelligenz, interpretatorischem Feingefühl angereichert mit enormem Spannungsreichtum zog Peter Widholz faszinierend in seinen Bann.

Zum Abschluss dieses phänomenalen Frühlingsfestes ertönten die „Geschichten aus dem Wienerwald“, op. 325 von Johann Strauss. Die hervorragenden Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien bekamen für das Zithersolo nun tatkräftige und hochkarätige, musikalische Unterstützung von der weltberühmten Zithervirtuosin Barbara Laister-Ebner, die dieses Solo im Jahre 2018 beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti zum Besten gab.
Hochemotional, mit großer Empathie, Hingabe und konzentrierter, musikalischer Souveränität durchlebte das hochqualitative Ensemble die „Geschichten aus dem Wienerwald“ auf höchstem Niveau.

Rauschende Beifallsstürme im vollkommen ausverkauften Festsaal des Grand Hotels führten zu einer Zugabe, in der Peter Widholz das ganze Ensemble mit der Arie „Wie mein Ahnl zwanzig Jahr“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller erneut hochkarätigst und auf höchstem Niveau anführte! Der Saal tobte vor Begeisterung!

Die Johann Strauss JSG Konzertschrammeln Wien beendeten schwungvoll mit dem gebührenden musikalischen Impetus das Konzert mit einem der bekanntesten Frühlings- und Kinderlieder „Alle Vögel sind schon da“.

Ein sensationelles Frühlingskonzert der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, die gemeinsam mit ihrem Publikum den Frühlingsbeginn musikalisch feierte und damit erneut Maßstäbe setzte!

Marisa Altmann-Althausen

 

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