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WIEN: Ein neu gegründetes Wiener Orchester spielt auf, klassisch …. und chinesisch: Alles Gute für PHILHARMONIC GENERATIONS VIENNA!

26.01.2019 | Themen Kultur

WIEN: Ein neu gegründetes Wiener Orchester spielt auf, klassisch …. und chinesisch:

Alles Gute für PHILHARMONIC GENERATIONS VIENNA!

Alles Gute zum Neuen Jahr!

Und alles Gute für das neue Wiener Orchester!

Ein Neujahrskonzert erst jetzt? Neues Jahr? Das Chinesische Neue Jahr ist gemeint. Im Wiener Musikverein wird es am 3. Februar mit dem frisch ins Leben gerufenen Orchester Philharmonic Generations Vienna klangschön gefeiert. Arrivierte Mitglieder der Wiener Philharmoniker, überwiegend bereits emeritierte Professoren, sitzen an den ersten Pulten des Ensembles, sind die Tutoren für junge Musiker, die vorläufig noch keine fixen Engagements gefunden haben oder Studierende sind. Zur Premiere wird sie Günter Seifert als idealer Konzertmeister anführen.

Chinesisches Neues Jahr: In Wien lebende Kulturfans aus China mit musikalischen Wurzeln sind die Initiatoren dieses erstmals veranstalteten Festkonzertes. Youtuo classical music institute GmbH nennt sich ihr Unternehmen, welches 2015 gegründet wurde. Kulturelle Austauschprogramme, Events im Bereich von Kulturtourismus, die Förderung junger Musiker, andere musikalische Projekte werden organisiert. Bis jetzt bereits erfolgreich auf der Liste von Youtuo: der Internationale Wiener Mozart Klavierwettbewerb oder das Kultur-und Kunstfestivals des Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels.

Philharmonic Generations Vienna: Gerade aus der Taufe gehoben! Dirigent Friedrich Pfeiffer, früherer Hornist der Wiener Philharmoniker, ist nun zu einem international gefragten Orchesterleiter mutiert – etwa als Musikchef des moldawischen Festivals in Butaceni oder gerade Wiener Ikone eines Neujahrskonzertes in Peking. Und er ist auch der Gründer von Philharmonic Generations Vienna. Geplant sowohl als Ensemble, welches auf Tourneen die Qualitäten Wiener Musikkultur demonstrieren möchte. Andererseits in Österreich aber auch Werke spielt, welche in den diversen Repertoires anderer Orchester zu selten oder gar nicht aufscheinen. Jetzt im Großen Musikvereins–Saal etwa den ‚Chineser Galopp‘ von Johann Strauß Vater. Doch sonst …. ‚Donauwalzer‘ und ‚Radetzkymarsch‘ dürfen auch bei einem asiatischen Musikschmaus nicht fehlen. Und ein paar China-Schmankerln kommen noch dazu: ‚Die gute Nachricht aus Peking‘ könnte ja recht lecker schmecken. Vor der Pause möchte sich aber Philharmonic Generations Vienna mit Mozart und Beethoven beweisen. Und in Auszügen aus Klavierkonzerten von diesen treten die 13jährige Ieong Neng aus Macau und der etwas älter Vincent Jiang Gatke zu pianistischen Bewährungsproben an.

Meinhard Rüdenauer   

 

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