Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

WIEN/ Botschaft der Republik Polen: Pressekonferenz des Baltic Opera Festivals 2026-

09.04.2026 | Oper international

8.4.2026- Pressekonferenz des Baltic Opera Festivals 2026- Botschaft der Republik Polen in Wien.

„Magie, Geister, der Wagner-Mythos- das Baltic Opera Festival bricht auf, um Europa zu erobern.“

kon1
KS Tomasz Konieczny. Fotocredit: Kaja Romanska

KS Tomasz Konieczny, der weltberühmte Bassbariton aus Polen, der mit u.a. Rollen wie Wotan „Der Ring des Nibelungen“ internationale Maßstäbe setzte und zu den renommiertesten und bedeutendsten Wagner-Sängern unserer Zeit zählt, lud zur Pressekonferenz in die Botschaft der Republik Polen in Wien, um die vierte Ausgabe seines Baltic Opera Festivals, dessen Initiator und künstlerischer Leiter er ist, vorzustellen.

Im Rahmen eines hochkarätigen Konzerts wurde das diesjährige Festival, das von 2.- 7. Juli 2026 in Gdańsk-Sopot stattfinden wird und dessen „Auftraggeber und Sponsor“ die Polish National Foundation ist, eindringlich beworben. Hauptsponsor des Festivals ist ORLEN.

Zu Beginn des Konzerts sorgte das Andrzej Jagodziński Jazz Trio mit „Chopin auf jazzige Art“ für gute, lockere Stimmung. Andrzej Jagodziński (Klavier), Czeslaw Bartkowski (Schlagzeug), Adam Cegielski (Bass).

Seine Exzellenz, Zenon Kosiniak-Kamysz, der Botschafter der Republik Polen in Österreich, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass es ihm ein großes Anliegen sei Polen im besten Licht erscheinen zu lassen. Das Verbindende der Musik wurde an diesem Abend sehr deutlich und eindrucksvoll demonstriert.

Regine Hangler, bewährtes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, beeindruckte zunächst mit „Dich, teure Halle“, der Arie der Elisabeth aus „Tannhäuser“ von Richard Wagner und anschließend mit „Hojotoho! Heiaha!“ aus „Die Walküre“, die am 2., 5. Juli 2026 in der Waldoper in Sopot aufgeführt wird und Tomasz Konieczny (Wotan), Regine Hangler (Brünnhilde), René Pape (Hunding), Malgorzata Walewska (Fricka)… zu erleben sein werden. „Die Walküre“ wird in Koproduktion mit dem Königlichen Dänischen Theater und der Griechischen Nationaloper realisiert.
Am Klavier wurde Frau Hangler hervorragend begleitet von Lech Napierala.

Der langjährige Direktor der Wiener Staatsoper Ioan Holender hob in seiner spontan gehaltenen, meisterhaften Rede, die überwältigenden Verdienste von Star-Bassbariton Tomasz Konieczny hervor, dessen Entdecker und langjähriger Mentor er ist und seine überragende Weltkarriere „eingefädelt“ hat! Den sehr zahlreich erschienen Medienvertretern und Medienvertreterinnen legte er eindringlich ans Herz in das „Bayreuth des Nordens“, der historischen Waldoper in Sopot zu kommen und sich die Produktionen in diesem hinreißenden Freiluft-Amphitheater anzusehen.

Monika Radecka faszinierte mit ihrem schönen, ausdrucksstarken Sopran und intensiven Darstellung in der „Arie der Marie“ aus „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana und der „Jadzia-Arie“ aus „Die Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer, die am 3., 4. Juli 2026 in der Baltischen Oper Gdańsk aufgeführt wird.
Einfühlsam begleitet am Klavier wurde die attraktive Sopranistin von Lech Napierala.

kon3
KS Tomasz Konieczny. Fotocredit: Kaja Romanska

Weiters wird „Das Rheingold“ für Kinder am 1., 2. Juli 2026 in der Waldoper in Sopot zu sehen sein. Am 6.Juli 2026 „Das Museum des Menschen- Penderecki in memoriam“ in der Baltischen Oper Gdańsk mit der Sinfonietta Cracovia sowie „Lady, I love but thee“ am 7.Juli 2026. Der Professor Tadeusz Krzeszowiak Liederabend mit Anett Fritsch und Sven-Erich Bechtholf im Europäischen Zentrum der Solidarität (ECS) in Gdańsk.

Die Kammermusiker Sinfonietta Cracovia gaben „Drei Stücke im alten Stil“ von Krzysztof Penderecki eindrucksvoll zum Besten.
Maciej Lulek (Violine), Agnieszka Bugla-Bylica (Violine), Ryszard Sneka (Bratsche), Agata Jończak (Cello).

KS Tomasz Konieczny hielt eine glutvolle Rede über sein Baltic Opera Festival, das er mit Herzblut und Empathie leitet, in dem jeder willkommen ist und das in dieser beeindruckenden
Naturkulisse der Waldoper in Sopot mit ihren 5000 Plätzen imposant in Szene gesetzt wird.
Seine Rede wurde von Videoeinspielungen begleitet, in denen Peter Gelb (General Manager, Metropolitan Opera New York) und Yannick Nézet-Séguin (Musikdirektor der Metropolitan Opera New York) über das außergewöhnliche Festival sprachen und es maßgeblich unterstützten.

Fabelhaft interpretierte anschließend Tomasz Konieczny die Wesendonck-LiederDer Engel“ und „Stehe still“ von Richard Wagner. Mit seiner imponierenden, tiefen, männlichen Weltstimme, Ausdruckskraft, exemplarischer Diktion und vorbildlicher Atemführung erfüllte er die Lieder mit atemberaubender Brillanz und zog überwältigend in seinen Bann!

Die polnische Mezzosopranistin Malgorzata Walewska, die einst Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper war, präsentierte die Wesendonck-Lieder „Im Treibhaus“, „Schmerzen“ und „Träume“ von Richard Wagner. Differenziert, mit wohlklingender, sonorer Mezzostimme, wohldosierter Intensität und Darstellungskraft überzeugte sie mit ihrer Interpretation.

Tomasz Konieczny stellte seine neue CD „Moniuszko Songs“- „A Tribute to Bernard Ladysz“ (Warner Classics), die er gemeinsam mit seinem Pianisten Lech Napierala aufgenommen hat, vor.
https://warnerclassics.Ink.to/moniuszkosongs # moniuszko
Brillant präsentierte er ein Lied aus seiner CD „Dziad i Baba“ von Stanislaw Moniuszko. Ein sehr humorvolles, bewegtes Lied, das Tomasz Konieczny höchst eindrucksvoll, mit der gebührenden Humoreske, kernigem Star- Bassbariton in seiner Muttersprache faszinierend zum Ausdruck brachte!

Malgorzata Walewska bot anschließend eine Arie von Stanislaw Moniuszko dar. „Jak bede królowa…“ aus der Oper „Rokiczana“. Mit gekonnter Expressivität, Humor und wahrer Authentizität wußte sie geschickt zu unterhalten.

Tomasz Konieczny‘s Pianist Lech Napierala begleitete stets hochkarätig und einfühlsam die auftretenden Künstler.

Das junge, aufstrebende Festival, das in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet, hat mittlerweile auch einen großen Freundeskreis in den USA geschaffen „American Friends of Baltic Opera Festival
„Partners & Contact Info“ anna.hyman@balticoperafestival.pl
„Baltic Opera Festival 2026“ https://balticoperafestival.pl

kon2
Fotocredit: Kaja Romanska

Zum Abschluss dieses außergewöhnlichen und aufschlussreichen Abends trat erneut das Andrzej Jagodziński Jazz Trio auf, diesmal mit Jazz Impressionen über Themen aus Joseph Beers „Die Polnische Hochzeit“. Andrzej Jagodziński (Klavier), Czeslaw Bartkowski (Schlagzeug), Adam Cegielski (Bass).

Eine exzellente Präsentation des Baltic Opera Festivals 2026 von KS Tomasz Konieczny und seinem Team, das dieses hochkarätige Festival auch in diesem Sommer mit großer Spannung erwarten lässt!

Marisa Altmann-Althausen

 

Diese Seite drucken