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WIEN/ Bank Austria Salon: Eine „Wundersame Landschaft“ aus gegenwärtiger Sicht     

13.02.2026 | Konzert/Liederabende

Bank Austria Salon: Eine „Wundersame Landschaft“ aus gegenwärtiger Sicht          (12.2.2026)

wise
Foto: Wise

Im Bank Austria Salon ist zu einer Reise in eine „Wundersame Landschaft“ gebeten worden. Eine musikalische Reise im Barocksaal des Alten Wiener Rathauses. Nun, in allzu weite Ferne haben Violinistin Andrea Nikolic ihr exzellentes Damenensemble WISE und Ulla Pilz als Moderatorin nicht geführt. In pannonisches wie weiter östliches Gefilde – immer mit anspruchsvoll gesetzten neuen Kompositionen. Mezzosopranistin Martina Menegoni hat seelen- wie kraftvoll Josip Slavenskis „Lieder meiner Mutter“ vorgetragen: Erinnerungen als ergreifende Folklore in kunstvoller Gewandung. Wie das impulsive Streichquartett  „Pannonia Boundless“ der jungen in New York lebenden Alessandra Vrebalova (ein Auftragswerk des Chronos Quartetts). Und Gabriele Proy wartete in „Alchemilla vulgaris“ und „Campanula“ mit frisch ausgesprühtem Blumenduft auf. Dazu hat Nikolic mit Violinsoli eine kleine Parade zeitgenössischer Moderner mit Balkan-Background vorgeführt. Qualitätsvoll und absolut erträglich – das Musizieren dieses „Wien International Soloist Ensemble“ überzeugt mit einer Spielhingabe voll höchster Intensität.

Meinhard Rüdenauer

 

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