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TTT Vinylschätze 25 und 24 „Romanze des Nadir in unterschiedlichen Diktionen“   Perlenfischer/ „Wo einmal nichts war – Stein-Lied – Die Antwort weiss ganz allein der Wind. Hildegard Knef, Zarah Leander, Marlene Dietrich

17.04.2022 | Themen Kultur

TTT Vinylschätze 25  – „Romanze des Nadir in unterschiedlichen Diktionen“   Perlenfischer, Bizet, der junge Nicolai Gedda, + Gigli -Björling-Kraus-Gedda

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 „Je crois entendre encore“  Perlenfischer, Bizet 1863

 Die Uraufführung war kein großer Erfolg. Trotz einer positiven Kritik von Hector Berlioz im Journal des débats erlebte die Oper zu Bizets Lebzeiten nur 18 Vorstellungen und geriet nach seinem Tod in Vergessenheit. Erst nach dem Tod des Komponisten und dem überwältigenden Erfolg seiner Oper Carmen erinnerte man sich der früheren Werke. Die Originalpartitur ist seit Langem verschollen, lediglich ein zeitgenössischer Klavierauszug ist noch erhalten. Daher kann heute nur noch eine rekonstruierte Fassung zur Aufführung gebracht werden. (Wikip.)

 https://www.youtube.com/watch?v=7o_Y3FALzyU 3.22 Min  Nicolai Gedda (jung, zart, einzigartig)  

 https://www.youtube.com/watch?v=rHuzZprZ3PM  5.44 Min. Gigli-Björling-Kraus-Gedda (Gedda älter!)

Nadir: „Ich glaube ich höre noch … Ihre Stimme, sanft und sonor, wie ein Lied von Waldtauben, oh bezaubernde Nacht, göttliches Entzücken, liebreizende Erinnerung, wahnsinnige Euphorie, süßer Traum! In klarer Sternennacht glaube ich sie immer noch zu sehen, ihren halb geöffneten Schleier im lauen Nachtwind … „

TTT Fußnote: Gefühle – unverbindliche Momente oder prägend?    

 
   

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         Robert Plutchiks Rad der Emotionen, Wikipedia

Zu Vinylschätze 25 – Romanze des Nadir,  Perlenfischer, Bizet – „Je crois entendre encore“     https://www.youtube.com/watch?v=7o_Y3FALzyU 3.22 Min  Nicolai Gedda

„Ich glaube ich höre noch … Ihre Stimme, sanft und sonor, wie ein Lied von Waldtauben, oh bezaubernde Nacht, göttliches Entzücken, liebreizende Erinnerung, wahnsinnige Euphorie, süßer Traum! In klarer Sternennacht glaube ich sie immer noch zu sehen, ihren halb geöffneten Schleier im lauen Nachtwind … „                                                    

Bekanntes wird durch wissenschaftliche Quantenerkenntnisse immer schlüssiger, nachweisbarer! Inszenierung: was entfaltet so sensiblen Gesang, solch sphärische Musik eher? Eine ebensolche, kongruente Situation oder z. B. im Gedärm eines toten Fisch stochernde Sängerinnen und/oder Sänger gem. Regie?                                                                                                                                 

Es löst energetische Wirkströme, Empfinden, Gefühle in Menschen aus = mikrokosmisch subatomar Energetisches (Quantenenergien)! Das kann Wohlgefallen, Erbauung, also tiefe Empathie sein, wenn die Dinge miteinander korrespondieren oder Unverständnis und „Achselzucken“ bis zum Ärger, Ekel, wenn diese Energetik konträr, antagonistisch, dekonstruktiv sendet.                 

So werden z. B. durch Inspirationen allfälliger Kultureindrücke Gefühle ausgelöst. Gefühle sind weltbestimmender (ca. 95 % zu 5 %) als Kopfgesteuertes, bekannt schon aus der Psychologie. (s. Emotio /Ratio, Un- , Unter-, Überbewusstes, Bewusstes, TTT Schriften hier im Onlinemerker).           

Mikrokosmische Quantenenergien wurden entdeckt, nicht erfunden, sind u. a. in jedem  Menschen, prägen die Erdgeschichte seit Urzeiten! Im Innen und Außen – beim Sender und  Empfänger – in immer konkreter zu definierenden Gefühlen, dem Empfinden der Ausübenden (wie gendert man hier?), also hier Singende und Publikum (s. z.B. „Beobachter beeinflusst Wirklichkeit auf subatomarer Ebene“, Heisenbergs Unschärferelation, etc).                                                                   

Welcher emotionale Diskurs/Duktus soll meinen Heimweg  begleiten? Also vulgo: wenn es passt, wird besser gesungen, musiziert, erhält größere emotionale Dichte, erreicht ein Publikum in intensiver Innerlichkeit statt anarchisch Diffusem! (TTT: Desinteresse über 90 % deutscher Theaterleiter , s. auch „Regietheater“)

Tim Theo Tinn 22. April 2022

Kommentare

Jussi Björling (* 1911  † 1960 Schweden) – 1 Ton tiefer, stark aber schön!                           

Alfredo Kraus(* 1927  †  1999 Spanien) –  Meistens volle Stimme, aber immer zart

Beniamino Gigli (* 1890 † 1957 Italien) – Italienische Version, 1 Ton tiefer. Mein Gott, der Ton!

Nicolai Gedda (* 1925 Schweden † 2017 Schweiz)  – Schönste Mezza-Stimme

Finale:                                                                                                                                                                                        
Jussi Björling  – Kräftiges B, aber zartes Finale!

Alfredo Kraus – Gloriose Höhe C, volle Stimme!

Beniamino Gigli – Wunderschönes B auf Mezza -Stimme

Nicolai Gedda – Meine Lieblingsversion. Hohes C auf Mezza-Stimme, einzigartig!

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 TTT Vinylschätze 24 „Wo einmal nichts war – Stein-Lied – Die Antwort weiss ganz allein der Wind – Wenn ich mir was wünschen dürfte – Hildegard Knef, Zarah Leander, Marlene Dietrich

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Wo einmal nichts war, 1964
https://www.youtube.com/watch?v=zP1K6vakOz4

Hildegard Knef (* 1925 Ulm † 2002 Berlin) deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin, Autorin , ab 1950 US Staatsbürgerin

Charly Niessen( * 1923 Wien † 1990 Prien/Chiemsee) österreichischer Komponist / Texter

Stein-Lied,  1940  

https://www.youtube.com/watch?v=QCnfSbE0yNc                                                                                                               

Zarah Leander  (* 1907 Karlstad †  1981 Stockholm), schwedische Schauspielerin, Sängerin 

Theo Mackeben (* 1897 Stargard/Westpreußen †  1953 Berlin)  deutscher Pianist, Dirigent, Komponist

Die Antwort weiss ganz allein der Wind, 1964Text/Musik Bob Dylan 1962

https://www.youtube.com/watch?v=CcynRnI7uAo                                                                                                           

Wenn ich mir was wünschen dürfte, 1960,  Text/Musik Friedrich Hollaender

https://www.youtube.com/watch?v=Vx6aKAMYDHk

Marlene Dietrich  ( * 1901 Berlin †  1992 Paris ) deutsch-amerikanische Schauspielerin u. Sängerin

Bob Dylan geb. (als Robert Allen Zimmerman (* 1941 Minnesota/USA) US – amerikanischer Singer-Songwriter, Lyriker, Nobelpreisträger

Friedrich Hollaender  (* 1896 London † 1976 München),  deutscher Revue – u. Filmkomponist, Kabarettist

 

 

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