TTT Musiktheater – Dramaturgie neuer Welten Warum will Musiktheater Politik und Demonstrieren ausbilden?

„Regietheater“ beschwört was keiner will: Scheiß und Irrsinn im konventionellen Realismus. Hier und Jetzt.
Distanz birgt Obhut, Zukunftsorientierung, Potential. Inszenierungen in Parallelwelten schaffen lebensbejahrende Perspektiven. Visionären Utopien stehen über alltäglicher Wirklichkeit – sind „surreal (sur la réalité)“. Akzeptanz innerer Logik von Kunst ohne verdröseltes Entfremden dürften irritierend intellektualisiertes Verkleistern beenden. Schlüssigkeit, emotionale Wahrhaftigkeit könnten nicht nur im Theater Weltfrieden initiieren, Sprungbrett, Gunst, Chancen sein. Stattdessen gibt es „Pseudologia phantastica“ = übertrieben, zwanghaft pathologisches Lügen!
https://onlinemerker.com/tim-theo-tinn-pseudologia-phantastica-in-theatrum-musicum-luegen-falschheiten-im-musiktheater-kreative-kunst-verlumpt/
- Werkimmanenz muss immanent aus dem Werk
- Psychosoziale Menschenbilder bleiben im psychosozialen Sein
- Integration archaischer und feinstofflicher Elemente als Synthese alter Wurzeln und modernen Erkenntnissen.
- Farbdramaturgie und Assoziationsmontage: emotionale und symbolische Werkzeuge, Affekte und Assoziationen nach S. M. Eisenstein.
Also keine Entfremdung vom Musik, von Worten, stattdessen künstlerische Neubewertung theatraler Arbeit, kritischen Impuls, Gegenentwurf zu Konventionen seit über 50 Jahren. Zukunftsweisende Gestaltung – visuell, auditiv – zu Überhöhung. keine Alltagsrealität sondern Affekte und Assoziationen transformativer Erfahrung. Mischung aus philosophischer, psychosozialer, wissenschaftlicher Reflexion, außerhalb Mainstream. Ästhetische Konzepte aus Quanten, Fraktalen, Metaphysik etc. für kohärente Bühnenrealitäten.
Musiktheater – Konventionen eines halben Jahrhunderts sind weitgehend abzulehnen, z. B. bloßer Realismus, soziale Spiegelung, Übernahme journalistischer Oberflächlichkeit = künstlerische Sackgassen. Es fehlt Potenzial zu Abkehr von etablierten Konventionen, zu Visionen, Archaik, Utopik etc..
Traviata, Salzburg (2005), Tosca, Gärtnerplatz (2019) zeigen fantastische, werkimmanente Welten, emotional und kognitiv ergiebig.
Theatrales Denken im 21. Jhdt. mit existentialistischen metaphysischen Konzepten, Philosophie, Quanten, weiteren TTT–Themen. Grenzen zu Wirklichkeit, Fiktion transzendieren, z. B. in Fraktalen und Variantenräumen, fernab von sozialem Spiegel und kommerziellem Druck.
Zukunftsweisendes Musiktheater sind neue, emotionale, existenzielle Wahrheiten – jenseits aller überkommenen Konventionen des letzten halben Jahrhunderts in neuen vital metaphysischen Erlebnisräumen, über alltäglichen Realismus. Ästhetisches Konzept in erweiterter Wahrnehmung, Schönheit gem.Ästhetik darf nicht nur optisch, sondern muss sinnlich, emotional und spirituell in Verschmelzung von Traum und Wirklichkeit Sinne /Parallelwelten öffnen.
„Zum Raum wird hier die Zeit“ – Zeit und Raum sind metaphysische Dimensionen nach Wagners Zitat, als zentrale Metaphysik von Musikdramen, lösen klassische Vorstellungen von Raum und Zeit auf.
Dimensionen sind so nicht mehr messbar / linear, sondern subjektive, innere Wahrnehmung, die über physische Realität hinausgeht. Im Musiktheater verschmelzen Mikro- und Makrokosmos, Individuen erreichen zeitlos erweiterte Bewusstheit.
Ein Zitat aus den Meistersingern identifiziert Anerkennung der Grenzen rationaler Erkenntnis. Hans Sachs’ „ … fass ich es ganz, kann ich’s nicht messen! Doch wie soll ich auch fassen, was unermesslich mir schien“?
Sinnliche, intuitive Wahrnehmung, jenseits von Logik und Messbarkeit ist Ziel jeder Aufführung im Theater, Politisierung kann es niemals sein.
Als Kern von Ästhetik sind Schönheit und Wahrheit nicht mehr quantifizierbar. Kunst muss das Unmessbare erfahrbar machen, was „unermesslich“ scheint. Dies fordert Inszenierungen ohne Konventionen, mit Affekten, Assoziationen und tieferen Bewusstseinszuständen – im Sinne Eisensteinscher Montagetechnik.
- Verschmelzung von Traum und Wirklichkeit
- Erforschung des Unbewussten
- Revolutionäre Befreiung der Wahrnehmung
- Öffnung zu visionären Utopien
Keine Spiegelung des Alltags, Initialzündung neuer Sicht braucht Phantasmen möglicher Zukunft über erbärmlicher Konsenswelt.
Intuitive Ahnung quantenenergetischer Prinzipien sieht man in Wagners Werk. Idee, dass Zeit keine absolute Größe ist, sondern aus Beziehungen und Wechselwirkungen entsteht, wird bereits in Parsifal erfahrbar.
Musiktheater jenseits der Konvention schafft Zukunftsfähigkeit, Grenzen von Raum, Zeit und Konvention überschreitend.
Interpretation von Wagners Zitaten ist keine akademische Übung, sondern ein Plädoyer für die Kraft der Kunst, Unfassbares erfahrbar zu machen.
Ästhetik der Theater ist keine Schönheit um der Schönheit willen, sondern Erweiterung der Bewusstheit, um Seele zu berühren, wo Vernunft versagt.
Zusammenfassung/ Erweiterung von:
Schönheit / Ästhetik – „Zum Raum wird hier die Zeit!“
Handwerk in Regie u. Inszenierung – Methoden glaubwürdig tiefgründig energetischer Inszenierungen?
Tim Theo Tinn, 17. Jan. 2026

