TTT Kulturkommentar + Theaterdenken: Stabilisiert „Regietheater“ heute politische Tyrannei? Ja!!!
„Autokraten – Internationale“! Augsburger Puppenkiste! Achtung + Ächtung?

Barack Obama und aktuelle TTT – Doktrin beklagen Verlust von „Scham, Anstand“ durch Autokraten. Solch zunehmende globale Phänomene werden im Musiktheater stabilisiert: „Einbuße von Fundamenten menschenwürdigen Seins, Welt spaltender Rückzug toleranter Normen, Verrohung humaner Ideale“ weisen zu Inszenierungen der Autokraten.
Quellen:
TTT Musiktheater Doktrin: Weisheit in Geist, Seele, Fleisch und Blut
Quellen:
TTT Musiktheater Doktrin: Weisheit in Geist, Seele, Fleisch und Blut
Doktrin Musiktheater-Inszenierungen 2026: Sein oder NICHTS sein?
https://onlinemerker.com/ttt-doktrin-musiktheater-inszenierungen-2026-sein-oder-nichts-sein/
Obama zu Trumps rassistischem Affenvideo
Demokratie ist idealtypisches Gegenteil von Autokratie, in der Einzelpersonen / Autokraten oder Personengruppen unkontrolliert politische Macht ausüben. Autokrat (wie Despot, Tyrann, Diktator) gilt umgangssprachlich auch für selbstherrliche Menschen. Wikipedia.
„Macht dient nicht mehr dem Volk, sondern dem Machthaber“, „Sumpf der Rechtlosigkeit ist die Landschaft der Autokraten!“ M.Thumann, „Die Zeit“ = Maximen der „Autokraten – Internationale“ wie Trump, Putin, Orbán, Erdoğan, Xi Jinping und es werden immer mehr.
TTT – Doktrin „ Musiktheater Perspektiven“ meint keinen Spiegel der Welt, sondern Gegenwurf zu Entfremdung im konventionellem Realismus, „Regietheater“, reaktiviert Theater als öffentlichen Raum demokratischer Teilhabe. Ästhetik und Ethik wendet sich gegen Phänomene kultursoziologisch exemplarischer Verrohung von Öffentlichkeit, Dekonstruktion künstlerischer Integrität durch Inszenierungen, die oft nur noch arrangiert werden.
Energetischer Raum menschlicher Tiefe, Empathie und kosmischer Verbundenheit mit Authentizität, Glaubwürdigkeit, emotionaler Berührung „Affekten und Assoziationen“ (Sergej M. Eisenstein) weckt „Urkraft des Universums“, jenseits bloßer Konsensrealitäten mit künstlerischer Überhöhung in bisher unbekannten Bewusstseinsräumen, Parallelwelten visionärer Utopien mit alternativem Blick auf unsere Welt, überhöhter Gegenwart unkonventioneller dramaturgischer Logik zu immanenter Sinnstiftung, nie museal nach über 50jährigem „Regietheater“.
Hier sind Grenzen Wissenschaft / Esoterik natürlich fließend, metaphysisch unbestritten. Wer weiß, welche Ebenen durch erweiterte Wissenschaften, z. B. den Quantenenergien, zukünftig geöffnet werden? Musiktheater sollte Ahnung möglicher Welten öffnen!
Qualität entsteht, wenn Inszenatoren neben geeigneter Qualifikation auch Bewusstsein schärfen, zwischen Wissenschaft und Spiritualität vermitteln können.
Im gegenwärtigen verschroben antiquiertem, oft widersinnigem „Regietheater“, erheben sich Dilettanten, bei denen es nicht zum Autodidakten reicht (von unstrukturiert, oberflächlich, unfachmännisch, stümperhaft zu zielgerichteter Kenntnis tragender Systematik).
Das erhöht Synchronizität (nicht kausal verbunden aber gemeinsamer Sinn) zu politischen Autokratie – Inszenierungen, in Unkultur durch Zerlegung gewachsener Strukturen dramatischer Kunst seit 50 Jahren.
Doktrin als moralisch existenziell fruchtbare Alternative ist Antipode aktuell öder attackierender Tendenzen der Musiktheater – Programmatik.
Autonome, sinnstiftende Parallelwelt muss reüssieren – in Kunst, die keinem Zeitgeist dient, sondern ihn transzendiert, archaische Tiefe, metaphysische Fragen und ästhetische Erhabenheit verbindet. Ort, an dem Geist Materie überwindet, menschliche Existenz in ganzer Tiefe erfahrbar, in höhere, traumhafte, symbolische Ebenen erhoben wird.
Schon der Physikers Max Planck (1858 bis 1947) erkannte 1944 Materie letztlich nur als „bewusste Kraft! „Es gibt keine Materie an sich“. Dahinter sei ein bewusster, intelligenter Geist als Urgrund aller Materie. „Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist!“
Erweiterung eigenen Bewusstseins sei mglw. Schlüssel zur Entfaltung des vollem Potenzial menschlichen Daseins, Beziehungen zu allem Leben stärkend, tiefere Verbindung zu sich, anderen und der Welt erlangend.
Menschen sind mehr als physische Materie. Energien und Wirkkräfte feinstofflicher Systeme können moralisch ethisch „Ideale oder Mangel“ aktivieren, als nichtmaterielle Substanz / Energie über gewöhnlicher physischer Materie. Dies auch im Musiktheater s. u.!
„Ich denke, also bin ich“ (cogito ergo sum), Philosoph Rene Descartes, 1641. Kein „ich kneif mich, also bin ich“, obwohl das auch physisches Dasein, statt immaterieller Ebenen beweist.
Es ist an der Zeit energetischen / emotionalen Dimensionen Geltung zu geben über rein kognitivem konventionellem Realismus (z. B. Regietheater).
Tiefgründige emotionale / metaphysische Wirkungen bilden Energien emotionaler Intensität durch intuitive Wahrnehmung als wichtigstem Kern authentisch zukünftigen Musiktheaters, tiefgreifend transformierend. So sind wirkliche Quellen bisher unbekannter urzeitlich authentischer Substanz im Theaterspiel, deren Perspektiven auch akademisch als naturgegeben anerkannt sind, im Gegensatz zu unstrukturierten Regietheater – Effekthaschereien.
Es mag abenteuerlich klingen, aber Musiktheater betreiben Stimmungsmache pro Autokraten. Deutsche öffentlich rechtliche Theater respektieren keine Verfassung, arbeiten gegen demokratische Grundordnung über Kunstfreiheit hinaus.
Ohne „Scham, Anstand in menschenverachtenden Prägungen“ werden Dekonstruktionen / Überschreibungen, i. d. R. zwar im Unverstand, fabuliert. Damit wird tatsächlich zunehmende reale Tyrannei, sogar nach moderner Neurobiologie / Neurowissenschaft wie auch nach schlüssiger Metaphysik, beflügelt!
Dunkel der „Autokraten–Internationale“, grassiert in Regietheater – Machwerken wie z. B. WSTO Parsifal, Don Carlos u. v. a. Da darf sich niemand wundern, wenn auf diese Weise erbärmliches Bewusstsein im Publikum und darüber hinaus geweckt wird.
Fundierte Forschung zur Informationsverarbeitung im Gehirn: verarbeitet werden ca.11 Millionen Bits / Sekunde über Emotionen, über bewusstes Denken (Ratio) 40 bis 60 Bits / Sekunde. Somit erfolgt Informationsverarbeitung tatsächlich über 99 % unbewusst.
Emotion und Ratio im Gehirn: Limbisches System versus präfrontaler Kortex
Limbisches System – Der Sitz der Emotionen, zentral im Gehirn, ist für Verarbeitung von Emotionen, Motivation und Gedächtnis zuständig. Da sind:
Amygdala: Verarbeitet Angst, Bedrohung, emotionale Lernprozesse.
Hippocampus: Wichtig für episodische Gedächtnis, besonders bei emotionalen Ereignissen.
Nucleus accumbens: Belohnungssystems, aktiviert bei Freude und Motivation.
Präfrontaler Cortex ist für Planung, Aufmerksamkeit und Impulskontrolle (Ratio) zuständig, integriert emotionale Signale aus dem limbischen System.
Forschung beweist „Bauch entscheidet, Kopf“ folgt!
Die Phänome sind kein Zufall, sind Konsolidierung von Emotionen temporärer Erinnerung zu stabilen, langfristigen Speichern, führen zu emotionalem „Bindungsgeschehen“ als Ergebnis komplexer neurobiologischer Prozesse.
Schlechte oder gute Emotionen im Theater können in uns bleibende Haltung werden.
Darstellung auf der Bühne aktiviert im Menschen nicht nur emotionale Zentren wie die Amygdala, sondern auch Netzwerke für Empathie. Zuschauer erleben Emotionen so intensiv wie eigene. Im Hirn zeigt Neurowissenschaft, dass sich emotionale Eindrücke wie im realen Leben aktivieren.
Langfristig kann dies zu dauerhaft veränderten Verhaltensmustern, Haltungen führen. Studien zeigen, dass Menschen z. B. nach Musiktheateraufführungen auch real empathischer werden können. Emotionale Eindrücke im Musiktheater lösen nicht nur vorübergehende emotionale Reaktion aus, sondern nachhaltig veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen.
Einfluss erfolgt nicht zwangsläufig, bleibt aber latent. Nicht alle Raucher enden im Krebs, aber viele ( mein Freund starb mit 47).
Und dann schaut man in die Chefetagen führender Opernhäuser, findet z. B. aktuell einen Operndirektor, der um sich „beißt“: „ Andere verstehen nix von Oper!“
https://www.oe24.at/leute/oesterreich/opernball/opern-direktor-attackiert-eroeffnungs-kritiker-verstehen-nix-von-oper/669230973
Selbst Quereinsteiger im „Glashaus“ mit Musikwissenschaft / Philosophie ohne Theater – Hintergrund hat er jetzt und überhaupt Millionen € Desaster, künstlerische Kahlschläge zu verantworten!
Dr. phil. Bogdan Roščić, Direktor Wiener Staatsoper:
Studium der Philosophie / Musikwissenschaft bis 1989 ( vor 37 Jahren), Promotion in Philosophie, keiner Musikwissenschaft: „Gesellschaftstheorie als kritische Theorie des Subjekts: zur Gesellschaftstheorie Th. W. Adornos“. Zu vermuten bleibt ewiger Kontext seiner beruflichen Laufbahn. Was soll für Musiktheater hängen geblieben sein?
Seitdem gab es nie wieder Musikwissenschaft, schon gar nicht in Lehre oder Forschung. Gesellschaftstheorien Adornos sind im Theater nur sehr bedingt relevant.
Normal wird akademisches Wissen nach 37 Jahren bei fehlender Nutzung vergessen. Gehirn – Ökonomie: es speichert nicht alles, filtert, aktualisiert, löscht unnötige Informationen, die bestenfalls verschwommen bleiben.
1989 bis 1991 Journalist, Ressortleiter für Pop, Medien, Medienpolitik bei „Die Presse“, einziger Background im kulturellen Bereich.
1996 – 2002 Musikchef Ö3 für Popmusik, Aktuelles, Comedy
Weiter s. Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Bogdan_Ro%C5%A1%C4%8Di%C4%87
Qualifikation eines Operndirektors durch Studium Musikwissenschaft (vor 37 Jahren):
Musikwissenschaft (nicht künstlerisch) beinhaltet physikalische, soziale biologische, kulturelle, und psychologische Grundlagen der Musik,vorwiegend mit empirisch-quantitativen Methoden.
Fehlende Erfahrung in der Theaterleitung: Roščić hatte vor Ernennung keine Erfahrung in einer Theateradministration oder als Operndirektor. Ohne Opernerfahrung übernahm er die Leitung eines der weltweit renommiertesten Häuser. Musikwissenschaft bildet keine Basis.
Plagiatsvorwürfe Bereits vor seiner Amtsübernahme war Roščić mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Es wurde bekannt, dass er Seiten seiner Dissertation wortwörtlich ohne Quellenangabe abgeschrieben hat.
Quellen:
Wiener Staatsoper macht Opern-Anfänger zum Direktor, 2017
Roscic hat keinerlei Theatererfahrung. Er ist vernetzt mit Dirigenten und Sängern, wie man es als Labelboss eben ist, wo es vor allem um Geld und Verkaufszahlen geht. Aber auch bei der Sony war er kein Chef der alten Schule, den man regelmäßig in der Oper und in Konzerten gesehen hätte, einer, der sich für Stimmen oder Regietendenzen interessiert hätte.
Affäre um designierten Staatsoperndirektor Bogdan Roščić weitet sich aus, 2017
Wer Passagen aus Roščić’ Diss googelt, landet stets bei Deckers Arbeit Dass er sich darüber hinaus auch bei anderen (analogen) Quellen bediente, ist nicht verbürgt, aber auch nicht gänzlich auszuschließen. … Die Überschneidungen sind tatsächlich verblüffend. Roščić veränderte bisweilen die Punktuation, fügte da oder dort ein Wort hinzu; darüber hinaus sind die inkriminierten Passagen aber ident.
https://www.profil.at/kultur/bogdan-roscic-affaere-designierter-staatsoperndirektor-8036820
Der Staatsschutz in der Staatsoper, 2017
Skandalebene ist die Tatsache, dass Roščić noch keinen einzigen Tag seines Berufslebens in einer Theateradministration mitgearbeitet, geschweige denn ein Theater oder eine Oper oder ein Konzerthaus geleitet hat. Und jetzt soll der gebürtige Serbe und einstige Ö3-Chef die wichtigste Bühne Österreichs leiten, die nach dem steilen … Abstieg des Burgtheaters die einzige Bühne ist, die noch Weltrang hat. … , dass man eine solche Bühne ohne jede Erfahrung leiten kann?
https://www.vienna.at/der-staatsschutz-in-der-staatsoper/5195333
Zu musikwissenschaftlichen Direktoren ergab sich Diskussion: Studium Musikwissenschaft und Musiktheater – Direktion entspricht Biologie – Studium und Chefchirurg. Die Ausbildungen bilden nur unwesentliche Bereiche einer differenzierten Tätigkeit.
Haben Jurastudenten Qualifikation zum Richter? Studium reicht nicht! Erste juristische Staatsprüfung, 2jähriges Referendariat, zweite juristische Staatsprüfung erfüllen nur Basis. Gelebte Voraussetzungen sind hohe soziale Kompetenzen, Entschlusskraft, Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Belastbarkeit, Organisationstalent, Gerechtigkeitssinn, Urteilsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen usw. Verwaltungsrichter haben es einfacher!
Miserable szenische Ergebnisse einer Direktion sprechen deutlich für sich. Da hat einer Musikwissenschaft studiert und dann kommen viele schlechte Inszenierungen? Ja wer lässt sich denn vom Biologiestudenten den Blinddarm raus nehmen?
Werkeinführungen sind durch rezeptionelles, nicht praxisorientiertes Können geprägt, machen keine Theaterleitung aus, bestenfalls eloquente Dramaturgie, hinterlassen bei der WSTO durch den Direktor (normalerweise durch Dramaturgen) beste Eindrücke.
„Don Carlo“ ist die meist verhasste Premiere der letzten Jahre, aktuell gilt Luisa Miller – Inszenierung als Totalausfall mit grausamem Bühnenbild, lächerlichen Kostümen, fehlender Personen-, Chorregie, sinnlosen, schlecht umgesetzte Inszenierungsideen, usw.
Nur gewachsenes Beurteilungsvermögen schafft Fähigkeit zum Wandel. Konstante Misserfolge deuten auf Absenz.
Während musikalische Qualität weiterhin als hochwertig gilt, wütet diese Entwicklung nicht nur an der WSTO.
Auch bei mglw. nur unterschwellig negativer Ausrichtung sollten Musiktheater reaktionäre Bewusstseinstrübungen ändern, selbst bei Milde ( s. o. „Bedingungslose Liebe“, 12. Febr. 2026) zu unkundigen Leitungsstrukturen, „Denn Sie wissen nicht was sie tun!“
Und behauptete Kunstfreiheit ist nicht legitim, wenn Freiheit anderer ruiniert wird.
„Freiheit endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“
Nach z. B. Immanuel Kant ist Freiheit nur ohne Einschränkung anderer möglich. BRD – Grundrecht:„Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht Rechte anderer verletzt, nicht gegen verfassungsmäßige Ordnung oder Sittengesetz verstößt.“
Kants kategorischer Imperativ fordert ausschließlich universalisierbare (uneingeschränkt übertragbar), moralisch legitime Freiheit, wenn eigenes Handelns Freiheit anderer nicht verletzt.
Oder wäre es legitim Hitlers unheilvollen „Mein Kampf“ aufzubereiten? (polarisiert zugegeben).
Theater schränken derzeit, unter dem Deckmantel einer missbrauchten Kunstfreiheit, Gedankenfreiheit anderer ein. Dabei verliert sich sogar Ideal aus dem 13. Jahrhundert.
„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?“ ist ein Volkslied, mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert zur Unverletzlichkeit eigener innerer Gedankenwelt in freiem, unantastbarem Denken, Unantastbarkeit des inneren Raums eines Menschen, Symbol des Widerstands gegen strukturelle Machtverhältnisse.
Eine Reaktion auf politische Unterdrückung, Hymne der Freiheitsbewegungen in Sehnsucht nach Selbstbestimmung, geistiger Freiheit, explizit in totalitären Zeiten von Autokratien, wie sie übrigens seit über 100 Jahren über Theaterleiter Zwang ausüben, durch hierarchische Strukturen.
„Die Gedanken sind frei“ ist kritischer Spiegel gegen Massenbeeinflussung, gesellschaftliche Kontrolle. Es erinnert daran, dass wahre Freiheit nicht nur im Denken, sondern auch im Bewusstsein eigener Freiheit und ihrer Grenzen liegt.
Aktuelle Relevanz der Grundfreiheit des Denkens wird durch moderne Indoktrinationen (Propaganda Autokraten, Regietheater, Medien, Internetblasen, etc.) bedroht. Auch wenn Theater – Relevanz mangels Interesse nur noch marginal ist, gilt: „Es hätte nicht so weit kommen dürfen!“
„Theater-Relevanz von fast 7,9 Milliarden Menschen auf der Erde“, TTT 2022
Zum 30. Juni 2021 lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland. (rd. 1 % der Weltbevölkerung). 2,78 Millionen, also nur ca. 3,5 % (oder 0.035 % der Weltbevölkerung) interessieren sich für öffentlich-rechtliche Theater, dafür werden jährlich an die 10 Milliarden Euro in der BRD ausgegeben.
Symbolischer Appell für geistige Unabhängigkeit, auch eines Regietheater – Publikums, Antipode zur „Autokraten – Internationale“, damit auch dem „Regietheater“!
„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei.
Ich denke, was ich will und was mich beglücket,
doch alles in der Still und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren.“
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei. (Auszug)
Text ist kein abstraktes Ideal, sondern existenzielles Bedürfnis. Manipulation und Missbrauch schränken nicht nur Handlungsfreiheit ein, sondern greifen Integrität der Menschen an.
Derzeit werden anarchische Strukturen im Musiktheater in Puncto „Autokraten – Internationale“ szenisch instrumentalisiert, in Verwaltungsstrukturen über 100 jähriger autokratischer Hierarchien gepflegt.
So viele BRD – Theater? = Vermächtnis ausgedienter deutscher Kleinstaaterei kostet 10 Milliarden € p. a.!“ TTT 2024
„140 BRD Theater sind strukturelle „Dinosaurier“, mumifiziert in Wurzeln von autokratisch anachronistischem Föderalismus. Das alles sind Reste deutscher Kleinstaaterei bis zum Nationalstaat 1871 und dem Geltungsdrang überlebter Machtstrukturen, die sich bis heute unverändert in den Theatern durch autokratische Strukturen erhalten haben“.
Also negieren Theater heute demokratische Tugenden in Verwaltung und deren Schöpfungen ganzheitlich. Was soll man dann noch mit subalternen antiquierten 10 – Milliarden- Monstern?
„Pseudologia phantastica in theatrum musicum. Lügen/Falschheiten im Musiktheater!“
kritisiert schon 2022 szenische Praxis. Überschreibungen, Dekonstruktionen zwingen Inszenierungen oft zu Unwahrheiten /Lügen, indem widersprüchlich agiert, Inhalte ignoriert, Authentizität und Glaubwürdigkeit ruiniert werden.
Inszenierungen weichen vom ursprünglichen Text, psychologischer Kohärenz der Figuren, musikalischen Aussagen ab, als schädliche Propaganda gleicher Politik der „Autokraten – Internationale“ im heutigen Alltag, zum Nachteil demokratischer Strukturen von Bevölkerung / Steuerzahlern, dem Publikum.
Diese Praxis führt zu Verdruss, emotionalem Entzaubern, Verfälschung von Wahrheit.Tiefe musikdramatischen Erlebens wird verunsichernd verhindert. Zerstörung von Wahrhaftigkeit / Empathie im zeitgenössischen Musiktheater zugunsten unethischer Suggestion galt mal als überwundene Unfreiheit, einer Unfreiheit, der man sich als Publikum nicht aussetzen mag.
Amüsant wirkt einer aus der Liga („Autokraten–Internationale“) in der Augsburger Puppenkiste, der als Zoppo Trump vor Jahrzehnten reüssierte, eine Marionette als intriganter Feigling, garstiger Gegenspieler (s. o. Bild Mitte), gehört zum Volk der „Trumpe“, der als hinterlistiger Charakter Macht ertrotzt. Natürlich nicht zu verwechseln mit dem US-Präsidenten, wird aber zuweilen in dessen Kontext zitiert, als ironischer Vergleich, kritischer Kommentar zu Trumps politischem Stil. Obschon große Selbstdarstellung, Machtanspruch, Versuch politische Gegner zu diskreditieren auffallen.
Zoppo Trump ist antagonistische Figur einer Kinderfernsehserie von 1970. Statt fair zu kämpfen, schmiedet er finstere Pläne, stellt Fallen auf und versucht, seinen Gegner durch Intrigen zu schwächen – ein Verhalten, das Parallele zu manch politischer Strategie anregt.
Und mit solch negativem Typus werden heute echte, vitale, oft genial „gewachsene“ dramatische Charaktere im Musiktheater überschrieben, dekonstruiert, entseelt.
Seit Mitte der 2010er Jahre zeigt sich weltweiter Ruin demokratischer Strukturen, 2024 überwogen erstmals Autokratien. Wende, Rückschritt zu einer „Anti-Demokratie-Front“, die darauf zielt, liberale Normen desolat zu untergraben. Weitere Entwicklung ist auch in Musik-Theater-Formaten zu befürchten.
Selbstmystifizierung von Autokraten verirrt sich zu „unbestechlichen, authentischen Kämpfern“, skizziert „echte Männer, die Wahrheit sagen“, während alle anderen – Medien, Politiker, Experten – zu diffamierten Lügnern und Heuchler abgekanzelt werden.
Wiederholte, oft dümmliche Falschheiten schaffen dialektische Identifikation mit Anhängern: die dann glauben auch „ehrlich“ und „wahrheitsorientiert“ zu sein. Dies wird durch emotionale, dramatische, rassistische, sexistische Metaphern verstärkt, andere diskreditierend, im Theater mglw. von unbewusstem Publikum adaptiert
- Ubu Rex,satirische Oper von K. Penderecki, Spiegel der Absurdität von Machtmissbrauch – besonders relevant in Zeiten autokratischer Tendenzen.
Ein selbstreferenziellen Narrativ wird unabhängig von Fakten fortlaufend reproduziert, Allegorie auch als „Anton aus Tirol-Syndrom“ (Ich bin so schön, ich bin so toll)!
Allegorie auf narzisstische Selbstüberschätzung, ein kulturkritisches Phänomen fehlender Selbstreflexion. Ungeachtet fehlender fachlicher Kompetenz hält man sich in übersteigerter Selbstüberschätzung für unverzichtbar, überlegen, mit medialem Narzissmus in Politik, Kultur, Gesellschaft, auch als Dunning – Kruger – Effekt kognitiver Verzerrung, bei der Menschen mit geringer Kompetenz eigene Fähigkeiten stark überschätzen.
Insgesamt bedeutet solche Selbstmystifizierung verflachte öffentlichen Debatten, ohne Fakten polarisierend, Grundlagen der Demokratie untergrabend.
Moral, Wahrhaftigkeit bleiben auf der Strecke, synchron im Theater, gefährden demokratische Gesellschaft durch internalisierte Inhalte gem. emotionaler Steuerung (s. o. Forschung). Somit leben wir in verzerrter Konsensrealität, in der synchrone theatrale wie politische Inszenierungen unsere Bewusstheit bedrängen.
„Moralische Kompass“; Innere Richtschnur von „Musiktheater Perspektiven“!
Moralischer Kompass basiert auf persönlichen Werten, Überzeugungen und Erfahrungen. Er ist innere Navigation, lenkt Handlungen, hält davon ab gegen eigene moralischen Vorstellungen zu verstoßen. In komplexen, immer häufiger polarisierender Welt ist er unverzichtbar. Ähnlich wie Gewissen führt Missachtung oft zu Schuldgefühlen oder Scham.
Moralischer Kompass dient als Orientierungshilfe im menschlichen Miteinander – besonders in schwierigen, konfliktbehafteten Situationen. Statt Himmelsrichtungen anzuzeigen, weist er zu „richtig“ und „falsch“, „gut“ und „böse“. Wie technisches Gerät benötigt auch moralischer Kompass regelmäßige Wartung, um verlässlich zu bleiben – besonders wenn „schneller Weg“ lockt.
Jahrtausende der Theater – Prägungen könnten im reaktivierten Charakter erblühen.
Eigene Wahrnehmung wiederzuentdecken, sich selbst zu bestätigen ist zentrale Auseinandersetzung mit manipulativer Dominanz, geistig, psychischem Missbrauch.
Freiheit beginnt im Fühlen und Denken, bedeutet einen Schatz zu schützen, den niemand nehmen darf – die vitale Würde meiner Seele, meines Geistes.
Tim Theo Tinn, 21. Februar 2026

