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TTT Kulturkommentar: + Musiktheaterdenken Paradigmenwechsel, Pornosozialisation, Frühstücksdirektor, Synchronizität untragbarer Phänomene

20.08.2026 | Themen Kultur

merz

Ausbleibender Paradigmenwechsel Musiktheater! Pornosozialisation unserer Kinder!                BRD – Kanzler + Kabinett = schriller Frühstücksdirektor + Co.?  

Synchronizitäten assoziiert, verknüpfen Gedanken zu scheinbar voneinander unabhängigen, kaum beachteten gesellschaftlichen Phänomenen. Hat das nichts miteinander zu tun?

Entfremdung im Musiktheater, digitale perfide Sexualisierung von Kindern, Wahrnehmung politischer Führung

 = symptomatische, keine extremsten Ausprägungen, aber Unwuchten neben anderen, die bei mangelnder Beachtung eigentlich Basis schwer zu ertragender Entwicklungen unserer Gesellschaft sein sollten. Könnten Menschen solche Apathie aufgeben, nach Gewissen, moralischem Kompass leben, wieder moralische Integrität erlangen? Tatsächlich wird KI auch gegen alle Gebote und Gesetze missbraucht werden – das können nur gebesserte Menschen beeinflussen.

Oder wachsen etablierte / fortschreitende Gegebenheiten (politischer Entfremdung, gesellschaftliche Apathie usw.) zu zementierter neuen Wirklichkeit im Konsens menschenverachtender Abscheulichkeiten auswachsender Unmoral?

 Aktuell gefährden wenige narzisstische Führungstypen in totalitären Ansprüchen unseren Globus in Ökologie, Ökonomie, Weltfrieden, beweisen, wie ständiges apathisches Wegducken Betroffener den Planeten in Existenznot brachten. Kein Ergebnis von wenigen Monaten, Jahren, sondern jahrzehntelanger Ausfluss zur „Welt auf tönernen Füßen“!

Die Umstände sind nicht kausal, aber symbolisch und strukturell verwoben. Dringend gebotene Beachtung sollte tiefes Unbehagen auslösen, über verlorene Transparenz, schwindende kritische Reflexion und zunehmende Mediatisierung von z. B. Intimität, Macht, verlorener Kunst im  Musiktheater, usw.

Mediatisierung = gesellschaftlicher sozial und kultureller Wandel bei dem Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft die zunehmend diffuseren Publikationen der Medien übernehmen, somit Wahrnehmung von Wirklichkeit verändern (s. Konsensrealitiäten).  

Medien prägen zunehmend Kommunikation, Wahrnehmung, Handlungspraxis der Gesellschaft, sind als soziale und technische Systeme in alle Lebensbereichen eingedrungen. Wenn Menschen nur noch Medienkonstrukten ausgeliefert sind, verlieren sie die Fähigkeit, Wahrheit von Täuschung zu unterscheiden. Mit KI wird es ohne moralischen Kompass grenzenlos.

Dieser Metaprozeß wird kaum kritisch publiziert und wohl bald auch dominiert von KI, ist vergleichbar mit Globalisierung, Neoliberalismus i. S. ideologischer Ausrichtung auf Zerstörung nationaler Identitäten,  Aushöhlung des Sozialstaats, Ungerechtigkeiten (Schere zwischen Arm und Reich wird vergrößert, Steuerentlastungen kommen vorwiegend oberen Einkommensschichten zugute): Verstärkung sozialer Ungleichheit, Sozialabbau, Umweltzerstörung (wirtschaftliche Effizienz vor ökologischen Belangen), Marktmacht und Monopolen, psychischer Druck durch ständiges Streben nach Selbstoptimierung, Wettbewerbsdruck, mit Unsicherheit, Erschöpfung, Gefühl ständiger Unzulänglichkeit.

 Mediatisierung beschreibt desolate Kommunikationsformen, in denen sich gesellschaftliche Institutionen, Kultur, Alltag wandeln, instrumentalisiert werden.

 Okkupation ehemals authentischer Medien durch Verzerrungen, Propaganda, Fake News, Desinformationen, Deepfakes deformiert Beachtung / Wertung universaler Wahrheiten dieser Welt. Diffuse Fiktionen, postfaktische Lügen / Unwahrheiten ersetzen Wahres, Echtes, Gerechtes.

Mit  Digitalisierung, Vernetzung und Mobilität von Medien (z. B. Smartphones, soziale Netzwerke) hat dieser Prozess eine neue Dynamik gewonnen, nicht nur für die Informationsgesellschaft, sondern auch als integraler Bestandteil sozialen Handelns. 

Kommunizieren, Informieren, Entscheiden und Identifikation mit / durch  mediatisierte Kommunikation ist Norm geworden. Wahrnehmung von Realität änderte sich, Entscheidungen – etwa bei Wahlen – werden absehbar zunehmend auf Basis medialer Darstellungen statt sachlicher Fakten getroffen! In meinem Politologie Studium in der 80er Jahren gab es noch messbare Fakten zum Wahlverhalten.

Entfremdung von direkter Erfahrung, Dominanz von Unterhaltungslogik dringt in ernste sowie alle anderen Bereiche. Gesellschaftliche Apathie manifestiert sich dadurch, Menschen werden zunehmend unfähiger zwischen Fakten, Fiktion, Manipulationen, Unwahrheiten zu unterscheiden – eine Entwicklung, die öffentliche Debatten über demokratische Grundlagen hinaus dissoziiert

 Diese Einsicht wird in heutiger medialer Welt, in der Informationen über Algorithmen, Narrativkonstruktionen und emotionale Manipulationen vermittelt werden, besonders aktuell. Gesellschaftliche Apathie manifestiert sich heute darin, dass Menschen trotz Überflutung mit Informationen zunehmend unfähiger werden zu unterscheiden – eine Entwicklung, die nicht nur die öffentliche Debatte, sondern auch die Grundlagen der Demokratie gefährdet. 

Wenn Menschen nur noch über Medienkonstrukte scheinbare Realität erfahren, verliert ihre Wahrnehmung Grundlage der unmittelbaren Erfahrung und kritischen Reflexion. Das führt zu Verflachung des Denkens, Abhängigkeit von narrativen Mustern und Erstarrung in vorgefertigten Meinungen. 

Nötige kritische Medienkompetenz, Mediatisierung trotzend, um mündig zu bleiben, schwindet. Politik, genauso wenig wie Theater, kann diesem Anspruch noch gerecht werden, da man selbst  offensichtlich nur noch im Sumpf instrumentalisierter methodisch gedanklich, mentaler Unfreiheiten versinkt.

Mediatisierung und Demagogie: Schnittstelle beider Konzepte liegt in Verknüpfung von Medienlogik und emotionaler Manipulation. Durch Mediatisierung der Politik entstehen Räume, in denen emotionale Appelle und inszenierte Pseudo-Ereignisse oft vor sachlicher Kompetenz priorisiert werden. Dies begünstigt demagogische Strategien, da Medienformate (kurze Clips, Social Media u. a.) oft auf emotionale Resonanz und Vereinfachung ausgelegt sind, als Grundlage  demagogischer Rhetorik.

Hier wird auf Beispiele allgegenwärtigen Alltags verzichtet, da diese „en Masse“ in aktuellen Medien, digital, TV oder Print tagtäglich aufbereitet werden. Es werden „mediale Säue durchs Dorf gejagt“ = Metapher für mediale Hetze, Aufblähen, Aufgreifen von skandalträchtigen Themen, um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen, von eigentlichen Problemen abzulenken.

Da BRD – Theater nur von max. 3,5 % der Bevölkerung besucht werden, ist dortige häufige Narren–, statt Kunstfreiheit gesellschaftlich auch kaum relevant (s.u. Theater – Relevanz), besteht Relevanz weder in Quantität noch Qualität.

Tatsächlich waren öffentlich – rechtliche Theater in Anfängen vor ca. 100 Jahren in der BRD tragende Kultursäulen, über soziale und politische Belange hinaus. Davon zerrt man heute noch. Breite gesellschaftliche Relevanz könnte man reanimieren, wenn z. B. immanente Perspektiven wie „moralischer Kompass“ Geltung fänden, der nahezu jedem Musikdrama oder Schauspiel zu eigen ist, jenseits konventionellen alltagsdürftigen Inszenierungen im konventionellen Realismus, wie „Regietheater“, die moralischen Kompass“ i. d. R. überschreiben gem. mediatisiertem Kulturwandel.

„Wahrhaftigkeit weltweit in allen Bereichen weicht auf zur Oberflächlichkeit von Imagepflege und hohlen Phrasen, öffentlicher Meinungsheuchelei, methodischen Fehlern, kognitiven Verzerrungen.

Menschen verbergen sich hinter mediatisierten Konventionen und irrealen „Fakes“, fragwürdigen Meinungen, um Unbequemlichkeiten gelebter Wahrhaftig-  und Redlichkeit zu entgehen. Statt vitalen, universal echten, lebendigen Individuen, die authentisch leben, agiert nur noch deren Anschein, moralischer Kompass ist orientierungslos, Reste sollen noch nicht ganz verloren sein.

Moralischer Kompass war inneres Leitsystem, das Entscheidungen und Handlungen durch  persönliche Werte und ethischer Überzeugungen steuerte, ist zentrale Voraussetzung für allumfassendes authentisches  Handeln (gesellschaftlich, politisch, sozial, human, künstlerische usw.) mit Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Respekt, Nächstenliebe und Integrität. 

Und das bedeutet überzeitliches Sein und Handeln mit Potenzial zum Gewissen, Besserung, Gutes und Glück, beim Menschen mit Geburt angelegt (nicht zu sozialisieren /zu lernen, in Menschen derzeit degeneriert, bei Hominiden, Elefanten u.a. nicht)!

Goethes Faust: „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust!“, Zur Zerrissenheit des Menschen zwischen hellen und dunklen Mächten. 

 Der Mensch ist weder grundsätzlich gut noch schlecht, ist zu beidem fähig, „eigentlich brav, friedlich und gut“, aber Lug, Trug, Mord und Totschlag ist allgegenwärtig. Die Frage nach dem  Bösen ist verknüpft mit Verantwortung des Individuums im moralischem Kompass – besonders in Zeiten zunehmender menschenverachtender Abscheulichkeiten auswachsender Unmoral als  Selbstverständnis, „sittlicher Positur“, die tatsächlich nicht mehr abgelehnt, sondern abgewogen wird, grundsätzlich wird das kaum noch ausgeschlossen.

 Zum Irankrieg März 2026 vermied z. B. Bundeskanzler Friedrich Merz eine deutliche moralische und völkerrechtliche Wertung. Er hielt sich mit einer Einordnung zurück, blieb unsouverän und orientierungslos, jenseits ethischer Haltung gem. moralischem Kompass. 

 Unmoral ist gegenwärtig akzeptierter Standard menschlichen Miteinanders. Nicht nur mit Trump, Putin, Netanjahu, denen Kinder- u. Zivilistenmord mit Beginn ständiger Kriege selbstverständlich ist, diese Morde werden auch hier von Weltgemeinschaft mit Apathie hingenommen.

 Apathie ist Zustand von Teilnahmslosigkeit, mangelnder Erregbarkeit, Unempfindlichkeit, träge gegenüber äußeren Reizen. Betroffene sind emotional abgestumpft.   

 Moralischen Kompass ist somit völlig zerfressen, noch nicht ganz verloren, aber degeneriert. Moralisches und ethisches Erbe hat nur noch musealen Erinnerungswert, auch gem. grausamer monströser Barbarei letzter Jahrzehnte, der Millionen zum Opfer fallen, gefallen sind.

Schon von Friedrich Nietzsche (* 1844, † 1900) als anachronistisch gewertet, könnte dies zur Regression dunkelster / unmenschlichster Epochen reifen. Wir sind bald wieder dort?

Intransparenz und Entfremdung führen in schleichenden Prozessen zum Verlust ursprünglich gesellschaftlich authentischer Reflexion, ignoriert durch relevante verantwortliche humane Ebenen über Jahre. Unachtsamkeit und Falsches forcieren verworrenes Durcheinander, Chaos.

„Wir befinden uns nun in mglw. irreversiblem menschengemachtem Dilemma einer Welt mit  Prägnanz perfider Menschen, z. B. degenerierter Sozialisation unserer Kinder durch Pornografie, vernichteter Zukunft, entfesselter Kriege, Krisen nur als Beispiele übergreifenden Unheils jeglicher Dimensionen.

Aktuelle Logik ist weltweite blindwütige Aufrüstung mit unendlichen Milliarden €, um einander abzumurksen.

Musiktheater pflegen konformen Opportunismus ohne Visionen besserer Welten, befleißigen sich als Spiegel verkommener Gegenwart, reüssieren inszenierter sinnstiftender Parallelwelten findet nicht statt, die dem Theater seit Entstehen über Jahrtausende immanent waren.

Modernes Theater hat seine Wurzeln im alten Griechenland, wo es im 6.  Jahrhundert v. Chr. aus religiösen Ritualen zu Ehren des Weingottes Dionysos entstand. 

Musiktheater im Spannungsfeld von Entfremdung und Intransparenz

„Theater-Relevanz + rd. 8 Milliarden Menschen auf der Erde“

„Zum 30. Juni 2021 lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland. (rd. 1 % der Weltbevölkerung). 2,78 Millionen, also nur noch ca. 3,5 %  interessieren sich für öffentlich-rechtliche Theater, dafür werden jährlich an die 10 Milliarden Euro in der BRD alimentiert.“

https://onlinemerker.com/tim-theo-tinn-kommentar-zur-theater-relevanz-von-fast-79-milliarden-menschen-auf-der-erde/

Die erfolglose Bewerbung von Theater um Aufnahme in die UNESCO-Liste immaterieller Kulturerbe 2019 zeigt: selbst  mächtigste Verbände zweifeln an gesellschaftlicher Legitimität des Systems. So ein Theater wird nicht mehr als notwendig zu kultureller Identität wahrgenommen, hat Bedeutung verloren, künstlerische Vielfalt ist seit Jahren szenischer Einfalt im konventionellen Realismus gewichen.

Mit üblichem konventionellem Realismus / Unterschicht – Trash – Inszenierungsmilieu sind diese öffentlich – rechtlichen Autokratien in hermetischer Abgrenzung gelandet, die in höfisch absolutistischen Traditionen (über 95 % autokratische Leitungsstrukturen) geführt werden, in Distanz zu sozialer Wirklichkeit. Statt die Gesellschaft zu hinterfragen, nutzen Inszenierungen radikale Dekonstruktionen  / Überschreibungen, die Autokratien aller Fasson, Verlust ethischer Normen legitimieren, „energetisch“ verstärken. 

„Spiegel der Gesellschaft“ seit ca. 50 Jahren im dürftigen Theater ist zum Instrument der Verfestigung von Machtstrukturen durch neu strukturierte Generationen angepasster Theaterleute verkommen, heute auffällig oft aus Osteuropa als Faible von Theaterleitern zu sonderbarem Exotismus (z. B. Tcherniakov, Barkhatov, Serebrennikov, Warlikowski, Mundruczó), sozialisiert in totalitären Systemen, wo Anpassung an autoritäre Systeme also überlebenswichtiger Teil der Existenz war, man sich heute gern als Regimegegner manifestiert.

Es bleibt bemerkenswert, dass z. B. Serebrennikov trotz wiederholt miserabler Inszenierungen (gem. Presse + Publikum) z. B. an der Wiener Staatsoper (Parsifal, Don Carlos) nun von N. Bachler als Intendant der Salzburger Osterfestpiele mit der Inszenierung des „Ring der Nibelungen“ betraut wurde. 

  1. „Wertewandel + Theaterreform: Agenturen – „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!“

Selbstverständlich nutzen inkludierte verdeckte Zahlung, „Kick backs“ zur Entscheidungshilfe. „Kick-Back“ (verdeckte Provision): wird im internationalen Gebrauch als Schmiergeld-, Rückvergütungs- oder Bestechungsgeldzahlung verstanden. … private Agenturen beliefern die subventionierten Häuser. Es bleibt abzuwarten wie das Business sich entwickelt, denn in der Oper galt es noch nie der Kunst allein und heilig war die sowieso nicht.

 https://onlinemerker.com/ttt-wertewandel-theaterreform-agenturen-ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt/

  1. „Musiktheater – Kommerzielle Interessen oder künstlerische Freiheit? Korruption, Kick – backs, Agenturen und andere Unwesen!“ 

… ethische und strukturelle Herausforderung im öffentlich finanzierten Theaterwesen, Einfluss verdeckter Geldflüsse bei Entscheidungsträgern, etwa Intendanten mit hoher Honorarzahlungsbefugnis, bei bundesweiten Budgets von bis zu 10 Milliarden €.… gesellschaftliche + kulturelle Themen,  künstlerischer Freiheit, institutioneller Verantwortung, Transparenz und Authentizität.

https://onlinemerker.com/ttt-musiktheater-kommerzielle-interessen-oder-kuenstlerische-freiheit-korruption-kick-backs-agenturen-und-andere-unwesen/

  1. B. Serebrennikows Selbstdarstellung als politischer Dissidentscheint bewusste unlogische Behauptung als Narrativ gezielter internationaler Karriereförderung. Serebrennikow wurde langjährig vom russischen System als Leiter von Kultureinrichtungen getragen.
  2. Fakten zum Regisseur Kirill Serebrennikow“

https://onlinemerker.com/fakten-zum-regisseur-kirill-serebrennikow-vom-april-2021-auszug-aus-plaedoyer-zur-kraft-werkimmanenter-surrealer-inszenierungen-teil-9/

Werkimmanenz und handwerkliche Integrität wird geopfert, um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Während Theater ursprünglich als öffentlicher Raum für demokratischen Diskurs dienen sollte, dominieren nun Selbstdarstellung, Effekthascherei, ideologische Voreingenommenheit, Ignoranz, die authentische emotionale Tiefe und universelle aufstrebend optimistische  Zukunftsweisung verdrängen. 

Durch weltweit zunehmenden autoritären gesellschaftlichen Wandel mit Aufstieg populistischer Kräfte, der Erosion demokratischer Normen und einer Rückkehr nationalistischer Rhetorik, stellt sich die Frage: Wenn schon konventioneller Realismuss, dann: warum spiegelt Theater diese gesellschaftlichen Unwuchten nicht adäquat und real statt in fabulierten Unschlüssigkeiten? 

„V ermächtnis ausgedienter deutscher Kleinstaaterei und Nationalsozialismus kostet 10 Milliarden € p. a.!“

https://onlinemerker.com/ttt-ergaenzungen-zum-aktuellen-thema-aufgefallen-nachgehakt-4-brd-10-milliarden-theater-subventionen-p-a-kann-man-leicht-halbieren/

Als junger „Lackel“ habe ich mal meinem Intendanten geraten: „ Herr Professor, so kann man doch kein Haus führen!“ Damit beendete er mein Engagement, meine Eindrücke bestehen unverändert.

So lange programmatisch nichts Innovatives mit breiter Publikumsakzeptanz geschieht, wird sich nichts ändern. Lippenbekenntnisse zu erweiterndem Publikum bei konstanter Programmatik muten amüsant.

  1. HabemusTheatrum?“ Musiktheater in Anspruch und Wirklichkeit

Deutschlandweit werden fast 150 Theater und 150 Orchester alimentiert, die früher zumindest ca. 20 % ihrer Kosten erwirtschafteten. Damit gibt es im 100 – Kilometer–Radius jährlich ca. 50 Musiktheater-Premieren (auch unkoordinierte Doppelungen), oft ob provinziellen Zuschnitts ohne überregionale Aufmerksamkeit (s. Mozarts „Entführung“ in Dönerbude), die üblicherweise aufgrund indiskutabler Verwertung rasch wieder eingestampft werden. Es gibt keine planvolle bundesweite Verteilung mit vielfältiger Nutzung,  ökonomisch sinnvollen Konsums jährlich ca. 900 Musiktheater – Premieren in Millionenaufwand mit beliebigen Doppelungen, getragen zu mind. 80 % vom Steueraufkommen der Bevölkerung.

https://onlinemerker.com/tim-theo-tinn-habemus-theatrum-nach-habemus-papam-wir-haben-einen-papst/

Theater und Orchester werkeln singulär vor sich hin, trotz teilweise großer regionaler Nähe findet keine bundesweite Strukturierung,  Abstimmung von Neuinszenierungen, Spielplänen, damit Ausgaben / Einnahmen der zu hohen ( 80 % + X) staatlichen Zuwendungen aus Steuerzahlungen deutscher Menschen statt (96,5% gehen nicht hin, müssen aber zahlen). Mit Immobilienaufwand, unnötiger Multi – Media – Aufrüstung (die sollen mit lebendigen Menschen Theater machen, statt mit Filmen oder digitalen Bildgebungen etc.) u. a. landet man bundesweit sogar oft bei 10 Milliarden € p. a. und mehr. 

  1. „BRD, ca. 10 Milliarden € p. a. Theater – Subventionen kann man leicht halbieren u.a.! Facts in Unwuchten & Perspektiven!“

https://onlinemerker.com/ttt-brd-ca-10-milliarden-e-p-a-theater-subventionen-kann-man-leicht-halbieren-u-a-bisherige-facts-in-unwuchten-perspektiven/

Gesellschaftliche Reflexion im Musiktheater: Verlust oder Wandel?

 Obwohl Musiktheater einst traditionell als Instanz zu Reflexionen gesellschaftlicher Prozesse und Ausblick auf Phantasmen möglicher Zukunft galt, hat es sich in wenig ästhetische „Komfortzonen“ des konventionellen Realismus zurückgezogen.

  Theater hat seine Funktion als öffentlicher Denkraum verloren! Kurzatmigkeit kulturpolitischer Agenda verdrängt Raum für tiefe Auseinandersetzungen. Seit 50 Jahren wandelt man auf gleichen Pfaden verlorener Wahrhaftigkeit perspektivfrei in konventionellem Realismus. Stattdessen verhindert diese Spiegelung unfertiger Gegenwart Perspektiven zukunftsorientierter Parallelwelten, die sinnstiftend reüssieren könnten.

Das „Einmaleins“ mit dem Organismen leben / sich entfalten sind Substrate, ist Lebensraum mit Wurzeln, Halt und Nährstoffen, gem. simplen aber essentiellen Naturgesetzen.

 Substrat im Musiktheater jenseits von Finanzen  = Nährmedium = vitale Inszenierungen im Kontext Bühne, Publikum, Protagonisten, Orchester. Medien erfüllen kaum noch relevante Kriterien, sind zu oft desolat und unkundig, s. revolvierende Autogamie.

Revolvierende Autogamie“ gilt als metaphorische Kritik an geschlossenen Systemen, z. B. im deutschen Musiktheater–, und Kulturbetrieb, in denen sich Akteure (Intendanten, Regisseure, Politiker, Medien) gegenseitig bestätigen, ohne externe Realitätsbezüge oder kritische Distanz zuzulassen. Selbstreferenziell wandelt man auf Spuren „des Kaisers neuer Kleider“, da Akteure einander Exzellentes suggerieren, ohne Eingeständnis fehlender Kriterien, häufiger Schönfärberei, Realitätsverleugnung.

Selbstreferenzielle Strukturen initiieren Verlust künstlerischer Tiefe und dramaturgischer Integrität. Inszenierungen folgen keiner inneren Logik der Komposition, verharren in einem geschlossenen System schaler ästhetischer Konventionen (s. beständigen konventionellen Realismus seit 50 Jahren, beginnend mit ständiger Alltagskleidung auf der Bühne), sich selbst zitierend, dabei verpufft Authentizität von Verständnis und emotionaler Wirkung.

Im Phänomen der Selbstbefruchtung wird nicht auf äußere Authentizität oder künstlerische Substanz geachtet. Es entstehen Inszenierungen, die primär dem eigenen kulturellen Milieu gefallen wollen, statt Publikum zu berühren, tiefere Wahrheit der Werke zu erschließen. 

  1. „Revolvierende Autogamie“ – Selbstbestätigungskreislauf“

https://onlinemerker.com/ttt-revolvierende-autogamie-wird-gefluegeltes-wort/ 

  1. „Regietheater“ versus dramatischer Konflikte + bildhafter Stilmittel der Originale“

 hier auf Linkedin s. u. vom 30. 3. 2026

 Kinder, Smartphones, Sorge um frühreife Sexualisierung

 Parallel zum Verlust gesellschaftlicher Reflexionen, der Fähigkeit über eigenes Denken, Handeln oder Erleben nachzudenken, Überprüfen von Motiven, Gefühlen oder Verhaltensweisen (Trump ist nur extreme Blaupause), vollzieht sich in digitalen Welten ein ebenso schleichender Prozess der Pornosozialisation von Kindern, um die eigentlich Jeder weiß, niemand aktiv als toxisch illegitim ändern will.

Durch ungefilterten Zugang zu Smartphones /sozialen Medien werden sexuelle, sogar perverse Inhalte frühzeitig von Kindern verinnerlicht. Ehemals tabuisierte erotische, sexuelle Intimitäten Geschlechtsreifer und Perversionen wurden Medieninhalte, Alltagspräsens und Normalität, trotz massiv schädlicher Einflüsse. (Weiteres s. Anhang.)

Was ist von einer Gesellschaft zu halten, die ihre Kinder über Jahre digitalen Perversionen aussetzt, dies letztlich durch stille Duldung fördert?

Dieser Prozess ähnelt der Entfremdung im Theater: authentische Erfahrungen weichen stereotypen Repräsentationen, Grenzen zwischen Subjekt und Rolle verschwimmen. Theater reflektieren nicht mehr kritisch in Inszenierungen, so wie digitaler Pornokonsum von Kindern  unreflektiert bleibt. Größeres Gewicht sollte apathisch akzeptierter Kindermord u.a. haben, durch alle militärischen Streithähne zunehmender Kriege weltweit.

  1. „Stabilisiert „Regietheater“ heute politische Tyrannei?“

„Ohne „Scham, Anstand in menschenverachtenden Prägungen“ werden Dekonstruktionen /

Überschreibungen, i. d. R. zwar im Unverstand, fabuliert. Damit wird tatsächlich zunehmende

reale Tyrannei, sogar nach moderner Neurobiologie / Neurowissenschaft wie auch nach

schlüssiger Metaphysik, beflügelt! Dunkel der „Autokraten–Internationale“, grassiert in Regietheater – Machwerken wie z.B. WSTO Parsifal, Don Carlos u. v. a. Da darf sich niemand wundern, wenn auf diese Weise erbärmliches Bewusstsein im Publikum und darüber hinaus geweckt wird“. Mglw. auch Grund für stillschweigende Akzeptanz der Pornosozialisation unserer Kinder.            

Politische Führung + gesellschaftliche Symbolik: „Frühstücksdirektor“-Vergleich

Ironische Bezeichnung des BRD – Kanzlers + Kabinett als „schriller Frühstücksdirektor “ greift  Politik als zunehmend inszenierte Alltagskomödie auf, in der Entscheidungen durch mediale Auftritte statt Sachverstand geprägt sind. Diese Boulevardisierung der Politik spiegelt Verlust an Tiefe, Ernsthaftigkeit und langfristiger Planung. (Weiteres s. u. Anhang.)

Analog zum Musiktheater, wo Effekte einer Inszenierung oft wichtiger als Inhalte geworden sind, dominiert in der Politik PR- über Sachlogik. Beide Bereiche – Kunst und Politik – scheinen in gemeinsamer Krise der Authentizität zu stehen, moralischem Kompass durch Vortäuschung Wahrhaftigkeit vitalen Seins verdrängend.

Konstruktive synchrone Verknüpfungen der Entfremdung im Musiktheater, digitaler Pervertierung / Sexualisierung von Kindern, Wahrnehmung politischer Führung zeigen erschreckend schlüssig gleichwertige Ausprägungen, Folgen, Ausbleiben nachhaltiger Reaktionen auf diese Phänomene.

Diese Gedanken z. B. zu den 3 Unwuchten könnten helfen, gesellschaftliche Entfremdung nicht zu beklagen, sondern zu durchbrechen mit Assoziationen relevanter Bereiche als kritischem Blick.

Assoziative Synchronizität der Entfremdung im Musiktheater, Pornosozialisation von Kindern und inszenierter Politik offenbaren kein kausales Gesetz, sind aber Muster als Zeitdiagnose:

Die Gesellschaft verliert an Transparenz und Reflexivität, während Medien, darstellende Kunst (obsolete?) und politische Inszenierungen sich als Wirkmächte gegenseitig verflechten – zu oft im Dienst des Spektakels in Unmoral statt strukturierter Vorgänge und Existenzen gem. moralischem Kompass.

Die Stärke dieser Assoziationen liegt darin versteckte Zusammenhänge sichtbar zu machen – und damit den Raum für kritisches Denken zu öffnen, künstlerische Gegenentwürfe zu initiieren, zum Revitalisieren aufgeklärter Menschen, die derzeit in andere Richtungen wanken.

Tim Theo Tinn 22. August 2026

 

Anhang

 Notwendiger Paradigmenwechsel Musiktheater / Theater

Paradigmenwechsel eines mehr als hundertjähriges autokratisches Systems muss nicht nur künstlerisch, sondern auch strukturell in gesamter Führungskultur erfolgen: weg von elitären, geschlossenen Systemen.

Konventioneller Realismus z. B. im Regietheater ohne kritische Distanz

Obwohl man vorgibt kritisch, provokativ und modern zu inszenieren, agiert man i. d. R. innerhalb eines geschlossenen Systems, das von denselben Machtstrukturen getragen wird, die es angeblich kritisiert. Inszenierungen thematisieren zwar Unterdrückung, Gewalt oder soziale Missstände – doch diese Betrachtung bleibt formal und oberflächlich, da sie selbst eigene institutionelle Rahmenbedingungen nicht in Frage stellt. 

Theater / Musiktheater im konventionellem Realismus spiegelt gesellschaftliche Unwuchten nicht, weil es selbst Teil dieser Unwuchten ist. Es agiert in einem System, das autokratisch organisiert, finanziell überproportional ausgestattet und institutionell resistent gegen echte Reformen, neue Strukturen ist. Das System ist weitgehend unabhängig von Marktmechanismen – und damit auch von öffentlicher Kontrolle. In Zeiten autoritärer Kräfte mit einfachen, emotionalen Botschaften  hängt Theater im konventioneller Realismus ohne jede Perspektive zu Besserem, verharrt in Apathie als einem Zustand der Teilnahmslosigkeit, mangelnder Erregbarkeit, unempfindlich gegenüber äußeren Reizen. Betroffene wirken emotional abgestumpft, teilnahmslos, träge.

Theater: statt Kompensation einseitiger Gewalten zu thematisieren, bleibt man Komplize im Status quo – indem man Kritik simuliert, ohne Wandel anzustreben. Zudem dominieren sich wiederholende ästhetische Muster: Nacktheit, Militarismus, zerstörte Bühnen, Alltagsutensilien –  einst provokativ, heute zu Klischees erodiert, die weder überraschen noch herausfordern. Kreativität ist erlahmt –  mit ihr kritische Kräfte.

Zentrales Problem: Regisseure arbeiten im Auftrag und unter Kontrolle derselben Intendanten, die Teil des autokratischen Apparats sind. Kritische Projekte, die echte Veränderung fordern, werden daher oft gefiltert, abgeschwächt oder verhindert. Stattdessen entstehen Inszenierungen, die Skandal erzeugen ohne Wirkung zu entfalten, Phänomene in reiner „Effekthascherei“!

Solche Paradigmen im Musiktheater sind vernichtend: dekonstruierte, Ideologie verfremdende Inszenierungen nutzen selbst auditive Musikdramatik nur noch als unterhaltsames Beiwerk, indem musikalische Kraft und Aussagen der Notationen in dekonstruierenden Inszenierungen bestenfalls noch kulinarisch benutzt werden. 

Man muss zurück zur autonomen Kunstform, die über Zeitgeist hinausweist und als Leuchtfeuer menschenwürdigen Seins dient, inspiriert, sich erhebt durch künstlerische Überhöhung, metaphysische Bezüge, Integration feinstofflicher Elemente wie Archaik, Metaphysik und Quantenenergien als autonome, sinnstiftende Parallelwelt, als eine Kunstform, die keinem Zeitgeist dient, sondern ihn transzendiert, Menschen  aus Alltags- / Konsensrealitäten hebt, in Zustände geistiger Erhebung versetzt. 

Dieser Ansatz verbindet metaphysisch philosophische Reflexion mit quantentheoretischen Konzepten, um neue, kognitive und emotionale Räume zu erschließen.

Es muss das energetische Feld reaktiviert werden, welches menschliche Freiheit, intuitive Wahrnehmung (den „6. Sinn“) und Bewusstsein schärft. Theater, das Leben mit Kraft, Freude, Vertrauen und bedingungsloser Liebe theatralisch erfahrbar macht – als kosmische Energieform und universelles Ideal.

Alles im Gegensatz zur gängigen Praxis, Theater als sozialen Spiegel oder politisches Statement zu nutzen mit systemische Ineffizienzen, sinkende künstlerische Standards und Abkopplung von Authentizität in öffentlich geförderten Theatern. Inszenierungen geben vor, kritisch zu sein, reproduzieren aber seit Jahren tatsächlich herrschenden Zeitgeist, dienen damit politischer Räson statt echter künstlerischer Subversion. Das sind Gefahren für demokratische Werte, die auf der Bühne postuliert, aber noch nicht mal im Betrieb selbst  gelebt werden. 

 Zusammenfassung TTT – Texte seit 2018: Freiheit muss im inneren Erleben beginnen – im Fühlen und Denken. Intensive Gedanken zu Bewusstsein, Freiheit, Identität und  gesellschaftliche Rolle des Musiktheaters. Freiheit ist kein bloß äußerer Zustand, sondern eine tief verwurzelte, spirituell / geistige Haltung, reflektierend mental transzendent  in metaphysischen Dimensionen.

Freiheit muss als Schutz vitalen Würde von Seele und Geist gelten, die niemand nehmen kann, solange das Individuum sich ihrer bewusst bleibt. Theater / Musiktheater  könnte wieder transformative Kraft reaktivieren, die assoziativ, intuitiv und in Affekten Erleben im Bewusstsein, nicht im Intellekt aktiviert, erweitert und energetische Felder schafft, in denen wahrhafte geistige Freiheit möglich wird. 

Somit gilt es dogmatischem Denken und gesellschaftlichen Zwänge zu lösen, Verbindung zur metaphysischen, extrasensorischen Realität herzustellen – jenseits  rationalem, egozentriertem kognitivem Verstand, fehlender emotionale Intelligenz.

Extrasensorische Realität ist außersinnliche Wahrnehmung, Menschen immer schon zu eigen im 6.  Sinn  – neben den fünf physischen Sinnen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten). Das sind Bauchgefühl, die Ahnung, das Empfinden, Seelensprache. Diese Wahrnehmung, liegt im Ursprung jedes Menschen und ist jedem grundsätzlich verfügbar, wird aber oft nicht mehr eingestanden. 

Extrasensorische Realität ist kein psychologisches Phänomen, sondern  metaphysische und quantenphysikalisch fundierte Ebene der Wirklichkeit, die Wahrhaftigkeiten wieder erlebbar machen könnte, nicht physisch sondern in adaptierter Seelensprache, emotionaler Intelligenz, dem höheren Selbst oder dem göttlichen Funken aus der Antike vergleichbar ist. Sie ermöglicht Verbindungen zu Parallelwelten, archaischen Weisheiten, mystischen Zukunftsvisionen und dem Urgrund des Universums. 

Gem. TTT Doktrin Musiktheater vom 5.02.26  soll Theater diese extrasensorische Realität wecken – nicht durch rationale Analyse, konventionellen Realismus, sondern durch Affekte, Assoziationen und bildhaften Stilmitteln, um das Bewusstsein zu schärfen, Grenzen zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu überwinden. Intuition ist  Brücke zu dieser Realität, die durch Ablenkung des Verstandes leichter zugänglich wird.

Pornosozialisation unserer Kinder!

 Pornosozialisation = Prozess, in dem Kinder und Jugendliche durch pornografische Inhalte Vorstellungen über Sexualität, Körper und Beziehungen entwickeln. Digitale pornografische Darstellungen bereits für Kinder, Jugendliche prägen sexuelle Normen und Rollenbilder – sei es über soziale Medien, Messaging – Apps oder ungeschützten Zugang zum Internet usw.

Ab etwa 2015 begann die Nutzung internetfähiger Handys, 75 Prozent der Zehn- bis Zwölfjährigen haben Smartphones, Kinder können über Smartphones Pornos sehen. Zugang zu pornografischen Inhalten ist besonders leicht, da Smartphones praktisch Standard der Kinderwelt sind. 

Smartphones sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken, fungieren als Kommunikationsmittel, Informationsquelle, Unterhaltungsplattform, persönliches Organisationswerkzeug. Durch omnipräsente Nutzung, insbesondere der Zugang zu Inhalten wie Pornografie, entstehen zunehmend Fragen nach langfristiger Wirkung auf Heranwachsende. Kombination aus technologischer Abhängigkeit und intensiver Reizexposition scheint tiefgreifende Veränderungen in menschlicher Entwicklung zu bewirken.

Laut Studie der Landesanstalt für Medien NRW haben bereits 47 % ab 11 Jahren in Deutschland Pornos gesehen, ein Anstieg von 35 % im Jahr 2023. Studie der Balearen-Universität: 70 % der Jugendlichen erlebten bereits mit acht Jahren visuell Pornografie. Problematik bleibt, da viele Kinder heute nicht mehr durch direkte Übergriffe, sondern durch indirekte, mediale Grenzverletzungen traumatisiert werden.  

Kinder sind im Umgang mit pornografischen Internetinhalten besonders verletzlich, da ihr Gehirn noch in der Entwicklung ist, sie über keine ausreichende emotionale oder kognitive Reife verfügen, um diese Inhalte einzuordnen. Frühe Konfrontation fördert nachhaltige psychische und soziale Schäden, sogar als „sexuellen Missbrauch“!

Kritisch ist auch Nachahmung, was in Extremfällen bereits zu versuchten oder vollendeten Vergewaltigungen durch 11- bis 12-Jährige geführt hat. Pornografische Darstellungen sind oft überstimulierend und können bei jüngeren Kindern Ängste, Verwirrung oder Schamgefühle auslösen. Zudem vermitteln sie verzerrte Vorstellungen von Sexualität, indem sie emotionale Intimität von sexuellen Handlungen trennen, neue Herausforderung für sexuelle Entwicklung Heranwachsender bilden. Kinder, die solche Videos sehen, glauben, dass extreme Handlungen normal sind.

Frühzeitig, ungefilterte Exposition mit extremen Reizen kann die natürliche Entwicklung der Sexualität verzerren und zu Funktionsstörungen führen. Das kann traumatisierend sein und hat oft langanhaltende psychische Folgen, wie verzerrte Wahrnehmungen, emotionale Dysregulation und Verhaltensauffälligkeiten.

Die ständige Reizüberflutung durch Smartphones – unabhängig vom Inhalt – führt zu Reduktion der Aufmerksamkeitsspanne. Studien zeigen, dass bereits bloße Anwesenheit eines ausgeschalteten Smartphones kognitiven Leistungen beeinträchtigt. Bei Pornokonsum kommt hinzu, dass das Gehirn an extreme Reize gewöhnt wird, was reale soziale Interaktionen als weniger befriedigend erscheinen lässt und zu sozialer Isolation führen kann. 

Die individuellen Effekte summieren sich zu gesellschaftlichen Trends. Eine Generation, die mit permanentem Internetzugang und Reizüberflutung aufwächst, könnte veränderte soziale Normen, Kommunikationsstile und emotionale Regulierungsmechanismen entwickeln. Zunahme psychischer Belastungen wie Angst, Depression und Suchtverhalten wird bereits heute beobachtet und könnte sich verstärken, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, gesellschaftliche Apathie bleibt..

Ernsthafter gesellschaftlicher Herausforderung mit absehbar langfristigen Folgen wird bisher nicht begegnet, Gesellschaft versinkt auch hier in Apathie.

Begriff  ‚Frühstücksdirektor‘ im politischen Diskurs

„BRD – Kanzler + Kabinett = schriller Frühstücksdirektor + Co.“? 

„Frühstücksdirektor“ = umgangssprachlich für hochrangige Führungskraft in repräsentativen Funktionen, symbolischem Auftreten z.B. bei Geschäftsessen, ohne operative Funktionen, echter Verantwortung und Entscheidungskompetenz, somit kein Leistungsträger.

Im politischen Kontext dient dieser Ausdruck oft als spöttische Kritik an scheinbar wirkungslosen Regierungsvertretern, die durch symbolische Gesten statt handfester Politik auffallen. Dieser Begriff wird aufgegriffen bei Ineffektivität oder Oberflächlichkeit, wie in diesem kulturkritischen Kommentar, der auf Performativität politischer Macht abzielt (Zusammenhang zwischen Sprechen und Handeln).  

Friedrich Merz  (* 1955), Wirtschaftslobbyist, Anwalt, Kanzler seit Mai 2025.  

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Merz

Nach unbefriedigender CDU – Karriere, von Kanzlerin A. Merkel „weggebissen“, war er bis 2020  Aufsichtsrat der Vermögensverwaltung BlackRock Inc., als Lobbyist nie operativ tätig, formal Kontrolleur, strategischer Botschafter und „Super-Lobbyist“.

Merz öffnete Tore durch verbale Kontaktpflege zu umfangreichen politischen Netzwerken, z. B. zu Entscheidern in Berlin und Brüssel. In weiteren 12 Unternehmen tätig, erreichte er Millionen –  Einkommen, ist seit 2018 erneut politisch aktiv.

Fakt ist damit erste berufliche operative Verantwortung (wenn man Worten Taten folgen lassen sollte) mit 70 Lebensjahren im Quereinstieg zum Bundeskanzler, ohne jegliche Erfahrung in ergebnisorientierten adäquaten Positionen. Er hatte im bisherigen Leben keine faktischen Ergebnisse zu verantworten.Wieso die CDU mit derart befrachtetem Minusfaktor startete, bleibt rätselhaft.

Nun ist zu beurteilen, ob nach bisher jahrzehntelanger verbaler Orientierung als Lobbyist oder Opposition im Bundestag auch operative Umsetzung als 70jähriger Debütant bestätigt werden kann, mit handlungsrelevanter Kompetenz. Sach-, Sozial, Selbstkompetenz müsste sich in aktiver Auseinandersetzung und Erfüllung realer Aufgabe bestätigen.

Bundeskanzler Merz und sein Kabinett haben nach einem Jahr kaum etwas ihrer angekündigten großen Reformagenda erreicht. Politikwissenschaftler beurteilen Merz als „ungeübt im Umgang mit Macht“!

Schwerpunktbereich Krankenversicherung, Rente und Steuern sind bisher ohne Beschlüsse, trotz laufender Ankündigungen. 

Merz’ Rhetorik und Mut gehen weit auseinander. Fulminanten Ankündigungen folgen kaum Ergebnisse. 

Regierung befindet sich in Krisen, Wirtschaft kommt nicht in Schwung, strittige Themen wie Bürokratieabbau oder konkrete Steuerreformen sind nicht geklärt. 

Tankrabatt und 1000-Euro-Prämie bleiben umstritten, ersetzen keine umfassenden strukturellen Reformen. Täglich einmalige Benzinpreiserhöhung verkam zur Humoreske, da damit Erträge der Mineralölgesellschaften erhöht wurden.

Merz reagiert devot und furchtsam auf Provokationen von Trump, auch Putin u.a.  Statt Widerstand zu leisten, bemüht er sich um Gunst – sei es durch rhetorische Unterwürfigkeit oder symbolische Gesten. Dieser Mangel an Entschlossenheit wird als systemisches Problem gesehen: er scheint mit Konflikten überfordert.

 „Bullshit“-Kanzler Merz + Mimikry + Trump!“

 Offensichtlich erkennen keine angesagte Medien dieses Anschleimen, Katzbuckeln in Mimikry- Reinkultur, statt rationaler Augenhöhe im Sachstand politischer Arbeit.

 https://onlinemerker.com/ttt-bullshit-kanzler-merz-mimikry-trump/

Und? Er redet viel, („Ich rede ja nur, ich sag ja nichts“), mitunter sogar schlüssig!

Der Satz wird oft verwendet, um Gerüchte, Kritik oder Vermutungen zu verbreiten, ohne sich direkt festlegen zu müssen. Er ähnelt im Sinne dem Ausdruck: „Ich will ja nichts gesagt haben, aber…“ – eine klassische Form der phatischen statt informativer Kommunikation. Es geht weniger um sachliche Inhalte, als darum Verantwortung zu vermeiden. In einigen Kontexten wird das auch als Ausdruck von Unsicherheit interpretiert, besonders wenn jemand Angst hat, zu viel zu sagen oder konkret werden zu müssen. 

Mittelbare metaphysische Würdigung,   „redet viel, sagt …“ beschreibt jemanden, der viel spricht, aber wenig Substanz oder Sinn in seinen Äußerungen hat, wird oft verwendet, um Menschen zu charakterisieren, die übermäßig leere oder belanglose Reden führen, ohne wirklich etwas Wesentliches zu sagen.

Vertrauen entsteht nicht durch leere Worte, sondern durch ehrliches, nachhaltiges Handeln  –, in der Politik sind es die konkreten Aktionen – wie Unterstützung, Verantwortung übernehmen oder faire Entscheidungen, die über Glaubwürdigkeit und Authentizität entscheiden. Es gilt: ohne Taten bleibt alles nur Symbolik.

Worte ohne Taten sind wirkungslos – wie in der Erkenntnis aus dem Matthäus-Evangelium: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“.  Das bedeutet, dass die wahre Natur einer Person, eines Glaubens oder einer Idee nicht an der Rede, sondern an den Taten sichtbar wird. Ein Versprechen, das nicht umgesetzt wird, wird zur leeren Hülle. 

Hoffnung auf eine bessere Welt entsteht nicht durch Reden, sondern durch das, was Menschen tun. Worte, denen keine Taten folgen, gelten als wertlos, insbesondere wenn es um Vertrauen, Authentizität und langfristige Beziehungen geht.  

Politisch markige Texte von Merz bezeichnen Aussagen, um Aufmerksamkeit zu erregen oder klare Position zu signalisieren. Häufig handelt es sich um Schlagworte, rhetorische Übertreibungen oder dramatisierende Forderungen – wie etwa zu Abschiebungen, Arbeitszeiten usw., beschreiten dabei aber ein Spannungsfeld zwischen kommunikativer Wirkung und tatsächlicher politischer Umsetzung. Besonders relevant wird die Bewertung, wenn keine konkreten Maßnahmen oder politischen Entscheidungen auf diese Worte folgen. Solche Äußerungen können zwar kurzfristig mediale Aufmerksamkeit generieren, schwächen aber langfristig Glaubwürdigkeit. 

Merz und seine Wirtschaftsministerin Reiche bewegen sich vom Gemeinwohl zum Egozentrismus: ein Wandel, dem kollektives Wohl einem egozentrischen individuellem Vorteilsdenken weicht:

  • Altersvorsorge als Privatangelegenheit, statt solidarischer Systeme
  • Privatisierung öffentlicher Güter
  • Abbau sozialer Sicherungssysteme

Der Rückzug vom Gemeinwohl ist kein Zufall, sondern Ergebnis einem systematischen Wandel von Werten, die bisher menschlichen Beziehungen und Fürsorge in den Mittelpunkt stellten, hin zu Ellbogenmentalität und Profit Einzelner.

 Leistungsbilanz der Regierung Merz (seit 2025) fällt negativ aus. Meinungsforschungsinstitut Civey,  Febr. 2026: 79 Prozent der Bürger sind unzufrieden mit der Regierungsleistung,  Merz persönlich erhält mit 67 Prozent überwiegend negative Bewertungen.

August 2026: Die Werte sind weiter eingebrochen. Aktuelle Umfragen (Forsa, Insa, ZDF-Politbarometer) zeigen eine Unzufriedenheit von 78–85 Prozent mit der Regierung und nur noch 13–18 Prozent Zustimmung zu Merz persönlich

Merz selbst hat eingestanden, dass die Kommunikationsstrategie der Regierung „nicht gut genug gewesen“ sei. In seiner Neujahrsansprache 2026 wurde diese Schwäche deutlich: Kritiker monierten, er spreche wie ein „Firmenvorstand zu seiner Belegschaft“, nicht wie ein Regierungschef zu den Bürgern. Die Sorgen der Menschen vor Arbeitsplatzverlust und hohen Lebenshaltungskosten wurden kaum angesprochen, stattdessen dominierten vage Begriffe wie „Herausforderung“ und „Solidarität“. Die Ansprache wirkte laut Kritik „inhaltslos“ und verfehlte ihre Wirkung.

Tim Theo Tinn 22. August 2026

 

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