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SOPOT/ Polen/Waldoper- Baltic Opera Festival: DIE WALKÜRE. Premiere

04.07.2026 | Oper international

2.7.2026- „Die Walküre“- Premiere- Waldoper in Sopot- BALTIC OPERA FESTIVAL- Polen

Eine grandiose „Walküre“ im faszinierenden „Bayreuth des Nordens“!!!

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Fotocredit: Karpati & Zarewicz

Zum 150. Jubiläum der Uraufführung des Ring des Nibelungen präsentierte das Baltic Opera Festival, dessen Initiator und künstlerische Leiter, der aus Polen stammende Star-Bassbariton KS Tomasz Konieczny ist, in seiner vierten Ausgabe „Die Walküre“ in der Waldoper in Sopot.

In Kooperation mit der Königlich Dänischen Oper und der Griechischen Nationaloper wurde Richard Wagners Monumentalwerk in der eindrucksvollen Kulisse des überdachten, 5000 Plätze umfassenden, Freiluft-Amphitheaters fulminant umgesetzt.

Weltstar und Intendant Tomasz Konieczny übernahm höchstpersönlich die Rolle des Wotan und war in seiner unvergleichlichen Interpretation seiner Paraderolle sensationell zu erleben!!!

In der Inszenierung von John Fulljames (Wiederaufnahme-Regie: Johanne Holten) befand sich Wotan von Anfang an auf der Bühne und lenkte sowie beobachtete das Geschehen. Wotan repräsentierte den Chef eines Planungsbüros mit unzähligen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die an ihren Computern arbeiteten und auf Wotans Befehl agierten. Auch er bediente seinen Computer, um jede Situation auch virtuell zu beherrschen.

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Fotocredit: Karpati & Zarewicz

Das Wälsungenpaar und Hunding fristeten ihr Dasein in einer holzverschlagenen Hütte, das von Wotan und seinem Planungsbüro sozusagen von „oben“ gelenkt wurde. Für den zweiten und dritten Akt wurde eine große Bühnentreppe hereingefahren, auf der bis zum Ende dieses Wagner‘schen Meisterwerks beeindruckend agiert wurde.
Für das Licht zeichnete D.M. Wood verantwortlich und für die Bühne sowie die Kostüme Tom Scutt.
Auf Grund der Open-Air Situation wurde mit Mikrofon gesungen.

Das Orchester der Baltischen Oper in Gdańsk in Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester der Lemberger Nationalen Philharmonie, benannt nach Myroslaw Skoryk, präsentierte unter der souveränen und einfühlsamen, musikalischen Leitung von Axel Kober das Wagner‘sche Oeuvre feinfühlig, differenziert mit rundem, wohligem, mächtigem Klang und gebührender, hochmusikalischer Attacke.

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Fotocredit: Karpati & Zarewicz

Tomasz Konieczny durchlebte seinen sensationellen Wotan mit enormer, wohldosierter Stimm- und Ausdruckskraft, hinreißender Intensität, exemplarischer Wortdeutlichkeit, akribischer, wohldurchdachter Emotionalität und überragender Präsenz. Sein unvergleichliches, männliches Stimmtimbre, seine unverwechselbare, enorm ausgereifte Interpretation sowie seine attraktive, charismatische Bühnenerscheinung machten seinen Wotan zu einem einzigartigen Ereignis!!!

Stanislas de Barbeyrac bewies in der Rolle des Siegmund seine Eignung für das profunde Wagner-Tenorfach. Sein baritonal klingender Tenor wies die erforderliche Fülle, Durchhaltekraft und Präsenz für eine überaus überzeugende Rollenidenfikation auf.

Izabela Matula verlieh der Sieglinde mit ihrem schönen, voluminösen, durchschlagskräftigen Sopran ihr ganz persönliches, präsentes Profil und überzeugte ebenso mit ihrer authentischen Darstellung. Stéphanie Müther erfüllte die Rolle der Brünnhilde mit hingebungsvoller, lyrischer Attitüde, sicheren Spitzentönen, Feinheit und authentischer Emotionalität.

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Fotocredit: Karpati & Zarewicz

René Pape beeindruckte als Hunding mit seiner bewährten Authentizität, profundem Bass, Wortdeutlichkeit und Präsenz. Malgorzata Walewska gelang ein beachtliches Rollendebüt als Fricka. Bravourös meisterte sie die Herausforderungen der anspruchsvollen Rolle sowohl stimmlich als auch darstellerisch.

Homogen, eindrucksvoll und durchschlagskräftig das Walküren-Oktett:
Katarzyna Wietrzny (Gerhilde), Natalia Rubiś (Ortlinde), Magdalena Pluta (Waltraute), Joanna Motulewicz (Schwertleite), Annika Egert (Helmwige), Iwona Wall (Siegrune), Anna Bernacka (Grimgerde), Barbara Bagińska (Rossweisse).

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Fotocredit: Karpati & Zarewicz

Eine grandiose, mit stehenden Ovationen, umjubelte Premiere der „Walküre“ in der Waldoper in Sopot, die in bester Erinnerung bleiben wird!

Marisa Altmann-Althausen

 

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