Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

RIED/ Innkreis: JAMES BOND IN CONCERT – Ein Sommer-Highlight der Superlative

23.07.2023 | Konzert/Liederabende

Ried im Innkreis, 22.Juni 2023 „James Bond in Concert“ Ein Sommer-Highlight der Superlative

bond04

 Wer kennt sie nicht, die Titelsongs aus den James Bond Filmen – sie sind zu einem Klassiker geworden – Songs wie „Goldfinger“, „Diamonds Are Forever“ gesungen von Shirley Bassey, oder „Thunderball“ mit Tom Jones, um nur einige zu nennen. 1973 „Live and Let Die“ von Paul McCartney, Linda McCartney, hier aber die meistens Songs in diesem Agenten – Blockbuster von John Barry und Don Black komponiert wurden. Später Ende der achtziger und Anfang der neunziger und zwanziger Jahre, wurden weitere Komponisten wie Jeffrey Cohen, Walter Afanasieff „Licence to Kill“, Bono, The Edge „GoldenEye“ mit Tina Turner, Mitchell Froom „Tomorrow Never Dies“ herangezogen. Die musikalische Palette ist enorm und selbst für Klassikfans ein wahrer Ohrenschmaus – und wer kennt ihn nicht den Song „We have all the time in The World“ mit Louis Armstrong „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ (John Barry und Hal David, Text). Das sind alles Ohrwürmer, die heute kaum noch geschrieben werden, die einfach zeitlos sind. Hits die aus den heutigen Konzertsälen einfach nicht mehr wegzudenken sind.

„Bond, James Bond“ besitzt seit ziemlich 60 Jahren nicht nur die ultimative Lizenz zum Töten, sondern auch für unvergessliche Filmmusik. Unvergesslich wird auch dieser gestrige Abend bleiben in seiner so großartigen Besetzung – diese Produktion mit seinen überdimensionalen, klangvollen Orchester und seinem charmanten Dirigenten Nicholas Milton und der stimmgewaltigen Mary Carewe aus London – gehören einfach nach Wien! Doch nach neuesten Meldungen – und nach mehreren erfolgreichen Konzertauftritten in Deutschland – wird am Sonntag den 10.12.2023 dieses Konzert im Wiener Konzerthaus jedoch unter dem Titel „The Sound of James Bond“ aufgeführt. Ob es sich um ähnliche Produktion handelt ist derzeit noch unbekannt, da keine Programmabläufe vorliegen. Ursprünglich wurde die Idee für „James Bond in Concert“ von Nicholas Milton in Zusammenarbeit mit der Konzertagentur Burgstaller geboren.

Nicholas Milton, Chefdirigent in Klagenfurt – der Mann mit dem goldenen Taktstock – wir kennen ihn bereits von der Wiener Volkoper, lieferte ein unvergleichbar musikalisches Feuerwerk dass einen wahrlich von den Stühlen riss. Seine weiteren Talente waren ebenso in der Conférence zu beobachten, wo er mit viel Humor und Spaß an der Sache, es verstand das Publikum zu erheitern.

Unter seinem Dirigat mit dem Innviertler Symphonie Orchester erklang ein überdimensionaler Klangkörper wie man es wohl selten gehört hat. Milton hat die internationale Musikwelt schon lang erobert. Er dirigierte an internationalen Opernhäusern, war Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra, des Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdams, des Sydney Symphonie Orchestra, des New Zealand Symphonie Orchestra, als auch des Konzerthausorchesters Berlin und der Rundfunk-Orchester des NDR, SWR, SR. Milton erzeugt außergewöhnliche Klangkörper von unbegrenzbarer Reichweite, egal ob er orchestrale Werke, Opern, Operette oder Musical dirigiert. Er ist mit seiner ganzen Seele dabei wo auch sein Körper voll zum Einsatz kommt. Hören Sie sich allein „Carmina Burana“ an. Einige Videos können wir online abrufen – und es ist unglaublich mit welcher Energie und auch im Einklang mit dem Orchester hier gearbeitet wird. Begonnen hat Nicholas Milton eigentlich mit dem Geigenspiel, so wie alle seine Brüder – er ist also Musiker durch und durch – wo sich auch all die Feinheiten, sensibilisiert bis in kleinste, auch die leisen Töne, im Piano, besonders beim Dirigieren bemerkbar machen.

Eine weitere Krönung des Abends war die Sopranistin Mary Carewe. Sie ist nicht nur stimmgewaltig sondern eine fesselnde Bühnenpräsenz. Sie ist in zahlreichen Genres zu Hause, ob bei der Filmmusik, in Songs von Hollywood – Größen wie George Gershwin oder Cole Porter, als auch in den Werken zeitgenössischer Komponisten wie Thomas Adés oder Dominic Muldowney. Mit ihrer charismatischen Ausstrahlung versteht sie das Publikum zu begeistern. Ihr Stimmorgan von Belt bis zu den höheren Tönen umfasst eine enorme Bandbreite und egal in welchem Genre sie zu Hause ist, sie klingt überzeugend und ist derart präsent sodass das Publikum von ihr verzaubert ist. Auch sie hat eine interessante Bühnenkarriere vorzuweisen. Sie trat in zahlreichen Konzerten in London, Luxemburg, Prag, New York auf und arbeitete mit den Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kurt Masur und Carl Davis zusammen. Sie zählt zu den besten Entertainerinnen ihrer Zeit und es war eine wahre Bereicherung sie für diesen Abend gewinnen zu können.

Es war ein Abend der Superlative – und die Konzertagentur Burgstaller, mit Sitz in Mettmach, ist ein wahrer Garant dafür, das hier in Ried höchst anspruchsvolle Veranstaltungen über die Bühne gehen. Selten aber doch! Viele Sponsoren aus dieser Region haben sich an diesem Projekt beteiligt denen ein besonderer Dank gebührt. Ohne dem wäre dass ein oder andere Konzertprojekt gar nicht realisierbar.

Und doch brauchen wir viel mehr mediale Aufmerksam um derart großartige Veranstaltungen über die Grenzen hinaus zu verbreiten. Man kann hier wirklich von einem gelungenen Abend sprechen – mit voller Spielfreude konnten Dirigent, Sängerin und Orchester das Publikum überzeugen. Wo nach jedem Titelsong begeisterter Applaus und Bravorufe, beinahe Orkanartig durch die Halle 19 der Messe Ried tobte. Ein Hoch auf Felix Austria – das auch in Bezug des Innviertler Symphonieorchester steht, ohne sie wäre Oberösterreich um vieles ärmer.

Manuela Miebach

Hier noch den Link von www.tv1.at (Oberösterreichischer Fernsehsender) die einen Beitrag und Ausschnitte von dem Konzert online auf ihrer Plattform stehen haben. Jederzeit abrufbar…

 

Diese Seite drucken