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MÜNCHEN/ Bayerisches Staatsballett: RAYMONDA

Eine Raymonda von musikalischem Dilettantismus gehört nach 15 Jahren noch schleunigst abgeschafft!

01.06.2018 | Ballett/Tanz

Smog über München: RAYMONDA am 31.5.2018

Eine Raymonda von musikalischem Dilettantismus gehört nach 15 Jahren noch schleunigst abgeschafft!

Marius Petipa / Ray Barra, Raymonda,  Bayerische Staatsoper, München
Copyright: Wilfried Hösl

Eine Raymonda von musikalischem Dilettantismus gehört nach 15 Jahren noch schleunigst abgeschafft! Mit Marius Petipas und Alexander Glasunovs „Raymonda“ steht in München aktuell erneut eine Produktion auf dem Spielplan des Bayerischen Staatsballetts, die bereits in vergangenen Jahren für allerlei Gesprächsstoff und Meinungsverschiedenheiten gesorgt hat. 2001 vom amerikanischen Ballettdirektor Ray Barra neuinszeniert, beeindruckte das Bayerische Staatsballett mit ihr zunächst 2004 in Kanada, kurz darauf in Shanghai und schließlich in Peking. Freilich völlig zu recht: Petipas „Raymonda“ mit der Musik des russischen Spätromantikers Alexander Glasunow gehört nicht nur zu den wohl eindrucksvollsten Choreographiewerken, die der französisch-russische Choreograph einst für St. Petersburg geschaffen hat, sondern zweifelsohne auch zu einem erlesenen Kreis an Ballettproduktionen, die mit ausgesprochen komplexer, aber dennoch keineswegs unverständlicher Musik einhergehen.

KLASSIK-BEGEISTERT

Raphael Eckardt berichtet aus der Bayerischen Staatsoper in München.

 

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