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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. AUGUST 2025)

15.08.2025 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. AUGUST 2025)

Pesaro
Rossinis „Zelmira“ begeistert mit einem Feuerwerk des Belcanto


Copyright: Rossini Opera Festival

Bei dieser Oper, die Rossini 1822 für das berühmte Teatro San Carlo in Neapel komponierte, sollte der Zuschauer erst gar nicht versuchen, der komplexen Handlung zu folgen. Die Inszenierung, in einer modernen Sportarena (Auditorium Scavolini), übrigens mit erstaunlich guter Akustik, wie üblich ohne Mikrophone oder Lautsprecher, war wenig hilfreich, was die Entschlüsselung des Geschehens betraf. Da wurden Stelen hin- und hergetragen, eine Leiche exhumiert, mit schwarzer Erde um sich geworfen, ein Gehenkter von oben auf die Bühne gesenkt, zahlreiche Militärhelme sorgsam auf der Bühne ausgelegt und alsbald wieder eingesammelt etc. etc. Dass es keine projizierten Texte gab, war auch nicht hilfreich. Dafür ein wahres Feuerwerk des Belcanto, wie man es vom weltweit führenden Rossini-Festival Pesaro erwartet und ein Orchester, das alle Register zieht.
Von Dr. Charles E.Ritterband
Klassik-begeistert.de

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Liebe Online-Merker: Vorsicht bei Frühbuchungen bei den Salzburger Festspielen!

Ich möchte Ihnen gern etwas zur Kenntnis bringen, das die Leser der Merker interessieren könnte.

Ich bin nun schon seit vielen Jahren Besucher der Salzburger Festspiele und in diese Eigenschaft „Frühbucher“, d.h., ich bestelle die Tickets so früh wie möglich vor. Dieses Jahr hat sich für mich zum ersten Mal herausgestellt, dass ich mir damit offenbar schade, denn die Ticketpreise werden in den betreffenden Kategorien werden vor den Vorstellungen erheblich verringert. Für ein Ticket, das ich für meine Frau auf dem zweiten Rang im Haus für Mozart bestellt habe, musste ich 185 Euro berappen. Ein paar Tage vor der Vorstellung musste ich für ein Ticket in derselben Kategorie nur 85 Euro zahlen. Das ist kein Einzelfall, andere Vorstellungen sind ebenfalls betroffen. Mir war es nicht bewusst, dass man sich als Frühbucher offenbar schadet. Jedenfalls wäre es vielleicht nicht schlecht, auf diese Preispolitik hinzuweisen, ich werde das frühe Buchen nun mehr sein lassen . Herzliche Grüße,
A.S.

Antwort, Dr. Renate Wagner: 

Sehr geehrter Herr S…

das finde ich sehr interessant, besonders angesichts von Herrn Hinterhäusers laut hinausposaunter „Zufriedenheit“ mit dem Kartenverkauft. Während mir angesichts des durch und durch „schrägen“ Programms dieses Sommers klar war, dass da nicht die Massen herbei strömen und dafür die irren Salzburger Preise bezahlen würden.

Hinterhäuser bedient sich desselben Tricks, den man von Dominique Meyer kannte, der das Haus bei modernen Aufführungen mit „Regiekarten“ füllte und dann stolz hohe Auslastungszahlen verkündete. Ob Roscic das auch tut, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich leite Ihr Mail und meine Antwort an Herrn Cupak weiter, er muss entscheiden, ob und wie er die Sache thematisieren möchte. Natürlich ist so ein „Ausverkauf“ der übrig gebliebenen Karten Betrug an jenen Kunden, die schließlich bis zu über 400 Euro für Vorstellungen bezahlt haben, die zwar von der einschlägigen Presse gelobt wurden (Interessant, die Einhelligkeit der Begeisterung), aber doch alles andere als Publikumsrenner sind…

Danke, dass Sie uns den Mißstand mitgeteilt haben.

Mit herzlichen Grüßen und Wünschen für einen schönen Restsommer,

Ihre
Renate Wagner

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Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich – – 65. Ausgabe

hollol
Fotos (v.l.): Cornelia Horak©Barbara Pálffy; Schloss St. Peter/Au©Johannes Zinner; E.Steinhauer&OÖConcert-Schrammeln©Karl Satzinger; Maria Nazarova©Liliya Namisnyk; Fernandes/Markovic©Wolfgang Simlinger; Michael Schade©Lukas Beck; Ehem. Synagoge St. Pölten©Pfoser ZT/Herfert; Shira Patchornik©Rico Molaro

Die 65. Ausggabe der »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«, der ältesten, durchgehend existierenden Konzertreihe des Bundeslandes, bietet von 31. August bis 2. November 2025 »Musik am Ursprung« an insgesamt elf, meist mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich. Erstmals ist im heurigen Jubiläumsjahr die ehemalige Synagoge St. Pölten Schauplatz eines neuen Serenadenkonzerts. Damit erinnert das Land Niederösterreich an niederösterreichische Komponisten, die wegen ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten, etwa an den in Brunn am Gebirge geborenen Hans Gál. Eine weitere Attraktion ist, dass im Rahmen der Schönberg-Serenade auf dem 1913 gebauten und 1916 von Arnold Schönberg erworbenen Original-Ibach-Flügel musiziert wird. ― Im Zentrum der Konzerte steht immer das klassische Lied ― ergänzt von Instrumentalmusik und inhaltlich passenden Lesungen oder Rezitationen, präsentiert von hervorragenden, international gefeierten Interpretinnen und Interpreten.
www.serenadenkonzerte.at

Prominente Interpretinnen und Interpreten geben sich die Ehre
Bei den »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2025 heißt es „Vorhang auf!“ sowohl für exzellente, international renommierte Interpretinnen und Interpreten als auch für junge, aufstrebende Nachwuchstalente:
Publikumsliebling und Schauspielstar Erwin Steinhauer präsentiert gemeinsam mit den OÖ Concert-Schrammeln Wienerlieder, Schrammelmusik und Geschichten über Wien und den Wein. Außerdem zu erleben sind u.a. Maria Nazarova, Shira Patchornik, Norbert Ernst, Julian Prégardien, Michael Schade und Günter Haumer ― allesamt wichtige Persönlichkeiten der internationalen Opern- und Konzertwelt. Vertreter der jungen Generation und vielversprechender Gesangstalente sind die Sopranistin Chelsea Zurflüh, Gewinnerin des 6. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs 2024, Mezzosopranistin Claudia Tandl, Preisträgerin des 11. Internationalen Hugo Wolf Wettbewerbs für Liedkunst in Stuttgart, und Bariton Zacharias Galaviz-Guerra, Gewinner des „mdw great talent award“ 2024. Ebenfalls mitwirken werden die international anerkannte Cellistin Harriet Krijgh sowie hervorragende Pianistinnen und Pianisten wie Daniel Heide, Dorothy Khadem-Missagh, Justus Zeyen, Marialena Fernandes & Ranko Markovic. Ensembles wie das Accio Piano Trio, das TrioVanBeethoven, das Trio Vision und das Adamas Quartett werden mit ihrer Virtuosität begeistern. Hinzu kommen als Moderatoren Musik-Experten wie Christoph Wagner-Trenkwitz und Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Serenadenkonzerte Niederösterreich, sowie von Theater, Film und Fernsehen bekannte Persönlichkeiten wie Mercedes Echerer, Gabriele Jacoby und Julian Loidl als Rezitatorinnen und Rezitatoren.

Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich: „Zum Andenken an große Komponisten, die in unserem Bundesland lebten und wirkten, wurden im Laufe der letzten Jahrzehnte Musikergedenkstätten geschaffen, wo seit 1961 jedes Jahr und heuer zum 65. Mal die „Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich“ eine Bühne finden. Ganz besonders freut mich, dass 2025 erstmals ein Konzert in der ehemaligen Synagoge St. Pölten auf dem Programm steht, die nach umfassender Renovierung 2024 eine wertvolle Veranstaltungslocation in der Landeshauptstadt darstellt.“

Dr. Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Serenadenkonzerte Niederösterreich, über das aktuelle Programm: „Wie bisher darf sich das Publikum wieder auf Darbietungen herausragender Künstlerinnen und Künstler und unvergessliche Konzerterlebnisse an besonderen, mit berühmten Mu-sikerpersönlichkeiten verbundenen Schauplätzen in ganz Niederösterreich freuen. Mit dem neuen, elften Serenadenkonzert in der ehemaligen Synagoge St. Pölten würdigt das Land Niederösterreich erstmals auch Komponisten, die aufgrund ihrer jüdischen Abstammung ihre österreichische Heimat verlassen mussten – allen voran der in Brunn am Gebirge geborenen Hans Gál.“

Aufführungsorte der Serenadenkonzerte
Konzertiert wird an kulturhistorischen Gedenkstätten in Niederösterreich: in Geburts-, Wohn- und Wirkungsstätten, Museen, Gedenkräumen und Forschungseinrichtungen oder, falls dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, in passenden Gebäuden in unmittelbarer Nähe. Die Bandbreite reicht vom 2024 wieder eröffneten Schubertschloss Atzenbrugg über das Haydn Geburtshaus Rohrau und den Salon Krenek in Krems. Beispielsweise findet die Gottfried-von-Einem-Serenade in der direkt neben dem Museum gelegenen Kirche zur heiligen Katharina in Oberdürnbach und die Hugo-Wolf-Serenade traditionell im Festsaal der Burg Perchtoldsdorf statt.

Erstmals ist 2025 die ehemalige Synagoge St. Pölten Schauplatz eines neuen Serenadenkonzerts. Damit erinnert das Land Niederösterreich dieses Jahr an österreichische Komponisten, die wegen ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten, etwa der in Brunn am Gebirge geborene Hans Gál.
Zur Zeit ihrer Einweihung 1913 war die St. Pöltner Synagoge mit ihren prächtigen Wandornamenten einer der bedeutendsten jüdischen Sakralbauten der Monarchie. 1938 von den Nationalsozialisten verwüstet, ihre jüdische Gemeinde vertrieben und vernichtet, ist sie nun ein Ort des Gedenkens, der Geschichtsvermittlung und der Auseinandersetzung mit Fragen der Gegenwart. Ausstellungen, Veranstaltungen und das Musik- und Kulturfestival Jewish Weekends machen die Ehemalige Syna-goge St. Pölten zu einem einzigartigen Kulturzentrum, das sich seiner Geschichte bewusst ist.| https://www.ehemalige-synagoge.at/de

Programmüberblick
31. August bis 2. November 2025

Zeller-strauss-Serenade ― St. Peter in der Au
Lieder, Operettenarien und –duette von Carl Zeller und Johann Strauss Sohn
So., 31. August 2025, 18.00 Uhr | Schloss St. Peter in der Au
Hofgasse 6 | 3352 St. Peter in der Au | stpeterau.at | + 43 (0) 7477-42111-0
IN KOOPERATION MIT DEM KULTURREFERAT DER MARKTGEMEINDE ST. PETER/AU
 
Interpretinnen & interpreten
Cornelia Horak, Sopran
Norbert Ernst, Tenor
Biliana Tzinlikova, Klavier
Christoph Wagner-Trenkwitz, Moderation

Am Geburtsort Carl Zellers werden heuer neben Werken des Genius Loci auch solche des Jahresregenten Johann Strauss Sohn erklingen. Das Publikum darf sich auf Operettenarien und -duette freuen, Klavierwerke der beiden Komponisten runden das hochkarätige Programm ab.

Tickets: € 28,–/ € 12,– (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre) | Ticketbestellung: schloss@st.peterau.at oder telefon. unter 07477/42111 17. 

Schubert-Matinee & -Serenade ― Atzenbrugg
Lieder und Kammermusik von FRANZ SCHUBERT, ROBERT SCHUMANN, FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY u.a.
So., 7. September 2025, 11.30 & 16.00 Uhr | Schubert Schloss Atzenbrugg
Schubertstraße 19 | 3452 Atzenbrugg | www.atzenbrugg.at

Interpretinnen & interpreten
Julian Prégardien, Tenor
Harriet Krijgh, Violoncello
Daniel Heide, Klavier

Unter der Leitung von Kammersängerin Ildiko Raimondi finden in den Sommermonaten im historischen Schubertsaal des Schlosses Atzenbrugg die beliebten Schubertiaden statt. Die traditionelle Schubert-Serenade des Landes Niederösterreich ergänzt diesen Konzertreigen jährlich durch ein zusätzliches, hochkarätiges Konzerterlebnis im stimmungsvollen Schlossambiente.

Tickets: € 32,– |Karten-Bestellung unter: info@schubertschloss.at oder telefonisch: 02275/5234

 Schloss-Serenade ― Laxenburg
„Das Glück is a Vogerl“ ― Wienerlieder, Schrammelmusik und Geschichten über Wien und den Wein
Fr., 12. September 2025, 19.30 Uhr| Schlosstheater Laxenburg
Schlossplatz 1 | 2361 Laxenburg | laxenburg.at | +43 (0)2236-71101
IN KOOPERATION MIT DEN LAXENBURGER SCHLOSSKONZERTEN

Interpretinnen & interpreten
Erwin Steinhauer, Gesang & Rezitation
OÖ Concert-Schrammeln:
Peter Gillmayr, Violine
Kathrin Lenzenweger, Violine
Andrej Serkov, Schrammelharmonika
Guntram Zauner, Kontragitarre

Ein Meister der Vortragskunst und vier meisterliche Musiker — mit „Weana Tanz“, Märschen, Walzern und Charakterstücken der Gebrüder Schrammel und deren Zeitgenossen umrahmen die OÖ. Concert-Schrammeln mit zwei Geigen, Kontragitarre und Schrammelharmonika die von Schauspieler und Kabarettist Erwin Steinhauer meisterhaft vorgetragenen nostalgischen Heurigenlieder und skurrilen G‘schichten von Helmut Qualtinger, H.C. Artmann & Co.

Tickets: € 30,– (Erwachsene), € 23,– (Jugendliche und Rollstuhlplätze)

RANDHARTINGER-SERENADE ― Ruprechtshofen
Werke von BENEDIKT RANDHARTINGER, Sergei Rachmaninow, Nikolai A. Rimski-Korsakow und Dmitri D. Schostakowitsch
So., 14. September 2025, 17.00 Uhr | FESTSAAL Ruprechtsofen 
Bahnhofstraße 11 | 3244 Ruprechtshofen | randhartinger.at | +43 (0)676-93 02 555
IN KOOPERATION MIT DER MARKTGEMEINDE RUPRECHTSHOFEN SOWIE
mit DER BENEDICT-RANDHARTINGER-GESELLSCHAFT

Interpretinnen & interpreten
Maria Nazarova, Sopran
Accio Piano Trio: Christina Scheicher, Klavier | Clemens Böck, Violine | Anne Sophie Keckeis, Violoncello

Heuer erwartet das Publikum der Randhartinger-Serenade neben Liedwerken auch ein besonderer kammermusikalischer Hörgenuss: Randhartingers „Grand Trio“ für Klavier, Violine und Violoncello. Außerdem erklingen Werke bedeutender russischer Komponisten, u.a. Rachmaninow, Rimski-Korsakow und Schostakowitsch, dessen Todestag sich 2025 zum 50. Mal jährt.

Tickets: € 25 (Vorverkauf), € 27,– (Abendkassa). Sie können Ihre Tickets unter office@randhartinger.at reservieren oder telefonisch unter 0676/9302555.

SCHÖNBERG-SERENADE ― MÖDLING
Werke von ARNOLD SCHÖNBERG, Franz Schubert und Gustav Mahler
So., 21. September 2025, 18.30 Uhr |Schönberghaus Mödling
Bernhardgasse 6 | 2340 Mödling | schoenberg.at | +43 (0)1-7121888
IN KOOPERATION MIT DEM ARNOLD SCHÖNBERG CENTER

Interpretinnen & interpreten
Zacharias Galaviz Guerra, Bariton
Marialena Fernandes & Ranko Markovic, Klavier
Julian Loidl, Rezitation

In den historischen Räumen des Schönberg-Hauses bringen der aufstrebende Bariton Zacharias Galaviz-Guerra und das gefragte Klavierduo Marialena Fernandes & Ranko Marković Werke von Anton Schönberg, Franz Schubert und Gustav Mahler zur Aufführung – gespielt auf Schönbergs eigenem Flügel, der nur selten öffentlich erklingt. Julian Loidls Rezitation aus Briefen und Anekdoten wird den Abend und literarisch bereichern.

Tickets: € 30,–

HUGO-WOLF-SERENADE ― Perchtoldsdorf
Werke von HUGO WOLF, ROBERT SCHUMANN, ERICH W. KORNGOLD, ALEXANDER ZEMLINSKY und CARL LAFITE
So., 28. September 2025, 18.00 Uhr | Burg Perchtoldsdorf ― Festsaal
Paul-Katzberger-Platz 1 | 2380 Perchtoldsdorf | burg-perchtoldsdorf.at | +43 (0)1-866 834 00

Interpretinnen & interpreten
Michael Schade, Tenor
Lucija Varsic, Mezzosopran
Justus Zeyen, Klavier

Die traditionelle Hugo-Wolf-Serenade findet auch 2025 wieder im Festsaal der Burg Perchtoldsdorf statt. Kammersänger Michael Schade und Shootingstar Lucija Varsic werden, begleitet von dem gefragten Liedexperten Justus Zeyen, einen musikalischen Streifzug durch das Liedschaffen des Genius Loci Hugo Wolf sowie Robert Schumanns, Erich Wolfgang Korngolds, Alexander Zemlinskys und Carl Lafites unternehmen.

Tickets: € 30,– (Kategorie A) I € 26,– (Kategorie B)

Gottfried-von-Einem-Serenade ― Oberdürnbach bei Maissau
Werke von GOTTFRIED VON EINEM, FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY, ROBERT SCHUMANN, JOHANNES BRAHMS sowie literarische Kostproben aus der Feder von LOTTE INGRISCH
So., 5. Oktober 2025, 16.00 Uhr | Kirche zur heiligen Katharina Oberdürnbach
Oberdürnbach 7 | 3721 Oberdürnbach | + 43 (0)2958 822 71
IN KOOPERATION MIT DER STADTGEMEINDE MAISSAU

Interpretinnen & interpreten
Horst Lamnek, Bassbariton
Claudia Goebl, Sopran
Andreas Fröschl, Klavier
Mercedes Echerer, Rezitation

Gottfried von Einem, einer der großen Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts, vertonte zahlreiche Gedichte seiner Frau, der Schriftstellerin Lotte Ingrisch. So auch „Prinzessin Traurigkeit oder Ein Känguruh im Schnee“ von 1992, das im ersten Teil der Serenade zu hören sein wird, ergänzt durch eine Lesung aus Texten von Lotte Ingrisch. Im zweiten Teil erklingen Lieder und Duette der Romantik von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert und Clara Schumann sowie Johannes Brahms.

Tickets: € 27,– / € 24,– (Schüler*innen, Student*innen), Bestellungen bei: michaela.gilli-brickl@maissau.at

BEETHOVEN-SERENADE ― BADEN
Werke von LUDWIG VAN BEETHOVEN, FRANZ SCHUBERT und PAULINE VIARDOT sowie Auszüge aus dem Reisetagebuch der Cellistin LISE CRISTANI
So., 12. Oktober 2025, 16.00 Uhr | Haus der Kunst Baden
Kaiser Franz-Ring 7 | 2500 Baden | baden.at | -43 (0)2252-86 800 630

 Interpretinnen & interpreten
Klaudia Tandl, Mezzosopran
Saskia Roczek, Violine
Antonia Straka, Violoncello
Gisela Jöbstl, Klavier
Gabriele Jacoby, Rezitation

Heuer nimmt die Serenade das Publikum mit auf eine Reise mit der Cellistin Lise Christiani. 1827 in Paris geboren, war sie die erste Frau der Musikgeschichte, die es wagte, als Cellistin öffentlich aufzutreten. Die Lesung aus ihrem bemerkenswerten Tagebuch einer Russlandtournee ergänzt das musikalische Programm. Als Konzertlocation dient bereits traditionell das „Haus der Kunst“, eine 1818/1819 von Pietro Nobile errichtete Villa nahe des Badener Kurparks.

Tickets: € 32,– / € 27,– Schüler*innen, Student*innen

 JOSEPH-HAYDN-SERENADE ― ROHRAU
Werke sowie Kunst- und Volkslieder sowie Klaviertrios von JOSEPH HAYDN und LUDWIG VAN BEETHOVEN
So., 19. Oktober 2025, 17.00 Uhr | Haydn Geburtshaus Rohrau
Obere Hauptstraße 25 | 2471 Rohrau | haydngeburtshaus.at | +43 (0)2164-2268
IN KOOPERATION MIT DER HAYDNREGION NIEDERÖSTERREICH

 Interpretinnen & interpreten
Chelsea Marilyn Zurflüh, Sopran
Trio VanBeethoven:
Verena Stourzh, Violine | Florian Berner, Violoncello | Clemens Zeilinger, Klavier

Die Serenade in Rohrau bringt ein Wiedersehen mit Chelsea Marilyn Zurflüh, die letztes Jahr an diesem Ort ihren großen Tag hatte, als sie den 1. Preis des internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs gewann. Gemeinsam mit dem TrioVanBeethoven wird sie Bearbeitungen schottischer und irischer Volkslieder von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven zur Aufführung bringen, außerdem stehen Klaviertrios auf dem Programm.

Tickets: Kategorie A: € 34,– / Kategorie B: € 29,–

SERENADE DES EXILS ― ST. PÖLTEN
Kompositionen von Hans Gál, Alexander zemlinski, Karl Rankl sowie von georg friedrich händel
So., 26. Oktober 2025, 18.30 Uhr| Ehemalige Synagoge St. Pölten
Dr.-Karl-Renner-Promenade 22 | 3100 St. Pölten | www.ehemalige-synagoge.at | +43 (0)2742 90 80 90-972

 Interpretinnen & interpreten
Shira Patchornik, Sopran
Trio Vision: Ekaterina Frolova, Violine | Péter Somodari, Violoncello | Dorothy Khadem-Missagh, Klavier

Anlässlich des heurigen Gedenkjahrs zu 80 Jahre Kriegsende und Befreiung der Überlebenden findet in der in neuem Glanz erstrahlenden Ehemaligen Synagoge St. Pölten eine Serenade statt, die vorrangig Werke von Komponisten in den Fokus stellt, die im „Dritten Reich“ als „entartet“ galten oder aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ins Exil gehen mussten.

Tickets: € 25,–

 KRENEK-SERENADE ― KREMS
Werke von ERNST KRENEK, SAMUEL BARBER, FRANZ SCHUBERT u.a.
So., 2. November 2025, 17.00 Uhr| Salon Krenek ― Krems
Minoritenplatz 4 | 3500 Krems an der Donau | krenek.com | +43 (0) 2732-71 570
In Kooperation mit dem Ernst Krenek Institut Krems

 Interpretinnen & interpreten
Günter Haumer, Bariton
Adamas Quartett:
Claudia Sturm, Violine | Roland Herret, Violine | Anna Dekan, Viola | Stefanie Prenn, Violoncello
Michael Linsbauer, Moderation

In hochkarätiger Besetzung werden Werke von Ernst Krenek, Franz Schubert sowie Samuel Barber zur Aufführung gelangen. So werden u.a. Ernst Kreneks „Zeitlieder“ und sein Streichquartett Nr. 5, aber auch Samuel Barbers berühmtes „Adagio“ und die eindrucksvolle Gedichtvertonung „Dover Beach“ das Publikum beeindrucken.

Tickets: € 27,–
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Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 1961-2025

Die Konzertreihe wird von der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich in Kooperation mit den lokalen Partnergemeinden und -institutionen veranstaltet und steht seit 2011 unter der künstlerischen Leitung von Dr. Michael Linsbauer.
Die „Serenadenkonzerte“ wurden 1961 ins Leben gerufen, um an diesen besonderen Orten den Werken des jeweiligen Genius Loci ein Podium am „Originalschauplatz“ zu bieten. Von Anfang an waren berühmte Sängerpersönlichkeiten aus der internationalen Opern- und Konzertwelt unter den Mitwirkenden, etwa Christa Ludwig, Irmgard Seefried, Brigitte Fassbaender, Edita Gruberova, Kurt Equiluz, Anja Silja, Renate Holm und Walter Berry. In der Gegenwart setzt sich die Reihe der hochkarätigen Musizierenden mit Interpretierenden wie Bo Skohvus, Ildiko Raimondi, Angelika Kirchschlager, Annette Dasch, Chen Reiss, Robert Holl, Clemens Unterreiner, Daniela Fally Adrian Eröd und Michael Schade fort.

KARTEN & INFORMATION:

  +43 (0) 2164-2268 | serenadenkonzerte@noel.gv.at
sowie direkt vor Ort bei den einzelnen Veranstaltern
Programmänderungen vorbehalten!

 

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Wien / Schlosstheater Schönbrunn / WIENER BLUT

Operette in drei Akten von Johann Strauss

Eine Koproduktion von Johann Strauss 2025 Wien und Aalto Musiktheater Essen

Aus Motiven von Johann Strauss‘ Walzer Wiener Blut (1873) und anderen Werken stellte Adolf Müller jun. 1899 kurz nach Strauss‘ Tod die Operette WIENER BLUT zusammen, Texte von Viktor Léon und Leo Stein.

Uraufführung: 25. Oktober 1899 in Wien im Theater an der Wien

Bericht über die Aufführung am 13. August 2025 (Premiere 10.03.2025, acht Folgetermine bis 31.08.2025)

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BALDUIN GRAF ZEDLAU / David Kerber – FÜRST YPSHEIM-GINDELBACH / Alexander Strömer – FRANZISKA CAGLIARI / Anett Fritsch – GABRIELE GRÄFIN ZEDLAU / Nikola Hillebrand  – Ensemble der Tänzerinnen und Tänzer
© Victoria Nazarova

Worum geht es?

Im Mittelpunkt der Handlung steht Graf Balduin Zedlau, Gesandter des deutschen Fürstentums Reuß-Schleiz-Greiz, der in Wien seine amourösen Abenteuer mit mehreren Frauen gleichzeitig auslebt. Seine langjährige Geliebte, die Tänzerin Franziska Cagliari, weiß um seine Pantscherln, Gspusis und Seitensprünge. Aktuell bemüht sich der Graf um die Probiermamsell Pepi. Seine Frau Gabriele kehrt anlässlich des Wiener Kongresses nach mehrjähriger Trennung nach Wien zurück. Es kommt zu turbulenten Verwechslungen und Eifersuchtsszenen, die ihren Höhepunkt bei einer „Remasuri“ in Hietzing erreichen, wo Graf Balduin sein letztes Rendezvous besingt, da er sich in die eigene Frau verliebt hat. Letztendlich finden sich die richtigen Paare und das „Wiener Blut“ wird als Ursache für alle Verwicklungen enttarnt: „Wiener Blut, / Wiener Blut, / Eig’ner Saft, / Voller Kraft, / Voller Glut, / Du erhebst, / Du belebst unser’n Mut! / Wiener Blut!“

Nicolaus Habjan führt Regie wie schon bei der konzertanten Aufführung von KARNEVAL IN ROM am 22. Februar 2025 im Theater an der Wien. Er nutzt wieder eine Klappmaulpuppe, um einige bissige Pointen in die Handlung einzubauen. Leider gelingt das bei der Figur des Grafen Bitowski nicht annähernd so originell wie bei der Figur des Professors Julius Bienenzeisel im Karneval von Rom…

Zum Bericht von Elisabeth Dietrich-Schulz

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SOLOTHURN/ BIEL: Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schikaneder
Premiere Biel: 11. September 2025, 19:30, Stadttheater
Premiere Solothurn: 25. September 2025, 19:30, Stadttheater

wowawu – Die Zauberflöte

Genau 16 Jahre nach ihrer letzten Premiere am 11. September 2009 feiert «Die Zauberflöte» bei TOBS! ein Comeback. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt 2024/25 mit «Le nozze di Figaro» eröffnet TOBS! auch in dieser Spielzeit die Opernsaison mit einem Meisterwerk von Wolfgang Amadeus Mozart: der unvergänglichen «Zauberflöte». Mit ihrer Mischung aus Magie, Humor und unvergesslichen Arien ist «Die Zauberflöte» ein Operner lebnis für die ganze Familie – ein zeitloser Klassiker, der immer wieder neu zu entdecken ist. In der Inszenierung von Anna Drescher und unter der musikalischen Leitung von Meret Lüthi verspricht diese Neuproduktion ein Fest für Augen und Ohren, das zugleich unterhält und berührt.

Mozart komponierte «Die Zauberflöte» 1791, kurz vor seinem Tod. Das Werk zählt heute zu den meist gespielten Opern weltweit – anspruchsvoll, tiefgründig und dennoch voller Leichtigkeit. Die Hand
lung folgt dem Prinzen Tamino und dem Vogelfänger Papageno, die im Auftrag der Königin der Nacht Prinzessin Pamina aus der Gewalt Sarastros befreien sollen. Doch ist Sarastro tatsächlich der Bö
sewicht? Für diese Produktion wurden anstelle der Dialoge neue Sprechtexte von Anna Drescher und Dramaturg Maximilian Hagemeyer verfasst, die der Oper eine frische, zeitgemässe Perspektive
verleihen.
Anna Drescher, die mit Inszenierungen wie «Orphée et Euridice» bei TOBS! bereits grosse Erfolge feierte, kehrt mit «Die Zauberflöte» zurück. Das erlesene Ensemble, der Chor TOBS! und Sinfonieor
chester Biel Solothurn TOBS! werden geleitet von der Bernerin Meret Lüthi, Gründerin und Leiterin des renommierten Barockensembles Les Passions de l’Âme. Sie gibt mit dieser Produktion ihr Debüt als Dirigentin. Bühnenbild und Kostüme stammen von Tatjana Ivschina, die das Publikum in eine Bildwelt zwischen Märchenzauber und symbolistischer Ästhetik entführt.

In den Hauptrollen sind zu erleben: Rémy Burnens (u.a. in Stabat Mater von Rossini und «Ulysses» von Keiser) als Tamino, Marion Grange («Orphée et Euridice») und Lysa Menu im Wechsel als Pamina, Nathanaël Tavernier als Sarastro sowie Rebekka Maeder («Le nozze di Figaro», «Eine florentinische Tragödie») als Königin der Nacht. Wolfgang Resch verkörpert Papageno, an seiner Seite Imogen Baker und Giulia Ferraldeschi als Papagena. Konstantin Nazlamov spielt Monostatos, Flurin Caduff den Sprecher. Die drei Damen werden gesungen von Noabelle Chegaing, Sara Janeva und
Mirjam Fässler. Die drei Knaben übernehmen alternierend Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn und Solistinnen des Solothurner Mädchenchors.

Zum Auftakt lädt TOBS! am Donnerstag, 11. September 2025, um 12.30 Uhr zur Lunchtime-Opera ins Foyer des Stadttheaters Biel ein.

Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart
Livret de Emanuel Schikaneder

Biel, Stadttheater
Do. 11.09.25 19:30
So. 14.09.25 15:00
Di. 16.09.25 19:30
Fr. 19.09.25 19:30
Mi. 12.11.25 19:30
Do. 13.11.25 19:30
Sa. 15.11.25 19:00
So. 16.11.25 15:00

Solothurn, Stadttheater
Do. 25.09.25 19:30 Premiere
Sa. 27.09.25 19:00
Mi. 01.10.25 19:30
Mi. 05.11.25 19:30
Fr. 07.11.25 19:30
So. 09.11.25 15:00

sowie zahlreiche auswärtige Vorstellungen

 

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