INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 12. SEPTEMBER 2026)
Die MET plant eine prominent besetzte Gala – 60 Jahre Lincoln Center

- Diamond Jubilee: 60 Years at Lincoln Center: Dienstag, 25. Mai 2027 (Feier zum 60-jährigen Bestehen des Opernhauses am Lincoln Center unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin).
- Ort: The Metropolitan Opera, Lincoln Center Plaza, New York, NY 10023.
- Programm (Jubiläum): Ausschnitte aus über 30 Opern wie Die Walküre, Der Rosenkavalier und Pagliacci.
Aigul Akhmetshina | Roberto Alagna | Xabier Anduaga | SeokJong Baek | Piotr Beczała | Ben Bliss | J’Nai Bridges | Lawrence Brownlee | Anthony Roth Costanzo | Lise Davidsen | Freddie De Tommaso | Joyce DiDonato | Ying Fang | Rosa Feola | Gerald Finley | Renée Fleming | Igor Golovatenko | Ryan Speedo Green | Asmik Grigorian | Leah Hawkins | Brian Jagde | Alexandra Kurzak | Isabel Leonard | Will Liverman | Daniela Mack | Peter Mattei | Latonia Moore | Erin Morley | Kelli O’Hara | Jakub Józef Orliński | Ailyn Pérez | Matthew Polenzani | Sondra Radvanovsky | Nadine Sierra | Elza van den Heever | Christian Van Horn | Sonya Yoncheva
https://www.metopera.org/season/2026-27-special-presentation/diamond-jubilee/
________________________________________________________________________________
Linz: „(Roald Dahl’s) MATILDA“ – Premiere im Musiktheater des Landestheaters Linz, Großer Saal, 11. 09.2026
Musical in zwei Akten nach dem Roman von Roald Dahl mit einem Buch von Dennis Kelly, Musik und Gesangstexten von Tim Minchin; Deutsch von Sabine Ruflair
In deutscher Sprache mit Übertiteln
In Kooperation mit dem Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk

Valerie Kloiber- Foto: Barbara Palffy
Zusammen mit dem 11 Jahre jüngeren Henry Slesar besetzte der 1916 in Wales geborene Dahl, Sohn norwegischer Eltern, in den 60er- und 70er-Jahren das Segment der schwarzhumorigen (Kriminal-)Geschichte mit höchst überraschendem Ausgang. (Nicht nur) Weinliebhaber werden bei Dahls Kurzgeschichte „Taste“ winseln – wegen der bösen Satire wie wegen des überraschenden und für den Schurken maßlos peinlichen Schlusses.
Beide Autoren waren auch als Drehbuchschreiber aktiv, beide arbeiteten u. a. Alfred Hitchcock zu, Ideen Dahls griff sogar noch Quentin Tarantino auf. Aber Dahl war noch dazu Kinderbuchautor, und zwar einer der erfolgreichsten des 20. Jahrhunderts. Gelesen oder eine der beiden Kinoadaptationen von „Charlie and the Chocolate Factory“ gesehen hat fast jeder und jede, ebenso „The Witches“ u. a. mit Anjelica Houston und Rowan Atkinson. Auch „James und der Riesenpfirsich“ oder „Der fantastische Mr. Fox“ waren in allen Buchhandlungen bei uns zu finden.
Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber
_________________________________________________________________________________________________________________
Oper Leipzig: Vasily Barkhatov inszeniert »Eugen Onegin« & deutsche Musical-Erstaufführung | Spielplan Oktober 2026
Starregisseur an der Oper Leipzig & deutsche Erstaufführung in der Musikalischen Komödie
Große Liebe, zerbrochene Freundschaft und die Frage nach dem verpassten Glück: Mit Tschaikowskis »Eugen Onegin« feiert die Oper Leipzig am 10. Oktober ihre erste Premiere der Saison. Regie führt Vasily Barkhatov, der 2028 bei den Bayreuther Festspielen Wagners »Ring des Nibelungen« inszenieren wird. Seine bildstarke Interpretation folgt der emotionalen Kraft von Tschaikowskis Musik und rückt Tatjana, Onegin und Lenskij ganz nah ans Publikum. Ein »Eugen Onegin« voller Leidenschaft, Wehmut und traumhaft schöner Bilder.
Der nächste Höhepunkt folgt am 17. Oktober: »Der Hase mit den Bernsteinaugen« feiert seine deutsche Erstaufführung an der Musikalischen Komödie. Das Musical nach dem Roman von Edmund de Waal mit Musik von Thomas Zaufke sowie Buch und Liedtexten von Henry Mason wurde 2019 beim Deutschen Musical Theater Preis gleich vierfach ausgezeichnet – darunter als »Bestes Musical«. Über 150 Jahre und mehrere Generationen entfaltet sich die große Saga einer jüdischen Familie über Erwartungen und Enttäuschungen, Generationenkonflikte, Familienstreit, Nähe und Verlust. Mit Witz, berührenden Momenten und einer Portion Tragik erzählt sie von den kleinen und großen Konflikten einer Familie – und davon, was über Generationen weitergegeben wird.
Kultig, herzlich und ein bisschen meschugge: Bereits am 3. und 4. Oktober feiert die Musikalische Komödie mit ihrem gesamten Ensemble den Saisonauftakt. Die Gala gibt einen musikalischen Vorgeschmack auf die kommenden Monate und schlägt zugleich den Bogen zum jüdischen Jahr »Tacheles« und zur jüdischen Tradition des Hauses.
Auch abseits der Premieren gibt es im Oktober viel zu entdecken: Mit Puccinis »La Bohème« kehrt am 18. Oktober einer der großen Opernklassiker zurück, bevor am 23. Oktober »Die Fledermaus« wieder in die Musikalische Komödie einzieht. Am 30. Oktober folgt mit »The Addams Family« ein echter Publikumshit: Seit seiner Premiere im November 2025 begeistert das Musical um die herrlich schräge Familie mit schwarzem Humor.
Im Opernhaus stehen außerdem »Der fliegende Holländer«, »La Traviata« und »Tosca« auf dem Programm. Neben dem Ensemble der Oper Leipzig singen prominente Gäste Puccinis »Tosca« mit Natalya Romaniw und Matteo Lippi. Das Leipziger Ballett lädt mit »Eurydike« erneut in Fran Díaz’ moderne Unterwelt ein, in der die Vorhölle zum Flughafenterminal wird. Auch für das junge Publikum ist gesorgt: »Das hässliche Entlein«, »Der Karneval der Tiere« und »Die kleine Meerjungfrau« stehen ebenfalls auf dem Oktober-Spielplan.
Oper Leipzig
Eugen Onegin
Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S.Schilowsky nach dem Versroman von Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Premiere: Sa. 10.10.2026| 19:00 | Opernhaus
Weitere Vorstellungen:
16. Oktober 2026
8. & 28. November 2026
26. Dezember 2026
3. & 31. Januar 2027
7. Februar 2027
Weitere Infos
Musikalische Komödie
Der Hase mit den Bernsteinaugen
Musical nach dem gleichnamigen Buch von Edmund de Waal | Musik von Thomas Zaufke | Text von Henry Mason
Deutsche Erstaufführung:
Sa. 17.10.2026 | 19:00 | Musikalische Komödie
Weitere Vorstellungen:
14., 24. & 25. Oktober 2026
4., 6., 18. & 20. November 2026
2. & 4. Dezember 2026
5., 6. & 7. Februar 2027
6. & 7. März 2027
Weitere Infos
Musikalische Komödie
Gala zum Saisonauftakt
Musikalische Leitung und Dirigent: Michael Nündel
Mit dem Ensemble, Chor, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie
Sa. 03.10.2026 | 19:00 |
So. 04.10.2026 | 15:00 |
Musikalische Komödie
_______________________________________________________________________________________________
TTT – Kultur- / Musiktheaterdenken: „Quo vadis Empathie / Apathie?“!
Transrationales! Die Welt, die Musik, die Theater – Teil 1

Transrationales (s. Anhang): Bewusstseinsstufe, die über reine Rationalität hinausgeht, diese jedoch nicht ausschließt, sondern integriert und erweitert. Es umfasst intuitive, inspirierende und ganzheitliche Wahrnehmungsarten, die einer eigenen Logik folgen und Zugriff auf Informationen ermöglichen, die der klassischen Ratio verborgen bleiben.
Verendet Menschlichkeit in emotionaler Lethargie durch schwindende Empathie, wachsende Apathie in emotionaler Distanz?
Auch folgende Ausführungen waren einmal basale Elemente jeglicher theatraler Arbeit.
Teil 1 – Gesellschaft, Politik, Musiktheater ( s. u. Parsifal, Empathie +Apathie)
„Aktuell gefährden wenige narzisstische Führungstypen in totalitären Ansprüchen unseren Globus in Ökologie, Ökonomie, Weltfrieden, beweisen wie ständiges apathisches Wegducken den Planeten in Existenznot brachten!“
Sinkende Empathie (Nachempfinden von Gefühlen anderer) begleitet von wachsender Apathie (Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit) bedrohen elementare Grundlagen unbelasteter authentischer menschlicher Gegenwart, sind globale Phänomene. Damit konform geht Rückgang sozial – emotionaler Kompetenz. Soziale Isolation, politisches Desinteresse, verminderte kollektive Handlungsfähigkeit macht sich breit.
Apathie: Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit, emotionale Teilnahmslosigkeit beschreibt emotionale Leere, innerer Passivität, fehlende Anteilnahme, Interessenverlust, führt zu Isolation, Verlust an Mitgefühl, wirkt als schädliche Barriere zwischen Menschen, führt zu sozialem Rückzug, Egoismus, bringt Menschen in unsoziale oder narzisstische Haltungen. Apathie fördert Ignoranz, Vorurteile. Konstruktive Dialoge scheitern an fehlenden differenzierenden Voraussetzungen.
Fehlt sozialer Verankerung, Verständnis und Einsicht werden soziale Spaltungen und Irrungen vertieft. Apathische Menschen reagieren teilnahmslos auf Andere, ihre Umwelt, auch auf eigene Gefühle. Apathie ist ungesteuerter passiver Mangel emotionaler Reaktion.
Apathie und Empathie sind entgegengesetzte emotionale Polaritäten, beide im Spektrum affektiver und sozialer Fähigkeiten. Während Apathie den Zustand emotionaler Passivität darstellt, ist Empathie eine aktive soziale Kompetenz.
Empathie – Einfühlungsvermögen und emotionale Resonanz
Empathie gilt als zentrale Grundlage menschlicher Beziehungen, von moralischem Handeln und sozialer Kohäsion. Verfall – bei Zunahme von Apathie – stellt die Qualität menschlicher Interaktion infrage. Während Empathie resonante Beziehungen, Verbundenheit und Verständnis ermöglicht, führt Apathie zu Gleichgültigkeit, Isolation und Verlust an Mitgefühl.
Als Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, Gefühle, Emotionen, Gedanken und Perspektiven anderer Menschen zu erkennen, nachzuvollziehen, emotional zu erfassen, ist Empathie zentrale Komponente sozialer Intelligenz, ermöglicht wertschätzende Beziehungen, gilt psychologisch als affektive Disposition oder emotionales Reaktionsmuster, als konsistente Aneignung…
Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/ttt-kultur-musiktheaterdenken-quo-vadis-empathie-apathie-transrationales-die-welt-die-musik-die-theater-teil-1/
TTT
____________________________________________________________________________________

Ehrphilharmonie Wien © Siwoung Song
Nächste Woche male ich in Farben, die es eigentlich gar nicht gibt.
Liebes Publikum!
Nächste Woche male ich in Farben, die es eigentlich gar nicht gibt.
Es beginnt mit zwei Stimmen, die sich ganz auf das Wesentliche verlassen: Gesang und Klavier, sonst nichts. Ein Liederabend, bei dem jedes Wort genau den Raum bekommt, den es braucht, um zu wirken.
Ich mag diese Reduktion. Sie zwingt niemanden, laut zu sein, um gehört zu werden.
Zwei Tage später wird aus dieser Reduktion Fülle. Die Ehrphilharmonie Wien malt romantische Klangfarben – Lyrik, Idyll, Fantasie. Drei Wörter, die sich eigentlich kaum fassen lassen und genau deshalb Musik brauchen, um überhaupt sichtbar zu werden.
Haben Sie sich auch schon mal gefragt was Romantik ist? Vielleicht ist es der Versuch, ein Gefühl in Form von Musik darzustellen, für das Worte oft nicht ausreichen. Zwei Wege zu demselben Ziel: Der eine leise und genau, der andere groß und farbenreich.
Ich bin gespannt, wie unterschiedlich Romantik klingen kann.
Kommen Sie vorbei und hören Sie selbst!
Herzlichst, Ihr
Ehrbar Saal
17.09.2026 | 19:00 Uhr | Kleiner Ehrbar Saal
Liederabend
JULIA BERNHEIMER & VOLKER NEMMER
19.09.2026 | 15:30 Uhr | Ehrbar Saal
Ehrphilharmonie Wien
ROMANTISCHE KLANGFARBEN:
LYRIK | IDYLL | FANTASIE
Kontakt
Ehrbar Saal und Kleiner Ehrbar Saal
Mühlgasse 30
1040 WienE contact@ehrbarsaal.at
W www.ehrbarsaal.at
Der Ehrbar Saal und der Kleine Ehrbar Saal werden
von der C. Bechstein Wien GmbH betrieben
_______________________________________________________________________________________________


