INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 20. MAI 2026)
Die Wiener Staatsoper startet den „Ring“

Foto: Klaus Billand

WIEN / Staatsoper;
DAS RHEINGOLD von Richard Wagner
26.Aufführung in dieser Inszenierung
19. Mai 2026
Alberichs gewaltiger Fluch
Das letzte Stündlein hat geschlagen. Mit zwei Zyklen des „Rings des Nibelungen“ verabschiedet die Wiener Staatsoper die Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf, die in der Ära Holender innerhalb von zwei Spielzeiten zwischen 2007 und 2009 herauskam – mit dem „Rheingold“ übrigens als letzter Premiere (!), was man sich bei einem so erfahrenen Theatermann wie Ioan Holender nicht erklären konnte. Aber inzwischen ist so viel mehr passiert, worüber man nur den Kopf schütteln kann…
Man hat offenbar eine Menge geprobt, ein neuer Dirigent, zahllose Rollendebuts, ein Hausdebut für Erda, Immerhin war es nicht allzu schwer, sich in diese Inszenierung einzufügen, sie ist eher schlicht gestrickt. Das hat natürlich den Vorteil, dass sie einfach die Geschichte erzählt – wenn es in der übernächsten Saison einen neuen „Ring“ für Wien geben wird, wobei der Direktor erfahrungsgemäß wohl keine Gnade walten lässt, werden wir uns vielleicht nach der Produktion von Bechtolf, die man nie besonders gemocht hat, zurück sehnen…
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Foto: Klaus Billand
Ende Mai begann die Wiener Staatsoper mit den letzten zwei Durchgängen des „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner in der Regie von Sven-Eric Bechtolf aus den frühen 2020er Jahren. Im Jahre 2028 soll ja dann ein neuer „Ring“ entstehen, wie verlautbart mit der Regie des jungen Ersan Mondtag, der mit den gerade an der Staatsoper herausgekommenen „Perlenfischern“ von Georges Bizet allerdings keine gute Visitenkarte abgegeben hat.
Hervorzuheben sind am gestrigen Abend des „Rheingold“ vor allem die musikalische Leistung des Orchesters der Wiener Staatsoper unter Pablo Heras-Casado und die Rollendebuts einiger großer Wagner-Sänger, die ungewöhnlich spät hier zu ihren jeweiligen Partien kamen, allen voran Michael Volle als der wohl momentan weltbeste Wotan…
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Internationale Barocktage Stift Melk: [er]warten. Auftakt am 21.5. mit Familienprogramm & öffentlicher Generalprobe

Sehr geehrte Damen und Herren!
Zum 35. Mal laden die Internationalen Barocktage Stift Melk 2026 zu Pfingsten in die prunkvollen Räumlichkeiten des Benediktinerstifts.
Mit einem Klangfeuerwerk und einer besonderen Familienvorstellung beginnt der Konzertreigen in Melk am Donnerstag, 21. Mai 2026.
Beim musikalisch-artistischen Abenteuer mit dem Musikzirkus Cantillo und dem Programm >Kopfüber und Landunter< werden Akrobatik und Musik auf faszinierende Weise verbunden. Die jüngsten Besucher:innen dürfen nicht nur staunen, sondern auch aktiv mitmachen.
ERÖFFNUNGSKONZERT >IL TRIONFO DEL TEMPO< AM 22.5.2026,
GENERALPROBE AM 21.5.2026
Den Auftakt gestaltet traditionell der Concentus Musicus Wien. In der Stiftskirche interpretiert das Residenzorchester – gemeinsam mit einem erlesenen Solist:innenquartett – unter der Leitung von Stefan Gottfried das erste Oratorium Georg Friedrich Händels. >Il Trionfo del Tempo e del Disinganno< (>Der Triumph der Zeit und der Wahrheit<) thematisiert die Vergänglichkeit irdischer Werte und widmet sich Fragen, die seit dem 18. Jahrhundert nicht an Bedeutung verloren haben. Tickets für die Generalprobe am 21.5. sind noch erhältlich.
Weitere Höhpunkte sind u.a. ein spätabendliches Orgelkonzert mit Martin Haselböck in der Stiftskirche, ein musikalisch-literarischer Vormittag mit Michael Schade und Serge Falck, oder das Abschlusskonzert am 25.5. mit der Academia Mellicensis – einer Orchesterakademie, die ausgewählten Nachwuchstalenten die Chance bietet, sich intensiv mit der Welt des Originalklangs auseinanderzusetzen und das Erarbeitete im feierlichen Rahmen zu präsentieren. Am Programm steht das selten zu hörende Oratorium >Il Fonte della Salute< von Johann Josef Fux.
Karten sind online über die Website www.barocktagemelk.at sowie im Kartenbüro der Wachau Kultur Melk erhältlich.
Die Internationalen Barocktage Stift Melk im Überblick
- Festival-Zeitraum: Freitag, 22. Mai, bis Montag, 25. Mai 2026
- Barocktage für Kinder: Donnerstag, 21. Mai 2026
- Rahmenprogramm: Frühstücksmatinee „Prima Colazione“,
Vernissage „Die Barocktage-Galerie“ und Podiumsdiskussion „Warum später und nicht jetzt?“
Die Internationalen Barocktage Stift Melk werden nach den Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens als Green Event durchgeführt.
Alle Infos:
www.barocktagemelk.at
Infos & Karten
Wachau Kultur Melk GmbH
Jakob-Prandtauer-Straße 11, A-3390 Melk
+43 2752 540 60
office@wachaukulturmelk.at
www.barocktagemelk.at
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BERLIN / Staatsoper Unter den Linden: SYMPHONIEKONZERT VII mit CHRISTIAN THIELEMANN und IGOR LEVIT; 18.5.2026
HANS PFITZNERS Klavierkonzert in Es-Dur, op. 31, lädt zu neuem Hören ein. Thielemann und Levit überzeugen als kongeniales Duo

Foto-Credits Stephan Rabold
Nein pomphaft ist er nicht, der erste Satz, für den Pfitzner die Vortragsbezeichnung mit Kraft und Schwung wählte. Denn nach einem relativ knappen Holla-Kraftlackl-Auftakt mit wuchtigen Klavierakkorden lässt Pfitzner das Publikum in einem thematisch stückhaften, wie einem aus Wüstenwässerchen sich speisenden Sonatenhauptsatzform-Dschungel braten. Da wird motivisch verdichtet, in Chromatik herumgestöbert. Das Klavier als anfangs laut aufbegehrender, hierauf zaghaft integrierter Partner dieser „Symphonie mit obligatem Klavier“ fräst sich langsam in den von Thielemann trotz Riesenbesetzung schlank gehaltenen Orchesterklingklang hinein.
Ich habe mir allerdings gerade die Aufnahme mit Rosl Schmid am Klavier, den Münchner Philharmonikern und Hans Pfitzner selbst am Pult (RRG vom 23. März 1941) angehört und staune, wie sehr diese (authentische) Interpretation im ersten, wesentlich aufgerauteren Satz tempomäßig und in den kräftigeren Kontrasten von der abgesehen vom Beginn softeren und elegischeren Gangart von Christian Thielemann abweicht.
Dann aber geht der Schelm mit dem Komponisten durch. Der zweite, von Pfitzner als heiter bezeichnete Satz startet im krassen Gegensatz zum Ersten, allzu langen, nahtlos mit einer flotten Kaskade am Klavier, auf die das Orchester mit kecken Antworten repliziert. In atemlosem Tempo sorgt eine mitreißende Dusche nach der anderen an spritzigen Perlagen für den gehörigen Koffeinkick und jähes Erwachen aus dem klanglichen Nirwana.
Die Märchenhaftigkeit der Stimmung fühlt sich an, als ob ein Prokofiev außer Rand und Band sich in einem jähen Anfall auf Mendelssohns „Sommernachtstraum“ gestürzt hätte. Wie leicht Pfitzner hier das Miteinander von Klavier und Orchester handhabt, wie unterhaltsam er Sinn und Hintersinn völlig beiseite lässt, spielerisch mit den solistisch immer wieder gefragten Holzbläsern experimentiert, verblüfft über allen Maßen.
Was für ein genialer Trick und typisch Pfitzner, möchte man sagen: Ärgere das Publikum zuerst mit dräuender Langatmigkeit und vorgetäuschter Ziellosigkeit, um sodann umso wirksamer aufzutrumpfen. Es ist der Moment, wo der Pianist Igor Levit beeindruckend solitär vorführt, was er an pianistischer Bravour, aber auch an dynamischer und phrasierender Gestaltungsvision drauf hat.
Erstaunlich immer wieder, wie sehr Levit mit Thielemann in kleinsten Nuancen, grosso modo im weiten Atem der Musik musikalisch zu harmonieren scheint, wie wir das bereits bei den Brahms Klavierkonzerten mit den Wiener Philharmonikern bewundernd feststellen konnten. Die Staatskapelle Berlin ist konzentriert bei der Sache und bleibt dank Thielemann selbst in den heftigsten Orchestertutti auf die Hörbarkeit des Klaviers bedacht.
Der langsame Satz knüpft in der kammermusikalischen Textur, der zarten Lyrik der melodischen Invention klanglich an das Palestrina-Vorspiel an. Ob hier aller schwärmerisch versonnener diatonischer Stimmung ungeachtet das „Dürerisch-Faustische“ (Thomas Mann in seinen “ Betrachtungen eines Unpolitischen“ über „Palestrina“) den abgründigen Hintergrund zur (Schein)Idylle bildet? Auf jeden Fall bezaubert der Satz mit seiner romantischen Duftigkeit in den Streichern und einem klangfarblich wie aus Kirchenfenstern leuchtenden, hymnisch mit Blechfanfaren gewürzten diaphanem Bauschen.
Christian Thielemann hat das Es-Dur-Klavierkonzert von Hans Pfitzner bereits mit der Staatskapelle Dresden und Tzimon Barto am Klavier aufgenommen und bei profil/hänssler veröffentlicht. Aber erst jetzt scheint er ganz bei dieser heterogenen, in ihren Brüchen so modernen Musik angekommen, hat sie sich ganz persönlich zu Eigen gemacht, wie das vor allem beim vierten Satz in der von Pfitzner vorgesehenen Gangart „rasch, ungeschlacht, launig“ zum Ausdruck kam. Jubel für Solist, Orchester und Dirigent, den Igor Levit mit der Zugabe „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Bach/Busoni erwiderte.
1922 komponiert, 1923 von Walter Gieseking und der Staatskapelle Dresden unter Fritz Busch uraufgeführt, wird das Werk des persönlich wie politisch so unangenehm chauvinistischen, sich an das Naziregime anbiedernden polemischen Charakters sicherlich weiter für Gesprächsstoff und Diskussion sorgen. Musikalisch ist dieses hybride Klavierkonzert jedenfalls jede Beschäftigung wert.
Nach der Pause setzte Thielemann zwei sinfonische Dichtungen von Franz Liszt auf das Programm. Dies ist in dem größeren Zusammenhang zu sehen, als sich der seit der Saison 2024/25 als Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden wirkende Dirigent zum künstlerischen Ziel setzt hat, mit der Staatskapelle Berlin alle 40 Orchesterlieder von Richard Strauss (12 sind bereits ‚im Kasten‘) als auch alle Sinfonischen Dichtungen von Franz Liszt peu à peu zu erarbeiten. Diesmal sind nach der bereits aufgeführten „Bergsinfonie“ und „Tasso“ die Sinfonischen Dichtungen Nr. 4 und Nr. 5, „Orpheus“ und „Prometheus“ an der Reihe.
Mit einem zugrunde gelegten Programm und der meist einsätzigen Anlage unterscheiden sie sich wesentlich von der klassischen viersätzigen Symphonie. Liszt schrieb „Orpheus“ 1853/1854, ungewöhnlich genug, als Einleitung für die Weimarer Erstaufführung von Glucks „Orpheus und Eurydike“. Thematisch ließ sich Liszt von einer etruskischen Vase im Louvre inspirieren. Mit ungewohnt zarten, verinnerlichten Orchesterfarben mag man bei dieser am wenigsten martialisch sich gerierenden sinfonischen Dichtung von Liszt eher an französische Impressionisten als an deutsche Hochromantik denken. Thielemann und die Staatskapelle Berlin fanden zu betörenden Orchesterfarben. Man konnte sich dabei ausmalen, wie sehr Orpheus imstande war, mit Lyra und Gesang selbst wilde Tiere zu zähmen oder die dunkle Unterwelt zu berühren. Thielemann spannte in schwebender Tonalität den meditativ kontemplativen Bogen mit Hilfe von Harfen, Holz und Hörnern bis zur finalen Entrückung, ja Verzückung. Wunderbar.
Dagegen wirkte der Tschingderassabum von „Prometheus“ nach der Szenenfolge „Der entfesselte Prometheus“ von Herder in seiner schroffen Expressivität und wüsten Kontrapunktik zwar zukunftsweisend, aber genauso idealisierend hochgestochen wie das von Liszt selbst formulierte künstlerische Credo. Er bezog sich dabei auf eine von ihm so empfundene Wesenheit, gleichsam die Seele des Mythos: „Kühnheit, Leiden, Ausharren, Erlösung, Hinanstreben nach den höchsten Zielen, welche dem menschlichen Geiste erreichbar scheinen…“
Als Abschluss des Programms erklang Richard Wagners Ouvertüre zu „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“ in einer kompakt flott pulsierenden, vorwärtsdrängenden Interpretation, die detailbedacht den ganzen Klangrausch der Partitur fokussiert entfachte. Christian Thielemann at his best! Das Publikum war dementsprechend begeistert und spendete dafür, verdientermaßen, den größten und lautesten Beifall.

Foto-Credits Stephan Rabold
A propos „Tannhäuser“: Thielemann wird zu den Festtagen 2027 am 20., 23. und 26 März 2027 Richard Wagners „Tannhäuser“ mit Andreas Schager, Krassimira Stoyanova, Andrè Schuen, Marina Prudenskaya und René Pape in den Hauptrollen dirigieren.
Dr. Ingobert Waltenberger
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Grand Opera Avignon „Turandot“ von Giacomo Puccini am Sonntag, den 17.Mai 2026

Copyright: Opera Avignon
Am 17.Mai 2026 stand zum zweiten Mal in dieser Spielzeit Giacomo Puccini`s letztes großes Werk „ Turandot“ auf dem Spielplan des Opernhauses in Avignon.
Die Stadt Avignon in Südfrankreich liegt am östlichen Ufer der Rhone und ist eine prächtige Stadt . Sie gilt mit ihren mittelalterlichen Bauten auch als die „Stadt der Päpste“, denn sie war die Residenz der Päpste von 1309- 1376 und ist sicherlich alleine schon eine Reise wert.
„Turandot“ wurde an diesem besagten Abend in „gestrichener Form“ gespielt, das heißt, dass nur der Teil des Werkes, den Puccini selbst komponiert hatte, gezeigt wurde. Sie endet mit dem Tod der Liu. Somit wurde also auf den Teil, den Franco Alfano in meisterhafter Weise nach dem tragischen Tod des großen Meisters aus dem Restmaterials zusammengestellt hatte, verzichtet. Eine seltene, aber durchaus vor allem für Opernpuristen gängige Praxis.
Als Turandot zeigte sich Catherine Hunold als eisige Prinzessin. Die französische dramatische Sopranistin, die die großen dramatischen Sopran und hohen Mezzosopranpartien im deutschen und italienischen Fach in den letzten Jahren abdeckt und zuletzt auch als Elektra in Mexiko zu hören war, sang die Titelpartie. Die voluminöse Stimme passt für die Rolle perfekt, auch die Spitzentöne kommen sicher. Sie zeigt eine wirklich sehr beeindruckende Leistung dieser enorm schwierigen Partie. Zurecht wird sie gerne mit Regine Crespin verglichen.
Mickael Spadaccini ein junger, aufstrebender italienisch -belgischer Tenor, der in unseren Gefilden weniger bekannt ist, lässt das Publikum an diesem Abend aufhorchen. Er verfügt über eine blendende äußere Erscheinung, die gut zu dem verkörpernden Helden passt. Seine baritonale Stimme, die über ein enormes Durchschlagsvermögen verfügt, wird von ihm in sehr differenzierter Weise geführt.
Seine Stimme strömt dabei in prächtiger Weise, die an die großen Zeiten dramatischer italienischer Tenöre, wie Mario del Monaco oder Franco Corelli`s erinnern lässt. Auch der Vergleich der Stimme mit der animalischen Kraft eines wilden Tieres kann bei ihm durchaus in Betracht gezogen werden. So kann er seine mächtige Stimme aber auch in wunderbarer Weise bei der Arie „ Non piangere Liu“ zurücknehmen und hüllt sie in der mittleren Passage in weichen Samt, die „high notes“ kommen allesamt strahlend.
Die Wucht des großen Puccini Orchesters bei entscheidenden Passagen, wie zum Beispiel in der Rätselszene muss er keineswegs fürchten, denn die Stimme gelangt mühelos durch die orchestralen Klangwogen.
Die Stimme wird auch sehr elegant in der großen Arie im dritten Akt „ Nessun dorma „ geführt. Spadaccini wird in naher Zukunft in Krefeld/Mönchengladbach in Deutschland erstmals den Otello singen. Er gehört meiner Meinung nach zu den jungen Sängern, von denen man eine große Karriere in naher Zukunft durchaus erwarten kann und die dem ausdrucksvollen Sänger auch zu wünschen ist.
Die französische Sopranistin Claire Antoine kann die beiden Arien der Liu mit viel Emotion und hervorragender Gesangstechnik wunderbar bewältigen und ihren lyrischen Sopran gut zur Geltung bringen. Positiv fällt auch die große Stimme des kroatischen Sängers Luciano Batinic auf. Mit Klangqualität und emotionalem Einsatz gestaltet er die kleine Rolle des Timur perfekt. Batinic spielt dabei auch seine große Präsenz und Bühnenerfahrung aus, die er in den großen Bassrollen, wie Simon Boccanegra oder Boris Godounov einzusetzen weiß.
Ping , Pang , Pong , gesungen von Vincenzo Nizzardo, Sebastian Droy und Carlos Natale passen gut in das hervorragende Ensemble der Sänger. Victor Dahhani singt mit sehr sonorer und kräftiger Stimme den alten Kaiser.
Federico Santi leitet das Orchestre National Avignon-Provence und den Chor und zeigt eine sehr einfühlsame Gestaltung des letzten großen Meisterwerks Puccinis.
Die Inszenierung von Paco Azorin zeigt ein opulentes und dem Sujet gut angepasstes Bühnenbild mit prächtigen Kostümen von Ulises Merida
Turandot wurde somit in Südfrankreich in eindrucksvoller Weise dargestellt- ein Erlebnis.
Dr. Alexander Gallee
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Opernfan Michael Tanzler (Chef der „Amici“) bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz als Glücksbringer
Top-Division: 15. bis 31. Mai 2026 in Zürich und Freiburg, Schweiz
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- Teilnehmer:
Dänemark,
Deutschland,
Finnland,
Großbritannien (Aufsteiger),
Italien (Aufsteiger),
Kanada,
Lettland,
Norwegen,
Österreich,
Schweden,
Schweiz (Gastgeber),
Slowakei,
Slowenien,
Tschechien,
Ungarn,
USA (Titelverteidiger)
- Teilnehmer:
„Amici“ Chef Michael Tanzler besuchte die Eishockey-WM in der Schweiz und erlebte dort zwei österreichische Siege binnen zweier Tage – gegen Großbritannien (5:2.) und gegen Ungarn (4:2.). Und es kam noch besser: Im dritten Spiel wurde Lettland mit 3:1 besiegt – bereits ohne Tanzler. Das kommt sicher nicht oft vor, wird auch so nicht weitergehen -deshalb gehört es erwähnt. Wir wollen doch nicht Weltmeister werden? Keine Angst, das wird nicht geschehen!


Fotos: Tanzler
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schoepfblog – Programm der 21. Kalenderwoche vom 18.05.2026 bis zum 24.05.2026
Montag:
Apropos: Wer wundert sich über unsere wirtschaftlichen Probleme, wenn die Wirtschaft jahrzehntelang als Ausbeutersystem verteufelt wurde? (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl ergänzt den satirischen Blick Reinhold Knolls auf die Touristen durch die kritische Würdigung dieses Wirtschaftszweigs.
Literatur: „Hidden Museum“ fußt auf der Überlegung, dass in allem ein Museum steckt, wenn man es als solches deutet. Über einen Ausstellungskatalog Bernhard Kathans. (Helmuth Schönauer)
Mittwoch:
Weltpolitik: Wie geht es weiter mit Donald Trump? Walter Plasil empfiehlt uns Europäern Jahre des vorsichtigen Lavierens.
Europa: Vieles deutet darauf hin , dass die über Jahrhunderte währende Vormachtstellung Europas dem Ende entgegengeht. (Reinhold Knoll)
Donnerstag:
Tourismus: Andreas Braun, bekannt für seinen Blick über den Tellerrand, hielt vor prominenten Seilbahnern eine Rede. Ihr autorisierter Abdruck.
Freitag:
Tirol-Kultur: ESC oder Schützen? Internationale Schrottmusik oder letzter Hort des Alpin- Machismo? Versuch einer Antwort. (Alois Schöpf)
Samstag:
Zeitgeist: Ein Kampfroboter stellt 3 russische Soldaten. Vorschlag für eine Fotografie des Jahres. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Sturm im Wasserglas: Der Bischof warnt beim Drogenfest im Zillertal vor dem Blau am Himmels bzw. vor den Blauen in der Politik. (Helmuth Schönauer)
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