INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. JULI 2026
SALZBURG: Markus Hinterhäusers Auftritt als Liedbegleiter beim Goerne-Liederabend
Markus Hinterhäuser‘s return to Salzburger Festspiele | Salzburg Festival as pianist with baritone Matthias Goerne for Schubert‘s „Winterreise“ – before and after (six curtain calls)

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BERLIN: Das Festival Young Euro Classic als musikalische Weltkarte
Die 27. Saison beginnt am 31. Juli 2026

Copyright: Tom Schweers
Weitere Infos unter: www.artefakt-berlin.de
Diesen Freitag eröffnet Young Euro Classic, das wichtigste internationale Jugendorchesterfestival, mit einem fantastischen Eröffnungswochenende im Konzerthaus Berlin. Mit dem Bundesjugendorchester spielen die besten Nachwuchsmusiker:innen aus Deutschland, dirigiert vom jungen Star-Dirigenten Aurel Dawidiuk und mit dem ebenso jungen Solisten Giorgi Gigashvili am Klavier. Im Anschluss lädt das Festival zum Publikumsfest rund um die Freitreppe des Konzerthauses mit Live-Musik und Freigetränken zum ausgelassenen Ausklang des Eröffnungsabends ein. Am Samstag folgt das Youth Symphony Orchestra of Ukraine mit Oksana Lyniv am Pult und Illia Ovcharenko als Solist. Ein sowohl musikalisch als auch politisch wichtiges Zeichen. Das Festival im Festival FUTURE NOW Musical Diaries bietet am Auftaktwochenende zwei Konzerte mit Ensembles aus Vietnam und Tadschikistan.
„Zum 27. Mal wird das Konzerthaus Berlin für knapp drei Wochen zu einem Ort, an dem die Neugier auf das, was aus der klassischen Musik weltweit geworden ist, Antworten bekommt. Die Zukunft ist mobil, hybrid, mehrsprachig und kulturell durchlässig. Junge Musiker:innen aus der ganzen Welt begegnen sich hier mit einer Offenheit und Leidenschaft, die jedes Jahr aufs Neue beeindruckt. Mit 14 großen Orchestern, zwei Jazz-Formationen, einem Chor und fünf Ensembles entsteht eine besondere Atmosphäre: Hier wird Musik nicht nur auf großartigem Niveau gemacht, sondern als offenes Gespräch zwischen Generationen, Kontinenten und Traditionen praktiziert. Die Neugier, Energie und Freude beeindrucken mich immer wieder.“ So Cellist Alban Gerhardt, der gemeinsam mit Mathias Hinke 2024 die künstlerische Leitung von Young Euro Classic übernommen hat.
Mathias Hinke ergänzt: „Die Vielfalt setzt sich in unseren Sonderformaten fort. Beim Festival im Festival FUTURE NOW öffnen wir den Klangraum mit Kammerensembles, die Traditionelles mit Zeitgenössischem über Kulturen und Genres hinaus verbinden. Mit YEC im Kiez tragen wir das Festival bewusst von der Konzertbühne hinaus in die Stadt, auch zu Menschen, die vielleicht sonst nicht den Weg zu uns finden würden. Und beim NEXT GENERATION Kindertag stellen wir das Selbermachen in den Mittelpunkt, damit schon die Jüngsten erleben können, wie viel Freude im gemeinsamen Musizieren steckt.“
Vertraute Highlights, aufregende Neuheiten, ausgezeichnete Werke
Neben bekannten Gästen wie dem Bundesjugendorchester (31.07.) und dem ukrainischen Jugendorchester (01.08.), darf sich das Publikum auf weitere Klangkörper wie das European Union Youth Orchestra (03.08.), das Jovem Orquestra Portuguesa (07.08.) oder auch die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei (08.08.) freuen. Ebenso kommen die Zuschauer:innen in den Genuss von Festival-Debütanten und seltenen Gästen. Zu den erstmalig bei Young Euro Classic spielenden Orchestern zählen das Orchestre National des Jeunes du Luxembourg (02.08.), das Orchester des Zhejiang Conservatory of Music (05.08.), das Youth Symphony Orchestra of Turkmenistan (09.08.) und das Slovenian Youth Orchestra (13.08.). Mit dem Estonian National Opera Boys‘ Choir gestaltet erstmals ein Chor einen Abend in voller Konzertlänge (15.08.) und zum Festivalabschluss tritt das AYSO – Accademia Youth Symphony Orchestra aus Italien (16.08.) auf. Nach einer zeitweiligen Abwesenheit präsentieren das National Youth Orchestra of the USA (04.08.), das Ulster Youth Orchestra (12.08.) sowie die Musiker:innen der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker (14.08.) erneut ihr hochklassiges Können.
An ausgewählten Abenden geben Alban Gerhardt, Frederik Hanssen und Anne Kussmaul im Werner-Otto-Saal jeweils um 18 Uhr Einführungen in das Konzertprogramm des Abends.
Im Rahmen des Abschlusskonzerts am 16.08. wird der Europäische Kompositionspreis vergeben. Eine Publikumsjury zeichnet die beste der insgesamt 15 Ur- bzw. Deutschen Erstaufführungen des Festivalprogramms aus. Der Regierende Bürgermeister von Berlin stiftet den mit 5.000 Euro dotierten Preis.
Renommierte Namen, aufstrebende Talente
Werke für Klavier und Orchester prägen 2026 das Programm bei Young Euro Classic. Versierte Solist:innen verschiedener Generationen wie Kirill Gerstein, Giorgi Gigashvili, Illia Ovcharenko oder Joseph Moog spielen hier mit den jungen Orchestern. Weitere Starsolist:innen sind die 23-jährige Geigerin Maria Dueñas und die Sopranistin Rebecca Murphy. Anneleen Lenaerts, Solo-Harfenistin der Wiener Philharmoniker, und Lauri Porras, Multi-Instrumentalist und Solo-E-Bassist, bringen zudem selten zu hörende Solo-Instrumente ins Programm.
Auch am Dirigierpult engagieren sich exzellente Namen in der Arbeit mit der jungen Generation. Mit Karina Canellakis, Elim Chan, Živa Ploj Peršuh, Teresa Satalino und Oksana Lyniv sind fünf Dirigentinnen vertreten.
Besondere Begegnungen im Kiez und auf der Bühne
Besondere und unerwartete Begegnungen auf der großen Bühne gibt es beim lateinamerikanisch-polnischen Abend mit dem Orchestra of the Americas und Penderecki Youth Orchestra (10.08.) sowie mit dem The Jakob Manz – Karthik Mani Project (11.08.), das auf Initiative von Young Euro Classic südindische Musik und zeitgenössischen Jazz miteinander ins musikalische Gespräch bringt. Internationaler Jazz steht ebenfalls im Programm des Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra (06.08.).
Das Outreach-Format YEC im Kiez steht für das, was Young Euro Classic im Kern ausmacht: Musik als Raum der Begegnung zu verstehen, der für möglichst viele offen sein soll. Kammerensembles der teilnehmenden Orchester spielen in der Stadt an Orten, die selten Bühne für klassische Musik bieten: Eine Kammerbesetzung des European Union Youth Orchestra spielt am 03.08. im Kulturkaufhaus Dussmann (11 Uhr). Ebenfalls am 03.08. spielt ein eigens für Young Euro Classic gegründetes Ensemble aus Musiker:innen des Bundesjugendorchesters und des National Youth Orchestra of the USA – einmal im Ausstellungshaus C/O Berlin, ansässig im Amerika Haus in der Hardenbergstraße (16 Uhr), und einmal im Dachgarten Klunkerkranich in Neukölln (19 Uhr). Dort spielt am 04.08. auch ein Bläserensemble des Orchesters des Zhejiang Conservatory of Music, das ebenfalls am 05.08. um 14 Uhr auf der Freitreppe des Konzerthauses auftritt. Am 06.08. lassen Musiker:innen des Jovem Orquestra Portuguesa auf der Dachterrasse des Klunkerkranich YEC im Kiez sommerlich ausklingen.
Bereits zum vierten Mal zeigt Young Euro Classic mit seinem Festival im Festival – „FUTURE NOW Musical Diaries“ auf welche Weise in verschiedenen kulturellen Regionen der Welt an deren musikalischer Zukunft gearbeitet wird. In diesem Jahr präsentieren sich Ensembles aus Argentinien, Marokko, Vietnam, Tadschikistan und das FUTURE NOW-Ensemble &ñịoن, in dem internationale Musiker:innen und Performer:innen traditionelle mit zeitgenössischen internationalen Musiktraditionen verbinden. Die Konzerte finden an den Festivalwochenenden jeweils um 16:30 Uhr vor den Abendkonzerten im Werner-Otto-Saal des Konzerthaus Berlin statt.
NEXT GENERATION Kindertag
Das Programm des diesjährigen Kindertags am Sonntag, 09.08.2026, spricht Experimentierfreude und Abenteuerlust an. Suli Puschban & die Kapelle der guten Hoffnung bringen die Bühne für Kinder ab fünf Jahren zum Beben. „Mäuse auf dem Mond“ ist eine musikalische Weltraumreise des Sängers und Perkussionisten Ravi Srinivasan für Kinder ab 3 Jahren. Mit dem Musikstudio Blockbox können neugierige Kinder ab 5 Jahren erleben, wie es wäre, in einer Band zu spielen. Und das Klingende Museum bietet Workshops an, in denen Kinder ab 3 Jahren verschiedene Musikinstrumente ausprobieren können. Mit zwei Open-Air-Auftritten ergänzen die Vokalhelden – gegründet auf Initiative der Berliner Philharmoniker – den Kindertag und laden alle Interessierten und Passant:innen zum Mitsingen ein.
Danksagungen
Ohne den Rückhalt und das Vertrauen der wichtigen und langjährigen Partner:innen ist Young Euro Classic nicht durchführbar. Der Veranstalter dankt dem Bund, dem Hauptstadtkulturfonds, dem Land Berlin, der KfW sowie den Volksbanken und Raiffeisenbanken und der GVL, dem Konzerthaus Berlin, der Firma Ströer, der Stiftung am Grunewald, der Karl Schlecht Stiftung, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Audiomanufaktur Burmester, den Medienpartner:innen, den zahlreichen Unterstüt¬zer:innen, Spender:innen und dem großartigen Young Euro Classic-Publikum. Das Festival im Festival „FUTURE NOW Musical Diaries“ wird von der Berliner LOTTO-Stiftung gefördert.
Der Veranstalter dankt dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission und dem Regierenden Bürgermeister für die Übernahme der Schirmherrschaften für Young Euro Classic.
Für die Ermöglichung von NEXT GENERATION dankt das Festival dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Hier spielt die Zukunft!
Young Euro Classic · Festival der besten Jugendorchester der Welt
- Juli bis 16. August 2026 im Konzerthaus Berlin
Alle Abendkonzerte beginnen um 19 Uhr, alle Konzerte von „FUTURE NOW“ um 16:30 Uhr. Zu ausgewählten Abendkonzerten finden Konzerteinführungen ab 18 Uhr im Werner-Otto-Saal statt.
Das ausführliche Festivalprogramm abrufbar unter: www.young-euro-classic.de
Preiskategorien 39 € / 27 € / 16 € (plus Vorverkaufsgebühr).
Berechtigte Personen erhalten für alle Preiskategorien 30 % Teilhabe- und Bildungsermäßigung. Details finden Sie auf unserer Webseite im Servicebereich.
Tickets gibt es über die Young Euro Classic-Webseite, die Ticket-Hotline
(+49 / (0)30 / 8410 8909, erreichbar Montag–Sonntag: 10–18 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Festival im Festival „FUTURE NOW“: alle Karten 18 €
Festival Pass für alle fünf „FUTURE NOW“-Konzerte: 70 €
Festival Pass für eine Auswahl von drei „FUTURE NOW“-Konzerten: 45 €
Karten für den „NEXT GENERATION Kindertag“: 8 € für Kinder, 10 € für Erwachsene
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Musikfestival Steyr gibt ersten Vorgeschmack auf Rockoper „EPOS“ –

Beim Festivalbrunch am 2. August 2026 präsentiert Komponistin Zoë Straub gemeinsam mit Benny König erstmals Songs aus der Rockoper „EPOS“, die 2027 ihre Welturaufführung im Schlossgraben von Schloss Lamberg feiert und das Nibelungenlied aus einer neuen, bislang kaum beleuchteten Perspektive erzählt. Foto: Leisure
Steyr (LCG) – Mit einem ausverkauften Premierenwochenende und begeisterten Reaktionen von Publikum und Medien ist das Musikfestival Steyr erfolgreich in seine 32. Saison gestartet. Die Open-Air-Inszenierung des Kultmusicals „Hair“ im Schlossgraben von Schloss Lamberg sorgt für volle Ränge und hervorragende Kritiken – ein Auftakt, der Lust auf die kommenden Festivaltage macht.
Während die diesjährige Produktion noch bis 8. August 2026 im Schlossgraben zu erleben ist, richtet das Musikfestival Steyr den Blick bereits auf den kommenden Sommer. 2027 feiert dort mit „EPOS – Die Rockoper“ eine neue Eigenproduktion ihre Welturaufführung – und soll ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Festivals aufschlagen. Einen ersten Eindruck erhalten Besucher schon am 2. August 2026: Beim Festivalbrunch in den Lambergsälen präsentiert EPOS-Komponistin und -Texterin Zoë Straub gemeinsam mit Sänger Benny König erstmals ausgewählte Songs aus der neuen Rockoper.
Bewährtes neu interpretiert
Mit „Epos“ wird das Nibelungenlied aus einer bislang kaum erzählten Perspektive neu interpretiert. Im Mittelpunkt stehen nicht die bekannten Heldenfiguren, sondern die Frauen der Sage, deren Schicksale, Wünsche und Entscheidungen die Geschichte entscheidend prägen. Musikalisch verbindet Straub den historischen Stoff mit einer zeitgemäßen Rocksprache und schafft so eine moderne Neuinterpretation des Epos.
„Als ich die ersten Nummern aus ‚Epos‘ gehört habe, war mir klar, dass hier etwas ganz Besonderes entsteht. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Produktion im Schlossgraben ein neues Kapitel des Musikfestival Steyr aufschlagen. Die Energie von ‚Epos‘ wird auch im 33. Jahr des Festivals den Schlossgraben zum Beben bringen“, betont Intendant Karl-Michael Ebner.
Der Festivalbrunch vom Hotel Restaurant Christkindlwirt findet am 2. August 2026, von 11.00 bis 14.00 Uhr, in den Lambergsälen, Zugang über Eingang Schlossgalerie, Blumauergasse 4, 4400 Steyr, statt. Der All-Inclusive Preis (Buffet und Getränke) beträgt 47 Euro pro Person. Tickets sind erhältlich auf tickets.vibus.de
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KREMSER DOM in der Wachau: „KERZENLICHT-KONZERTE 22. August 2026 – Trompeter Freddy Staudigl und Robert Pobitschka an der Orgel im Kremser Dom der Wachau

Kremser Dom. Copyright: Pfarre St. Veit
Die „Kerzenlicht-Konzerte“ bieten am 22. August 2026 gleich zwei Premieren: Erstmals findet ein „Kerzenlicht-Konzert“ in der prachtvollen Kirche St. Veit, dem „Dom der Wachau“ in Krems statt. Ständig um attraktive Spielstätten bemüht, entschied sich die Serie zu einem Konzert in der im 11. Jahrhundert erstmals erwähnten und 1630 in der heutigen Gestalt vollendeten Kremser Kirche St. Veit. Und erstmals gastiert der renommierte Trompeter Freddy Staudigl im Rahmen der „Kerzenlicht-Konzerte“.
Freddy Staudigl interpretiert Händels „Wassermusik“, Choräle von Bach, das berühmte „Te Deum“ von Charpentier, „Après un rêve“ von Fauré vieles mehr. Auch eine Komposition von Robert Pobitschka, der ihn auch auf der Orgel begleitet, steht am Programm.

Freddy Staudigl. Foto: Brassissimo Vienna.
Staudigl studierte Trompete an der Musikhochschule (Universität für Musik) Wien und am Tanglewood Institute of Music in Boston. Als Gründungsmitglied des Brassquintetts „Brassissimo Vienna“ führten ihn seine Konzerttourneen durch Europa, nach Japan und die USA. Ebenso konnte er mit seinen Solo-Auftritten oder als Solist mit Orchester ein weltweites Publikum ansprechen. Seit 2001 gibt er regelmäßig Konzerte für Orgel & Trompete in der Malteserkiche in Wien. Er hat sieben Brass Aufnahmen, viele Orchesteraufnahmen sowie drei Solo CDs eingespielt. Freddy spielt bei zahlreichen Anlässen, vom Papstbesuch bis zur Angelobung des Bundespräsidenten, von live Messen im TV bis zum Opernball oder auch beim Requiem für Niki Lauda, als Solist im Stephansdom oder bei Filmmusikaufnahmen.
Robert Pobitschka konzertiert seit 2003 im Rahmen der „Kerzenlicht-Konzerte“ und ist seit 2011 deren organisatorischer Leiter. Er tritt neben Konzerten im In- und Ausland auch als Komponist in Erscheinunug. Im Rahmen des Festivals Carinthischer Sommer spielte er die Uraufführung seines 1. Klavierkonzertes, bei der ersten Aufführung seines 2. Klavierkonzertes war er Solist des Mozarteum Orchesters Salzburg.
„Kerzenlicht-Konzerte“ – Im Dienst der Kultur seit über 40 Jahren
Die „Kerzenlicht-Konzerte“ blicken auf mehr als 40 Jahre Geschichte zurück. In den ersten Jahrzehnten war Renaissanceschloss Rosenburg das Zentrum der Aktivitäten, ab dem Jahre 2009 fanden die Konzerte vorwiegend im Stift Geras statt. 2010 übergab die Gründerin der Serie, Elfriede von Manowarda, die Leitung an den Pianisten und Komponisten Robert Pobitschka, der bereits seit 2003 regelmässig bei den „Kerzenlicht-Konzerten“ als Künstler engagiert war. Er erweiterte ab 2012 den Radius der Serie und veranstaltete die Konzerte an mehreren Orten: Schloss Greillenstein, Burg und Gertraudskirche in Gars am Kamp, Stadtsaal und Kirche in Waidhofen an der Thaya, Stift Zwettl, Schloss Schrattenthal und weitere, historisch bedeutsame Orte. In den Jahren 2017 und 2018 war auch Schloss Riegersburg ein Zentrum für die Konzerte. 2026 bringt mit dem Barocksaal Eggenburg und dem Dom der Wachau in Krems zwei neue Spielorte.
Die „Kerzenlicht-Konzerte“ vermitteln in erster Linie Kammermusik sowie solistische Konzerte. Ausdrücklich sieht Intendant Robert Pobitschka in der Saalbeleuchtung durch Kerzen nicht etwas Klischeehaftes oder Äusserliches, sondern eine Vertiefung des seelischen Gehaltes der Musik, mitunter auch eine Verstärkung der Spiritualität, die durch Musik einen Ausdruck finden kann. Vertiefung und Verinnerlichung erfahren die Konzerte auch durch das historische Ambiente der Spielorte.
Samstag, 22. August 2026 – 20.00 Uhr
Krems – Dom der Wachau – Pfarrplatz 5
„Kirchenkonzert bei Kerzenlicht“
FREDDY STAUDIGL Trompete
ROBERT POBITSCHKA Orgel
Keine Pause
KARTEN zu € 28.- (Studenten und Schüler € 15.-) ab 19.30 an der Abendkassa.
VORVERKAUF 0650 – 53 29 909 oder info@kerzenlicht-konzerte.at
Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte www.kerzenlicht-konzerte.at
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Besuch im Hause Schuhmanns in Zwickau zum 170.Todestag von Robert Schuhmann (29.07.1856)

Während meines dreijährigen Aufenthalts in Leipzig und Chemnitz lag es nahe, neben Dresden und allen anderen wunderschönen Städten Sachsens, auch einmal Zwickau zu besuchen. Erwähnenswert ist auch Freiberg, ein Juwel des Mittelalters, nur 30.Minuten von Dresden entfernt, wo die berühmte Orgel von Gottfried Silbermann, dessen Hauptorgel 1770 – 1714 erbaut, und mit 44 Registern (2674 Pfeifen) wohl das größte Werk ist, welches zur damaligen Zeit erschaffen wurde.
Auf den Stufen der Lutherkirche in Zwickau saß ich nun, um meine so erlebnisreichen Eindrücke noch einmal Revue passieren zulassen. Clara und Robert Schuhmann, das große Musikerehepaar der deutschen Romantik – hier in Zwickau, dessen Geburtsstätte Robert Schuhmanns am Hauptplatz Nr.5 sich befindet, und wo man bei Betreten der Räumlichkeiten, den Eindruck gewinnt, als wäre die Zeit stehen geblieben…
Weiterlesen unter onlinemmerker/Robert.Schuhmann.miebach
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Preisermäßigte Eintrittskarten über „Verbund“ für Der schwedische Reiter. Grosse Oper mit Musik von Wolfram Wagner und einem Libretto von Kristine Tornquist nach dem gleichnamigen Roman von Leo Perutz (UA): Zum Selbstbestellen

everhartz@sirene.at und unter VERBUND. 20% Ermässigung
- Name der Location und genaue Adresse: Jugendstiltheater am Steinhof, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien
- Datum und Uhrzeit: 21. bis 27. November 2026, jeweils um 19.30 Uhr
Art der Veranstaltung: Musiktheater / sirene Operntheater – https://www.sirene.at/
Der schwedische Reiter. Grosse Oper mit Musik von Wolfram Wagner und einem Libretto von Kristine Tornquist nach dem gleichnamigen Roman von Leo Perutz (UA)
21., 22., 23., 24., 25., 26., 27. November 2026, jeweils um 19:30 Uhr
110 Minuten, eine Pause
Jugendstiltheater Baumgartner Höhe
Eine sirene-Produktion in Zusammenarbeit mit dem VIVA LA CLASSICA! Festival FREMDE ERDE
Der schwedische Reiter von Leo Perutz verbindet eine spannende Geschichte an den Brennpunkten zwischen Krieg, Ökonomie und Gesellschaftsordnung mit einer metaphysischen Deutung von Schuld und Sühne.
Zwei Verfolgte, ein Dieb und ein Deserteur tauschen am Tiefpunkt ihres Lebens die Identität. Der Dieb pokert hoch und gewinnt alles. Doch die Lügen und Verbrechen auf seinem Weg holen ihn zuletzt ein. Nach zehn Jahren treffen sich die beiden wieder. Und wieder tauschen sie die Identität, doch ihr Schicksal ist so eng verknüpft, dass der Tod beide im selben Moment trifft, den einen als Held, den anderen als Niemand.
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