15 Jahre Kammermusikfestival „harriet&friends“: 6 Kammermusikkonzerte mit 17 international gefeierten, jungen Musikerinnen und Musikern von 24. bis 28. Juni 2026 auf Burg Feistritz, Niederösterreich
Künstlerische Leitung: Harriet Krijgh

Harriet Krijgh. Foto: Armin Dreiling
Mitwirkende Interpretinnen und Interpreten: Violine: Candida Thompson, Nikita Boriso-Glebsky, Mario Hossen, Julia Turnovsky; Viola: Pauline Sachse, Gerhard Marschner; Violoncello: Harriet Krijgh, Tim Posner, Lilyana
Kehayova; Klavier: Nino Gvetadze, Magda Amara; Klarinette: Pablo Barragán; Jazz: Martin Breinschmid & The Radio Kings. | Moderation: Ulla PilzProjekt von: Forum Burg Feistritz, 2873 Feistritz am Wechsel 1
Karten: info@burgfeistritz.com | Info: https://harrietandfriends.at
Von 24. bis 28. Juni 2026 verwandelt sich die Burg Feistritz im niederösterreichischen Wechselgebiet zur Bühne der 15. Jubiläumsausgabe des Kammermusikfestivals „harriet&friends“. Künstlerische Leiterin und Gastgeberin ist die junge, vielfach ausgezeichnete und international gefragte Cellistin Harriet Krijgh. Sie versammelt 17 befreundete, exzellente Musikerinnen, Musiker und musikalische Weggefährten, um sich fünf Tage lang der intimen Klangkunst und dem künstlerischen Austausch auf höchstem Niveau zu verschreiben. Mit ihnen gestaltet sie ein ausgesuchtes, sechs Konzerte umfassendes Kammermusikprogramm.
Intendantin Harriet Krijgh über das Festival: „Was als kleiner musikalischer Traum begann, hat sich auf Burg Feistritz zu einer fantastischen Gemeinschaft entwickelt. Für dieses besondere Jubiläum haben wir ein Programm zusammengestellt, das alles feiert, was harriet&friends ausmacht: den Mut zum Entdecken, die Leidenschaft für das Bekannte und Freude am gemeinsamen Moment. Von den ‚Kammermusik-Juwelen‘ über den lebendigen
Swing bis hin zu den ‚Hidden Harmonies‘ unserer Sonntagsmatinee – wir möchten zu einer Reise durch Licht und Schatten, Geschichte und Gegenwart einladen.“
Für das Jubiläumsjahr hat Harriet Krijgh ein Ensemble der Extraklasse zusammengestellt:m mit den Geigern Candida Thompson, Nikita Boriso-Glebsky, Mario Hossen, Julia Turnovsky, Pauline Sachse und Gerhard Marschner (Violine/Viola). Am Cello sind neben Harriet Krijgh auch Tim Posner und Lilyana Kehayova zu hören. Für den Klavierpart konnten Nino Gvetadze und Magda Amara gewonnen werden. Pablo Barragán setzt an der Klarinette besondere Akzente. Vibraphonist, Schlagzeuger und Perkussionist Martin Breinschmid & The Radio Kings sorgen für schwungvoll-jazzige Kontrapunkte. Als roter Faden durch die gesamte Festivalwoche begleitet die renommierte Moderatorin Ulla Pilz das Publikum durch alle Konzerte.
Programm-Besonderheiten sind 2026 selten gespielte Kompositionen wie Leonard Bernsteins Klaviertrio op.2, in dem sich bereits der charakteristische, an Synkopen reiche „Bernstein-Sound“ ankündigt, und das technisch anspruchsvolle Klavierquintett in C-Dur von Nikolai Medtner. Außerdem werden Werke wenig bekannter Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts zu Gehör gebracht, und zwar: von der US-amerikanischen Cellistin
und Komponistin Amy Beach, die als erste amerikanische Frau eine Symphonie komponierte; von der niederländischen Komponistin und Pianistin Henriette Bosmans sowie von Ethel Smyth, einer britischen Komponistin, Dirigentin und Schriftstellerin, die sich als eine der ersten Feministinnen für Frauen im Feld der Musik engagierte.
Charakteristisch für harriet&friends ist der Symposion-Charakter: Während der Festivalzeit wohnen die Musiker in der Burg, verbringen Zeit miteinander und bereiten sich gemeinsam auf die Konzerte vor. Die Atmosphäre ist wertschätzend und familiär. Die Burg und Konzerträume wie der historische Rittersaal und die großzügige „Alte Reitschule“ sowie der umgebende prächtige Landschaftspark sorgen für einen außergewöhnlichen,
inspirierenden Rahmen.
Von „Kammermusik-Juwelen“ bis „Böhmisches Feuer“ — alle 6 Konzerte im Überblick:
Das Programm ist vielschichtig, jedes Konzert widmet sich einem besonderen Thema, oft stehen Polaritäten und Entwicklungsprozesse sowie Werke von noch wenig bekannten Komponistinnen im Zentrum. Alle Konzerte werden von Musikexpertin, Musikerin, Sängerin und Ö1-Gestalterin Ulla Pilz kenntnisreich moderiert.
Beim euphorischen Auftaktkonzert darf sich das Publikum am Mittwoch, 24. Juni, um 19 Uhr, auf sakralmusikalisch inspirierte, exquisite „Kammermusik-Juwelen“ wie Trios von Nino Rota und Felix Mendelssohn Bartholdy, auf Anton Arenskys Quartett in a-Moll (Opus 35) und Sergei Prokofjews packende Hebräische Ouvertüre freuen.
Das Abendkonzert „Lichtspiele und Schattenklänge“ am Donnerstag, 25. Juni, um 19 Uhr, spannt einen Bogen von Ludwig van Beethovens strahlendem Optimismus, etwa mit der berühmten „Kreutzer-Sonate“ in einem seltenen Arrangement für Streichquintett, bis zur spätromantischen Melancholie musikalischer Raritäten des Tschaikowsky-Schülers Sergei Tanejew und dessen Schüler Nikolai Medtner.
Am Freitag, 26. Juni, um 16 Uhr, steht unter dem Titel „Salon Extravaganz“ ein musikalischer Nachmittag voller Esprit, prickelnder Leichtigkeit und virtuoser Eleganz auf dem Programm: mit Ludwig van Beethovens berühmtem „Gassenhauer-Trio“, das den Schwung der Wiener Straßen in den Konzertsaal bringt, mit virtuoser Brillanz des französischen Romantikers Camille Saint-Saëns‘ und mit spätromantischer Nostalgie der heute wenig bekannten US-amerikanischen Komponistin und Pianistin Amy Beach.
Beim Abendkonzert „Classics & Swingtime“ am Freitag, 26. Juni, um 19 Uhr, treffen Meisterwerke der böhmischen Romantik auf Jazz und Perkussion: Antonín Dvořáks Klavierquintett und Vladimir Horowitz‘ Sonatina für Klarinette und Klavier werden von Vibraphonist, Schlagzeuger und Perkussionist Martin Breinschmid & The Radio Kings schwungvoll-jazzig kontrapunktiert.
Unter dem Motto „Böhmisches Feuer“ verbinden sich am Samstag, 27. Juni, um 19 Uhr, große Gefühle, spätromantische Intensität und volksmusikalische Einflüsse aus Osteuropa zu einem fulminanten Klangfeuerwerk: mit Bela Bartóks temperamentvollen rumänischen Tänzen, Antonín Dvořáks legendärem Dumky-Klaviertrio und Johannes Brahms’ monumentalem B-Dur-Streichsextett.
Die Matinee „Hidden Harmonies“ lädt am Sonntag, den 28. Juni, um 11 Uhr, ein zu Begegnungen mit verborgenen Gefühlswelten musikalischer Pionier: innen des 20. Jahrhunderts wie Camille Saint-Saëns, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Samuel Barber und Leonard Bernstein sowie der Komponistinnen Ethel Smyth und Henriette Bosmans.

Der Rittersaal auf Burg Feistritz. Foto: Lukas Beck
Burg Feistritz als Festival-Ort
Als ganz besonderer Ort präsentiert sich die Burg Feistritz am Wechsel, 80 km von Wien und nur eine Autostunde von der Wiener Innenstadt und vom Flughafen Wien entfernt. Die kulturellen Aktivitäten auf der Burg Feistritz rund ums Jahr sind sehr vielfältig: Im Sommer bestimmen das harriet&friends-Festival sowie zahlreiche Kunst- und Musikkurse das kulturelle Bild. Bei den jährlich stattfindenden Konzertserien „Spring Classics“ und „Autumn
Classics“ präsentieren sich internationale Musikerinnen und Musiker bei jeweils drei bis vier Konzerten im Rittersaal. | www.burgfeistritz.com/
INTERPRETINNEN & INTERPRETEN
Magda Amara (AT/RU), Klavier | www.magdaamara.com/
Pablo Barragán (ES), Klarinette | www.pablobarragan.es/
Nikita Boriso-Glebsky (RU), Violine | https://boriso-glebsky.info/
Martin Breinschmid (AT) & The Radio Kings | www.martin.breinschmid.at;
Nino Gvetadze (GEO), Klavier | www.ninogvetadze.net/
Mario Hossen (AT/BG), Violine | www.mariohossen.com/
Lilyana Kehayova (BG), Violoncello | www.lilianakehayova.com/
Harriet Krijgh (NL/AT), Violoncello & künstlerische Leitung | harrietkrijgh.com
Gerhard Marschner (AT), Viola | www.mdw.ac.at/1618/
Ulla Pilz (AT), Moderation | https://harrietandfriends.at/kunstler/ulla-pilz/
Pauline Sachse (DE), Viola | http://paulinesachse.com/
Tim Posner (UK), Violoncello | www.timposner.com/
Candida Thompson (UK), Violine | www.candidathompson.com/
Julia Turnovsky (AT), Violine/Viola | https://juliaturnovsky.squarespace.com/
Harriet Krijgh (NL/A), künstlerische Leitung & Violoncello
Harriet Krijgh zählt heute zu den aufregendsten und ausdrucksstärksten Künstlerinnen der Gegenwart. Harriet Krijgh ist sowohl als Solistin mit großen Orchestern als auch als leidenschaftliche Kammermusikerin eine weltweit gefragte Künstlerin. Internationale Konzertreisen führen sie regelmäßig in die bedeutendsten Säle Europas, Nordamerikas und Asiens. Sie konzertierte mit renommierten Klangkörpern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern u.v.a.
Ihre tiefe Liebe zur Kammermusik führte sie im Frühjahr 2019 zum renommierten Artemis Quartett, dem sie bis 2021 angehörte und mit dem sie auf den wichtigsten Bühnen weltweit gastierte. Zuvor übernahm sie bereits in den Jahren 2017 und 2018 von Janine Jansen die künstlerische Leitung des Internationalen Kammermusikfestivals in Utrecht. Ein besonderes Herzensprojekt ist ihr eigenes Festival „harriet&friends“ auf Burg Feistritz in Niederösterreich, das im Sommer 2026 bereits sein fünfzehnjähriges Bestehen feiert.
Aktuell setzt Harriet Krijgh ihre erfolgreiche Aufnahmetätigkeit bei Capriccio fort. In dieser Zusammenarbeit erschien auch ihre Aufnahme der Cellokonzerte von Elgar und Dvořák, eingespielt mit dem Tonkünstler- Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Martin Sieghart. Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich Harriet Krijgh leidenschaftlich der pädagogischen Arbeit. Harriet Krijgh ist Preisträgerin zahlreicher internationaler
Wettbewerbe. | harrietkrijgh.com
KARTEN & INFORMATIONEN
Zeitraum: 24. – 28. Juni 2026 | Ort: Burg Feistritz, 2873 Feistritz am Wechsel
Website: https://harrietandfriends.at/ | Infos: info@burgfeistritz.com
Karten/Preise:
Festivalpass (6 Konzerte 24.–28. Juni): € 200 | Forum: € 190 | Jugend (bis 24 Jahre): € 140
Abend-Abo (4 Abendkonzerte): € 160 | Forum: € 150 | Jugend (bis 24 Jahre): € 100
Einzelkarten (buchbar ab 1. Mai): € 40 | Jugend & Galerie Rittersaal (bis 24 Jahre): € 25
Konzertkarten nur im Vorverkauf erhältlich über info@burgfeistritz.com

