Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG -PRESSE (3. NOVEMBER 2026)
Wien/ Staatsoper
Wenn der Jubel im Saal losbricht: Kaufmann, Salsi und Car brillieren in Verdis Otello an der Wiener Staatsoper
Es gibt Opernanfänge, die höflich anklopfen. Und es gibt Verdis Otello, der die Tür eintritt. Kein Vorspiel, keine Ouvertüre, nur ein Orchester, das losdonnert, und ein Chor, der aufschreit. Am Montagabend in der Wiener Staatsoper brach dieser Sturm los, und schon nach wenigen Takten saß das Publikum aufrecht, viele mit eingezogenem Kopf.
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de
Wien
Neue Oper Wien: In „Tree of Codes“ wachsen Orchester und Sänger zusammen (Bezahlartikel)
Surreal und bewegend: „Tree of Codes“, Liza Lims Oper nach Jonathan Safran Foer, fasziniert in Emily Hehls Inszenierung durch die poetische Aufhebung der Grenze zwischen Graben und Bühne.
DiePresse.com.neue.oper
„Tree of Codes“: In einem Land jenseits unserer Zeit
Schwer verständlich, doch ansprechend: Die Neue Oper Wien landet mit Liza Lims Rätselspiel „Tree of Codes“ einen Erfolg. Ein wenig erinnert der Beginn des Abends an Alice im Wunderland: Ist es in Lewis Carolls Kinderbuch ein Kaninchen, das zum Wegweiser in irreale Gefilde wird, übernimmt diese Rolle am Samstag ein Mann im Vogelkostüm. Der betritt die Bühne in einem Federrock, bläst in eine Zwitscherpfeife und signalisiert dem Publikum, ihm in den Hauptraum des Veranstaltungsgebäudes, des „Reaktors“ in Wien-Hernals, zu folgen: Startpunkt für 80 abwegige Minuten Musiktheater.
DerStandard.at.story.tree.of.codes
Wien modern: Donau, Geister, Vampire und Apokalypse (Bezahlartikel)
Das Festival Wien modern eröffnete mit einer Komposition von Pia Palme und einem brillanten Gesamtkunstwerk von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek.
Kurier.at.Kultur.geister,vampire
Salzburg
„Tosca“: Musikalische Hochspannung eines Opernkrimis Bezahlartikel
Das Salzburger Landestheater zeigt eine halbszenische, musikalisch hochwertige „Tosca“ von Giacomo Puccini im Großen Festspielhaus
Kurier.at.tosca.insalzburg
TTT: Affektive Resonanz oder Hermeneutik? „ Koryphäen“ sträuben sich – aber was stört vergangenes Faible?
Das Theater hat sich dem Publikum – als Bildungsinstitution verkauft, als Ort, an dem man nicht zum Vergnügen geht, sondern zur Selbsterkenntnis, zur moralischen Reinigung, zur politischen Aufklärung. Zuschauer geht ins Theater, um unterhalten zu werden. Das ist keine Entwertung, keine Kommerzialisierung, kein „Rückfall“. Es ist die eigentliche Funktion. Die eigentliche Tragik: Das Regietheater hat sich so lange als „hoch“ und das konventionelle Theater als „niedrig“ positioniert, dass es den eigenen Maßstab verloren hat. Hermeneutik oder affektive Resonanz einer Inszenierung bestimmen Unterhaltungswert. Reihenfolge ist gegensätzlich zu Naturgesetzen: erst spüren, dann deuten, statt erst deuten, um dann (vielleicht) zu empfinden.
onlinemerker.com.ttt
Flensburg
Thomas Borchert begeistert als „Vampir am Klavier“ in Flensburg
Wer Thomas Borchert als Graf von Krolock aus „Tanz der Vampire“ kennt, weiß, dass er auf der Bühne nicht lange um Aufmerksamkeit bitten muss. Im Deutschen Haus in Flensburg brauchte er am Samstagabend weder ein Schloss noch ein Ensemble, um den Saal in seinen Bann zu ziehen. Ein Flügel, seine facettenreiche Stimme und Geschichten aus 36 Jahren Musicalgeschäft reichten völlig aus. Mit „Der Vampir am Klavier“ präsentierte er einen unterhaltsamen und musikalisch vielseitigen Abend. Das Publikum war begeistert und ließ Borchert erst nach zwei Zugaben
Von Marc Rohde
Klassik-begeistert.de
Andreas Ottensamer dirigiert – und die Tonkünstler müssen es ausbaden (Bezahlartikel)
Die Tonkünstler Niederösterreich mit einem schönen ungarisch gewürzten Programm und einem altbekannten Pultneuling: Das hatte eine Prise Mr. Bean. Solisten, die zum Taktstock greifen, gab es immer wieder. Große, ordentliche, aber auch Flops
DiePresse.com.tonkuenstler
Salzburg
Große Oper als große Oper
Ein Schreibtisch links. Eine Staffelei rechts. Ein Maler, ein Despot, eine Sängerin. Am Ende drei Tote. Ihr Lieben und Begehren, Betrügen und Sterben bewegt, reißt mit, rüht ans Herz, empört… Alles, was „Oper“ ausmacht bietet „halbszenisch“ die Tosca des Landestheaters im Großen Festspielhaus.
DrehpunktKultur.at.große.oper
Klagenfurt
Premiere „Così fan tutte“: Mozarts Liebeskomödie am Stadttheater Klagenfurt
Liebe, Eifersucht, Verwechslungen und jede Menge musikalische Raffinesse: Mozarts „Così fan tutte“ feierte am Donnerstag, 29. Oktober, Premiere am Stadttheater Klagenfurt. Regisseurin Nilufar K. Münzing bringt eine Liebeskomödie auf die Bühne, die neben ihren humorvollen Seiten auch ernste Fragen über Vertrauen und Beziehungen aufwirft.
MeinKlagenfurt.at.mozarts.liebeskomödie
Hamburg/Staatsoper
Wagners Walküre: Maestro Omer Meir Welber führt alle Mitwirkenden zu Höchstleitstungen
Endlich werden auch die Hamburger wieder musikalisch verwöhnt. Die viel zu lange Leidenszeit hat ein Ende. Warum nur wurde keine DVD von dieser fantastischen Aufführung mitgeschnitten, damit alle Mitwirkenden selbst einmal sehen und hören können, wie wunderbar sie miteinander agieren und harmonieren, damit sie sich selbst feiern können.
Von Iris Röckrath
Klassik-begeistert.de
Omer Meir Wellber entfacht einen musikalischen „Walküren“-Brand
Was für ein Alptraum muss das sein, wenn man plötzlich merkt, dass man kein selbstbestimmtes Leben führt, sondern nur Teil des riesigen Experiments einer höheren Macht ist! Diese Idee aus dem Film „Die Truman Show“ von Peter Weir aus dem Jahr 1998 hatte Regisseur Claus Guth bereits 2008 auf die Bühne der Staatsoper Hamburg gebracht. Mit der aktuellen Besetzung und dem Dirigat von GMD Omer Meir Wellber geriet Wagners „Walküre“ auch am 1. November 2026 zu einem beeindruckenden Opernabend.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Berlin
Deutsche Oper Berlin: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner
Wagners Oper als politisch-verquastes Musiktheater um Israel, Holocaust und Deutschlands Schuld. Nach mehreren nicht eben erfolgreichen Neuinszenierungen des Fliegenden Holländers hat man für die jüngste Produktion von Richard Wagners abgründiger Romantischer Oper an der Deutschen Oper Berlin den Schweizer Theaterregisseur Milo Rau engagiert, der für seine politischen, bisweilen provokanten Arbeiten bekannt ist. Manche sehen in ihm einen globalen Theatermissionar à la Schlingensief. Seine Inszenierungen sind jedenfalls oft Hochrisiko-Veranstaltung, die polizeilich geschützt werden müssen, das Publikum muss sich Sicherheitsüberprüfungen unterziehen, um eingelassen zu werden. So wars auch an der Deutschen Oper Berlin, man machte sich auf das Schlimmste gefasst. Was folgte, übertraf alle Erwartungen: Die Aufführung war ein Debakel.
Von Dieter David Scholz
DerOpernfreund.de.der.fliegende.Holländer
Wo sitzen die Kontrabässe? Berliner Philharmoniker tauschen Dirigenten aus
Der Berliner Klangkörper griff im Streit mit Iván Fischer zum letzten Ausweg: Er wird am Pult ersetzt. Wo sollen die Kontrabässe sitzen? Die Antwort auf diese Frage hat nun die Berliner Philharmoniker dazu veranlasst, kurzfristig Iván Fischer das Dirigat bei zwei Ende dieser Woche anstehenden Konzerten zu entziehen. Wie das Orchester vorige Woche mitteilte, sei die Entscheidung „im gegenseitigen Einvernehmen“ getroffen worden, nachdem man sich nicht auf die Sitzordnung für Gustav Mahlers Fünfte Symphonie einigen konnte. Beide Seiten würden das bedauern und die Position des jeweils anderen respektieren.
DerStandard.de.story.philharmoniker
München
Wagners „Siegfried“ in der Wohnküche (mit Hamster) (Bezahlartikel)
Bejubelter Abend an der Bayerischen Staatsoper in durchdachter, aber überfrachteter Inszenierung von Tobias Kratzer.
Kurier.at.siegfried.in wohnkueche
Gelsenkirchen
Musiktheater im Revier: „Wozzeck“, Alban Berg (zweite Besprechung)
Der Empfehlung für die Gelsenkirchener Inszenierung des Wozzeck von Alban Berg durch unsere erste Kritik kann ich nur zustimmen. Die musikalische Seite ist fabelhaft. Sogar Matthew Peña als Hauptmann erscheint mir nicht kritikwürdig. Seine leichte, helle und scharfe Stimme passt hervorragend zu seiner Physiognomie wie zu seiner Rollengestaltung als charakterliches Leichtgewicht. Ein Platz im Seitenrang ermöglicht ein direktes Klangerlebnis aus dem Orchestergraben, das eine farblich vielschichtige, gar gleißende, dynamisch sehr differenzierte und transparente Umsetzung der expressionistischen Partitur erfahrbar macht; zugleich mit John Warner einen kontrollierten und kontrollierenden, somit souveränen Organisator der virtuos aufspielenden Neue Philharmonie Westfalen, der Solisten und Chöre zeigt. Gespielt wird eine leicht reduzierte Version mit zumeist drei- statt vierfacher Bläserbesetzung. Trotzdem scheinen sich die Phonstärken mitunter jenseits des Erlaubten zu bewegen, denn man sieht schon mal Musiker, die sich die Hände vor die Ohren halten, wenn sie gerade nicht ihr Instrument in den Händen halten. Gibt es keine Schutzwände aus Plexiglas oder ähnliches am Musiktheater im Revier?
Von Bernhard Stoelzel
DerOpernfreund.de.gelsenkirchen
Wuppertal
Garnison als Treibhaus der Intrigen und Gefühle
Regisseurin Katharina Kastening öffnet für Verdis späte Shakespeare-Oper „Otello“ Unheilskammern zwischen Privatem und Dienstlichem. Musikalisch fesselt der Abend besonders.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/oper-wuppertal-otello-31-10-2026/
Straßburg
Maritim, despotisch
An der Opéra national du Rhin in Straßburg bleibt Myriam Marzouki in Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ in Griechenland, verlegt es aber in die Diktatur der 1960er und 1970er Jahre. Szenisch bleibt manches unausgelotet, musikalisch überzeugt der Abend unter Christoph Koncz.
concerti.de.opernkritiken
Zürich
Kritik „Die drei Opern“ in Zürich: Aus Drei mach Eins (Bezahlartikel)
Drei selten gespielte Kurzopern, „Aleko“, „Skupoj Rytsar“ und „Francesca da Rimini“, von Sergej Rachmaninow werden am Opernhaus Zürich zu einem stimmigen Abend vereint.
BR-Klassik.de.aktuell.kurzopern
Turin
Teatro Regio di Torino: „La Bohème“, Ruggero Leoncavallo
DerOpernfreund.de.leoncavallo
Athen
Monteverdis „L‘Orfeo“ als Sieg von Kunst und Liebe
Der berühmteste Sänger der Antike ist erstmals in der Griechischen Nationaloper in Athen gelandet. Künstler William Kentridge inszeniert Monteverdis Oper als berührendes Feuerwerk aus bunter Fantasie. Der mit seiner Stimme alle besänftigende Sänger Orpheus zupft nicht nur unterm Giebel des Musikvereins die Lyra. Er steht auch vor Athens Akademie. Ein Prachtbau des Musikvereins-Architekten Theophil Hansen. Orpheus gegenüber wacht Athene, Göttin für Weisheit und Kunst. Der Bau ist Teil von Hansens „Athener Trilogie“, mit Universität und der alten Nationalbibliothek
https://www.krone.at/4358868
Links zu englischsprachigen Artikeln
Warschau
Teatr Wielki Warsaw 2026-27 Review: The Mothers of Kherson
& Kolomiiets’ Stirring New Opera Opens Wielki’s New Season
https://operawire.com/teatr-wielki-warsaw-2026-27-review-the-mothers-of-kherson/
London
Tosca review – ENO’s new staging abandons Puccini’s realism for baffling and near-constant violence
Annilese Miskimmon’s new production of Puccini’s complex drama unmoors it from its church and state settings, but there are few gains, only losses in her radical reading. Christopher Purves’ brutish Scarpia, however, is terrific
https://www.theguardian.com/music/2026/nov/01/tosca-review-axelle-fanyo
ENO’s Tosca gets lost in translation
Puccini’s tale of love and political oppression has contemporary resonance, but uneven singing and an unconvincing staging undermine its dramatic force.
https://www.artshub.co.uk/news/reviews/enos-tosca-gets-lost-in-translation-2637309/
Review: TOSCA, London Coliseum
In creating a message for 2026, the magic of 1900 is lost
https://www.broadwayworld.com/westend/article/Review-TOSCA-London-Coliseum-20261031
A village hall Tosca at English National Opera
https://bachtrack.com/de_DE/review-tosca-miskimmon-glassberg-fanyo-english
New York
Metropolitan Opera 2026-27 Review: Medea
Sonya Yoncheva Makes Case for Performance of the Season
https://operawire.com/metropolitan-opera-2026-27-review-medea/
Review: Spectacular Yoncheva Shows What MEDEA Is All About at the Met
Strong Cast, including Spyres as Giasone, Shows Off under Rizzi’s Baton in McVicar Production
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/Review-Spectacular-Yoncheva
Philadelphia
„Suddenly Last Summer“ Charts a Bold Course at Opera Philadelphia
Suddenly Last Summer, the second opera in yet another impressively eclectic season from Opera Philadelphia, is an adaptation of an outsized, already operatic play: Tennessee Williams’ one-act of the same name.
https://www.sfcv.org/articles/review/suddenly-last-summer-charts
Cleveland
Popelka auditions for Cleveland with vivid quiet moments but a tight leash on peaks
https://seenandheard-international.com/2026/11/popelka-auditions-for-cleveland-with
Los Angeles
At LA Opera, Mezzo-Soprano Rihab Chaieb Brings Hypnotic Intimacy to a Stunningly Transportive Production of Carmen
https://hollywoodtimes.net/la-opera-carmen-review-rihab-chaieb-hypnotic-loss/
Sydney
Mendelssohn’s Elijah with Bryn Terfel (Sydney Symphony Orchestra)
Bryn Terfel moves heaven and earth in Mendelssohn’s formidable farewell blockbuster.
limelight.arts.terfel.sidney
Recordings
Strauss: An Alpine Symphony album review – monumental work’s mystic vision guides Petrenko
Vasily Petrenko and the Royal Philharmonic’s take on Strauss’s tone poem is full of darkness and light, with an impressionist’s eye for details
The Guardian.music,com.petrenko
Ballett / Tanz
Düsseldorf
Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf, Ballett: „Forsythe / Eyal“, William Forsythe, Sharon Eyal
DerOpernfreund.de.duesseldorf
Augsburg
Ein Hoch auf die fantasievollen Nerds
Schulbank statt Schloss: Choreograf Ricardo Fernando überführt in seiner Uraufführung von „Cinderella“ am Staatstheater Augsburg das barocke Märchen in eine sehenswert moderne, stilistisch heterogene Erzählung. Da gibt es keine böse Stiefmutter mehr, sondern eine mobbende Klassengemeinschaft.
DieDeutscheBuehne.de.nerds
Rock/Pop
Christina Stürmer verkündet überraschend Rückzug
Die Sängerin will die Zeit nutzen, um innezuhalten und Kraft zu tanken. Sängerin Christina Stürmer wurde Anfang 2003 durch die erste Staffel der österreichischen Castingshow „Starmania“ im ORF österreichweit bekannt. Den großen Durchbruch auf dem deutschen und Schweizer Markt schaffte sie im Jahr 2005 mit einer neu aufgenommenen Version von „Ich lebe“ und dem Album „Schwarz Weiss“. Seitdem ist sie aus der deutschsprachigen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie schaffte in den offiziellen Charts insgesamt 12 Nummer-eins-Hits.
Kurier.at.christina.stuermer
Sprechtheater
Frankfurt:
Schauspiel Frankfurt: Die Nacht ist die Wildnis der Ängste (Bezahlartikel)
Fallada als Revue: Luise Voigt zeigt in „Kleiner Mann – was nun?“ die Not der kleinen Leute mit Tanz, Slapstick und spektakulären Bühnenbildern. Der Abend unterhält glänzend. Die Tragik des Geschehens droht dahinter zurückzufallen.
FrankfurterAllgemeine.net.fallada
Medien
ORF
ORF-Korrespondent Josef Manola geht in Pension
Am Samstag hat sich ORF-Korrespondent Josef Manola im „Mittagsjournal“ in die Pension verabschiedet. Er hatte mehr als 35 Jahre lang aus Spanien, Portugal, Nordafrika und Lateinamerika berichtet. „Ich umarme Sie“, grüßte Manola das Ö1-Publikum zum Abschied.
https://www.krone.at/4357817
Ausstellungen/ Kunst
Max Hollein: „Risiko und Radikalität ziehen mich an“
Der Österreicher Max Hollein leitet mit dem Metropolitan Museum of Art in New York eines der drei bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Ein Gespräch über die Obsessionen seines berühmten Vaters und die Risiken des Wiener Schmähs beim Umgang mit US-Plutokraten.
News.at.menschen.max Hollein
Politik
USA
Was von Trumps „goldenem Zeitalter“-Versprechen geblieben ist
Fast zwei Drittel der US-Bevölkerung sind der Meinung, dass Trumps Wirtschaftspolitik die Lage verschlechtert hat. Ob der US-Präsident dafür die Rechnung bekommt, wird sich am Dienstag bei den Midterm-Wahlen zeigen.
Kurier.at.us-wahlen
Midterms 2026: „Demokratische Wähler wollen einen Kandidaten, der Feuer spucken kann“
Schlechte Werte, lautes Organ: Donald Trump verzeichnet miserable Zustimmungswerte, dominiert aber weiterhin die mediale Diskussion in den USA. Politikstratege Julius van de Laar über die Relevanz der Kongresswahlen für Europa, warum Trans-Sportler mehr aufregen als Korruption, Amerikas Wut und weshalb so wenige zum Demonstrieren auf die Straße gehen.
News.at.midterm-wahlen
KI-generiert und gesteuert: Prorussische Kampagnen vor der Wahl
KI senkt die Schwelle für gezielten Rufmord auf ein Minimum: Eine einzelne Person kann in kurzer Zeit ein massenhaftes, glaubwürdig wirkendes Textnetzwerk gegen eine andere Person aufbauen – die KI-Texte sind für Empfänger nicht von echten Artikeln unterscheidbar, und die Quelle bleibt dabei unsichtbar, sodass es wie ein breiter Medienkonsens wirkt.
BR.de. prorussische.kampagnen
Österreich
Kommt „Spar-Start“? Marterbauers Mannschaft: Für wen es jetzt eng wird
Kürzt die größte Bundesregierung aller Zeiten doch auch noch bei sich selbst? Durch den Wechsel von Andreas Babler zu Markus Marterbauer als Vizekanzler dürfte zumindest ein Fenster dafür aufgehen. Zwei Staatssekretariate könnten fallen, mehrere Ministerien ausgetauscht werden. Für wen es jetzt eng wird – auch bei der ÖVP.
https://www.krone.at/4359093
Deutschland
Krawalle in Deutschland: Kanzler Merz droht Tätern
Nach den Krawallen in mehreren deutschen Städten am Wochenende spricht sich der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz für ein hartes Vorgehen gegen die Gewalttäter aus. „Gewalt hat auf unseren Straßen nichts zu suchen, und meine Regierung wird hier keine Toleranz zeigen“, betont der CDU-Chef.
https://www.krone.at/4359463
Wirtschaft
Österreichs Haushalten droht jetzt Gaspreis-Schock
Die Straße von Hormuz ist nur wenige Kilometer breit – doch sie hat sich heuer zum teuersten Nadelöhr für Österreichs Haushalte entwickelt. Seit dem Iran-Krieg und der Blockade der Meerenge hat sich der Großhandelspreis für Gas mehr als verdreifacht: von unter 30 Euro auf rund 100 Euro pro Megawattstunde. Was viele nicht wissen: Der Konflikt trifft nicht nur Sprit und Öl, sondern auch Gas – weil Katar, einer der größten Flüssiggas-Lieferanten der Welt, seine Anlagen nicht mehr beliefern kann und die Tanker oft nicht durch die Meerenge kommen. Ein Preisschock rollt jetzt auf die Haushalte zu. Und dieser Preisschock rollt jetzt erst richtig auf die Haushalte zu. „Die Gasversorger geben die Großhandelspreise mit Verzögerung weiter“, sagt Experte Leo Lehr von der Aufsichtsbehörde E-Control. Heißt: Was an der Börse schon längst Realität ist, kommt erst jetzt bei den Tarifen der Kunden an.
https://www.krone.at/4359099
Sport
Autorennsport/ Formel 1
Toto Wolff erklärt warum Antonellis Titel zehn Millionen gekostet hat
Der jüngste Weltmeister der Geschichte erlöste eine Nation von ihrem 73-jährigen Trauma in der Formel 1. Dieser Erfolg gibt aber auch Toto Wolff recht – und seiner Entscheidung, die einst für viel Kritik gesorgt hat. Der Mercedes-Boss gab nach dem Triumph Details zum Aufbau des Champions preis.
https://www.krone.at/4359188
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Unter`m Strich
Von Schwarzfahren bis Lottospielen: Was Teuerung mit Menschen macht
Alles ist teurer, der finanzielle Spielraum kleiner. Aber was macht das mit den Menschen? Werden sie risikobereiter?
Kurier.at.wirtschaft
GB
Absoluter Wahnsinn“: Abenteurer nach drei Jahrzehnten wieder daheim
28 Jahre nach seiner Abreise ist der britische Abenteurer Karl Bushby wieder in seiner Heimatstadt Hull angekommen. Der 57-Jährige reiste in den vergangenen Jahrzehnten rund 50.000 Kilometer – praktisch ausschließlich zu Fuß ohne jegliches motorisiertes Transportmittel. Am Vormittag wurde er euphorisch auf dem Queen Victoria Square begrüßt. „Das ist der absolute Wahnsinn“, sagte der Abenteurer.
https://www.krone.at/4359277
Niederösterreich
Großeinsatz bei privater Halloween-Party in Baden
NiederösterreichischeNachrichten.at
Niederösterreich
Gansl und Kartoffelknödel: „Ihr habt zu viel bezahlt“ – Wirt sucht seine Gäste
Ein Wirt aus Niederösterreich sucht zwei Gäste, die beim Ganslessen zu viel bezahlt haben. Weil er ihre Namen nicht kennt, bittet er im Netz um Hilfe.
Heute.at.wirt.sucht.gaeste
Feldkirch/Vorarlberg
Posse vor Gericht. Wenn der Richter wartet, weil der Angeklagte pennt
Aus Wut über gestohlenes Cannabis erfand ein 22-jähriger Afghane einen Raubüberfall und belastete zwei Männer. Seine Geschichte erzählte er nicht nur der Polizei, sondern auch vor Gericht. Nun saß er selbst auf der Anklagebank – und ließ den Richter am LG Feldkirch eine Stunde warten. „Alles klar, Bro!“ Mit diesen Worten hatte der 22-jährige Afghane im Juli einen Richter am Landesgericht Feldkirch nach einer Rüge wegen Verspätung abgefertigt. Seine Ausrede damals: Er habe verschlafen. Am Montag hatte der junge Mann erneut einen Termin vor Gericht – diesmal als Angeklagter. Abermals lässt er auf sich warten, über eine Stunde vergeht bis zu seinem Erscheinen. Verteidiger und Sozialarbeiter telefonieren dem Vorbestraften hinterher. „Und – was war los?“, fragt Richter Alexander Wehinger, als der Angeklagte endlich seine Aufwartung macht. Er habe verschlafen, sei krank und kämpfe mit Rückenschmerzen – die Liste an Ausreden ist lang und unglaubwürdig.
https://www.krone.at/4359159

