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Apropos

APROPOS: Nachbesetzungen / Umgangsformen

Nachbesetzungen / Umgangsformen Ich bin kein Freund von Robert Meyer, nicht mehr, nachdem ich es die meiste Zeit meines Lebens war – ich schätzte ihn als besonderen Schauspieler, ich freute mich für ihn und mit ihm, als er Direktor der Volksoper wurde, ich kannte ihn ein wenig, wie man halt als Journalist en passant Künstler […]

Renate Wagner (5. September 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Unser aller Nahrungsmittel, Lebensmittel?

Unser aller Nahrungsmittel, Lebensmittel? Manchmal lässt einen sein Gedächtnis in Stich. Ich weiß nicht, in welchen russischen Roman jener Idealist vorkommt, dem vorgehalten wird, die arme Bevölkerung hätte kaum genug zum Leben, wie sollten sie da Bücher lesen? Und er antwortet: Sollen sie doch barfuss gehen, wenn sie nur Shakespeare lesen… Alle durch Corona unterbeschäftigten […]

Renate Wagner (9. August 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Hätte ich das Kino!

Hätte ich das Kino! „Hätte ich das Kino“ lautete einst (1976, lange her, aber nicht vergessen) der Titel einer Film-Ausstellung des damals noch unbeeinträchtigt berühmten, mittlerweile in seinem Ruf etwas geschädigten Literaturarchivs von Marbach. Damals allerdings ging es um die Schriftsteller, die im noch jungen Medium des Films neue Ausdrucksmöglichkeiten und zusätzliche Einkommenshoffnungen fanden. Wenn […]

Renate Wagner (29. Juli 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Aus dem Nähkästchen…

Aus dem Nähkästchen… Wenn nun „Post Meyer“ begonnen wird, aus dem Nähkästchen zu plaudern, müssen wir in diesem Fall nicht, wie alle es tun, ein Interview der „Oberösterreichischen Nachrichten“ nachbeten oder die APA paraphrasieren. Jetzt kann auch der Journalist, der brav den Mund gehalten hat, wenn es um „off the record“-Informationen ging, einiges aus erster […]

Renate Wagner (5. Juli 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Heute schon „Virtue gesignalt“?

Heute schon „Virtue gesignalt“? Wir werden nicht nur andauernd mit neuen Entwicklungen überschüttet, wir müssen auch ganz schnell die damit verbundene neue Sprache kennen, natürlich auch benützen (in dem Sinn, wie es vorgeschrieben wird) – und danach handeln sowieso. Das neue Modewort in den USA lautet „Virtue signalling“, also zu Deutsch: „Tugend bekannt geben“, sprich: […]

Renate Wagner (28. Juni 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Mach’s wie der Vogel Strauß!

  Mach’s wie der Vogel Strauß! Da der Mensch in seiner Entwicklung auf dieser Erde noch in einem ganz, ganz frühen Stadium steckt, wie uns die Wissenschaft versichert, haben wir noch jede Menge „tierischen“ Verhaltens in uns. Das heißt, wir sind noch Jäger und Räuber, wissen aber auch, wie wir uns versteckten können. Oder selbst […]

Renate Wagner (21. Juni 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Das Lesen der Journale

Das Lesen der Journale „Die Situation ist nicht ungefährlich“, lässt Festspielintendant Markus Hinterhäuser die kulturell interessierte Mitwelt wissen. Zumindest, wenn man sich bei orf.at informiert. Greift man auf die APA zurück, von der die meisten österreichischen Medien ihre Informationen beziehen, wenn sie zu faul sind, selbst zu recherchieren, heißt die Schlagzeile anders. „Salzburger Festspiele laut […]

Renate Wagner (13. Juni 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Ins Kino!

Ins Kino! Das erste Mail kam gestern von Presse-Lady Claudia Pinter, die für den Verleih Kinostar eine Pressevorführung des Films „Semper Fi“ ankündigte, Action offenbar. Heute schickte sie für Sony Pictures das Ersuchen nach, das Publikum darauf aufmerksam zu machen, dass „Narziß und Goldmund“ wieder zu sehen sein wird – ja, ganz kurz nach dem […]

Renate Wagner (4. Juni 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Die Wunderwuzzin

Die Wunderwuzzin Ich habe meine Freundin Inge Maux getröstet. Sie hätte in diesem Sommer in Gutenstein bei den Raimundspielen die Zufriedenheit in „Der Bauer als Millionär“ spielen sollen und ist entsprechend betrübt über die Absage – schließlich hatte man bis zuletzt gehofft und Kostüme probiert. „Schau, Inge“, sagte ich ihr. „So Gott will, sind wir […]

Renate Wagner (21. Mai 2020)Weiterlesen>

APROPOS: Das Vermummungs-Gebot

Das Vermummungs-Gebot Die Wutbürger artikulieren sich immer lauter – im Fall von Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger hört es sich schon wie hysterisches Gekreische an. Andere, wie Günther Groissböck, schreiten (mit Hilfe von Anton Cupak) zur Tat und schauen, was an „Öffentlichkeit“ für die Kunst möglich ist. Wenn die Kulturstaatssekretärin schon nicht imstande ist, Lösungen zu zaubern, […]

Renate Wagner (14. Mai 2020)Weiterlesen>

 

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