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DIE MITTWOCH-PRESSE (25. MÄRZ 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE  (25. MÄRZ 2026)

Wien/ Staatsoper:
Diese Braut wird auf dem Jahrmarkt verscherbelt (Bezahlartikel)
Smetanas „Verkaufte Braut“ bleibt auch in der zweiten Spielserie zwischen aufgepfropften Regie-Ideen und soliden musikalischen Leistungen hängen
DiePresse.com.braut

Wien/ Kammeroper
„Medea“ als Operncollage, die Stückwerk bleibt
Die Wiener Kammeroper hat sich selbst eine Barockoper gestrickt. Corinna von Rad deutet die mythologische Figur der „Medea“ aus feministischer Perspektive neu – und lässt sie in reiner Unschuld verblassen.
https://www.krone.at/4086466

Bonn/ Opernhaus
Wieso wird Otello vom Kriegshelden zum Frauenmörder?
Der italienische Regisseur Leo Muscato hat schon mehrere Opern in Bonn inszeniert. Mit “Otello” von Giuseppe Verdi bringt er allerdings zum ersten Mal ein Drama auf die dortige Bühne. Er verlegt die Geschichte in den Zypernkrieg von 1974 und gibt damit dem Zerfallprozess von Otellos Seele einen zeitgemäßen Hintergrund. Durch seine durchdachte Personenführung gelingt dem Regisseur eine fesselnde Darstellung dieses Dramas.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Melk/ NÖ
Heinz Ferlesch und Barucco gestalten eine denkwürdige Johannespassion in Melk
Heinz Ferlesch hat für die vorösterliche Aufführung von Bachs Johannespassion die Erstfassung aus dem Jahr 1724 gewählt und einstudiert. Die Dramatik des Werks entfaltete sich im barocken Rahmen der Melker Stiftskirche mit unerhörter Wucht und ließ die versammelte Gemeinde tief erschüttert zurück.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

Frauenklang 17: Raphaela Gromes revidiert die Musikgeschichte im Lichte des Feminismus
Raphaela Gromes setzt sich mit großem Elan dafür ein, endlich das alte Vorurteil über Bord zu werfen, Frauen fehle die schöpferische Potenz, um ganz große Werke der Tonkunst hervorzubringen. Mit überzeugenden Interpretationen in live und auf CD beweist sie das Gegenteil und bringt zahlreiche verborgene Schätze zu Gehör. Möge ihr Wunsch in Erfüllung gehen, dass ihre Entdeckungen künftig die Musikgeschichte erweitern und die Konzertprogramme bereichern werden!
Von Dr. Lorenz Kerscher
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
Sergej Kantorow bestätigt seinen Ruf als Weltklassepianist
Wenn man weiß, wie Hunderte Jungmusiker Klavier studieren und sich stundenlang die Finger wundklopfen, um dann irgendwo als Musiklehrer zu enden, begreift man erst die fulminante Leistung, die sich der junge Franzose mit russischem Namen erspielt hat. Und wie er das fast unspielbare dritte Klavierkonzert mit enormer Grundmusikalität zu betörendem Leben erweckte.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
So klingt die italienische Liebe zur russischen Klassik (Bezahlartikel)
Brillant: Die Filarmonica della Scala unter Riccardo Chailly mit dem Solisten Alexandre Kantorow und einem russischen Programm im Konzerthaus.
DiePressse.comm.russischeklassik

Mit Mozart an die Adria: Buchbinder und die Symphoniker im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Drei Klavierkonzerte Mozarts als Vorbereitung für den Triester „Frühling aus Wien“: Rudolf Buchbinder liebt es rasch und konzentriert.
DiePresse.com.mozartandie.adria

Mutiges Rasen auf Prokofjews Klavierautobahn
Dirigent Riccardo Chailly und das Filarmonica dela Scala mit Pianist Alexandre Kantorow im Wiener Konzerthaus
https://www.derstandard.de/story/3000000313705/mutiges-rasen-auf-prokofjews-klavierautobahn

Graz
Wozzeck im Albtraum-Wald an der Oper Graz
Während mancherorts darüber gemunkelt wird, dass Oper eine aussterbende Gattung sei, kann man sich an der Oper Graz vom Gegenteil überzeugen: Denn die Vorstellung von Alban Bergs Wozzecks ist an diesem Abend beinahe ausverkauft – und das, obwohl das Werk nun nicht unbedingt als Selbstläufer an der Verkaufsfront bekannt ist.
bachtrack.com.de.kritik.wozzeck

Oper Graz: „Mein Lieblingstier heißt Winter“: Ein Vergnügen!
Abschluss mit den Teilen 4 und 5 für Lukas Kranzelbinders Fortsetzungs-Operette „Mein Lieblingstier heißt Winter“ an der Oper Graz: Die Vertonung von Ferdinand Schmalz‘ Roman ist ein auf den Punkt inszeniertes, morbides Vergnügen.
https://www.krone.at/4086179

Weißensee
Das Klavierfest Weißensee hat sich als Geheimtipp etabliert
Bereits im vierten Jahr findet das Klavierfest Weissensee im Kulturzentrum Peter Edel, direkt am See statt. Von der Pianistin Eri Mantani begründet, hat es sich erfreulich gut etabliert. In diesem Jahr steht der Komponist Franz Liszt mit seinen Kompositionen, aber auch mit seinen berühmten Transkriptionen fremder Werke im Mittelpunkt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Berlin
Lebensnot und Seelentrost: Igor Levit spielt Prokofjews Klavierkonzerte (Bezahlartikel)
Auftakt zum Dreisprung: Igor Levit, Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra widmen sich Prokofjew in der Berliner Philharmonie. Viele Plätze bleiben leer.
Tagesspiegel.de.lebensnotundseelentrost

Auftakt der Konzertreihe in der Berliner Philharmonie (Podcast)
Igor Levit spielt  Sergej Prokofjew: Die Klavierkonzerte
radiodrei.de.programm

München
Strauss‘ Elektra in München: archaischer Racherausch vor avantgardistischer Bühne
Fast dreißig Jahre alt ist Herbert Wernickes Inszenierung von Richard Strauss` Elektra an der Bayerischen Staatsoper nun. Und noch immer fasziniert sein Gesamtkunstwerk einer monumentalen Bühnenkonstruktion, bei der eine quadratisch schwarze, monumental bühnenhohe Scheibe die blutigen Details der Rachegelüste innerhalb der Familie der Atriden verdeckt.
bachtrack.com.de.elektra

Bonn
Theater Bonn: „Otello“, Giuseppe Verdi
Ich will Ihnen in aller Kürze von der gestrigen Otello-Premiere in Bonn berichten. Direkt so viel: wer auf der Suche nach einem in allen Belangen überzeugenden und spannenden Opernabend ist, ist hier richtig!
Von Jochen Rüth
https://deropernfreund.de/theater-bonn/bonn-otello-giuseppe-verdi/

Dresden
Von Kitsch ersticktes Pathos
Pünktlich vor der Karwoche gibt es an der Semperoper mal wieder eine vom Publikum überrannte Neuproduktion von Richard Wagners „Parsifal“. Während Chefdirigent Daniele Gatti musikalisch am Ende doch noch zur Perfektion findet, setzt Regisseur Floris Visser die Inszenierung leider in den Sand.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/semperoper-dresden-parsifal-22-3-2026/

Durch Neugier wissend – Die Semperoper Dresden hat wieder einen „Parsifal“ im Spielplan (Bezahlartikel)
In Dresden wurde es Zeit für einen neuen Parsifal. Die Vorgänger-Inszenierung von der Edelbass-Legende Theo Adam stammte noch aus dem Jahr 1988. Sie lief bis 2010. Dass Daniele Gatti jetzt als seine zweite Neuproduktion als Chef der Sächsischen Staatskapelle sich nach Verdis „Falstaff“ auch für Wagners Spätwerk entschieden hat, zeigt nicht zuletzt auch, wie ernst er es mit der Nachfolge von Christian Thielemann in Dresden meint, gilt doch der deutsche Amtsvorgänger des Italieners (nicht von ungefähr) als eine Art Statthalter Wagners auf Erden. Durch Neugier wissend – Die Semperoper Dresden hat wieder einen „Parsifal“ im Spielplan.
NeueMusikzeitung.de.kritik

Weimar
Weimarer Totalmissbrauch
In diesem Korngold-Thriller kommt alles zu plump, weil die Inszenierung den Plot mit störrischer Sensationsgier, ohne Tiefgang und doppelten Boden aufgreift.
Concerti.de.oper.korngold

Hildesheim
Theater für Niedersachsen Hildesheim: „Rigoletto“ Giuseppe Verdi
Warum nur müssen Regisseure immer wieder Opern-Libretti auf den Kopf stellen? Dass Gilda Opfer eines patriarchalen Systems ist, das sie von klein auf isoliert und ihr jede Form von Selbstbestimmung nimmt, wie Regisseurin Shira Zsofia Szabady ineinem Interview vor der Premiere ausführt, ist gut nachvollziehbar, weil dies ja auch dem Libretto entspricht. Ebenso kann man die Deutung verstehen, dass Gilda in dieser Situation Liebe zur einzig denkbaren Möglichkeit von Freiheit bleibt und dass ihr Opfer eher eine Selbstbefreiung ist als die Rettung des Duca von Mantua.Dies wird in der Schlussszene deutlich, wenn Gilda ihre Arme ausbreitet und wie ein Engel ihre „Freiheit“ genießt – ein schönes Bild.
Von Gerhard Eckels
DerOpernfreund.de.hildesheim

Wiesbaden
Oper „Die Vögel“: Trump-Double errichtet Wolkenkuckucksheim (Bezahlartikel)
Langweilig wird es nicht: Ersan Mondtag setzt in Wiesbaden die Oper „Die Vögel“ von Walter Braunfels bilderreich in Szene.
FrankfurterAllgemeine.net

Wuppertal
Stadthalle Wuppertal: Konzert: „Götterdämmerung“, Richard Wagner
Strahlende Sonne, blauer Himmel, festlich gekleidetes Publikum am frühen Sonntagnachmittag vor der Stadthalle: das hatte Festspielcharakter. Der 3. und letzte Tag, die Götterdämmerung steht bevor und bricht in der Halle los mit drei erhabenen Akkorden des sehr großen Orchesters. Die Celli wogten und die drei Nornen (Deniz Uzun, Edith Grossmann Sofia Fomina) nordische Schicksalsgöttinnen mit prächtigen Stimmen spinnen die Schicksalfäden, singen sauber und klangschön, warum Wotan einäugig ist, wie er mit dem von Siegfried zerbrochenen Speer seine Macht verlor, und vor dem Scheiterhaufen aus dem Holz der verdorrten Weltesche das Ende erwartet – ja das Schicksal ist weiblich
Von Johannes Vesper
DerOpernfreund.de.stadthalle.wagner

Krefeld
Theater Krefeld: „Trouble in Tahiti“, Leonard Bernstein / „Herzog Blaubarts Burg“, Béla Bartók
Inzwischen hat sich am Theater Krefeld-Mönchengladbach in der Sparte Musiktheater das „On Stage“-Format etabliert, bei dem das Publikum in kleineren Produktionen auf der Bühne Platz nimmt. Dies ermöglicht nicht nur einen interessanten Blick in den Theatersaal, sondern schafft auch eine viel größere Nähe zu den Darstellern und Musikern. In dieser Spielzeit kommt dieses Format bei den beiden Einaktern Trouble in Tahiti von Leonard Bernstein und Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók zum Einsatz, was – um es vorwegzunehmen – einmal mehr sehr gut funktioniert.
Von Markus Lamers
DerOpernfreund.de.krefeld

Genf
Zerrissen zwischen Hades und Elysium: «Castor et Pollux» an der Oper Genf
Rameaus barockes Spektakel um das berühmteste Brüderpaar der Mythologie ist ein Gesamtkunstwerk. Der gefeierte Choreograf Edward Clug sorgt in Genf für poetische Momente, indem er Motive der Oper assoziativ in die Gegenwart holt.
NeueZürcherZeitung.ch.opergenf

Feuilleton
Steckt dahinter noch ein kluger Kopf?
Der Klassik-Journalismus war schon immer Laufsteg schriller Eitelkeiten, aber jetzt ist es an der Zeit, die Kultur wieder mit ernsthaftem Journalismus zu begleiten. Die Welt ist zu gaga für Feuilleton-Operetten.
https://backstageclassical.com/steckt-dahinter-noch-ein-kluger-kopf/

Tonträger
Neue Einspielung von Raphaël Pichon: Diese Passion steht unter Strom (Bezahlartikel)
Raphaël Pichon und sein Ensemble Pygmalion entlocken Bachs „Johannes-Passion“ unerhörte Klänge – der ideale Soundtrack für die Karwoche.
Sn.nachrichten.raphael.pichon

Magische Klangreise durchs All: Antonio Pappano dirigiert Holst und Bax
NDR.de.Kulturpappano

Links zu englischsprachigen Artikeln

Genua
A Critically Honest Glance of Life in a Venetian Square from Genoa in Wolf-Ferrari’s Il campiello
operatoday.com.campiello

Paris
Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Sonya Yoncheva, Elīna Garanča, Philippe Jaroussky, Marina Rebeka, Ermonela Jaho, Ailyn Pérez, Pretty Yende, Rachel Willis-Sørensen & Freddie De Tommaso Lead Théâtre des Champs-Elysées’ 2026-27 Season
operawire.com.netrebko.kaufmann

Manchester
REVIEW: Anthracite Fields
Julia Wolfe’s Pulitzer Prize-winning oratorio came to Manchester this weekend and did not disappoint. Anthracite Fields is the tale of and a memorial to American miners, with inspiration drawn from oral histories and Wolfe’s own upbringing in Pennsylvania, rich in deposits of pure coal.
https://ayoungishperspective.co.uk/2026/03/23/review-anthracite-fields/?amp=1

BBC Singers, BBC Philharmonic, Slorach, Storgårds, Bridgewater Hall, Manchester review
protest music of our time Outrage and fun from women composers make their impact
TheArtsdesk.com. singers

Dublin
Irish National Opera’s new Rusalka intrigues more than it convinces
bachtrack.com.de.rusalka

New York
Young People’s Chorus of New York City 2026 Review: Annual Gala Concert ‘In the Key of Love’ with Special Guest Joyce DiDonato
An Evening Dedicated to Future Generations Building a Better World Through Creative Collaboration
operawire.com.diedonato

Metropolitan Opera Eric and Dominique Laffont Competition Announces Winners
operawire.com.winners

The Sebastians traverse Bach’s Brandenburgs with speed and elegance
NewYorkClassical.review.com

Chicago
With compelling music and striking visuals, Lyric’s
“Frida y Diego” makes for great theater (if not great opera) The company is closing its opera season with the Chicago premiere of Gabriela Lena Frank’s El último sueño de Frida y Diego (The Last Dream of Frida and Diego), which opened Saturday night.
chicago.classical.review.com

Washington
WNO presents an effective “Crucible,” as Zambello links witch-hunts to current events
Washington National Opera is celebrating America’s upcoming 250th birthday and its own 70th anniversary by mounting three American works. After presenting Scott Joplin’s Treemonisha, WNO returned to Robert Ward’s The Crucible for the first time since 1999, heard Saturday evening at Lisner Auditorium.
washington.classical.review.com

Washington National Opera 2025-26 Review:
The Crucible Ryan McKinny Triumphs in Robert Ward’s Timely Opera
https://operawire.com/washington-national-opera-2025-26-review-the-crucible/

Boston
Boston Symphony Orchestra Board Cites Financial Concerns, New Directions in Not Renewing Andris Nelson’s Contract
symphony.org. bostonsymphony

San Francisco
Q & A: Music Director Peter Whelan on His Vision for Philharmonia Baroque Orchestra & Chorale & the 2026-27 Season ‘The Power of Music’
operawire.com.music-director

Feuilleton
Is It Possible to Solve the Ending of Puccini’s ‚Turandot’? (Subscription required)
This Orientalist classic, left unfinished, has had to be completed since Puccini’s death. A new version hands that task to artists with Asian roots.
https://www.nytimes.com/2026/03/24/arts/music/turandot-opera-revised-ending.html

Recordings
The five unmissable new classical recordings this week – featuring Bach’s St John Passion
This week we recommend new recordings from Pygmalion and Raphaël Pichon, London Symphony Orchestra and Sir Antonio Pappano, Kitty Whately and Julius Drake, and more
gramophone.co.uk. recordings

Ballett / Tanz

Ludwig Minkus: Der Meister ohne Gesicht (Bezahlartikel)
Die minutenkurzen Variationen von Kitri, Basilio oder Gamzatti sind die Weltliteratur des Tanzes. Ihren Komponisten kennt man kaum: Vor 200 Jahren wurde Ludwig Minkus geboren.
FrankfurterAllgemeine.net.minkus

Rock/ Pop/Schlager

Wien/Bezirk Neubau
Von ESC zu „NSC“: Neubau veranstaltet Song Contest
Die Bewerbung ist bis 31. März möglich. Auf die Gewinner-Performance wartet ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Kurier.at.songcontest in Neubau

Sprechtheater

Landestheaterchefs „irritiert“ über Umgang mit Intendantin Gräve
Acht Intendantinnen und Intendanten bedauern die Nicht-Verlängerung und kritisieren die Veröffentlichung interner Bewertungskriterien.
DiePresse.com.landestheaterchefs

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Technokraten mit Pinsel und Gefühl: KHM zeigt „Canaletto & Bellotto“
Das Museum stellt jene Maler vor, die die Vorstellung von historischen Stadtansichten prägten. Doch ihre Bilder waren stets gute Erfindungen.
Kurier.at.ausstellungKMH

Medien

Österreich
Aufreger Staatsfunk. Welche ORF-Stiftungsräte die Konkurrenz beraten
Nach der Affäre Weißmann rückt der Stiftungsrat des Staatsfunks in den Fokus. Nicht alle Mitglieder des höchsten Gremiums arbeiten immer nur im Sinne des ORF – sie sind auch für die Konkurrenz tätig. Und: Ein Stiftungsrat veranstaltete eine Party, bei der gleich drei ORF-Firmen als Sponsoren an Bord waren. Auf der Alm, da gibts ka Sünd, aber viele Sponsoren“ – so könnte das Motto der „Alpbach Alm“ des PR-Beraters und ORF-Stiftungsrats Gregor Schütze gelautet haben. Im Sommer 2023 veranstaltete der Lobbyist gemeinsam mit der Disrupt Holding von Unternehmer Lorenz Edtmayr eine große Party im Rahmen des Forum Alpbach, einem Vernetzungstreffen der Schönen, Reichen und „Wichtigen“. Fotos waren an diesem Abend keine erlaubt.
https://www.krone.at/4078767

Politik

Börsen legen nach Trump-Aussage zu, Preise für Öl und Gas sinken
Der US-Präsident Donald Trump hat seinen Plan, die Kraftwerke im Iran anzugreifen verschoben. Darauf hin drehen die Märkte
DerStandard.at.story.oelund gas

Wahlkampf in Ungarn: Orbáns Zukunft auf der Kippe
Seit 16 Jahren haben Viktor Orbán und seine Fidesz Ungarn fest im Griff. Nach den Wahlen am 12. April könnte sich das ändern: Mit Péter Magyar hat ausgerechnet ein Ex-Fidesz-Mitglied beste Chancen auf den Wahlsieg. Welche Hürden Magyar und seine Partei Tisza bis dorthin noch überwinden müssen – und wieso Orbán eine Batteriefabrik zum Verhängnis werden könnte.
News.at.Orban

Lokalwahlen in Deutschland: Synchronschlappen für Klingbeils SPD
Die CDU gewinnt die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, die Grünen die Bürgermeisterstichwahl in München. Zwei rote Bastionen sind gefallen.
Kurier.at.klingsbeil

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Unter’m Strich

Die gläserne Macht: Frauen in Krisenzeiten im Fokus
Wenn Unternehmen unter männlicher Führung straucheln, wird nicht selten eine Frau an die Spitze gestellt. Ein Effekt, der wirtschaftspsychologisch nachgewiesen und höchst umstritten ist. Das Phänomen der „gläsernen Klippe“ ist eine Chance, aber auch ein strukturelles Problem. Wie viel System steckt dahinter?
News.at. frauenimfokus

Österreich
Es wird ungemütlich. Ostern im Schnee? Das sagt die Wetterexpertin
Nach frühlingshaften Temperaturen dreht sich das Wetter ab Mittwochabend. Zum Wochenausklang kommt auch in Wien nächtlicher Frost zurück. Und es wird nass. Eine Wetterexpertin gibt einen Ausblick auf die Osterferien.
https://www.krone.at/4086281

Österreich/ Fußball
Chanel bis Hermes. Über 50.000 Euro! Der ÖFB-Handtaschen-Marktwert

Was früher ein unspektakulärer Pflichttermin war, ist heute ein fester Bestandteil der Inszenierung: Die Ankunft der Nationalspieler. Statt Jogginganzug und Rollkoffer dominieren mittlerweile Designer-Pieces, It-Bags und durchgestylte Looks. Der Weg ins Teamhotel ist längst zum Catwalk geworden – ein Trend, den vor allem das französische Nationalteam rund um Kylian Mbappé perfektioniert hat. Doch inzwischen hat auch das ÖFB-Team verstanden, wie man sportliche Klasse mit modischem Statement verbindet. Als sich die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick am Montag in Marbella im Westin La Quinta Golf Resort versammelte, wirkte die Szenerie weniger wie ein Trainingslager – und mehr wie eine exklusive Fashion Week im Kleinformat.
oe24.at.handtaschen

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 25. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 25. MÄRZ 2026)

Wiener Staatsoper: Am Sonntag, den 12. April um 11 Uhr wird Direktor Bogdan Roščić im Rahmen einer → Matinee die Spielzeit 2026/27 vorstellen.

WIEN/ Staatsoper: Zwei Kölner Opernfreunde besuchen Wien – Ein kleiner  persönlicher Bericht L'ELISIR D'AMORE und DON CARLO (21. und 23.3)Online  Merker
Wiener Staatsoper: Foto: Andrea Matzker

Dabei werden Ekaterine Buachidze, Ivan Gyngazov, Christopher Maltman, Vida Miknevičiūtė, Marina Rebeka sowie Andreas Schager vom Orchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Axel Kober begleitet. Auch eine Tanzperformance von Margarita Fernandes und António Casalinho, Solotänzerin und Erster Solotänzer des Wiener Staatsballetts, wird zu sehen sein. Als Gesprächspartner zu Gast sind die Direktorin des Wiener Staatsballetts, Alessandra Ferri, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Nikolaus Habjan, Barrie Kosky sowie Evgeny Titov. ORF III überträgt live.

Kostenlose → Tickets zur Matinee gibt es ab heute, Mittwoch, den 25. März, um 10 Uhr. 

Der Verkauf bzw. die Vorbestellmöglichkeit für die Saison 2026/27 startet offiziell am 27. April. Abos und Zyklen, sowie ausgewählte Vorstellungen im Rahmen des Vorkaufsrechts für unsere → Freundeskreise können bereits ab 13. April erworben werden. Wir werden Sie darüber detailliert informieren.

 ORF III – ERLEBNIS BÜHNE LIVE
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Tiroler Festspiele Erl  2026/Ostern: Umbesetzung „Parsifal“ (Rolle des „Titurel“)

Aus gesundheitlichen Gründen musste James Platt seine Mitwirkung als Titurel in der Parsifal-Produktion der Tiroler Festspiele Erl zu Ostern 2026 zurücklegen. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, Falk Struckmann für die Übernahme der Partie in beiden Vorstellungen am 2. und 5. April zu gewinnen.

Falk Struckmann ist einer der gefragten Bassbaritone unserer Zeit. Er ist insbesondere bekannt für seine Interpretationen von Wagner-Partien wie Holländer, König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde) sowie weiterer im Ring des Nibelungen. Sein Repertoire umfasst darüber hinaus Jochanaan (Salome), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten), Scarpia (Tosca) und Iago (Otello); kürzlich hat er es um bedeutende Basspartien erweitert, wie etwa Doktor (Wozzeck) in Tokio und Hamburg. Er stand u. a. an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, am Royal Opera House Covent Garden in London, bei den Bayreuther Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und der Wiener Staatsoper auf der Bühne. Er ist Berliner und Österreichischer Kammersänger.

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SALZBURG/ Osterfestspiele 2027 – Vorschau

One week before this year’s Easter Festival begins, here is an early preview of the 2027 programme:
Together with the Berliner Philharmoniker and their Chief Conductor Kirill Petrenko, the new production of Richard Wagner’s tetralogy »Der Ring des Nibelungen« will continue with »Die Walküre«, staged by Kirill Serebrennikov. Lise Davidsen will make her international role debut as Brünnhilde. Kirill Petrenko will also conduct Ludwig van Beethoven’s Missa solemnis. Additional concerts will feature artists such as Martha Argerich, Emmanuelle Haïm, and Lahav Shani.

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­ 19.04.2026, 20.00 Uhr, Philharmonie Berlin: „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ / Nil Venditti am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine) als Solisten
 
im kommenden Konzert der Reihe Debüt im Deutschlandfunk Kultur am Sonntag, 19. April um 20.00 Uhr in der Philharmonie Berlin präsentieren sich einmal mehr drei spannende junge Musikerinnen und Musiker dem Berliner Publikum:

Dirigentin Nil Venditti steht am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Als Solisten mit dabei sind Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine).

Die Ausstrahlung des Konzertes im Programm von Deutschlandfunk Kultur erfolgt am Freitag, 24. April, um 20.00 Uhr. 

Wir freuen uns über Ihre Ankündigungen und laden Sie herzlich zum Konzertbesuch ein!

Infos zu diesem Konzert inklusive der Biografien der Debütanten finden Sie hier zum HERUNTERLADEN.

 
 

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Zürich im März 2026: Gespräch mit dem Präsidenten des «Zusatzchor der Oper Zürich», Paul Votruba

«Grenzenlose Liebe zum Musiktheater»

In der aktuellen Produktion von Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» am Opernhaus Zürich übernimmt der «Zusatzchor der Oper Zürich» die Chorpartie, da der «Chor der Oper Zürich» während des Festivals «Zürich Barock» (https://www.opernhaus.ch/spielplan/zuerich-barock/) mit dem Orchester der Oper Zürich auf Tournee ist. Jan Krobot hat anlässlich der Eröffnung von «Zürich Barock» mit dem Präsidenten des «Zusatzchores der Oper Zürich», Paul Votruba, gesprochen.

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Zusatzchor der Oper Zürich und Ensemble in «Giulio Cesare»; Foto © Monika Rittershaus

Wer sind die Mitglieder des Zusatzchores?

Der «Zusatzchor der Oper Zürich» (ZOZ) vereint Sängerinnen und Sänger, die sich aus purer Leidenschaft dem Opernhaus Zürich widmen Es sind Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen und biografischen Hintergründen. Die einen haben ein Musik- und Gesangsstudium absolviert, jedoch aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation die musikalische Laufbahn nicht weitergeführt. Andere wiederum pflegen den Gesang neben ihrem Berufsalltag als äusserst anspruchsvolle Tätigkeit. Aber alle verbindet eines: die grenzenlose Liebe zum Musiktheater. Sie widmen ihre gesamte Freizeit dem Theater. In dieser Form als «semiprofessionelles» Ensemble ist der Zusatzchor einzigartig.

Wer kann Mitglied des Zusatzchores werden?

Voraussetzung für die Aufnahme im Chor ist eine stimmliche Grundausbildung, sowie ein Vorsingen, bei welchem beurteilt wird, ob die Stimme den professionellen Anforderungen der Chortätigkeit am Opernhaus Zürich genügt und sich gut ins Ensemble einfügt. Das Vorsingen wird von der Chordirektion des Opernhauses geleitet; zusätzlich anwesend sind Vorstandsmitglieder des Berufschores sowie des Zusatzchores. Diese Stimmprüfung ist von zentraler Bedeutung, da unsere Mitglieder gemeinsam mit Berufssängerinnen und -sängern auf der Bühne stehen und sind somit Teil eines professionellen Gesamtklangs bilden. Entsprechend hoch ist die musikalische Verantwortung jedes Einzelnen.

Wie ist dieser Verein entstanden?

Der Zusatzchor wurde am 5. April 1993 gegründet. Seine eigentliche Geschichte beginnt jedoch bereits rund 90 Jahre früher: Im Jahre 1904 rekrutierte das damalige Stadttheater für eine Serie von Wagner-Aufführungen («Lohengrin») zusätzliche Sänger aus dem Lehrergesangsverein. Aus diesen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Zeit ein Verein, der sogenannte Theater-Lehrerchor. Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Chöre am Opernhaus Zürich war Gründung einer hauseigenen Chorschule nach dem Zweiten Weltkrieg. Daraus ging der «Extrachor» hervor, der neben der Mitwirkung in einigen Opernproduktionen vor allem ein immenses Repertoire an Operetten (die damals fast die Hälfte des Spielplans ausmachten) bewältigte. In diesen Operetten trat der Extrachor (wie dann auch der Zusatzchor) häufig auch als selbständiges Ensemble auf.

Während der Intendanzen von Drese [Dr. Claus Helmut Drese, 1975-1986] und Groszer [Christoph Groszer, 1987-1991] wurden die beiden Chöre durch Auftritte in Tourneen und in Grossproduktionen – unter anderem im Kongresshaus und im Hallenstadion [während des Umbaus des Opernhauses von 1982-1984] – deutlich aufgewertet und erfreuten sich eines grossen Zustroms neuer Sängerinnen und Sänger. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, setzten sich die damaligen Chor-Direktoren Karl Kamper und dann Jürg Hämmerli dafür ein, die Proben-Bedingungen und die musikalisch-qualitative Weiterbildung der Laienchöre zu verbessern. Seitens der beiden Vereine erfolgten ebenfalls Vorstösse, um einfacher und zielführender arbeiten zu können. Nach gut zwei Jahren intensiver Verhandlungen sowohl der Vereine unter sich als auch mit dem Haus, hatte man sich auf eine Neuorganisation geeinigt und der Gründung des neuen Vereins, des «Zusatzchor der Oper Zürich», stand nichts mehr im Wege.

Mit Beginn der Intendanz Pereira wuchs der Spielplan und damit auch die Anforderungen an die Chöre nochmals ganz erheblich. Produktionen, in denen der Zusatzchor nur mit wenigen Mitgliedern des Berufschores zu erleben war, nahmen zu.

Wie gestaltet sich Eure Zusammenarbeit mit dem Haus und dem Berufschor?

Hier darf ich aus dem Schreiben von Andreas Homoki [Intendant von 2012 bis 2025] zu unserem 25jährigen Jubiläum zitieren: «Ohne den ZOZ wäre es uns als Opernhaus von internationaler Ausstrahlung nicht möglich, unserem Publikum einen so umfangreichen und abwechslungsreichen Spielplan zu bieten. Schliesslich unterstützt uns der ZOZ in zahlreichen Produktionen unseres weitgefächerten Repertoires. Nicht allein als vielfältige Unterstützung unseres Hauschors, sondern nicht selten auch bei Produktionen, in denen der Hauschor aus dispositionellen Gründen nicht zu Verfügung steht und die Chorpartie in einer Oper sogar vollständig vom ZOZ übernommen wird».

Wenn dem Zusatzchor also Opernproduktionen ohne Mitwirkung oder nur mit einzelnen Mitgliedern des Berufschors und/oder mit externen Zuzügern anvertraut werden können, zeigt dies seine hohe künstlerische Bedeutung und die gewachsene Rolle innerhalb des Opernhauses.

Welche Aufgaben übernehmt Ihr?

Der Zusatzchor wird im Normalfall als Verstärkung des Berufschors eingesetzt; das ist unser Hauptauftrag. Das Repertoire umfasst Werke aller Epochen und Sprachen. Darüber hinaus werden die Mitglieder aber auch in kleineren Formationen, hinter der Bühne oder in ausgewählten Szenen eingesetzt. Der Zusatzchor übernimmt aber gelegentlich – wie aktuell in «Giulio Cesare» – auch eigenständig Chorpartien (unter Mitwirkung von einigen Zuzügern und den SoprAlti). Dies ist ein besonderer Vertrauensbeweis und unterstreicht die künstlerische Wertschätzung, die dem Zusatzchor seitens des Opernhauses entgegengebracht wird.

Wir haben viel von der Vergangenheit gesprochen – wie siehst Du die Zukunft des Zusatzchors?

Der Zusatzchor hat sich über viele Jahre hinweg im Einklang mit den Bedürfnissen des Opernhauses weiterentwickelt. Seine Stärke als bewährte Stütze des Opernhauses liegt gerade in dieser Flexibilität und in seiner künstlerischen Vielseitigkeit. Darum wird es auch in Zukunft gehen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass diese Zusammenarbeit wesentlich zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Hauses beiträgt.

20.03.2026, Jan Krobot/Zürich

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Brühler Schlosskonzerte. Programmänderung

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Trio Jean Paul. Foto: Irene Zandel

Für das Konzert am 29. Mai hat sich eine Besetzungs- und Programmänderung ergeben: Das ursprünglich für diesen Termin angekündigte Trio Gaspard musste leider sein Kommen absagen. Mit dem Trio Jean Paul konnte jedoch ein hochkarätiger Ersatz gewonnen werden.

Die bereits für das Konzert des Trio Gaspard verkauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für das Konzert des Trio Jean Paul. Wer aufgrund der Besetzungsänderung seine Tickets zurückgeben möchte, kann sich dafür an die Geschäftsstelle der Brühler Schlosskonzerte unter info@schlosskonzerte.de oder 02232-941884 wenden.

Fr 29. Mai
20 Uhr | Schloss Augustusburg, Gardensaal
Preis: 35 €, Tickets über KölnTicket: 0221-2801
Infos Brühler Schlosskonzerte: 02232-941884, www.schlosskonzerte.de

NEUER TRIO-STANDARD

 Trio Jean Paul

 Joseph Haydn   Klaviertrio F-Dur Hob. XV:2
Wolfgang Rihm   3. Fremde Szene
Joseph Haydn   Klaviertrio e-Moll Hob. XV:12
Ludwig van Beethoven   Klaviertrio Nr. 6 Es-Dur op. 70 Nr. 2

Das Trio Jean Paul gehört zu den profiliertesten Kammermusik-Ensembles der Gegenwart und begeistert sein Publikum seit über zwei Jahrzehnten auf den internationalen Konzertpodien. Bei aller Präzision im Zusammenspiel bewahrt es sich eine lebendige Frische, die sich in klug konzipierten Programmen widerspiegelt. Im Zentrum des Programms für das Haydn-Festival in Schloss Augustusburg steht – natürlich – das Klaviertrio-Schaffen von Joseph Haydn, der die Gattung entscheidend geprägt hat. Mit zwei Werken aus seiner Feder zeigt das Trio Jean Paul die Bandbreite seines Einfallsreichtums zwischen Eleganz, Witz und formaler Raffinesse. Flankiert werden diese Werke von einem bedeutenden Beitrag Ludwig van Beethovens, der das Klaviertrio in neue expressive Dimensionen führte. Eine klanglich markante Perspektive der Gegenwart eröffnet Wolfgang Rihms „3. Fremde Szene“, die als pointierter Kontrast den Bogen in die Moderne schlägt.

Geschäftsstelle   Brühler Schlosskonzerte e.V.  •  Bahnhofstraße 16  •  50321 Brühl
Telefon +49.(0)2232.94 18 84  •  Fax +49.(0)2232.94 18 85
www.schlosskonzerte.de

Vorsitzender des Vorstands   Alexander Wüerst
Geschäftsführung   Lena Hug
Registergericht   Amtsgericht Köln
Nummer des Vereinsregisters   VR 700132
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schoepfblog – Programm der 13. Kalenderwoche vom 23.03.2026 bis zum 29.03.2026

Rückblick – Donnerstag 19.03.2026
Musik: Jazz der Spitzenklasse: der Pianist Gonzalo Rubalcaba im Haus der Musik. (Thomas Nußbaumer)

Montag:
Apropos: Das anonyme Gekotze und Gerotze im Internet treibt die Gesellschaft auseinander. Eine Klarnamenpflicht ist das Gebot der Stunde. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Auf Amazon steht Ulf Poschardts Polemik „Shitbürgertum“ noch immer in den Top 20 der Rubrik „Gesellschaftskritik“. Nicht ganz verständlich! – diagnostiziert Walter Schandor
Literatur: Ein Buch ist keine Wurstsemmel: Über den verfahrenen Karren “Autor-Verlag-Leser”. Notizen anlässlich der Leipziger Buchmesse. (Hans Augustin)

Mittwoch:
Ethik: Bewusstseins-Evolution und Religion: In welchem Umfeld ist Sterbehilfe möglich und erlaubt? Die Bilanz des Sterbebegleiters Rolf Kaufmann.

Donnerstag:
Soziologie:  Auch Begriffe altern. Was früher „Gesellschaft“ war, gilt heute nicht mehr. (Reinhold Knoll)

Freitag:
Musik: Die Programme der laufenden Frühjahrskonzerte der heimischen Blasmusikkapellen sind ein Desaster. Schafft den Musikunterricht ab, er bringt es nicht. (Alois Schöpf)

Samstag:
Literatur: Über „scroll“, die Schriftrolle von Jack Kerouac, die kürzlich um 12 Millionen Dollar bei Sotheby‘s versteigert wurde. Kerouac starb 1969 mit 47 Jahren und mit 87 Dollar in der Tasche. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Tourismus: Die neueste Nicht-Nachricht aus der Sportprovinz: Ein Tiroler Schwimmer muss nach Malaysia trainieren fahren, weil es in Tirol kein 50-Meter Becken gibt. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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DIE DIENSTAG-PRESSE (24. MÄRZ 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE  (24. MÄRZ 2026)

Feuilleton
Klassik-Woche: Zukunft ist immer
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute geht es um das Ende des Theaters in Ingolstadt, um die Zukunft der Oper in der ganzen Welt, um eine Salzburg-Nachlese und um das neue »Umarmungstheater«.Die Meldung war relativ klein, aber die Geschichte dahinter ist gigantisch! Ingolstadt muss sein Theater schließen. Der Grund: Die Stadt hat kein Geld mehr, um die Sanierung zu bezahlen. Besonders die Steuern, die der Autohersteller Audi einst zahlte, sind dramatisch eingebrochen – und damit der gesamte Haushalt. Für »freiwillige Leistungen« wie die Kultur ist kein Geld mehr da. In einem dramatischen Podcast warnte der ehemalige Geschäftsführer des Deutschen Bühnenvereins und der heutige Kulturreferent von Ingolstadt, Marc Grandmontagne, bereits vor einem Jahr bei BackstageClassical vor dem kulturellen Ausverkauf seiner Stadt. Er beklagte, dass es in vielen Städten und Gemeinden nicht mehr um die Frage ginge, wo man noch sparen könne, sondern darum, was man schließen müsse. Nun scheint es in Ingolstadt so weit zu sein. Bayerns fünftgrößte Stadt ist in Sachen Kultur handlungsunfähig. Bleibt die Frage: Wo ist das Sondervermögen, wenn es man es wirklich braucht?
https://backstageclassical.com/zukunft-ist-immer/

Billy Budd – Premiere beim Festival der Opéra Lyon
Audio von Jörn Florian Fuchs (6,36 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Wien
Saisonvorschau: Der Musikverein als glamouröser Fels in der Brandung mit Levit und Jelinek
Der Musentempel wird auch in der nächsten Saison vom Who is Who der Klassik beehrt. Igor Levit spielt Beethoven zum 200. Todestag, Elfriede Jelinek bringt Avantgarde
DerStandard.at.story.musikverein

Musikverein 2026/27: Wie Beethovens Sargschlüssel zu Musik wird (Bezahlartikel)
Beethoven-Zyklen mit Igor Levit und Daniele Gatti, Franz-Welser-Möst und Yuja Wang im Fokus, Elfriede Jelineks verstimmtes Klavier: Was Stephan Pauly plant.
DiePresse.com.musikverein

Musikvereinschef Pauly: „Das Klassikleben funktioniert“ trotz Krisen (Bezahlartikel)
Der Intendant spricht über die Highlights der kommenden Saison, Elfriede Jelineks verstimmtes Klavier, Jubilare und Konzertbesuche als Energiequellen.
Kulturmusik.klassik.musikvereinschefpauly

Hamburg/ Laeiszhalle
Auf den Punkt 86: Jonathan Stockhammer bringt die Symphoniker Hamburg durch den Helden-TÜV
Meine Tätigkeit für Andreas Schmidt, den Herausgeber von klassik-begeistert, ist pro bono. Selbst Pressekarten nehme ich in der Regel nicht in Anspruch. Das hat einen riesigen Vorteil: Ich kann ein Konzert einfach nur genießen ohne Angst vor dem großen leeren weißen Blatt Papier. Schon gar nicht muss ich eine allen gefallende klassische Konzertkritik schreiben, sondern kann die erlebten künstlerischen Aussagen in eine Glosse verpacken.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Wiesbaden
Ersan Mondtag bebildert Braunfels’ „Die Vögel“ – Schöner scheitern Bezahlartikel
Endlich auch hier zu erleben: Walter Braunfels’ Oper „Die Vögel“ in Ersan Mondtags großen Bildern am Staatstheater Wiesbaden.
Walter Braunfels’ „Die Vögel“ in Wiesbaden – Schöner scheitern

Hamburg/ Elbphilharmonie
Auf den Punkt 85: Sir Simon Rattle gelingt das perfekte Soufflé
Die Opern von Richard Wagner bekommt man nicht kaputt, sage ich immer. Selbst wenn Peter Konwitschny die Regie verantwortet – Augen zu, und Sie werden dennoch glücklich. Mit den Sinfonien von Gustav Mahler verhält es sich grundlegend anders, sie sind wie ein Soufflé.
Von Jörn Schmidt
Klassik.begeistert.de

Aachener Generalmusikdirektor Christopher Ward verschlägt es nach Longborough
Zurück nach England: Die Longborough Festival Opera startet 2027 ihre Jubiläumssaison mit dem in London geborenen Christopher Ward als Musikdirektor. Die Hintergründe.
AachenerZeitung.de

Köln/ Philharmonie
Reines Klangfarbenspiel garantiert noch keinen Erfolg
Es gibt Abende, da macht man als Musiker alles richtig und trotzdem misslingen sie. Ob mangelhafte Einzelleistungen, schwierige Werkauswahl, Missstimmung mit dem Dirigenten oder (besonders hier in Köln) ein rüpelhaftes Publikum; im Konzertsaal kann Vieles schiefgehen. Natürlich hofft man als Rezensent darauf, nicht über solche Fehltritte schreiben zu müssen – auch den Musikern zuliebe. An manchen Abenden häufen sich jedoch die Probleme. So auch diesen Sonntag in der Kölner Philharmonie.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

CD/ Blu-ray Besprechung
Tarmo Peltokoski durchbricht die Wagner-Tradition
Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen. An Orchestral Adventure (Arr. Henk de Vlieger). Für Fachpublikum und Wagner-Freunde ein Muss: interpretatorisch frisch, handwerklich makellos und Zeugnis einer der spannendsten Dirigenten-Orchester-Verbindungen der Gegenwart. Peltokoski beweist, dass Wagner keine Frage des Alters, sondern geistiger Durchdringung ist – und alles deutet darauf hin, dass er diesen radikal-ehrfürchtigen Weg konsequent weitergehen wird.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Buchbesprechung
Dieses Buch schließt eine empfindliche Lücke der Wien-Literatur
Selbst für nach dem Krieg geborene Wiener war der so genannte Heinrichshof, gegenüber der Staatsoper am Opernring gelegen, aus Erzählungen der älteren Generation noch ein Begriff. Kurz nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper wurde schließlich 1956 sein Nachfolgebau fertiggestellt, ein nüchternes, schmuckloses Gebäude, typisch für die Zeit. Auf Spurensuche des kriegszerstörten und später abgerissenen gewaltigen Komplexes hat sich die Autorin Ulla Remmer begeben, nicht zuletzt wegen eines familiären Bezugs zu dem Gebäude. Remmer ist Spross jener Buchhändler-Familie, die einst im Heinrichshof die Buchhandlung Leo betrieb, die heute an anderem Ort weiterbesteht.
Klassik-begeistert.de.

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Klaus Mäkelä und die Pariser begeistern auf Russisch (Bezahlartikel)
Begeisterung für die Pianistin Anna Vinnitskaya und das Orchestre de Paris unter seinem viel gefragten Chefdirigenten.
DiePresse.com.mäkelä

WienMusikverein:
Vinnitskaya sprang für Wang mit elfengleicher Grazie ein (Bezahlartikel)
Anna Vinnitskaya sprang für Yuja Wang ein und fand mit dem Schwedischen RSO unter Esa-Pekka Salonen schnell einen Groove. Ein absolut generöser Abend.
DiePresse.com.vinnitskaya

20.3.26 „Le Grand Macabre“, Staatsoper, „Gelungene Weltrettung“
An der Staatsoper entsteigt er wieder seiner Gruft: der große Makabre Nekrotzar. Es handelt sich um die erste Reprise von „Le Grand Macabre“ nach der Premiere im Herbst 2023. Vier Vorstellungen sind angesetzt, besucht wurde die zweite Vorstellung der laufenden Serie.
http://www.operinwien.at/werkverz/ligeti/agrand4.htm

Linz
Broadway-Musical: Zwei Schwestern in New York (Bezahlartikel)
Mit „Wonderful Town“ bringt das Linzer Musiktheater einen unbekannteren Klassiker von Leonard Bernstein auf die Bühne. Das energiegeladene Musical steht in der Regie von Felix Seiler der „Westside Story“ in nichts nach: Es hat Witz, Tempo, Balladen, tollen Big-Band-Sound für eine rasante Story voll New‑York‑Magie.
https://www.krone.at/4081159

Berlin/Deutsche Oper
Deutsche Oper Berlin: „Don Carlo“, Giuseppe Verdi
Einen schmerzhaft in der Wunde Oper steckenden Nagel auf den Kopf getroffen hat vor kurzem der Intendant der Deutschen Oper Berlin, Christoph Seuferle, wenn er feststellte, dem Musiktheater von heute fehlten die wirklich großen Stars. Derer hätte man früher noch viele zur freien Auswahl zur Verfügung gehabt, während sie heutzutage an den Fingern einer Hand abzuzählen wären. Man könnte sogar noch weiter gehen und behaupten, es gäbe derer nur noch einen einzigen zumindest künstlerisch unangefochtenen, der für im Handumdrehen ausverkaufte Vorstellungen sorgen kann, nämlich Anna Netrebko, die allerdings mit dem Makel behaftet, nicht überall willkommen zu sein.
Von Ingrid Wanja
https://deropernfreund.de/deutsche-oper-berlin/berlin-don-carlo-giuseppe-verdi-4/

Weimar
Mama ist schuld
Dorian Dreher bringt „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold am Deutschen Nationaltheater Weimar auf die Opernbühne. Ein Abend, der vor allem musikalisch unter der Leitung von Dominik Beykirch zu glänzen weiß.
DieDeutscheBuehne.de.korngold

Psychothriller mit Fehldiagnose – DNT Weimar mit Korngolds Oper „Die tote Stadt“ (Bezahlartikel)
In Weimar deutet Dorian Dreher Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“ als obsessive Fixierung auf die Mutter – musikalisch ist dem DNT mit dieser ersten Neuinszenierung des Werkes nach über einhundert Jahren ein Coup gelungen.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wiesbaden
Demagogie in Megalopolis
Während Paul Taubitz und das Hessische Staatsorchester Wiesbaden Vogelgezwitscher und Pathos auskosten, destilliert Ersan Mondtag aus den die Vogelwelt heimsuchenden Wohlstandsbürgern allzu bemüht demagogisches Potential.
Concerti.de.opernkritiken

Ersan Mondtag bebildert Braunfels’ „Die Vögel“ – Schöner scheitern (Bezahlartikel)
Endlich auch hier zu erleben: Walter Braunfels’ Oper „Die Vögel“ in Ersan Mondtags großen Bildern am Staatstheater Wiesbaden.
FrankfurterRundschau.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Neapel
Jessica Pratt Encores Mad Scene in ‘Lucia di Lammermoor’ at Teatro San Carlo
operawire.com.jessica.pratt

Lyon
Clémentine Margaine, Constantin Trinks, Ian Bostridge, Lidia Fridman Headline Opéra de Lyon’s 2026-27 Season
operawire.com.clementinemargaine

London
Memorable Mahler ‘Resurrection’ Symphony from Kent Nagano and the Philharmonia
seenandheard.international.com.memorable.mahler

Mahler’s ‘Resurrection’ Symphony at the RFH
https://operatoday.com/2026/03/mahlers-resurrection-symphony-at-the-rfh/

Sheffield
Pagliacci review – Leoncavallo’s grand guignol staged with insight and commitment
Nineteenth-century verismo becomes 21st-century psychodrama, as English Touring Opera dramatise this tawdry tale of jealousy and violence with a keen eye for the dramatic image TheGuardian.com.sheffield

The Gondoliers review – brilliantly barbed Gilbert and Sullivan is a feast for the eyes and ears
Contemporary resonances abound in English Touring Opera’s gloriously choreographed and costumed period production: a masterclass in clarity over chaos, performed with boundless enthusiasm
TheGuardian.com.music.touringopera

New York
Tristan und Isolde, Metropolitan Opera live transmission review
– ideal dream lovers Peripheral problems, but the greatest love duet is perfectly sung, staged and conducted
TheArtsdesk.com.oper.tristan

Oropesa successfully reprises her Violetta in Met’s “Traviata”
newYorkClassical.review.com

Boston
BSO Board Barking Up the Wrong Tree
The tempest about the decision not to renew Andris Nelsons’s appointment as conductor of the Boston Symphony Orchestra has become a full-blown hurricane. Its musicians and staff, as well as subscribers and attendees, have been publicly expressing dismay not only at the decision, but also at the way it was announced.
https://classical-scene.com/2026/03/22/bso-board-wrong-tree/

Ólafsson unlocks the key to memorable Bach and Beethoven
bostonclassical.review.com.olafsson

Philadelphia
By spirit alone
A sublime Reginald Mobley and the Philharmonia Baroque Orchestra are a balm for troubled times in a program of baroque selections and spirituals.
https://parterre.com/2026/03/22/by-spirit-alone/

Ballett / Tanz

Berlin/Staatsballett/Deutsche Oper
Sonnenkönig des Balletts
Mit „Nurejew“ gelingt dem Staatsballett Berlin und Intendant Christian Spuck ein Coup. Die aus Russland verbannte Hommage an den Jahrhunderttänzer wird in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov und der Choreografie von Yuri Possokhov zu einem feinsinnigen Gesamtkunstwerk mit höchstem tanztechnischem Anspruch.
DeutscheBuehne.de.staatsballett

NUREJEW von Kiril Serebrennikov mit dem Staatsballett Berlin
Im Jahre 2017 erarbeitete der russische Regisseur KIRIL SEREBERNNIKOV für das Bolschoi-Theater in Moskau eine Hommage an den Ausnahme-Tänzer RUDOLF NUREJEW mit dem Titel „Nurejew“. Als es im August 2017 zur Uraufführung kommen sollte, wurde SEREBRENNIKOV am 22. August 2017 wegen angeblicher Veruntreuung verhaftet. In Wirklichkeit war den staatlichen Behörden seine offen ausgetragene Homosexualität wohl ein Dorn im Auge.
https://kultur24-berlin.de/nurejew-von-kiril-serebrennikov-mit-dem-staatsballett-berlin/

Rudolf Nurejew: Sinnliches Denkmal für einen Jahrhunderttänzer (Bezahlartikel)
Das Staatsballett bringt das in Moskau verbannte Ballett „Nurejew“ erstmals in Berlin auf die Bühne und wird vom Publikum gefeiert.
BerlinerMorgenpost.de.jahrhunderttänzer

Ballet / Dance
Review: DON QUIXOTE at San Francisco Ballet
San Francisco Ballet’s joyous production of the high-spirited classic runs through March 29th
broadwayworld.comsanfrancisco

Sprechtheater

Salzbug
Verschollen in Amerika
Landestheater / Amerika
DrehpunktKultur.at-verschollen

Rock/ Pop/Schlager

Wien
Gurevich im Volkstheater: So kriegt sie wirklich alle Girls

Die große Popchansonnière Michelle Gurevich gastierte nach neun Jahren wieder einmal in Wien. Ein Triumph des Bittersüßen.
DiePresse.com.gurevich

Österreich
Seiler und Speer: Wenn Vergnügen schwerer wiegt als Haltung
Für große Emotionen hat die Geschichte über das Seiler-und-Speer-Konzert in Gloggnitz gesorgt, das trotz der aktuellen Vorwürfe gegen Sänger Christopher Seiler im Juni stattfinden soll. Angesichts der sensiblen Thematik hat die NÖN Dorit Haslehner-Kadlicz um einen Gastkommentar gebeten – sie ist die Leiterin der MÄBS Männerberatung NÖ Süd und der FREIRAUM Frauenberatung NÖ Süd.
NiederösterreichischeNachrichten.at.seiler

„Größte Enttäuschung“ – Heino bricht mit seinem Sohn
Paukenschlag in Kitzbühel: Volkssänger Heino bricht endgültig mit seinem einzigen Sohn Uwe (66). Der 87-Jährige zieht radikale Konsequenzen und verteilt sein Erbe völlig neu. Heino zieht in seiner Wahlheimat Kitzbühel einen Schlussstrich unter seine schwierigste Beziehung. Der legendäre Volkssänger erklärte gegenüber „Bild“, dass seine Vatergefühle für seinen Sohn Uwe erloschen seien. Bei einem aktuellen Auftritt fehlte Uwe auf der Gästeliste – ein bewusstes Zeichen des 87-Jährigen, der nun endgültige Fakten schafft.
oe24.at.heino-familiendrama

Film

US-Actionlegende gestorben: Der Tod hat Angst vor Chuck Norris
Der legendäre US-Schauspieler starb im Alter von 86 Jahren. Der US-Schauspieler und Actionstar Chuck Norris ist laut übereinstimmenden US-Medienberichten im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war am Freitagvormittag in ein Krankenhaus auf Hawaii eingeliefert worden. Der 86-Jährige sei jedoch „guter Dinge“, hieß es zunächst. Ein Sprecher von Norris äußerte sich vorerst nicht. In dem Bericht war von einem nicht näher bezeichneten „Notfall“ die Rede. Er habe sich auf der Insel Kauai ereignet, schrieb TMZ.
Kurier.at.chuknorris

Politik

München
Nach Wahlbeben in München: Wer ist Dominik Krause?
Der überraschende Wahlsieg des Grünen-Politikers Dominik Krause am Sonntagabend sorgt für Aufbruchsstimmung in Bayerns Landeshauptstadt. Er ist nicht nur der erste grüne Oberbürgermeister überhaupt, sondern mit 35 Jahren auch noch auffallend jung und lebt offen homosexuell. Wer ist der Mann, der künftig die Geschäfte in München führt? Nach zwölf Jahren unter der Führung von Reiter wird die Landeshauptstadt in den kommenden sechs Jahren vergleichsweise jung regiert. Kritiker hatten zuvor seine mangelnde Erfahrung wegen seines Alters bemängelt – Krause setzte dem entgegen, dass zumindest ein junger Oberbürgermeister in der Vergangenheit bereits erfolgreich regiert hat. Tatsächlich war nur Hans-Jochen Vogel (SPD) mit 34 Jahren noch jünger im Amt.
https://www.krone.at/4086264

Österreich
Marterbauer: „Energiekrise kann noch viel, viel schlimmer werden“
Angesichts der weiteren Eskalation im Iran-Krieg am Wochenende ist Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) „zunehmend pessimistisch“, was die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft betrifft.  Wenn die Eskalation nicht rasch abgesagt werde, „muss befürchtet werden, dass die Energiekrise viel, viel schlimmer wird“, so Marterbauer am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Zuversichtlich ist er dagegen, was die Länderdefizite im Vorjahr angeht.
oe24.at.marterbaucher

Nationalrat soll Tanken billiger machen, Regierung startet Freigabe der Ölreserven
Die Spritpreisbremse ist noch nicht in trockenen Tüchern. Fix ist hingegen, dass Österreich 325.000 Tonnen Rohöl aus seiner strategischen Reserve freigeben wird
DerStandard.at.story.oelreserven

Österreich
ORF2 bricht Übertragung mitten in Kickl-Rede ab

Die Sondersitzung im Parlament wurde im TV live übertragen. ORF2-Zuschauer erlebten eine Überraschung: Die Sendung stoppte mitten in der Kickl-Rede. Im Nationalrat flogen Montagmittag die Fetzen. Die Bundesregierung gab eine Erklärung zur Nahost-Krise und ihrem Plan einer Spritpreisbremse ab. Damit die Maßnahme wie geplant auch am 1. April in Kraft treten kann, ist die Zustimmung mindestens einer Oppositionspartei nötig. Das wird nicht die FPÖ sein. Direkt im Anschluss an die Erklärung der Regierungsspitze trat Herbert Kickl ans Rednerpult und watschte das Modell in alle Richtungen hin ab. Der ORF übertrug alles live.
Heute.at.abbruchbeiKickel-Rede

Umfrage in Norwegen: Kronprinz Haakon beliebter als Ehefrau Mette-Marit
Obwohl seine Familie zunehmend in Skandale verwickelt ist, ist Norwegens Kronprinz Haakon (52) bei seinen Landsleuten beliebt. Das legt zumindest eine Umfrage nahe, laut der vier von fünf Befragten denken, dass er künftig ein „sehr guter“ oder „ziemlich guter“ König sein werde.
https://www.krone.at/4085370

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Unter’m Strich

Kolumbien
80 Tote befürchtet: Militärflugzeug abgestürzt
Verteidigungsminister Pedro Sánchez teilte am Montag mit „tiefer Trauer“ mit, dass die Maschine verunglückt sei. Die Maschine vom Typ Herkules verunglückte demnach kurz nach dem Start in Puerto Leguízamo nahe der Grenze zu Ecuador. Ein Vertreter der Armee sagte, dass rund 80 Menschen an Bord des Flugzeugs waren.
Oe24.at.militaerflugzeug

Tennis-Sport
Lacher vor dem Match. Süße Szenen: Kleinkind „stiehlt“ Sinner den Ball
Jannik Sinner hat am Rande seiner Partie gegen Corentin Moutet in Miami für einige Lacher gesorgt. Denn vor Auftakt der Partie traf der Südtiroler auf die knapp zweijährige Tochter von Tennis-Ass Belinda Bencic. Diese erwies sich schließlich als „schwierige Gegenspielerin“.
https://www.krone.at/4087037

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 24. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 24. MÄRZ 2026)

Wiener Staatsoper: Für »LE GRAND MACABRE« am *Mittwoch, 25.03.2026* steht ein Kontingent von 80 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Dienstag, 24.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der Wiener Staatsoper
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Tiroler Festspiele Erl: Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 –

Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 – und erlauben uns schon jetzt ein leichtes Knistern der Vorfreude: viel Verdi, ein wichtiger (viele meinen: der schönste) Wagner, ein selten gespieltes Meisterwerk von Schreker, Mozart, Bruckner und viel mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Wer sich überraschen lassen möchte, ist herzlich eingeladen, unserem Live-Stream zu folgen: Unsere Pressekonferenz wird am 02.04. um 11.00 Uhr auf YouTube übertragen. Seien Sie dabei, wenn wir Stück um Stück die nächste Spielzeit vorstellen. Nächste Woche schicken wir Ihnen einen Link zu. Den Termin können Sie sich jetzt schon einmal vormerken! 

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Osterfestspiele Salzburg: Gewinner des Herbert-von-Karajan-Preises 2026 / Kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker 
 
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Herbert-von-Karajan-Preises stehen fest. Die Auszeichnung geht an Jasmin White, Le Bu und Konstantin Krimmel. Jasmin White, die bereits 2025 in einem Chorkonzert zu erleben war, singt in Richard Wagners »Das Rheingold« die Figur der Erda. Der chinesische Bass-Bariton Le Bu gestaltet den Fasolt in derselben Produktion und tritt zudem im Chorkonzert II auf. Bariton Konstantin Krimmel ist schließlich im Chorkonzert I in Joseph Haydns »Die Schöpfung« zu erleben.

Der von der Familie Karajan gestiftete Preis wird jährlich im Rahmen der Osterfestpiele an aufstrebende Künsterinnen und Künstler vergeben und ist in diesem Jahr mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Schirmherrin Arabel Karajan und Intendant Nikolaus Bachler werden den Preis am Samstag, 28. März, im Anschluss an das Chorkonzert überreichen. 

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©Vincent Forstenlechner
 
BPhil in Town – kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker
Mit dem Format BPhil in Town machen die Berliner Philharmoniker Musik an Orten des täglichen Lebens: mitten in Salzburg. In einer Reihe von kammermusikalischen Kurzkonzerten treten Musikerinnen und Musiker des weltberühmten Orchesters in sozialen Einrichtungen, an Bildungsorten und im öffentlichen Raum auf und schenken Augenblicke des Innehalten und der Freude.

Vom 31. März bis 6. April finden insgesamt zehn Auftritte in Salzburg statt. Spielorte sind unter anderem eine Gemeinschaftsunterkunft, ein Seniorenwohnhaus, ein Hospiz und ein Museum. BPhil in Town wird unterstützt von der Volkswagen Group, die nicht nur die Osterfestspiele Salzburg fördert, sondern sich auch als neuer Mobilitätspartner der Berliner Philharmoniker engagiert. Verankert sind die Konzerte vom Education & Outreach-Programm der Berliner Philharmoniker, das seit seiner Gründung im Jahr 2002 von der Deutschen Bank ermöglicht wird.

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©Monika Rittershaus

BPhil in Town-Konzerte in Salzburgs Innenstadt
Eine mobile Fahrradbühne, die VeloStage, ermöglicht kurze Konzerte im öffentlichen Raum. Auf den Plätzen der Altstadt entstehen so spontane musikalische Begegnungen zwischen Musikerinnen und Musikern der Berliner Philharmoniker und der Salzburger Stadtgesellschaft. Mit diesem Projekt unterstreichen die Berliner Philharmoniker ihren Anspruch, Musik über den Konzertsaal hinaus zu den Menschen zu bringen und ihre Rückkehr nach Salzburg zu einem Erlebnis für die gesamte Stadt zu machen.

Termine:
Samstag, 4. April: 14 Uhr beim Haus der Natur, Museumsplatz 5
Samstag, 4. April: 15:30 Uhr am Grünmarkt am Universitätsplatz vor der Kollegienkirche
Sonntag, 5. April: 13 Uhr vor der Johanneskirche beim Salzburger Landeskrankenhaus, Müllner Hauptstraße 48

Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte in alternativen Spielstätten statt. Die Osterfestspiele informieren hierüber kurzfristig. Kostenfreie Eintrittskarten sind in diesem Fall, solange der Vorrat reicht, im Kartenbüro der Osterfestspiele Salzburg, Wiener-Philharmoniker-Gasse 3, erhältlich.

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Preisermäßigte Karten für Wiener Staatsballett über „Verbund“ für Premierenproduktion „Visionary Dances“

Zum Selbstbestellen

Einheitspreis von 79 € (alle Kategorien) für die Premierenproduktion VISIONARY DANCES.

Erleben Sie mit Visionary Dances, die zweite Premierenproduktion des Wiener Staatsballetts unter der Direktion von Alessandra Ferri. Drei Werke international gefragter Choreografinnen und Choreografen treffen auf eindrucksvolle Musik von Bohuslav Martinů, Leonard Bernstein und Philip Glass.

KARTENANGEBOT auf einen Blick:

So funktioniert’s:

 Freundliche Grüße
Anneliese Blauensteiner

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Pressekonferenz zum Programm der Spielzeit 2026/27 der Tiroler Festspiele Erl

  mit Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol
Hans Peter Haselsteiner, Präsident der Tiroler Festspiele Erl
Jonas Kaufmann, Intendant der Tiroler Festspiele Erl
Asher Fisch, Chefdirigent der Tiroler Festspiele Erl
Ilias Tzempetonidis, Artistic Advisor der Tiroler Festspiele Erl

Gründonnerstag, 2. April 2026  um 11.00 Uhr
Premierenhaus der Tiroler Festspiele Erl
Mühlgraben 65, 6343 Erl, Österreich
Parkmöglichkeit im darunter befindlichen Parkhaus

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Wien/ Volksoper: DIE PIRATEN VON PENZANCE stehen zur Premiere an!

DIE PIRATEN VON PENZANCE (Operette von Arthur Sullivan und WS.Gilbert; Rooke; Spymonkey Aitor Basauri & Toby Park . 26.öffentl.GP/ 27.Premiere)

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https://www.volksoper.at/ mit eingebettetem Einführungsvideo

5 gute Gründe für die „Piraten von Penzance“

Die Clowns sind zurück!

Erinnern Sie sich noch an die herrlich komische Inszenierung der Offenbach-Operette Orpheus in der Unterwelt an unserem Haus? Tausende Zuseherinnen und Zuseher haben über die Inszenierung der britischen Komikertruppe Spymonkey Tränen gelacht. Für die Neuproduktion von Die Piraten von Penzance dachten wir uns deshalb: Never change a winning team! Darum gilt: Die Clowns aus dem Vereinigten Königreich sind zurück! Die Regisseure Toby Park und Aitor Basauri garantieren Physical Comedy auf höchstem Niveau. Höherer Unsinn, Slapstick und auch sonst jede mögliche und unmögliche Form von Humor werden wieder ihre Lachmuskeln trainieren.

Very british: Eine Liebeserklärung an die britische Operette

Sie kennen die Wiener Operette und vielleicht auch die Berliner Variante? Vielleicht haben Sie sogar schon von der spanischen Operettenform Zarzuela gehört? Dann wird es höchste Zeit, auch die britische Version zu entdecken! Der Komponist Arthur Sullivan und der Librettist W. S. Gilbert gelten als deren absolute Meister. Satire, Sozialkritik und dazu eingängige, brillant komponierte Musik, das macht die Mischung und die Faszination der Werke aus. Mit ihren Stücken treten die beiden in die Tradition der berühmten britischen Komik: Very british indeed!

Ein Schauvergnügen erster Güte

Wie schon bei Orpheus in der Unterwelt stammen das Bühnenbild und die Kostüme von Julian Crouch. Und das verspricht ein Schauvergnügen erster Güte! Bühnenbilder wie aus dem Barocktheater, farbenfrohe Kulissen und opulente Kostüme schaffen eine wunderschön anzusehende Bühnenwelt – die von unserem Ensemble als Spielwiese benutzt werden kann. Freuen Sie sich auf ein Piratenschiff, auf die Wellen des Weltmeeres und Meeresgetier in allen Farben und Formen!

Ein großartiges Ensemble aus Komikerinnen und Komikern

Unter der Musikalischen Leitung der britischen Dirigentin Chloe Rooke steht ein großartiges Ensemble auf der Bühne, das Gesangskunst ebenso beherrscht wie Komik. Neben Piratenkönig Katia Ledoux erleben Sie Timothy Fallon als Piratenlehrling, Johanna Arrouas als seine Ziehmutter, Stefan Cerny als Polizeisergeant, Jakob Semotan als Generalmajor, Nicole Chévalier als seine Tochter Mabel, und dazu noch viele Publikumslieblinge mehr. Dieses Sänger:innenfest sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Weil wir auch Ihre Welt auf den Kopf stellen

Manchmal hilft es, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. „Topsy-Turvy“ nennt sich das bei Gilbert und Sullivan. Was der Begriff bedeutet? Das Auf-den-Kopf-Stellen scheinbarer Normalität und die Behauptung, völlig absurde Situationen seien komplett normal. Und siehe da: Manchmal hilft es, über die Absurdität unserer Welt zu lachen. Was braucht es in Zeiten wie unseren dringender?

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St. Margarethen: „Tosca“ im Steinbruch: Zwei zusätzliche Vorstellungen und erweitertes Premierenkontingent 

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v.l.n.r. Rico Gulda, Daniel Serafin, Hans Peter Doskozil, Matthias Grün (c) Gregor Hafner.jpg
 
Osteraktion lädt zu besonderen Opernmomenten ein
Die Oper im Steinbruch erweitert die diesjährige Produktion von Puccinis „Tosca“ um zwei zusätzliche Vorstellungstermine am 26. Juli und 5. August. Eingebettet in ein lebendiges Kulturangebot im Burgenland entstehen damit weitere Möglichkeiten, die besondere Atmosphäre einer der eindrucksvollsten Freiluftbühnen Europas zu erleben.
Zudem wurde für die Premiere ein zusätzliches Ticketkontingent geöffnet, das ab sofort im Verkauf steht.

Ein besonderer Kulturort mit regionaler und internationaler Ausstrahlung
Die Oper im Steinbruch zählt seit vielen Jahren zu den herausragenden kulturellen Ereignissen des Burgenlandes und hat sich zu einem der bedeutendsten Wertschöpfungsfaktoren der Region entwickelt. Die Veranstaltung unterstreicht ihre wirtschaftliche Bedeutung für das Burgenland durch die starken Impulse, die sie während der Sommermonate in Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, Transportwirtschaft und den lokalen Einzelhandel rund um den Neusiedler See sendet. Gleichzeitig fungiert das Festival als verlässlicher Arbeitgeber für zahlreiche Fachkräfte aus technischen, künstlerischen und organisatorischen Bereichen. Damit trägt die Oper im Steinbruch nachhaltig zur kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vitalität des Burgenlandes bei und steigert die Attraktivität des Standorts weit über die Landesgrenzen hinaus.

Die zusätzlichen Vorstellungstermine sowie das erweiterte Premierenkontingent stärken die Oper im Steinbruch sowohl als festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Burgenland als auch als Bühne mit internationaler Strahlkraft. Die einzigartige Kombination aus markanter Felskulisse und groß angelegter Operninszenierung begeistert langjährige Opernfreundinnen und -freunde ebenso wie Menschen, die das Genre neu für sich entdecken.

Der Steinbruch St. Margarethen liegt im UNESCO-Welterbegebiet Fertő/Neusiedler See – eine besondere Kulturlandschaft, die das Opernerlebnis maßgeblich prägt und jeder Produktion eine unverwechselbare Atmosphäre verleiht. Zugleich verlangt der historisch und landschaftlich bedeutende Ort einen besonders sensiblen Umgang, der die künstlerische wie organisatorische Arbeit kontinuierlich begleitet.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bringt es auf den Punkt: „Die Oper im Steinbruch ist weit mehr als ein kulturelles Highlight – sie ist ein zentraler Motor für die Wertschöpfung, Beschäftigung und internationale Sichtbarkeit des Burgenlandes. Die zusätzlichen Vorstellungen und das erweiterte Premierenkontingent zeigen eindrucksvoll die große Nachfrage und die hohe Qualität des einzigartigen Formats. Der Steinbruch St. Margarethen verbindet auf besondere Weise Kultur, Natur und wirtschaftliche Impulse – und genau diese Stärke bauen wir konsequent weiter aus, um das Burgenland als Kultur- und Tourismusland nachhaltig zu positionieren.“

Künstlerische Handschriften und Inszenierungsakzente 2026
Was das Publikum seit Jahren begeistert, findet 2026 seine Fortsetzung: Vom 15. Juli bis 22. August verwandelt sich der Steinbruch St. Margarethen erneut in die Bühne für ein Opernerlebnis der Extraklasse. Mit Puccinis „Tosca“ kehrt ein zentrales Werk des Verismo in einer kraftvollen Neuinszenierung zurück. Das Kreativteam Thaddeus Strassberger (Regie & Bühne) und Giuseppe Palella (Kostüme) entführt das Publikum in das Rom um 1800 – geprägt von politischen Umbrüchen, religiöser Autorität und aufkommenden revolutionären Ideen. Die Inszenierung setzt auf barocke Bildwelten, starke Lichtdramaturgie und historisch fundierte Kostüme, die sich eindrucksvoll in die Weite des Steinbruchs einfügen.

Die musikalische Leitung übernimmt erneut Valerio Galli, ein erfahrener Puccini-Spezialist. Die besondere Akustik der Naturarena verleiht Puccinis Musik zusätzliche Intensität und macht die dramatische Energie des Werks unmittelbar erlebbar.

Intendant Daniel Serafin beschreibt die besondere künstlerische Kraft dieser Produktion:
„Tosca ist weit mehr als ein Liebesdrama – sie ist ein zeitloser Politthriller über Macht, Manipulation und menschliche Verletzlichkeit. Diese Themen treffen auch heute ins Herz und machen die Oper für ein breites Publikum relevant. Im Steinbruch entfaltet das Werk eine außergewöhnliche Intensität: Die Naturkulisse, die Weite des Raumes und die emotionale Kraft der Musik verstärken einander. Oper soll Menschen berühren – jene, die zum ersten Mal kommen, ebenso wie erfahrenes Opernpublikum.“

Rico Gulda, Generalintendant der Esterhazy Privatstiftungen, ordnet diesen Ansatz in die kontinuierliche Entwicklung des Ortes ein, der seit vielen Jahren maßgeblich geprägt und weiterentwickelt wird: „Die Oper im Steinbruch zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich künstlerisch ständig weiterentwickelt. Wir wollen Produktionen auf die Bühne bringen, die der Größe des Ortes gerecht werden, neue ästhetische Perspektiven eröffnen und musikalisch wie szenisch auf höchstem Niveau überzeugen. Das kreative Potenzial dieser Naturarena ist enorm – und wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses Potenzial mit jeder neuen Produktion weiter auszuschöpfen und die Oper im Steinbruch als besonderen Kunstort immer weiter zu stärken.“

Gemeinsam formulieren beide Perspektiven ein klares künstlerisches Selbstverständnis: Die Oper im Steinbruch ist ein Ort, an dem starke Regiehandschriften, atmosphärische Bildwelten und die Kraft der Natur zu einem unverwechselbaren Gesamterlebnis verschmelzen. „Tosca“ 2026 steht exemplarisch dafür – intensiv, ästhetisch präzise und künstlerisch ambitioniert.

Exklusives Oster-Einführungsangebot für die zwei neuen Termine
Begleitend zu den zusätzlichen Vorstellungen am 26. Juli und 5. August wird eine Osteraktion gesetzt, die rund um die Osterfeiertage im Verkauf verfügbar ist.
Für die beiden neuen Termine gilt im Zeitraum von 23. März bis 5. April 2026 ein exklusiver Rabatt von 20 Prozent auf alle Ticketkategorien – zwei neue Vorstellungen, zwei Wochen, minus 20%. Diese Aktion soll Interessierten die Möglichkeit geben, das Opernerlebnis im Steinbruch unter besonders attraktiven Bedingungen zu entdecken.

Zusätzlich wird unter allen Personen, die in diesem Zeitraum Tickets für die beiden neuen Vorstellungen erwerben, ein besonderes Erlebnis verlost:
Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält entweder eine exklusive Backstage Führung für zwei Personen oder ein hochwertiges Merchandise Paket. Das Gewinnspiel ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und vertieft die Verbindung zwischen Publikum und Produktion.

Über die Esterhazy Stiftungen und die Oper im Steinbruch
Die Esterhazy Stiftungen sind Eigentümer der Oper im Steinbruch und zählen seit über drei Jahrzehnten zu den prägenden Kulturträgern des Burgenlandes und haben mit Investitionen von mehr als 250 Millionen Euro wesentlich zur Entwicklung des regionalen Kulturtourismus beigetragen. Auf dieser Basis entstand 2024 gemeinsam mit dem Land Burgenland die SBS Opernbetrieb Burgenland GmbH, die den operativen Betrieb der Oper im Steinbruch verantwortet. Die Oper im Steinbruch ist heute ein bedeutender kultureller und wirtschaftlicher Faktor für die Region. Sie stärkt den Tourismus, unterstützt zahlreiche Betriebe und schafft Arbeitsplätze in künstlerischen, technischen und organisatorischen Bereichen.

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Ehrbar Saal: Ein Wiener Operetten-Salon? Ja, es gibt ihn noch                   (22.3.2026)

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Copyright: Ehrbar-Saal

Vorbei ist in Wien ist die Zeit beglückender traditioneller Operetten-Inszenierungen. Der letzte Rest: Otto Schenks legendäre „Fledermaus“ in der Staatsoper. Neue Produktionen, neue Denkungsarten? Gescheitert ist die Stadt Wien im vorjährigen Johann Strauss-Jahr mit ihrer „In Strauss und Braus“-Initiative. Da fehlt so einiges an Liebe und Witz in der Stadt. Und vor allem auch bei den sehr unterschiedlichen Theatermachern, welche als eher scheiternde Kreativhilfe hierher geholt werden.

Da fällt schon auf: Zu einem Operetten-Salon mit Künstlergesprächen wird gebeten. Im Ehrbar Saal. Die Internationale Franz Lehár Gesellschaft und Wolfgang Dosch, Operetten-Coach der Musikuniversität im Reinhardt-Seminar, machen sich die Mühe. Studierende sind mit dabei (nicht nur aus Asien …). Doch unterhaltsam berichten Diva Ildikó Raimondi und die vielseitige Soubrette Helga Papouschek von ihren Bundestheater-Tagen und ihren Karrieren. Und dazwischen erfreuen Schlager aus den Jahren der Goldenen wie Blechernen Operette: Am Programm stehen neben Strauss und Lehár etwa die Nachzügler Robert Stolz, Carl Lafite. Mit weit einfallsreicherer, kunstvollerer Musik als zur Zeit im so aufwendig beworbenen „Maria Theresia“-Musical zu hören ist – doch  kein Platz ist mehr für sie auf den Wiener Bühnen reserviert.

Meinhard Rüdenauer
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