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WIEN/ Staatsoper: „VÉC MAKROPULOS“, – „Alchemistische Rarität“

6.12.25 „Véc Makropulos“, Staatsoper, „Alchemistische Rarität“

Programmheft »Vec Makropulos« by Wiener Staatsoper GmbH - Issuu

Barocke Könige und Königinnen und jetzt noch die unsterbliche Elina Makropulos: Alles drängt zum Weihnachtsshopping in die Wiener Innenstadt. Abends geht sich dann noch ein Opernbesuch aus – und Leoš Janáčeks, „Véc Macropulos“ bekommt man wirklich nicht jeden Tag zu hören. Im Gegenteil, Aufführungen dieser Oper im Haus am Ring sind fast so rar wie alchemistische Rezepte zur Lebensverlängerung. Vor ziemlich genau zehn Jahren hatte diese Produktion Premiere, um nach nur fünf Vorstellungen im Depot zu verschwinden. Jetzt hat man sie für drei Vorstellungen „exhumiert“. Peter Stein hat damals inszeniert, heutzutage selbst schon ein „Stein der Weisen“ verglichen mit dem dekonstruktiven Chaos gegenwärtiger Opernregie…

…Das Haus war wieder sehr gut gefüllt, auch der Galeriestehplatz. Die „Drop-our-Quote“ war interessanter Weise nicht so hoch, wie unlängst bei den Karmeliterinnen. Der dankbare Schlussapplaus für die dritte und letzte Vorstellung der Aufführungsserie brachte es immerhin auf acht Minuten. Am stärksten natürlich für Elina Makropulos.

http://www.operinwien.at/werkverz/janacek/amakr2.htm

 

Dominik Troger/ www.operinwien.at

 

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