Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

9. FEBRUAR 2026 – Montag

09.02.2026 | Tageskommentar

 

mill

Wien/ Staatsoper: 7.2.2026. : „Luisa Miller“, Premiere, „Wurmstichige Luisa Miller“

Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ ist ein seltener Gast auf Wiener Opernbühnen. Zuletzt konnte man dem Werk 2001 beim Wiener Klangbogen Festival im Theater an der Wien begegnen. Die überschaubare Aufführungsgeschichte an der Wiener Staatsoper beginnt mit der Erstaufführung 1974 und endet im Jahr 1990. Nun wurde dort eine längst überfällige Neubelebung gewagt.

Regisseur Philipp Grigorian und sein Dramaturg Sergio Morabito schritten zur Tat, um „Luisa Miller“ für die Gegenwart neu zu entdecken. Die völlig missratene Neuproduktion rechtfertigt allerdings den Verdacht, dass sich am wenig rezipierten Schicksal von „Luisa Miller“ auf Wiener Opernbühnen auch in Zukunft wenig ändern wird. Denn im Grunde genommen ist diese Neuproduktion nicht nur für das Publikum, sondern auch für die ausführenden Künstlerinnen und Künstler eine schwer zu verargumentierende Zumutung.

Warum? Der Rodolfo ist beispielsweise eine heikle Figur. So überspannt wie ihn die Handlung charakterisiert, hängt seine Glaubwürdigkeit im Rahmen der Figurenkonstellation am seidenen Faden. Die Neuinszenierung an der Staatsoper zeichnet Rodolfo als possenhaften „Ritter“ mit weißem Federbusch, als hilflose Parodie auf einen eifersüchtigen Giftmischer. Sie mobbt den Tenor auf allen Linien, stiehlt ihm seine effektvollen Bühnenmomente durch eine lächerliche Aufmachung in Kostüm und Szene.

Diese Zeichnung des Rodolfo zieht auch die arme Luisa mit hinunter in ein lächerliches Bühnengrab. Luisa selbst steht die meiste Zeit herum, singt Arien an der Rampe, führt einen weinroten Teddy spazieren, verschwendet ihre sängerische Emotionalität an eine hilflose Personenregie. Luisas ausweglose Situation zwischen Vater, Wurm, Geliebten wird kaum begreiflich. In den Liebesszenen verweigert die regiebedingte Lächerlichkeit Rodolfos, dass das Publikum ihre Beziehung ernst nehmen kann.

http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/aluisa2.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at

„Luisa Miller“ an der Staatsoper: Unfreiwillig komisch
Verdis Oper nach Schillers Trauerspiel „Kabale und Liebe“ kehrt nach 35 Jahren auf den Spielplan der Wiener Staatsoper zurück. Musikalisch ein starker Abend mit Nadine Sierra in der Titelrolle und Michele Mariotti am Pult. Szenisch eine fahrlässige oder gar mutwillige Peinlichkeit.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-verdi-luisa-miller-staatsoper-wien-100.html

Ein vergiftetes Meisterwerk
Verdis frühe Schiller-Vertonung „Luisa Miller“ erweist sich an der Wiener Staatsoper als stilistisch herrlich einheitliche, in die Zukunft weisende Preziose. Maestro Michele Mariotti und das wunderbare Sängerensemble sind ihre idealen Anwälte. Die Inszenierung ist indes ein Totalausfall.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/wiener-staatsoper-luisa-miller-7-2-2026/

Staatsoper: Ein Albtraum, diese „Luisa Miller“! (Bezahlartikel)
Vor allem wegen Nadine Sierra, George Petean und Michele Mariotti am Pult kann sich Verdis nicht unproblematische Schiller-Bearbeitung hören lassen. Szenisch geht die Neuproduktion allerdings auf unfreiwillig komische Weise schief.
https://www.diepresse.com/20559971/staatsoper-ein-albtraum-diese-luisa-miller

Buhrufe an der Staatsoper: „Luisa Miller“ wird zum Bärendienst an Verdi
Die Oper „Luisa Miller“ kommt nach langer Absenz wieder auf die Bühne: Eine Premiere mit starken Vokalleistungen – und einer erstaunlich verpeilten Regie. Da sitzt er in der Kält‘n und wartet auf eine Straßenbahn, doch sie kommt nicht. Bis zum Schlussakkord taucht an jener Haltestelle, die am rechten Bühnenrand der Staatsoper prangt, kein Gefährt der Wiener Linien auf. Pech für jenen alten Mann, der hier gottverlassen hockt. In Ermangelung von Gesellschaft kramt er in seinen Erinnerungen, lässt die tragische Geschichte seiner verstorbenen Tochter Revue passieren.
DerStandard.at.story.buhrufe

„Luisa Miller“ an der Staatsoper: Ein quietschbuntes Drama
„Luisa Miller“ mag nicht die berühmteste Verdi-Oper sein, aber für manchen Kenner gilt sie dennoch als eines der herausragenden Werke des italienischen Meisters. Am Samstagabend kehrte das 1849 uraufgeführte Stück nach mehr als drei Jahrzehnten wieder auf die Bühne der Wiener Staatsoper zurück – in einer Inszenierung des des exil-russischen Hausdebütanten Philipp Grigorian. Dieser sorgte beim Publikum mit seiner Neuinterpretation allerdings für gemischte Gefühle.
puls24.at.luisamiller

„Luisa Miller“ an der Staatsoper ausgebuht: Endstation Floridsdorf Bezahlartikel
Verdi-Werk zwischen Super Mario, Skelettballett und parallelem Rampensingen: Heftige Ablehnung für die Regie, solide musikalische Leistungen.
Kurier.at.musik

Auch die Kritiken der Tagespresse sind negativ bis vernichtend, eine zustimmende habe ich nicht gefunden. Wahrscheinlich wird eine solche aber gerade bei uns erscheinen, zumal ich in die Kritiken der Mitarbeiter nicht eingreife. Ich freue mich jedoch, dass die ersten drei Online-Merker-Rezensenten, die einander persönlich gar nicht kennen, als erste ihre Meinung kundtaten und deren Meinung später von der Berufspresse bestätigt wurde. 

Leserin Brunhilde K. schreibt: Ich war auch Premierenbesucherin, bin 40 Minuten vor Schluss vom Stehplatz am Balkon nach draußen gegangen (wozu mir das geben, dass und wie Luisa vergiftet wird) und wartete auf dem Plüschsofa darauf, dass diese seltsam geartete uns vorgeführte Luisa Miller zu Ende war. Mein Mann harrte aus. Das Buhkonzert war sehr verständlich. Es stellen sich viele Fragen, auch warum es tatsächlich Bogdan Roscic immer gelingt, das Wiener Opernpublikum zu verärgern.
Wir waren bei der Matinee, und die hatte sich vielversprechend angefühlt. (Zitat Ende)

Ja, so ist es. Bogdan Roscic sind die Wiener Opernfreunde relativ wurscht, solange die Touristen das Haus stürmen und dabei unkritisch sind. Die Matineen sind wirklich Spitze  und vom selben Direktor kundig gestaltet, der uns dann diese meist wenig gelungenen Premieren antut. Diese „Luisa Miller war aber der absolute Tiefpunkt der Staatsopern-Neuinszenierungen! 

sierra
Nadine Sierra: Heute Recital in Paris

Zu Instagram

Wien/Philharmoniker
Haben die Wiener Philharmoniker Florence Price nur »benutzt«?
War der Rainbow Walz von Florence Price nur ein Etikettenschwindel beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker? Fachleute sprechen von groben Verfälschungen – und befürchten ein Geschäft auf dem Rücken der Schwarzen Komponistin. Alexander Strauch analysiert die Stücke für uns.
https://backstageclassical.com/haben-die-wiener-philharmoniker-florence-price-nur-benutzt/

Lieber Daniel Froschauer,
seit Sie Vorstand der Wiener Philharmoniker sind, verpennen Sie es, Ihr Orchester in unsere Zeit zu stellen: Zu wenige Dirigentinnen. Zu wenig Zukunft. Zu wenig Präzision. Stattdessen rühren Sie viel Behäbiges mit den immergleichen Herren an, die Sie gern als Maestri verehren. Nun wollten Sie mit Ihrem Rolex-Neujahrskonzert auf einen Schlag alles anders machen: Eine Komponistin! Heureka. Eine Schwarze! Yes, you can. Und Schwupps: Ihre Wiener Philharmoniker wären quasi über Nacht total hip! Und das hätte auch fast geklappt. Aber jetzt kommt raus: Ihre Version des  Rainbow Waltz von Florence Price wurde von Wolfgang Dörner bis zur Unkenntlichkeit »verösterreichert«: Keine jazzigen Blue Notes mehr, die Themen stimmen nicht überein – dazu eine Zuckerbäcker-Einleitung. Das ist kein Arrangement! Das ist eine Verstümmelung.
https://backstageclassical.com/lieber-daniel-froschauer/

München/ Bayerische Staatsoper
Kritik „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper „Ich glaube, also darf ich“

faust
Foto: Geoffroy Schied

Ein Audio (3 Minuten) ist in der Kritik eingebettet

„Nun sag, wie hast Du´s mit der Religion?“ – so lautet die oft zitierte, ursprüngliche Gretchenfrage im „Faust“ von Goethe. Auch Charles Gounod war der religiöse Aspekt bei seiner Opernvertonung sehr wichtig. Das war offenbar Dreh- und Angelpunkt für die Regie der Neuinszenierung von Lotte de Beer an der Bayerischen Staatsoper, mit Nathalie Stutzman am Pult und Jonathan Tetelman mit Rollendebüt.

BR.Klassik.de.faust

Staatsoper Stuttgart: „DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG“ – unnötig überfrachtetes Handwerk. 7. Februar 2026

meis
Martin Gantner (Sachs) und Björn Bürger (Beckmesser) im 2.Akt. Foto: Matthias Baus

Nach gut dreißig Jahren war es höchste Zeit für eine Neuninszenierung von Wagners einziger auf dem Boden des normalen Volkes bleibendem Bühnenwerk, zumal sich die letzte Produktion schwer verdaulich an der Geschichte der damals noch jungen deutschen Wiedervereinigung abgearbeitet hatte. Die Hoffnung, dass sich Elisabeth Stöppler nicht von der missbrauchenden Vereinnahmung des Stückes durch die Führer des Dritten Reiches leiten ließ, ging leider nur für zwei Akte auf.

 Bis dahin verläuft ihre Inszenierung auf zwar nicht traditionellen, aber in der Erzählung der Geschichte dicht am Verlauf bleibenden Gleisen. Valentin Köhler hat dafür eine Bühne geschaffen, die das Geschehen in einem überepochalen Kunstraum mit einem Treppenaufbau verortet, der ebenso wie das als Rohbau mit Holzgebälk durchscheinbare Haus im zweiten Akt fest verklinkert bzw. betoniert wird. Von dieser auch in der Kostümgestaltung (Gesine Völlm) eine jüngere Vergangenheit evozierenden und mehr auf Farben ausgerichteten Szenerie für die ersten beiden Akte hebt sich die im Vordergrund bei herab gelassener Zwischenleinwand als heller Kasten wie ein Labor mit tief hängenden Arbeitslampen ausgeleuchtete Schusterstube im Schwarz-/Weiß-Setting ab, ehe die Festwiesen-Szene vor einem auf das Parteitagsgebäude der Nationalsozialisten in Nürnberg hinweisenden Monument statt findet. Da passte die Titel gebende Stadt dann doch ins Regie-Konzept!

Zum Bericht von Udo Klebes

Premiere „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner am 7.2.2026 in der Staatsoper/STUTTGART 

meis3
Martin Gantner (Hans Sachs). Foto: Matthias Baus

Zum Bericht von Alexander Walther

Die Meistersinger von Nürnberg, 7.2.26  Premiere

meiiuz
Foto: Matthias Baus

Diese späte Wagner-Oper wurde unter der musikalischen Leitung von GMD Cornelius Meister gespielt und  ist  die zweite Regiearbeit von Elisabeh Stöppler an der Stuttgarter Oper.

Zum Bericht von Friedeon Rosén

Theater Erfurt/Giuseppe Verdi „Ein Maskenball“/Premiere: 7. Februar 2026

Eine Dystopie unter der Erde: Verdi neu gedacht

ball1
Foto: Lutz Edelhoff

Regisseurin Katharina Kastening verlegt „Ein Maskenball“ in eine beklemmende Unterwelt, in der die Menschheit vor einem zerstörten Klima Zuflucht gesucht hat – passend zur Oper, die seit ihrer Entstehung von Macht, Intrige, Eifersucht und Verrat erzählt.

Zum Bericht von Larissa Gawritschenko und Thomas Janda

Baden
„Sound of Music“ in Baden: Das Edelweiß wird noch gebraucht
„Sound of Music“, das ohrwurmreiche Musical über die Trapp-Familie, mit fast idealer Besetzung im Stadttheater Baden.
Kurier.at.sound.of.music

Der Klang der Berge weht & die Kitschlawine rollt
Die Salzburger Produktion von „The Sound of Music“ feierte im Stadttheater Baden unter der Regie des neuen Intendanten Andreas Gergen Premiere – eine mit den Musicalstars Maya Hakvoort und Lukas Perman top besetzte Klischeeflut: großer Jubel beim Premierenpublikum. Dass die Inszenierung von „The Sound of Music“, die 2011 am Landestheater Premiere feierte, nun schon 15 Jahre auf dem Buckel hat, ist im Grunde egal. Andreas Gergen hat seine einstige Regiearbeit des vor allem in den USA berühmten Musicals mit der durchwegs ohrgängigen Musik von Richard Rodgers und kitschbeladenen Texten von Oscar Hammerstein als Intendant ans Stadttheater Baden gebracht – und erweist sich als zeitlos-solide, temporeich. Die viel besungenen Berge sucht man (bis auf einen Pappmachéhügel zu Beginn) vergeblich auf der Bühne – die sich als ideale Spielwiese für die gut gecasteten „Trapp“-Kinder sowie die mit Slapstick swingenden Nonnen und Haushälterin Frau Schmidt (köstlich Chris Lohner) erweist.
https://www.krone.at/4039034

FLENSBURG/Schleswig-Holsteinisches Landestheater:
BALL IM SAVOY von Paul Abraham
Premiere am 7. Februar 2026

savoy 0213
Kara Kemeny mit der Ballettcomagnie des Landestheaters (Foto: Henrik Matzen)

Am 7. Februar 2026 feierte das Schleswig-Holsteinische Landestheater eine Premiere, die den Geist der „Goldenen Zwanziger“ mit dem Hier und Jetzt zusammenführt: Paul Abrahams Operette Ball im Savoy. In einer bewusst modernen Inszenierung brachte das Haus eines der musikalisch mutigsten Werke der Zwischenkriegszeit auf die Bühne: ein Stück, in dem Jazz-Rhythmen und gesellschaftliche Rollenspiele elegant verschmelzen. 

Zum Bericht von Marc Rohde

Karlsruhe
An der Grenze des Menschlichen: „Breaking the Waves“ in Karlsruhe
Ein abgeschotteter Ort an der Küste Schottlands. Fremde sind nicht gern gesehen. Man lebt hier streng religiös und die Gemeindeversammlung bestimmt mit, wer wen heiraten darf. Die junge Bess McNeill hat sich in Jan verliebt, einen Arbeiter auf der nahen Ölbohrinsel. Sie dürfen heiraten, aber sich zu küssen, ist in der Kirche nicht erlaubt. Auch Glockengeläut ist verpönt. Und Frauen haben hier zu schweigen. Zuerst erlebt das Paar – abseits der strengen Dorfmoral – ein paar leidenschaftliche Tage, bis Jan zurück auf die Bohrinsel muss. Bess kann das Alleinsein kaum ertragen und betet, dass Jan bald zurückkommen möge. Dies geschieht aber anders als erhofft: Nach einem schweren Unfall bei der Arbeit wird er als Pflegefall nachhause gebracht.
bachtrack.com.de.karlsruhe

Aachen
Aachen: „Eugen Onegin“, Peter Tschaikowsky
Tschaikowskys wohl größter Bühnenerfolg Eugen Onegin nach dem gleichnamigen Roman von Alexander Puschkin, ist seit gestern in Aachen zu erleben. Regisseurin Verena Stoiber stellt dabei einzig die Titelfigur und ihre inneren Nöte in den Mittelpunkt – und das beschert dem Publikum im ausverkauften Haus einen vielschichtigen Opernabend.
Von Jochen Rüth
https://deropernfreund.de/theater-aachen/aachen-eugen-onegin-peter-tschaikowsky/

Osnabrück
Ein Abend, der lange nachwirkt: „Macbeth“ in Osnabrück
Mit Giuseppe Verdis „Macbeth“ zeigt das Theater Osnabrück einen Opernabend, der weder auf Distanz noch auf Behaglichkeit aus ist. Diese Aufführung drängt sich auf, sie umstellt ihr Publikum, sie lässt keinen Zweifel daran, dass Macht hier als kollektiver Zustand verhandelt wird. Als ein System, das viele Körper braucht und viele verschlingt. Regisseur Hendrik Müller nutzt dafür die Bühne mit großer Entschlossenheit: Fast immer ist sie bevölkert, fast immer herrscht Bewegung, Unruhe, Bedrohung. Das ist markerschütternd, gelegentlich überwältigend, und doch erstaunlich kontrolliert, gerade in den intimen Szenen zwischen Macbeth und Lady Macbeth, in denen Müller den Blick verengt und die Brutalität psychologisch zuspitzt. Dass diese Welt blutrünstig ist, wird nicht behauptet, sondern gezeigt – unmissverständlich, ohne dekorativen Abstand.
https://www.kulturfeder.de/rezension/macbeth-osnabrueck-10015761.html

Lille
Oper Lille: Sie wirft sich voll und ganz in die Rolle (Bezahlartikel)
Barbara Eckle setzt als neue Intendantin der Opéra Lille aufs Wagnis. Derzeit glänzt in Leoš Janáčeks „Die Sache Makropoulos“ vor allem die litauische Sopranistin Aušrinė Stundytė.
FrankfurterAllgemeine.net.Lille

Graz/Schauspielhaus: Wir töten Stella – Schauspielhaus Graz: Einmal wird es mich ersticken
 Marlen Haushofer sollte man nicht nur für ihren berühmten Roman „Die Wand“ kennen. Der ungarische Regisseur Jakab Tarnóczi, ein Meister des Psychologischen, hat in Graz eine Novelle Haushofers auf die Bühne gebracht, die hart abrechnet mit den Lügen der Gutbürgerlichkeit.
nachtkritik.de.nachtkritiken

Medien/ Österreich: Wegweisender Bescheid. Tausende könnten jetzt ORF-Beitrag zurückfordern
Jene Österreicher, die an ihrer Meldeadresse auch arbeiten, mussten bis jetzt doppelte ORF-Gebühren bezahlen. Ein selbst betroffener Anwalt hat nun die Rückzahlung dieser erwirkt. Ein wegweisender Bescheid für Tausende Seher?
https://www.krone.at/4039007

Politik/ Ukraine. Christian Wehrschütz schockt: „Jetzt wird die Situation ernst und extrem eng“
Putin lässt die Strom-Infrastruktur der Ukraine zerstören, um möglichst viel Leid zu verursachen. Die Lage ist ernst, warnt Christian Wehrschütz. Wie lange kann die Ukraine den russischen Dauerbeschuss bei Eiseskälte noch durchhalten? Diese brisante Frage stellte ZIB1-Moderatorin Nadja Bernhard am Samstag Christian Wehrschütz.
Heute.at.wehrschütz

Europäische Union. Im Eiltempo in die EU: Brüssel bastelt an radikalen Plänen für die Ukraine
Wird der EU-Beitritt der Ukraine zum Schlüssel für einen Friedensvertrag? Die EU-Kommission bereitet sich vor, die gesamte EU-Erweiterung auf den Kopf zu stellen.
Kurier.at.erweiterung.eu

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

 Russland hat die Stromversorgung Polens attackiert. Der Kreml lässt den Konflikt mit den Nato-Ländern eskalieren: Was sich kürzlich in Polen ereignet hat, sollte ein Weckruf für ganz Europa sein. Russland könnte auch in anderen Ländern die Energieversorgung angreifen.
Jetzt lesen
 Wie viele Menschen wurden im Gazastreifen wirklich getötet?: Israels Armee soll bestätigt haben, dass der zweijährigen Krieg in Gaza rund 70 000 Todesopfer gefordert hat. Zwischen Schlagzeile, Dementi und statistischen Annahmen bleibt aber offen, was die Zahlen tatsächlich aussagen.
Jetzt lesen
Der Gewinner des Prix de Soleure setzt ganz auf das Leid der Palästinenser. Doch eine entscheidende Frage wird nicht gestellt: Zwei aktuelle Filme über den Gaza-Krieg und seine Folgen setzen auf emotionale Nähe und individuelle Tragödien. Was «Qui Vit Encore» und «The Voice of Hind Rajab» dabei systematisch umschiffen, ist die Rolle der Hamas.
Jetzt lesen
Arnold Gehlen war ein Ex-Nazi, konservativ und autoritär – doch sein Denken hilft, die Gegenwart besser zu verstehen: In Arnold Gehlens Denken stecke «das Instrumentarium des Faschismus», schrieb Theodor W. Adorno. Trotzdem suchten Intellektuelle nach dem Krieg das Gespräch mit ihm. Heute vor fünfzig Jahren ist Gehlen gestorben
Jetzt lesen
Der Bund nimmt die Vergütung des WEF-CEO ins Visier: Börge Brende bekam als Chef der gemeinnützigen Stiftung 1,9 Millionen Dollar.
Zum Bericht
Jeffrey Epsteins Spuren in die Schweiz: Der verstorbene Sexualstraftäter tauschte sich intensiv mit einer Mitarbeiterin einer Privatbank aus.
Zum Bericht
Ein bisschen Kulturkampf: Deutschland debattiert, ob Schüler Goethe und Schiller in vereinfachten Ausgaben lesen sollen oder nicht: An Berliner Gymnasien werden Klassiker in einfacher Sprache gelesen. Bei Kulturpessimisten leuchten rote Lampen.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich; GOLD und SILBER! Karl und Payer jubeln bei Olympia
Österreich hat die ersten zwei Medaillen bei den Olympischen Spielen in Italien: Benjamin Karl holte am Sonntag beim Snowboard-Parallel-RTL die Goldmedaille. Bei den Damen schnappte sich Sabine Payer Silber.
https://www.krone.at/4039050

Bestürzung nach Drama: „Das ist nicht das Ende, das Vonn verdient hat!“
Das Drama um Lindsey Vonn, die bei der Olympia-Abfahrt in Cortina am Sonntag zu Sturz gekommen und mit Schmerzensschreie im Schnee liegen geblieben war, erschüttert die Ski-Welt. „Das ist nicht das Ende, das sie verdient hat“, leidet auch Nina Ortlieb mit.
https://www.krone.at/4039703

Olympia-Horrorcrash: Erste Diagnose: Trainer verrät schlimme Vonn-Verletzung
Lindsey Vonn dürfte sich den Unterschenkel gebrochen haben. Ihr Trainer Alex Hödlmoser gab nach dem Sturz in der Olympia-Abfahrt ein erstes Update.
Heute.at.wie.geht.es.Lindsey Vonn

Anzug-Betrug: Neue Penis-Schwindelei im Skispringen aufgetaucht
Kurioser Wirbel bei den Olympischen Spielen in Italien: Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) reagiert auf Berichte über angebliche Penis-Manipulationen im Skispringen, die den Athleten aerodynamische Vorteile verschaffen sollen.
Heute.at.anzug-betrug

Österreich „Wir sind gelassen“: Wien sieht sich bei Gastpatienten-Klage im Recht
Durch die Klage eines Niederösterreichers gegen ein Wiener Spital wird der Gastpatienten-Streit nun zum Fall fürs Gericht. Ein Patient wartete statt sechs Monate plötzlich eineinhalb Jahre auf seine Operation, weil er vom Spital abgewiesen worden ist, nur weil er Niederösterreicher ist. Rund hundert weitere seiner Landsleute hätten sich bei der Patientenanwaltschaft gemeldet, weil sie in Wiener Spitälern abgewiesen worden sein sollen.
https://www.krone.at/4040009

USA/Santa Clara
„Absolut schrecklich“. Trump tobt nach Halftime-Show von Bad Bunny
Latin-Superstar Bad Bunny hat die Halbzeitpause der Super Bowl in eine riesige Tanzparty verwandelt und das größte Einzelsportereignis des Jahres in den USA für politische Botschaften genutzt. Der 31-Jährige aus Puerto Rico ließ während des NFL-Finales zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots im kalifornischen Santa Clara Fahnenträger auftreten, die neben der Flagge der USA auch die von vielen anderen Ländern des Doppelkontinents Amerika präsentierten.
https://www.krone.at/4040276

Das war zu erwarten. Freitag habe ich eine deutsche Karnevalssitzung im Fernsehen verfolgt, bei der Markus Söder in abenteuerlicher Kostümierung oft im Fokus und ebenso oft im Blickpunkt der Kamera war. Er musste bei teils müden Witzchen sogar darüber lachen – und tat es mehr als gequält. So gesehen war das Trumpelstilzchen besser dran, der darf sich ärgern und tut das auch ausgiebigst!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

Diese Seite drucken