Heute ist Internationaler Weltfrauentag
Internationaler Frauentag (englisch International Women’s Day, kurz IWD), Weltfrauentag oder Frauentag sind Namen eines Welttags, der jährlich am 8. März gefeiert wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Erstmals fand der Frauentag am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau endgültig auf den 8. März gelegt.
Dieses Datum wählten auch die Vereinten Nationen (UN) im Internationalen Jahr der Frau 1975 zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ und richteten dazu erstmals am 8. März 1975 eine Feier aus. Mitte 1975 wurde dann in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenz abgehalten und es folgte die „UN-Dekade der Frau“ (1976–1985).
Die Wiener Staatsoper zum Weltfrauentag am 8. März . Kartenaktion
Kommenden Sonntag, 8. März, ist »Weltfrauentag«, ein Aktionstag, der auf die Rechte von Frauen, insbesondere in Bezug auf Diskriminierung, fairen und gleichen Lohn, aber auch auf Gewalt gegenüber Frauen, aufmerksam machen soll. Selbst wenn sich vielleicht gerade die Libretti so mancher Oper nicht unbedingt dazu eignen (man denke beispielsweise an Carmen, Wozzeck oder Otello), dies in den Fokus zu rücken, freuen wir uns umso mehr, Ihnen an diesem speziellen Tag ein attraktives Angebot machen zu dürfen:
Mit dem Aktionscode WELTFRAUENTAG gibt es für Buchungen, die genau am 8. März 2026 erfolgen, für alle Abendvorstellungen – vom 8. März bis einschließlich 8. April 2026 – 30 % Ermäßigung, verfügbar in den Kategorien 1–3.* Eine nähere Erklärung zur Aktion finden Sie am Ende dieses Newsletters.
P.S.: Wir dachten bei der Aktion vorrangig an weibliches Publikum, Männer sind aber selbstverständlich »mitgemeint« 😉
RISE!
Weiters möchten wir Sie auf eine Charity-Veranstaltung aufmerksam machen, die – initiiert und veranstaltet vom Verein Madita – am Sonntag in der Wiener Staatsoper stattfinden wird. RISE! – Women’s Voices for Change ist eine neue, kulturpolitische Initiative anlässlich des Weltfrauentags. 2.000 Frauen erheben gemeinsam ihre Stimmen für Freiheit, Gleichberechtigung und Sichtbarkeit, musikalisch geleitet von Künstlerinnen wie Ilia Staple, Lidia Baich, Christina Stürmer, u. v. m. Die Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz von Doris Schmidauer. Der Reinerlös kommt Projekten der Caritas, wie Mutter-Kind-Häusern oder Mädchenberatung zugute.
Die Vorstellung ist komplett ausverkauft. Sie könnten aber dennoch dabei sein, denn ORF III überträgt live ab 11 Uhr.
Die ermäßigten Buchungen sind nur am Sonntag, 8. März 2026. möglich. Das Angebot gilt für alle Abendvorstellungen in der Wiener Staatsoper im Zeitraum vom 8. März bis 8. April 2026, in den Kategorien 1–3. Für jede Vorstellung ist ein Kontingent ermäßigter Tickets reserviert. Die Ermäßigung greift erst nach Eingabe des Aktionscodes WELTFRAUENTAG im Buchungsvorgang im Feld »Kundenkarte/Aktionscode«. Der Preis wird dann automatisch reduziert. Sollte dies nicht geschehen, ist das Kontingent für diesen Termin bereits ausgeschöpft. Bitte buchen Sie in diesem Fall für einen anderen Tag. Es sind maximal zwei Tickets pro Vorstellung buchbar. Der Aktionscode ist auch an den Bundestheaterkassen einlösbar.
Wien/ Staatsoper/5.März
Anna Netrebko trotzt der Killerrolle
Singt sie oder singt sie nicht? Das war die alles beherrschende Frage im Vorfeld der Nabucco-Vorstellung an der Wiener Staatsoper. Dass man bis zuletzt zittern musste, lag daran, dass der wohl letzte echte Superstar der Opernwelt die vorherige Vorstellung absagen musste. Als einer der Lang-Brüder gegen 19:00 Uhr die Bühne betritt, ahnte man bereits Böses. Doch gleich die Entwarnung: „Anna Netrebko ist wieder gesundet“. Erleichterung und erster Applaus aus dem Publikum. Dass Anna Netrebko die unheimlich anspruchsvolle Partie der Abigaille beherrscht, stellte die russisch-österreichische Sopranistin bereits vor der Pause eindrucksvoll unter Beweis. Mit kraftvoller Attacke, enormer stimmlicher Präsenz und jenem unverwechselbaren, dunkel schimmernden Timbre gestaltet sie die Partie mit großer Autorität. Von Schwierigkeiten in der Höhe ist kaum etwas zu hören. Auch wenn die Energie und der Ausdruck nach der Pause etwas sinken, bleibt die stimmliche Souveränität jederzeit gewahrt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Heute ist die letzte Vorstellung der „Nabucco-Serie angesetzt – und Anna Netrebko ist – wie auch bereits am 5.3., wieder dabei. Was können Operndirektoren daraus lernen? Dass sie für jeden Netrebko-Auftritt eine wirklich namhafte Ersatzsängerin auf Verdacht engagieren (kostet natürlich Geld), um diese dann in einer Loge warten zu lassen. Wahrscheinlich vergeblich warten zu lassen, denn oft sagt Netrebko nicht ab! Und welche Sängerin gibt sich dafür her, auf der Ersatzbank Platz nehmen zu dürfen?
Beispiele aus der Wiener Staatsoper gebt es – aus der Vor-Direktion. Der Dirigent Valery Gergiev war einer Diva gleichzusetzen und bekannt dafür, zwischen seinen Wiener Vorstellungen noch anderswo ein Zwischendirigat einzulegen, Das ging nicht ohne Probleme ab – und so hat die Staatsoper auf Verdacht einen namhaften Ersatzmaestro engagiert, der tatsächlich auch zum Einsatz kam, weil Gergievs Flugzeug noch in Warschau wegen Nebels auf Starterlaubnis wartete, während in Wien „Lohengrin“ beginnen sollte. Zur ersten Pause wäre Gergiev dann in der Staatsoper gewesen, verzichtete jedoch zu Gunsten seines „Ersatzes“ auf das Weiterdirigat! Ich weiß auch von einer Brünnhilde, die noch am Frankfurter Flughafen startbereit war, als in Mailand „Siegfried“ bereits begonnen hatte. Wie Opernfreunde wissen, geht sich das nur bei der Siegfried-Brünnhilde auch aus!
Leserin W.B. zum Thema:: Klaus Florian Vogt sagt auch nicht oft ab, aber die zweite Vorstellung Fidelio an der Scala musste er sausen lassen, hatte sich erkältet. Sein Ersatzmann wurde aus Berlin eingeflogen und landete auf dem Flughafen, als die Oper bereits begann. Das Publikum war sehr zufrieden, denn es war Jonas Kaufmann! Anschließend wurde er wieder nach Berlin zurückgeflogen, weil er dort Fernsehaufnahmen hatte….. Zitat Ende
Salzburg: Kein Katar-Geld mehr?
Krieg statt Kultur bei Osterfestspiel-Hauptsponsor
Die auf mehrere Jahre ausgelegte finanzielle Kooperation zwischen Katar und den Salzburger Osterfestspielen könnte ins Wanken kommen. Erst vergangenes Jahr war der Golfsaat erstmals als Premium-Partner bei dem Kulturfestival in Erscheinung getreten.
Zu feiern gibt es bei den Katarern mittlerweile nichts mehr. Auch sie sind neben etlichen anderen Golfstaaten seit dem 28. Februar ins Fadenkreuz des Iran-Krieges geraten.
„Wir Salzburger Osterfestspiele denken an unsere Partner in Katar und stehen in ständigem Kontakt mit unseren Freunden vor Ort. Aufgrund der aktuellen Lage ist leider unklar, ob wir 2026 Gäste aus Katar zu den Festspielen begrüßen dürfen“, heißt es seitens des Salzburger Festivals.
München
Bayerische Staatsoper: Was das Publikum heute im neuen „Rigoletto“ erwartet
Das gab es noch nie: Ein hässlicher, deformierter Narr ist der Titelheld einer Oper. Als Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ im Jahr 1851 uraufgeführt wird, ist das Publikum erstaunlich aufgeschlossen für die Tragödie, die sich am fiktiven Hof von Mantua abspielt. Die anstehende Premiere an der Bayerischen Staatsoper dirgiert Maurizio Benini und Regie führt Barbara Wysocka. BR Klassik überträgt die Neuproduktion am 7. März aus dem Nationaltheater in München.
Serena Sáenz über „Rigoletto“ im Nationaltheater: „Gilda ist die ehrlichste Figur der Oper (Bezahlartikel)
Eigentlich fand sie es langweilig, nur zu singen – dann wurde sie trotzdem Opernsängerin. Im AZ-Interview spricht die spanische Sopranistin Serena Sáenz über ihren Werdegang und die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ im Nationaltheater.
muenchnerAbendzeitung.de
Porträt des Tenors Bekhzod Davronov: Eine Karriere zwischen zwei Welten (Bezahlartikel)
Der usbekische Tenor Bekhzod Davronov singt in dieser Spielzeit zwei Hauptrollen an der Münchner Oper. Wie gestaltet sich ein Künstlerleben zwischen Europa und Moskau?sueddeutscheZeitung.de.bayern
TTT mit Insiderinformation: Ich bin gespannt, hab gestern Insider – Info von Ensemble -Mitglied bekommen. Die GP soll eine Katastrophe gewesen sein. Angeblich musste die Regisseurin zum Intendanten und wurde dort zurechtgewiesen. War wohl etwas zu spät. Profis haben schon nach der ersten Bauprobe einen Eindruck und können ggf. eingreifen. Hab ich beim Prof. Barfuss wiederholt erlebt. Der hat sogar Gian Carlo del Monaco nach einer Traviata Bauprobe rausgeworfen und dafür den Düggelin geholt. Hab da assistiert. Beim Monaco hab ich auch bei einer excellenten Carmen assistiert. (Zitat Ende)
6.3. 2026 in Triest/Teatro Verdi: IL TROVATORE
Für jeden nördlich der Dolomiten beheimateten Opernliebhaber eine rare Freude: Man bucht Troubadour, man bekommt Troubadour: Der Regisseur Louis Désiré stellt mit Hilfe seines Bühnen- und Kostümbildners Diego Méndez Casariego eine dunkel-düstere Szenerie auf die Bühne, im Hintergrund fallweise geschnittenes Dickicht, einzig Azucena ist die Farbe rot – wohl symbolisierend Rache und Feuer – zugeordnet. Einfach und eingängig. Angenehm und erfreulich. Eindrückliche Bilder. Wenige Symbole genügen. Auch die Idee, Luna immer mit seinem aus einigen adrett aussehenden jungen Männern bestehenden Gefolge zu umgeben, geht auf. Kein doppelter Boden, keine Pseudo-Psychologisierung, kein „Hinein-geheimnissen“, ob die Geschichte vielleicht doch noch eine zweite Ebene hat und ob und inwieweit die beiden Brüder durch das Agieren ihrer Altvorderen vielleicht traumatisiert wurden, sondern schlicht das Erzählen einer völlig verworrenen, geradezu absurden Geschichte, die von Verdi mit Melodien für die Ewigkeit beschenkt wurde. So lag der Fokus völlig auf den Stimmen und musikalischen Interpretationen. So und nicht anders geht das.
Zum Bericht von Sabine Längle
BERLIN / Komische Oper im Schillertheater: MY FAIR LADY, 50. Aufführung seit der Premiere am 28.11.2015; 6.3.2026
Foto: Jan Windszus
MARIA-DANAÉ BANSEN und MAX HOPP brillieren in der Aufführungsserie aus Anlass der 70. Wiederkehr der Uraufführung am 15.3.1956
‚Wäre det nich wundascheen?‘, ‚Mit ’nem kleenen Stückchen Glück‘, ‚Wart’s nur ab!,‘ ‚Es grünt so grün‘, ‚Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht‘ oder ‚Tu’s doch!‘ sind wahre Musical-Evergreens, die auch nach 70 Jahren funktionieren wie am ersten Tag. Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass dieses situationskomische Stück mit Bittertönen nach George Bernhard Shaws „Pygmalion“ von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe über gesellschaftlichen Aufstieg durch (Aus)Sprache, britisch gepflegte Standesdünkel und männliche Borniertheit noch zieht, man wäre in meiner unmittelbaren Sitznachbarschaft fündig geworden. Da hatte eine junge Familie mit zwei kleinen Sprösslingen Platz genommen. Vor allem der dauerglucksende, auf jede Pointe herzlich lachende Bub, aber auch viele junge Leute im Publikum hatten offenbar solchen Spaß am Dargebotenen, dass das alleine schon die ausverkaufte Vorstellung wert war…
…Fazit: Eine Repertoireaufführung aus einem Guss, amüsant, unterhaltsam, nachdenklich, darstellerisch wie musikalisch top.
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Berlin/ Komische Oper im Schillertheater
Professor Higgins hat die Rechnung ohne Eliza gemacht
Die Grammophone sind zurück! Leicht überproportioniert, mit Trichter, starker Kurbel und elegantem Tonarm, zieren sie als nostalgische Gerätschaften die ansonsten recht karge Bühne. Sie waren schon vor 10 Jahren der Hingucker. Da inszenierte Andreas Homoki, der Opernregisseur, My Fair Lady in der Behrenstraße. Das Stammhaus der Komischen Oper wird seit Sommer 2023 umfassend saniert. So stieg auch diese Produktion in den Umzugswagen, packte die Grammophone kurzerhand ein und zog ins Exil. Dem Stück mit seinem spielfreudigen Ensemble hat das nicht geschadet. Es begeistert in diesen Februar- und Märztagen das Publikum im Schillertheater, meist vor ausverkauftem Saal.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de
Nelsons verlässt Boston im Streit
Der lettische Dirigent Andris Nelsons muss im Sommer 2027 nach 13 Jahren sein Amt als Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra (BSO) abgeben. Das teilte das Orchester am Freitag in einer ungewöhnlich deutlichen Erklärung mit. »Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, wurde vom Vorstand des BSO getroffen, da sich das Orchester und Andris Nelsons in ihrer künftigen Ausrichtung nicht einig waren«, hieß es in einer Mitteilung von Treuhändern und Geschäftsführer Chad Smith. Dabei sei das gemeinsame Ziel gewesen, »die künstlerische Exzellenz des Orchesters auf höchstem Niveau zu sichern«.
https://backstageclassical.com/nelsons-verlaesst-boston-im-streit/
Essen
Peter Theiler wird Übergangs-Intendant an Essener Oper
Eigentlich war der Schweizer 2024 in den Ruhestand gegangen – nach seine Intendanz an der Semperoper. Doch nun will Peter Theiler (69) bald für einige Zeit von der Elbe an die Ruhr pendeln. Er übernimmt im Sommer nächsten Jahres die Intendanz der Essener Oper und des Orchesters – übergangsweise für ein Jahr. Das teilte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen mit. Theiler starte bereits im kommenden Monat in beratender Funktion und werde für das Haus eine «Brücke in die Zukunft bauen». Der erfahrene Opernmann werde auch bei der Suche nach einer dauerhaften Intendanz nach seiner Übergangsspielzeit 2027/28 helfen.
NeueMusikzeitung/nmz.de.theiler
Detmold The Treckers: Wie kann sich der Einzelne gegen eine moralisch korrumpierte Gesellschaft wehren?
Sie glauben Gott und damit das Recht auf ihrer Seite, die Bewohner eines kleinen Dorfes an der Küste Cornwalls. Denn hier lebt man davon, leckgeschlagene Schiffe zu plündern: „Wreckers“, das sind die Strandräuber, die Schiffswracks und deren Ladung nach Strandrecht als ihr Eigentum deklarieren. Vorausgesetzt, es gibt keine Überlebenden der Havarie. Da muss man notfalls nachhelfen, so wie man auch tunlichst vermeidet, Leuchtfeuer zu setzen, die vor den Klippen warnen könnten. Als Gottes auserwählte Gemeinde darf man das. Es ist bestürzend, wie aktuell dieses Denkmuster in einer politischen Großwetterlage ist, die vermehrt auf das Recht des Stärkeren setzt.
https://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20252026/DT-the-wreckers.html
Feuilleton
Lieber Timothée Chalamet, krass, wie Sie die Klassik-Szene in den letzten 48 Stunden mit nur einem Satz auf die Palme gebracht haben.
»Ich möchte nicht in Bereichen wie Ballett oder Oper arbeiten«, haben Sie gesagt, »wo es heißt: Haltet das bitte irgendwie am Leben, obwohl sich eigentlich niemand mehr dafür interessiert«. Von der Met in New York bis zur Wiener Staatsoper ernteten Sie dafür in erster Linie Unmut.
https://backstageclassical.com/lieber-timothee-chalamet/
Stuttgart
Oper Stuttgart: Forum Ludwigsburg als Interimsspielstätte?
Die Stuttgarter Oper muss saniert werden. Als Ersatzspielstätte ist ein neues Gebäude nahe der Wagenhallen geplant. Doch nun hat Ludwigsburg einen Vorschlag gemacht. Das Forum am Schlosspark in Ludwigsburg als Ausweichspielstätte für die Stuttgarter Oper – diese Idee hat der Ludwigsburger Oberbürgermeister Matthias Knecht (parteilos) ins Spiel gebracht. Knecht hätte diesen Gedanken dem Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitgeteilt, sagte ein Sprecher der Stadt Ludwigsburg dem SWR am Freitag. „Die Beteiligten verabredeten, gemeinsam demnächst ein Gespräch zu diesem Thema zu führen“, so der Sprecher.
swr.de.aktuell
Köln:
„Le nozze di Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart (zweite Besprechung)
Gerade einmal zehn Jahre ist die nicht schlechte, aber letztlich etwas belanglose Inszenierung von Mozarts Figaro an der Kölner Oper her. Nun eine Neuproduktion, die weniger mit bahnbrechender Sichtweise auf das Stück, aber mit einer akkuraten Personenführung, feiner Psychologisierung und rasantem Spielwitz zu überzeugen vermag. Regisseurin Katharina Thoma interessiert sich weniger für die gesellschaftliche Brisanz der Vorlage dafür um so mehr für die emotionalen Verwerfungen ihrer Figuren.
Von Sebastian Jacobs
DerOpernfeund.de.figaro
THEATER MÜNSTER: A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM (EIN SOMMERNACHTSTRAUM)
Oper in drei Akten von Benjamin Britten
nach dem gleichnamigen Schauspiel von William Shakespeare
PREMIERE Samstag, 11.04.2026, 19.30 Uhr/ Großes Haus
Nach zwei Opernpremieren, bei denen ein „magischer“ Liebestrank als Ausgangspunkt für das Zusammenfinden der Liebespaare diente, ist das Mystische und Magische der nächsten Musiktheaterpremiere am THEATER MÜNSTER ein echter Chaosagent der Liebe. Denn in A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM philosophiert Benjamin Britten nicht über die metaphysische Essenz der Liebe oder über die lustigen und unerwarteten Wege, die zu ihr führen, sondern hinterfragt diese romantische Liebe aus seiner Perspektive als homosexueller Mann in der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Ist sexuelles Begehren mit dem Traum ewiger Treue vereinbar? Und wenn ja, wie? Die Suche nach Antworten darauf ist der gemeinsame Nenner aller vier ansonsten sehr unterschiedlichen Handlungsstränge in Shakespeares zeitloser Komödie Ein Sommernachtstraum: Shakespeares im zauberischen Feenreich angesiedelte festliche Komödie entpuppt sich als spielerisch zündelndes Nachdenken über die Abgründe menschlicher Sexualität und über die Ehe als Institution, die diese einhegen und erträglich machen soll.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Sprechtheater
Wien/ Akademietheater: Wie „Isidor“ bis 1938 in Wien glänzte –
Kupferbergs Roman im Akademietheater
DerStandard.at.story.3000000.isidor
Ausstellungen/Kunst: Kunstbiennale in Venedig will kulturelle „Waffenruhe“ ermöglichen
An der Biennale (von 9. Mai bis 22. November) beteiligen sich 99 Länder – deutlich mehr als 2024 mit 88 Staaten. Die Kunstbiennale in Venedig soll nach den Worten ihres Präsidenten Pietrangelo Buttafuoco eine Art kulturelle „Waffenruhe“ in einer von Konflikten geprägten Welt ermöglichen. Wo Kunst sei, gebe es Dialog, sagte Buttafuoco mit Blick auf die kommende Ausgabe der internationalen Ausstellung, die vom 9. Mai bis 22. November 2026 stattfindet. Daran beteiligen sich nach Angaben der Veranstalter 99 Länder – deutlich mehr als bei der Ausgabe 2024 mit 88 Staaten.
Kurier.at.ausstellungen
Medien
ORF
Schluss mit Beschimpfungen: ORF-Stiftungsrat verschärft Regeln
Ordnungsrufe, Redezeitlimits, mehr Disziplin: Der ORF-Stiftungsrat verschärft seine Spielregeln. Im Fokus steht FPÖ-Mandatar Peter Westenthaler.
Kurier.at.stiftungsrat
Gefahr Social Media?. Warum uns „Likes“ so leicht süchtig machen
https://www.krone.at/4063417
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Zwei iranische Kriegsschiffe dürfen ausländische Häfen ansteuern – wie reagieren die USA?: Indien und Sri Lanka erlauben zwei iranischen Kriegsschiffen, in ihren Häfen einzulaufen. Experten sind sich sicher: Der amerikanischen Marine sind die iranischen Fregatten unterlegen.
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Der Iran-Krieg verändert das Beziehungsgeflecht im Nahen Osten – eine Systemanalyse: Das Regime in Teheran strebte mit einem Netz von Verbündeten die Vernichtung Israels an. Jetzt droht der Islamischen Republik die Isolation. Die Türkei könnte von der Lage profitieren.
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Die Linkspartei hielt einen grossen Erfolg im Südwesten Deutschlands für sicher. Doch plötzlich steht er auf der Kippe Der Sprung in die Landesparlamente von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist in Reichweite für die Sozialisten. Aber es könnte äusserst eng werden.
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«Der Wirtschaftskollaps könnte sich als Achillesferse des iranischen Regimes erweisen»: Im Gespräch erklärt der Politologe Ali Fathollah-Nejad die Schwächen der Islamischen Republik – und wie der Nachfolger für den getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei bestimmt wird.
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Ein Leben im Untergrund: wie Israel im Krieg seine Spitäler unter die Erde verlagert: Wenn die Sirenen heulen, muss es schnell gehen: Israels Kliniken haben in den letzten Jahren ausgeklügelte Sicherheitskonzepte entwickelt, um den Betrieb unter Beschuss aufrechtzuerhalten. Ärzte, Pfleger und Patienten ziehen innert kurzer Zeit um.
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Meinungsfreiheit in Deutschland: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Jan Fleischhauer wegen einer ironischen Bemerkung: Der bekannte Journalist ist mit einem Strafverfahren konfrontiert. Sein Vergehen: ein Spruch zur Jugendorganisation der AfD. Der Fall wirft einmal mehr die Frage nach dem Zustand der Redefreiheit auf.
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Politischer Vorstoss zu rotem Penis sorgt für rote Köpfe: Der Berner Wappenbär soll zensiert werden: Ist es noch zeitgemäss, in Schweizer Kantonswappen männliche Tierglieder abzubilden? Ein Politiker der Grünliberalen schlägt eine geschlechtsneutrale Anpassung des Berner Wappentiers vor.
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Die selbst inszenierte moralische Überlegenheit der Grünen hält der Realität nicht stand: Wenige Tage vor der Wahl verbreitete eine Grünen-Abgeordnete einen Videoclip mit dem CDU-Spitzenkandidaten von Baden-Württemberg, Manuel Hagel. Sie wirft ihm Sexismus vor. Doch der Zeitpunkt der Veröffentlichung lässt tief blicken.
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Gewaltige Sprengstoff-Explosion bei Illnau-Effretikon – weitere Detonationen möglich und Dutzende von Schadensmeldungen: Auf dem Gelände einer Versuchs- und Sprenganlage ist es am Mittwochmittag zu einem Unfall gekommen. Auf dem Areal werden normalerweise geplante Detonationen durchgeführt. Die Arbeiten der Polizei dauern an.
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Bundeskanzler Merz auf einer Mission Impossible in Peking: Bei seinem Austausch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang pocht Friedrich Merz auf faire Handelspraktiken und prangert den schwachen Wechselkurs der chinesischen Währung an. Chinas Regierungschef reagiert mit Belehrungen.
Jetzt Lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich/ SPÖ-Parteitag
Babler übersteht mit 81,5 Prozent die rote Prüfung
Ein Parteitag zwischen Solidarisierungseffekt und Streichkonzerten – und am Ende konnte Andreas Babler aufatmen: Mit respektablen 81,5 Prozent wurde er erneut zum SPÖ-Parteichef gewählt. Obwohl der Vizekanzler als einziger Kandidat zur Abstimmung stand, war der Druck im Vorfeld hoch gewesen. In seiner Rede rang Babler am Vormittag noch emotional um Stimmen … Der Parteitag zum Nachlesen.
https://www.krone.at/4069210
Österreich
Spritpreise: Autoclubs fordern Regierung zum Handeln auf
BWB-Bericht sah schon 2022 „deutlich höhere Gewinnmargen bei den Raffinerien“. Auch jetzt sehen viele „Abzocke“ beim Sprit: Diesel gestern bei 1,829 Euro, Benzin bei 1,689 Euro. In Nachbarländern deutlich günstiger! Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) lässt die aktuellen Preissteigerungen bei den Treibstoffen prüfen. Erste Ergebnisse soll es bis Ende März geben. Doch neu ist das nicht. Eine Sonderprüfung hatte der Minister bereits Ende Jänner angekündigt. Gleichzeitig verwies er damals darauf, dass der Treibstoffmarkt zuletzt mehrfach untersucht wurde, unter anderem von der Preiskommission, aber auch von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).
oe24.at.benzinpeise
Sport. Autorennsport/ Formel 1
GP von Australien: Doppelsieg für Mercedes, Aufholjagd von Verstappen
Mercedes hat zum Auftakt der neuen Regelära in der Formel 1 einen souveränen Doppelsieg eingefahren. WM-Favorit George Russell setzte sich am Sonntag im Grand Prix von Australien in Melbourne vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli durch. Zweite Kraft waren die Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton auf den Plätzen drei und vier. Weltmeister Lando Norris wurde im McLaren Fünfter, Red-Bull-Star Max Verstappen fuhr von Startplatz 20 auf sechs nach vorne.
https://www.krone.at/4069781
Loriots Villa hat neuen Besitzer – es ist Günther Jauch!
Das frühere Zuhause von Humorist Loriot am Starnberger See hat einen neuen Besitzer. Nach Informationen der deutschen „Bild“-Zeitung gehört die Villa nun TV-Moderator Günther Jauch.
oe24.at.loriot-Villa
Wien/Schweizerhaus
„Krone“ enthüllt: Über 6 Euro? Das kostet Krügerl im Schweizerhaus
Die Zeit bleibt im größten Biergarten des Landes stehen – zumindest bei der Teuerung: Denn der Krügerl-Preis im weltberühmten Schweizerhaus im Wiener Prater ist heuer eine schöne Überraschung fürs Geldbörsel. Die „Krone“ lüftet eine Woche vor der Eröffnung das bestgehütete Geheimnis der Hauptstadt.
https://www.krone.at/4068162#cxrecs_s
Pöbel-Boss: Warum ein furchtbarer Chef dein bester Lehrer ist
Inkompetent, pöbelnd, kontrollsüchtig: Schlechte Vorgesetzte sind statistische Normalität. Doch wer das Büro-Martyrium überlebt, absolviert unfreiwillig die härteste Führungsschule der Welt. Ein Plädoyer für den Lerneffekt des Grauens. Ein Morgen im Büro. Die Kaffeemaschine zischt noch, da schneidet eine Stimme durch den Raum, die keine Widerworte duldet. Dein Chef steht über deinem Entwurf, das Gesicht eine Maske aus herablassender Ungeduld. „Das“, sagt er, laut genug für das gesamte Großraumbüro, „ist das Schlechteste, was ich je gesehen habe.“ Keine Analyse, kein Vier-Augen-Gespräch, nur die nackte Demontage vor versammelter Mannschaft.
abc.de.poebel.boss
Ich wünsche einen schönen Sonntag!
A.C.

