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8. FEBRUAR 2026 . Sonntag

08.02.2026 | Tageskommentar

 

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Wiener Staatsoper: LUISA MILLER-Premiere: Ein Debakel . Quousque tandem abutere, Roscic, patientia nostra? Wie lange wollen Sie uns wirklich noch quälen?

WIEN / Staatsoper: LUISA MILLER von Giuseppe Verdi
Premiere: 7. Februar 2026

Alles aussteigen!

Die schäbige Straßenbahn-Haltstelle, die am rechten Bühnenrand steht, erinnert an Zeiten, als es noch Schaffner gab, die an der Endstation „Alles aussteigen!“ riefen. Was die neue „Luisa Miller“-Produktion der Wiener Staatsoper betrifft, so kann man Opernfreunden nur dringend empfehlen, gar nicht erst einzusteigen. In diesem Fall erfüllt eher eine Radioübertragung alle Bedürfnisse. Denn von „Luisa Millier“ (wir wissen schon, Schillers „Kabale und Liebe“ für Verdi in die Tiroler Berge versetzt, aber noch immer die Geschichte von gesellschaftlichen Brüchen, die Hilflosigkeit der Armen und die perfide Rücksichtslosigkeit der Reichen) keine Spur…

...Quousque tandem abutere, Roscic, patientia nostra?

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Wiener Staatsoper: 7.2. 2026 Premiere LUISA MILLER

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Wenn der Regisseur Opern hasst

Philipp Grigorian, russischer Theaterregisseur, mit Referenzen aus Wuppertal und Gießen, wurde an die Wiener Staatsoper engagiert, um die an diesem Haus zuletzt im Jahre 1990 aufgeführte Luisa Miller nach Schillers „Kabale und Liebe“ neu zu inszenieren. Das Ergebnis: Ein sinnbefreites Augenkrankheiten verursachendes Desaster, natürlich „nur“ zweitplatziert im Ranking der missglückten Inszenierungen dieser Intendanz nach dem unschlagbaren Don Carlo, ähnlich erfreulich wie Tristan und Lohengrin. Er versteht Verdis 1849 uraufgeführtes Melodramma tragico offensichtlich als Parodie und lässt kein Klischee aus,

Zum Premierenbericht von Sabine Längle

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Wiener Staatsoper: 07.02.2026   SO   „Luisa Miller“ – Premiere

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Freddie De Tommaso, Nadine Sierra, George Petean. Foto: Dem Trailer entnommen

Nun also Verdi, dieses Mal hat es seine kostbare, aber sträflich unterschätzte Oper „Luisa Miller“ erwischt. Man ist es eigentlich leid, immer öfter von misslungenen Produktionen zu schreiben, aber wie sonst sollte man die hilflosen Versuche, ein Werk „neu zu interpretieren“ beurteilen? Dass es Eifersucht, Leidenschaft, Ränke und Zwietracht zu allen Zeiten gab und noch gibt, ist unbestritten. Dass man Werktreue nicht achtet, sondern nach Aufmerksamkeit giert, indem man Unsägliches auf der Bühne zeigt, ebenso. 

Zum Premierenbericht von Johannes Marksteiner

„Luisa Miller“ an der Staatsoper: Ein quietschbuntes Drama
„Luisa Miller“ mag nicht die berühmteste Verdi-Oper sein, aber für manchen Kenner gilt sie dennoch als eines der herausragenden Werke des italienischen Meisters. Am Samstagabend kehrte das 1849 uraufgeführte Stück nach mehr als drei Jahrzehnten wieder auf die Bühne der Wiener Staatsoper zurück – in einer Inszenierung des des exil-russischen Hausdebütanten Philipp Grigorian. Dieser sorgte beim Publikum mit seiner Neuinterpretation allerdings für gemischte Gefühle.
puls24.at.luisamiller

„Luisa Miller“: Verschollenes Meisterwerk feiert Premiere in Wien
01:19 Min.ZIB & Info. Kurzvideo
Die Wiener Staatsoper holt ein lange verschollenes Meisterwerk zurück: Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ wird nach 35 Jahren erstmals wieder am Haus gezeigt. Das Werk, inspiriert von Schillers „Kabale und Liebe“, gilt als Schlüsseloper in Verdis Schaffen. Premiere war am Samstagabend. Die Wiener Staatsoper holt ein lange verschollenes Meisterwerk zurück: Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ wird nach 35 Jahren erstmals wieder am Haus gezeigt. Das Werk, inspiriert von Schillers „Kabale und Liebe“, gilt als Schlüsseloper in Verdis Schaffen. Premiere war am Samstagabend.
https://on.orf.at/video/14310414/16031935/luisa-miller-verschollenes-meisterwerk-feiert-premiere-in-wien

Wenn Ihnen danach ist, können Sie kurze Ausschnitte aus der Luisa Miller-Produktion sehen. Wenn Ihnen nicht danach ist, haben Sie Gespür bewiesen! 

Auszug aus den ersten Kritiken der Berufspresse:
Die Inszenierung (Philipp Grigoryan)
Die Regie von Philipp Grigoryan stieß bei Kritik und Publikum auf massive Ablehnung: 
Optik: Die Bühne wurde als „quietschbunt“ und visuell überladen beschrieben.
Konzept: Kritiker nannten die Umsetzung „unfreiwillig komisch“ und sprachen von einem „Albtraum“. Der Kurier titelte drastisch mit „Endstation Floridsdorf“ und berichtete von lautstarken Buhrufen für das Regieteam.
Stil: Die Darstellung wurde als „unsäglich“ empfunden, wobei einige Rezensenten dem Regisseur gar einen „Hass auf die Oper“ unterstellten. 
 
 Musikalische Leitung und Besetzung
Musikalisch gab es deutlich positivere Aspekte, auch wenn die Inszenierung die Leistungen teils überschattete:
Dirigat: Michele Mariotti wurde für seine Interpretation gelobt, die versuchte, die Emotionen der Partitur herauszuarbeiten.
Sänger: Das Ensemble bestand aus hochkarätigen Namen wie Nadine Sierra (Luisa), Freddie De Tommaso (Rodolfo) und Roberto Tagliavini (Il conte di Walter). Trotz der gesanglichen Qualität blieb das Gesamterlebnis durch die szenische Gestaltung für viele Beobachter unbefriedigend. 
 
 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Produktion zwar musikalisch solide bis glänzend besetzt war, die Wiener Staatsoper mit dieser Inszenierung jedoch einen schweren Stand beim Premierenpublikum hatte. 
 
München/ Bayerische Staatsoper: Heute Premiere „Faust“ 

FAUST✨
Verführung, Zweifel, Liebe – und ein Pakt mit dem Teufel. Charles Gounods Opernklassiker in einer Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper: bildstark, emotional und hochaktuell.😈🔥
Mehr Eindrücke in Fausts Welt zwischen Sehnsucht und Abgrund bekommt ihr hier! 👀
✨Premiere: 8.Februar.2026
Weitere Termine: 13., 16., 19., 22., 27.Februar.2026 sowie am 24., 30. Juli. 2026
Heute auf Arte-Concert- https://www.arte.tv/de/videos/130498-000-A/charles-gounod-faust/

faust

ZU FACEBOOK

München/ Bayerische Staatsoper
„Ich habe alle angequatscht“: Jonathan Tetelman singt in München Gounods Faust
Selbstbewusst, souverän, charismatisch und mit Entertainer-Qualitäten: Jonathan Tetelman wird in der Opernszene hoch gehandelt. An der Bayerischen Staatsoper ist er nun in Gounods „Faust“ zu erleben. Eine Begegnung. Es ist die berühmteste Anmache der Literaturgeschichte. „Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, meinen Arm und Geleit ihr anzutragen?“ Er: Faust. Sie: Gretchen. Das Ergebnis ist bekannt. Ein uneheliches, später ertränktes Kind, dazu ein schuldbeladener Lover plus die himmlische Erlösung für die Missbrauchte.
Muenchner Merkur.de

Tenor Jonathan Tetelmann vor seinem Auftritt beim Semperopernball: „Oper ist für mich wie Religion“
In „Tosca“ stand der bekannte Sänger vor Jahren erstmals auf der Bühne der Semperoper. Er liebt das Haus und das Orchester. Dass er nun beim Ball singen darf, freut ihn deshalb umso mehr. Allein ist er nicht nach Dresden gekommen.
saechsische.de. semperopernball

BERLIN Komische Oper im Schillertheater LADY MACBETH VON MZENSK, erste Aufführung nach der Premiere; 6.2.2026

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Foto: Monika Rittershus

Alles im Leben dreht sich um Sex, nur nicht der Sex. Der dreht sich um Macht“. Oscar Wilde zugeschrieben

Sie saufen, sie rammeln und vergewaltigen, sie prügeln. Vielleicht sind sie einsam, vielleicht ist ihnen auch nur sterbenslangweilig. Aber so wie Shostakovich und sein Librettist Alexander Preis die Männer in des Komponisten zweiter Oper zeichnen, ist das an unappetitlicher Grauslichkeit nicht zu überbieten. Ein Bild der Verrohung von Sitten und zivilisatorischem Miteinander aus dem Zarenreich sollte es zeigen, traf aber natürlich auch mitten ins Herz des entmenschlichten Gulag-Stalinismus.

Der prüde Stalin kam, sah und dekretierte 1936, zwei Jahre nach der erfolgreichen Uraufführung ließen die Parolen „Chaos statt Musik“ sowie „Getöse, Geknirsch und Geschrei“ als „Prawda“-Headline und Zitat weit über die Oper hinaus die Kunstwelt erzittern. Die Reaktion der Reaktionären wurde zum Sinnbild autoritären Kulturkampfes überhaupt. Auf jeden Fall wirkte der oberste Bannspruch: Für 27 Jahre verschwand das Werk von den Spielplänen der Sowjetunion…

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Salzburg
Machtkampf in Salzburg: Stürzt der König über eine Intrige?
Gelbe Karten, Lügenvorwürfe, Jedermann-Moment: Was wird da gerade bei den Salzburger Festspielen geboten? Wer kämpft hier gegen wen? Und vor allem: Steckt eine Intrige dahinter? „Machtkampf bei den Salzburger Festspielen“, titelte der Bayerische Rundfunk schon vor drei Jahren. Damals wurde das schlechte Verhältnis zwischen dem Festspiel-Intendanten Markus Hinterhäuser und der neuen Festspielpräsidentin Kristina Hammer öffentlich. Hammer, die im November 2021 vom Kuratorium als Nachfolgerin der wegen ihrer kulturpolitisch geschickten Umtriebigkeit geschätzten Helga Rabl-Stadler präsentiert wurde, musste im direkten Vergleich blass und blauäugig wirken.
FrankfurterAllgemeine.net.salzburger.machtkämpfe

Graz
„Wozzeck“-Premiere an Grazer Oper
Am 13. Februar erstmals Alban Bergs packende Story auf der Bühne. Generationen von Maturanten in den Mittelschulen durften/mussten sich im Unterricht mit Georg Büchners Dramenfragment auseinandersetzen. Nun kommt Georg Büchners packende Story zwischen Drama, Mordfall und Sozialstudie in der Oper von Alban Berg wieder auf eine Grazer Bühne. Dieser revolutionierte 1925 damit die Operntradition.
https://www.klippmagazin.at/kultur-1/wozzeck-premiere-an-grazer-oper

Stuttgart: Die Meistersinger von Nürnberg“. Premiere-Echo: Kritiker besprachen die Premiere direkt am Premierentag, wobei der Fokus auf der aktuellen, inhaltlichen Lesart des Regieteams lag.

Detaillierte Kritiken zu den einzelnen Gesangsleistungen und dem genauen szenischen Ablauf (Bühnenbild/Kostüme) der 2026er-Produktion lagen unmittelbar nach der Premiere vom 7. Februar 2026 noch in der Zusammenfassung vor. Erste Berichte ordnen die Produktion als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Werk ein.
Meistersinger-Kritik bereits online! https://onlinemerker.com/stuttgart-staatsoper-die-meistersinger-von-nuernberg-premiere/
Linz: Sa., 7. Februar 2026: LINZ (Musiktheater): Giacomo Puccini, Turandot (mit Berio-Finale)
Die Linzer „Turandot“ ist insofern eine Besonderheit, als sie mit Luciano Berios 2002 uraufgeführtem Finale gespielt wird, und obzwar ich diese Oper am liebsten unvollendet hören würde (also Schluss nach Liùs Tod), finde ich den Berio-Schluss hörenswert, denn er ist deutlich weniger banal als das übliche Alfano-Finale und verklingt recht still (was Puccini angeblich wollte, aber „nichts Genaues weiß man nicht“); er verbindet „moderne“ Musik mit Puccini-Zitaten, meiner Meinung nach auf eine sehr gelungene Art. Mir ist klar, dass es wegen der Aufführungsrechte noch lange dauern wird, bis sich Opernhäuser diesen Schluss großflächig leisten können, aber wenn es so weit ist, sollte man sich seiner erinnern und ihn öfter als derzeit aufführen, der Gesamteindruck dieser Oper gewinnt nämlich durch das nicht so plakative Berio-Finale.
forumconbrio.com

Mit Wagners «Ring» nach New York : Orchester der Oper Zürich debütiert in den USA an der Carnegie Hall

 Im März 2027 wird das Opernhaus Zürich sein Debüt in den Vereinigten Staaten feiern und Richard Wagners «Der Ring des Nibelungen» in einen der weltweit renommiertesten Konzertsäle bringen. Der komplette «Ring»-Zyklus wird in konzertanter Form erstmals in der Geschichte der Carnegie Hall aufgeführt.

Vom 18. bis 23. März 2027 debütiert das Orchester der Oper Zürich mit dem vierteiligen «Ring»-Zyklus in New York. Geleitet werden die Aufführungen von Gianandrea Noseda, Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Der gebürtige Italiener interpretiert Wagners Tetralogie gemeinsam mit einer hochkarätigen internationalen Besetzung, die eigens für diese Konzertreihe zusammengestellt wurde. Zu den Solistinnen und Solisten zählen unter anderem Michael Volle (Wotan / Der Wanderer), Klaus Florian Vogt (Siegfried und Siegmund) sowie Camilla Nylund (Brünnhilde). Gianandrea Noseda, seit August 2021 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, setzte einen international vielbeachteten künstlerischen Meilenstein, als er im Mai 2024 zwei komplette «Ring»-Zyklen in einer Neuinszenierung dirigierte. Ein Ereignis, das von der internationalen Kritik einhellig gefeiert wurde.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Regensburg
Joseph-Beer-Operette „Polnische Hochzeit“ in Regensburg
Sendung „Fazit“/ Audio von Jörn Florian Fuchs (6,38 Minuten)
deutschlandfunk.de,audio

Winterspiele in Italien
Italien feiert Olympia-Eröffnung als knallbunte Oper
Olympia als ganz große Oper: Mit einem dreistündigen Spektakel in buntesten Farben haben die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d’Ampezzo begonnen. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella erklärte die Spiele um 22.51 Uhr feierlich für eröffnet. Damit sind die Wettbewerbe nach einer Pause von 20 Jahren wieder zurück in den Alpen. Bis zum Sonntag in zwei Wochen kämpfen 2.900 Athletinnen und Athleten aus mehr als 90 Ländern um Gold, Silber und Bronze.
LZ.de,ueberregional

Tag der offenen Tür bei den Tiroler Festspielen Erl mit Konzert für Tirol am 20. Juni 2026

• Spannende „Blicke hinter die Kulissen“ im Festspielhaus und im Passionsspielhaus Erl
• Führungen, Workshops, Kinderprogramm u. v. m.
• Konzert für Tirol mit Jonas Kaufmann als Sprecher in Prokofjews Musikmärchen Peter und der Wolf
• Eintritt frei

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Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Zwickau: Einer von beiden wird der neue Generalmusikdirektor am Theater
Das Theater Plauen-Zwickau befindet sich auf der Zielgeraden bei der Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor. In der engeren Auswahl sind noch die Dirigenten Ektoras Tartanis und Stefan Neubert, wie das Theater am Freitag mitteilte. Beide werden sich demnächst dem Publikum, den Clara-Schumann-Philharmonikern und den Entscheidungsgremien präsentieren.Stefan Neubert dirigiert ein Konzert Anfang April in Plauen und Zwickau, Mitte Mai folgt Ektoras Tartanis. Nach den Auftritten wird entschieden, wer die Stelle bekommt
radio.zwickau.de

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Ektoras Tartanis                                                Stefan Neubert.   Fotos: Theater Zwickau

Wissenschaft

Wie groß ist das Universum? Die Antwort auf diese Frage können wir einfach nicht verstehen
Wir nehmen uns in vieler Hinsicht viel zu wichtig – und in anderer Hinsicht nehmen wir uns nicht wichtig genug. Schaut man sich den Zustand der Menschheit und der Erde an, angefangen beim Klimawandel bis hin zu Gefahren wie einem Atomkrieg, sollten wir uns wirklich bemühen, eine lebenswerte Erde zu erhalten. Ist Dynamik der ständigen Ausdehnung verantwortlich dafür, dass man davon spricht, dass das Universum unendlich groß ist?“Stell dir das Größte vor, was du dir vorstellen kannst, und dann stell dir noch etwas Größeres vor. Und dann stell dir vor, es ist unvorstellbar größer als das. Das ist immer noch viel zu klein.“
https://www.gmx.net/magazine/wissen/weltraum/antwort-frage-verstehen-41867504

 

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

«Im Jahr 2033 könnte die AfD die Mehrheit holen. Einige werden betonen, dies sei exakt 100 Jahre nach der Machtergreifung der Nazis», sagt der Ökonom Stefan Legge: Die Bundestagswahl 2025 war ein Desaster für die etablierten Parteien. 2029 droht die nächste Niederlage. Und spätestens 2033 könnte die AfD an die Macht kommen. Ein Interview über drei Zukunftsszenarien der deutschen Demokratie.
Jetzt lesen
 Besuch in Moskau: Ignazio Cassis nimmt als OSZE-Präsident den Dialog mit Russland wieder auf
Die Schweiz will die Krise der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit für Europa überwinden und sie so ins Spiel bringen für eine mögliche Waffenruhe in der Ukraine. Aussenminister Cassis ortet in Moskau immerhin Gesprächsbereitschaft.
Jetzt lesen
 Keine Versicherungen oder Hafendienste mehr für russische Schiffe: Neues EU-Sanktionspaket zielt auf Öl und Gas: Die Betreiber von russischen Tankern fälschen gemäss EU-Staaten Dokumente, um den Ölpreisdeckel zu umgehen. Ein neuer Mechanismus soll dem nun einen Riegel schieben.
Jetzt lesen
 Jahrelange Nähe zu Epstein: Mandelson wird zum Problem für Starmer: Der britische Regierungschef musste zugeben, dass er über die Vergangenheit seines früheren Parteikollegen Peter Mandelson zu grosszügig hinweggeschaut hat. Die Empörung darüber in der Labour-Partei ist gross – doch vorerst hat Starmer wohl wenig zu befürchten.
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 Über ein Wiedersehen würde er sich freuen, sagte der Milliardär zu Jeffrey Epstein: «Vorausgesetzt, du bringst deinen Harem mit!»: Die Epstein-Files zeichnen das Sittenbild einer moralisch verkommenen Elite. Doch bei aller Abscheu über das Gebaren des Geldadels stellt sich auch die Frage: War es sinnvoll, die Dokumente zu veröffentlichen?
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Moskau erlebt den kältesten Winter seit langem – und findet mit dem grossen Schnee ein wenig zu sich selbst: Auch in Russland ist der Winter nicht mehr das, was er einmal war. Doch dieses Jahr herrscht Ausnahmezustand: Schnee, Eis und Kälte bringen Moskau ausser Atem – und schaffen zugleich eine Entspanntheit, wie es sie in der späten Sowjetzeit noch gab.
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Bloss noch die Mumien von Verdi und Puccini? In Italien gerät die Oper in die Fänge der Politik: Beatrice Venezi soll künftig das traditionsreiche Gran Teatro La Fenice in Venedig leiten. Bekannt wurde die Dirigentin nicht durch ihr künstlerisches Wirken. Aber sie passt ins Reformkonzept der Regierung von Giorgia Meloni.
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 Bei der «Washington Post» sind rund 300 Kündigungen vorgesehen: Bei der traditionsreichen Zeitung von Tech-Milliardär Jeff Bezos soll einem Drittel der Belegschaft gekündigt werden.
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«Es flogen Aschenbecher» – die Eislauf-Ikone Marika Kilius gab als Zwölfjährige in Cortina d’Ampezzo ihr Olympiadebüt: Schon als sie 1956 ins Rampenlicht trat, weckte Marika Kilius Emotionen. Die Deutsche begann früh, heimlich zu rauchen. Fuhr ohne Führerschein Auto. Und mag mit knapp 83 Jahren eine dritte Hochzeit nicht ausschliessen.
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Wunden lecken im Warschauer Plattenbau – Dorota Maslowska erzählt einmal mehr grandios vom Polen der Gegenwart: Mit unerhörter Dichte und in jagendem Rhythmus entwirft Dorota Maslowska existenzielle Schieflagen und Empfindungen, die Bände sprechen, in einem berstend vollen Buch von nur 150 Seiten. Die Schärfe ihres Blicks aber sollte man nicht mit Zynismus verwechseln.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Epstein und die Deutsche: Manchmal schrieben sie sich minütlich
In den Epstein-Files finden sich Tausende Namen. Die meisten tauchen nur einmal auf – in Terminlisten, in beiläufigen Mails, ohne erkennbare Beziehung. Eine Deutsche hinterlässt aber über Jahre eine Spur, die von enger Freundschaft zeugt. Meist sind die E-Mails unspektakulär: Es geht darin um Terminanfragen, Reisepläne, Gefälligkeiten. Manchmal ist der Inhalt banal, nie strafbar. Und dennoch sind die Mails brisant. Sie zeigen, dass eine deutsche Unternehmerin eng mit Jeffrey Epstein verbunden war. Nicole Junkermann tauschte sich über Jahre regelmäßig mit dem schwerreichen US-Amerikaner aus – persönlich, strategisch, über Projekte, Netzwerke und private Fragen.
t.online.de.epstein

Protest eingelegt
„Inakzeptabel!“ Streit um Olympia-Queen eskaliert
Große Aufregung um Jutta Leerdam: Die „Olympia-Queen“ hätte nach ihrem 1000-Meter-Training eigentlich mit der gesamten niederländischen Presse sprechen sollen. Doch die Eisschnellläuferin hatte einen anderen Plan. Vor ihrem Antreten bei den Olympischen Spielen war Jutta Leerdam der Presse aus dem Weg gegangen. Als Reaktion legte der niederländische Journalistenverband (NSP) offiziellen Protest beim Team ein. „Das ist unangemessen, inakzeptabel, eines Teams unwürdig und zeugt von wenig Respekt vor den niederländischen Medien und insbesondere der niederländischen Öffentlichkeit“, hieß es.
https://www.krone.at/4039474

Jutta Leerdam ist jene Dame, die per Privatflugzeug nach Cortina angereist kam. Nun brüskiert sie auch noch die niederländische Presse (für alle Nicht-Niederländer ist sie uninteressant, derer braucht sie sich nicht erwehren! Jutta Leerdam hilft nur der Olympiasieg, andernfalls wird sie die heimische Presse zerreissen. Soll man Mitleid haben?

Olympische Winterspiele
Schweizer rast zu Gold
ÖSV-Abfahrer gehen bei Olympia-Spektakel leer aus. Österreichs Herren sind bei der Olympia-Abfahrt in Bormio am Samstag leer ausgegangen. Gold schnappte sich der Schweizer Franjo von Allmen. Dahinter landeten die Italiener Giovanni Franzoni (+0,20 Sekunden) und Dominik Paris (+0,50) auf den Plätzen zwei und drei. Der Schweizer Superstar Marco Odermatt (+0,70) blieb als Vierter ohne Medaille in der Königsdisziplin. Als bester Österreicher landete Vincent Kriechmayr (+0,77) auf Rang sechs. Knapp dahinter landete Daniel Hemetsberger (+0,97).
https://www.krone.at/4038044

Gestern erlebte nicht nur die Wiener Staatsoper ein Debakel, auch Österreichs Ski-Asse konnten keinen zählbaren Erfolg verbuchen! Während ich für die Staatsopernzukunft auch nicht rosig sehe, bin ich sicher,  dass es für die Ösis-Sportler noch Goldene geben wird.  Wir sind ja nicht nur ein Operettenstaat, sondern auch eine Wintersport-Nation!

Heutige Olympiaabfahrt der Damen: Lindsey Vonn ist bei ihrem Comeback schwer gestürzt. Zu Sturz kam auch Österreichs Nina Ortlieb. Olympiasiegerin wurde die US-Amerikanerin Brezzie Johnson vor der Deutschen Emma Aicher

Verbringen Sie einen schönen Tag!

A.C. 

 

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