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8. APRIL 2026 – Mittwoch

08.04.2026 | Tageskommentar

Die wichtigste Meldung des Tages hat nichts mit Oper zu tun:

Kurz vor Ende des Ultimatums: USA und Iran einigen sich auf Waffenruhe
Kurz vor Ablauf des Ultimatums haben sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Zudem öffnet der Iran die Straße von Hormus.
Kurier.at.waffenruhe

 

 

Salzburg
Karin Bergmann wird neue Festspielintendantin
Die Salzburger Festspiele bekommen erstmals eine Intendantin: Karin Bergmann soll interimistisch die Nachfolge von Markus Hinterhäuser antreten. Das gab das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Dienstagnachmittag bekannt. Der Beschluss im Kuratorium war einstimmig. Bergmann wird damit ab sofort zur Interimsintendantin bestellt. Dem Beschluss gingen laut Aussendung des Kuratoriums in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche voraus. Der Beschluss im Kuratorium war einstimmig. Bergmann wird damit ab sofort zur Interimsintendantin bestellt. Dem Beschluss gingen laut Aussendung des Kuratoriums in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche voraus.
Bergmann wird neue Festspielintendantin – salzburg.ORF.at

Es ist eine Interimslösung – aber Provisorien halten sich in Österreich besonders lang. Hat sie sich diesmal ordnungsgemäß beworben?  Oder gilt diese Bedingung für das Kuratorium nicht? Oder wäre eine Bewerbung auch als Schauspielchefin nicht zwingend erforderlich gewesen? So ist es nämlich!  Eine Kabarettnummer?

Leserin W.B. dazu: Diese Position war nicht auszuschreiben sondern mehr eine „Angebotseinholung“…. Wie immer, wenn ein Mann das Ding verbockt hat, kommt eine Frau und macht Ordnung, von ORF bis DB, immer dasselbe Lied. Hinterhäuser hatte recht, die Frau ist gut, aber an der Spitze und nicht unter seiner Fuchtel!!! Viele Jahre Stellvertreterin von Bachler, werden die beiden die Interimsplanungen, die auch die Osterfestspiele betreffen, schön gemeinsam auf die Spur bringen. Eine wahrhaft kluge Entscheidung; man muss die Entscheider auch mal loben.  Zitat Ende

Wiener Staatsoper: Heute Kartenaktion für „Wozzeck“ am Donnerstag, 9.4.2026

Für »WOZZECK« am Donnerstag, den 09.04.2026 steht ein Kontingent von 50 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Mittwoch, den 08.04.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper

PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

Wien/ Staatsoper
Symposium Wozzeck 100
Ge­mein­sam mit der mdw ver­an­stal­tet die Wie­ner Staats­oper das Sym­po­si­um »woz­. Vom 8. bis 11. April gibt es ein dich­tes Ta­gungs­pro­gramm, das sich mit Bergs Wozzeck, aber dar­über hin­aus auch mit dem Mu­sik­thea­ter die­ser Zeit viel­schich­tig aus­ein­an­der­setzt. Nam­haf­te Re­fe­ren­tin­nen und Re­fe­ren­ten sind zu er­le­ben, viel­fäl­ti­ge The­men­fel­der wer­den be­han­delt. Ta­gungs­ort sind die mdw (8., 10., 11. April) und der Gus­tav-Mah­ler-Saal der Wie­ner Staats­oper (9. April). Für den 9. April sind kosten­lose Zähl­kar­ten sowohl on­line als auch an den Bundes­theater­kassen er­hält­lich. Das voll­ständige Pro­gramm des Sym­posiums fin­det sich auf der Website der mdw.
WienerStaatsoper.at

Bilanz der zweiten Ostersaison der Tiroler Festspiele Erl unter Intendant Jonas Kaufmann

• Wiederaufnahme des Parsifal begeistert aufgenommen
• Über 3.500 Besucher:innen in Oper und Konzert, 96 Prozent Auslastung
• Insgesamt rund 4.000 Karten verkauft
Erl, am 7. April 2026
Einen großen Publikumserfolg verzeichnete auch die zweite Ostersaison unter der Intendanz von Jonas Kaufmann, die am gestrigen 6. April 2026 zu Ende ging. Die beiden Opernvorstellungen und die drei Konzerte wurden von über 3.500 Personen besucht und waren somit zu 96 Prozent ausgelastet.
Auch das Familienkonzert Wagnis Wagner lockte viele Zuschauer:innen an: Rund 500 Kinder und Erwachsene besuchten am Ostermontag die unterhaltsame musikalische Reise durch das Leben des Komponisten. Insgesamt wurden rund 4.000 Karten verkauft.
In der Wiederaufnahme der Parsifal-Produktion von Regisseur Philipp M. Krenn aus dem Vorjahr überzeugte die nahezu komplett neue Solistenbesetzung. Jamez McCorkle gab sein gefeiertes
Rollendebüt als Parsifal. Ricarda Merbeth erntete für ihre energiegeladene, erste szenische Darstellung der Kundry großen Applaus. Umjubelt wurden die Rollendarstellungen von René Pape als Gurnemanz, Michael Nagy als Amfortas und Audun Iversen als Klingsor sowie die musikalischen Leistungen des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl und ihres Chefdirigenten Asher Fisch.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ 

STRALSUND / DON GIOVANNI in 90 Minuten
4.4. 2026(Werner Häußner)

Bryndís Guðjónsdóttir, Thomas Rettensteiner, Alexandru Constantinescu. Foto: Peter van Heesen

Donna Anna berichtet: Allein im nächtlichen Zimmer ist sie dem Übergriff eines unbekannten Mannes ausgesetzt, befreit sich mit äußerster Kraft, ruft vergeblich um Hilfe … Jetzt überwältigt sie die Wucht ihrer Erlebnisse: Die Ouvertüre setzt ein. Zu Mozarts düsterem Adagio, zum erregungsgeladenen Allegro verselbständigen sich ihre Gedanken. Im Hintergrund erscheint ein Auge, immer wieder schreiten Beine mit Stöckelschuhen durch das Bild. Das Schwarz-Weiß der Videos verstärkt die Distanz, lässt die Bilder zu Fetzen von Traum-Sequenzen gerinnen…

Zum Bericht von Werner Häußner

4.4.2026- Tiroler Festspiele Erl Ostern 2026 „Sacred Concert“ von Duke Ellington- Festspielhaus Erl.

Ein künstlerisches Bekenntnis zu Glaube, Hoffnung und Menschlichkeit!

Copyright: Scheffold-Media

Am Karsamstag war im Festspielhaus Erl ein geistliches Konzert der ganz besonderen Art zu erleben. Zunächst präsentierte der Bachchor Salzburg unter der, mit temperamentvoller Verve erfüllten, musikalischen Leitung von Michael Schneider ein Vokalwerk des finnischen Komponisten und Pianisten Jukka Linkola (*1955) „The Fulfillment of Love“, ein Auftragswerk des Bachchors Salzburg.

Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen 

Osterfestspiele wurden heuer gestürmt
Die Salzburger Osterfestspiele gehen mit einer letzten Vorstellung von Richard Wagners „Rheingold“ zu Ende. Alle drei Vorstellungen der Oper waren ausverkauft, und auch mit dem Konzertprogramm konnte eine Auslastung von 97 Prozent erzielt werden.
https://salzburg.orf.at/stories/3348906/

Salzburg: Meister der Königsdisziplin
Unter all den heuer zu Ostern gezeigten Möglichkeiten, musikalisch intim miteinander zu kommunizieren, bewiesen die Berliner Philharmoniker am Karfreitag mit Mozart und Schostakowitsch, dass ihre Mitglieder auch auf dem Gebiet der Königsdisziplin Streichquartett firm sind.
DrehpunktKultur.at

4.4. 2026 – BOLOGNA AUDITORIUM MANZONI Orchestra del Teatro Comunale di Bologna – Michele Mariotti, Dirigent – Federico Colli, Pianist

Karsamstagsfreuden mit Schumann und Wagner

Copyright: Andrea Ranzi

Das Auditorium Manzoni, 1933 im italienischen Jugendstil errichtet, fasst 1200 Zuseher, befindet sich mehr oder weniger im Stadtzentrum der Hauptstadt der Emilia-Romagna und dient vor allem als Konzerthalle für die symphonische Reihe des Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, dessen Chefdirigent Roberto Abbado ist…

Zum Bericht von Sabine Längle

Stuttgart, La Sonnambula/die Schlafwandlerin von Vincenzo Bellini, WA 6.3.2026

Claudia Muschio. Foto: Video

Das ist die Wiederaufnahme eines der Hauptwerke des großen sizilianischen Belcantisten und Romantikers in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito in der 45.Vorstellung seit 2012. Schon das Bühnenbild von Anna Viebrock war eine Wucht. Der  ‚ausladende‘ Raum eines schweizerischen  Landgasthauses ,ganz hinten mit seinen Treppenaufgängen beherrscht die Gesamtbühne. Risenschränke an den Wänden. Ein großes Sofa verstellt große seitliche Eingangstüren und mutiert später zum Bett des Grafen. Der eifersüchtige Gutsbesitzer Elvino ist in der besuchten Vorstellung der Einspringer  Luciano Botelho, der sich zu Beginn vor versammelter Dorfgemeinschaft bei Zuziehung eines Notars die Ehe mit Amina eingehen will. Er musste kurzfristig in die Inszenierung eingewiesen werden, sang seinen Tenorpart mit Aplomb bis in höchste Lagen bei angenehmen aber etwas zurückgenommen Timbre…

Zum Bericht von Friedeon Rosén

Vorarlberger Landestheater: WAX TRADERS // Uraufführung am Donnerstag, 9. April 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

Foto: Anja Köhler

­WAX TRADERS
Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe | Uraufführung

Regie Eva-Maria Bertschy
Musikalische Leitung und Komposition Kojack Kossakamvwe
Text Eva-Maria Bertschy und Edwige Dro

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

Der Mailänder Marco Medved tritt zum Saisonstart 2026/27 sein Amt als Chordirektor der Deutschen Oper Berlin an

Marco Medved. Foto: Max Zerrahn
 
Deutsche Oper Berlin: Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Marco Medved die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten wird.  

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Rheinsberg«Barbier von Sevilla»: Gelungener Auftakt in Kammeroper
Die Kammeroper in Rheinsberg ist einer der kulturellen Leuchttürme im Norden Brandenburgs. In diesem Jahr startete die Saison vor vollem Haus mit einem Klassiker. Mit mehreren gut besuchten Vorstellungen des «Barbiers von Sevilla» ist die Kammeroper in Rheinsberg in die diesjährige Spielsaison gestartet. Vor vollem Haus boten die jungen Opernsänger und -sängerinnen im Zusammenspiel mit der Kammerakademie Potsdam die Oper von Giovanni Paisiello an den Osterfeiertagen dar. «Wir sind mit dem Vorverkauf recht zufrieden», hatte ein Sprecher der Musikkultur Rheinsberg kurz vor den Vorstellungen gesagt.
NeueMusikzeitung/nmz.at

Kammeroper Schloss Rheinsberg „Der Barbier von Sevilla“ von Giovanni Paisiello
„Il barbiere di Siviglia“ – das ist nicht nur der Titel einer berühmten Oper von Gioacchino Rossini. Nein, dieser hatte vielmehr im 19. Jahrhundert an den Erfolg einer gleichnamigen Oper angeknüpft und die Vorlage von Beaumarchais ein zweites Mal vertont – so erfolgreich, dass das Original des „Barbiere di Siviglia“ anschließend gründlich vergessen wurde. Dieses Original stammt von Giovanni Paisiello und steht noch ganz in der Tradition des 18. Jahrhunderts. Am Wochenende feierte die Oper an der Kammeroper Schloss Rheinsberg Premiere.
radiodrei.de.musikrezensionen

Hamburg: Opernkunst im Zirkuszelt
Staatsoper, Hamburg Ballett und das Philharmonische Staatsorchester stellen ihr Programm der kommenden Saison vor. Die programmatische Erneuerung wird fortgeführt.
DieWelt.de.regionales

Baden-Badens Neuerfindung
Nach dem Weggang der Berliner Philharmoniker muss sich das Festspielhaus Baden-Baden neu erfinden. Es verkaufte zwar 3000 Tickets weniger – aber die musikalische Qualität war hoch. Ein Fazit von Georg Rudiger.
https://backstageclassical.com/baden-badens-neuerfindung/

Filme der Woche

Filmstart: 9. April 2026
HOW TO MAKE A KILLING – TODSICHERES ERBE
How to Make a Killing  /  USA  /  2026
Regie: John Patton Ford
Mit: Glen Powell, Margaret Qualley. Ed Harris u.a.

In England war es amüsanter…

Wer das „Pech“ hatte (das natürlich keines ist), sich kürzlich wieder einmal „Adel verpflichtet“ angesehen zu haben (damals als Vorbereitung für die Theaterversion in der Scala), der hat es mit dem Remake „How To Make A Killing“ nicht gänzlich leicht. Denn weder der trockene britische Humor des Originals ist nachahmbar, noch der unwiederholbare Clou, dass Alec Guiness damals nicht nur den Mörder seiner Familie gespielt hat, sondern auch alle sieben seiner Verwandten, die er ins Jenseits beförderte.
Darauf lässt sich das Remake von John Patton Ford vernünftigerweise gar nicht ein, wäre auch in der Wirkung nie zu erzielen gewesen. Die Handlung hält sich (bis auf das Ende) zwar ziemlich genau an das Vorbild, ist aber von den englisches Adelslandsitzen in ein heutiges USA-Millionärsmilieu umgesiedelt worden.

Die Dramaturgie ist ähnlich – Becket Redfellow, wie er hier heißt, sitzt in der Todeszelle (wegen eines „Mordes“ übrigens, den er gar nicht begangen hat) und erzählt einem zunehmend erstaunten Priester sein Schicksal. Wie seine Mutter das unerwünschte Kind eines Musikers nicht abtreiben ließ, folglich von der millionenschweren Familie enterbt wurde, dies nie verwunden hat und verarmt am Totenbett den Sohn schwören lässt, sich sein Recht zurück zu holen.

So einfach geht das nicht, wenn sieben Onkeln und Cousins und eine Tante zwischen ihm und dem Geld des Großvaters stehen. Aber einfallsreich weiß er zumindest, dass die besten Morde jene sind, die man nicht erkennt, weil sie Unfällen so täuschend ähnlich sehen. Dass jemand auf seiner einsamen Yacht leider über Bord fällt. Oder dass – und das ist trickreich – man sich mit keinem Wachpersonal der Welt davor schützen kann, dass die falschen Zähne mit Gift versetzt werden…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Sandstürme, leere Hotels und standhafte Taxifahrer: unterwegs in der Festung Arabien: Die Petromonarchien am Golf standen bis vor kurzem für unendlichen Reichtum und den Traum von einer besseren Zukunft. Nun herrscht dort Krieg. Wie gehen sie damit um?
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 Teheran lehnt einen Vermittlungsvorschlag ab – nun droht der Krieg weiter zu eskalieren
Kurz vor dem Ablauf von Donald Trumps Ultimatum hat Irans Führung einen Vorschlag für einen Waffenstillstand zurückgewiesen. Amerikaner und Israeli drohen jetzt damit, die Infrastruktur und die Energieanlagen des Landes anzugreifen.
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Iran, Israel, USA: Alle Seiten stehen unter Verdacht, Kriegsverbrechen begangen zu haben: Weisser Phosphor in Libanon, Streumunition über israelischen Städten, Angriffe auf die Energieinfrastruktur: Der Völkerrechtler Marco Sassòli erklärt, was im laufenden Konflikt als Verstoss gegen das Kriegsrecht gelten könnte und was nicht.
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 Früher kamen sie für Ferien, heute leben viele von ihnen rund um den Balaton: Ungarn ist bei deutschen Auswanderern beliebt: Immer mehr Deutsche lassen sich in Ungarn nieder. Sie tun es aus Nostalgie, aus finanziellen Überlegungen – oder weil sie genug haben von der deutschen Politik.
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Von Kanonenfutter zu Drohnenpiloten: Wie nordkoreanische Soldaten die russische Kriegsmaschinerie stärken: Trotz hohen Opferzahlen hilft Nordkorea den Russen weiterhin im Ukraine-Krieg. Die Waffenbrüderschaft zahlt sich für Kim Jong Un aus – nicht nur finanziell.
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EU-Subventionsskandal zieht weitere Kreise: Die Regierung in Athen gerät unter Druck: Eine Affäre um veruntreute EU-Agrarsubventionen hat in Griechenland zu Rücktritten auf höchster politischer Ebene geführt. Der Regierungschef zeigt sich trotz Kritik kämpferisch.
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 Trumps Ölembargo gegen Kuba befeuert die Energiewende auf der Insel – und spielt China in die Hände: Mit nur drei Stunden Strom am Tag in vielen Regionen hat die Bevölkerung angefangen, selbst Strom zu produzieren. Dank Solarpaneelen aus China ist das möglich.
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Genie und Grössenwahnsinn: Kanye Wests Musik steht längst im Schatten seiner Selbstinszenierung: Vom Rapper, der die Entwicklung von Hip-Hop und Pop in den letzten Jahrzehnten mitbestimmt hat, ist ein Album erschienen. Es soll einen Neuanfang markieren, hilft Kanye West aber kaum aus seiner wirren Karriere heraus.
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Wie viele Menschen leben wirklich in Indien? Die Regierung zählt erstmals seit 2011 wieder ihr Volk: Bei der Erhebung werden neben demografischen und sozialen Daten erstmals auch Informationen zur Kaste abgefragt. Die Folgen für die Politik sind gross.
Jetzt lesen«Die historische Erfahrung zeigt: Ohne Kapitulation kein Kriegsende»: Der Historiker Dieter Langewiesche hat die Gewaltgeschichte Europas erforscht. Im Gespräch erklärt er, was die Besonderheiten der gegenwärtigen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sind und wie sie enden könnten.
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Überall Bücher, überall Lesende – Leipzig ist die reinste Utopie: Von Habermas bis Tiktok-Romantik: An der Buchmesse treffen die unterschiedlichsten Vorlieben und Genres aufeinander.
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Enttäuschungen und geplatzte Träume: Jana Hensel versucht das Lebensgefühl der Ostdeutschen zu erklären, doch sie kommt über Allgemeinplätze nicht hinaus: Die Versprechen Westdeutschlands seien brüchig geworden, sagt Jana Hensel im Buch «Es war einmal ein Land». Deshalb wendeten sich die Ostdeutschen von der Demokratie ab. Doch was Hensel bietet, ist keine Analyse, sondern ein Klagelied.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Kärnten
Daniel Fellner: Kärntens neuer Landeshauptmann mit der Doskozil-Strategie
Die Kärntner SPÖ will mit Daniel Fellner an der Spitze den Angriff der Freiheitlichen bei der nächsten Landtagswahl abwehren. Die Strategie hat sich der neue Landeshauptmann beim Burgenland abgeschaut.
DiePresse.at

Internationaler Fußball
Bayern-Goalie scherzt. Neuer über 1:2: „Frechheit“ und „Torwartfehler“
Völlig verdient ist Manuel Neuer beim 2:1-Sieg gegen Real Madrid zum „Man of the Match“ gewählt worden. Etlichen Glanzparaden – neun um genau zu sein – steht lediglich ein Gegentor gegenüber, das der 40-Jährige jedoch mit einem Schmunzeln kommentierte: „Das ist ja eine Frechheit. Das ist ein Torwartfehler.“
https://www.krone.at/4100604

Östereich
Simone Lugner will 8000 Euro von Notstandshilfebezieher
In manchen Gerichten werden sie inflationär: Jene Prozesse nach Ehrenbeleidigungen im Netz, die von den Verunglimpften zur Anklage gebracht werden. Am Dienstag war es ein Notstandshilfebezieher, der Simone Lugner in einem Hass-Posting als „Erbschleicherin“ bezeichnet hatte. Die Baumeister-Witwe wollte dafür von ihm 8000 Euro plus Kostenersatz. „Ich sollte 11.000 Euro zahlen“, so der Mann.
https://www.krone.at/4099819

Man kann zu Simone Lugner seine Meinung haben – aber die behält man besser für sich. Der Notstandshilfebezieher hat geglaubt, sich im Netz  verstecken zu können, das geht nicht mehr. Alles muss Frau Lugner nämlich auch nicht schlucken! Eine meiner schwersten und wichtigsten Entscheidungen war die Schließung des Forums. Es ist zwar schade um die dadurch verlorene Quote, aber die Leute sind nicht reif für eine faire Diskussion!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

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