
Mailand/ Klaus Florian Vogt als Siegfried und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke als Mime © Brescia/Amisano – Teatro alla Scala
Klaus Florian Vogt schmiedet als fabelhafter Siegfried in der Mailänder Scala
Nach der fabelhaften “Walküre” im Ring-Zyklus in der Scala folgte ein ebenso fabelhafter “Siegfried”. Die Sängerinnen und Sänger ließen keine Wünsche offen, und Alexander Soddy führte das Orchester der Scala zu einer Glanzleistung.. Richard Wagner: Siegfried. Der Ring des Nibelungen, zweiter Tag. David McVicar, Regie
...Groß waren meine Erwartungen nach der herrlichen Walküre zwei Tage zuvor – und sie wurden nicht enttäuscht. Klaus Florian Vogt zeigte einmal mehr, dass er in der Titelrolle derzeit wohl nur schwer zu übertreffen ist. Gerade für den jungen Siegfried ist seine für einen Heldentenor erstaunlich bewegliche Stimme wie geschaffen, ebenso seine ideale physische Präsenz. Die Spitzentöne kommen mühelos, ohne jegliches Forcieren. Auch vermag er den stimmlichen Marathon ohne die geringsten Ermüdungserscheinungen durchzustehen und ist selbst im dritten Aufzug noch voll präsent.
Im ersten Aufzug ist Wolfgang Ablinger-Sperrhacke als Mime ein ebenbürtiger Gegenspieler. Er bringt den hinterlistigen, verschlagenen Charakter des Nibelungen in Stimme und Darstellung köstlich auf die Bühne. Dennoch vermag er auch Mitleid zu wecken, wenn der ungestüme Zögling ihn allzu derb behandelt.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Mailand
Die Walküren reiten in der Mailänder Scala
Eine exzellente Sängerriege und Alexander Soddy am Pult machen aus der Walküre ein musikalisches Erlebnis der Sonderklasse. Die kluge Regie von David McVicar überzeugt durch sensible Personenführung. Richard Wagner Die Walküre. Der Ring des Nibelungen, erster Tag.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Buhrufe: Wiener Staatsoper meint, bei Netrebko-Absage richtig gehandelt zu haben
Keine Jungfernfahrt für eine neue, provokante Regie an der Staatsoper – und doch gellten am Montag Buhrufe durch den Saal. Was war geschehen? Erst musste das Publikum zur Kenntnis nehmen, dass der sehnlich erwartete Superstar Anna Netrebko aus gesundheitlichen Gründen nicht die Nabucco-Bühne betreten würde. Dann trat stattdessen die Tschechin Eliška Weissová, als Einspringerin für die anspruchsvolle Partie der Abigaille gewonnen, ins Rampenlicht und erfüllte mit ihrer Leistung hörbar nicht die Erwartungen einiger Gäste im Raum: Mehrfach, so berichten Augen- und Ohrenzeugen, sei die Sopranistin Opfer von Unmutsäußerungen einer kleineren Gruppe von Buhrufern geworden. Ein Zorn, der sich wohl auch daran entzündet hatte, dass Netrebkos Absage erst unmittelbar vor Spielbeginn, von der Bühne aus, bekannt geworden war. Hätte die Staatsoper mit dem Problem womöglich besser umgehen können?
DerStandard.at.story.nabucco
Es hätte zwar überhaupt nichts geändert, außer dass einige Uninformierte Schwarzhändlern nicht auf den Leim gegangen wären, aber geschickter hätte es die Staatsoper schon angehen lassen können. Und die Tatsache, dass Direktor Roscic die „Hiobsbotschaft“ nicht selbst verkündete, sondern den Dramaturgen Láng vorgeschickt hat, spricht auch Bände. Wie dem auch sei, Anna Netrebko hat die Folgevorstellung zwei Tage später wieder gesungen, offenbar zur Zufriedenheit ihrer Fans.
Übrigens, eine französiche Zeitung wundert sich auch übe die Vorgänge rund um diese Absage. Angeblich wurden die Journalisten eine Stunde vor Vorstellungsbeginn vom Pressebüro informiert. Der Online-Merker natürlich nicht, die Staatsoper hat uns ja den Krieg eklärt!
Französischsprachiger Artikel: zur Vorstellung am 2.März VERDI, Nabucco – Vienne (Staatsoper):
Goujateries viennoises
https://www.forumopera.com/spectacle/verdi-nabucco-vienne-staatsoper/
« C’est une heure avant la représentation que le service de presse nous avertit en ce lundi. Sur place, aucune affichette, rien sur le site ou les réseaux sociaux de l’Opéra. C’est donc par une annonce sur scène que la nouvelle tombe : souffrante, Anna Netrebko se voit contrainte de renoncer à chanter. Prévenue en début d’après-midi, Eliška Weissová, en troupe à Prague, a fait la route depuis la capitale tchèque et sauve la soirée. »
Übersetzt durch Waldemar Kamer/Paris: In einer Zeit, in der dem Publikum alles zusteht, fragt man sich, warum für eine Rolle, für die es international nur wenige Darsteller gibt (Marina Rebeka hat sie gerade in ihr Repertoire aufgenommen), nicht schon lange eine Zweitbesetzung vorgesehen war. Darüber hinaus gibt es heute unzählige Kommunikationsmittel und die Theater verfügen über alle erforderlichen Informationen, um die Zuschauer direkt über eine bestimmte Vorstellung zu verständigen. Es wäre zweifellos sinnvoller gewesen, die Besetzungsänderung allen bekannt zu geben, sobald sie feststand, und nicht nur der Presse, während die Ticketverkäufer vor dem Theater Hochkonjunktur feierten. Ich kam früher oft und gerne in die Staatsoper, unter Holender und Meyer, und habe seit dren Abgan das Haus nicht mehr betreten. Was hat Roscic im Vorfeld noch einmal angekündigt : « Staatsoper 4.0 » ? Der Politik hat dieses Konzept offensichtlich gefallen, doch für mich wirkt es wie « 0 – 4 » – wie beim Fußball 😉
Wiener Staatsoper: Rabatte zum Weltfrauentag
Kommenden Sonntag, 8. März, ist »Weltfrauentag«, ein Aktionstag, der auf die Rechte von Frauen, insbesondere in Bezug auf Diskriminierung, fairen und gleichen Lohn, aber auch auf Gewalt gegenüber Frauen, aufmerksam machen soll. Selbst wenn sich vielleicht gerade die Libretti so mancher Oper nicht unbedingt dazu eignen (man denke beispielsweise an Carmen, Wozzeck oder Otello), dies in den Fokus zu rücken, freuen wir uns umso mehr, Ihnen an diesem speziellen Tag ein attraktives Angebot machen zu dürfen:
Mit dem Aktionscode WELTFRAUENTAG gibt es für Buchungen, die genau am 8. März 2026 erfolgen, für alle Abendvorstellungen – vom 8. März bis einschließlich 8. April 2026 – 30 % Ermäßigung, verfügbar in den Kategorien 1–3.* Eine nähere Erklärung zur Aktion finden Sie am Ende dieses Newsletters.
P.S.: Wir dachten bei der Aktion vorrangig an weibliches Publikum, Männer sind aber selbstverständlich »mitgemeint« 😉
Mehr darüber zeitnaher, also morgen am Weltfrauentag!
Wien
Heinz Sichrovskys Spitzentöne: Das Elend der österreichischen Kulturpolitik
Infolge Intriganz und Ahnungslosigkeit wurden die Salzburger Festspiele aus einer Blütezeit in eine tiefe Krise gestürzt. Anlass genug, um über den Zustand der einst markanten Kulturpolitik der Republik und der Länder nachzudenken.
Mit welcher Blutgrätsche der Bauerntheater-Shakespeare ob der Salzach endet, wäre auch bei erstrecktem Redaktionsschluss nicht zu prognostizieren. Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat das ihm anvertraute Kulturgut ohne belastbaren Anlass aus einer Blütezeit in eine tiefe Krise befördert. Der Vertrag des Intendanten Markus Hinterhäuser soll willkürlich von 2031 auf 2027 verkürzt werden, die Sache geht wohl vor Gericht. Mögen die Schuldigen den Intendanten mitten in der Finanzkrise mit Geld zuschütten müssen und den Rechnungshof nicht mehr vom Hals bekommen.
Was ich von der Situation halte, habe ich unmittelbar nach der Kuratoriumssitzung vom 26. Februar via News.at und ORF bekanntgegeben. Die Tage danach waren von Briefen und Anrufen im Mehrdutzend blockiert, nachdem ich die Wochenenden davor nicht minder betörend mit der Latein-Debatte zubringen durfte (man bringt ja gern etwas weiter). Was denn eigentlich geschehen sei, wollten viele wissen, und auch hier verweise ich auf meine Analyse vom 26. Februar.
Vertiefendes und noch Beunruhigenderes finden Sie in meinem dieswöchigen Interview mit Staatsekretär Sepp Schellhorn angedeutet. Am Ende war das ganze schändliche Prozedere bloß das Resultat eines Gemauschels zwischen Bund und Land Salzburg? Weil speziell der Bund den schon paktierten Umbau des Festspielbezirks massiv zurückfahren will, um die Millionen für anderes zu verwenden?
https://www.news.at/menschen/salzburger-festspiele-kulturpolitik-oesterreich-2026
Wien/ Kammeroper „Someone is going to come“- als fesselndes „toxisches“ Beziehungs-Drama
Österreichische Erst-Aufführung
von Knut Vaage / Jon Fosse. Besuchte Vorstellung: Premiere am 28. Februar 2026 als Co-operation Insimul-Ensemble / Stavanger, Parktheater Oslo, Königliches Teater Copenhagen, Musiktheater Wien, Porgy & Bess /Wien

Marianne Jahren (She) und Halvor F. Melien ( He). Foto: Marie Van Krogh
Am 28. Februar führte das für alle Genres offene Jazz-Theater Porgy & Bess in Wien die österreichische Erst-Aufführung von Knut Vaage‘s Kammeroper ‚Someone is ging to come‘ in der Regie von Bruno Berger- Gorski mit dem aus Norwegen angereisten Klangkörper ‚Insimul‘ aus Stavanger auf.
Zum Bericht von Gunhild Kranz
PALMA DE MALLORCA: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – Premiere
Seemannsstory auf der Touristeninsel

Foto: Dr. Klaus Billand
Im Februar legte das Teatre Principal in Palma de Mallorca, wo in der Regel kein Wagner gegeben wird, in seiner 40. Temporada der Oper eine Stagione-Serie des „Fliegenden Holländer“ in der Regie des Argentiniers Marcelo Lombardero auf. Er war selbst einmal Sänger, brachte diese schöne Inszenierung Ende 2024 am Teatro Municipal von Santiago de Chile zur Premiere und ist nun Generaldirektor des Teatro de Bellas Artes in Mexiko City. Etwas kurioserweise konnte er an diesem Premierenabend nicht in Palma sein, da gleichzeitig eine Zweitversion der Inszenierung in Bogotá herauskam…
Zum Bericht von Dr. Klaus Billand
LAS PALMAS DE GRAN CANARIA: L’ELISIR D’AMORE Premiere
Authentischer Donizetti

Foto: Nacho González Oramas / ACO
Im Februar begann die schon 59. Temporada der Amigos Canarios de la Ópera – ACO, immer in Gedenken an den großen Sohn der Stadt Las Palmas, Alfredo Kraus. Man spielt bis Juni fünf Opern in Stagione, vor allem des italienischen und französischen Fachs. Diesmal begann es mit Gaetano Donizettis „Elisir d’amore“ in der Regie des hier oft engagierten Regisseurs Daniele Piscopo. Das Haus war ausverkauft wie auch die nächsten beiden Abende. Die Oper als Kunstform im wunderschönen und vor einige Jahren glanzvoll renovierten Teatro Pérez Galdós ist hier sehr beliebt…
Zum Bericht von Dr. Klaus Billand
Leo Muscato inszeniert OTELLO an der Bonner Oper
Ein musikalisches Meisterwerk nach William Shakespeare: Am 22. März um 18 Uhr feiert OTELLO von Giuseppe Verdi unter der Musikalischen Leitung von Dirk Kaftan Premiere im Opernhaus. Der international gefeierte Regisseur Leo Muscato inszeniert mit OTELLO seine erste Operntragödie auf der Bühne des Theater Bonn. Bis zum 3. Juli 2026 sind insgesamt zehn Vorstellungen geplant.
Die Handlung von Verdis OTELLO trägt sich im späten 15. Jahrhundert auf Zypern zu. Als venezianischer Außenposten im östlichen Mittelmeer steht die Insel im Spannungsverhältnis zwischen europäischer Handelsmacht und osmanischer Expansion. Die angespannte politische Situation auf der Insel bildet den Schauplatz für Verdis Tragödie um Macht, Vertrauen und Eifersucht. Obwohl Giuseppe Verdi das Projekt um die Vertonung von Shakespeares OTHELLO zunächst vehement ablehnte, blieben sein Verleger Giulio Ricordi und der Librettist Arrigo Boito hartnäckig, so dass Verdi schließlich nach 16 Jahren Schaffenspause seit seiner letzten Oper AIDA, OTELLO komponierte. Die Bonner Inszenierung von Leo Muscato verlegt die Handlung der Oper OTELLO ins Jahr 1974, womit die Geschichte in ein konkretes von politischer Destabilisierung und Unsicherheit geprägtes Umfeld rückt.
Nach seinem Erfolg mit der Eröffnungsinszenierung an der Mailänder Scala 2024|25 kehrt der gefeierte italienische Regisseur Leo Muscato – in Bonn bekannt durch LA CENERENTOLA, AGRIPPINA und DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN – als Dauergast zurück. Seine Inszenierungen begeistern mit einem visuellen Einfallsreichtum, skurriler Komik, einer zutreffenden und kunstvollen Übersetzung alter Stoffe für modernes Publikum und einer Personenregie mit Tiefgang.

George Oniani. Foto: Bettina Stoess
Nach den Titelrollen in den Opern RIGOLETTO, MADAMA BUTTERFLY, CARMEN, TURANDOT, IL TROVATORE, LA FORZA DEL DESTINO u. v. m. ist es für George Oniani nun an der Zeit für eine der anspruchsvollsten Tenorpartien überhaupt:
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
TTT wandert und singt in Oberbayern
Ad Hoc Gesang im Freien ohne Raum – Resonanzen oder technische Tricks.(Smartphone – Aufnahme)! Registerwechsel, (Passagio), Timbre und Kern sind ganz ordentlich, Legato, Atmung ist ausbaufähig. Singen im Freien ohne Raumresonanzen gibt der Stimme keine Reflektionen / Verstärkung durch Wände, Raumdecken oder andere architektonische Strukturen. In geschlossenen Räumen verstärken diese Oberflächen den Klang durch Raumresonanzen, führen zu vollerem, räumlicherem Klang. Im Freien fehlt dieser Effekt, die Stimme klingt oft leiser, flacher oder „dünner“ – besonders bei hohen Tönen. Treffen diese Minusfaktoren den TTT – Gesang?
Youtube.com
Dessau
The Kurt Weill Fest presents a sensational Santoro’s Alma in its European premiere
seenandhead.international.com-kurtweill.fest
Rom
Ariadne in Rome: David Hermann’s Strauss staging highlights contrasts
bachtrack.com.de.review.ariadne
Film der Woche
Filmstart: 5. März 2026
THE BRIDE – ES LEBE DIE BRAUT
USA / 2026
Drehbuch und Regie: Maggie Gyllenhaal
Mt: Jessie Buckley, Christian Bale, Annette Bening, Penélope Cruz, Jake Gyllenhaal u.a.

Frauenpower, schaurig
Hatte die Schauspielerin Maggie Gyllenhaal bei dem zweiten Film, den sie als Regisseurin verantwortet, vielleicht den Frauentag im Sinn? Etwa als den denkbar schrillsten Beitrag zum Feminismus, den man sich vorstellen kann? Der junge Frauen in seiner Exzentrik möglicherweise entzückt (heutzutage wird ja bald etwas zum „Kult“),, ältere Semester aber wohl den Kopf darüber schütteln lässt, was aus ihrem Geschlecht geworden ist?
„Frankenstein“ hatten wir gerade, die fabelhafte, aber im Grunde doch konventionelle Version von Guillermo del Toro. Da pflegt man doch weiblicherseits gewissenhaft automatisch aufzuschreien und zu fragen: Frau Frankenstein ist wieder einmal vergessen worden? Selbst als es im Jahr 1932 tatsächlich einen Film mit dem Titel „Frankensteins Braut“ gab, kam diese so gut wie gar nicht vor. Grund genug für Maggie Gyllenhaal, die Dame als unübersehbares, unüberhörbares Monster in die Frankenstein-Horrorfilmgeschichte zu stellen. Mit widersprüchlichem Ergebnis – wenn es auch vermutlich genau das ist, was die Regisseurin unter dem Motto „Ich mache, was ich will, ich mache, was mir gerade einfällt“ auf die Leinwand brachte.
Am überzeugendsten ist noch der Beginn. Da begegnet man einerseits der toten oder untoten Mary Shelley selbst, die in einem düsteren Jenseits grimmig vor sich in räsoniert. Sie hat mit ihrem Roman von 1818 nicht genug getan, sie muss den weiblichen Teil der Geschichte noch erzählen. Und parallel erlebt man Ida, eine Art It-Girl, die im Chicago des Jahres 1935 hemmungslos herumtobt und dann im Auftrag eines Mafia-Bosses einfach ermordet wird…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
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SPÖ-Vorsitzender Andreas Babler muss sich am Samstag in der Messe Wien seiner Wiederwahl stellen. „Heute“ kennt das 216-seitige Antragsheft.
Heute.at.sofortige.staatsbürgerschaft für ausländische.kinder
SPÖ-Parteitag: Warum auf Babler gesetzt wird
Andreas Babler wird an diesem Wochenende als SPÖ-Vorsitzender bestätigt. Gegen eine Ablöse sprach auch, dass so wenigstens eine Fortsetzung der Regierungsbeteiligung gesichert ist.
News.at.bablers.parteitag
Ungarn: Nach Drohung aus Kiew. Orbán erhält Schützenhilfe von Herausforderer
Péter Magyar ist grundsätzlich ein erbitterter Gegner des ungarischen Regierungschefs und will ihn bei der Parlamentswahl im April aus dem Amt jagen. Doch im zunehmend eskalierenden Streit mit der Ukraine schlägt sich Magyar auch auf die Seite Viktor Orbáns. „Kein ausländischer Staatschef darf einen ungarischen Staatsbürger bedrohen. Weder die Ukraine noch Russland dürfen Ungarn als souveränes EU- und NATO-Mitglied erpressen“, erklärte Magyar auf Facebook und forderte die EU-Spitze auf, alle Beziehungen zur Ukraine abzubrechen, bis der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj seine Äußerungen nicht klargestellt und sich nicht bei Ungarn entschuldigt habe.
https://www.krone.at/4068424
Teheran
krone.at tickert live: Schießbefehl gegen Plünderer + Ölpreis knallt rauf
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Russell top, Verstappen out, Kimi im Doppelpech
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Ich wünsche einen schönen Tag
A.C.

