Musikverein Graz: Samstag 13. Juni Liederabend Asmik Grigorian
Asmik Grigorian. Foto: Olivia Kahler
Liederabend
Asmik Grigorian. Sopran
Lukas Geniušas. Klavier
Uhrzeit:19.30 – ca. 21.25 Uhr
Ort:Stefaniensaal
Graz
Asmik Grigorian: „Jede Rolle hilft mir, mich selbst besser kennenzulernen“ (Bezahlartikel)
Interview: Sie ist eine der spannendsten Opernsängerinnen der Gegenwart. Nun kommt Asmik Grigorian für zwei Konzerte nach Graz und Klagenfurt.
KleineZeitung.de
Bayreuth
Bayreuth sagt zentrale Jubiläums-Festmeile aus finanziellen Gründen ab
Erst wurde die Bayreuther Kulturreferentin gefeuert, nun ein Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten abgesagt. Und die Untersuchungen laufen weiter. Die Stadt Bayreuth hat die geplante Festmeile zum 150-jährigen Jubiläum der Richard-Wagner-Festspiele kurzfristig abgesagt. Die Veranstaltung, die am 25. und 26. Juli auf dem Luitpoldplatz stattfinden sollte und als Höhepunkt des Jubiläumsprogramms vorgesehen war, könne aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden, teilte die Stadt am Freitagnachmittag mit. Oberbürgermeister Andreas Zippel (SPD) begründete die Entscheidung mit »überraschend großen Deckungslücken« in den Planungen. Nach Durchsicht der Unterlagen seien erhebliche Finanzierungslücken festgestellt worden, die eine Durchführung in der vorgesehenen Form nicht mehr vertretbar machten. Angesichts anderer prioritärer Aufgaben der Stadt – darunter Investitionen in Schulen, Kinderbetreuung und das Klinikum – habe man sich zu dem Schritt gezwungen gesehen.
backstage.classical.com
Wien
Wiener Kammeroper: Die Frau, ihr Mann und der Liebhaber (Bezahlartikel)
Die Wiener Kammeroper zeigt zwei kurzweilige Einakter von Bohuslav Martinů und Mieczysław Weinberg über untreue Ehefrauen. Warum will man dieses Haus bloß schließen?
FrankfurterAllgemeine.net
Sopranistin Hedwig Ritter: „Social Media ist gefährlich und unkünstlerisch“ (Bezahlartikel)
Die Volksopern-Sängerin Hedwig Ritter über „Hoffmanns Erzählungen“ und Oper als Gegenmittel gegen Reizüberflutung.
Kurier.at
Brief von Brüggi
„Brüggi“ Axel Brüggemann mischt sich zwar gerne ein, in der Lage, „Blaue Briefe“ zu versenden, ist er jedoch (noch) nicht.
Diesmal nimmt er den Wiener Operndirektor aufs Korn, der mit Brüggi gemeinsam hat, dass er sich auch gerne einmengt und seine Meinung zum Besten gibt. Auch dort (und vor allem dort), wo er gar nicht gefragt ist!
Lieber Bogdan Roščić, Sie attackieren Milo Rau in einem verqusast onanierenden Gastkommentar im Kurier. Es lohnt nicht, dafür eigene Zeit aufzuwenden – deshalb hier ein Brief von der KI verfasst.Mit der Bitte, sich an ihrer unerreichbaren intellektuellen Schaumschläger-Autorität zu orientieren. Ihr Gastbeitrag ist ein Manifest meisterhafter diskursiver Selbstimmunisierung: Kritisiert wird die allgemeine Aufregung, bewirkt wird allerdings lediglich Ihre eigene Verortung im medienökologischen Resonanzraum. Ihr eigenes Opernhaus ist längst zum Raum der konservierenden Selbstberuhigung geworden. Ihnen scheint die metaphysische Existenz zu genügen, um Bedeutung zu simulieren – ein Triumph der Selbstreferenzialität, wie Slavoj Žižek sie beschreiben würde: Ideologie funktioniert am besten, wenn niemand mehr glaubt, aber alle weitermachen als ob.
Ihr Ton klingt als sprächen Sie nicht mit anderen Kulturschaffenden, sondern als monologisierten Sie irgendwo »über« ihnen. Eine fein sublimierte autistische Arroganz, die sich in ihrer institutionellen Selbstgewissheit tarnt – Pierre Bourdieu hätte dies als Habitus der Distinktion bezeichnet.
Ihr Beitrag produziert Resonanz ohne Substanz, jenen symbolischen Schaum, der in Baudrillards hyperrealer Welt so verlässlich aufsteigt und zerplatzt. Ein Produzent von Luftblasen weiß, wie man mit wenig Masse viel Oberfläche erzeugt.
Dass Milo Rau Provokation kann, wird ihm kaum jemand absprechen. Nun sonnen Sie sich selber in seinem Provokationslicht. Sie schreiben nicht über die Flamme – Sie wärmen sich daran. Hängen Sie sich den Satz ruhig mal in Ihren kleinen goldenen Wiener Intendanten-Kasten!
Mit hochachtungsvoller Ergebenheit, Ihr Beobachter der kulturellen Hydraulik
https://backstageclassical.com/lieber-bogdan-roscic-2/
Düsseldorf
Neubau der Düsseldorfer Oper abgesagt
Die Geldfrage war schließlich ausschlaggebend für die Absage: Laut Oberbürgermeister Stephan Keller lässt die aktuelle finanzielle Situation der Stadt es nicht zu, sich einem so großen Projekt zu widmen.
wdr.de.neubau
Milliardenschwere neue Oper: Stadt Düsseldorf zieht Reißleine
Plötzlicher Abgesang der Stadtspitze, geschockte Mitarbeiter und erleichterte Steuerzahler: Das Prestigeprojekt eines milliardenschweren neuen Opernhauses in Düsseldorf fällt dem Spardruck zum Opfer.
TAG.de. nordrhein.westalen
Opern-Neubau Düsseldorf gestoppt: Was jetzt passiert
Das „Opernhaus der Zukunft“ wird nicht weitergeplant. Der Standort Heinrich-Heine-Allee soll ertüchtigt werden. Aus der Politik kommen Zustimmung, Kritik und offene Fragen.
duesseldorf.de.online
Nach Aus für neue Düsseldorfer Oper: Sind Opern-Sanierungen zu teuer?
In NRW sind an vielen Standorten Opern zu erleben. Doch die Sanierung der Bühnen verschlingt Unsummen – das sorgt immer wieder für Diskussionen.
https://www1.wdr.de/kultur/opern-in-nrw-sanierungen-100.html
Freilich kommt jede Opernsanierung teuer, ob 2zu teuer“ kommt auf den jeweiligen Standpunkt an . Ein Einkaufstempel ist kostengünstiger hinzustellen!
BERLIN/ Deutsche Oper: OPER OHNE GRENZEN
Der Countdown läuft. Ende August schütteln wir uns den Urlaubssand aus den Kleidern und Sie können die neue Programmlinie Unlimited in der Deutschen Oper erleben. Wenn Sie schon im Programm gestöbert haben, wissen Sie: Es wird eine großartige Mischung aus Vertrautem und Neuem, aus Traditionellem und Experimentellem.
Unlimited ist unser neuer kreativer Raum und unser Experimentierfeld. Hier wollen wir mit Ihnen gemeinsam erleben, was passiert, wenn wir die Deutsche Oper noch offener denken. Kommen Sie mit uns ins Grenzenlose.
Unlimited entdecken
Grenzenlos feiern
Unlimited geht es direkt los am letzten Augustwochenende. Bei unserem Eröffnungsfest wird das Opernhaus durchlässig. Wir überschreiten die Grenzen zwischen Tag und Nacht, Bühne und Backstage, Zuhören und Mitgestalten. Für zwei Tage überlassen wir die Schlüssel der Deutschen Oper dem Bildenden Künstler Rirkrit Tiravanija. Schauen Sie ins Programm oder lassen Sie sich überraschen. Kommen Sie in vertraute und in verborgene Räume. Die Deutsche Oper Berlin öffnet zwischen Samstag, 12 Uhr und Sonntag, 18 Uhr ihre Türen! Und ja, es gibt eine Party; bis 4 Uhr in der Früh können Sie auf der Bühne feiern…
Eröffnungswochenende – kuratiert von Rirkrit Tiravanija
Entdecken
Durch die Oper, durch die Zeit
Das Grenzüberschreitende liegt seit jeher im Wesen der Oper als einer multisensoriellen Kunst. Gerade bei der Deutschen Oper liegt das Offene in der DNA des Hauses. Wir wurden als Bürgeroper gebaut: einladend, durchlässig, zugänglich. Im ganzen Zuschauerraum gibt es keinen einzigen schlechten Platz: Oper für alle.
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Ulm: Meistersinger der Gegenwart
Kay Metzger inszeniert am Theater Ulm Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Dabei bindet er die Handlung zeitlich wie örtlich an das Ulmer Publikum.
DieDeutscheBühne.de.ulm
Beckmesser lacht sich schlapp
Kay Metzger verabschiedet sich mit einer umwerfenden Inszenierung von Richard Wagners „Meistersingern von Nürnberg“ als Intendant vom Theater Ulm und macht damit sein Haus zum „deutschen Meister“.
FrankfurterAllgemeine.net
Ravenna/Palazzo Mauro de Andre
„Cantare amantis est“: Riccardo Mutis einzigartiges Chorfestival mit 3600 Teilnehmern
Als es an die Musik geht, verflüchtigt sich die Stadionatmosphäre, zumal Muti vier Stücke mit vielen leisen Stellen ausgesucht hat, die er in dieser Dynamik auch von den Chören, überwiegend Laien, einfordert. Und das funktioniert sagenhaft gut, ganz gleich ob in Mozarts Ave verum, im Prolog zu Arrigo Boitos Oper Mefistofele oder einem Part aus Verdis Requiem, in dem der Komponist mehrfach sogar ein drei- bis vierfaches Pianissimo einfordert.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Stuttgart/Staatsoper Stuttgart: „Casanova“, Johann Strauss, Ralph Benatzky
Lange ist an der Stuttgarter Staatsoper keine Operette mehr gegeben worden. Umso erfreulicher ist es, dass mit dem bereits in der vergangenen Saison in der Württembergischen Landeshauptstadt neu produzierten Casanova nun ein gänzlich unbekanntes Werk dieser Gattung den Weg auf die Stuttgarter Opernbühne geschafft hat. Gespielt wurde eine extra für die Staatsoper Stuttgart erstellte Fassung. Diese Revueoperette in sieben Bildern stellt ein bemerkenswertes Beispiel ihrer Gattung dar und durfte sich am Ende zu Recht über den großen Applaus des zahlreich erschienenen Publikums freuen.
Von Ludwig Steinbach
https://deropernfreund.de/staatsoper-stuttgart/stuttgart-casanova-johann-strauss-ralph-benatzky/
Geplante Oper über Atatürk sorgt für Kontroverse: „Selbst Nero bekam eine Oper“
Die Ankündigung der Oper „Atatürk – die Legende von Mustafa Kemal“ in Stuttgart beunruhigt kurdische Aktivisten. Sie befürchten eine Heroisierung Atatürks. In SWR Kultur äußert Intendant Victor Schoner dafür Verständnis. Ich kann die Aufregung verstehen“, sagt der Intendant der Stuttgarter Staatsoper Victor Schoner im Interview mit SWR Kultur. Die Figur des Mustafa Kemal Atatürk könne, wie viele Machthabende, immer von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Da die Uraufführung aber erst im April 2027 stattfinde, wisse man noch gar nicht genau, worüber man rede.
swr.de.buehne.attatuerk
Solange keine Oper über Donald Trump geschrieben wird, soll es mir recht sein. Ich werde es zwar durch die Gnade Gottes (oder des Schicksals) nicht mehr erleben, aber aufzuhalten wird das Projekt nicht sein!
Nestroy-Spiele Schwechat (bei Wien)
Nestroy war der absolute Star des Alt-Wiener Volkstheaters, er prägte mit bissiger Gesellschaftskritik, Sprachwitz und Wortspielereien das deutschsprachige Theater.
NESTROY Spiele Schwechat – Was Nestroy betrifft ist Wien eine Vorstadt von Schwechat.
OPEN AIR im Schlosshof von Schloss Rothmühle
ROULETTE TICKETS um nur € 30;
NESTROY Spiele Schwechat 2026 –
Mein Freund
ROULETTE TICKETS um nur € 30;
Ein Roulette-Ticket ist an keine Sitzplatzkategorie gebunden. Es gilt für alle noch frei verfügbaren Plätze der aktuellen Vorstellung. Wo Sie sitzen wird am Abend der Veranstaltung entschieden… aber immer nebeneinander
„Ich hab’ einmahl einen Freund g’habt, und seitdem hab’ ich gar keinen Abscheu mehr vor die Feind’.“
Was bedeutet Freundschaft?
Auf wen kann man sich verlassen? Wem vertrauen?
Und hat man heutzutage als gutgläubiger, optimistischer, ja fast schon naiv denkender Mensch überhaupt noch eine Chance?
Auf die Probe gestellte Freundschaft, Verrat, Intrigen und Betrug stehen im Zentrum dieser beinahe melancholischen Komödie – in Nestroys einzigartiger, unverwechselbarer Sprache.
Wie Sie zu Karten kommen, erfahren Sie in den „Infos des Tages“
Sprechtheater: Puppen-, Budenzauber: Robert Wilson triumphiert posthum mit „The Tempest“
Mit einer Aufführung aus Sofia erinnern die Wiener Festwochen im Burgtheater an den US-Bildermagier und dessen artifizielles Reich
DerStandard.at.wilson
„Tempest“ im Burgtheater: Der Stoff, aus dem die Festwochen-Träume waren (Bezahlartikel)
Mit Shakespeares „Tempest“ wird der im Vorjahr verstorbene Robert Wilson geehrt.
Kurier.at.tempest
Ein Sturm der Wunder über den Wiener Festwochen (Bezahlartikel)
Die Wiener Festwochen zeigen William Shakespeares „The Tempest“ („Der Sturm“), das Abschiedswerk aller Abschiedswerke des Bühnenmagiers Robert Wilson (1941-2025), als pures, tröstendes Märchen und Lächeln unter Tränen am Wiener Burgtheater.
https://www.krone.at/4167278
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Eine heikle Fracht, Explosionen und ein mysteriöser Untergang: Wurde vor Spanien ein Schiff der russischen Schattenflotte versenkt? Der Frachter «Ursa Major» war jahrelang für Russland unterwegs. Im Dezember 2024 sank das Schiff vor der spanischen Küste plötzlich, zwei Personen starben. Nun gibt es neue Hinweise darauf, was hinter dem Untergang stecken könnte.
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Offener Brief an Putin: Selenski schlägt dem russischen Präsidenten ein Friedenstreffen vor – dieser weist das Ansinnen brüsk zurück: Mit einem unerwarteten Manöver reisst der ukrainische Präsident die diplomatische Initiative an sich. Wladimir Putin will sich darauf nicht einlassen. Am Wirtschaftsforum in St. Petersburg zeigt er sich selbstsicher.
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«Das System ist kollabiert»: Ebola führt vor, wie die USA bis zu Trumps Hilfsstopp das Gesundheitswesen in Kongo finanzierten: Weil Millionen von Dollar an Hilfsgeldern fehlen, wurde der jetzige Ebola-Ausbruch zuerst nicht entdeckt. Jetzt versprechen afrikanische Länder wieder, ihre Gesundheitssysteme selber zu finanzieren.
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Atomkraftwerke im Kleinformat: Jede russische Shahed-Drohne ist gefüllt mit kleinen Wolframwürfeln – eine Waffe der diabolischen Art: Die Russen hatten in Erwartung eines ukrainischen Angriffs auf die 9.-Mai-Parade auf dem Roten Platz einen riesigen «Vergeltungsschlag» vorbereitet. Nichts geschah, und doch wurde er nachgeholt. Sergei Gerasimow weiss Näheres über eine der tödlichsten Ingredienzien.
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Den Orden der Ehrenlegion lehnte sie ab, weil sie Frankreichs Haltung zu Iran heuchlerisch fand: Marjane Satrapi hat einem Millionenpublikum das Leben in ihrem Heimatland nahegebracht: Als Teenager schickten ihre Eltern sie allein nach Wien: Marjane Satrapi kehrte nach Iran zurück und schuf mit «Persepolis» ein Monument des politischen Comics. Nun ist sie 56-jährig gestorben.
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Kulturmarkt: Untergang ist jetzt sexy: Die allgemeine Krisenstimmung wird im Kulturmarkt zum Verkaufsschlager. Ein gutes Zeichen.
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Der Hollywood-Regisseur Martin Scorsese arbeitet mit einem deutschen KI-Unternehmen zusammen. Das sorgt für Kritik: Künftig möchte Martin Scorsese seine Storyboards mithilfe des Startups Black Forest Labs erstellen. Was bedeutet das für den Film?
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Eine deutsche Nationaloper mit erheblichem Gruselfaktor: Vor zweihundert Jahren starb der Komponist Carl Maria von Weber – sein berühmtestes Werk, die Oper «Der Freischütz», stellt die Theater bis heute vor Herausforderungen. Denn sie erzählt von menschlichen Urängsten.
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Italien will den langen Weg zurück zur Kernenergie beschreiten: Nach zwei ablehnenden Volksentscheiden in früheren Jahren nimmt die Regierung von Giorgia Meloni nun einen neuen Anlauf. Sie setzt auf Mini-AKW.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Heute ganz wichtige Schicksalswahl in Armenien
Politik: Vor Wahl in Armenien pro-russische Kandidaten festgenommen
In Armenien sind einen Tag vor der Parlamentswahl sechs Kandidaten der pro-russischen Oppositionspartei „Starkes Armenien“ festgenommen worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Armenpress berichtete am Samstag, die Zentrale Wahlkommission habe den Ermittlern die Einleitung von Strafverfahren gegen die Politiker gestattet. Gründe für die Festnahmen wurden zunächst nicht genannt. Das zuständige staatliche Ermittlungskomitee äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Vorgehen.
Vol.at.armenien
Armenien
Putin droht DIESEM Land mit Ukraine-Szenario
Kurz vor einer Parlamentswahl in Armenien hat Kremlchef Wladimir Putin die Südkaukasusrepublik vor schweren wirtschaftlichen Folgen im Falle einer EU-Annäherung gewarnt. Das Land werde mindestens 14 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts verlieren, wenn die Gaspreise nach einem Austritt des Landes aus der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) angehoben würden, sagte er am Rande des EAWU-Gipfels in Kasachstan. „Solche Vergünstigungen wie heute wird es natürlich nicht mehr geben.“ oe24.at.schicksalswahl
Europa hat keinen Grund, über die Besetzung des UN-Sicherheitsrats zu jubeln
Österreichs Diplomatie mag sich über den Erfolg in New York freuen. Der Dämpfer für Deutschland zeigt aber die globale Schwäche der Europäer.Dass Österreich im ersten Wahlgang einen Sitz im UN-Weltsicherheitsrat errungen hat, ist zweifelsohne ein Erfolg für Wien – und nicht nur für die Regierung. Die Stadt dient seit Jahrhunderten als bewährter Ort der Diplomatie, seit Jahrzehnten als dritter Sitz der Vereinten Nationen. Für allzu euphorischen Jubel, wie ihn die Delegation von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger in New York demonstriert hat, besteht dennoch wenig Anlass. Die UN-Versammlung ist keine Fußball-WM. Und es ist auch nicht so, dass Österreich jetzt wieder an jenem Tisch sitzt, an dem „über Frieden, Sicherheit und Stabilität entschieden“ wird, wie sie erklärte.Das tun die Großmächte anderswo. Die Uno ist in einer schweren Krise, der Sicherheitsrat wie gelähmt – nicht erst seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine und dem Krieg in Gaza, der von einem Massaker der Hamas in Südisrael ausgelöst worden war.
DerStandard.at.uno-sitz
Wirtschaft Österreich Velich vs. Weingesetz: Wie Österreichs bester Rotwein an der Bürokratie scheitert
Ein österreichischer Rotwein erhält erstmals 100 Punkte eines internationalen Weinkritikers, bei der heimischen Prüfnummer fiel er aber durch. Wie kann das sein? Roland Velich ist nicht der Weinbauer, wie man ihn sich vielleicht vorstellt. Velich hat keine klassische Winzerausbildung, sondern studierte eine Zeit lang Geisteswissenschaften und arbeitete schließlich zehn Jahre als Croupier in Wien. Velich fährt nicht Traktor und hat keinen eigenen Weinkeller, er ist weltgewandt, zitiert klassische Literatur und kennt den Wert des richtigen Auftritts. Und Roland Velich polarisiert. Anfang der 1990er erschien er plötzlich mit einem Chardonnay namens Tiglat auf der Bildfläche, erklärte, dass der nach burgundischer Tradition vinifiziert sei und mit österreichischem Chardonnay nichts zu tun habe. Die Presse jubelte, die Weinbau-Vertreter verdrehten die Augen.
News.at.bester.rotwein
TOP 10 der österreichischen Weine
Österreich punktete international lange nur mit Süßwein. Inzwischen erzielen auch Rot- und Weißweine des Landes regelmäßig Spitzenbewertungen.
*News.at.diebestenweine
Unglück mit 4 Toten: Praterkönig stirbt bei Flugzeugabsturz in Kroatien
Mit seinen Free-Fall-Türmen sorgte Walter Pondorfer weltweit für Nervenkitzel. Nun endete das Leben des Osttiroler Unternehmers in einer Tragödie: Der „Funtime“-Chef kam gemeinsam mit drei weiteren Österreichern bei einem Flugzeugabsturz in Kroatien ums Leben. Die Ursache gibt Rätsel auf. Die Beech G36 Bonanza war am Donnerstag aus Österreich gestartet und stürzte kurz vor dem Ziel nahe dem Flugplatz Medulin ab. Alle vier Insassen kamen ums Leben. Die kroatischen Behörden bestätigten inzwischen, dass es sich um österreichische Staatsbürger im Alter von 40, 48, 58 und 65 Jahren handelt. Laut Ermittlern verfügten zwei der vier Opfer über eine Pilotenlizenz.
https://www.krone.at/4166308
Ich wünsche einen schönen Sonntag!
A.C.

