Mozartwoche 2026 – Star-Tenor Rolando Villazón im Interview. „lux æterna“ lautet das Motto der Jubiläums-Mozartwoche 2026
Mozart als Freund, Genie und besondere Quelle der Freude und des Glücks: Star-Tenor Rolando Villazón, Intendant der Mozartwoche in Salzburg, spricht im Interview über die Mozartwoche 2026, neue Formate, eine besondere Zauberflöte und warum Salzburg der authentischste Ort für Mozart ist.
Rolando Villazón: Mozart ist eine ganz besondere Quelle der Freude und des Glücks. Ich empfinde seine Musik und ihn als Person als ein großes Geschenk des Lichts in meinem Leben. Ich kenne keinen anderen Komponisten oder andere Komponistinnen, deren Musik alles, was sie erzählen will, nur aus sich heraus erzählt. Es ist eine ganz eigene Welt, aber eine einladendere Welt kann man sich nicht vorstellen. Ich glaube, das liegt daran, dass Mozart eine tiefe Menschlichkeit zeigt – in seiner Musik. Diese Menschlichkeit macht ihn zu einem richtigen Freund, so empfinde ich es jedenfalls. Mozart hat eine unglaubliche Tiefe und es gibt in seinen Werken auch traurige, melancholische Momente – aber bei Mozart gewinnt am Ende immer das Licht. Die künstlerische Leitung der Mozartwoche inne zu haben ist eine wunderbare Verantwortung und die Möglichkeit, aber auch die Verpflichtung, dieses Geschenk weiterzugeben und mit unserem Publikum zu teilen
Mozartwoche 2026 – Star-Tenor Rolando Villazòn im Interview
„Lux Aeterna“ lautet das Motto der Jubiläums-Mozartwoche 2026. Mozart als Freund, Genie und besondere Quelle der Freude und des Glücks: Star-Tenor Rolando Villazón, Intendant der Mozartwoche in Salzburg, spricht im Interview über die Mozartwoche 2026, neue Formate, eine besondere Zauberflöte und warum Salzburg der authentischste Ort für Mozart ist.
salzburgerland.com.villazon
Berlin
Die Deutsche Bahn schwächelt Tag für Tag, die Deutsche Oper Berlin strahlt Abend für Abend
Le nozze di Figaro. Foto: Bettina Stöss
Es stimmt natürlich und lässt sich nicht leugnen: Die Deutsche Bahn fährt Tag für Tag selbst mit ihren neusten Zügen Verspätungen ein, Brandstiftungen an der Strom-Infrastruktur verlangen nach ausgeprägter Solidarität und die Rückkehr der ausgestorben geglaubten (durchweg männlichen) Autokraten in dieser Welt macht einen fassungslos. Es stimmt ebenso und lässt sich nicht leugnen: Zuverlässig finden Abend für Abend in ganz Deutschland hochkarätige Theater- und Opernaufführungen statt. Man erreicht die Bühnen in aller Regel trotz Schnee und Eis mit einem Verkehrsmittel der Wahl. Und die teils uralten, teils brandneuen, tragischen oder komischen Stücke, die auf den Programmen der Republik stehen, führen uns die ewig gleichen menschlichen Irrungen vor Augen.
Wolfgang Amadeus Mozart: Le nozze di Figaro
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
Berlin
Wie werden Sie die Deutsche Oper verändern, Herr Cahn? (Podcast)
Ab dem kommenden Sommer wird der Schweizer Aviel Cahn die Intendanz der Deutschen Oper übernehmen. Was das Publikum dann erwartet, erzählt der 51-Jährige Barbara Wiegand im Vis à Vis.
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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: Zu Beginn des neuen Jahres dürfen wir Sie auf ein besonderes Festkonzert am Mittwoch, dem 14. Jänner, hinweisen:
Kammersänger Jonas Kaufmann kehrt gemeinsam mit Musikvereins-Ehrenmitglied Helmut Deutsch in den Musikverein Graz zurück!
Jonas Kaufmann, Helmut Deutsch. Foto: Lena Wunderlich/ Sony music
Am Mittwoch, dem 7. Jänner, startet der Vorverkauf für unsere Programmpräsentation der Saison 2026/27 (Mittwoch, 18. März 2026).
Festkonzert
Mittwoch, 14. Jänner 2026
19.30 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz
Jonas Kaufmann, Tenor
Helmut Deutsch, Klavier
Robert Schumann: Dichterliebe. Liederzyklus nach Gedichten von Heinrich Heine op. 48
Franz Liszt
Tre Sonetti di Petrarca S 270/2 (Zweite Fassung)
Im Rhein
König in Thule
Die drei Zigeuner und weitere Werke
Information, Karten und Abonnements
Konzertkasse, Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55
tickets@musikverein-graz.at
www.musikverein-graz.at
ERL/ Tiroler Festspiele: 3.1.2026- „Geistervariationen“- Uraufführung- Musicbanda Franui- Festspielhaus Erl- Tiroler Festspiele Erl.
„Seelenlandschaften, die gleichzeitig, sehr schön, sehr traurig, aber immer voller Schimmer, Glanz und Sehnsucht sind“
Copyright: Scheffold-Media
Die weltbekannte Osttiroler Musicbanda Franui, deren Name von einer Almwiese im Osttiroler Dorf Innvillgraten, in dem der Großteil der Musiker und Musikerinnen der Musicbanda aufgewachsen ist, stammt, spielt seit 1993 in nahezu unveränderter Besetzung und ist bei vielen Veranstaltern zu Gast wie zum Beispiel im Wiener Konzerthaus, am Burgtheater, bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen, natürlich regelmäßig bei den Tiroler Festspielen Erl, an der Staatsoper unter den Linden in Berlin, bei den Münchner Opernfestspielen u.v.m… Die Franuis, allesamt erstklassige Musiker und Musikerinnen verstehen sich selbst als „Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik“. Mit seinen Neuinterpretationen der Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler hat sich das Ensemble einen international bekannten Namen gemacht.–
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Der berühmteste Filmkomponist schuf auch Klassik. Warum man die unbedingt hören sollte
Von Manuel Brug
DieWelt.de.kultur.filmkomponist
Paris
Bychkow folgt auf Dudamel in Paris
Der russischstämmige Dirigent Semyon Bychkov wird neuer Musikdirektor der Opéra national de Paris. Der russischstämmige Dirigent Semyon Bychkov wird neuer Musikdirektor der Opéra national de Paris. Wie das Haus am Dienstag mitteilte, tritt er das Amt am 1. August 2028 für zunächst vier Spielzeiten an. Bereits ab August 2026 übernimmt Bychkov als designierter Musikdirektor Mitverantwortung für Orchester, Chor und künstlerische Planung der Pariser Oper. Laut BackstageClassical-Informationen soll der Dirigent Pablo Heras-Casado lange Zeit als Favorit des Intendanten Alexander Neef gegolten, sich aber letztlich nicht innerhalb des Orchesters durchgesetzt haben. Nun folgt also Bychkov auf Gustavo Dudamel.
https://backstageclassical.com/bychkow-folgt-auf-dudamel-in-paris/
Wien/ „Zwischentöne“: Wenn es so weitergeht, verlieren wir nicht nur die Kammeroper Bezahlartikel
Eine Petition kämpft um den Erhalt von Wiens kleinstem Opernhaus. Auch die größeren kommen bald in Bedrängnis. Nicht nur wegen des Geldes.
DiePresse.com
Wien/ Neujahrskonzert im Akademischen Gymnasium (Beethovenplatz) am 11.1
Griechische Nationaloper: Vierte Amtszeit für Giorgos Koumendakis
Giorgos Koumendakis. Foto: Andreas Simopoulos
Athen/Berlin Mit Beschluss der Kulturministerin Lina Mendoni und des stellvertretenden Kulturministers Jason Fotilas vom 18. Dezember 2025 wurde der Komponist Giorgos Koumendakis für eine vierte, dreijährige Amtszeit als Künstlerischer Direktor der Griechischen Nationaloper bestätigt. Die neue Amtszeit beginnt am 13. Januar 2026 und endet am 12. Januar 2029. Giorgos Koumendakis, der die Künstlerische Leitung der Griechischen Nationaloper im Jahr 2017 übernommen hat, blickt inzwischen auf neun Jahre in dieser Position zurück und ist damit der erste Künstlerische Direktor in der 85-jährigen Geschichte des Hauses, dem eine vierte Amtszeit in Folge übertragen wurde.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Feuilleton
Von Tanzmusik bis Volksmusik: Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026
2026 rückt ein echtes Klang-Chamäleon in den Mittelpunkt: das Akkordeon. Vom Tango bis zur Musette prägt es weltweit ganze Musiktraditionen. Ein wahrer musikalischer Alleskönner.
BR.Klassik.de
Operetten-Boulevard
Die BR_Klassik-Frösche Spielzeit 2025/2026
Welche Inszenierung erhält einen Operettenpreis? Die bisherigen Gewinner sind:
https://www.br-klassik.de/themen/oper/operettenfroesche-spielzeit-2025-2026-100.html
Schauspiel Köln: Gameshow für Köln: „Du musst dich entscheiden!“
Foto: Marcel Urlaub
Mit einer Gameshow für Köln geht der Premierenreigen am Schauspiel Köln im großen Haus weiter. Gleich zum Jahresbeginn kommt „Du musst dich entscheiden!“ am Sonntag, 11. Januar, im Depot 1 auf die Bühne.
TV-Show zur Primetime
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Eine Nacht in der Berliner Dunkelheit: wenn die Unsicherheit zurückkehrt: Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz ist es in den betroffenen Gebieten stockfinster. Die Anwohner sind in Sorge. Selbst die Präsenz der Polizei kann das nicht verhindern. Eine Reportage.
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«Es ist apokalyptisch, wie in einer Geisterstadt»: Bei eisigen Temperaturen bleiben die Wohnungen für Zehntausende Berliner kalt und dunkel: Nach einem Anschlag von Linksextremisten ist der Berliner Südwesten weiterhin von der Energieversorgung abgeschnitten. Die Menschen helfen sich selbst. Sie bieten Schlafplätze an und bringen warmes Essen vorbei. Von der Lokalpolitik sind sie enttäuscht.
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Zu spät und chaotisch in der Berliner Kälte: Bürgermeister Kai Wegner gerät unter Druck: Zehntausende Berliner sind nach dem linksextremistischen Brandanschlag immer noch ohne Strom und Heizung. Es ist die grösste Katastrophe in der Amtszeit von Wegner. Doch der Christlichdemokrat gibt kein gutes Bild ab.
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Amerikas Macht und Russlands Ohnmacht – die Absetzung Maduros stösst den Kreml vor den Kopf
Moskau hat einen regen Austausch mit dem Regime in Venezuela gepflegt und fühlt sich diesem verbunden. Auf den amerikanischen Militärschlag reagiert Russland aber vorsichtig, um Trump nicht zu verärgern.
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Die Intervention in Venezuela ist völkerrechtlich illegal – das US-Recht verbietet sie aber nicht: Das Völkerrecht gewichtet die Wahrung des Friedens höher als die Entfernung eines Despoten aus dem Amt. Für die Durchsetzung eines Haftbefehls ist einem US-Präsidenten jedoch auch der Verstoss gegen die Uno-Charta erlaubt.
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Psychodrama einer japanischen Starkünstlerin: Die Fondation Beyeler zeigt Yayoi Kusama: Obsessionen mit Sexualität und eine Neigung zu zwanghafter Wiederholung prägen das Werk der japanischen, heute 96-jährigen Künstlerin. Die Fondation Beyeler fächert ihr Schaffen auf in einer halluzinierenden Gesamtschau. Es ist die erste umfassende Präsentation in der Schweiz.
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Als Stalin die Wiedervereinigung Deutschlands anbot, lehnte Adenauer ab: Die Bindung an den Westen war ihm wichtiger: Er war der erste Bundeskanzler und ist noch heute ein Beispiel dafür, was politische Führung heisst: Vor 150 Jahren wurde Konrad Adenauer geboren.
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Wer ist hier der böse Wolf? Der «Tatort» aus dem Schwarzwald ist eine finstere Märchenstunde: Berg und Tobler werfen einen freudianisch aufgepeppten Blick auf den Hausschatz der Brüder Grimm. Die Folge «Das jüngste Geisslein» ist ein finsteres Kunststück.
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Ein Staatschef als Drogenbaron? Das steht in der US-Anklage gegen Maduro
Die Staatsanwaltschaft stützt sich auf Tonbänder wie Informanten – und zeichnet das Bild einer kriminellen Operation von Kolumbien bis nach Mexiko. Erst im Sommer bekannte sich ein Schlüsselmann des Regimes vor jenem Gericht in New York schuldig, das nun über den Kriminalfall Maduro urteilen soll.
DiePresse.com.at.venezuela
Aktien schießen hinauf: Krallen sich US-Riesen den weltgrößten Ölschatz?
Die USA haben es auf die lateinamerikanischen Rohstoffe abgesehen. Venezuela sitzt auf über einem Fünftel der globalen Erdölreserven, fördert aber um zwei Drittel weniger als in früheren Zeiten. Nimmt die Produktion wieder Fahrt auf, wäre das bahnbrechend für den weltweiten Markt.
https://www.krone.at/4005740
Österreich. Foto-Begleitung um Steuergeld: „Bussi-Bussi-Show“ von Babler wird Fall fürs Parlament
Dass sich Andreas Babler vom offiziellen Ministeriumsfotografen mit Partei-Genossen in Innsbruck hat ablichten lassen, hat nun Folgen für den SP-Chef. Hintergrund ist ein Ausflug in seiner Funktion als Sportminister zum Bergisel nach Innsbruck. Am 4.1. schaute Babler bei der Vier-Schanzen-Tournee in Innsbruck vorbei und erlebte live in Innsbruck den Sieg des Japaners Ren Nikaidō mit. Bei der anschließenden Siegerehrung gratulierte Babler vor allem auch dem Österreicher Stephan Embacher, „der sich mit einer unglaublichen Leistung aufs Podest gekämpft hat“, so der SP-Chef. Auf Social Media dokumentierte Babler seinen Aufenthalt im „Heiligen Land“ mit einer Vielzahl an Fotos – etwa mit seinem Parteigenossen und Tirols neuem Vize-Landeschef Philip Wohlgemuth, der auf Georg Dornauer folgte. Auch ein Selfie mit den Heiligen Drei Königen rückte der mitgereiste Ministeriumsfotograf in Szene.
heute.at.bussibussishow
Kommt Kampfparteitag? Erste Rote offen für Kern-Kandidatur gegen Babler
Bisher wurde nur hinter den Kulissen getuschelt, im neuen Jahr kommen die Befürworter eines Comebacks von SPÖ-Altkanzler Christian Kern aber aus der Deckung. In gleich mehreren Ländern würde man eine Kandidatur Kerns auf einem Kampfparteitag gegen den amtierenden Parteichef Andreas Babler begrüßen. Und: Kern selbst schließt ein Antreten nicht (mehr) aus.
https://www.krone.at/4006244
Kurz und Kern sind für Kickl kein Problem, für Babler aber schon
Das Heilsbringer-Image ist der türkise Altkanzler einer neuen „Krone“-Umfrage zufolge vorerst los. Den Babler-Demonteuren wird sie jedoch neuen Schwung verleihen: Christian Kern käme aus dem Stand auf Platz zwei hinter Herbert Kickl. Das kann niemanden in der Löwelstraße kalt lassen.
DiePresse.com.wahlchancen
Wirtschaft/Österreich: Sorgen wachsen, Teuerung zu hoch: Geduld der Österreicher am Ende
Die Hoffnung auf einen baldigen wirtschaftlichen Aufschwung schwindet weiter: Viele Österreicherinnen und Österreicher stellen sich auf lange Durststrecken ein. Eine aktuelle IMAS-Studie zeigt, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung erst in mehreren Jahren mit einer Erholung rechnet – oder gar nicht mehr daran glaubt.
https://www.krone.at/4006069
Für Herrn Babler kann es sehr eng werden, obwohl er die Weichen für seine Wiederwahl gestellt zu haben glaubt. Christian Kern schließt sein Antreten bei einer Kampfabstimmung gegen Babler nicht mehr dezidiert aus. Das wäre wahrlich ein „Dienst an der Republik“, denn Christian Kern verdient in seinem derzeitigen Job ein Vielfaches dessen, das er als Politiker verdienen könnte. Aber die Macht ist verlockend. Warten wir ab, Wetten auf Babler würde nicht nicht tätigen! Mit Christian Kern wäre die SPÖ bei einer eventuellen Neuwahl vor der ÖVP und damit quasi automatisch in der Regierung, weil FPÖ-Chef Kickl als Arbeiterkind eher links tickt!
Es wird spannend!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

