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Film: SUPERGIRL

Mädchen mit Hund

27.06.2026 | FILM/TV, KRITIKEN

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Filmstart: 25. Juni 2026 
SUPERGIRL
USA  /  2026

Regie: Craig Gillespie
Mit: Milly Alcock,  Matthias Schoenaerts,  Eve Ridley u.a.

 Mädchen mit Hund

Von Zeit zu Zeit wiederholt sich die Filmbranche gerne, werden „klassische“ Themen neu gestartet, oft in geplanten vielteiligen Riesenprojekten. 2025 hat James Gunn „Superman“ als wokes Bürschchen auf die Leinwand gebracht. Nun ist Regisseur Craig Gillespie für den nächsten Anlauf zuständig.

Jetzt folgt das Girl, bürgerlicher Name Kara Zor-El, Supermans Cousine (sie hatte schon in seinem Film eine kleine Rolle). Gespielt wird sie von der australischen Mitt-Zwanzigerin Milly Alcock. zerzaust und in schäbigem Outfit, immer wieder mal die Sonnenbrille auf die Nase, flapsig, frech, immer wieder einmal betrunken . alles nur kein attraktives Model, sondern ein Mädchen (das soll sie schon noch sein) von heute. die die Herzen der meisten Zuschauer vor allem deshalb gewinnen wird, weil sie eine so enge Beziehung zu ihrem kleinen weißen Hund namens Krypto  hat, auch er struppig, terrier-artig, herzerwärmend.

Supergirl, vom Planeten Krypton auf der Erde gelandet,  bekommt die junge Ruthye zur Seite gestellt. Eve Ridley, offensichtlich asiatischer Abstammung, damit die Diversity gesichert ist, sieht ernsthaft drein, trägt ein Schwert auf dem Rücken und wirkt wie eine kleine Samurai-Kriegerin mit der Entschlossenheit zu töten…

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Der Feind: Briganten-Anführer Krem von den Gelben Hügeln (Matthias Schoenaerts, mit seltsamer Gesichts-Dekoration). der Ruthyes Familie auf dem Gewissen hat und dafür sterben soll. Außerdem bringt er Hund Krypto fast um und könnte ihn als einziger mit einem Gegengift noch retten.

Nicht sonderlich viel an Handlung, die immerhin von der Figur des überdreht-fiesen Kopfgeldjägers Lobo (Jason Momoa) aufgeputzt wird. Im übrigen viel Trara . die typische Optik der Comic-Sci-Fi-Welten, durchaus ideenreich, aber nach und nach einförmig. Was auf der Erde beginnt, hebt bald ab, da düst man durchs Weltall und die üblichen fremden Territorien. und dass man sich bei der Handlung auskennen sollte, ist wieder einmal nicht unbedingt vorgesehen.

Jedenfalls wurde die lockere Heldin, die alles andere ist als eine solche, von der Kritik schon als „Sensations-Göre“ bezeichnet. Mal sehen, ob das neue Bild der Supermänner und -Frauen als Blockbuster die Kinokassen so füllt, wie man es sich vorstellt. Oder ob das Publikum sie gerne weniger „heutig“ und etwas mehr superheldenhaft hätte…

Renate Wagner

 

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