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31. MÄRZ 2026 – Dienstag

31.03.2026 | Tageskommentar

Berlin: „Un ballo in maschera“ mit Anna Netrebko. Foto: Stephan Rabold

BERLIN /Staatsoper: Neuer „Ballo“. Netrebko rettet die Produktion 

Gefühlswallungen durch Anna Netrebko
(Berlin, 29.3.2026) Die Festtagspremiere von „Un ballo in maschera“ an der Staatsoper Unter den Linden steht ganz im Zeichen von Anna Netrebko als Verdis Amelia. Die Starsopranistin rettet die eher öde Regie von Rafael R. Villalobos.
concerti.de.unballo.KirstenLiese

 

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Verdis „Ballo in maschera“ wird Unter den Linden wird zum szenischen Desaster
Die Erwartungen waren groß gewesen: nach langer Abstinenz eine der schönsten Verdi-Opern in einer Neuinszenierung mit einer prominenten Besetzung. Drei Stunden später verlässt man das Haus Unter den Linden enttäuscht, ja sogar verärgert. Was war geschehen? Starbariton Ludovic Tézier stieg wohl während der Proben aus, er wird gewusst haben, warum. Aber Superstar Anna Netrebko sang, und das ausgezeichnet. Es ist erstaunlich, wie die Sängerin nach einer über dreißig Jahre währenden Karriere noch über eine völlig intakte, in allen Lagen sichere Stimme verfügt, sich eigentlich immer noch steigert. Das ist wohl einer guten Technik, aber auch einem klug entwickelten Repertoire geschuldet.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Berlin/ Staatsoper
Anna Netrebko in Staatsoper gefeiert
Anna Netrebko in Staatsoper gefeiertBegleitet von Protesten hat die Staatsoper eine Premiere mit Starsopranistin Anna Netrebko gefeiert. Die aus Russland stammende Sängerin ist in der Neuinszenierung von Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ zu sehen – vom Publikum wurde sie am Sonntagabend bejubelt. Vor dem Gebäude hatten vorab etwa 50 Menschen mit ukrainischen Fahnen gegen ihren Auftritt protestiert. Die Demonstranten riefen zum Beispiel „Keine Bühne für Putin-Unterstützer“ oder skandierten „Russia is a terrorist state“ („Russland ist ein terroristischer Staat“).
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Berlin: Verdis „Maskenball“ in Berlin: Sängerfest mit Anna Netrebko
Giuseppe Verdi hatte es nicht leicht mit seinem „Maskenball“. Die Zensur wollte einen Mord an einem Adligen auf offener Bühne nicht durchgehen lassen. Erst als die Handlung nach Boston verlegt wurde, gab man schließlich nach. Regisseur Rafael R. Villalobos, der sein Debüt an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin gibt, lässt das ebenfalls in den USA spielen, allerdings deutlich später, nämlich in den 1980er-Jahren.
BR.klassik.de.saengerfest

Staatsoper Unter den Linden: „Un Ballo in Maschera“, Giuseppe Verdi
Kaum ein zweites Opernlibretto dürfte so dicht an die historische Wahrheit angelehnt sein wie das für Giuseppe Verdis Gustavo nach Eugen Scribes Theaterstück und von Antonio Somma zum Operntext gestaltet. Was bei der durch die römische Zensur verlangten Umgestaltung zum Un Ballo in Maschera bereits nicht mehr nachvollziehbar erscheint, so die Motive der Verschwörer, denen der nun Riccardo Heißende „L’avito castello a me tolse“, das Schloss der Ahnen entwendete, bzw. den Bruder tötete, beglaubigt durch die auf Widerstände stoßende Landreform des Königs, ist bereits mit der Verlegung ins amerikanische Boston recht unwahrscheinlich. Wissenschaftlich nachweisbar ist auch die Wahrsagerin, welche die Ermordung des historischen Gustav III. vorausgesagt hatte, in den USA der Achtziger aber kaum des „con Lucifero d’accordo“ verdächtigt worden wäre, und schließlich ist das zwar nicht sofort, aber doch schließlich den Tod des Königs verursachende Attentat während eines Festes belegt.
Von Ingid Wanja
DerOpernfreund.de.ballo

Anna Netrebko – ein Erlebnis, das die hohen Kartenpreise wert ist
„Ich dachte, ich muss sterben, mein Kopf explodiert. Eine völlig neue Rolle in einer neuen Oper für mich“, verriet Anna Netrebko (54) nach dem ersten Probentag für „Un Ballo in maschera“ auf Instagram. Am Sonntag feierte die Operndiva in der Rolle der Amelia Premiere bei den Festtagen der Staatsoper – ein Riesen-Erfolg.
berlinerZeitung.de.annanetrebko

Herbst einer Diva: Anna Netrebko singt Verdi an der Staatsoper (Bezahlartikel)
Proteste vor der Tür, Festtage drinnen: An der Berliner Staatsoper tritt Anna Netrebko in Verdis „Un ballo in maschera“ auf. Und rettet einen Opernabend.
Tagesspiegel.de.herbsteinerdiva

Draußen Demo, drinnen Überwältigung (Bezahlartikel)
Die einen halten Anti-Putin-Schilder hoch, die anderen suchen verzweifelt Karten: Anna Netrebkos Auftritte polarisieren nach wie vor. Davon unbeeindruckt gibt sie eine sensationelle Amelia in Verdis „Maskenball“ an der Berliner Staatsoper ab
SueddeutscheZeitung.de.Kultur

Die Staatsoper präsentiert Anna Netrebko in Verdis „Maskenball“:
Maßvoll woke Anna Netrebko schafft unfassbare Momente. Warum der Regisseur Rafael R. Villalobos am Ende dieses Stimmfests derart ausgebuht wurde, ist nicht leicht verständlich.
berlinerZeitung.de.maßvoll.woke

Weltstar Anna Netrebko in „Un ballo in maschera“ an der Staatsoper (Podcast)
Kurz vor Ostern hat an der Berliner Staatsoper eine Neuinszenierung von Verdis Oper „Un ballo in maschera“ Premiere. Auf der Bühne stand unter anderem die Sopranistin Anna Netrebko. Von Barbara Wiegand
radio.de.rubriken

Das Festival Baden-Baden entschuldigt sich bei Piotr Beczala

Festival Baden-Baden: Wir möchten uns in aller Form bei @piotrbeczala entschuldigen. Nach der gestrigen Premiere gab es, während des hochverdient bejubelten Solo-Applauses dieses Ausnahmekünstlers, eine bedauernswerte technische Panne, die zu einem Lichtausfall führte. So etwas darf nicht passieren und wir bedauern dies zutiefst. Wir bedanken uns bei @piotrbeczala – für seinen konkurrenzlosen Lohengrin und für sein Verständnis.

 

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So eine devote Entschuldigung braucht auch nicht sein, es handelte sich ja um ein technisches Gebrechen und nicht um Absicht! Bitte angemessen reagieren, das reicht! Fehler passieren eben!

Festspielhaus Baden-Baden: „Lohengrin“, Richard Wagner
Ein Osterwunder auf der Bühne des Festspielhauses: Piotr Beczała ist (!) Lohengrin und singt zum Niederknien – ein Tenor der Weltklasse. Endlich wieder Oper im Festspielhaus – wird es seinem Namen gerecht? Der neue Weg nach dem Exodus der Berliner Philharmoniker in ihre alte Heimat bringt neue Künstler an die Oos. Und der Schwan soll die Osterfestspiele zu neuen Ufern ziehen. Richard Wagners Lohengrin, die Oper der Opern, inszeniert von Johannes Erath, Joana Mallwitz dirigiert das Mahler Chamber Orchestra und eine beachtliche Sängerriege.Von Inga Dönges
DerOpernfreund.de.richardWagner

Dresden
Fieber nein, Traum ja, Liebe da – „Parsifal“-Premiere an der Semperoper-Dresden
In Dresden taucht passend zum musikalischen Karfreitagszauber der Frühling auf. Die Sonne scheint; vor den Eisdielen bilden sich sonntagsmittags Schlangen. Manch ein Neugieriger kauft sich ein Osterbrot und beißt vor der Bäckerei ungeniert in den tellergroßen Teigbatzen rein. Die Losung: Energie tanken! Für Richard Wagners zauberhafte letzte Opernpartitur unter Daniele Gatti, aber – wie sich herausstellen soll – auch für Floris Vissers ziemlich maximalistische Regie. Sie punktet, fordert heraus, verrennt sich, flirtet mit dem Heute, feiert das Fantastische, verheddert sich und hat doch alles verstanden. Dranbleiben lohnt sich. (Rezension der Premiere v. 22. März 2026)
opernmagazin.de.keinfieber

Staatsoper Stuttgart: „DIALOGUES DES CARMÈLITES“ 29.3. 2026 (Premiere) – Frauliche Emanzipation statt Glaubensbekenntnis

Beklemmende Todesszene:  Evelyin Herlitzius (Madame De Croissy) und Rachael Wilson (Blanche). Foto: Matthias Baus

Soviel vorab: Francis Poulencs 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper hat sich in den letzten Jahren auf zahlreichen Bühnen etabliert. Dennoch ist es kein Zugstück und die Frage wert, ob es wie jetzt in Stuttgart bereits fünfzehn Jahre nach der letzten Produktion wieder einer Neuinszenierung bedarf – zumal in Zeiten, wo in die Kulturetats scharfe Einschnitte erfolgen. Dass sich Cornelius Meister dieses Werk gewünscht hatte und nun zu seiner letzten Premiere als GMD des Hauses wurde, ist aufgrund der Einzigartigkeit des Werkes in Form eines beispielhaften Konglomerats  aus Theatralik und Religiosität wiederum nachvollziehbar. Denn dem Komponisten ist es hier gelungen, was bei musikalischen Übersetzungen literarischer Werke oft mit Verlusten an Aussagekraft und Profil einher gegangen ist: die nach einer Novelle von Gertrud von Le Fort als Theaterstück dramatisierte Vorlage von Georges Bernanos in ihrem Gehalt und ihrer sprachlichen Expressivität zu wahren, indem er die Musik ganz dem Text unterordnete und so eine exemplarische Konzentration auf die französische Sprachmelodie bei gleichzeitiger und durchgängiger melancholischer musikalischer Stimmung erzielte…

Zum Bericht von Udo Klebes

Premiere „Dialogues des Carmelites“ von Francis Poulenc am 29.3.2026 in der Staatsoper/STUTTGART
Theater und Religiosität vereint

Foto: Matthias Baus

Eine junge Frau mit dem Namen Blanche zur Zeit der Französischen Revolution findet in Francis Poulencs 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführten Oper „Dialogues des Carmelites“ keinen Platz in der Welt. Deswegen möchte sie in das Kloster der Karmelitinnen eintreten. Sie spricht mit der alten und kranken Priorin Madame de Croissy, die kurze Zeit später unter großen Qualen stirbt. Mere Marie wird dann zur neuen Priorin gewählt. Sie schlägt den Schwestern vor, das Märtyrerinnengelübde abzulegen. Die zunächst ganz in die moderne Zeit verlegte Inszenierung von Ewelina Marciniak (Bühne: Mirek Kaczmarek) verzichtet ganz bewusst auf Nonnenkostüme…

Zum Bericht von Alexander Walther

Wien/ Kammeroper
Trotz Riesen-Subvention Spielpause für Kammeroper (Bezahlartikel) Mit Herbst dieses Jahres steht die Wiener Kammeroper vorübergehend still. Sie bekam aber 830.000 Euro Subvention von der Stadt.
https://www.krone.at/4092011

Was ist denn da los? Es handelt sich um eine „Wien-Subvention“, nicht um eine des Bundes. Die Stadt geht mit Subventionen immer sehr großzügig um !

Wien/ Konzerthaus
Fast himmlisch: Matthäuspassion im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Das Ensemble Pygmalion brachte Bachs Matthäuspassion sehr gut – und auch etwas anders: mit dem leidenden Evangelisten (Julian Prégardien) als Hauptfigur.
DiePresse.com.matthäuspassion

Paris/ Théâtre des Champs-Elysées
Die konzertante Aufführung von “Le Prophète” wird in Paris zum musikalischen Ohrenschmaus


Schlussapplaus. Foto: Jean-Nico Schambourg

Le Prophète” (Der Prophet) von Giacomo Meyerbeer wird heute selten aufgeführt wegen der extrem hohen Anforderungen an die Sänger, aber auch wegen der szenischen Umsetzung dieser Oper in fünf Akten. Das Théâtre des Champs-Elysées in Paris umgeht die szenischen Probleme mit einer konzertanten Aufführung unter der Leitung des jungen Dirigenten Marc Leroy-Calatayud, die mit John Osborn, Marina Viotti und Emma Fekete auch gesanglich hochrangig besetzt ist.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Wiener Musikverein: Eine Chopin-Gala mit feinst abgestimmten Tönen (29.3.2023)


Die Mitwirkenden: Foto: Katharina Schiffl

Passt der übersensible Romantiker Frédéric Chopin noch in das heute so von purem Kommerzdenken getriebene Euro Song Contest-Wien? Die Internationale ChopinGesellschaft hat zu einer Gala mit Klavier- und Kammermusik ihres Namensgebers im Brahmssaal gebeten – und im vollen Saal war der Hauch früherer Musiktradition fein zu spüren.

Donka Angatcheva, als Pianistin unter den Bösendorfer Artists geführt und aktiv mit ihrer „Die Kunst lebt weiter“-Initiative, die neue Präsidentin der Wiener Chopin-Gesellschaft, hat Klavierkollegen und Philharmoniker-Geiger Andreas Grossbauer, Cellistin Teodora Miteva, Sängerin Hila Fahima zu einer beeindruckenden Werk- und Seelenschau auf Chopins Kompositionen gebeten. Und dazu ist noch ein von Mijou Kovacs rezitiertes und von Angatcheva begleitetes Melodram mit Auszügen von Texten von Chopins dichtender französischer Liebesbeziehung George Sand zu hören gewesen.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

29.3.2026- Tiroler Festspiele Erl Ostern 2026- Benefiz-Matinee zugunsten CONCORDIA Sozialprojekte. ISRAEL IN EGYPT von Georg Friedrich Händel- Festspielhaus Erl.

„Glaube, Stärke, Hoffnung, Licht!“

Jonas Kaufmann bei der Moderation. Foto: Scheffold-Media

Zum Auftakt der Tiroler Osterfestspiele Erl fand traditionsgemäß am Palmsonntag im Festspielhaus Erl die Benefiz-Matinee zugunsten CONCORDIA Sozialprojekte, in welcher in diesem Jahr Händels Monumentalwerk ISRAEL IN EGYPT aufgeführt wurde, eindrucksvoll statt.

Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen

Die Kölner Oper erstrahlt in altem Glanz

Nachdem das alte Opernhaus am Rudolfplatz, das 1902 eröffnet worden war, nach schweren Kriegsschäden im Jahr 1958 abgerissen wurde, um Platz für eine moderne Stadtplanung machen, wurde am 18. Mai 1957 das neue Kölner Opernhaus am Offenbachplatz offiziell eröffnet. Es galt damals als eine der modernsten Spielstätten Europas und als Symbol für den kulturellen Wiederaufbau Kölns. Am 4. Juli 1957 sang Maria Callas die Amina in der „Sonnambula“ in Begleitung des Ensembles der Mailänder Scala mit Fiorenza Cossotto und Nicola Monti unter Maestro Antonino Votto zur festlichen Eröffnung des Hauses. Votto war Assistent Arturo Toscaninis und der hochverehrte Lehrer von Riccardo Muti. Diese Live-Aufnahme aus Köln ist dokumentiert und gilt nicht nur als eine der bemerkenswerten Darstellungen der Callas in ihrer Glanzzeit, sondern auch als Juwel der Interpretation der „Sonnambula“.

Pressekonferenz im Parkett- Foyer. Foto: Andrea Matzker

Maria Callas 1957 in Köln

Der neue Zuschauerraum. Foto: Andrea Matzker

Voraussichtlich wird es zwei Festtage für das Kölner Publikum geben, bevor am 24. September 2026 mit einer großen Gala das Opernhaus und das gesamte Ensemble mit Schauspielhaus, Kinderoper und Tanztheater eröffnet  wird.

In den „Infos des Tages“ finden Sie mehrere Fotos von der Presseführung

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Friedrich Merz: Achtzig Prozent der Syrer in Deutschland sollen binnen drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren: Der deutsche Kanzler hat erstmals ein Ziel formuliert, wie viele Asylmigranten aus Syrien Deutschland wieder verlassen sollen. Im Gegenzug verspricht er dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Sharaa Hilfe beim Wiederaufbau seines Landes.
Jetz lesen
Nach Spott von Rheinmetall-Chef: Billigdrohnen verändern den Krieg, doch konventionelle Waffen bleiben wichtig: Der Rheinmetall-CEO Armin Papperger steht nach einer Aussage zur ukrainischen Drohnenproduktion in der Kritik. Dabei zeigt der Krieg in der Ukraine, wie stark günstige Drohnen das Gefecht verändert haben – und wie schwer sich westliche Planungsstäbe mit dieser neuen Logik tun.
Jetzt lesen
Donald Trump lässt überraschend russisches Öl nach Kuba. Und stabilisiert damit das kommunistische Regime: Vom Ölembargo gegen Kuba will der US-Präsident plötzlich nichts mehr wissen. Die Bevölkerung zeigt sich trotz Mangelwirtschaft resilient.
Jetzt lesen
Wie der Benzinpreis Diktatoren zu Fall und Regierungen in Bedrängnis bringt: In den USA beeinflussen die Kosten fürs Tanken die Beliebtheit von Präsidenten, in China federt das Regime Preiserhöhungen ab. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Wo die Menschen mehr fürs Autofahren bezahlen müssen, drohen soziale Unruhen.
jetzt lesen
Zur Zuwanderungsdebatte: Die SVP versucht ihre 10-Millionen-Initiative als «grün» zu bewerben. Die SP ist für verdichtetes Bauen, aber nur in der Theorie. Das Ringen um die Migration legt Widersprüche bei Links und Rechts schonungslos offen.
Zum Bericht
Sicherheitslücken bei staatsnahen Firmen: Ins Top-Kader von SBB, Swisscom und Co. ohne Personensicherheitsprüfungen.
Zum Bericht
Oberste Medienexpertin warnt: Anna Jobin, die abtretende Präsidentin der eidgenössischen Medienkommission, kritisiert die Deutungshoheit von ausländischen Plattformen wie X. Sie schlägt als Gegenmittel eine Art Twitter der SRG vor.
Zum Interview

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Israel
Israel: Parlament billigt Einführung der Todesstrafe für Terroristen
Die Knesset stimmte für einen umstrittenen Gesetzesvorschlag. Demnach kann die Todesstrafe durch Erhängen erteilt werden, wenn eine terroristisch motivierter Mord vorliegt.
DiePresse.com.Todesstrafe

Österreich
Schellhorn irritiert mit Aussagen eigene Partei
Staatssekretär der Neos spricht sich in ORF-Pressestunde für ein „8 plus 2“-Wehrdienstmodell aus. Eine Senkung der Lohnnebenkosten für 2027 hält er für wenig wahrscheinlich. Seine Partei sieht das anders.
DiePresse.com

NEOS und Landeschefs mit Aufstand gegen Schellhorn
Er ist zurück: Nachdem es monatelang ruhig geworden war um den pinken Pannen- und Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn, sorgte er mit seinen Sagern in der ORF-Pressestunde am Sonntag wieder für Unmut. Und das unter den Landeshauptleuten, aber auch in der eigenen Partei. Die Kritik nimmt zu.
https://www.krone.at/4093446

Ein Schellhorn ist die Distanz von einem Fettnapf zum nächsten! Die dafür in Frage kommenden Minister wussten schon, warum sie den Staatssekretär zu seiner Parteichefin in das eigentlich völlig unpassende Außenministerium abgeschoben haben! 

Heute abends spielt Österreichs Fußball-Nationalteam ein Testspiel gegen Südkorea. Jetz lese ich gerade, dass unser Lieblingsnachbar Deutschland gegen jene Ghanesen, die Österreichs Team mit 5:1 regelrecht zertrümmrt hat, nur 2:1 gewonnen hat. Ich möchte den Mund nicht zu voll nehmen, das tun ohnedies viele meiner Landsleute. Südkorea ist auch WM-Teilnehmer – und der Ball ist bekanntlich rund! Trotzdem erwarte ich mir einen klaren Sieg! Gar so rund, dass wir verlieren, ist der Ball auch wieder nicht!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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