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3. FEBRUAR 2026 – Dienstag

03.02.2026 | Tageskommentar

 

 

ZU INSTAGRAM mit zahreichen Szenenfotos

MAILAND: GÖTTERDÄMMERUNG  hatte Premiere

Questa sera va in scena la prima di Götterdämmerung, ultima Giornata della Tetralogia wagneriana, parte della nuova produzione scaligera del Ring des Nibelungen.
Sul podio, per la serata inaugurale, @alexandersoddy, mentre le recite dal 12 febbraio saranno dirette da @simoneyoungconductor. La regia è firmata da David McVicar, che cura anche le scene insieme a @hannahpostlethwaite; i costumi sono di @emmakingsbury, la coreografia di @garethmole e le luci di David Finn.
I protagonisti sono Klaus Florian Vogt come Siegfried, @camilla.nylund.saris nei panni di Brünnhilde e @guntherfriedrichgroissbock come Hagen. Gunther, Gutrune e Alberich sono interpretati rispettivamente da Russell Braun, Olga Bezsmertna e Johannes Martin Kränzle.

Sonntag  Abend fand die Premiere der Götterdämmerung statt, dem letzten Tag von Wagners Operntetralogie, die Teil der Neuinszenierung des Rings des Nibelungen an der Mailänder Scala ist. Alexander Sody dirigiert die Premiere, die Vorstellungen ab dem 12. Februar werden von Simone Young dirigiert. Regie führt David McVicar, der zusammen mit Hannah Postlethwaite auch das Bühnenbild entwirft. Die Kostüme stammen von Emmakingsbury, die Choreografie von Gareth Mole und das Lichtdesign von David Finn.
Die Hauptrollen spielen Klaus Florian Vogt als Siegfried, Camilla Nylund Saris als Brünnhilde und Gunther Friedrich Groissbock als Hagen. Gunther, Gutrune und Alberich werden von Russell Braun, Olga Bezsmertna bzw. Johannes Martin Kränzle verkörpert.

Copyright: Brescia e Amisano/Teatro alla Scala

Milano
Mailand schmiedet den ersten olympischen Wagner-Ring!
Wenige Tage vor Beginn der diesjährigen Winterolympiade blickte man in Mailand erstmal auf die Scala: Das große Wagner-Ring-Finale stand an. Dank den überragenden Gesangsleistungen übertraf diese Götterdämmerung die Erwartungen selbst des von nah und fern angereisten und an diesem Haus notorisch kritischen Publikums. In Mailand heißt es: Her den Ring!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper: „La traviata“ in der Staatsoper: Ein Shooting Star glänzte als Alfredo (Bezahlartikel)
Tenor Xavier Anduaga dominierte die jüngste „La traviata“ im Haus am Ring. Dass sie erst nach und nach Fahrt aufnahm, lag vor allem am wenig inspirierenden Dirigat. Kein normaler Repertoireabend: Der international längst als Shooting Star herumgereichte spanische Tenor Xavier Anduaga war in der Rolle des Alfredo der unumstrittene Glanzpunkt dieser Aufführung
DiePresse.com.la.traviata

Wien/ Staatsoper: Das Luisa Miller Team und die La Traviata Sänger 

Papa Germont came to visit this great couple from Luiza Miller 😉 Soon the premiere of Luiza Miller in Staatsoper Vienna. You have to see this fantastic cast. Nadine Sierra, Freddie de Tomasso, George Petean, Roberto Tagliavini, Marco Mimica alongside others. And our first performance of La Traviata under the baton of my wonderful colleague Maestro Gianpaolo Bisanti, already on the first of February, who is coming…

 

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Barcelona/Gran Teatre del Liceu
Ihrer Künste Wunderkraft: Lise Davidsens atemberaubende „Isolde“ am Gran Teatre del Liceu in Barcelona
Die aufsehenerregendste Wagner-Aufführung dieser Spielzeit fand weder bei den Bayreuther Festspielen noch an der Wiener oder Münchner Staatsoper, sondern am Gran Teatre del Liceu in Barcelona statt: Lise Davidsen verkörperte ihre erste Isolde.
opernmagazin.de.tristanundisolde

Salzburger Konflikt spitzt sich zu: 

„Wir werden uns von Herrn Hinterhäuser nicht ausrichten lassen, wen er bestellt.“ Mit dieser Ansage geht der Salzburger Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) in die außertourlich einberufene Sitzung des Kuratoriums der Salzburger Festspiele, die für Dienstag, 3. Februar, ab 17 Uhr angesetzt ist. Anlass dafür ist die Suche nach einem neuen Schauspielchef. Deswegen hat sich seit der Vorwoche ein Konflikt zwischen dem Kuratorium, in dem die staatlichen Subventionsgeber vertreten sind, und dem Intendanten zusammengebraut.

Wie vom Kuratorium beauftragt, hat der Intendant die Stelle ausgeschrieben; die Bewerbungsfrist lief bis Mitte Dezember 2025. Die Kandidaten in der Endrunde wurden am Mittwoch der Vorwoche (28. Jänner) in einem Hearing befragt. Tags darauf zitierte die „Kronen Zeitung“ Markus Hinterhäuser mit der Feststellung, die frühere Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann sei die Favoritin für diese Position. Jedoch: Übers Wochenende sickerte durch, dass Karin Bergmann sich weder schriftlich beworben noch an jenem Hearing vom 28. Jänner teilgenommen habe, zu dem das Kuratorium – neben dem Intendanten – einen Berater entsandt hatte.

„Wenn es stimmt, dass Frau Bergmann nicht beim Hearing gewesen ist, dann ist das ein Skandal“, sagte Bernhard Auinger am Dienstagvormittag den SN. Er könne verstehen, dass Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) deshalb eine Sondersitzung einberufen habe. Denn Karin Bergmann zu nominieren, widerspreche dem Auftrag des Kuratoriums an den Intendanten, dass es „ein transparentes Auswahlverfahren mit einem Hearing gibt“. Das Kuratorium gehe davon aus, dass jene Person den Posten bekomme, die „aus dem Hearing als Beste hervorgegangen ist“.

Kein Zweifel an den Qualifikationen Karin Bergmanns: In keiner Weise zweifle er an den Qualifikationen der einstigen Burgtheaterdirektorin, versicherte Bernhard Auinger. Und freilich obliege es dem Intendanten, eine künstlerische Abteilungsleitung, wie für das Schauspiel, auszusuchen. Doch jemanden zu bestellen, der nicht im Hearing gewesen sei, „das kann sich das Kuratorium nicht bieten lassen“.

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat für Dienstagnachmittag kurzerhand eine außerordentliche Sitzung einberufen.
Dabei wird es um die geplante Besetzung der Schauspielleitung gehen. Deshalb droht nun ein Konflikt zwischen Intendant Markus Hinterhäuser und dem Kuratorium.

https://salzburg.orf.at/stories/3340352/

Konflikt bei den Salzburger Festspielen
Im Zusammenhang mit der Neubesetzung der Schauspielleitung scheinen sich das Kuratorium und Intendant Markus Hinterhäuser uneins. Es wurde eine Sondersitzung einberufen.

Bei den Salzburger Festspielen droht im Zusammenhang mit der Neubesetzung der Schauspielleitung ein Konflikt zwischen dem Kuratorium und Intendant Markus Hinterhäuser. Medien hatten zuletzt die frühere Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann als Favoritin für den Posten bezeichnet. Offenbar hat die 72-Jährige aber weder am Auswahlverfahren noch am Hearing in der vergangenen Woche teilgenommen. Für heute, Dienstag, Nachmittag wurde eine Sondersitzung des Kuratoriums einberufen.  Hinterhäuser selbst beschrieb Bergmann in der Vorwoche nach dem Hearing laut Kronen Zeitung als „liebe Freundin, die sich immer wieder sehr entscheidend zu Theaterfragen geäußert hat“. Die Zeitung bezeichnete sie dann als „große Favoritin“. Doch nun stellte sich scheinbar heraus, dass diese nicht unter den 23 Kandidatinnen oder Kandidaten war, die sich offiziell auf die vom Kuratorium verlangte Ausschreibung beworben haben.
DerStandard.at.salzburgkuratorium

UMBERTO GIORDANO’S OPERA “MARINA” WORLD PREMIERE
For the 81st Season of I Pomeriggi Musicali at the Teatro Dal Verme in Milan (Italy)

Eleonora Buratto. Copyight: Gianluca Fontana
 
On 12 and 14 February, two international stars – soprano Eleonora Buratto and tenor Freddie De Tommaso – bring to life an unknown work by the Apulian composer
 
On the podium Vincenzo Milletarì
Recording by Decca
 The autograph score was discovered at Yale by Andreas Gies, who prepared the critical edition for the Edizione Nazionale delle Opere di Umberto Giordano / LIM – Libreria Musicale Italiana, with the libretto reconstructed by Emanuele d’Angelo

Freddie De Tommaso. Foto: Agentur
 
Milano, Teatro Dal Verme
Thursday 12 February 2026, 6:45 pm – Pre-concert talk with Raffaele Mellace
Thursday 12 February 2026, 6:45 pm – Altri Pomeriggi Under30
Thursday 12 February 2026, 8:00 pm
Saturday 14 February 2026, 3:45 pm – Pre-concert talk with Raffaele Mellace
Saturday 14 February 2026, 5:00 pm

Klassik-Woche: Mit Pauken und »Trumpeten«
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit allerhand musikalischen Misstönen aus den USA, mit Finanzengpässen in Leipzig, einigem GEMA-Gerangel und einer klaren Positionierung in Sachen Nahost….Politisch konsequent zeigte sich die israelische Sopranistin Chen Reiss. Ich habe für den BackstageClassical-Podcast die aktuellen Ereignisse der Woche mit ihr besprochen. Reiss wirft darin der BBC Antisemitismus vor, bittet Zubin Mehta, zurück nach Israel zu kehren und hält nichts von US-Boykotten. Die Sopranistin kritisiert die Politik Benjamin Netanjahus, hinterfragt aber die Wirkung von Boykotten: »Wen bestrafen wir eigentlich?«, fragt sie und sagt: »Bitte, bitte, Zubin komm zurück, wir brauchen Dich!«…
https://backstageclassical.com/mit-pauken-und-trumpeten/

Neustrelitz
„Königskinder“. Dirigentenpause sorgte für Verwirung
Plötzlich verschwand der Dirigent: Was im Orchestergraben geschah. Der erste Akt der Oper „Königskinder“ am Landestheater Neustrelitz lief wie geschmiert. Doch dann verstummte die Neubrandenburger Philharmonie plötzlich minutenlang. Doch nach dem Ende des ersten Aktes wollte es einfach nicht weitergehen. Einige Zuschauer der fast ausverkauften Premiere hatten mitbekommen, dass der Dirigent nicht mehr im Orchestergraben war. Ging es ihm nicht gut? Knapp drei Minuten vergingen, ehe es weiterging. Aber was war passiert?
nordkurier.de.neustrelitz

Drama im engsten Familienkreis: Mozartwoche ging ohne Rolando Villazón ins Finale
Das Abschlusskonzert musste leider ohne den künstlerischen Leiter stattfinden. Er reiste aufgrund eines Todesfalls ab. Das Abschlusskonzert der diesjährigen Salzburger Mozartwoche am Sonntagabend hat ohne ihren künstlerischen Leiter Rolando Villazón stattgefunden, der aufgrund eines Todesfalls im engsten Familienkreis abreisen musste. Statt der geplanten Uraufführung einer Komposition von Karim Zech eröffnete das kubanische Havana Lyceum Orchestra unter Jose Antonio Mendez Padron das Konzert mit Mozarts in Salzburg entstandener B-Dur-Sinfonie.
Oe24.at.mozartwoche

Lübeck/Theater
„Ist es nicht nur ein Fiebertraum?“ – „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach wird in Lübeck gefeiert
„Gespenster-Hoffmann“ hat man den wohl eigenwilligsten Kopf der romantischen Literatur, den Juristen, Komponisten, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturisten, Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, genannt. Die Bezeichnung von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ als „phantastische Oper“ ist daher inhaltlich konsequent. Wie diese phantastischen Elemente in der Lübecker Inszenierung umgesetzt wurden, durfte ein erwartungsfrohes Premierenpublikum am 31. Januar im Jugendstiltheater der Hansestadt erleben.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Bremen/ Sendesaal
Anton Reicha wiederzuentdecken lohnt sich
Mit 2 wiederentdeckten Sinfonien von Anton Reicha begeistert ein famos aufspielendes Bläser-Streicher-Dezett das Bremer Publikum. Dem Publikum gefiel’s, es spendete regen begeisterten Beifall. Und es hatte den Eindruck, als trügen alle Zuhörenden am Ende ein frohgemutes Lächeln mit nachhause.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

HAYDN-REGION NIEDERÖSTERREICH: PREISTRÄGERKONZERTE

Die Förderung junger Talente wird im Rahmen der Klassikkonzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ groß geschrieben. Vor diesem Hintergrund darf ich über zwei, heuer erstmalig statt findende „Preisträgerkonzerte“ informieren, mit denen der Konzertzyklus in der Winterpause nun auch in Wien präsent ist. Die beiden Konzertauftritte wurden beim „Internationalen Haydn-Wettbewerb für Klassisches Lied und Arie 2025“ als Engagement-Preise der beiden Veranstaltungsorte vergeben. Der diesjährige Internationale Haydn-Gesangswettbewerb findet von von 22. bis 24. Mai – unter Juryvorsitz von KS Angelika Kirchschlager in Schloss Rohrau statt.

Maria Hegele, Michael Linsbauer. Foto: Fabian Sorger

  • Rückblick Preisträgerkonzert „Haydn meets Mozart“ (30.01.26, Mozarthaus Vienna): 

Beim ausverkauften Preisträgerkonzert „Haydn meets Mozart“ am 30. Januar 2026 im Mozarthaus Vienna begaben sich Starvokalistin KS Ildikó Raimondi, Bariton Bruno Meichsner, Hauptgewinner des 7. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs 2025, und Pantelis Polychronidis am Klavier auf einen Streifzug durch das facettenreiche Lied- und Arienschaffen

Hamburg
Trump-Oper von Jelinek und Neuwirth in Hamburg: Monster mit langem Atem (Bezahlartikel)
Monster‘s Paradise“, die neue Oper von Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth, ist weniger Politsatire als Endzeitdrama. Georg Nigl glänzt als grotesker König-Präsident; indirekt mit dabei: Charlotte Rampling und Elisabeth Leonskaja.
DiePresse.com.trump.oper

„Monster Paradise“ in Hamburg
Neuwirth und Jelinek gegen Endgegner Trump. Ein zeitgenössisches Grand Guignol sollte die Oper werden, so Neuwirth im Vorfeld – eine drastisch bissige Horrorgroteske, wie sie im ausgehenden 19. Jahrhundert im gleichnamigen Theater in Paris erfunden wurde und sich später als eigenständiges Theatergenre etablierte. Und tatsächlich: „Monster’s Paradise“ ist quasi ein Kasperltheater für Erwachsene, nur dass statt eines Krokodils eine andere Riesenechse hinter dem Vorhang auftaucht und dass zwar einiges zum Lachen ist – wenig aber lustig.
https://orf.at/stories/3418884/

Welt am Abgrund
Der Untergang ist nah, im Weißen Haus sitzt ein Tyrann und nur ein Monster kann die Welt noch retten. In „Monster’s Paradise“ an der Staatsoper Hamburg entwerfen Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth und Tobias Kratzer eine witzige Politgroteske.
BR.Klassik.de

Elfriede Jelineks Oper über Donald Trump: Monster an der Macht
Die Komposition stammt von Olga Neuwirth, „Monster’s Paradise“ feierte an der Staatsoper Hamburg Uraufführung
DerStandard.at.story.monsterandermacht

Kunst der Selbstvermüllung (Bezahlartikel)
An der Hamburgischen Staatsoper wurde „Monster’s Paradise“ von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek uraufgeführt. Tobias Kratzer macht daraus ein Weltuntergangs-Varieté.
FrankfurterAllgemeine.net.neuwirth.jelinek

Tri Tra Trumpala: „Monster‘s Paradise“ an der Hamburgischen Staatsoper
Eine Oper wird von der Realität überholt: „Monster‘s Paradise“ von Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth, uraufgeführt in Hamburg, ist eine Groteske über die US-Politik. Amüsant, musikalisch fein erfummelt, aber auch länglich.
MuenchnerMerkur.de.monsters

Trump-Oper „Monster’s Paradise“ von Jelinek: Präsidenten-Dämmerung als großes Opernkino (Bezahlartikel)
Monster’s Paradise“ von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek. So war die Uraufführung an der Hamburgischen Staatsoper.
Kurier.at.musik.oper

Monster’s Paradise – Staatsoper Hamburg
Der aufblasbare Tyrann
Elfriede Jelinek hat sich zum dritten Mal den US-Präsidenten vorgenommen: diesmal als Opernlibretto, zur Musik von Olga Neuwirth. Tobias Kratzer inszeniert die Uraufführung von „Monster’s Paradise“ in Hamburg als Mix aus Trash, politischem Kommentar, Schattentheater und Floßfahrt.
nachtkritik.de.deutschland.hamburg

Trump sei Dank gibt es Gott Zilla
Olga Neuwirth/Elfriede Jelinek: Monster’s Paradise
DieDeutscheBühne.de.paradise

Trump-Satire „Monster’s Paradise“: Willkommen im Flachwitz-Februar
Die Gags hätte vielleicht der junge Otto durchgehen lassen, aber gelacht wurde wenig. An der Hamburgischen Staatsoper hatte am Sonntag Elfriede Jelineks Trump-Satire „Monster’s Paradise“ Premiere – mit einem rauschhaften Soundtrack von Olga Neuwirth.
ndr.de.kultur

Elfriede Jelinek zerstört Präsident Donald Trump
An der Hamburger Staatsoper wird Musikgeschichte geschrieben: Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth und ein freundliches Ungeheuer besiegen in der Operngroteske „Monster’s Paradise“ US-Präsident Donald Trump.
https://www.krone.at/4033601

Komik ist nun die US-amerikanische Tragödie
Von guten Riesenechsen, narzisstischen Orangen und Mäusen, die uns alle verraten haben: An der Staatsoper Hamburg kommt Komponistin Olga Neuwirths und Schriftstellerin Elfriede Jellineks lang erwartete Politsatire „Monster’s Paradise“ zur Uraufführung.
Concerti.de.opernkritik.amerikanische.tragoedie

Berlin
Das Leben, ein Lager –‑ Schostakowitschs „Lady Macbeth“ an der Komischen Oper
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Komische Oper mit der Neuinszenierung von Dimitri Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ einen Erfolg würde landen können, war, recht besehen, relativ hoch. Die gegenwärtige Weltlage, eines der herausragenden Werke des 20. Jahrhunderts, quasi ein „Wozzeck“ des Ostens, dazu ein Regisseur, vom ehemaligen Stammhaus wie dessen Stammpublikum geliebt und diese Liebe stets erwidernd: Da konnte wenig schiefgehen
NeueMusikzeitung/nmz.de.oper

Schostakowitsch im Nirgendwo
Regisseur Barrie Kosky setzt bei seiner Neudeutung von Dmitrij Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Komischen Oper Berlin ganz auf Groteske. Das ist konsequent, lässt aber Entscheidendes unter den Tisch fallen.
BR-Klassik.de.ladymacbeth

Ein Abend ohne Misston
Die Komische Oper Berlin bringt Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky auf die Bühne. Ein herausragender Abend, der wenig zu wünschen übrig lässt.
DieDeutscheBuehne.de

Wien/ Museen: 8,4 Millionen Besuche: Bundesmuseen erreichten 2025 wieder Rekord
Belvedere und KHM-Museumsverband kamen jeweils auf über zwei Millionen Eintritte, ein starkes Besucherplus gibt es auch in der ÖNB und im MAK
DerStandard.at.story/Bundesmuseen

Literatur/ Buch

Literatur aus Ungarn: Péter Gárdos: Die tragische Geschichte des Ignaz Semmelweis
Der Regisseur Péter Gárdos scheiterte mit seinem Filmprojekt über den „Retter der Mütter“ an der ungarischen Kulturpolitik. Also schrieb er einen Roman.
DiePresse.com.petergardos

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Teilen Trump, Xi und Putin die Welt auf? Weshalb das Denken in Einflusszonen gefährlich ist: Jahrzehntelang haben die USA eine auf freiheitlichen Regeln basierende Weltordnung gestützt. Heute sehen sie darin nur noch ein Luftschloss. Doch was kommt anstelle dieser Ordnung? Eine Welt, in der die Starken ihre Machtsphären festlegen, wird keine friedliche sein.
Jetzt lesen
Trump entscheidet über Irans Schicksal: «Wenn es keinen Krieg gibt, überlebt das Regime»: Vali Nasr ist in den USA einer der führenden Iran-Experten. Im Interview erklärt der Professor der Johns Hopkins University, was Trump mit seinem Aufmarsch im Nahen Osten bewirken und wie ein Wandel von innen stattfinden könnte.
Jetzt lesen
Elon Musk kommt mit SpaceX den Ukrainern zu Hilfe: Seit diesem Wochenende werden russische Starlink-Drohnen blockiert:  Überraschend schnell gibt es eine Lösung gegen russische Kamikazedrohnen, die bei ihren Angriffen in der Ukraine eine Starlink-Internetverbindung nutzen. Doch das Gegenmittel behindert auch die Ukrainer.
Jetzt lesen
 Israel öffnet den Grenzposten Rafah: Ein Zugeständnis an Donald Trump, ein Risiko für die eigene Koalition: Während der Grenzverkehr zwischen Gaza und Ägypten wieder anläuft, bleibt die Lage militärisch angespannt. Der Waffenstillstand des amerikanischen Präsidenten steht auf wackligem Fundament.
Jetzt lesen
 Die Mine von Rubaya ist ein Schlüsselort der Weltwirtschaft – und von Rebellen kontrolliert. Bei einem Unglück sterben Hunderte von Arbeitern
Die Coltan-Mine in Ostkongo spielt eine zentrale Rolle im dortigen Konflikt. Und ist nun Schauplatz eines der schwersten Minenunglücke der letzten Jahre.
Jetzt lesen
Grammys 2026: Kendrick Lamar und Bad Bunny schreiben Musikgeschichte – und Trump will den Moderator verklagen: Mit 27 Grammys ist Kendrick Lamar nun der Rapper mit den meisten Auszeichnungen. Bad Bunny ist der erste Latin-Künstler, der mit dem «Album of the Year» den wichtigsten Preis der Gala erhielt. Hier sind die wichtigsten Momente im Überblick.
Jetzt lesen
«Melania» triumphiert: Die First Lady feiert mit ihrem Dok-Film einen ungeahnten Erfolg. Denen, die den amerikanischen Präsidenten bereits abgeschrieben haben, sollte das eine Warnung sein: Der Name Trump zieht nach wie vor.
Jetzt lesen
 «Tatort» Berlin: Erhält Corinna Harfouch einen würdigen Abschied? Eine angeblich freilaufende Wölfin begleitet Bonard in ihrem letzten Fall. Sentimentalitäten streng verboten!
Jetzt lesen
Champagner zum Frühstück, Whiskey um Punkt sechs: Diese Grosseltern sind unvergesslich: Joachim Meyerhoffs urkomischer, autobiografischer Bestseller «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke» läuft nun auf der grossen Leinwand. Ein dankbarer Stoff für eine brave Adaption.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik

Österreich
Im Ernstfall „viele Opfer“: Militär-Experte rechnet hart mit Kanzler-Vorstoß ab
In diesen unsicheren Zeiten kann sich Österreichs Bundesheer keine weiteren Verzögerungen leisten, warnt Franz-Stefan Gady zum Stocker-Vorstoß. Die Empfehlung der Heereskommission ist eindeutig: der Grundwehrdienst sollte schnellstens von derzeit sechs auf acht Monate plus zwei Monate Milizübungen über die folgenden zehn Jahre verlängert werden.
Heute.at.Wehrdienst

Österreich
Um Social-Media-Verbot: Regierung streitet sogar über Schutz für Kinder
„Undurchdachtes“ Unbehagen in der Koalition: Erst die nicht akkordierte Lebensmittel-Liste, dann das Geheimnis der Volkspartei rund um die Volksbefragung zur Wehrpflicht und jetzt eine Ankündigung zu einem Social-Media-Verbot, das so nicht kommt. Binnen weniger Wochen verlieren sich die Parteien in politischen Alleingängen.
https://www.krone.at/4033832

Partei in der Krise. Max Lercher: „SPÖ hat Probleme der Leute geleugnet“
Die SPÖ hat massiv an Stimmen verloren. Für Max Lercher, steirischer SPÖ-Landeschef, liegt der Grund klar auf der Hand: „Wir haben Probleme geleugnet, die die Leute längst spürten. Jetzt kommt der harte Weg zurück zur Glaubwürdigkeit.“ Die Partei müsse sich den Sorgen der Menschen stellen, nur so lässt sich Vertrauen zurückgewinnen.
https://www.krone.at/4033723

Hört die Signale! Babler rennt um sein Leiberl. Harmoniestörer!
Man muss gar nicht mehr genau hinhören, um die Dissonanzen innerhalb der hochnervösen Dreier-Regierung mitzubekommen. In der anfangs viel beschworenen Harmonie zwischen Türkis, Rot und Pink zeigen sich nach nicht einmal einem Jahr Koalition täglich tiefere Risse.
Mehr und mehr als Harmonie-Störer entpuppt sich der Vizekanzler, der um sein sprichwörtliches Leiberl rennt: Andreas Babler, Verlierer aller Umfragen, versucht sich mit unabgesprochenen Ankündigungen wie der Lebensmittel-Steuerliste oder nun dem Social-Media-Alterslimit über den Parteitag im März zu retten, wo ihn die SPÖ an der Spitze einzementieren soll… Interessant, auf welch taube Ohren das laute Murren innerhalb der SPÖ stößt. In Zeiten, in denen Politiker – am Sonntag gerade wieder ÖVP-Kanzler Christian Stocker – gebetsmühlenartig betonen, wie wichtig es sei, „zuzuhören“. Und wie heißt es so schön in der „Internationalen“, der sozialistischen Hymne? „Hört die Signale!“
https://www.krone.at/4034161

Über den VfGH doch noch zur Diversion? Wie August Wögingers Chancen stehen
Der ÖVP-Klubchef möchte Teile der Strafprozessordnung kippen, weil man als Beschuldigter zu wenig gehört werde. Dadurch könnte in seinem Fall doch noch eine Diversion möglich werden. Zunächst einmal muss Wöginger aber darauf hoffen, dass das Landesgericht seine Idee aufnimmt. ÖVP-Klubobmann August Wöginger kämpft dafür, dass er in der „Postenschacher-Affäre“ rund um das Finanzamt Braunau eine Diversion erhält. Das Landesgericht Linz (LG) wollte sie ihm geben. Nachdem die WKStA nach einer Weisung der Oberstaatsanwaltschaft ein Rechtsmittel eingelegt hatte, entschied das Oberlandesgericht Linz (OLG) aber, dass Wöginger keine Diversion zusteht. Nun muss der Politiker am 11. Februar wieder vors Landesgericht. Gleichzeitig will er Teile des Gesetzes über die Diversion beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) zu Fall bringen. Welche Chancen hat er dabei und inwieweit könnte ihm dies nutzen?
DiePresse.woeginger

Ski Alpin: Glück im Unglück? Erste Updates zu Lindsey Vonn
Da fällt wohl dem ganzen Ski-Zirkus ein Stein vom Herzen! Lindsey Vonn hatte – zumindest laut Schweizer Medien – Glück im Unglück und kann trotz ihres Sturzes in Crans-Montana wohl an den Olympischen Spielen teilnehmen.
https://www.krone.at/4033773

Minneapolis . Bruce Springsteen sang Protestlied in Minneapolis
Springsteen als Überraschungsgast bei Benefiz-Veranstaltung für die Familien von Renée Good und Alex Pretti. US-Rocklegende Bruce Springsteen ist überraschend in Minneapolis mit seinem Protestlied zu den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger aufgetreten. Er sang am Freitagabend (Ortszeit) „Streets of Minneapolis“ – eine Protesthymne gegen die umstrittenen Abschiebe-Razzien von teils vermummten Bundesbeamten. Als auf dem Tom-Morello-Konzert Überraschungsgast Springsteen auf die Bühne trat, gab es große Begeisterung im Publikum in der US-Stadt im Norden der USA.
https://kurier.at/kultur/bruce-springsteen-minneapolis-song-ice/403127453

Polizei schlägt Alarm und warnt alle: „Leg sofort auf!“
In Klagenfurt häufen sich Telefonbetrügereien mit falschen Polizisten. Die Polizei warnt vor Kautionsforderungen und rät zu besonderer Vorsicht. In Klagenfurt gibt es derzeit besonders viele betrügerische Telefonanrufe. Die Kriminellen setzen dabei vor allem auf Kautionsbetrug. Sie rufen an und geben sich als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus. Am Telefon erzählen sie, dass ein naher Angehöriger – meistens Tochter oder Sohn – einen schweren Unfall verursacht habe und jetzt im Gefängnis sitzt.
Heute.at.besonderevorsicht

Dieser „Schmäh“ ist uralt – aber es fallen immer wieder vor allem ältere Menschen darauf rein. Das Problem ist, dass diese Betrüger sehr bestimmt auftreten. Auch ich, der glaubt auf solche Schmähs nicht reinfallen zu können, wurde bereits Opfer eines Betrügers. Bei mir blieb der Schaden aber mit 300 Euro relativ im Rahmen. Ein „Stromkassier“ tauchte in der Redaktion auf und meinte, er müssen „den Strom abdrehen, weil die Rechnung nicht bezahlt ist. Er trat dabei sehr bestimmt auf. Da die Zahlungen bei uns meine Frau durchführt und diese telefonisch nicht erreichbar war, habe ich bezahlt. Später dämmerte es mir – aber da war es schon zu spät, der „Kassier“ über alle Berge.  Den Mann habe ich einige Wochen später sogar wieder gesehen, aber der hätte sicher alles abgestritten – und ich hatte keine Beweise. Als ich nämlich bereits bezahlt hatte und eine Zahlungsbestätigung verlangte, sagte der Betrüger, dass diese „per Post“ käme. Da wusste ich, dass ich einem Betrüger aufgesessen bin. Ich habe mich ob meiner Dummheit vor mir selbst geschämt!

Es soll nichts Ärgeres passieren!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

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