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28. MÄRZ 2026 – Samstag

28.03.2026 | Tageskommentar

Foto: Barbara Palffy/ Wiener Volksoper

WIEN / Volksoper: DIE PIRATEN VON PENZANCE
Operette von Arthur Sullivan und W. S. Gilbert
Textadaption- und überschreibung von Jennifer Gisela Weiss
In deutscher und englischer Sprache
Premiere: 27. März 2026

Very british – indeed?

Mentalitäten von Völkern sind nicht leicht „übersetzbar“, und Humor schon gar nicht. Die einen lieben Monty Python, Topsy Turvy und Gilbert & Sullivan, die anderen zucken darob die Achseln. Das mag auch der Grund dafür sein, dass die 14 Werke, die der Komponist Arthur Sullivan und der Librettist W.S. Gilbert gemeinsam schufen und die den Grundstock der „englischen Operette“ bilden, außerhalb des englischen Sprachraums selten gespielt werden. Diese Art von Blödel-Komik macht es einem Publikum, das dergleichen schlicht nicht gewohnt ist (es gibt ja bei uns auch keine Music Halls…), eher schwer, das Gebotene lustig zu finden…

In der Volksoper hat man nun alle Anstrengungen unternommen, „Die Piraten von Penzance“ aus dem Jahr 1879 in einer Mischung aus optischer Nostalgie, Ironie, Nonsense und sehr viel Gewure auf der Bühne Wien-tauglich zu machen.  Man engagierte dafür „Spymonkey“, laut Definition ein „physisches Comedy-Ensemble“ aus Großbritannien, in diesem Fall in Gestalt der Regisseure Toby Park und Aitor Basauri, die in der Ausstattung von Julian Crouch auf der Bühne den denkbar größten Wirbel entfalteten und veranstalteten.

Das ist für das bis in die Fingerspitzen unernste Werk durchaus legitim, findet aber in einer Mischung aus Englisch und Deutsch statt, die einfach zu vage ist, um durchwegs verstanden zu werden. Desgleichen erstaunt, dass die Regisseure, die ja wissen müssen, dass die zackigste Slapstick-Präzision Grundlage einer hoch stilisierten Komik ist, die sich hier entfalten müsste – und es nicht wirklich getan hat. Keine Frage, dass Chor und Tänzer Riesenspaß an der Sache hatten (zumindest vermitteln sie den Eindruck), aber das allgemeine Gehüpfe entgleitet meist in Wirbel. Da hat wohl noch einiges an Proben gefehlt. Da reicht es nicht, mit reichen Zitaten aus den „Piraten der Karibik“ allerlei skurriles, absurdes Getier auf die Bühne zu schicken…

….Man kann die Musik nicht durchwegs als meisterlich bezeichnen, aber sie hat ihre schwungvollen Nummern. Dirigentin Chloe Rooke ließ zu Beginn mit einer wahrlich geschleppten Ouvertüre Schlimmes befürchten, warf sich aber dann mit dem Orchester doch noch zu einer schwungvollen Leistung auf.

Das Premierenpublikum war fest entschlossen, alles gut, richtig und lustig zu finden und klatschte heftig.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Salzburg/ Osterfestspiele mit „Das Rheingol“ eröffnet
Osterfestspiel-„Rheingold“: Noch ein Machtkampf in Salzburg
In Salzburg geht es derzeit archaisch zu. Nicht nur hinter der Bühne, sondern nun auch wieder auf derselben. Schließlich wird an der Salzach – man hätte es im personellen Tumult der vergangenen Wochen beinahe vergessen – auch noch Musiktheater gespielt. Mit dem „Rheingold“ haben am Freitagabend die Osterfestspiele ihre heurige Opernpremiere vom Stapel gelassen – und was für eine.

Der derzeit gehypte Kirill Serebrennikov präsentiert eine in sich sehr stringent gedachte und besetzte Inszenierung des Wagner-Werks. Keineswegs einschmeichelnd, keineswegs lieblich, sondern mit Ecken und Kanten wird der Auftakt der gewaltigen „Ring“-Tetralogie hier begangen, die in den kommenden Festspielzeiten vollendet werden soll.

Es ist eben ein archaisches Setting, in das der 56-jährige Serebrennikov diesen archaischen Stoff stellt. Irgendwo angesiedelt zwischen isländischen Vulkanfeldern und Mad Max sind die Nibelungen, also die Zwerge, erdverschmierte Barbaren mit Goldschmuck, der Heinrich Schliemann froh gemacht hätte. Die Götter sind im Kontrast hierzu weißgewandete Bürger, die Riesen fellbewehrte Urviecher. Es ist eine Dystopie aus der Vergangenheit, eine uralte Erzählung.
puls24.at.salzburgrheingold

Salzburg/Osterfestspiele
„Das Rheingold“. Kurzbesprechung von Markus Thiel/ Video

Youtube

Wien

Staatsoper Berlin: Heute beginnt ab 12.00 Uhr der Vorverkauf für unsere Abonnements 2026/27 sowie für die Package-Angebote der Festtage 2027. 

 

Sie erhalten diese online auf staatsoper-berlin.de, per Mail unter tickets@staatsoper-berlin.de sowie telefonisch unter 030 – 20 35 45 55 von Mo bis Fr von 10.00 bis 18.00 Uhr und Sa, So, Feiertag von 12.00 bis 16.00 Uhr oder auch direkt an der Theaterkasse. 

Zu den Festtagen 2027 erwarten Sie Puccinis Manon Lescaut in einer Neuinszenierung, Wagners Tannhäuser unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann, Beethovens 9. Symphonie zum 200. Todestag des Komponisten und ein Konzert von Joyce DiDonato. Sichern Sie sich ab Samstag, den 28. März 2026, Ihre Festtage-Packages. Wählen Sie Ihre gewünschte Kombination aus Opern- und Konzertterminen und sparen Sie bis zu 20%. Einzelkarten für die Festtage 2027 sind erst ab dem 30. Oktober 2026 erhältlich.
Zu den Festtagen 2027
Festtage-Packages buchen

Wiener Staatsoper: Für »DIE VERKAUFTE BRAUT« am Sonntag, den 29.03.2026 steht ein Kontingent von 70 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Samstag, den 28.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

Baden-Baden: Mit den Osterfestspielen 2026 startet der Vorverkauf für das kommende Jahr.

Joana Mallwitz. Foto: Marco Borggreve

Im Mittelpunkt der Osterfestspiele Baden-Baden vom 20. bis 29. März 2027 steht Beethovens einzige Oper „Fidelio“. Die Neuinszenierung von Krzysztof Warlikowski feiert am 20. März im Festspielhaus Baden-Baden Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz musiziert das Mahler Chamber Orchestra. Die Titelpartien übernehmen Vera-Lotte Boecker als Leonore und Sean Panikkar als Florestan.

Neben dem „Fidelio“ steht Beethovens „Missa solemnis“ (22.3.) auf dem Programm – aufgeführt vom Royal Concertgebouw Orchestra unter Klaus Mäkelä. Als weiterer Beitrag zum Beethoven-Jubiläumsjahr spielen sie am Gründonnerstag Beethovens Fünfte Sinfonie.

Und Mozart tritt an die Seite Beethovens: Joanna Mallwitz dirigiert am Karfreitag, 26. März 2027, das RequiemLucas und Arthus Jussen präsentieren „Mozarts Meisterwerke“ und Seong-Jin Cho spielt in seinem Klavierabend die Fantasia in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart.  Das Bundesjugendorchester unter Cornelius Meister beschließt das Festival am Ostermontag mit Arvo Pärts „Fratres“ und Schostakowitschs Fünfter Sinfonie.

Der Vorverkauf für die Osterfestspiele Baden-Baden 2027 beginnt vorab in der Festspielhaus-App am Freitag, 27. März 2026 und am 1. April, 11 Uhr, an allen Vorverkaufsstellen und auf der Website des Festspielhauses.

Baden-Baden
Richard Wagners „Lohengrin“ bei den Osterfestspielen in Baden-Baden
Joana Mallwitz dirigiert bei ihren ersten Osterfestspielen in Baden-Baden „Lohengrin“ von Richard Wagner. Sie spricht über Gegensätze und die Feinheiten der Inszenierung.
swr.de.Kultur

Salzburg
GAU now! Die Salzburger Festspiele stürzen in eine Krise von unabsehbarem Ausmaß
Im verflixten zehnten Jahr seiner Intendanz hat es Markus Hinterhäuser erwischt. Nach Wochen des öffentlichen Nahkampfs mit dem Kuratorium der Salzburger Festspiele, in dem sich Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Bürgermeister Bernhard Auinger besonders antagonistisch hervortaten, wurde Hinterhäuser erst noch herablassend, aber erfolglos mit Gnadenangeboten („bis Ende 2027?“) bedacht, nun mit sofortiger Wirkung bis Ende September 2026 beurlaubt. Den längst unterschriebenen Vertrag, der danach bis 2031 wirksam werden sollte, hat das Kuratorium für nichtig erklärt. Hinterhäuser sieht das anders, insofern werden die Anwälte beider Seiten längerfristig zu tun haben, nur der Beurlaubte auch nach seinen Zwangsferien in Salzburg ganz sicher nicht mehr.
profil.at.kultursalzburg

Von wegen „GAU now“
So titelt Freitag (27.3.), am Tag nach Markus Hinterhäusers „Beurlaubung“ als Intendant durch das Kuratorium der Festspiele, das Profil online. Das ist schon extrem überspitzt. Die Festspiele werden davonkommen, schließlich sind wenig friedvolle Intendantenwechsel eher die Regel: Siehe Flimm oder Pereira. Nun also Hinterhäuser, dieser freilich nach einem guten Vierteljahrhundert verdienstvollen Wirkens für die Festspiele in unterschiedlichen Positionen. Zuerst war er in Mortier-Zeiten, also in den 1990er Jahren, Initiator der Reihe Zeitfluss, gemeinsam mit Thomas Zierhofer-Kin. Konzertchef ist er 2007 geworden, nachdem der damalige Intendant und der designierte Peter Schmidl (aus den Reihen der Wiener Philharmoniker) sich partout nicht einig geworden waren und Schmidl schließlich seinen Posten nicht antrat. ..
DehpunktKultur.at.supergau

So blamiert sich das angebliche „Kulturland“ (Bezahlartikel)
Ist schon einmal ein Musterschüler wegen einer Betragensnote durchgefallen? Salzburg hat jetzt einen künstlerisch und finanziell erfolgreichen Intendanten vor die Tür gesetzt, weil er sich angeblich nicht „brav“ benommen hat.
https://www.diepresse.com/20715655/so-blamiert-sich-das-angebliche-kulturland

Finanzierungskrise: Sachsens Theatern steht das Wasser bis zum Hals
Sachsens Theater plagen seit Jahren finanzielle Sorgen.
Steigende Kosten und knappe Kassen bringen viele Häuser zunehmend in Bedrängnis. Der Bühnenverein warnt vor Einschnitten – und fordert Lösungen. Laut Hillmann, der Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen ist, geht die Schere zwischen wachsenden Kosten und finanziellen Möglichkeiten immer weiter auseinander. Besonders angespannt sei die Lage am Theater Plauen-Zwickau. Dort stünden Einsparungen in Millionenhöhe im Raum.
https://share.google/2eyzwpmhFKqfidmOw

Bühne Baden bei Wien: Heute Premiere Ein Freund, ein guter Freund…“

 Eine Geschichte über den kometenhaften Aufstieg und den dramatischen Fall der „Comedian Harmonists“ ist ab 28. März an der Bühne Baden zu sehen. Im Schauspiel mit Musik von Franz Wittenbrinck (Musikalische Einrichtung) und Gottfried Greiffenhagen (Buch) DIE COMEDIAN HARMONISTS werden die schicksalhafen Jahre hautnah spürbar, in denen sechs junge Männer Musikgeschichte geschrieben haben.

 Als „Comedian Harmonists“ sind Jakob Tobias Pejcic, Jan-Eike Majert, Jens Emmert, Timotheus Hollweg, Florian Resetarits und Julian Groller zu sehen, Michael Duregger schlüpft in gleich mehrere Rollen und verkörpert unterschiedliche Wegbegleiter der jungen Künstler.

Wiener Philharmoniker: Selbstverwaltung, Klangideal und Unabhängigkeit »Die Politik braucht uns« –
Im BackstageClassical-Podcast verteidigen die Wiener Philharmoniker ihren Kurs gegen Kritik. Vorstand Daniel Froschauer und Geschäftsführer Michael Bladerer sprechen über die USA-Tournee, ihr Klangideal, neue Dirigentinnen und den Stellenwert des Orchesters in Salzburg. Ein Thema ist die jüngste USA-Tournee, die das Orchester auch ins politisch polarisierte Washington führt – und in das »Donald J. Trump and John F. Kennedy Center for the Performing Arts«. Die Entscheidung, hier aufzutreten, sei intern breit diskutiert worden, betont Froschauer: »Wir haben eine Versammlung gemacht nur für dieses Thema und dort entschieden, dass wir fahren und spielen.« Man verstehe sich als Botschafter der Musik, nicht der Politik, unterstreicht Bladerer: »Die Wiener Philharmoniker per se, wir machen keine politischen Statements. Wenn wir sagen würden, wir spielen nicht, würden wir ein politisches Statement machen.« Froschauer ergänzt, man wolle das Publikum nicht im Stich lassen: »Man bestraft die Musikliebhaber, indem man nicht spielt. Man spielt ja nicht als politische Botschaft für oder gegen jemand (…), sondern man spielt für ein Publikum.«
https://backstageclassical.com/selbstverwaltung-klangideal-und-unabhaengigkeit/

München
„Klassik ist kein Billigprodukt“: Interview mit Veranstalter Andreas Schessl
Gerade hat er die Konzerte der kommenden Spielzeit veröffentlicht. Andreas Schessl, Geschäftsführer von Münchenmusik und mittlerweile europaweit tätig, bietet ein Programm, das Genre-Grenzen nicht kennt – vom 50. Bühnenjubiläum Anne-Sophie Mutters bis zum „Herrn der Ringe“. Ein Gespräch über Konzertstrukturen, zu billige Karten und marode Münchner Säle
.muenchner.merkur.de

Dresden „Parsifal“ in Dresden: Gurnemanz, übernehmen Sie! (Bezahlartikel)
In Dresden inszeniert Floris Visser Wagners „Parsifal“ als Zaubershow, die musikalische Leitung von Daniele Gatti bleibt schwach – aber der Sänger Georg Zeppenfeld könnte den Laden retten.
FrankfurterAllgemeine.net.parsifal

Frankfurt
Oper Frankfurt: „Tristan und Isolde“, Richard Wagner
Es ist ein Abend der starken Stimmen. Daß die Frankfurter Stammkräfte ihre Exzellenz demonstrieren würden, hatte man erwartet. Claudia Mahnke gibt wieder mit ihrem glutvollen und höhensicheren Mezzo eine ideale Brangäne. Alleine ihr Wachgesang im zweiten Aufzug ist schon einen Besuch der Vorstellung wert. Auch Andreas Bauer Kanabas wiederholt seine herausragende Premierenleistung als König Marke. Stark, dunkel und mit anrührender Trauer gestaltet er seine Klage am Ende des ersten Aufzugs, die recht lang wirken kann, hier aber gerne noch länger hätte dauern können. Nicholas Brownlee schließlich ist in wenigen Jahren zum Heldenbariton mit beeindruckender Durchschlagskraft herangereift. Im neuen Münchner Ring ist er als Wotan besetzt, in Bayreuth wird er im Sommer den Holländer singen. In seiner letzten Saison als Frankfurter Ensemblemitglied formt er den Kurwenal mit nicht nachlassender Intensität zur fünften Hauptpartie.
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.frankfurttristan

London: Rigoletto review – strong revival of Mears’s violent take, with Elder revelatory in the pit
There is a touch of the Tony Sopranos about George Petean’s Rigoletto, in Oliver Mears’ 2021 staging that evokes a world of privilege, misogyny and abuse. Aida Garifullina is a convincing and elegant Gilda
TheGuardian.com.music.gilda

Mark Elder spins the Royal Opera’s Rigoletto into a gripping triumph (Subscription required)
The British conductor returns to lead Verdi’s compelling portrait of power, hedonism and cruelty
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/rigoletto-royal-opera-review-mark-elder/

Sir Mark Elder leads a riveting Rigoletto revival at the Royal Opera House
bachtrack.com.de.elder

Q & A: Peruvian Tenor Iván Ayón-Rivas on the Duke of Mantua,
His Royal Opera House Debut & Continuing to Study
operawire.com.peruvian

IPG/ Internationale Ignaz Josph Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal/NÖ
Einladung zum Gastkonzert „Winterreise“ am So, dem 29. März 2026 um 16 Uhr im Pleyel Kulturzentrum.

 

Sprechtheater/ Wien/ AkademietheaterHorváth in der Geisterbahn: „Glaube Liebe Hoffnung“, missglückt im Akademietheater (Bezahlartikel)
DiePresse.com.horvath in de geisterbahn

Ödön von Horváths Klassiker gelingt eigensinnig
Ausgesetzt unter Teufeln: Ödön von Horváths Klassiker „Glaube Liebe Hoffnung“ gelingt am Akademietheater in der Regie von Lucia Bihler  eigensinnig, ohne das Werk zu verraten
https://www.krone.at/4090677

„Glaube Liebe Hoffnung“ im Akademietheater: eine Grottenbahnfahrt (Bezahlartikel)
Regisseurin Lucia Bihler, die u. a. mit der Dramatisierung von Franz Kafkas „Verwandlung“ begeistern konnte, scheiterte
Kurier.at.Kultur.horvath

Ausstellungen/ Kunst Wien/ Belvedere Nina Zimmer wird neue Direktorin des Belvedere
Die aus München stammende Kunsthistorikerin leitet derzeit das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee. Sie folgt auf Stella Rollig. Das gab Kulturminister Andreas Babler (SP) am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekannt. Der Vertrag von Geschäftsführer Wolfgang Bergmann wird verlängert.
Kurier.at.neue.direktorin

Film: 15 Jahre nach Elizabeth Taylors Tod: Zehn Fakten über die Hollywood-Diva


Elizabeth Taylor.
Foto: Wikipedia

Über 50 Filme, zwei Oscars und acht Ehen, zwei davon mit demselben Mann – das Leben von Elizabeth Taylor (1932-2011) war so schillernd wie kaum ein anderes in Hollywood. Neben ihren zahlreichen filmischen Erfolgen und Werken – sie begann ihre Karriere bereits im Alter von zehn Jahren – prägten auch Skandale und Glamour das Leben der Filmikone, die vor 15 Jahren am 23. März 2011 starb.
Stern.de.Taylor

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

«Jeden Abend sahen wir die iranischen Raketen in Richtung Dubai fliegen», sagt der indische Kapitän: Tausende Seeleute aus Indien und den Philippinen sitzen wegen des Iran-Kriegs im Persischen Golf fest. Teheran erlaubt nur wenigen Schiffen die Durchquerung der Strasse von Hormuz. Eines von ihnen ist der indische Tanker von Kapitän Sharma.
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Weit entfernte «Return-Hubs» für abgewiesene Migranten: Die Brandmauer-Diskussion erreicht Brüssel; In einer aufgeheizten Stimmung verschärfte das EU-Parlament das Asylrecht. Auch Minderjährige und Familien mit Kindern sollen bis zu 24 Monate inhaftiert werden dürfen.
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Früher hat Alice Schwarzer selbst Bühnen gestürmt – aber nicht, um anderen den Mund zu verbieten. Das unterscheidet sie von ihren jüngeren Gegnerinnen: Die feministische Ikone tritt eingerahmt von Bodyguards auf und verteidigt ihr Lebenswerk. Sie diagnostiziert einen Bruch zwischen den Generationen.
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Schmuggler, Krieg und schroffe Berge – eine Reise zur Strasse von Hormuz
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Pakistan dient den USA im Iran-Krieg als Briefträger – und nicht die Schweiz: Die pakistanische Armeeführung geniesst das Vertrauen der Vereinigten Staaten wie auch Irans. Islamabad steht daher als Ort für Friedensgespräche zur Diskussion. Bern spielt dagegen nur eine Nebenrolle.
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7,6 Millionen Babys pro Jahr – in Nigeria werden mehr Kinder geboren als in der EU und in den USA zusammen: Während der Rest der Welt schrumpft, wächst die Bevölkerung in Afrika stark – nützt oder schadet es dem Kontinent?
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Alles nur Kulturkampf von rechts? Wie sich ARD, ZDF, SRG und andere öffentliche Medien unangreifbar machen: Wer die Armee kritisierte, galt einst als Landesverräter. Heute steht jeder Kritiker des öffentlichen Rundfunks unter Verdacht, ein geistiger Komplize von Alice Weidel, Donald Trump oder Elon Musk zu sein.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Sport: Lindsey Vonn  „Ich bin nicht verrückt!“ – Erstes Interview nach dem Horror-Unfall
Es war der Schrei, der eine ganze Nation markerschütternd durchfuhr. In ihrem ersten großen Interview nach dem verhängnisvollen Drama von Milano-Cortina spricht Lindsey Vonn nun so offen wie nie zuvor. Lindsey Vonn, die Frau, die das Wort „Aufgeben“ zeitlebens aus ihrem Vokabular gestrichen hatte, lag im Schnee von Cortina d’Ampezzo. Es war kein gewöhnlicher Sturz; es war das jähe Ende eines Traums, der nur neun Tage vor den Olympischen Spielen in Crans-Montana mit einem Kreuzbandriss seinen Anfang nahm.
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Schauspieler Ulmen wehrt sich über Anwalt gegen Deep-Fake-Vorwürfe: „Zu keinem Zeitpunkt hergestellt“
Anwaltskanzlei von Christian Ulmen geht ein neuem Schreiben auf Deepfake-Vorwürfe ein und bekräftigt, dass man gegen die Berichterstattung des „Spiegel“ gerichtlich vorgehen werde.
Kurier.at.stars

Epstein-Komplizin: Großbank UBS hat Maxwell bei Versteck geholfen
Die Schweizer Großbank UBS hat der verurteilten Sexualstraftäterin Ghislaine Maxwell beim Kauf ihres Verstecks geholfen. Das geht aus Unterlagen des US-Justizministeriums hervor. Dem Geldinstitut wird vorgeworfen, im November 2019 eine Überweisung für die Vertraute des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein abgewickelt zu haben.
https://www.krone.at/4091699

Wien: Vor U6-Sperre: Notfall zeigte Verwundbarkeit von Wiens Öffi-Netz
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in Großeinsatz am Karlsplatz zur morgendlichen Stoßzeit am Donnerstag zeigte vor der Feriensperre der U6, wie verwundbar Wiens Öffi-Netz sein kann. Und so paradox es klingt: Je mehr Fahrgäste unterwegs sind, desto größer müssen die Sperren und Umleitungen gedacht werden.
https://www.krone.at/4089877

Wien
Mysteriöser Coup: Ghanas Fußball-Nationalteam in Wiener Luxushotel beraubt!
Die Nationalmannschaft von Ghana residiert in einem Luxushotel in der Donaustadt, nur wenige Autominuten vom Stadion entfernt. Offenbar als die Kicker beim Training für das heutige Freundschaftsspiel waren, schlugen Profi-Verbrecher zu und durchwühlten Hotelzimmer. Waren die Sicherheitskameras ausgeschaltet? Brisant: Laut dem Sportminister von Ghana, Kofi Adams, hätten die Überwachungskameras der Nobelherberge zum Vorfallszeitpunkt nicht funktioniert. Bei dem Coup wurden jedenfalls zumindest zwei teure Zeitmesser der Schweizer Uhrenmarke Rolex erbeutet.
https://www.krone.at/4091264

Ghanas Kicker haben gestern in Wien gegen Österreichs Fußball-Nationalteam mit 1:5 verloren. Trotzdem, das sind keine „Bloßfüßigen“  und verdienen ihr Geld meist bei prominenten Clubs in Europa. Einige können sich sogar Rolex-Uhren leisten, mehr noch, sie können es sich offenbar leisten, diese teuren Uhren im Hotelzimmer herumliegen zu lassen. Zumindest trainiert haben sie demnach nicht mit der Rolex. Eine Blamage ist dieser Coup aber wegen der Kriminalität in  Österreich. Zur beruhigung: Die Ghanesen wurden für ihren blamablen Auftritt im Stadion sogar noch bezahlt! Rolex-Uhren gehen sich von diesem „Hilflosenzuschuß“ wohl nicht aus, aber sorgen müssen wir uns wegen der Finanzlage der Kicker auch nicht machen

Haben Sie einen schönen Tag! Es ist kalt bei uns in Wien, in Meidling fallen sogar Schneeflocken!!

A.C. 

 

 

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