Salzburg
Salzburger Festspiele: Causa Hinterhäuser oder: Was ein Kulturmanager können muss
Die Salzburger Festspiele brauchen wahrscheinlich bald einen neuen Intendanten. Die Sitzung, in der über die Zukunft Markus Hinterhäusers hätte entschieden werden sollen, wurde jedoch bis 20. März unterbrochen. Bereits die Einberufung der Sitzung hatte für Aufregung gesorgt. Anfang Februar zeigte die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) Hinterhäuser „die gelbe Karte“. Zum wiederholten Male hatte es Ärger mit dem Intendanten gegeben. Nun reichte es dem Kuratorium, in dem die Eigentümervertreter und damit die Subventionsgeber sitzen.
DerFalter.at
Kuratoriumssitzung mit Hinterhäuser eskalierte
Der Konflikt zwischen dem Kuratorium der Salzburger Festspiele und Intendanten Markus Hinterhäuser könnte ein Fall für das Arbeitsgericht werden. Diese Vermutung äußerten Kuratoriumsmitglieder am Freitag gegenüber der APA. Denn die Sitzung sei eskaliert, Hinterhäuser habe das Aufsichtsgremium „provoziert“.
https://salzburg.orf.at/stories/3343691/
alzburg
Im Wortlaut: Statement Markus Hinterhäuser „Es sind Fehler in der Kommunikation geschehen“
Bei der Sitzung des Festspielkuratoriums am Donnerstag (26.2.) stand die Zukuft der Intendanz von Markus Hinterhäuser zur Diskussion. – Hier sein Statement im Wortlaut. Die Festspiele haben es am Donnerstag abends veröffentlicht.
DrehpunktKultur.at.hinterhäuser
Kommentar
Ein Scherbenhaufen und blutige Finger
Mehr Porzellan, als in den letzten Wochen in Brüche gegangen ist, kann man eigentlich nicht zerschlagen. Nachdem nun Landeshauptfrau Karoline Edtstadtler bestätigt hat, dass man für die dritte Amtszeit von Markus Hinterhäuser als Festspielintendant eigens eine Wohlverhaltensklausel in seinen Vertrag geschrieben hat, ist auch klar, dass das Misstrauen schon seit Jahren groß ist.
Drehpunkt.Kultur.at.scherbenhaufen
Hinterhäuser ist nicht brav? Dann muss er gehen! (Bezahlartikel)
Die Demontage des erfolgreichen Salzburger Festspielintendanten zeigt auch die Inferiorität hiesiger Kulturpolitik. Die künstlerische Qualität der Salzburger Festspiele überzeugt, das internationale Renommée ist anhaltend hoch, die Zahlen stimmen. Trotzdem scheint das Kuratorium wild entschlossen, den dafür verantwortlichen Intendanten mit allen juristischen Mitteln vorzeitig loszuwerden. Die Begründung, soweit man eine solche aus den
DiePresse.com.hintehäuser
Heinz Sichrovsky/ News: Die goldene Salzburger Festspielzeit geht leider bald zu Ende
Das wird sie also gewesen sein, die goldene Salzburger Zeit. Der Vertrag des Intendanten Markus Hinterhäuser, konzipiert bis 2031, endet nun weit früher, man spricht über 2027 oder 2028. Das hat das politisch besetzte Festspielkuratorium am Mittwoch beschlossen, mitten im Beginn der herausfordernden Neugestaltung des Festspielbezirks und im Angesicht von Rekordauslastungen und internationaler Akklamation.
Was ist passiert? Nichts, kann man zusammenfassen. Bloß eine inferiore Intrige, die den Intendanten bezichtigte, die gesetzlich gar nicht geforderte Ausschreibung der Schauspieldirektion, deren Besetzung einzig ihm obliegt, unterlaufen zu haben. Die Anschuldigung wurde seitens des Kuratoriums zuletzt nicht einmal aufrechterhalten, reichte aber, um die Stimmung in den vergangenen Wochen gegen Hinterhäuser zu drehen.
Die noch nicht lang amtierende Garnitur überforderter Provinzpolitiker wurde leichte Beute von Intriganten aus der Festspielnomenklatura und der regionalen Publizistik (was ich vom Wirken der beteiligten Provinzwoiwoden und Kleinstadtschulzen halte, können Sie in einer früheren Ausgabe meiner Spitzentöne nachlesen). Da die Causa Schauspielchefin offenbar haltlos ist, suchte man zur Kuratoriumssitzung neue Beschuldigungen und griff zu den üblichen Stereotypen, die hervorgeholt werden, wenn man jemanden Qualifizierten abmontieren will: rüder Führungsstil, mangelnde Achtsamkeit, man kennt das. Nun hat das Kuratorium dem Intendanten eine rabiate Verkürzung seines Vertrags in Aussicht gestellt, bis 20. März soll er entscheiden, ob er zustimmt…
Weiterlesen in der Zeitung „News“
In eigener Sache: Ich muss mich Montag einem operativen Eingriff unterziehen, der angeblich kein großes Problem sein soll. Der Online-Merker ist deswegen trotzdem beeinträchtigt (Montag/ Dienstag). Ich bemühe mich, die Störung so kurz als möglich zu halten!
Wien/ Staatsoper
25.2.26 „Ariadne auf Naxos“, Staatsoper, „Kein Feinschmeckermenü“
Der reichste Mann von Wien hat schon sublimere Genüsse serviert, als er mit dieser Vorstellung von „Ariadne auf Naxos“ seinen Gästen aufzutischen beliebte. (Berichtet wird von der dritten und letzten Vorstellung der aktuellen Aufführungsserie an der Staatsoper.)
Die „Vorspeise“, d.h. das „Vorspiel“, war noch ganz gut bestückt (den etwas langweiligen, in der soignierten Herablassenheit zu indifferenten und Pointen vernachlässigenden Haushofmeister von Bernhard Schir ausgenommen). Der seit Jahren hoch im Kurs stehende Musiklehrer von Jochen Schmeckenbecher hat sich wieder mit viel menschlicher Anteilnahme um seinen jungen Schüler gesorgt. Samantha Hankey ließ als Komponist einen leuchtenden, klangvollen Mezzo hören, kräftig in der Höhe, und mit viel jugendlichem Künstlerenthusiasmus und Sinn für die Strauss’schen Gefühlsausbrüche. Das öfter sich hinzugesellende schnelle Vibrato lag für meinen Geschmack (noch) im Rahmen. Der neue Tanzmeister von Jörg Schneider hat sich als pointierter Unterhalter erwiesen, hat mit seinem Tenor Witz und Gesang sehr gut vereint.
Die „Hauptspeise“ hat dann weniger gemundet, weil sich die Gäste gerne an den Spezialitäten eines in allen Geschmackkünsten erfahrenen „Fünf-Sterne-Kochs“ gelabt hätten. Welches Rezept hätte es dazu gebraucht?
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/aariadne13.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.de
Torino/Teatro Regio
Riccardo und Chiara Muti durchdringen „Macbeth“ in Turin als packenden Psychothriller
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„Macbeth“ in Turin. Foto: Daniele Ratti
Ich kann es immer wieder nur sagen: Wer Verdi liebt, sollte Riccardo Muti hören. So akribisch wie er feilt kein Zweiter an Text, dynamischen und klanglichen Feinheiten. Sein jüngster „Macbeth“ in Turin gibt davon eindrücklich Zeugnis. Dies auch dank einer stimmigen, intellektuell anspruchsvollen Regie und Sängerdarstellern, die im Laufe des Abends über sich hinauswachsen.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Bühne Baden: FRAU LUNA – Revueoperette von Paul Linke. Premiere am 13. März 2026
Julia Koci © Lalo Jodlbauer/YAY Creative
„Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe…“
Glizernd, schrill und komisch geht es ab 13. März an der Bühne Baden zu, wenn Paul Linckes burlesk-phantastische Revueoperette FRAU LUNA Premiere im Stadttheater feiert. Drei arbeitslose Freunde, die mit ihrem Würstelstand zum Mond fliegen und sich dort mit einer wunderschönen und charmanten, zugleich aber auch machtbessesenen Herrscherin herumschlagen müssen, bevor sie nach etlichen Irrungen und Wirrungen wieder auf der Erde landen dürfen: Diese Operette bezaubert neben einer witzigen Handlung außerdem mit Ohrwürmern wie „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“, „Schlösser, die im Monde liegen“, „Wenn die Sonne schlafen geht“ oder dem Marsch „Das ist die Berliner Luft“. Mit FRAU LUNA schuf Paul Lincke 1899 einen Sensationserfolg, der die Berliner Revueoperette in neue Sphären katapultierte.
Julia Koci hält in der Rolle der bildschönen Frau Luna alle Fäden in der Hand und herrscht mit ausgelassener Feuerlaune, entpuppt sich aber nach und nach als psychopatischer Kontrollfreak. Als Steppke ist Dennis Hupka zu sehen, der auf seiner schrägen Mondmission von seinen Freunden Lamberthofer (Simon Stockinger) und Pannecke (Ricardo Frenzel Baudisch) begleitet wird. Problematisch wird das Abenteuer, als die Frau im Mond beginnt, Steppke schöne Augen zu machen, der bereits mit der irdischen Marie (Mariella Hofbauer) liiert ist. Und außerdem gibt es da noch Prinz Sternschnuppe (Maximilian Mayer), der Hals über Kopf in Frau Luna verliebt ist… In weiteren Rollen sind Ramesh Nair, Anna Rosa Döller, Sigrid Hauser, Maria Gschwandtner, Branimir Agovi und Ivana Zdravkova zu sehen.
Regisseur Simon Eichenberger setzt in seiner Inszenierung vor allem auf eine große Portion Humor und bewusste Improvisation, Die Buchfassung dieser kurzweiligen Revueoperette stammt von Christian Struppeck. Charles Quiggin hat in Bühnenbild und Kostümen zwei ganz unterschiedliche Ästhetiken entworfen: eine für die Erde und eine für den Mond – genau wie Dominique Brooks-Daw für die die Choreografie. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Victor Petrov.
Premiere ist am 13. März 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater
Weitere Vortstellungstermine:
14., 19. & 28. März 2026
1., 2., 4., 11., 16., 17., 23., 24. & 25. April 2026
Im Zeichen der Vielfalt. Dichtes Staraufgebot beim Kultur.Sommer.Semmering
Copyright: Kultursommer Semmering
Das traditionsreiche Grandhotel Panhans und der Panorama-Kulturpavillon stehen vom 2. Juli bis zum 6. September beim Kultur.Sommer.Semmering erneut im Mittelpunkt der Sommerfrische. Ein großes Staraufgebot, zahlreiche Premieren und ein Hauch Nostalgie prägen das Programm und versprechen literarische wie auch musikalische Zeitreisen vor pittoresker Bergkulisse. Im zwölften Jahr seines Bestehens präsentiert das Festival 82 Veranstaltungen mit rund 130 Künstlerinnen und Künstlern.
„Dass sich alljährlich so viele herausragende Persönlichkeiten der deutschsprachigen Kulturszene vom besonderen Geist des Semmerings inspirieren lassen, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit. Die Sommerfrische erweist sich damit auch heuer als lebendiger Ort der Begegnung von Tradition und Gegenwart.“ (Intendant Florian Krumpöck)
Ein Reigen der literarischen Premieren auf 1000 Metern Seehöhe
Die eindrucksvolle Gästeliste liest sich einmal mehr wie das „Who is Who“ der deutschsprachigen Film-, Fernseh- und Bühnenwelt. Das Publikum erwartet ein dichter Reigen prominenter Künstlerinnen und Künstler, darunter viele exklusive Festival-Premieren. Caroline Peters, Elena Uhlig und Fritz Karl, Martina Ebm und Michael Dangl, Friedrich von Thun, Manuel Rubey, Cornelius Obonya, Petra Morzé, Joseph Lorenz, María Köstlinger und Jürgen Maurer, Gioia Osthoff und Devid Striesow oder etwa Robert Meyer haben eigens für das Festival konzipierte Programme im Sommerfrische-Gepäck. Inspiriert durch die einzigartige Atmosphäre des Höhenluftkurortes bringen sie Heiteres, Nachdenkliches, Kurzweiliges, Spannendes und nicht zuletzt auch Nostalgisches inmitten der unvergleichlichen und geschichtsträchtigen Jahrhundertwende-Idylle, die bereits Persönlichkeiten wie Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal und Alma Mahler inspirierte….
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Copyright: Kultursommer Semmering
Ticketverkauf online, telefonisch über das Tourismusbüro Semmering, sowie per Mail:
+43 (0) 2664 20025
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 8-12 Uhr und 13-16 Uhr & Sa.: 9-12 Uhr
tickets@kultursommer-semmering.at
Weiterführende Links
www.kultursommer-semmering.at
www.floriankrumpoeck.com
Semmering/NÖ
Kultur.Sommer.Semmering im Zeichen der Vielfalt
Der Kultur.Sommer.Semmering wird in diesem Jahr insgesamt 82 Veranstaltungen mit rund 130 Künstlerinnen und Künstlern bieten. Als Schauplätze fungieren von 2. Juli bis 6. September einmal mehr das Grandhotel Panhans sowie der vis-a-vis gelegene Panorama-Kulturpavillon. Im zwölften Jahr des Bestehens wird unter der Intendanz von Florian Krumpöck auf eine „literarische wie auch musikalische Zeitreisen vor pittoresker Bergkulisse“ gesetzt, hieß es am Donnerstag per Aussendung.
oe24.at.semmering
PARIS/Bastille: SIEGFRIED – NI am 28. Januar 2026
Vielleicht letzter Aufschrei eines Regietheater-Apologeten?!
Mime mit Blechkoffer. Foto: Herwig Prammer
Die Neuinszenierung des „Siegfried“ im Rahmen der Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner durch den Altmeister des Wagnerschen Regisseurstheaters Calixto Bieito ging mehr oder weniger im gleichen Stil weiter wie das szenisch und konzeptionell schon unbefriedigende „Rheingold“ und die „Walküre“. Zwar ist man mit einigen Referenzen in Grün an den im „Siegfried“ so bedeutsamen Wald unterwegs. Nach dem alles beherrschenden und die Bühne stark einengenden riesigen Metallcontainer findet man sich jetzt in der Tat in einem Wald von Rebecca Ringst im Licht von Michael Bauer wieder. So gesehen ist der „Siegfried“ etwas aufgelockerter und auch werkrelevanter. Aber der Wald steht auf dem Kopf, die Bäume sind von oben nach unten gehängt und werden ständig auf und ab bewegt…
Zum Bericht von Klaus Billand
Wien / Konzerthaus: Musikalische Träume aus China – auf dem Rücken des Feuerpferdes 26.2.2026
Österreichische Musikensembles lieben ausgedehnte Konzerttourneen quer durch die immense Weite von China. Sie musizieren in riesigen neuen Konzerthäusern, auch tagsüber bespielten, begegnen ein bei klassischer Musik voll engagiertes auch jüngeres Publikum. Gastfreundschaft. Und, es schmeckt …. das chinesische Essen. Und zum Chinesischen Neujahrsfest schickt China alljährlich eines der vielen Orchester des Landes, auf heimische Tradition geschultes, auf Europareisen.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
New York
Video: Trailer Released for Joyce DiDonato-Led INNOCENCE at The Metropolitan Opera
Kaija Saariaho’s final opera arrives at the Met in Simon Stone’s production, conducted by Susanna Mälkki and starring Joyce DiDonato.
broadwayworld.com.bww.opera
Why the Vienna Philharmonic Played Nat King Cole Hits (Subscription required)
At a gala in New York, the orchestra recognized two of his daughters, who are underwriting a scholarship to its academy.
https://www.nytimes.com/2026/02/27/nyregion/nat-king-cole-vienna-philharmonic.html
Mr. Mäkelä Paints Two Heros
Chicago Symphony Orchestra, Klaus Mäkelä (Conductor, Music Director Designate)
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=17491
Moskau: Valery Gergiev Meets Vladimir Putin
Following Fourth Anniversary of Ukraine War to Report on Cultural Events in Russia
operawire.com.gergiev
Wien
Versteigerung von Otto Schenks Nachlass brachte 1,75 Mio. Euro ein
Alle rund 400 Objekte wurden verkauft. Laut Dorotheum konnten Startpreise im Schnitt um das 5,5-fache übertroffen werden.
Kurier.at.kultur.nachlass Schenk
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Pakistan bombardiert Taliban-Stützpunkte in Kabul – Verteidigungsminister spricht von «offenem Krieg»: Islamabad wirft den Taliban vor, nichts gegen die Präsenz pakistanischer Terroristen in Afghanistan zu unternehmen. Nach Monaten relativer Ruhe ist der Konflikt eskaliert. Die Rede ist von Hunderten Toten.
Jetzt lesen
«Wo sollen wir denn hin?», fragt ein Familienvater – für Palästinenser im Westjordanland wird es immer enger: Neue Siedlungen, neue Regeln: Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 dehnt Israel seine Kontrolle über das Westjordanland aus – schneller als je zuvor. Doch bringt das wirklich mehr Sicherheit? Ein Besuch an der neuen Frontlinie im Nahostkonflikt.
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Eskalation im Wahlkampf: Orban wirft Selenski Angriffspläne gegen Ungarns Energieversorgung vor und bietet das Militär auf. Angesichts schlechter Umfragewerte setzt Viktor Orban auf eine Angstkampagne gegen Brüssel und Kiew. Inszeniert der ungarische Ministerpräsident gar eine Krise, um die Wahl im letzten Moment zu verhindern?
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Mette Frederiksen hat sich aussenpolitisch profiliert – und dabei die Alltagssorgen der Dänen vergessen. Jetzt ruft sie Neuwahlen aus: Dänemark steht eine historisch wichtige Entscheidung bevor. Auch die nächste Regierung wird daran gemessen, wie sie den Spagat zwischen Aufrüstung und Sozialpolitik meistern kann.
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Pop-Star, Präsidentschaftskandidat – nun im Untergrund. Ein Anruf bei Bobi Wine, der von Ugandas Regierung mit dem Tod bedroht wird
Vor einigen Wochen forderte er den Autokraten Yoweri Museveni bei der Wahl heraus. Nun droht ihm der Sohn des Präsidenten damit, ihn zu kastrieren. Ein Interview mit dem flüchtigen ugandischen Oppositionellen Bobi Wine.
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Elvis Presley: Auf der Bühne wird aus dem König ein Prophet: Ein Konzertfilm holt den King of Rock’n’Roll aus dem Nebel der Mythen hervor und zeigt ihn als herausragenden Live-Musiker. Gleichzeitig offenbart die Kamera auch Zeichen von Desillusionierung.
Jetzt lesen
Putins Plan für ein treu ergebenes Volk: An russischen Universitäten mehren sich Lehrgänge für «soziale Architektur». Sie sollen dabei helfen, die gesellschaftlichen Dynamiken vorhersagbar und kontrollierbar zu machen.
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«Broken English» war Marianne Faithfulls grösster Hit. Nun lässt ein Film die verstorbene Künstlerin nochmals über ihr Leben sprechen:Der Dokumentarfilm zeigt ein von Sex, Drugs und Rock’n’Roll strapaziertes Leben. Für die Höhepunkte sorgt die britische Sängerin selber, wenn sie historische Aufnahmen schlagfertig kommentiert.
Jetzt lesen
Berlinale: Zukunft von Chefin bleibt offen: Wie geht es nach Debatten um die Berlinale weiter? Eine Krisensitzung bringt nach Angaben des Kulturstaatsministers vorerst keine Entscheidung. In der Kulturbranche gibt es Rückhalt für Tricia Tuttle.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich/ „Krone“-Kommentar: Alle mögen Gust – oder auch nicht
Er kann ein mitreißender Einpeitscher sein. August Wöginger, den seine – vielen – Freunde nur Gust rufen, muss man bei Parteitagen der ÖVP erlebt haben. Wenn der Oberösterreicher am Pult steht, dann wächst er über sich hinaus, hat im Handumdrehen die türkis-schwarze Herde im Griff. Der Gust, obwohl erst 51, sitzt bereits seit 24 Jahren im Parlament. Er hat nicht nur den Klub der ÖVP im Nationalrat im Griff, er ist auch wichtiger Querverbinder. Das ausgezeichnete Verhältnis zwischen ihm und seinem grünen Gegenüber Sigi Maurer hat, sagt man, das Überleben der Regierungskoalition von ÖVP und Grünen gesichert.
https://www.krone.at/4060255
Angeklagter in Postenschacher-Prozess: Kronzeuge Schmid „lügt“
An Tag 3 im Prozess um mutmaßlichen Postenschacher beim Finanzamt Braunau wurde der Zweitangeklagte, Gewerkschafter Herbert B., befragt. Er bestreitet, der Intervention entsprochen zu haben.
Kurier.at.woeginger
Sport Fußball WM-Schock: Mehreren Spielorten droht das Aus
In mehr als 100 Tagen soll die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada beginnen. Doch nun droht einigen Spielorten das Aus. In einigen US-Städten sorgen Finanzierungsprobleme für Alarmstimmung bei den Organisatoren. Laut der „BBC“ sind die zugesagten Bundesmittel in Höhe von rund 900 Millionen Dollar bisher nicht ausgezahlt worden.
oe24.at.fusssball.wm
Epstein-Verbindungen: Österreicher Martin Nowak erneut von Harvard suspendiert
Die Universität Harvard hat den österreichischen Professor Martin A. Nowak suspendiert. Grund ist eine erneute Untersuchung seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein durch die Universität nach den Veröffentlichungen der US-Justiz Ende Jänner. Die Universität Harvard suspendiert den österreichischen Biomathematiker Martin A. Nowak wegen seiner Verbindungen zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Das gab die Dekanin der Fakultät für Geistes- und Naturwissenschaften, Hoepi Hoekstra, gestern bekannt. Der gebürtige Niederösterreicher Nowak ist ein renommierter Biologe und Mathematiker und gehört zu den meistzitierten österreichischen WIssenschaftlern.
News.at.epstein
Hillary Clinton vor Ausschuss: „Hatte keine Ahnung“ von Epsteins Taten
Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton hat bei einer Befragung im Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses jede Kenntnis von Straftaten des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein entschieden zurückgewiesen – sie habe von diesen „keine Ahnung“ gehabt. Sie erinnere sich generell an keine Begegnungen mit Epstein, so Clinton. Die Ausschussmitglieder forderte sie auf, US-Präsidenten Donald Trump unter Eid zu den Epstein-Akten zu befragen.
https://orf.at/stories/3421434/
Haben Sie ein schönes Wochenende!
A.C.

