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28. AUGUST 2025 – Donnerstag

28.08.2025 | Tageskommentar

Salzburg: Insgesamt gesehen war das Gebotene zu wenig – gemessen an Vergleichbarem und dem Aufwand

 

Auszug  aus „Der Standard“ 

Die Salzburger Festspiele 2025 waren unterdurchschnittlich
Es gab wenig Innovatives, Stars werden insgesamt weniger, und es mangelt an Diversität – zudem steht das Schauspiel vor einer unklaren Zukunft

Mit dem  Begriff „Exzentrik“ konnte man das Opernprogramm der diesjährigen Festspiele durchaus umreißen. Es war eine interessante und großteils gelungene Zumutung auf vokal und inszenatorisch hohem Niveau. Abseits der üblichen Zentralgestirne Mozart und Richard Strauss gab es Barockes, nicht nur ausgeliehen von den Pfingstfestspielen. Neben dem Hotel Metamorphosis schickte man Händels Giulio Cesare in Egitto aber leider in sehr enge Kriegsräume. Unkonventionell aber fiel die Kopplung von Schönbergs Erwartung mit Mahlers Abschied unter dem Titel One Morning Turns into an Eternity aus. Und durchaus wagemutig für Salzburger Verhältnisse war, die frühromantische Belcanto-Virtuosität von Donizetti mit Maria Stuarda und Subtil-Modernes mit Péter Eötvös‘ Drei Schwestern ins Programm zu nehmen.

In der Oper gab es wenig Starauflauf, bis auf Asmik Grigorian, die als Lady Macbeth wiederkam, und Jonas Kaufmann, der für ein Konzert vorbeikam. Nun, Stars sind insgesamt rarer. Plattenlabels sind schon länger nicht mehr dabei, wenn es darum geht, Musiker und Musikerinnen aufzubauen. Popularität über den Klassikmarkt hinaus, wie ihn Anna Netrebko und auch noch Jonas Kaufmann geschafft haben, sind im Aussterben. Grigorian ist bekannt geworden durch ihre Salome in Salzburg. Sie ist aber auch bei keinem der großen Labels, sondern beim Independent Alpha Classic. Bedenkt man die Leistung etwa von Kate Lindsey als Elisabetta und Lisette Oropesa als Maria Stuarda in Donizettis Oper Maria Stuarda, müssten Labels Schlange stehen. Das war einmal.

Die Salzburger Festspiele generieren normalerweise dank ihrer Stars (und der mythisch aufgeladenen landschaftlichen Idylle) international große Aufmerksamkeit. Dabei wollen sie keineswegs Diskurstreiber sein und sich – abgesehen von den Reden im Eröffnungsakt – in keine Debatten einmischen. Vielmehr pflegen sie das Selbstverständnis als Repräsentationsfestival, das ungern über sich selbst und seine Entscheidungen verhandelt…
 
DerStandard.at.story

Dazu kommt noch die unklare Situation auf dem Schauspiel-Sektor. Pianist und Festspielchef Markus Hinterhäuser dilettiert mit einem Mitarbeiter am Programm für 2026 herum. Natürlich wird die Schauspielleitung besetzt werden müssen, aber im Fall Salzburg scheint das vergleichbar mit einem Fußballchef, der sich erst  nach der Transferzeit um eine gute Mannschaft bemüht – denn, man will zuerst über die ablaufenden Festspiele „in sich gehen“ und sich erst  danach mit den Fragen des Schauspiels befassen. Dabei war Festspielgründer Max Reinhardt ein Mann des Schauspiels, nicht der Oper! Zum Beiwagerl darf daher das Sprechtheater nicht verkommen! 

Heimische Medien wie der „standard“ gehen mit den Salzburger Festspielen viel zurückhaltender als die internationale Presse, besonders das deutsche Feuilleton um. Da erwartet uns noch eine gewaltige „Abrechnung“! 

Abschluss der Bayreuther Festspiele 2025: Erfolgreiche Bilanz

 

Nach insgesamt 29 Aufführungen gehen die 114. Bayreuther Festspiele am heutigen Tag sehr erfolgreich zu Ende. Mehr als 56.000 Besucherinnen und Besucher waren zu Gast, nahezu alle Vorstellungen waren ausverkauft. Die Auslastung lag bei 98.1 %.

Höhepunkte der Saison
Eröffnet wurden die Festspiele mit einer vielbeachteten Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“. Ein besonderes Erlebnis war das große Festspiel-Open-Air-Konzert am 24. Juli 2025, das bei bestem Sommerwetter über 10.000 Gäste anlockte. Das zweite geplante Open-Air am 28. Juli musste wetterbedingt leider abgesagt werden. Am 27. Juli feierten mehrere tausend Besucherinnen und Besucher das erste Chor-Open-Air unter der Leitung des neuen Chordirektors Thomas Eitler-de Lint.

Diskurs & Rahmenprogramm
Das Format „Diskurs Bayreuth“ feierte in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Unter dem Titel Die Erfindung der Vergangenheit widmete sich ein interdisziplinäres Symposium der Frage, wie Geschichte, Erinnerung und Kunst ineinandergreifen – und was geschieht, wenn Kultur ihre Vergangenheit neu erfindet. Fachleute aus Musik, Kultur und Wissenschaft diskutierten dabei intensiv.

Zum 16. Mal fand das von BF-Medien realisierte Projekt „Wagner für Kinder“ statt. Eine eigens für Kinder geschaffene Version von „Tannhäuser“ wurde zehnmal auf der Probebühne IV aufgeführt. Alle Vorstellungen waren ausverkauft und begeisterten rund 2.000 junge Zuschauerinnen und Zuschauer. Neben zahlreichen Sponsoren unterstützten insbesondere die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V. und TAFF die Kinderoper großzügig.

Das Projekt „Wagner for Starters“ ermöglichte es jungen Menschen bis 25 Jahren, vergünstigte Karten zu erwerben. Die Nachfrage überstieg das Angebot bei Weitem. Dank der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V. wird dieses erfolgreiche Angebot auch 2026 fortgeführt, dann zu einem Preis von nur 50 Euro pro Karte.

Ausblick auf die Festspiele 2026

Die 115. Bayreuther Festspiele werden am 25. Juli 2026 feierlich mit einem Festakt eröffnet. Am 26. Juli 2026 feiert erstmals in der Geschichte der Festspiele Richard Wagners „Rienzi“ Premiere – ausschließlich im Jubiläumsjahr. Unter der musikalischen Leitung von Nathalie Stutzmann und in der Regie von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka sind unter anderem Andreas Schager, Gabriela Scherer und Jennifer Holloway zu erleben.
Mit dem Projekt „RING 10010110 – Vom Mythos zum Code“ wird zum 150-jährigen Jubiläum ein visionäres Experiment gewagt: Eine Inszenierung, die nicht nur Wagners Musikdrama zeigt, sondern auch seine Rezeptionsgeschichte reflektiert. Eine sich ständig verändernde visuelle Ebene erweitert und transformiert den Bühnenraum – erstmals in der Festspielgeschichte wird dabei Künstliche Intelligenz als bildgebende Kraft eingesetzt. Es werden drei Ring-Zyklen unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann aufgeführt.

Als Wiederaufnahmen können Sie „Der fliegende Holländer“ ab 29. Juli 2026 mit Oksana Lyniv  (Dirigat) Asmik Grigorian als Senta (6. und 18. August 2026), Nicholas Brownlee als Holländer,
Mika Kares als Daland und ab 31. Juli 2026 „Parsifal“ in der Inszenierung von Jay Scheib mit Pablo Heras-Casado (Dirigat), Miina-Liisa Värelä (Kundry), Andreas Schager (Parsifal), Georg Zeppenfeld (Gurnemanz) und Michael Volle (Amfortas) erleben.
Zum Jubiläum präsentieren die Festspiele zudem die Uraufführung der Auftragsarbeit „Brünnhilde brennt: ein Spiel mit dem Feuer“ von Bernhard Lang (Musik) und Michael Sturminger (Libretto). In Koproduktion mit der Oper Dortmund lädt das Werk das Publikum zu einem Spiel mit Realitätsebenen und einer Reflexion über den Umgang mit unserem kulturellen Erbe ein.

Informationen zur Bestellung

Die Bestellunterlagen für die Festspielsaison 2026 werden ab dem 27. August 2025 online bereitgestellt. Bestellungen bitten wir bis spätestens 12. Oktober 2025 abzugeben.

Die Bayreuther Festspiele jubeln über 98,1 % Prozent Auslastung. Das ist ehrlich und symphatisch, hätte man „Rechenkünstler“ von diversen anderen Festivals und Opernhäusern herangezogen, wäre man glatt auf 105 % gekommen. Ich erinnere mich an die Zeit, in der die Bayreuther Festspiele Interessenten abwimmeln mussten, Wartezeiten auf Karten bis zu 7 Jahre der Regelfall waren! Bei meinem ersten Bayreuth-Besuch fühlte ich mich als Privilegierter und beurteilte das Erlebte auch aus diesem Gesichtspunkt! 

Vorbei ist diese Zeit – nicht nur für Bayreuth! 

TTT – 10 Milliarden € Theater – Subventionen BRD p. a. kann man leicht halbieren! „THE BIG ASSHOLES“?
Politiker-Primat intellektueller Strukturen: Klug? Karg? Klasse?
Das deutsche „10-Milliarden-Theater-Grab“ !

 

Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll!“ (G. C. Lichtenberg)

Kritik richtet sich gegen ineffiziente Verwendung öffentlicher Mittel (i.d.R. 80 % aller Ausgaben) deutscher Theater, bald 100 jährigem Verlust notwendiger Reformen, die bei klarem Blick unübersehbar sind, verleugnet oder offensichtlich auch vom neuen BRD Kulturstaatsminister, Wolfgang Weimer 61, mangels Ausbildung oder Erfahrungen (Verleger, Publizist, studierte Germanistik, Politik, Volkswirtschaft) nicht erkannt werden.

Damit wird kein Ende öffentlich – rechtlicher Theater angestrebt, sondern Aufblühen und Qualität durch Verdichtung neuer Strukturen mit bundesweiter Vernetzung, Abstimmung usw.. Zielführend sollten auf Bundesebene partizipative statt autokratische Leitungsebenen üblich werden, orientiert z. B. an zeitgemäßen Konzernen, die grundsätzlich in Transfers planvoller Strategien stehen, Know – How – (Problemlösung + Strategieoptimierung) und Ressourcen – Austausch aller Niederlassungen im abgestimmten Schaffen / Wirtschaften zu allseitigen Qualitäten führen.

Jedes der rd. 140 Theater werkelt seit über 100 Jahren isoliert in kaufmännischen Verwaltungen, Technik, den künstlerischen Abteilungen in allen Sparten, in allen Gewerken.
Die antiquierten Strukturen korrespondieren mit autokratischem System, die Trump anstrebt, Putin realisiert hat.

Beispiel Dramaturgie – Abteilungen: Geschätzt 700 Positionen bundesweit kosten mind. 35 Millionen € p.a. Entlohnung (incl. Lohnnebenkosten = ca. 28 %?) + Infrastruktur, lassen sich leicht auf ca. 1 Million € reduzieren.
„Zu viele Köche …“ bedeutet auch mühsames, ineffizientes Vorankommen, wirken nahezu restaurativ mit absurdem statt nachhaltigem Aufwand.
Zentralisierung wäre einzig sinnvoll = Konzentration auf zentrale Stellen, Reduzierung von Akteuren und Standorten = effizientere Steuerung, einheitliche Standards. Damit könnte man auch dem weit verbreiteten Vitamin B (Vorteilsnahme persönlicher Beziehungen oder Bekanntschaften), statt Qualitäts-Kriterien bei (auch unnötigen) Engagements vorbeugen.
„Die Balance zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung“
https://nachhaltigkeit-wirtschaft.de/die-balance-zwischen-zentralisierung-und-dezentralisierung/…

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/ttt-10-milliarden-e-theater-subventionen-brd-p-a-kann-man-leicht-halbieren-the-big-assholes-politiker-primat-intellektueller-strukturen-klug-karg-klasse-d/

Saisoneröffnung im Wiener Konzerthaus

In wenigen Tagen ist es soweit: Mit dem Konzert des Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Klaus Mäkelä und Stargeigerin Janine Jansen eröffnen wir glanzvoll die neue Saison. Auf dem Programm stehen Mozarts Pariser Symphonie, Bartóks Konzert für Orchester sowie Prokofjews 1. Violinkonzert. 

Nach dem Konzert wird weiter gefeiert: Musiker:innen des Royal Concertgebouw Orchestra überraschen Sie mit Einlagen im Mozart- und Schubert-Saal. Freuen Sie sich auf Klaus Mäkelä am Cello, jazzige Klänge in den Foyers und weitere musikalische Höhepunkte! Außerdem laden wir Sie zu köstlichen Speisen und Getränken ein.

Ergreifen Sie die Gelegenheit und sichern sich jetzt eine der wenigen Restkarten für die Eröffnung der 113. Saison im Wiener Konzerthaus!

Saisoneröffnung:
Royal Concertgebouw Orchestra / Jansen / Mäkelä
Mi, 03/09/25, 19.30 Uhr, Großer Saal

Puccinis Tosca mit Anna Netrebko eröffnet die Royal Ballet and Opera-Kinosaison 2025/26

 

 Zum Auftakt der Kinosaison präsentiert die Royal Opera eine packende Neuproduktion von Giacomo Puccinis Tosca, inszeniert von Operndirektor Oliver Mears und dirigiert vom neuen Generalmusikdirektor Jakub Hrůša. Ab dem 1. Oktober wird die Produktion in die deutschsprachigen Kinos übertragen.

 Vor der Kulisse eines kriegszerstörten Roms verkörpern Anna Netrebko und Freddie De Tommaso das Liebespaar Floria Tosca und Mario Cavaradossi, das für seine Liebe und seine Ideale kämpft. Als Cavaradossi einem Flüchtling hilft, geraten beide ins Visier des machtgierigen Polizeichefs Scarpia, dargestellt von Gerald Finley. Tosca steht schließlich vor einer grausamen Entscheidung: Kann sie den Mann retten, den sie liebt, ohne sich selbst zu verlieren?

 Mit Arien wie „Vissi d’arte“ und „E lucevan le stelle“ gehört Tosca zu den zentralen Werken des Opernrepertoires. Puccinis Musik verbindet dramatische Intensität mit großer emotionaler Tiefe und zeichnet eindrucksvoll die inneren Konflikte der Figuren.

 Mit insgesamt neun Produktionen der Royal Opera und des Royal Ballet umfasst das weitere Programm der Saison 2025-26 beliebte Klassiker wie La Fille mal gardée, Cinderella, Der Nussknacker, La traviata, Woolf Works, Giselle und Die Zauberflöte sowie mit Siegfried eine weitere neue Opernproduktion.

 Kinokarten und Infos zur gesamten Saison sind erhältlich unter www.rbokino.com.

In den Kinos ab Mittwoch, 01. Oktober

Musik Giacomo Puccini
Musikalische Leitung Jakub Hrůša
Regie Oliver Mears
Bühnenbild Simon Lima Holdsworth

Floria Tosca Anna Netrebko
Mario Cavaradossi Freddie De Tommaso
Baron Scarpia Gerald Finley

Theater Bremen: Premiere Musiktheater Madama Butterfly

Foto: Jörg Landsberg

 Oper in drei Akten von Giacomo Puccini / Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica / In italienischer Sprache mit deutschem Übertext / Musikalische Leitung Sasha Yankevych / Regie Ulrike Schwab / Premiere 14. September 2025 im Theater am Goetheplatz

Baden / Bühne Baden / Sommerarena: GIUDITTA (nur noch bis 30.8.
OPERETTE VON FRANZ LEHÁR

Libretto von Paul Knepler und Fritz Böder-Lena

 Bericht über die Aufführung am 26.08.2025 (Premiere 03.08.2025, weitere Vorstellungen bis 30.08.2025)

Ursula Pfitzner als Giuditta und Iurie Ciobanu als Hauptmann Octavio. © Lalo Jodlbauer

Die Bühne Baden bietet packendes musikalisches Unterhaltungstheater mit Tiefgang

Operette war und ist Flucht aus dem Alltag in eine andere – meist schönere – Welt, eine Traumwelt. Ziel des Regisseurs und Intendanten Michael Lakner ist, packendes musikalisches Unterhaltungstheater zu machen. Das gelingt! Die Bühne Baden liefert in der Sommerarena mit GIUDITTA unterhaltsame Stunden mit ein wenig Tiefgang und Welthits wie „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ oder „Freunde, das Leben ist lebenswert“. Das Publikum – viele Badenerinnen und Badener sowie zahlreiche Gäste aus dem Umland und manche Kurgäste – dankt mit viel Applaus!

In der Taberna di Sebastián warten Fremdenlegionäre auf ihre Einschiffung nach Afrika. Hauptmann Octavio ist glücklich mit seinem Leben als Offizier bis er Giuditta trifft. Sie ist der glutäugige Paradiesvogel in einem goldenen Käfig, der zur Freude des Publikums singt und tanzt. Octavio und Giuditta verlieben sich. Giuditta verlässt ihren Mann und kurz auch ihren Käfig und folgt ihrem Geliebten für eine kurze Zeit des unbeschwerten Glücks. Die Soldaten ziehen weiter und Octavio lässt Giuditta alleine zurück. Was bleibt einer verlassenen Frau, die ihren Lebensunterhalt verdienen muss? Sie wird der Star in einem Etablissement und von vielen Männern umworben und begehrt. Octavio quittiert den Dienst und will zu Giuditta zurückkehren. Auch für ihn stellt sich die Frage des Überlebens. Nicht mehr Offizier schlägt er sich als Klavierspieler durchs Leben. Beide sind beim Wiedersehen voneinander enttäuscht, die Wiederannäherung funktioniert nicht …

Zum Bericht von Elisabeth-Dietrich.Schulz

Baden
In Baden blüht sie noch einmal, die Operette. Zu spät? (Bezahlartikel)
Michael Lakner verabschiedete sich in der Sommerarena mit Lehárs „Giuditta“ aus Baden – und mit ihm die Vorherrschaft der Operette im Programm des Stadttheaters.
https://www.diepresse.com/20035354/in-baden-blueht-sie-noch-einmal-die-operette-zu-spaet

Luzern
Lucerne Festival: „Il barbiere di Siviglia“
Beim diesjährigen Auftritt von Cecilia Bartoli zusammen mit dem Ensemble Les Musiciens du Prince – Monaco, kam Gioachino Rossinis Oper „Il barbiere di Siviglia“ zur Aufführung. Diese Oper ist sehr populär und hat schon etliche Inszenierungen erlebt, welche aber oft durch übertriebene Komik an Reiz verloren haben. An diesem Abend ist es jedoch ganz hervorragend gelungen, mit großer Spielfreude des Ensembles das Publikum wiederholt zum Lachen zu bringen und gleichzeitig mit außergewöhnlichen Gesangsleistungen zu brillieren. (Rezension der Aufführung v. 21. August 2025)
https://opernmagazin.de/lucerne-festival-il-barbiere-di-siviglia/

Siena
Philippe Herreweghes Toskana-Festival: Hier mischt sich Barockmusik mit Knoblauchduft (Bezahlartikel)
Tagesspiegel.de

Feuilleton
Kann Oper süchtig machen? (Bezahlartikel)
Festivals von Bayreuth bis Aix-en-Provence, Tickets, die ein Vermögen kosten – kein Ende der Begeisterung in Sicht. Um die Magie der Oper zu verstehen, muss man sie erleben. Trotzdem, einmal mehr: ein Erklärungsversuch.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-suchtfaktor-komplexitaet-li.3300419?reduced=true

Zwischen Shitstorm und Hungerkur: Frauen auf der Opernbühne
Besonders Sängerinnen sind von Seiten des Publikums, der Kritik und auch des Opernbetriebs selbst Körperzwängen ausgesetzt. Das ist kein neues Thema, wie der Blick auf die Ikone Maria Callas zeigt.
Ndr.de.Kultur

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Die Hand Trumps: Ein blauer Fleck gibt Anlass zu Spekulationen über seinen Gesundheitszustand: Schüttelt Trump zu viele Hände? Während der gesundheitliche Verfall von Joe Biden lange Zeit zerredet wurde, wird bei seinem Amtsnachfolger ganz genau hingeschaut.
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 Benjamin Netanyahu spricht von einem «tragischen Missgeschick»: Der Angriff auf ein Spital im Gazastreifen wirft heikle Fragen auf: Israels Armee hat das Nasser-Spital im südlichen Gazastreifen beschossen. Dabei wurden auch Sanitäter und fünf Journalisten getötet. Was war das Ziel des Angriffs – und wer hat ihn bewilligt?
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 Der Wind dreht: Polens neuer Präsident will einen strengeren Umgang mit den Ukrainern im Land: Karol Nawrocki hat ein Flüchtlingshilfegesetz für Ukrainer mit seinem Veto belegt. Die Regierung wirft seinem konservativen Lager antiukrainische Politik vor. Zugleich schiebt sie erstmals junge Ukrainer und Weissrussen ab.
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«Mehr Kapitalismus geht nicht»: Im bolivianischen El Alto hat der Staat wenig zu sagen. Das macht die Stadt politisch so einflussreich: Die ehemalige Siedlung indigener Landflüchtlinge ist heute die zweitgrösste Stadt Boliviens. Dort wird sich entscheiden, wer der nächste Präsident wird. Ein Besuch in der Stadt der indigenen Händlerinnen.
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 Gavin Newsom trollt Trump – und die Demokraten lachen. Doch eine politische Strategie ist «dark woke» nicht: Der Gouverneur von Kalifornien greift Donald Trump mit respektlosen Tweets und Memes an. Er hält dem Präsidenten den Spiegel hin. Doch damit schadet er letztlich sich und seiner Partei.
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 «Der Intellektuelle muss sich an den Gedanken der Wehrhaftigkeit annähern», sagt der Kulturwissenschafter Helmut Lethen: Die Gesellschaft ist polarisiert wie noch nie. Wie kann man da ein gelassenes Leben führen? Indem man sich gut informiert und den Katastrophen ins Auge schaut, sagt der Kulturwissenschafter Helmut Lethen.
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 Vince Ebert: «Ich weiss auch nicht, was mit uns Deutschen los ist – wir haben teilweise die Kontrolle über die Politik verloren»: Der Autor und Kabarettist Vince Ebert kritisiert, die Gesellschaft definiere die Realität zunehmend aufgrund der Stimmungslage, statt sich an Fakten zu halten. Damit könnten die Politiker schalten und walten, wie sie wollten.
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«Verharmlosung von Gewalt»: Nun geraten selbst flirtende Clowns unter Sexismus-Verdacht: Ein Clown macht im Zirkus Knie einer schönen Saxofonistin tollpatschige Avancen. Die Aktivistin Agota Lavoyer sieht darin die Vorlage für sexuellen Missbrauch.
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 Im Ersten Weltkrieg stoppten die USA Getreidelieferungen in die Schweiz: Unternehmer und Diplomaten verhandelten so lange, bis ein neues Abkommen geschlossen wurde: Gute wirtschaftliche Beziehungen zu den USA waren für die Schweiz immer wichtig. Aber oft konfliktreich. 1917 kam es zu einer Krise. Die Verhandlungen standen während Monaten auf der Kippe.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

oe24-Sommergespräch
Stocker über Österreich-Aufschlag: „Bin nicht mehr bereit, das zu akzeptieren“
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) war am Dienstagabend beim oe24.TV-Sommergespräch mit Politik-Chefin Isabelle Daniel und oe24-Chef Niki Fellner. Wie er die Lebensmittelpreise senken will, wie die Wirtschaft wieder anspringen soll und warum er weiterhin nach Syrien abschieben will.
oe24.at

Fußball

Roter Stern Belgrad
Nach K. o. in der CL.:Chaos in den Katakomben, Gegenwind für Arnautovic
Nach seinem frenetischen Empfang in Serbien bekommt der ÖFB-Teamspieler, der im Sommer nach Belgrad gewechselt war, immer mehr Gegenwind. „In drei Spielen hat er absolut nichts gezeigt, einige Fans halten seine Verpflichtung schon jetzt für einen Fehler“, schreibt „sportsport“. Trotz seines Verletzungsrückschlags, den er inzwischen überstanden hatte, müsse Arnautovic „auf dem Platz einfach mehr zeigen“, heißt es.
https://www.krone.at/3879948

Ich erneuere meinen Glückwunsch an Rapid, diesen Spieler nicht unter Vertrag genommen zu haben. Fußballer verdienen gut, wenn sie etwas leisten. Marko Arnautoviv befindet sich bereits in einer Abwärtsspirale. Von seinen Landsleuten, die sich kein Blatt vor dem Mund nehmen, wird er sich noch einiges anhören müssen. Bei Rapid wäre es vermutlich nichts anders gewesen! Wenn man mehr verdienen will als die Mitspieler, muss man auch mehr leisten! Das wird auch Arnautovic nur zu bald merken!

Österreich
Lotto-Sensation: Ein Solo-Sechser holt sich den Siebenfach-Jackpot
Der Lotto-Siebenfachjackpot am Mittwochabend wurde von einem einzigen Spieler geknackt! Fast 9,7 Millionen gehen an einen Oberösterreicher. Am Mittwochabend ging es in der Ziehung von „Lotto 6 aus 45“ um 9,7 Millionen Euro mit den sechs Richtigen. 8,3 Millionen Tipps und Wettscheine wurden abgegeben, jetzt steht fest: Der Lotto-Siebenfachjackpot wurde geknackt, der allererste Achtfachjacpot verhindert. Es handelt sich um den fünfthöchsten Lotto-Betrag, der an einen Spieler ausgezahlt wird.
Lotto Gewinnzahlen: 10 28 29 32 33 34 ZZ 42 *
Heute.at

Dem Gewinner wird nun ein Berater der Lotteriegesellschaft zur Seite gestellt, damit dieser an seinem plötzlichen Reichtum nicht zerbricht! Wie das? Die Frau oder der Mann hat plötzlich irr viel Geld – und darf mit seinem Reichtum nicht protzen.Das sind wahre Tantalusqualen. Macht sie/ er den Fehler und gibt sich zu erkennen, ist es sowieso aus – dann hat sie/er das Leben lang keine Ruhe vor Bittstellern. 

Nein, so ein Millonär hat es auch nicht leicht! 

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

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