
W.A.Mozart. Copyright: Stiftung Mozarteum Salzburg
Heute vor 270 Jahren wurde Wolfgang Amadeus Mozart geboren
Nicht nur Zaungast in Niederösterreich: Wolfgang Amadeus Mozart, gemalt 1789 von Joseph Lange.
270 wäre Wolfgang Amadé Mozart heute, Dienstag, geworden. Und hat auch in Wiener Neustadt, Stein – und Baden – Spuren hinterlassen. Ein Spaziergang zum Geburtstag.
In Krems-Stein, wo auch seine Großmutter herkam, machte er im „Elefanten“ Station (mit 6). In Melk setzte er sich an die Stiftsorgel (mit 11). In Raschala, an der alten Poststraße nach Prag, soll er – angeblich – gepinkelt haben (mit 31). In Wiener Neustadt hat er die Uraufführung seines Requiems nicht mehr erlebt. Und in Baden?
Niederösterreichische Nachrichten.at
Mozarts Krankheiten

Der junge Mozart. Radierung
Jahrzehntelang wurde darüber spekuliert von verschiedensten Wissenschaftlern und das weltweit, über die eigentliche Todesursache Mozarts. Tatsächlich hielt man zunächst an dem Glauben fest, aufgrund von Verschwörungstheorien, dass Mozart durch Salieri vergiftet worden sei. Auch nach der ehrenvollen offiziellen Jubilierung des Hofkapellmeisters geisterte das Gerücht durch Pressemeldungen an die Öffentlichkeit, wo ohne die eigentliche Ursache zu hinterfragen, hier ein falsches Zeugnis über die eigentliche Todesursache Mozarts abgegeben wurde.
Nun Gerüchte verbreiten sich schnell in der Welt – besonders im Online – Zeitalter, wo wir mit Fake-News tagtäglich überschüttet werden.
Auch heute noch wird über die eigentliche Sterbeursache Mozarts gerätselt wobei rund 150 Mythen kursieren, die aber als reiner Humbug zu bezeichnen sind. Denn Fakt ist, laut eines Totenbeschauprotokolls vom 5. Dezember 1791 der MA 8, dass Mozart nachweislich an einem „Frieselfieber“ gestorben ist. Warum hier also immer noch Gerüchte kursieren bleibt unbegreiflich.
Doch hundertprozentig erwiesen scheint Mozarts Todesursache bis heute nicht…
Auszug aus dem Salieri-Buch von Manuela Miebach. Den gesamten und sehr langen Artikel finden Sie in den „Infos des Tages“
Leser Matthias Rademacher dazu: Hallo Onlinemerker, sollte das Zitat aus dem neuen Salieribuch genau so veröffentlicht worden sein, würde ich es allein wegen der häufig falschen Verwendung von „das“ bzw. „dass“ nicht lesen wollen:
„… das Mozart an einem „hitzigen Frieselfieber“ gestorben ist“, „…dass aber für je drei bis vier Leichen bestimmt war“, „Das Mozart also an einer Krankheit gestorben ist…“, „… dass offenbar … auf seinen … gesundheitlichen Zustand zurückzuführen ist“ Zitat Ende
TTT zum Einwurf: Merksatz: „Das ‘s’ im ‘das’, es bleibt allein, passt ‘dieses’, ‘jenes’, ‘welches’ rein.“ Beispiel: „Ich weiß, dass du kommst.“ „Ich weiß, welches du kommst.“ Dies ergibt keinen Sinn, also: „dass“ mit Doppel-s. Zitat Ende
Dr. Helmut Huber aus Linz über Mozarts Todesursache: Wegen gegebener Thematik möchte ich hier wieder einmal an der großartigen Pathologielehrer Prof. Dr. Hans Bankl erinnern (bei dem ich übrigens 1976 meine Pathologieprüfung abgelegt habe). Dieser begann sich in den frühen 1970ern für „historische Pathologie“ zu interessieren, als er bei Umbauarbeiten am Institut in einem Container mit Gallapfeltinte gefundenen Sektionsprotokolle fand. Eines davon, aus der Hand des späteren Begründers der Wiener wissenschaftlichen Pathologie, Carl Rokitansky, handelte von der Obduktion der Leiche Ludwig van Beethovens im März 1827 im Hause zu den Schwarzspaniern. Wobei Rokotansky als damaliger Praktikant wohl nur der Schriftführer war. Aber für Bankl war dieses sehr genau geführte Protokoll einer offensichtlich auch sehr genauen Leichenuntersuchung ein „teaching point“, dass man auf Basis einer genauen Beobachtung und Beschreibung von Phänomenen noch viele Jahrzehnte später Diagnosen ableiten könne, die zur Zeit der Abfassung noch gar nicht definiert oder bekannt waren. Angeregt durch diesen doch einigermaßen sensationellen Zufallsfund begann Bankl sich mit „prominenten Todesfällen“ zu beschäftigen und hat glaube ich drei Bücher zu der Thematik verfaßt. Im ersten wurde natürlich der „Fall Beethoven“ aufgearbeitet, aber er befasste sich auch – naheliegend – mit W. A: Mozart, zu dem er freilich nicht so eine erstklassige Dokumentenlage hatte. Sein Fazit zu Mozart war, daß dieser, nachzulesen in schriftlichen Dokumenten der Familie, schon in jungen Jahren eine Attacke von Fieber mit Gelenkschmerzen gehabt habe, also eine rheumatische Erkrankung Rheumatisches Fieber – Wikipedia. Diese kann ruhen und im späteren Leben wiederkommen, dabei auch innere Organe befallen. Es gibt dazu den Satz des frz. Arztes Lasègue „Der akute Rheumatismus leckt die Gelenke, aber er beißt das Herz“. Frieselfieber – also Fieber mit Schüttelfrost – ist für sich keine Todesursache, sondern ein Symptom, allerdings u. U. von etwas sehr Schwerwiegenden. Liebe Grüße und gute Gesundheit!. Dr. Helmut Huber. Zitat Ende
Wien
Mozart wird 270: „MYTHOS MOZART“ als Tourismusmagnet für Wien
Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart, der am 27. Jänner seinen 270. Geburtstag feiern würde. Passend zum „Mozartjahr“ positioniert sich mit „MYTHOS MOZART“ eine moderne, multimediale Erlebniswelt als neue Top-Attraktion in der Wiener Innenstadt. Für die heimische Hotellerie und Gastronomie ist das immersive Museum ein wertvoller neuer Anziehungspunkt, der den Standort Wien für Kulturtouristen noch attraktiver macht.
Mozart wird 270.gastro.at
Das Musikporträt: Der Dirigent Riccardo Muti
Riccardo Muti gilt als kompromissloser Perfektionist, der sich mit größter Leidenschaft auf das Wesentliche der Musik konzentriert: „Ich verwende immer die authentische Version einer Partitur“, sagt er, und lässt auch schon mal eine Opernproduktion platzen, wenn ihn die Inszenierung nicht überzeugt. 20 Jahre lang wirkt er als Musikdirektor an der Mailänder Scala, berühmt vor allem für die Genialität seiner Verdi- und Mozart- Interpretationen in einem peniblen Ausloten der Beziehung zwischen Text und Musik. Doch auch der Nachwuchs interessiert den 84-Jährigen, in seinen Opernakademien in Mailand und Ravenna.
Von Kirsten Liese
swr.de.kultur.kirsten Liese
Klassik-Woche: Oper vor dem Ausverkauf?
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit dem Ausverkauf der kulturellen Werte in den USA, dem Kampf um Erfurt und einer spannenden Wiederentdeckung zwischen Biedermeier und Revolution! So hört sich pure Verzweiflung an! Soll die Metropolitan Opera in New York ihre legendären Chagall-Wandgemälde verkaufen? Oder soll sie der Oper den Namen eines Sponsoren geben? Ja, würde sie überhaupt einen neuen Großsponsor finden? Peter Gelb ist der Millionendeal mit Saudi Arabien vorerst geplatzt – nun steht er vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Gelb kündigte Entlassungen an, Gehaltskürzungen und weitere Sparmaßnahmen – unter anderem für sich selber und Musikchef Yannick Nézet-Séguin. Zur Wahrheit gehört auch: Das US-Haus kriselt schon lange. Erst kürzlich hat Gelb im BackstageClassical-Podcast erklärt, wie er seine Oper wieder auf Kurs bringen will (sehr hörenswert). Auf der einen Seite zeigt er Solidarität mit der Ukraine, in Sachen Trump-USA hat er es bislang aber weitgehend vermieden, sein Haus in diesen bewegten Tagen klar zu positionieren. Bei seiner Trump-Kritik bleibt Gelb so verhalten wie viele andere Kulturschaffende in den USA auch. Braucht die Met vielleicht einfach mehr Haltung? Mehr Positionierung? Mehr echte gesellschaftliche Relevanz?
https://backstageclassical.com/oper-vor-dem-ausverkauf/
TTT zu Brüggemann: Brüggemann votiert aktuell für Regietheater und will Lotte Thaler , FAZ Kritikerin auseinandernehmen, wie immer mit einem Wust von Behauptungen ohne faktische Begründungen, Nun gut, sein Credo findet sich ja in dramturgischer Überhöhung einer Dönerbude in seiner Entführung – Inszenierung, dass ist sicher ohne dramturgische intellektuelle Kunst . Außer unkundigen Lokalreportern hat dem niemand Rezension oder sonstige Erwähnung gewidmet. Der Herr Brüggemann weiß also wie es geht – konnte sich aufgrund seines Genius ja auch in keinem Medium (weder Print noch Digital) halten. Jetzt macht er Behauptungsjournaille , entweder macht es sich an, oder versucht Leute in die Pfanne zu hauen. Immerhin kann man abschätzen, dass er mit häufigen Veröffentlichungen im online Merker sicher seine Klicks verdoppelt, damit auch die Einnahmen seiner wachsenden Werbeinserate. Ich bin natürlich nicht so prominent, aber trotzdem ist interessant, dass er mich geflissentlich totschweigt. (Zitat Ende)
25.01.2026 : Volksoper : DER ROSENKAVALIER (Wiederaufnahme)
Vor nicht ganz vollem Haus feierte die 2021 erstmals gezeigte Produktion des „Rosenkavalier“ in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger, des höchst erfolgreichen Impressario vom Münchner Gärtnerplatz (und Fast-Direktors der Wiener Volksoper), nach fünfjähriger Absenz am Gürtel ihre zu Recht bejubelte Wiederaufnahme – in größtenteils neuer Besetzung, doch in dem atmosphärischen (technisch eindrucksvoll „funktionselastischen“) Bühnenbild und all den liebevollen Details der Personenführung, deretwegen man mit einem Mal Anschauen gar nicht das Auslangen findet … Was Köpplinger hier gelungen ist, darf – man möchte es kaum glauben – neben der „kanonischen Deutung“ des Altmeisters Schenk, die am Ring gezeigt wird, erhobenen Hauptes bestehen, ja erfreut durch eine wohl dosierte Mischung aus schwärmerischer Melancholie, je nachdem übermütigem oder bissigem Humor (der bisweilen auch – ganz im Sinn und nach dem Naturell des Komponisten – derb ausfallen darf), warmer Empathie für die Freuden und Nöte der Figuren und einer Prise Kitsch, die, man wird es zugeben, wie alles andere Genannte auch, in der Musik durchaus angelegt ist.

„Ich möchte mich bei ihm verstecken“ – Duett Octavian (Müller) – Sophie (Urquhart) 2. Akt © Barbara Pálffy/Volksoper Wien
Wer (wie beispielsweise der Rezensent) Hedwig Ritter bis dato nur als etwas soubrettenhafte Lisa in der „Gräfin Mariza“ erlebt hat, wird ob der Entwicklung der jungen burgenländischen Sopranistin „aus dem Staunen nicht heraus“ kommen – jedenfalls konnte sie stimmlich von ein paar kleinen Intonationstrübungen abgesehen, die der Nervosität geschuldet gewesen sein mögen, mit fülligem, warm fließendem Sopran ein erfreuliches Debut als Feldmarschallin begehen..
Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
Wien/ Volksoper
Die Volksoper zeigt „Rosenkavalier“ mit tollen Stimmen
Nach einem Kaltstart kam das Orchester unter der Leitung von Alexander Joel flugs in Fahrt. Unter der Leitung von Lotte de Beer setzt die Wiener Volksoper auf gattungstechnische Diversität (Musicals, Operetten, Opernüberschreibungen) und trägt ihren Namen mittlerweile mehr aus Tradition: Gerade einmal sieben Opern zeigt man im rosaroten Gürteletablissement in der laufenden Spielzeit. Am Sonntag wurde Richard Strauss‘ Rosenkavalier wiederaufgenommen: ein Kraftakt und eine Leistungsschau für jedes Opernhaus.
DerStandard.at.com.story.volksoper
BERLIN / Deutsche Oper VIOLANTA, Erstaufführung an der Deutsche Oper Berlin – Premiere; 25.1.2026

Foto: Marcus Lieberenz
Wienerisch-venezianische ‚Elektra‘ zwischen veristischer Pucciniseligkeit und Freudscher Triebtheorie: Sir Donald Runnciles begeisterte mit einer musikalisch aufwühlenden Aufführung
Erich Wolfgang Korngold war ein Frühreifer, ein Wunderkind. Mit neun Jahren schrieb der Robert Fuchs-Schüler die Kantate „Gold“. Mit dreizehn Jahren, nachdem ihn Alexander von Zemlinsky unter seine musikalischen Fittiche genommen hatte, kam seine Pantomime „Der Schneemann“ zum Namenstag des Kaisers am 4.10.1910 zur Aufführung. Als Adoleszent komponierte er von 1914 bis 1916 auf den Rat und über Vermittlung seines Vaters Julius Korngold hin den Einakter „Violanta“ nach einem von Erich Wolfgang angepassten Libretto des Hans Müller-Einigen.
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Die Deutsche Oper Berlin überrascht mit „VIOLANTA“ von Korngold am 25.01.2026

Copyright: Marcus Lieberenz
Mal bei Erich Wolfgang Korngold (1897-1057) zu stöbern, lohnt sich, auch wenn es nur der Einakter eines 18jährigen ist, der sich mit „VIOLANTA“ sozusagen auf den Weg machte. Die Uraufführung war am 28. März 1916 am Hoftheater München. Das Libretto lieferte Hans Müller-Einigen.
Es ist auch das letzte Werk, das nun Sir Donald Runnicles nach 17 Jahren an der Deutschen Oper – nun zusammen mit David Hermann (Inszenierung) – auf den Weg gebracht hat, allerdings eines von auffälliger Kürze für einen Dirigenten, der sich zuvor eher den üppigen Werken von Richard Wagner widmete. Aber mal durchatmen tut ja auch gut…
Zum Bericht von Ursula Wiegand
Berlin
Kritk „Violanta“ Berlin: Korngold-Oper zwischen Glanz und Leere
Opernrausch ohne Tiefgang: Erich Wolfgang Korngolds Einakter „Violanta“ glänzt mit spätromantischem Farbenorkan an der Deutschen Oper Berlin, doch Regie, Besetzung und Dirigat lassen emotionale Raffinesse vermissen.
BR-Klassik.de.aktuell.violanta
Heißes, reuloses Glück: „Violanta“ an der Deutschen Oper Berlin (Bezahlartikel) Zum Abschied eine Rarität: Donald Runnicles dirigiert mit Erich Wolfgang Korngolds Einakter „Violanta“ seine letzte Premiere als Generalmusikdirektor.
Tagesspiegel.de.reuloses.glueck
Schlaglichtartige Seelenschau: „Violanta“ an der Deutschen Oper (Podcast)
infoadio.de.rubriken
Rauschverbot an der Deutschen Oper: David Hermann inszeniert Korngolds „Violanta“ (Bezahlartikel)
Mit reduzierten Bildern und musikalischer Präzision rückt die Deutsche Oper Erich Wolfgang Korngolds frühe Oper ins Licht. Etwas geht dabei verloren. Die Kritik.
BerlinerZeitung.de.kultur.vergnuegen
„Violanta“-Premiere: Gefangen im Schneckenhaus ihrer einsamen Seele (Bezahlartikel)
Berlin. In der bejubelten Premiere von Korngolds Jugendoper „Violanta“ an der Deutschen Oper trifft ein Psychodrama auf opulente Musik.
BerlinerMorgenpost.de.schneckenhaus
Korngolds Oper „Violanta“ feiert Premiere in Berlin
Erstmals hat die Deutsche Oper Berlin Erich Wolfgang Korngolds Opernthriller „Violanta“ auf die Bühne gebracht. Die Premiere des rund 70 Minuten langen Einakters wurde am Sonntagabend mit viel Applaus aufgenommen. Für die Inszenierung zeichnete der deutsch-französische Regisseur David Hermann verantwortlich. Am Pult des Opernorchesters stand der scheidende Generalmusikdirektor Donald Runnicles.
https://www.classicpoint.net/news/korngolds-oper-violanta-feiert-premiere-in-berlin
Korngolds sinnliches Renaissance-Drama Violanta kann sich trotz schwacher Aufführung behaupten
Warum am Ende der Aufführung nicht enden wollender Jubel ausbrach, ist schwer nachzuvollziehen. Es kann eigentlich nur an der leuchtenden, erregenden Musik des 18-jährigen Komponisten gelegen haben, die der scheidende Sir Donald Runnicles mit dem Orchester kongenial umsetzte. An der schlechten Regie und den teils überforderten Sängern kann es nicht gelegen haben.
Von Peter Sommeregger
Klassik.begeistert.de
Erl/ Tirol
Wiener Philharmoniker in Erl: Ausleuchten von Kontrasten
Die Wiener Philharmoniker haben Sonntagabend im Festspielhaus Erl ihr erstes Konzert in Tirol seit 1999 gegeben. Unter der musikalischen Leitung von Karina Canellakis widmeten sie sich dabei der Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludwig van Beethoven. Den einheitlichen Klang der Philharmoniker nutzte Canellakis gekonnt dazu, um die in diesen Werken angelegten Kontraste zwischen laut und leise, zart und zupackend wirklich bis in letzte Details auszuleuchten.
SalzburgerNachrichten.at
Wiener Philharmoniker in Erl: Jonas Kaufmann bekommt sie alle
Als Intendant in Erl macht Jonas Kaufmann alles richtig. Nun hat er auch noch von einem außergewöhnlichen Geburtstagsgeschenk für seinen Geldgeber Hans Peter Haselsteiner profitiert.
muenchen.sz.de
Erl
Jubelstürme nach langer Absenz: Wiener Philharmoniker in Erl (Bezahlartikel)
Konzert bei den Tiroler Festspielen, Orchester erstmals seit 1999 in Tirol.
Kurier.at.konzert.klassik
Erl/Tirol
Zum ersten Mal seit 1999: Die Wiener Philharmoniker verzaubern Tirol!
Gemeinsam mit Karina Canellakis und ihrer hauseigenen Solistin Albena Danailova brachten die Wiener Philharmoniker ihren verzaubernden Klang ins Festspielhaus auf der verschneiten Alpenwiese im malerischen Tiroler Erl. Insbesondere Beethovens zweite Sinfonie wurde zu einem der berührendsten Momente der jüngeren Konzertgeschichte.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Frankfurt
Liebesschicksal. Agostino Steffanis Barockoper in Frankfurt
Audio (5,38 Minuten) von Jörn Florian Fuchs
deutschlandfunk.de,audio
Köln/ Staatenhaus
Das Divertissementchen „E Levve för Kölle“ ist ein Riesenspaß
„Das große kölsche Chor-Musical der Cäcilia Wolkenburg“ ist in der Ausgabe von 2026 eine sehr gelungene Hommage an einen prominenten ehemaligen Kölner Oberbürgermeister zu dessen 150. Geburtstag. Maßgeblich beteiligt am Spektakel, als Autor und Schauspieler, ist ein ehemaliger Bonner Oberbürgermeister.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de
PRAGUE SPRING . International Music Festival (12.5.- 14.6.2026)
48 flautists and 42 pianists from 17 countries to compete in the first round of the Prague Spring International Music Competition 2026

Copyright: Flickr
Prague, 26 January 2026 | The Prague Spring International Music Competition 2026 has published the list of competitors advancing to the first round. From a record 470 applications, 48 flautists
and 42 pianists from 17 countries will compete in Prague in early May. The Czech Republic will be represented by five young artists: 4 in the flute category and 1 in the piano category.
The competitors range in age from 14 to 29.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Genf
Aufstand im Grand Hôtel: Rossinis L’italiana in Algeri in Genf
Es wimmelt in dieser Oper von Tücken, die einem Regisseur unserer Tage zum Verhängnis werden können: Da gibt es die abgegriffenen Exotismen, einen unverhohlenen Rassismus, das Feindbild des „Muselmanns“ und einen fragwürdigen Patriotismus. Wahrlich keine leichte Aufgabe für Julien Chavaz, der Rossinis Opernkomödie L’italiana in Algeri am Grand Théâtre de Genève in einer Neuproduktion inszeniert. Da das Stammhaus an der Place de Neuve umfassend saniert wird, spielt man erstmals im Bâtiment des Forces Motrices, einem ehemaligen Wasserkraftwerk an der Rhone
bachtrack.com.de.italiana
Basel
Wenn Herbert Fritsch inszeniert, dann endet die Spielfreude nicht mit dem Schlussakkord – Verdis Macbeth am Theater Basel (Bezahlartikel)
Der Vorhang ist gefallen – doch das Theater geht weiter. Zum frenetischen Schlussapplaus trippelt der Chor auf die Bühne und hüpft nach links und rechts. Auch die anderen Protagonisten haben kleine, absurde Auftritte. Wenn Herbert Fritsch inszeniert, dann endet die Spielfreude nicht mit dem Schlussakkord. Er selbst lässt sich ganz am Ende aus der Unterbühne hochfahren, um sich für seinen besonderen „Macbeth“ am Theater Basel, wo er zuletzt Herbert Grönemeyers musikalische Komödie „Pferd frisst Hut“ in Szene setzte, mit stehenden Ovationen feiern zu lassen.
NeueMusikzeitung/nmz.de.herbertfritsch
Theater Basel: Giusepe Verdis „Macbeth“ – Premierenbericht
Einmal mehr hat das Theater Basel Herbert Fritsch eine Inszenierung anvertraut. Dieses mal war es das düstere Drama „Macbeth“ von Giuseppe Verdi. Wir sehen auf der Bühne fünf hintereinander stehende rote Bögen, welche je nach Szene individuell beleuchtet werden. Auf der kahlen Bühne befinden sich keinerlei Requisiten. Dies bedingt von den Sänger/innen und dem Chor übermäßig viel Bewegungstheater, was zuweilen auf die Spitze getrieben und ermüdend ist. Die ausschließlich schwarzen Kostüme, mit Ausnahme des weißen Nachhemdes der Lady Macbeth, stellen einen starken Kontrast zur Bühne dar.
https://opernmagazin.de/theater-basel-giuseppe-verdis-macbeth-premierenbericht/
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Deutschlands Wirtschaftselite lernt bei der AfD nicht dazu;Die Warnungen von SAP-Chef Christian Klein vor der Rechtspartei sind zu holzschnittartig. Sie werden das Gegenteil des Gewünschten bewirken.
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Grossbrand im Freimaurerzentrum in Zürich – Polizei bestätigt Einbruch in der Loge: Das Feuer ist in der Nacht ausgebrochen. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
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Veteranenpfleger, Waffenbesitzer und politisierter Bürger – das ist Alex Jeffrey Pretti, der beim ICE-Einsatz erschossen wurde: Gemäss seinen Eltern und der Ex-Frau protestierte der 37-Jährige regelmässig gegen die amerikanische Einwanderungspolitik. Ein Video dokumentiert die tödlichen Schüsse.
Jetzt lesenMinneapolis zwischen Furcht und Widerstand: «Ich bin eingebürgert, aber habe echt Angst»: Die Einwanderungspolizei ICE führt die grösste Operation ihrer Geschichte durch. Migranten müssen sich verstecken, die Bevölkerung solidarisiert sich mit ihnen. Nachdem Beamte erneut einen Aktivisten erschossen haben, spitzt sich die Lage zu.
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Le Pens Fall, Bardellas Aufstieg: Marine Le Pen schuf sich einen Lehrling der Macht – Jordan Bardella sollte ihre Nummer zwei sein. Nun kämpft sie vor Gericht um ihr politisches Überleben, während ihr Schützling Frankreichs nächster Präsident werden könnte.
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«Gravierende Verstösse gegen die Disziplin und die Gesetze»: Xi Jinping bringt einen seiner engsten Vertrauten zu Fall: Mit Zhang Youxia hat Chinas Staats- und Parteichef einen der obersten Militärführer und einen langjährigen Weggefährten kaltgestellt. Wer ist der Mann, der so plötzlich in Ungnade gefallen ist?
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Wenn der Respekt vor dem Staat erodiert – was deutsche Gerichtsvollzieher erleben: Sie setzen Recht durch und schauen dabei in menschliche Abgründe. Nicht nur Reichsbürger fordern Gerichtsvollzieher heraus. Einer gibt Einblick in seine tägliche Arbeit.
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Verlängerte Waffenruhe in Syrien: Die Kurden erhalten eine Gnadenfrist: Obwohl die Waffen zwischen der syrischen Regierung und den Kurdenmilizen schweigen, ist der Konflikt nicht beigelegt. In den belagerten Kurdenstädten wird die Lage immer dramatischer.
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Kaum ist der Mensch mündig geworden, entmündigt er sich selbst: Algorithmen, Apps und Formulare nähmen für uns immer mehr Entscheidungen vorweg, mahnt Hartmut Rosa
Vorgaben und Vorschriften engen den Handlungsspielraum der Menschen immer mehr ein: Der Soziologe Hartmut Rosa zeichnet ein düsteres Bild der Gegenwart.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich
„Krone“ hat Anrufliste: Pilnacek telefonierte als Letztes mit Kurz
Knalleffekt im Fall Christian Pilancek: Der letzte Mensch, mit dem der Sektionschef vor seinem Tod telefonierte, war Altkanzler Sebastian Kurz. Das geht aus den Auswertungen von Pilanceks Smartwatch hervor, die der „Krone“ vorliegen. Das Telefonat ging am 19. Oktober um 20.55 Uhr von Pilnacek aus und dauerte nur elf Sekunden. Ob ein kurzes Gespräch stattfand oder Pilancek auf die Mobilbox gesprochen hat, geht aus Unterlagen nicht hervor. Darüber wird Sebastian Kurz aber wohl vor dem laufenden U-Ausschuss Auskunft geben müssen. Bis jetzt hat Kurz lediglich zugegeben, dass er am besagten Abend Kontakt zu Pilancek hatte. Über den Inhalt des Gesprächs ist nichts bekannt, bisher auch nicht, dass es Pilnaceks letztes Telefonat war.
https://www.krone.at/4027179
Österreich
Scharfe Kritik nach St. Pölten-Wahl: Erste SP-Landeschefs stellen Babler Rute ins Fenster
In der niederösterreichischen Landespartei spürt man gar einen „eisigen Gegenwind“ aus der Bundespolitik. Doch auch die Parteivorsitzenden aus Salzburg und Vorarlberg erkennen „mehr als ein lokales Ereignis“. Seitens der burgenländischen Sozialdemokraten hieß es, auch die Bundespartei werde sich mit dem Ergebnis auseinandersetzen müssen.
oe24.at.rute
Österreich
Kasperl der Woche: Vizekanzler Babler rutscht auf der Banane aus
Jetzt ist schon wieder der Andreas Babler der Kasperl der Woche? Was bleibt uns denn auch anderes übrig? Sein Kampf für günstige Lebensmittel hat gleich vier (nicht ganz unwesentliche) Schönheitsfehler.
https://www.krone.at/4024655
Die östereichische Innenpolitik ist unterhaltsamer als die Infos aus dem Opern- bzw. Theaterbereich. Gelegentlich sogar origineller als die täglichenTrump-Bocksprünge!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

