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26. MÄRZ 2025 – Mittwoch

26.03.2025 | Tageskommentar

Heute Premiere im MusikTheater an der Wien: Die Verlobung im Kloster“ von Sergej Prokofjew

Musikalische Leitung: Dmitry Matvienko
Inszenierung: Damiano Michieletto

Mit: Evgeny Akimov, Petr Sokolov, Stacey Alleaume, Elena Maximova, Vladimir Dmitruk, Anna Goryachova, Valery Gilmanov, Zoltan Nagy, Sorin Coliban, Iurie Ciobanu, David Babayants, Mischa Schelomianski, Valentino Blasina, Takanobu Kawazoe, Alessio Borsari, Jörg Espenkott, Katarina Novcic, Natalie Weinberg, Serhii Panasiuk, Oleksii Shamrytskyi

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Foto: Musikverein für Steiermark

Frühlingslounge: Musikverein Graz präsentiert morgen Höhepunkte der neuen Saison 2025/26 

Bei Steinway & Sons in Wien stellt Intendant Michael Nemeth das umfangreiche Jubiläumsprogramm des über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Musikvereins Graz am Donnerstag, den 27. März 2025, vor.

Video zur Meldung auf Youtube

Wien/Graz (LCG) – Die 211. Saison des Musikvereins Graz steht im Zeichen bedeutender Jubiläen. Intendant Michael Nemeth präsentiert das Programm im Rahmen der mittlerweile traditionellen Frühlingslounge bei Steinway & Sons in Wien. Den Auftakt bildet ein „Konzert für Österreich“ mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Franz Welser-Möst – eine musikalische Hommage an 80 Jahre Zweite Republik. Kurz darauf folgt Adam Fischers Haydn-Fest, dessen Höhepunkt die Aufführung von „Die Schöpfung“ markiert.

Ein weiteres Highlight bildet ein Doppeljubiläum: Anlässlich des 140. Geburtstags des Stefaniensaals und des 75-jährigen Bestehens der Grazer Philharmoniker erklingt rund um den 4. November 2025 ein großes Musikfest. Zudem wird die Jubiläumssaison mit einer Klaviergala von Grigory Sokolov gekrönt.

Auch die Eröffnung der Koralmbahn wird musikalisch gefeiert – mit einem Konzert zweier Jugendsymphonieorchester der Steiermark und Kärntens. Das vielfältige symphonische Programm bringt renommierte heimische und internationale Orchester auf die Bühne, dirigiert von herausragenden Maestri wie Emmanuel Tjeknavorian, Markus Poschner, Bertrand de Billy und Ben Glassberg.

Wien/ Staatsoper: Premiere Iolanta

Die Iolanta-Premiere ist gelaufen, die wesentlichsten Kritiken liegen vor

24.3.2025 „Iolanta“, Staatsoper, Premiere, „Entzaubertes Märchen“

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Foto: Renate Wagner

Nach 125 Jahren wieder im Haus am Ring: Einst von Gustav Mahler nach Wien geholt hat Peter Iljitsch Tschaikowskys Märchenoper „Iolanta“ jetzt in dieses Haus zurückgefunden. Die Zeit für „Märchen“ ist allerdings vorbei. Tschaikowskys sentimentales „Bühnenwunder“ wird in dieser Neuproduktion dechiffriert: Das göttliche Licht der Wahrheit enthüllt nun die Grauen menschlicher Existenz…

…Man kann nun das Märchen ein Märchen sein lassen, man kann in Iolantas Schicksal eine schwere traumatische Störung vermuten oder einen symbolisch verschlüsselten Weg mystischer Gotteserfahrung: das Wunder des „Sehendwerdens“ ist in unserer heutigen Zeit natürlich kitschverdächtig und der therapeutische Sieg Iolantas über ihr Gebrechen, der zugleich eine naive Frömmigkeit offenbart, wird vom Zeitgeist animierte Regisseure schnell dazu verlocken, den positiven Schluss ins Gegenteil zu verkehren.

Genau das passiert in dieser Inszenierung: Im Finale wird während einer überlangen, den musikalischen Fluss brechenden Generalpause Iolanta mit einer ganz anderen „göttlichen Wahrheit“ konfrontiert. Sie muss eine im Bühnenhintergrund sichtbar gewordene, grauschwarze Landschaft „bewundern“, eine kriegs- oder umweltzerstörte „Weltruine“, die Iolantas neu gewonnenem Sehsinn gleich einmal alle Illusionen nimmt. Und was man szenisch mit Glanz zu einem großartigen Hoffnungsmoment hätte ausgestalten können, hüllt sich in die Düsternis einer dem göttlichem Licht verlustig gegangenen Schöpfung.

Regisseur Evgeny Titov hat seine Deutung von Tschaikowskys „Iolanta“-Märchen allerdings gut verpackt: der grasbewachsene Hügel mit dem Bett, auf dem Iolanta zu ruhen hat wie Dornröschen, erscheint als grüner Fleck in einem düsteren Rest von Monumentalarchitektur, in der König René, begleitet von zwei muskelbepackten Leibwächtern, Hof hält. Auf dem bühnenmittig platzierten Hügel wachsen sogar Büsche weißer und roter Rosen (was für die Handlung wichtig ist), aber die Dornen die sie tragen, sind doch mehr ironischer Natur – und ihr „alter Duft der Märchenzeit“ ist längst entfleucht…

http://www.operinwien.at/werkverz/tschaiko/ajolant4.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at

Wien
„Iolanta“ an der Staatsoper: Wenn sich die Augen öffnen (Bezahlartikel)
Lyrisch, pastos, erhebend, bewegend: Tschaikowskys Einakter „Iolanta“ kehrte nach fast 125 Jahren ins Repertoire des Hauses am Ring zurück. Ein Abend, den man trotz kleiner Abstriche einfach schön nennen darf.
DiePresse.com

Opernpremiere: „Iolanta“ an der Wiener Staatsoper
https://www.news.at/menschen/opernpremiere-iolanta-wiener-staatsoper

Opernpremiere: So war „Iolanta“ an der Staatsoper
Es beginnt mit der (fast) nackten Titelheldin und endet mit einem Bild der Zerstörung: Die Premiere von Tschaikowskis letzter Oper wurde zum akklamierten Erfolg.
Kurier.at

Staatsoper: „Iolanta“ als Coming-of-Age-Geschichte im Hyperkitsch
Nach 125 Jahren ist Tschaikowskis letztes Musiktheater wieder am Wiener Ring zu erleben. Regisseur Evgeny Titov beginnt gut, grandiose Stimmen müssen den Abend aber retten
DerStandard.at.story

Interview
Der nächste furchtlose Sprung: Sonya Yoncheva
bachtrack.com.de

Fazit: Die Neuinszenierung ist nicht sensationell- aber akzeptierbar. Die Staatsoper darf Iolanta als Erfolg verbuchen! 

Die Wiener Staatsoper stellt den Spielplan für die Saison 2025/2026 am 13. April vor

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Präsentation der Saison 2025/26 am Sonntag 13. April, um 11.00 Uhr.

Als Gäste der Präsentation Zu Gast sind die zukünftige Direktorin des Wiener Staatsballetts Alessandra Ferri, die Regisseure Nikolaus Habjan, Ersan Mondtag, Dirk Schmeding sowie Dirigent Franz Welser-Möst via Video vorgesehen .

Nachstehend angeführte Künstlerinnen und Künstler  werden im Rahmenprogramm  der Spielplanvorstellung auftreten (Leitung des Orchesters: Patrick Lange)

Benjamin Bernheim
Malin Byström
Cyrill Dubois
Étienne Dupuis
Günther Groissböck
Clay Hilley
Florina Illie
Daniel Jenz
Alma Neuhaus
Patricia Nolz
Camilla Nylund
Ilia Staple
Pretty Yende
Slávka Zámečníková
Olga Esina
Timoor Afshar

Karten  für die Präsentation sind ab Dienstag, 1. April um 10.00 Uhr buchbar!

ORF III überträgt live, weiters wird die Präsentation auf der Streaming-Plattform und dem YouTube-Kanal der Wiener Staatsoper übertragen.

Zum ersten Mal überhaupt in seiner Geschichte präsentiert das Pariser Theatre des Champs Elysees dieser Tage Massenets „Werther“

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. Die geschmackvolle Inszenierung stammt von Christof Loy, der diese erst im letzten Jahr neu auf die Bühne der Mailänder Scala brachte. Das Pariser Opernhaus übernahm aus Mailand auch gleich noch den Titelrolleninterpreten – Benjamin Bernheim. Die restliche Besetzung ist hingegen neu. Die Pariser Presse zeigt sich begeistert. Einige Bilder von der Inszenierung: 

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https://www.instagram.com/theatre_champs_elysees/p/DHYxsC0Ojyg/ mit Video

Surrey/GB:
Simon Keenlyside als Boccanegra

Im Juni wird Sir Simon Keenlyside sein Debüt als Simon Boccanegra beim englischen Grange Park Opera Festival in Surrey geben. Damit erweitert der britische Bariton sein Verdi-Repertoire und macht den Boccanegra zu seiner insgesamt achten Verdi-Rolle. Zuletzt hat er den Jago gesungen. Jetzt fehlt ihm noch der Maskenball-Renato, den er seinerzeit für Wien in Planung hatte, der aber (bislang) nicht realisiert wurde.
Witness world-renowned baritone Simon Keenlyside in Verdi’s masterpiece of impossible love and dark personal histories

https://grangeparkopera.co.uk/whats-on/simon-boccanegra/

Lukas Link

Neues vom „Barcelona-Lohengrin“

 Wie zu erwarten war singt Lisa Värelä auch in den  beiden letzten Lohengrin Vorstellungen in Barcelona die „Ortrud“

Sabine Liebelt

Staatsoper Stuttgart: Wiederaufnahme von Calixto Bieitos Parsifal

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ZUM TRAILER

 Mit seiner ebenso dystopischen wie spektakulären Inszenierung von Richard Wagners „Bühnenweihfestspiel“ Parsifal schuf Calixto Bieito 2010 eine bis heute stilprägende Inszenierung für das Stuttgarter Repertoire. Nach sieben Jahren kehrt die Produktion kurz vor Ostern wieder auf die Bühne der Staatsoper Stuttgart zurück und feiert am 6. April um 16 Uhr ihre Wiederaufnahme-Premiere. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Cornelius Meister. In der Titelpartie debütiert der australische Tenor Samuel Sakker, der erstmals an der Staatsoper Stuttgart auftritt. Weitere Rollen übernehmen u.a. Rosie Aldridge (Kundry), Paweł Konik (Amfortas), David Steffens (Gurnemanz), Shigeo Ishino (Klingsor) und Peter Lobert (Titurel).

Rund um die Wiederaufnahme veranstaltet die Staatsoper Stuttgart ein Rahmenprogramm an unterschiedlichen Spielorten: So wird am 2. April im Metropol-Kino Stuttgart der Dokumentarfilm Die Singende Stadt gezeigt, der die Entstehung von Bieitos Inszenierung im Jahr 2010 begleitete. Zudem wird an diesem Termin der mit dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart entstandene Film Grünliche Dämmerung von Lukas Rehm gezeigt. Anwesend sein werden Intendant Viktor Schoner sowie der ehemalige Intendant Albrecht Puhlmann, der bei der Entstehung der Parsifal-Inszenierung Stuttgarter Opernintendant war. Am 5. April kooperiert die Staatsoper mit dem Spirituellen Zentrum Station S um sich aus den Blickwinkeln der Dramaturgie und der Musik sowie Impulsen aus Theologie und Spiritualität dem Werk Richard Wagners zu nähern. Am 7. April beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe Libretti lesen in der Kantine der Staatsoper mit Richard Wagners Text zu Parsifal. Am 28. April findet schließlich die Lesung Wagner im O-Ton mit musikalischen Intermezzi statt, bei der sich die Regieassistentin Daniela Victoria Kieswetter mit Wagners sächsischem Dialekt beschäftigt. Zu Gast sind Generalmusikdirektor Cornelius Meister und Chefdramaturg Ingo Gerlach.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

LONDON – WIEN  / London – Royal Ballet & Opera /
Village Cinema Wien Mitte;
SCHWANENSEE von P.P.Tschaikowski   
25.
März 2025

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Das Ballett der Ballette 

 

Tschaikowskis Meisterwerk „Schwanensee“ ist einfach unwiderstehlich. Zwei „bunte“ Akte am Königshof, zwei „weiße“ Akte am Schwanensee, ein Märchen, das alles hat – den Prinzen und den Bösewicht, die zarte „weiße“ Heldin und die dämonische „schwarze“ Verführerin, noch eine prächtige folkloristische Einlage mit Tänzen aus Spanien, Ungarn, Neapel und Polen (vom Komponisten auch andeutungsweise mit nationalen Klängen unterlegt) – ja, und schließlich das Wunder der Schwanensee-Szenen, die dem weiblichen Corps jedes Hause das Ultimative an Können, Präzision und Logistik abfordern.

„Schwanensee“ ist also die Nagelprobe für jede Ballett-Kompagnie. und das Royal Opera House Covent ist nicht zu Unrecht berühmt für seine Ballett-Truppe. Im Rahmen der Cineplexx-Übertragungen stand nun „Schwanensee“ an, ausnahmsweise nicht live, sondern als Aufzeichnung aus dem Vorjahr, garniert mit sehr informativen Gesprächen mit den „Machern“ und Künstlern des Abends (und von dort nachdrücklicher Erinnerung an Liam Scarlett, der die letzte Produktion revitalisiert hat und im Vorjahr erst 35jährig gestorben ist).

Wien kennt den „Schwanensee“ in- und auswendig. Rudolf Nurejew hat die klassische Petipa-Choreographie auf sich zugeschnitten, selbst genial getanzt, oft mit der legendären Margot Fonteyn als Partnerin. Dass sich an diese Vorbilder niemand heranwagen kann, weiß man, Vergleiche wären unfair….

Zum Bericht von Renate Wagner

Sommereggers Klassikwelt 278: War Montserrat Caballé die letzte große Primadonna?
In jeder Generation von Sängerinnen findet ein inoffizieller Wettkampf um den Ruf statt, die beste, die glamouröseste zu sein. Nicht immer ist sich darin das internationale Opernpublikum einig, nur im Fall von Maria Callas verständigte man sich sogar auf „Primadonna assoluta“. Callas soll nach dem Ende ihrer Karriere geäußert haben, sie betrachte die Spanierin Montserrat Caballé als ihre legitime Nachfolgerin. Montserrat Caballé, am 12.April 1933 in Barcelona geboren, studierte am Konservatorium Liceu ihrer Heimatstadt Gesang, und wurde bei ihrem Abschluss 1954 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Erste Engagements führten sie nach Basel und Bremen, wo sie sich ein vielfältiges Repertoire erarbeitete, das sowohl das deutsche als auch das italienische Fach umfasste.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Während Trump mit Selenski und Putin verhandelt, greift der Krieg auf ein weiteres Gebiet über. Im Norden haben die Ukrainer an der Grenze eine neue Front eröffnet. Entscheidend ist jedoch der Donbass. Weil sich die Lage dort etwas entschärft hat, sieht Kiew keinen Grund für einen raschen Waffenstillstand.
Jetzt lesen
 Die verlorene Generation: Immer mehr junge Briten verabschieden sich aus dem Arbeitsleben. In Grossbritannien explodieren die Sozialkosten. Während Experten noch über die Gründe rätseln, warum psychische Erkrankungen bei der jungen Generation stark zunehmen, versucht die Labour-Regierung das Steuer herumzureissen.
Jetzt lesen
 Die AfD will im neuen Bundestag wichtige Posten besetzen. Dagegen regt sich in den anderen Parteien Widerstand: Als grösste Oppositionsfraktion will die Rechtspartei künftig einen Bundestagsvizepräsidenten und mehrere Ausschussvorsitzende stellen. Daran ist sie bislang jedoch stets gescheitert.
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Reaktionen auf Chat-Panne von Trump-Ministern: «Das soll wohl ein Scherz sein», sagt Hillary Clinton – Demokraten fordern Aufklärung: Vertraute des US-Präsidenten beraten in einem Gruppen-Chat über einen Militärschlag gegen die Huthi-Miliz in Jemen – und ein Journalist kann das mitverfolgen. Die Demokraten sind empört.
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Die Chat-Panne in Trumps Kabinett ist dilettantisch – aber das erschüttert die Regierung nicht: Die Fahrlässigkeit bei der Planung des amerikanischen Luftangriffs auf Jemen ist erstaunlich – und der Commander-in-Chief glänzte mit Abwesenheit. Das ist hochnotpeinlich und letztlich belanglos.
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«Sein liebster Satz ist: ‹Ich bringe euch um›» – das sagen alte Freunde über Rodrigo Duterte. Ein Besuch in seiner Heimatstadt: Der frühere Präsident der Philippinen ist vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt. Wer ist dieser Mann, und was hat er getan?
Jetzt lesen
 Nach Imamoglus Verhaftung: Bilder der Proteste in der Türkei: Die Stimmung in der Türkei ist aufgeheizt. Nach der Inhaftierung und vorübergehenden Absetzung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu gehen Hunderttausende auf die Strassen.
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Ein Viertel der Esten ist armutsgefährdet, und das Land steckt in einer Rezession. Nun sollen 5 Prozent des BIP in die Verteidigung fliessen. Kann das gutgehen? Waffen, Munition, Bunker: Estland bereitet sich auf das Schlimmste vor. Doch Geld allein reicht für die Sicherheit nicht aus.
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Feuilleton
 «Der Westen als politische Grösse ist zerfallen»: Jahrelang forderte Jürgen Habermas Europa auf, mit Putin zu verhandeln. Jetzt sieht er keine Alternative zur Aufrüstung: Die Ukraine dürfe den Krieg nicht verlieren, aber Waffen seien keine Lösung: Das sagt Jürgen Habermas seit Jahren. Nun meldet sich der Philosoph wieder zu Wort. Und es klingt ein bisschen anders.
Jetzt lesen
 Der amerikanische Schriftsteller Jonathan Lethem: «Im New York der achtziger und neunziger Jahre hätte Trump niemanden in Trance versetzen können»: Als New Yorker kennt Jonathan Lethem den amerikanischen Präsidenten bereits seit den achtziger Jahren. Im Gespräch mit Paul Jandl sagt er, dass Trump damals einfach ein Emblem der Unaufrichtigkeit gewesen sei. Man habe diesen Menschen wohl unterschätzt.
Jetzt lesen
 Vierzehn Jahre verbrachte Georgi Demidow im Gulag und wurde Zeuge des stalinistischen Terrors: Mit abgefrorenen Fingern hatte der gelernte Physiker und Autor im Lager seine Romane geschrieben. Die atemberaubenden Werke erscheinen jetzt in deutscher Übersetzung.
Jetzt lesen
Die linke Partei La France insoumise verbreitet ein Plakat mit antisemitischem Framing. Schuld daran soll Elon Musks KI sein. Ein bekannter Fernsehmoderator wird antisemitisch verunglimpft, und die Verantwortlichen schieben die Schuld auf die künstliche Intelligenz. Dabei hat Frankreichs Linksaussenpartei La France insoumise schon lange ein Problem mit den Juden.
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Ein Buch über eine Affäre, von der niemand wissen darf: Nicolas Mathieus «Jede Sekunde» ist das Zeugnis eines klassischen Ehebruchs: Nicolas Mathieu schreit in seinen Texten an eine Geliebte die Radikalität der Empfindungen heraus. Eine Beruhigung durch die Fiktion soll es nicht geben.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich
12 statt 6 Milliarden. Nun kommt raus: Budget noch viel schlimmer als gedacht
Die Austro-Ampel steht vor einem Scherbenhaufen namens Budget: Dessen Ausmaße sollen nun sogar NOCH schlimmer sein, als bisher gedacht. Aufgrund deutlich schlechterer Wirtschaftsprognosen müssen ÖVP, SPÖ und NEOS noch deutlich härter sparen, als bisher gedacht und auch eingeplant war.
Heute.at

Österreich
Strafe rechtskräftig: Grasser muss nach OGH-Urteil ins Gefängnis
Der OGH hat das erstinstanzliche Urteil gegen den Ex-Finanzminister in der Causa Buwog bestätigt, das Strafmaß jedoch auf vier Jahre Haft halbiert. Grasser kündigte eine Beschwerde dagegen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte an.
Tiroler Tageszeitung

Er ruft jetzt EU-Gericht an
„Fehlurteil“ – Grasser über Häfn-Urteil völlig entsetzt
Am Dienstag, kurz nach 10.00 Uhr, wurde Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser zu vier Jahren Haft verurteilt. Er spricht aber von einem „Fehlurteil“.
Heute.at

Um eine seriöse Meinung über dieses Urteil zu haben bzw. diese auch zu äußern fehlen mir seriöse Fakten. Das Urteil ist hart und KHG ein gezeichneter Mann! Auf den Europäischen Gerichtshof zu setzen sind Leerkilometer, weil dessen Anrufung keine aufschiebende Wirkung hat – und bis zur Entscheidung Herr Grasser längst im Stadium der Fußfessel ist. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, die ihm seine sündteuren Staranwälte eröffnen können. Zum Beispiel „Freigang“, sodass er nur die Nächte im Häfen verbringen müsste. Bis jetzt haben sich die Anwälte nicht „gerechnet“, es ist Zeit, dass sie etwas für ihn tun!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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