
Wiener Staatsoper: „Der fliegende Holländer“
Auf diesem Foto ist Jörg Schneider, der „3.Akt-Erik“ ganz links zu sehen). Rechts der Direktor.

WIEN / Staatsoper:
SIMON BOCCANEGRA von Giuseppe Verdi
102. Aufführung in dieser Inszenierung , 24.April 2026
Ein Kaliber der A-Klasse
Dafür, dass „Simon Boccanegra“ – zu Verdis späteren Werken gehörig – zwar kostbar schön, aber keinesfalls so spektakulär ist wie seine „Reißer“, feiert er seit 2002, als Peter Stein seine Produktion von den Salzburger Oster-Festspielen nach Wien brachte, an der Staatsoper ein kontinuierliches Dasein, so dass „Boccanegra“ in dieser Inszenierung vor ein paar Tagen den „Hunderter“ feiern konnte.
Das mag vor allem an der Titelrolle liegen, ein Glanzstück für einen großen Bariton, der hier von drei weiteren „dunklen“ Stimmen umgeben ist, die auch die Stimmung des Werks prägen. Der Tenor bleibt im allgemeinen eher im Hintergrund, ist keine der großen Prunkrollen, die Verdi in diesem Genre geschaffen hat. Und dennoch hieß der Held dieser 102. Aufführung in dieser Inszenierung Gabriele Adorno alias Francesco Meli, dessen strahlend metallischer Tenor, wunderbar geführt, herrlich timbriert, Wonnen in die Ohren der Opernfreunde goss.
Meli ist ein Weltklasse-Tenor, von dem man in Wien noch nicht viel gesehen hat, den man eher von den Salzburger Festspielen kennt, wo er vor über einem Jahrzehnt eine zeitlang der Lieblingspartner der Netrebko (i.a. in Troubadour und Aida) war, In Wien hat man ihn interessanterweise am öftesten in genau dieser Rolle des Adorno gehört. Im übrigen spielte er aber in der Staatsoper keine Rolle – das sollte sich für dieses Kaliber der A-Klasse vielleicht ändern….
Berlin
Förderskandal der Berliner CDU fordert erst ein Bauernopfer – und dann die Dame
Ausgerechnet der Mann, der in einem Streit um die dubiose Verteilung öffentlicher Gelder in Berlin das beste Bild abgibt, muss seinen Posten verlassen. Seine Entlassung ist schon vor Monaten Thema in geheimen Chats gewesen. Ein Bericht bringt neues Feuer in die Debatte. Kurze Zeit später nimmt auch die Verantwortliche ihren Hut. Am Dienstag musste Oliver Friederici gehen. Seine Entlassung war aus mehreren Gründen interessant: Die Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hatte den Staatssekretär gefeuert und das mit einem Bericht zur Affäre um dubios verteilte Fördermittel begründet, die die Berliner CDU in keinem guten Licht dastehen lässt. Dass ausgerechnet Friederici gehen musste, warf Fragen auf. Akten zufolge war er der einzige Verantwortliche, der sich intern dafür einsetzte, bei ebenjenen Fördermitteln gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Drei Tage später reichte dann auch seine Chefin ihren Rücktritt ein.
ntv.de.politik.foerderskandal
Pablo Meier-Schomburg entwirft Must-have-Damenspende für den Viennese Opera Ball New York

Silvia Frieser, Pablo Meier-Schomburg, Daniel Serafin. Foto: Leisure
Der auf 250 Stück limitierte Fächer greift das Jubiläums-Ballmotto „A Magical Night“ in einer klaren, modernen Bildsprache auf und verbindet Wiener Eleganz mit einem zeitgemäßen künstlerischen Zugang. Wiener Künstler ist der kulturellen Visitenkarte Österreichs im Big Apple bereits seit drei Jahren eng verbunden.
– Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Viennese Opera Ball New York setzt der Wiener Künstler und Gastronom Pablo Meier-Schomburg ein besonderes künstlerisches Statement: Er zeichnet heuer für die Gestaltung der Damenspende verantwortlich und interpretiert eine traditionsreiche Wiener Geste neu – in Form eines exklusiven Fächers, der das märchenhafte Ballmotto aufgreift.
„Der Fächer hat eine lange Geschichte in der Wiener Ballkultur und steht für Eleganz, Stil und auch ein Stück Inszenierung. Diese Tradition im Jubiläumsjahr wieder aufzugreifen und ihr eine zeitgemäße Form zu geben, war für mich besonders reizvoll“, so Meier-Schomburg…
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Saison 26-27 der Wiener Symphoniker: Der Stoff, aus dem Musik ist

Die Wiener Symphoniker starten mit einer neuen künstlerischen Partnerin und einer programmatischen Vielfalt in die Saison 2026/27. An der Seite von Chefdirigent Petr Popelka wird die Dirigentin Elim Chan künftig als Artistic Partner wirken und folgt damit auf Marie Jacquot, die das Orchester drei Jahre lang als Erste Gastdirigentin mit geprägt hat.
Popelka setzt seine Arbeit an zentralen Werken des Repertoires fort. Im Mittelpunkt stehen die Fortsetzung des Mahler-Zyklus sowie ein Schwerpunkt auf den Symphonien Ludwig van Beethovens. Insgesamt bestreitet das Orchester mehr als 50 Konzerte unter seiner Leitung. Neben Gustav Mahlers Symphonien Nr. 5 und 9 erklingen unter anderem Werke von Robert Schumann, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch. Auch Beethovens Symphonien Nr. 3 und 5 sowie die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 sind geplant…
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Hamburg/Staatsoper: Selten habe ich den Max so schön gesungen gehört …
… wie in dieser Freischütz-Serie. Die Inszenierung von Andreas Kriegenburg hat sich eingespielt, sie ist im besten Sinne konservativ, ohne zeitgebunden zu wirken. Nicht zu vergessen ist die Sprechrolle des Samiel. Der schlanke biegsame Schauspieler Clemens Sienknecht beherrscht mit seiner Präsenz und Aura nahezu während der gesamten Aufführung die Bühne, und ohne dabei die Rolle zu überzeichnen oder zu dramatisieren.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Stiftung für das Richard-Wagner-Museum Bayreuth errichtet

Foto: Bayreuth/Wagner Museum
Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen stiftet das New Yorker Ehepaar Jeffrey und Nadežda Brinck sein beträchtliches Vermögen für die Arbeit von Museum und Archiv Jeffrey und Nadežda Brinck sind enthusiastische Liebhaber der europäischen Kultur, der Oper und vor allem der Werke Richard Wagners. Viele Jahre lang besuchten sie auch die Bayreuther Festspiele und das Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried.
Jeffrey Brinck ist überdies leidenschaftlicher Sammler und hatte dem Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth bereits 2011 42 Briefhandschriften aus seiner bemerkenswerten Wagner-Sammlung als Schenkung überlassen.
Obwohl infolge der Covid-Pandemie und aus Altersgründen das Reisen für sie schwieriger wurde, verfolgten Jeffrey und Nadežda Brinck die Arbeit von Museum und Archiv in freundschaftlicher Verbundenheit mit Direktor Dr. Sven Friedrich stets mit großer Aufmerksamkeit und Sympathie, insbesondere auch die Sanierung, Erweiterung und Neugestaltung zwischen 2010 und 2015. In der Folge beschlossen sie, ihre Sammlung und ihr Vermögen im mittleren siebenstelligen Bereich testamentarisch dem Museum und Archiv zu vermachen…
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Klaus Billands „Erinnerungen“ an die Salzburger Osterfestspiele
SALZBURG/Osterfestspiele: DAS RHEINGOLD am 6. April 2026
Kompetente interkulturelle Rezeption!

Fotograf: © Frol Podlesnyi
Endlich der Beginn einer kompetenten und sensiblen interkulturellen Rezeption von Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“, zumindest nach dem ersten Eindruck! Nach gescheiterten Inszenierungen von „Parsifal“ und „Don Carlo“ an der Wiener Staatsoper gelang Regisseur Kirill Serebrennikov (auch Bühne und Kostüme, mit Co-Bühnenbildnerin Olga Pavluk und Co-Kostümbildnerin Slavna Martinovic) bei den Salzburger Osterfestspielen in der Felsenreitschule eine hochinteressante und spannende Interpretation des „Rheingold“, Vorabend zum „Ring“.
In einer Art Neubeginn nach einem nahezu zu eschatologischen Weltuntergang – man sieht Asche von mittlerweile erloschenen Vulkanen wie eisbedeckte Ebenen und Berge, offenbar in Island gefilmt. Alberich flüchtet im Video über der Bühne zum Vorspiel als einer der wenigen Überlebenden angsterfüllt durch diese Lava- und Eiswüsten. Nach einer scheinbar globalen Katastrophe befinden sich die Überlebenden in neuen klimatischen und soziokulturellen Realitäten wieder. Stämme aus verschiedenen afrikanischen Kulturen wie etwa Berber aus dem Maghreb Nordafrikas und Scharzafrikaner aus der Südsahara finden irgendwie zusammen und verhandeln das Rheingold neu – zunächst passend aus Eis, also Wasser, und erst später nachvollziehbar als Gold. Mit den Rheintöchtern klingt auch eine fernöstliche Ästhetik an, indem Serebrennikov sie in einem antiken malaysischen Outfit auftreten lässt, wenn auch durch zugestellte Träger viel zu unbeweglich…

Fotograf: © Frol Podlesnyi
Zum Bericht von Klaus Billand
Klaus Billands Youtube-Beitrag

Salzburg/Osterfestspiele 6.4.26: Das Rheingold id. Regie v. Kirill Sebrennikov unter Kirill Petrenko
Köln
Oper Köln: Die Frau zwischen drei Männern – Verdis „Ernani“ (Konzertant)
Vier Harfen aus der abgespielten „Walküre“ standen noch abgedeckt am Rand des Orchesterbereichs, auf der Bühne saß der Chor, und Dirigent Giuliano Carella entfachte mit dem Gürzenich-Orchester und einem Ensemble aus Rollendebutant:innen einen großartigen Verdi-Abend. Es wurde zur Leistungsschau einer Oper, die drei Jahre in einem Zelt und von 2015 bis 2026 in einer Ersatzspielstätte spielen musste, die nicht mehr ist als ein paar Messehallen mit improvisierten Bühnen und Zuschauertribünen.
https://opernmagazin.de/oper-koeln-die-frau-zwischen-drei-maennern-verdis-ernani/
Spielzeit 2026/2027 der Theater Chemnitz vorgestellt
Im Rahmen der Pressekonferenz stellte Generalintendant Dr. Christoph Dittrich gemeinsam mit seinem künstlerischen Leitungsteam – Operndirektorin Christine Marquardt, Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, Generalmusikdirektor Benjamin Reiners, Schauspieldirektor Carsten Knödler sowie Figurentheaterdirektorin Gundula Hoffmann – das Programm der Spielzeit 2026/2027 vor. Mit mehr als 30 Premieren, einer ebenso großen Zahl an Konzerten sowie zahlreichen Repertoireproduktionen präsentierten die Theater Chemnitz einen ebenso vielfältigen wie ambitionierten Spielplan. Der Vorverkauf für die neue Spielzeit beginnt am 18. Mai 2026.
https://kulturfreak.de/spielzeit-2026-2027-der-theater-chemnitz-vorgestellt
Wagner, Schiller, Frankenstein: Theater Chemnitz präsentieren neues Programm
Mehr als 30 Premieren planen die Theater Chemnitz in der kommenden Spielzeit. Auf dem Programm stehen Wagner und Schiller, aber auch Aufführungen zum Thema Wehrpflicht oder Frankenstein. Damit hat das Fünf-Sparten-Haus ein vielfältiges Programm vorgelegt. Sorgen bereitet den Beschäftigten aber nach wie vor die Standortdiskussion.
mdr.de.nachrichten.chemnitz
Wiesbaden: Das Programm der Spielzeit 2026 27 am Staatstheater Wiesbaden
Wem gehört die Stadt? Unter diesem Motto steht die Spielzeit 2026/27 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Das Haus unter der Intendanz von Dorothea Hartmann und Beate Heine lädt in der kommenden Saison zum Austausch über diese alltäglich präsente Frage ein und macht Wiesbaden zum Thema und zur Bühne. Gemeinsam mit Künstler*innen und dem Publikum sollen Perspektiven miteinander in Dialog gebracht werden – im Theater und draußen in der Stadt.
https://kulturfreak.de/das-programm-der-spielzeit-2026-27-am-staatstheater-wiesbaden
Zürich
Ein Pianist mit Zukunft: Lucas Debargue beim Zürcher Kammerorchester
Ein vierter Platz beim berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau ist für einen Pianisten etwa das, was für einen Skirennfahrer die „Blechmedaille“ an den Olympischen Winterspielen ist. So erging es 2015 dem damals erst 25 Jahre jungen Pianisten Lucas Debargue. Doch die vermeintliche Niederlage verwandelte sich in einen strahlenden Sieg. Weil nämlich die russische Sektion der Jury gegen den Entscheid protestiert hatte, lud Valery Gergiev, der Schirmherr des Tschaikowsky-Wettbewerbs, Debargue zu einem Konzert ins Moskauer Konservatorium ein, wo dieser unter Begleitung des Mariinsky-Theater-Orchesters mit Tschaikowskys Erstem Klavierkonzert und Rachmaninows Vierten Klavierkonzert triumphierte. Dies war der Startschuss für Debargues einzigartige internationale Karriere
bachtrack.com.de.zuerich
IPG – Internationale Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal/NÖ: Konzertabsage
ABSAGE! des Konzerts am kommenden Sonntag, 26. April 2026
Aufgrund von mangelnden Voranmeldungen für das Konzert am kommenden Sonntag, dem 26. April 2026 mit Andrea Linsbauer müssen wir die Veranstaltung leider absagen!
Das Konzert am Sonntag, dem 03. Mai 2026 um 16 Uhr mit dem weltbekannten Janacek Quartett, wozu wir Sie schon jetzt gerne einladen, findet wie geplant statt.
Wissenwertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Zurück aus russischer Kriegsgefangenschaft: Freudentränen und bittere Enttäuschung liegen nah beieinander: Russland und die Ukraine tauschen in unregelmässigen Abständen Kriegsgefangene aus. Für einige Angehörige bedeutet es das Ende des bangen Wartens. Den meisten aber bleibt nur die Hoffnung auf den nächsten Austausch.
Jetzt lesen
Theater um Alice Weidel: Ausschaffen soll man sie, die Ausländerin!: Ein linker Traum wird auf der Bühne des Theaters Basel wahr: Die ach so fremdenfeindlichen Schweizer wollen eine Fremde loswerden – und treffen für einmal die Richtige.
Jetzt lesen
«Irrsinn», «ausser Kontrolle», «Anzeichen von Demenz»: Ist Donald Trump verrückt? Es ist verführerisch, mächtige Politiker geistesgestört zu nennen. Doch oft sind psychiatrische Diagnosen politisch motiviert. Auch Fachleute raten davon ab, selbst wenn sie Trumps Verhaltensauffälligkeit sehen.
Jetzt lesen
Apples Versprechen behält in einer von KI-Schrott geprägten Welt seinen Wert: Der Chefwechsel beim iPhone-Hersteller wird von Kritikern als mutlos bezeichnet; Apple drohe, den Anschluss an die KI-Revolution zu verpassen. Genau in diesem Umfeld werden aber sorgfältig entwickelte und sichere Produkte gefragt sein wie nie.
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Wenn Merz, Macron und Meloni anreisen, sind auch Feriengäste sicher: Zyperns Tourismusindustrie zählt nach heftigem Einbruch auf den EU-Gipfel. Nachdem eine iranische Drohne auf einem britischen Stützpunkt eingeschlagen war, annullierten Tausende ihre Reise. Dabei wären für Zypern Wandergäste im Frühling wichtiger als Partytouristen im Sommer.
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London zahlt, Paris rüstet auf: neues Migrationsabkommen am Ärmelkanal: Grossbritannien und Frankreich haben ein neues Abkommen zur Eindämmung irregulärer Überfahrten über den Ärmelkanal geschlossen: Paris soll deutlich mehr Sicherheitskräfte als bisher einsetzen, London mehr Geld zahlen.
Jetzt lesen
Drohende Umweltkatastrophe: Ein russischer Tanker treibt auf dem Mittelmeer: Ein führungsloser russischer Tanker treibt seit Wochen im Mittelmeer – schwer beschädigt, mit Tausenden Tonnen Treibstoff und Gas an Bord. Zwei Abschleppversuche sind gescheitert. Die Behörden warnen nun vor verheerenden Konsequenzen.
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Der Fall «Prince Group»: Wie Südostasien zum Zentrum der globalen Betrugsindustrie wurde: Partys auf der Luxusjacht, Bitcoins im Wert von Milliarden Dollar – eine Anklage gegen den Kambodschaner Chen Zhi offenbart, wie global Online-Betrüger operieren. Sie sind die Verbrecher der Zukunft.
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Spaghetti Carbonara mit Aromat und Rahm? Die Tessiner Kinokomödie «Frontaliers Sabotage» nimmt regionale Eigenarten aufs Korn: Frech, trashig und temporeich – die Geschichten rund um Grenzgänger in der Südschweiz gehen in die nächste vergnügliche Runde.
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Ein Schweizer Architekturjuwel als Museum – das Museum Langmatt nach der Restaurierung: Karl Moser gilt als der wichtigste Schweizer Architekt des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Für die Kunstsammler Sidney und Jenny Brown baute er in Baden eine stattliche Villa, die heute hochkarätige Impressionisten beherbergt.
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«Ich habe sie geliebt», schreibt Fleur Jaeggy über ihre Freundin Ingeborg Bachmann: Fleur Jaeggy beschreibt in «Die letzten Tage von Ingeborg», wie sie den tragischen Tod ihrer Dichterfreundin erlebte. Und zeichnet eine Freundschaft zwischen unerfüllter Liebe und Mentorat.
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
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Eine Dirigentin, die Roger Federer bewundert und in ihren Konzerten verrückte Designhäuser baut: Marie Jacquot debütiert in Zürich: Die 35 Jahre alte Französin ist die erfolgreichste Dirigentin der nachkommenden Generation. Bei ihrem Einstand mit dem Tonhalle-Orchester setzt sie auf Risiko und Sportsgeist.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Wien
Wegen Israel-Teilnahme: Großdemo am ESC-Finaltag
Bereits in drei Wochen geht in Wien der Eurovision Song Contest über die Bühne. Ausgerechnet am Finaltag (16. Mai) wird jetzt zur Großdemonstration gegen das Teilnehmerland Israel aufgerufen.
https://www.krone.at/4116334
Wien
Stadthallen-Chefs: „Europa kann gerne genau bei uns hinschauen“
Matthäus Zelenka und Thomas Waldner gehen selbstbewusst in den Song Contest – auch wenn die Stadthalle nur zwei Jahre jünger ist als der ESC selbst.
Kurier.at.stadthalle
„Peinlich!“, „Unsympathisch“ – vernichtende Worte für ESC-Duo
Nach ihrem Auftritt bei „Willkommen Österreich“ gab es negative Kommentare. Die beiden ESC-Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski besuchten vergangenen Dienstag „Willkommen Österreich“, um über die Vorbereitungen auf den Eurovision Song Contest 2026 zu sprechen. Es drehte sich bei Stermann und Grissemann alles um das bevorstehenden Mega-Event im Mai. Nach dem Auftritt der beiden gab es auf Facebook Kritik für das Duo. In den Kommentaren ist zu lesen: „Unsympathisch“, „Die Frau ist nur peinlich“ oder „Die komische Tante schaut aus wie der Joker, kriegt die Lippen vor lauter Botox nicht zu und er ist ein unsexy abgeschleckter Typ. Peinlich“
oe24.at.vernichtendeWorte
Österreich: Das Bundeskanzleramt gönnt sich einen Propaganda-Podcast
Christian Stocker (ÖVP) erfüllt sich einen Politikertraum: Ein Interviewformat ohne kritische Fragen und mit viel Raum für Kontemplation. Damit ist er freilich in der heimischen Politiklandschaft nicht allein.
DiePresse.at.com
Österreich: SPÖ-Forderung: Abschiebungen stoppen, Familiennachzug erlauben
In der Antragsflut, die sich am Samstag über den Landesparteitag der Wiener SPÖ ergießt, versteckt sich auf Seite 123 und 124 ein besonderes politisches Gustostückerl. Inhalt: Der gebremste Familienzuzug soll „umgehend“ wiederhergestellt werden, Abschiebungen lehnt man „in der jetzigen Form und Intensität“ ab.
https://www.krone.at/4117695
Deutschland: Miese Stimmung bei Schwarz-Rot: Merz soll Klingbeil auf Krisengipfel angebrüllt haben
Dass der Koalitionsgipfel nach Ostern kein Spaziergang war, ist bekannt. Einem Bericht des „Spiegels“ zufolge hat es aber in der Villa Borsig richtiggehend geknallt. Der Vorgang fügt sich in ein allgemeines Bild höchster Anspannung in den Regierungsparteien.
ntv.de.politik.merzklingsbeil
Sport/ Rom: Verrücktes Märchen: 4 Elfer pariert! Ersatzgoalie wird gefeierter Held
Was für ein Abend für Lazio-Tormann Edoardo Motta! Der Ersatzgoalie wuchs im Cup-Halbfinale gegen Atalanta Bergamo über sich hinaus, hielt vier Elfmeter und wurde zum gefeierten Helden. Eigentlich war Edoardo Motta nur als Ersatzgoalie eingeplant. Doch im Halbfinal-Rückspiel der Coppa Italia gegen Atalanta Bergamo musste der 21-Jährige für den verletzten Stammtorwart einspringen und lieferte eine Meisterleistung ab. Bereits in der regulären Spielzeit überzeugte der junge Italiener mit starken Paraden, ehe er im Elfmeterschießen zur absoluten Hauptfigur wurde.
https://www.krone.at/4116569
Was den Song-Contest betrifft: Hoffentlich verfluchen wir nicht noch den Tag, an dem der Barde den Bewerb gewonnen hat!
Was die SPÖ-Forderung betrifft: Solange die Forderung an den Parteitag und nicht an die Regierung gestellt wird, ist die Sache vergleichsweise harmlos!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

