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24. MÄRZ 2026 – Dienstag

24.03.2026 | Tageskommentar

 

 

Wiener Staatsoper: 20.3.26 „Le Grand Macabre“, Staatsoper, „Gelungene Weltrettung“
An der Staatsoper entsteigt er wieder seiner Gruft: der große Makabre Nekrotzar. Es handelt sich um die erste Reprise von „Le Grand Macabre“ nach der Premiere im Herbst 2023. Vier Vorstellungen sind angesetzt, besucht wurde die zweite Vorstellung der laufenden Serie.

Auf der Bühne stand im Wesentlichen die bereits bewährte Premierenbesetzung. In der Rolle des Fürsten Go-Go gab Xavier Sabata sein Rollendebüt im Haus am Ring. Neu besetzt waren auch die Partien des Rufflack, Schobiack und Schabernack. Naturgemäß hat auch dieses Mal der Weltuntergang nicht stattgefunden, weil die Breughelländer erneut den bösen Nekrotzar unter den Tisch gesoffen haben. Leider funktioniert diese Strategie zur Apokalypsenabwehr nur in Opernhäusern.

Gemessen am Provokationspotential von György Ligetis Oper ist die Staatsopern-Variante in der Inszenierung von Jan Lauwers allerdings recht zahm ausgefallen. Die von ihm dem Figurenkatalog hinzugefügten Tänzerinnen und Tänzer sind mit ihrer deutlich gezeigten Erotik alles andere als „makaber“ und „behübschen“ den drohenden „Weltuntergang“. Die Schauplätze werden auf der offenen Bühne viel zu vage angedeutet und die brutale Groteske so mancher Szene wird durch Klaumauk verwässert…

http://www.operinwien.at/werkverz/ligeti/agrand4.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at 

Wiener Staatsoper: Für »LE GRAND MACABRE« am *Mittwoch, 25.03.2026* steht heute ein Kontingent von 80 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Dienstag, 24.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper

Tiroler Festspiele Erl: Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 –

Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 – und erlauben uns schon jetzt ein leichtes Knistern der Vorfreude: viel Verdi, ein wichtiger (viele meinen: der schönste) Wagner, ein selten gespieltes Meisterwerk von Schreker, Mozart, Bruckner und viel mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Wer sich überraschen lassen möchte, ist herzlich eingeladen, unserem Live-Stream zu folgen: Unsere Pressekonferenz wird am 02.04. um 11.00 Uhr auf YouTube übertragen. Seien Sie dabei, wenn wir Stück um Stück die nächste Spielzeit vorstellen. Nächste Woche schicken wir Ihnen einen Link zu. Den Termin können Sie sich jetzt schon einmal vormerken! 

Klassik-Woche: Zukunft ist immer
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute geht es um das Ende des Theaters in Ingolstadt, um die Zukunft der Oper in der ganzen Welt, um eine Salzburg-Nachlese und um das neue »Umarmungstheater«.Die Meldung war relativ klein, aber die Geschichte dahinter ist gigantisch! Ingolstadt muss sein Theater schließen. Der Grund: Die Stadt hat kein Geld mehr, um die Sanierung zu bezahlen. Besonders die Steuern, die der Autohersteller Audi einst zahlte, sind dramatisch eingebrochen – und damit der gesamte Haushalt. Für »freiwillige Leistungen« wie die Kultur ist kein Geld mehr da. In einem dramatischen Podcast warnte der ehemalige Geschäftsführer des Deutschen Bühnenvereins und der heutige Kulturreferent von Ingolstadt, Marc Grandmontagne, bereits vor einem Jahr bei BackstageClassical vor dem kulturellen Ausverkauf seiner Stadt. Er beklagte, dass es in vielen Städten und Gemeinden nicht mehr um die Frage ginge, wo man noch sparen könne, sondern darum, was man schließen müsse. Nun scheint es in Ingolstadt so weit zu sein. Bayerns fünftgrößte Stadt ist in Sachen Kultur handlungsunfähig. Bleibt die Frage: Wo ist das Sondervermögen, wenn es man es wirklich braucht?
https://backstageclassical.com/zukunft-ist-immer/

Na ja, Herr Brüggemann, Sondervermögen ist wohl nicht dazu da, ein Theater zu finanzieren. Leider haben wir auch andere Sorgen!

Billy Budd – Premiere beim Festival der Opéra Lyon
Audio von Jörn Florian Fuchs (6,36 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Wien/Musikverein Saisonvorschau: Der Musikverein als glamouröser Fels in der Brandung mit Levit und Jelinek
Der Musentempel wird auch in der nächsten Saison vom Who is Who der Klassik beehrt. Igor Levit spielt Beethoven zum 200. Todestag, Elfriede Jelinek bringt Avantgarde
DerStandard.at.story.musikverein

Musikverein 2026/27: Wie Beethovens Sargschlüssel zu Musik wird (Bezahlartikel)
Beethoven-Zyklen mit Igor Levit und Daniele Gatti, Franz-Welser-Möst und Yuja Wang im Fokus, Elfriede Jelineks verstimmtes Klavier: Was Stephan Pauly plant.
DiePresse.com.musikverein

Musikvereinschef Pauly: „Das Klassikleben funktioniert“ trotz Krisen (Bezahlartikel)
Der Intendant spricht über die Highlights der kommenden Saison, Elfriede Jelineks verstimmtes Klavier, Jubilare und Konzertbesuche als Energiequellen.
Kulturmusik.klassik.musikvereinschefpauly

Georg Friedrich Händel: Aci, Galatea e Polifemo • Opernhaus Zürich • Premiere: 20.03.2026

Im Rahmen von Zürich Barock

 

 Konzertante Aufführung

Eine Händel-Aufführung der absoluten Spitzenklasse

Mit der Aufführung von Händels Serenata a tre HWV 72 «Aci, Galatea e Polifemo» erlebt das Festival Zürich Barock einen weiteren Höhepunkt.

Foto © Toni Suter

Georg Friedrich Händel war schon als junger Komponist viel auf Reisen. Im Jahre 1702 weilte er, siebzehn Jahre alt, am Hof des Kurfürsten Friedrich III. in dessen Sommerresidenz im an die «Stadt Cölln, Schönenberg und Wilmersdorf» grenzenden und später in Berlin eingemeindeten Lietzow (das dort errichtete Schloss Lietzenburg benannt Friedrich 1701 zu Ehren seiner Gattin in Schloss Charlottenburg um). Bei diesem Aufenthalt könnte er Kontakt mit dem Wiener Hofkomponisten Giovanni Bononcini gehabt haben: Bononcini und einigen seiner Musiker weilten am Hof der preussischen Königin Sophie Charlotte, weil der Spanische Nachfolgekrieg den Wiener Opernbetrieb beeinträchtigte. Bei dieser Gelegenheit könnte Händel auch die Uraufführung von Bononcinis Serenata «Polifemo» erlebt haben. Im Herbst 1703 lernte Händel, mittlerweile achtzehn Jahre alt, in Hamburg, damals mit dem Gänsemarkttheater Anziehungspunkt für junge, ambitionierte Musiker, den Prinzen Gian Gastone de’ Medici, Bruder des Grossherzogs der Toskana, kennen, der ihn ermuntert haben soll, Italien zu bereisen. 1706 reiste Händel, der mehrfach Angebote von Mäzenen ausgeschlagen hatte, auf eigene Kosten nach Italien…

Zum Bericht von Jan Krobot

Oper Frankfurt: WRITTEN ON SKIN von George Benjamin und M.Crimp (Text), 21.3.26

Von G. Benjamins bisher drei abendfüllenden Opern ist WRITTEN ON SKIN wohl die bekannteste und wurde seit der UA 2012 bisher über 100 Mal nachgespielt. Das ist sensationell, und liegt sicher auch am Librettist Martin Crimp,der den Stoff aus einer mittelalterlichen Sammlung entnahm, in der 3 Engel den  Großgrundbesitzer als Protector und seine Ehefrau Agnes erfinden…

Zum Bericht von Friedeon Rosén

Osterfestspiele Salzburg: Gewinner des Herbert-von-Karajan-Preises 2026 / Kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker 
 
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Herbert-von-Karajan-Preises stehen fest. Die Auszeichnung geht an Jasmin White, Le Bu und Konstantin Krimmel. Jasmin White, die bereits 2025 in einem Chorkonzert zu erleben war, singt in Richard Wagners »Das Rheingold« die Figur der Erda. Der chinesische Bass-Bariton Le Bu gestaltet den Fasolt in derselben Produktion und tritt zudem im Chorkonzert II auf. Bariton Konstantin Krimmel ist schließlich im Chorkonzert I in Joseph Haydns »Die Schöpfung« zu erleben.

Der von der Familie Karajan gestiftete Preis wird jährlich im Rahmen der Osterfestpiele an aufstrebende Künsterinnen und Künstler vergeben und ist in diesem Jahr mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Schirmherrin Arabel Karajan und Intendant Nikolaus Bachler werden den Preis am Samstag, 28. März, im Anschluss an das Chorkonzert überreichen. 

©Vincent Forstenlechner
 
BPhil in Town – kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker
Mit dem Format BPhil in Town machen die Berliner Philharmoniker Musik an Orten des täglichen Lebens: mitten in Salzburg. In einer Reihe von kammermusikalischen Kurzkonzerten treten Musikerinnen und Musiker des weltberühmten Orchesters in sozialen Einrichtungen, an Bildungsorten und im öffentlichen Raum auf und schenken Augenblicke des Innehalten und der Freude.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ 

Wien/ Volksoper: DIE PIRATEN VON PENZANCE stehen zur Premiere an!
DIE PIRATEN VON PENZANCE (Operette von Arthur Sullivan und WS.Gilbert; Rooke; Spymonkey Aitor Basauri & Toby Park . 26.öffentl.GP/ 27.Premiere)

 

https://www.volksoper.at/ mit eingebettetem Einführungsvideo

5 gute Gründe für die „Piraten von Penzance“

Die Clowns sind zurück!

Erinnern Sie sich noch an die herrlich komische Inszenierung der Offenbach-Operette Orpheus in der Unterwelt an unserem Haus? Tausende Zuseherinnen und Zuseher haben über die Inszenierung der britischen Komikertruppe Spymonkey Tränen gelacht. Für die Neuproduktion von Die Piraten von Penzance dachten wir uns deshalb: Never change a winning team! Darum gilt: Die Clowns aus dem Vereinigten Königreich sind zurück! Die Regisseure Toby Park und Aitor Basauri garantieren Physical Comedy auf höchstem Niveau. Höherer Unsinn, Slapstick und auch sonst jede mögliche und unmögliche Form von Humor werden wieder ihre Lachmuskeln trainieren…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

St. Margarethen: „Tosca“ im Steinbruch: Zwei zusätzliche Vorstellungen und erweitertes Premierenkontingent 

v.l.n.r. Rico Gulda, Daniel Serafin, Hans Peter Doskozil, Matthias Grün (c) Gregor Hafner.jpg
 
Osteraktion lädt zu besonderen Opernmomenten ein
Die Oper im Steinbruch erweitert die diesjährige Produktion von Puccinis „Tosca“ um zwei zusätzliche Vorstellungstermine am 26. Juli und 5. August. Eingebettet in ein lebendiges Kulturangebot im Burgenland entstehen damit weitere Möglichkeiten, die besondere Atmosphäre einer der eindrucksvollsten Freiluftbühnen Europas zu erleben.
Zudem wurde für die Premiere ein zusätzliches Ticketkontingent geöffnet, das ab sofort im Verkauf steht.

Ein besonderer Kulturort mit regionaler und internationaler Ausstrahlung
Die Oper im Steinbruch zählt seit vielen Jahren zu den herausragenden kulturellen Ereignissen des Burgenlandes und hat sich zu einem der bedeutendsten Wertschöpfungsfaktoren der Region entwickelt. Die Veranstaltung unterstreicht ihre wirtschaftliche Bedeutung für das Burgenland durch die starken Impulse, die sie während der Sommermonate in Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, Transportwirtschaft und den lokalen Einzelhandel rund um den Neusiedler See sendet. Gleichzeitig fungiert das Festival als verlässlicher Arbeitgeber für zahlreiche Fachkräfte aus technischen, künstlerischen und organisatorischen Bereichen. Damit trägt die Oper im Steinbruch nachhaltig zur kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vitalität des Burgenlandes bei und steigert die Attraktivität des Standorts weit über die Landesgrenzen hinaus…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Buchbesprechung
Dieses Buch schließt eine empfindliche Lücke der Wien-Literatur
Selbst für nach dem Krieg geborene Wiener war der so genannte Heinrichshof, gegenüber der Staatsoper am Opernring gelegen, aus Erzählungen der älteren Generation noch ein Begriff. Kurz nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper wurde schließlich 1956 sein Nachfolgebau fertiggestellt, ein nüchternes, schmuckloses Gebäude, typisch für die Zeit. Auf Spurensuche des kriegszerstörten und später abgerissenen gewaltigen Komplexes hat sich die Autorin Ulla Remmer begeben, nicht zuletzt wegen eines familiären Bezugs zu dem Gebäude. Remmer ist Spross jener Buchhändler-Familie, die einst im Heinrichshof die Buchhandlung Leo betrieb, die heute an anderem Ort weiterbesteht.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de.

WIEN / Kunsthistorisches Museum: CANALETTO & BELLOTTO
Vom 24. März 2026  bis 6. September, 2026

In Wien ist Bellotto König

 

Der eine, Antonio Canal (1697-1758), war unter dem Namen Canaletto der berühmteste Vedutenmaler seiner Heimatstadt Venedig. Der andere, ein Vierteljahrhundert jünger und Neffe Canals, Bernardo Bellotto (1722-1780), der in der Werkstatt des Onkels begann, nannte sich anfangs auch „Canaletto“, war es doch ein Markenname und zeigte die familiäre Verbundenheit. Beide Canaletti verließen Venedig, allerdings in verschiedene Richtungen – Canal ging nach London, Bellotto nach Mitteleuropa. Längst hat man den Mann, der vor allem in Dresden und Warschau, aber auch kurz in München und zwei produktive Jahre in Wien arbeitete, als „Bernardo Bellotto“ von dem großen Onkel abgekoppelt. Das Kunsthistorische Museum führt die beiden Maler nun in einer Großausstellung wieder zusammen, wo Antonio Canal mit Bildern aus Venedig und London, Bernardo Bellotto selbstverständlich mit seinen Wien-Veduten im Mittelpunkt steht.

Antonio Canal     Geboren 1697 in Venedig, war Canal der Sohn eines angesehenen Bühnenmalers und kam solcherart von früher Jugend an mit Gestaltungskunst in Berührung. Seine glasklaren, topographisch scheinbar genauen, aber vor allem der Schönheit verpflichteten, lichtdurchfluteten Veduten von Venedig wurden schnell berühmt. Für die reichen Briten, die ihre „Grand Tour“ auf jeden Fall nach Venedig führte, waren diese Bilder ein Prestigeobjekt und wurden in hoher Zahl gekauft.

 

Kriege stören, einst wie jetzt, immer den Tourismus, und als infolge des jahrelangen Österreichischen Erbfolgekriegs nach der Herrschaftsübernahme durch Maria Theresia die Engländer nicht mehr nach Venedig kamen, brach Canal nach England auf, um seinen reichen Mäzenen ihre Stadt zu malen. Seine Bilder von London gelten als herausragend, und die englische Königin Elizabeth II. bekundete ihren Stolz darüber, wie viele von diesen Werken letztlich in ihrer Sammlung gelandet waren. Im Gegensatz zu seinem Neffen beschränkte sich Antonio Canal sowohl auf England wie auf einen überschaubaren Zeitraum der Abwesenheit (von 1746 bis 1755) und kehrte dann in seine Heimatstadt zurück, wo er 1768 im Alter von 70 Jahren starb…

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Berlin/Staatsballett/Deutsche Oper: Sonnenkönig des Balletts
Mit „Nurejew“ gelingt dem Staatsballett Berlin und Intendant Christian Spuck ein Coup. Die aus Russland verbannte Hommage an den Jahrhunderttänzer wird in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov und der Choreografie von Yuri Possokhov zu einem feinsinnigen Gesamtkunstwerk mit höchstem tanztechnischem Anspruch.
DeutscheBuehne.de.staatsballett

NUREJEW von Kiril Serebrennikov mit dem Staatsballett Berlin
Im Jahre 2017 erarbeitete der russische Regisseur KIRIL SEREBERNNIKOV für das Bolschoi-Theater in Moskau eine Hommage an den Ausnahme-Tänzer RUDOLF NUREJEW mit dem Titel „Nurejew“. Als es im August 2017 zur Uraufführung kommen sollte, wurde SEREBRENNIKOV am 22. August 2017 wegen angeblicher Veruntreuung verhaftet. In Wirklichkeit war den staatlichen Behörden seine offen ausgetragene Homosexualität wohl ein Dorn im Auge.
https://kultur24-berlin.de/nurejew-von-kiril-serebrennikov-mit-dem-staatsballett-berlin/

Rudolf Nurejew: Sinnliches Denkmal für einen Jahrhunderttänzer (Bezahlartikel)
Das Staatsballett bringt das in Moskau verbannte Ballett „Nurejew“ erstmals in Berlin auf die Bühne und wird vom Publikum gefeiert.
BerlinerMorgenpost.de.jahrhunderttänzer

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die CDU siegt in Rheinland-Pfalz. Den Erfolg der AfD sollte sie aber nicht auf die leichte Schulter nehmen: Die Christlichdemokraten haben die SPD nach über dreissig Jahren vom Thron gestossen. Dennoch werden die Sozialdemokraten dank der sogenannten Brandmauer zur AfD weiter mitregieren. Gut für die Demokratie sind solche Abos auf Regierungsbeteiligung nicht.
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 Angriff auf die Traumstadt – wie Dubai mit dem Krieg umgeht: Jahrelang war die prosperierende Handelsstadt am Persischen Golf eine sichere Metropole. Jetzt wird sie von Iran mit Raketen und Drohnen beschossen. Besuch an einer ungewöhnlichen Front.
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Donald Trump bleiben im Krieg gegen Iran zwei Optionen: eine weitere Eskalation oder eine Niederlage
Der amerikanische Präsident setzt sich mit einem Ultimatum selbst unter Zugzwang: Gibt Teheran die Strasse von Hormuz nicht bis Montagabend frei, will Trump iranische Energieanlagen bombardieren. Humanitäres Leid wäre damit gewiss, ein schnelles Ende des Kriegs kaum.
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«Wir sind keine Arbeiterpartei mehr» – in der SPD beginnt nach der verlorenen Wahl die Abrechnung mit der Parteispitze: Nach der Wahlschlappe in ihrer einstigen Hochburg in Rheinland-Pfalz stecken die Sozialdemokraten in einer tiefen Krise. Die Parteichefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas zeigen sich zwar offen für Kritik – wollen aber in ihren Ämtern bleiben.
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 Kein Rechtsruck in Frankreichs Metropolen: Paris, Marseille und Lyon bleiben links-grün: Bürgerliche Kandidaten hatten in Paris und Lyon auf einen Wechsel gehofft. Das Rassemblement national wiederum wollte Marseille erobern. Doch in den grossen Städten stösst die Partei von Marine Le Pen weiterhin an eine gläserne Decke.
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 Im Iroquois County haben 80 Prozent der Menschen für Trump gestimmt. Ein Stimmungsbericht von der republikanischen Basis: «Trump hat tiefere Lebensmittelpreise versprochen, tiefere Benzinpreise, keine neuen Kriege», sagt die Stammwählerin aus der Kleinstadt Watseka: «Diese Versprechen hat er nicht eingehalten».
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Robert Mueller stirbt mit 81: vom Vietnam-Helden zu Trumps Prügelknaben: Dekorierter Veteran, Staatsanwalt, FBI-Direktor und Sonderermittler gegen den Präsidenten: Robert Mueller diente den USA in diversen Rollen derart integer, dass der Republikaner auch von Demokraten geschätzt wurde. Trump aber zürnt ihm auch nach seinem Tod.
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Nach dem Tod von «El Mencho» führt offenbar ein US-Bürger das mexikanische Jalisco-Kartell: Experten hatten nach dem Tod des Kartellchefs mit brutalen Machtkämpfen gerechnet. Die blieben bisher jedoch aus. «El Menchos» Stiefsohn soll nun die Führung von Mexikos mächtigster Drogengang übernommen haben.
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Diebe stehlen Urnen in Malaysia – ist das der neuste Trick der Betrügerbanden? Erpresser in Südostasien entführen nicht Lebende, sondern Tote: Sie stehlen Urnen und fordern dann Lösegeld. Die Betreiber einer betroffenen Urnenhalle in Malaysia vermuten, dahinter stecke die organisierte Kriminalität.
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 Der Senat lässt Trump in Iran freie Hand
Fast alle Demokraten und zwei Republikaner stimmten am Mittwoch im Senat für ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten. Aber das reichte nicht aus. Die Resolution scheiterte, obwohl eine Mehrheit der Amerikaner gegen den Krieg ist.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

München
Nach Wahlbeben in München: Wer ist Dominik Krause?
Der überraschende Wahlsieg des Grünen-Politikers Dominik Krause am Sonntagabend sorgt für Aufbruchsstimmung in Bayerns Landeshauptstadt. Er ist nicht nur der erste grüne Oberbürgermeister überhaupt, sondern mit 35 Jahren auch noch auffallend jung und lebt offen homosexuell. Wer ist der Mann, der künftig die Geschäfte in München führt? Nach zwölf Jahren unter der Führung von Reiter wird die Landeshauptstadt in den kommenden sechs Jahren vergleichsweise jung regiert. Kritiker hatten zuvor seine mangelnde Erfahrung wegen seines Alters bemängelt – Krause setzte dem entgegen, dass zumindest ein junger Oberbürgermeister in der Vergangenheit bereits erfolgreich regiert hat. Tatsächlich war nur Hans-Jochen Vogel (SPD) mit 34 Jahren noch jünger im Amt.
https://www.krone.at/4086264

Österreich
Marterbauer: „Energiekrise kann noch viel, viel schlimmer werden“
Angesichts der weiteren Eskalation im Iran-Krieg am Wochenende ist Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) „zunehmend pessimistisch“, was die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft betrifft.  Wenn die Eskalation nicht rasch abgesagt werde, „muss befürchtet werden, dass die Energiekrise viel, viel schlimmer wird“, so Marterbauer am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Zuversichtlich ist er dagegen, was die Länderdefizite im Vorjahr angeht.
oe24.at.marterbaucher

Die Regierung hat auch Pech, das muss man einräumen. Nur, wem zuviel Pech an den Fersen klebt. dem geht man besser aus dem Weg.

Nationalrat soll Tanken billiger machen, Regierung startet Freigabe der Ölreserven
Die Spritpreisbremse ist noch nicht in trockenen Tüchern. Fix ist hingegen, dass Österreich 325.000 Tonnen Rohöl aus seiner strategischen Reserve freigeben wird
DerStandard.at.story.oelreserven

Umfrage in Norwegen: Kronprinz Haakon beliebter als Ehefrau Mette-Marit
Obwohl seine Familie zunehmend in Skandale verwickelt ist, ist Norwegens Kronprinz Haakon (52) bei seinen Landsleuten beliebt. Das legt zumindest eine Umfrage nahe, laut der vier von fünf Befragten denken, dass er künftig ein „sehr guter“ oder „ziemlich guter“ König sein werde.
https://www.krone.at/4085370

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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