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24. JÄNNER 2026 – Samstag

24.01.2026 | Tageskommentar

 

Foto: Monika Rittershaus

WIEN / MusikTheater an der Wien: BENAMOR von Pablo Luna:
Österreichische Erstaufführung
Premiere: 23. Jänner 2026

Das kommt einem spanisch vor…

Wiens Musikfreunde sind keine großen Kenner in Bezug auf Zarzuelas, die spanische Form der Operette. In der Volksoper wurde einmal ein Stück versucht, und Placido Domingo brachte (mit sich selbst als Zugpferd) einen Abend in das damals  noch so genannte Theater an der Wien. Nun haben sich in Wien neben Offenbach (und den amerikanischen Musicals) kaum andere heitere Musiktheaterformen durchgesetzt, nicht einmal die brillanten Engländer. Interessant also der Versuch, wieder einmal eine Zarzuela zu zeigen, wobei man genau weiß, warum Regisseur Christof Loy unter den vermutlich Hunderten Werken, aus denen man hier wählen kann, ausgerechnet „Benamor“ von Pablo Luna ais dem Jahr 1923 wähle. Denn es geht um „genderfluid“ – und aktueller könnte das Thema aus der Distanz eines Jahrhunderts in unserer trans- und gendergeschüttelten Welt nicht sein.

Im Gegensatz zu dem, was der Wiener Theateralltag teils Schreckliches an „genderfluid“ bietet (von weiblichen Lilioms und Tartuffes bis zu Horvaths zarter Marianne als grobschlächtigem Männerkerl), hat diese irgendwann in einem fiktiven Persien spielende Geschichte zumindest einen möglichen dramaturgischen Anhaltspunkt. Wenn eine Herrscherin zuerst einen Sohn gebären muss und es erst danach eine Tochter sein darf, das Schicksal aber nicht mitspielt und das Geforderte umdreht, muss man kreativerweise die Geschlechter vertauschen. Um Glaubwürdigkeit ist es in diesem Genre noch nie gegangen – dass Sultan Darío zwar keine Lust auf seine Haremsdamen hat, aber nicht wissen sollte, dass er kein Mann ist, ebenso wie seine „Schwester“, Titelheldin Benamor, sich in ihrer Prinzessinnen-Rolle zwar  nicht wohlfühlt, aber doch nicht weiß, dass sie eigentlich ein Mann  ist… sei’s drum. Die Werber um die junge Dame treten jedenfalls auf, und der dritte, ein wahrer Räuberhauptmann, sticht nicht Benamor, sondern Dario ins Auge… Das ist ein erster Akt im Palast samt Harem, der in seiner Exposition der Problematik geschlossen uns lustig wirkt.

Dann wird das Libretto von Antonio Paso y Cano, Ricardo González del Toro ein wenig wirr, wenn alle Beteiligten der aus dem Palast geflohenen Benamor aut den Hauptplatz der Stadt folgen. (Dort schwenkt die bis dato rein „orientalisierende“ Ausstattung auf heutige Kostüme um, was aber keine Rolle spielt.) Hier passiert nun kaum etwas, außer dass ein Mädchenhändler mit einer hübschen Blondine auftaucht und die beiden abgewiesenen Bewerber um Benamor ihre schwule Neigung für einander erkennen… Außerdem gibt es völlig aus der Luft gegriffen plötzlich ein Mithras-Zeremoniell, was zwar schöne, pastose Musik ergibt und weitere Gelegenheit für eine der zahlreichen choreographischen Einlagen, aber Sinn macht es nicht…

Foto: Monika Rittershaus

…Warum spielen wir so selten Zarzuealas? Weil die Musik zwar absolut schön ist, tonal, schwungvoll, mit einem Hauch von spanischem „Olé“-Schmiß (mit Orientalismen gab sich der Komponnist allerdings nicht ab), aber gänzlich ohne die Ohrwürmer, die wir von Operetten gewöhnt sind. Das hört man gerne, haften bleibt nichts, aber es ist schön, wie das ORFRadio-Symphonieorchester unter der Leitunt von  José Miguel Pérez-Sierra das Publikum einhüllt und wie viel Spaß der Arnold Schoenberg Chor. vor allem die Damen als Haremsdamen, zu haben scheint.

Wie gesagt, die Sache war eindeutig zu lang, und Spanisch wird man dafür auch nicht lernen wollen, aber das Publikum war vergnügt und applaudierte herzlich.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Wien/MusikTheater an der Wien
Interview Christof Loy: Turbulentes spanisches Liebesfeuerwerk an der Wien
Der deutsche Regisseur Regisseur Christof Loy lässt in der Zarzuela „Benamor“ im Theater an der Wien die Geschlechter im Orient-Varieté tanzen.
https://www.krone.at/4022779

Salzburg/ Mozartwoche. Audio von Jörn Florian Fuchs über Villazons „Zauberflöte“ online


Rolando Villazón inszeniert in Salzburg Mozarts „Zauberflöte“

Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (9,20 Min.)
deutschlandfunk.de

Salzburg/Mozartwoche
Salzburger Mozartwoche startet mit lebendigen Klängen
Danish Chamber Orchestra unter Adam Fischer mit Emily D’Angelo im Mozarteum in Salzburg.
Kurier.at.music.salzburgermozartwoche

Auftaktkonzert der Mozartwoche 2026: Ein Geburtstag mit Triumph und Leid (Bezahlartikel)
Ouvertüren, Arien und mancher Soperlativ. Rolando Villazon führte durch das Eröffnungskonzert
SalzburgerNachrichten.at.mozartwoche

Gerade dieser einen Orgel abgelauscht
Mozartwoche / Evita Apkalna. Orgel und Mozart – das drängt sich nicht unmittelbar auf. Schließlich gibt es von ihm nur eine Handvoll Flötenuhr-Stücke. Aber es lässt sich doch Stimmiges darüber hinaus finden in seinem Schaffen. Die Lettin Iveta Apkalna hat spezifisch für die Orgel am Freitag (23.1.) zur Mittagsstunde im Großen Saal des Mozarteums ein schönes Programm gebaut, vorwiegend aus Bearbeitungen.
DrehpunktKultur.festspielstadt

WIEN/ Volksoper: SONNTAG WIRD „DER ROSENKAVALIER“ WIEDER AUFGENOMMEN
Das neue Jahr beginnt an der Volksoper mit einem ganz besonderen musikalischen Meisterwerk, einem Muss für alle Liebhaber:innen großer Oper: Richard Strauss‘ Der Rosenkavalier kehrt in völlig neuer, großartiger Besetzung und unter der Musikalischen Leitung unseres Principal Guest Conductor Alexander Joel nach fünf Jahren zurück in den Spielplan!

Genau wie schon bei der Premiere 2021 erzählt die umjubelte Inszenierung von Josef Ernst Köpplinger das Werk in wunderschönen, atmosphärischen Bühnenbildern von Johannes Leiacker.  

Hedwig Ritter (Die Feldmarschallin), Annelie Sophie Müller (Octavian). Copyright: Wiener Volksoper
 
Der Rosenkavalier
Wiederaufnahme am 25. Jänner 2026, 17:00 Uhr
Weitere Vorstellungen 29. Jänner, 1., 3., 10. und 14. Februar 2026

Das wienerisch-charmante Werk steckt voller Lebensklugheit – aber auch voller Witz. Die junge Sophie soll den grobschlächtigen Baron Ochs auf Lerchenau heiraten. Doch als der junge Graf Octavian als Brautwerber bei ihr auftaucht, verliebt Sophie sich in ihn – und umgekehrt. Bevor jedoch die heimliche Geliebte Octavians, die Feldmarschallin, den Grafen für die Verbindung zu Sophie freigibt, wird Baron Ochs in einem Vorstadtlokal nach Strich und Faden öffentlich blamiert…

Unter den Rollendebüts aus dem Ensemble sticht vor allem Hedwig Ritter hervor. Die Sängerin, die an der Volksoper in Operette und Oper ebenso begeistert – unter anderem in La bohème, Carmen, Die Fledermaus oder Orpheus in der Unterwelt – sollten Sie sich als Feldmarschallin nicht entgehen lassen. Als Baron Ochs erleben Sie Martin Winkler alternierend mit Albert PesendorferAnnelie Sophie Müller – umjubelt etwa als Carmen – wird als Graf Octavian zu sehen sein, Lauren Urquhart als Sophie.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“
 

Opernhaus Zürich: Hier spielt die Musik

in Song im Radio, ein paar Takte aus einem offenen Fenster, eine Melodie, die einem bekannt vorkommt – und schon verändert sich etwas in uns. Musik hat die Gabe, direkt in unsere Erinnerungen, Stimmungen und Sehnsüchte zu greifen. Unsere kommenden Konzerte führen von der Intensität eines Liederabends über farbenreiche Kammermusik bis zu grossen orchestralen Fantasien und öffnen im Familienkonzert auch für die Jüngsten ein Tor zu dieser Welt. Unterschiedliche Klangsprachen, unterschiedliche Geschichten, aber immer derselbe Kern: Musik, die etwas in Bewegung bringt.

Herzlich grüsst
Ihr Opernhaus-Team

Jussen & Rustioni
4. Philharmonisches Konzert


Foto: Oper Zürich

Neben Mozart und Mendelssohn hat auch Francis Poulenc grosse Kompositionen für Klavier geschaffen. Sein Konzert für zwei Klaviere und Orchester ist ein «poetisches Spiel mit dem Porträt Mozarts», wie er selbst sagte. Als Solisten sind die niederländischen Brüder Lucas und Arthur Jussen zu erleben, die seit ihrer Kindheit zusammen als Klavier-Duo auftreten. Danach folgt mit Hector Berlioz’ «Symphonie fantastique» ein Schlüsselwerk der Romantik, das mit seiner bildhaften Kraft neue Wege in der Orchestermusik eröffnete. Es dirigiert der vielfach ausgezeichnete Dirigent Daniele Rustioni.
Weitere Informationen
Tickets: So 08 Feb 2026, 19.30 Uhr

Asmik Grigorian
Liederabend


Asmik Grigorian.
Foto: Oper Zürich

Asmik Grigorian zählt zu den eindrucksvollsten Sängerinnen unserer Zeit. Gemeinsam mit dem Pianisten Lukas Geniušas gestaltet sie einen ebenso feinsinnigen wie kraftvollen Liederabend mit Werken der russischen Spätromantik und des französischen Impressionismus. Im Zentrum steht Richard Strauss: Seine «Vier letzten Lieder» verleihen dem Abend einen besonders ergreifenden Akzent.
Weitere Informationen
Tickets: Mo 09 Feb, 19.00 Uhr

Mehr über die gesamte Konzertreihe in den „Infos des Tages“

Berlin/ Deutsche Oper
David Hermann über seine Inszenierung von „Violante“ an der Deutschen Oper Berlin (Podcast)
Der Opernregisseur im Gespräch auf radio3
radiodrei,de.programm

Lübeck/ Interview mit dem Regisseur Philipp Himmelmann
„Ich finde, dass es hier eine ganz tolle Qualität gibt!“
Philipp Himmelmann, geboren 1962, studierte Gesang und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und Gesang an der Guildhall School of Music in London. Der gefragte Regisseur inszenierte an zahlreichen großen Häusern und Festspielen, wie Bregenz (Opern- und James Bond-Fans erinnern sich an das Bühnenbild mit dem riesigen Auge), Luzern, Wien, St. Margarethen, Rouen, Nancy, Saarbrücken, Braunschweig, Essen, Baden-Baden, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen, u.a. Simon Rattle, Marco Armiliato, Ádám Fischer, Marcello Viotti, Fabio Luisi, Daniele Gatti, Marc Albrecht, Christian Thielemann, Massimo Zanetti, Reinhard Goebel und Iván Fischer.
Von Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl‘
Klassik-begeistert.de

Berlin/ Staatsoper: Bülent Ceylan in Oper: Das ist seine Rolle
Comedian Bülent Ceylan (50) wechselt das Fach und übernimmt eine zentrale Sprechrolle an der Berliner Staatsoper. Im Mozart-Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ werde er im Sommer den Bassa Selim verkörpern, sagte der 50-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Mannheim.
Tag24.de,unterhaltung

Strasbourg: Das Wunder der Heliane von E.W.Korngold, Französische Erstaufführung 21.1.2026.

Foto: Klara Beck

Es scheint unglaublich, dass diese Oper, neben der TOTEN STADT, die ebenfalls in Strassburg erst 2001 erstaufgeführt wurde, die größte Oper des einstigen Wunderkindes Korngold, in diesen Tagen ihre französische Erstaufführung erlebt. Das hängt aber damit zusammen, dass sie seit ihrer UA Ende der 20er Jahre in Hamburg erst ein Sensationserfolg war, dann aber neben den anderen Erfolgsopern wie „Jonny spielt auf“, Strawinskys Balletten, Brecht-Weil und auch der Schönberg-Berg Richtung ins Hintertreffen geriet, und mit der Machtübernahme der Nazis (Korngold musste als Jude emigrieren) in Vergessenheit geriet. Natürlich kam die Wiederentdeckung in den deutschsprachigen Ländern früher zustande, nun konnte aber auch in Frankreich mit einer fulminanten Wiedergabe dieser mittelalterlich angehauchten Mysterienoper die Wiederentdeckung Korngolds weitgehend abgeschlossen werden…

Zum Bericht von Friedeon Rosén

Straßburg
„Das Wunder der Heliane“ von Erich Wolfgang Korngold
An der Opéra national du Rhin in Strasbourg hat Jakob Peters-Messer seine Inszenierung von Erich Wolfgang Korngolds Oper „Das Wunder der Heliane“ neu einstudiert und damit überzeugt
NeueMusikzeitung/nmz.de.kritik

Atmung und Stütze: Zwei eigenständige aber koordinierte Vorgänge beim Singen
Bezüglich Atmung und Stütze scheint in der Gesangswelt einige Verwirrung zu herrschen. Die meisten Sänger und auch viele Lehrer wissen nicht, dass es sich dabei um zwei eigenständige aber koordinierte Funktionen handelt. Die Bedeutung der Tiefatmung und der Dehnung der unteren Körperregionen liegt in der Verringerung des Atemdrucks unter dem Kehlkopf (subglottischer Druck). Drücken auf die Stimme hat seine Ursache in einem fehlenden Verständnis für den Umgang mit dem Atem. Flagstad beschrieb ihr Gefühl beim Singen eines hohen Tones wie das »Einsinken in den Boden mit gebeugten Knien«. Von Jussi Björling: beschreibt perfekten Verschluss der Stimmfalten im Augenblick des Aktivierens der Stütze. Die Stütze ist die Erweiterung des »Lach-oder-Stöhn-Muskel-Reflexes« in der unteren Bauch- und Rückenregion.
gesangslehrer.de.atmungund stuetze

Staatstheater Mainz: Kostümverkauf am 31.1.2026

Copyright: Staatstheater Mainz

Pünktlich zur fünften Jahreszeit findet am Samstag, den 31.1. von 11:11 Uhr bis 16 Uhr im Foyer des Kleinen Hauses der beliebte Kostüm- und Vintageverkauf des Staatstheater Mainz statt.
Besucherinnen und Besucher erwartet eine bunte Mischung an Kleidung und Kostümen für Jung und Alt, darunter Alltagstaugliches und verschiedene Accessoires und Kopfbedeckungen. Vintage-, Damen-, Herren- und Kinderkleider, aber auch witzige, schräge, bunte, elegante Kreationen, die nicht mehr auf der Bühne benötigt werden, hat die Kostümabteilung aus ihrem reichhaltigen Fundus herausgesucht.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Verzweifelte Kurden, voranstürmende Soldaten und entlaufene IS-Kämpfer: Im Osten von Syrien herrscht Chaos: Syrische Regierungstruppen haben weite Teile der von Kurdenmilizen gehaltenen Gebiete im Osten des Landes überrannt. Eine Reise ins Kampfgebiet, wo inzwischen auch inhaftierte IS-Terroristen auf freiem Fuss sind.
Jetzt lesen
 Die Welt braucht keine zweite Uno: Trumps Friedensrat ist eine Missgeburt. Das in Davos vorgestellte Board of Peace will rund um den Globus Frieden stiften. Aber in der jetzigen Form – beherrscht von den USA und geprägt von Donald Trumps Geltungsdrang – wird dieser Rat zwangsläufig scheitern.
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Witkoff und Kushner treffen Putin nachts im Kreml – erstmals werden nun die Russen, Ukrainer und Amerikaner zu dritt verhandeln
Russland weicht von seinen territorialen Forderungen im Donbass nicht ab und will den Krieg fortsetzen. Die Differenzen gehen über Gebietsfragen hinaus. In Abu Dhabi soll weiterverhandelt werden.
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 Selenski liest den Europäern die Leviten
Trump und Selenski haben sich in Davos zu einem Gespräch über den Friedensprozess in der Ukraine getroffen. Bei seiner Rede im Plenum übte Wolodimir Selenski Kritik an Europas mangelnder Entschlossenheit gegenüber Russland.
Jetzt lesen
 Chaos im Namen der Sicherheit: Wo die Einwanderungspolizei ICE auftaucht, herrscht der Ausnahmezustand. Die Trump-Regierung behauptet, die ICE-Beamten würden nur die Immigrationsgesetze durchsetzen. Doch Videoclips und Augenzeugen legen dar, wie ungehemmt die Einwanderungspolizei unter Trump ihre Macht auslebt.
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Der eifersüchtige Patriarch: Sigmund Freud schuf die Psychoanalyse. Gegen seine Raserei der Gefühle half keine Behandlung: Ein leidenschaftlicher Briefwechsel mit seiner späteren Frau Martha Bernays gibt Einblick in die Beziehung. Nun sind die letzten Brautbriefe unter dem Titel «Dich so zu haben, wie Du bist» erschienen.
Jetzt lesen
Sklavinnen auf dem Schwebebalken: Son Lewandowski erzählt in einem grandiosen Roman, wie sektenhaft die Idee des Sports sein kann: «Die Routinen» ist eines der herausragenden Bücher des Frühjahrs. Es basiert auch auf einer wahren Geschichte, die weltweit Schlagzeilen machte – geht aber weit über das Dokumentarische hinaus.
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Lange grämten sich die Ostasiaten gegenüber dem Westen wegen ihrer kleinen Körpergrösse, jetzt holen sie rasant auf: In der auf Äusserlichkeiten fixierten globalen Konsumgesellschaft gilt Körpergrösse als Garantie für Erfolg. Die Ostasiaten litten lange unter ihrer Grösse, doch wachsen sie mittlerweile rasant. Möglichst gross zu werden, ist in Südkorea nachgerade zur Obsession geworden.
Jetzt lesen
 Oscars 2026: «Sinners» stellt mit 16 Nominierungen einen Rekord auf: Wer hat dieses Jahr Chancen auf einen Oscar? «Sinners» hat jedenfalls die meisten Nominierungen erhalten.
Jetzt lesen
Der Fall Adoboli, von ihm erzählt: Denn er wusste nicht so recht, was er tat: 2011 galt er als Inbegriff des skrupellosen Bankers: Kweku Adoboli, der der UBS Milliardenverluste einbrockte. Der Dokumentarfilm «The Narrative», der an den Solothurner Filmtagen Premiere feiert, betrachtet die Geschichte von einer anderen Seite.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Davos: Selenskyj greift in seiner Rede Europa scharf an. Kritik auch an Trump
Trump hatte den ukrainischen Präsidenten, der eigentlich gar nicht in die Schweiz reisen wollte, unmissverständlich zum Weltwirtschaftsforum ins verschneite Davos zitiert. Also reiste Selenskyj überhastet doch an. Die Begegnung mit dem US-Präsidenten fiel dann allerdings sehr kurz aus und dürfte nicht zu Selenskyj Zufriedenheit gewesen sein, denn in seiner anschließenden Rede griff er nicht nur Europa, sondern auch Trump an. Selenskyj warnte Europäer. Trump, so der Ukrainer, würde sich nun mal leider nicht mehr ändern. Die Europäer, meinte Selenskyj sinngemäß, wären dumm, wenn sie sich darauf verlassen würden, Amerika würde ihnen zu Hilfe kommen, sollte Putin einen NATO-Staat wie etwa Polen angreifen.
https://www.krone.at/4023061

„Trumps bislang finsterstes Vorhaben von allen“
Donald Trump trollt sein Publikum in Davos. So empfinden es jedenfalls einige, die dabei waren. Auch die tiefere Botschaft hinter seiner Rede löst große Besorgnis aus. Reaktionen reichen von Trump als gefährlichem Imperialisten bis zu den USA als Schurkenstaat. Der US-Präsident trifft in Davos mit führenden Köpfen aus Politik und Wirtschaft zusammen – und brüskiert nahezu alle Anwesenden. Wahrheit und Dichtung gingen in seiner langen, mit Hochspannung erwarteten Rede munter durcheinander. Das war unterhaltend und nicht ohne Witz – aber vor allem beängstigend, schließlich handelt es sich um den Mann auf dem mächtigsten Posten der Welt.“ Es ist schlichtweg so: Vor nicht allzu langer Zeit verfolgte Amerika sogenannte Schurkenstaaten, also Staaten, die als Bedrohung für den Weltfrieden galten. Inzwischen müssen sich die einstmals verbündeten Europäer fragen, ob nicht im Weißen Haus ein Schurke herrscht.“
online.de.nachrichten
TTT: Politiker scheinen wie gehabt naiv  mit Trump umzugehen. Nur weil er jetzt ganz rasch Positionen aufgegeben hat, wird der undurchsichtige Rütte bejubelt, unser Duckmäuser Merz auch positiv dargestellt usw. es wird doch mit Trump und den USA in mittlerweile bekannter Manier weitergehen

Iran: Schah-Sohn Reza Pahlewi als Retter?
Reza Pahlewi wurde blitzartig vom belächelten Exil-Monarchen zur tragenden Figur des Aufstands im Iran. Protestwellen zuvor verpufften, weil es keine Alternative gab. Dieses Vakuum füllt nun der 65-Jährige. Ob es ihm aber gelingt, sich vom Hoffnungsträger zur stabilisierenden Führungsfigur der Ära nach dem Regime zu verwandeln, wird maßgeblich entscheiden, wie der Machtkampf um die Zukunft des Irans endet.
news.at.iran 

Innsbruck/ Zu Fuß über Steigung
E-Busse zu schwach: Fahrgäste müssen aussteigen
Der Weg vom Innsbrucker Schusterbergweg zum Stadtteil Arzl ist steil. Zu steil für so manchen Bus mit Elektroantrieb. Fahrgäste müssen des Öfteren aussteigen und nach oben marschieren, weil die Fahrzeuge nicht ihre volle Leistung bringen. Ein Scherz? Nein! Die Betreiber klären jetzt auf. Mittwoch, 16.15 Uhr: Die Fahrgäste steigen aus dem E-Bus Nummer 502 auf dem Weg nach Eichat aus, um den steilen Aufstieg selbst zu Fuß zu beschreiten. Der Grund: Der eingesetzte Elektrobus hat nicht genügend Leistung, um mit den Passagieren die Steigung zu bewältigen. Ein „Krone“-Leser beobachtete die Szene und hielt sie fest. „Ich habe von Freunden gehört, dass ihnen das in den letzten Wochen bereits mehrfach passiert ist“, so seine Schilderungen.
https://www.krone.at/4024043

Ski alpin
Super-G in Kitzbühel: Babinsky rast bei Schweizer Doppelsieg aufs Podest
Er hat es schon wieder getan! Nur eine Woche nach seinem ersten Stockerlplatz im Weltcup ist Stefan Babinsky auch beim Super-G in Kitzbühel am Freitag auf das Podest gerast.
https://www.krone.at/4022800

Heute um 11 h findet das spektakulärste Skirennen der Saison statt – das Hahnenkammrennen auf der berühmt-berüchtigten Streif

Schauen Sie sich das im TV an

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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