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Noch ist die Met nicht pleite, aber geschäftlich geschickt hat Peter Gelb in letzter Zeit nicht agiert und in vielen Angelegenheiten den Bogen überspannt, sich in Kleinkriegen verzettelt
New York
Metropolitan Opera muss vielleicht Chagall-Wandgemälde verkaufen
Intendant Peter Gelb fehlen Millionen Dollar. Kündigungen, Gehaltskürzungen und eingemietete Musicals stehen im Raum. Und der Verkauf von Chagall-Bildern. Erst im vergangenen Jahr hatte die Metropolitan Opera einen Deal mit Saudi-Arabien ausgehandelt, um sich aus ihrer bereits aus Covid-Zeiten resultierenden, prekären finanziellen Lage zu befreien: Das Königreich wollte das Haus über einen Zeitraum von acht Jahren mit insgesamt 200 Millionen Dollar unterstützen, dafür sollten Stars aus New York jeden Winter drei Wochen lang im Royal Diriyah Opera House nahe Riad gastieren. Nun könnte dieser – ohnehin wegen der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien umstrittene – Vertrag nicht zustande kommen. Das lässt Intendant Peter Gelb möglicherweise zu drastischen Mitteln greifen.
https://kurier.at/kultur/metropolitan-opera-new-york-chagall/403123817
Wieso kann Her Gelb Inventar der Met verkaufen? Gehört da Operhaus ihm? Da werden sicherlich noch Andere mitreden!
Wien/ Staatsoper: Nicht so toller Mozart-Tag mit ein bisserl Figaro
Ein ziemlich buntes Personal tummelt sich derzeit in Mozarts eher durchwachsenem „Le nozze di Figaro“ auf der Staatsopernbühne. Nur Patricia Nolz und der Dirigent Adam Fischer können restlos überzeugen.
https://www.krone.at/4019658
Salzburg/ Mozartwoche/Musikwissenschaft
Wie freimaurerisch und frauenfeindlich ist die „Zauberflöte“?
Was gibt es bei Mozarts Zauberflöte zu sehen – wenn man genauer schaur? Foto: Werner Kmetitsch
Anlässlich der „Zauberflöten“-Aufführung bei der Salzburger Mozartwoche: Musikwissenschaftler Ulrich Leisinger klärt heikle Fragen zu Mozarts meistgespielter Oper.
Wissenschaft und Praxis unter einem Dach: Das war schon immer eine der Stärken der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg. 70 Jahre alt wird die Mozartwoche heuer, während die Neue Mozart-Ausgabe längst im digitalen Raum angekommen ist. Im Zentrum steht ab diesem Freitag Mozarts meistgespielte Oper: Intendant Rolando Villazón inszeniert „Die Zauberflöte“. Beraten wird er dabei von Ulrich Leisinger, dem Leiter der Forschungsabteilung der Stiftung.
Die Presse: Normalerweise werden Regisseure nicht von Wissenschaftlern beraten, sondern von eigens bestallten Dramaturgen. Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit Villazón gekommen?
Ulrich Leisinger: Er hat ein erprobtes Team und immer nur kleinere Fragen an mich. Rolando ist ein echter Mozart-Fan, das vermittelt er ja überall auf der Welt. Er hat möglicherweise mehr über ihn gelesen als mancher Musikwissenschaftler. Viele Dinge, die ein Dramaturg normalerweise tun muss, fallen bei uns deshalb gar nicht erst an.
KLAGENFURT/ Stadttheater: Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck
Azione teatrale per musica in drei Akten von Christoph Willibald Gluck
Libretto von Ranieri de’ Calzabigi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
PREMIERE 05. Februar 2026, 19.30 Uhr
Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Hofstetter.
Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.
Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen, Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe…
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Klagenfurt: Orfeo ed Euridice feiert Premiere im Stadttheater Klagenfurt
Die Oper Orfeo ed Euridice feiert am 5. Februar 2026 im Stadttheater Klagenfurt Premiere.
meinklagenfurt.at.orfeoandeuridice
Wien
Die Wiener Chormädchen sind nun Teil der Hofmusikkapelle
Der Mädchenchor tritt ab September abwechselnd mit Chören der Sängerknaben bei sonntäglichen Messen auf – Kapelldirektor: „Meilenstein und Bereicherung“
DerStandard.at.story.chormaedchen
Frankfurt
Alte Oper führt Loriots „Ring des Nibelungen“ auf
Der Komiker Loriot ist mit Frankfurt eng verbunden. Beispielsweise wird in der Alten Oper seine Version von „Ring des Nibelungen“ Anfang Februar aufgeführt – natürlich auf ganz spezielle Art.
journalfrankfurt.de.loriot
Auszeichnung
Ernst von Siemens Musikpreis 2026 geht an Jordi Savall ‒
Förderpreise Komposition an Bethan Morgan-Williams, Hovik Sardaryan und Kitty Xiao
NeueMusikzeitung/nmz.de.ernst.vonsiemens-preis
Jordi Savall erhält den „Nobelpreis der Musik“
Der Ernst von Siemens Musikpreis geht an Jordi Savall. Der 84-jährige Gambist wird für sein Lebenswerk geehrt – für lebendige Alte Musik, Nachwuchsförderung und sein Engagement für kulturellen Austausch.
ndr.de https://share.google/cmaOLgGQpTKWt8JiP
Brückenbauer zwischen Zeiten und Kulturen
Der Gambist Jordi Savall bekommt den Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk und seine Verdienste für die Alte Musik verliehen. Der „Nobelpreis der Musik“ ist mit 250.000 Euro dotiert. Savall weiß schon, wie er das Preisgeld einsetzen will.
BR-Klassik.de.jordisavall
Deutsche Oper am Rhein: Kammersänger Stefan Heidemann verabschiedet sich aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein
Stefan Heidemann als „Frank“ in „Die Fledermaus“. Foto: Hansjörg Michel
Nach 35 Jahren im Ensemble und rund 1.200 Vorstellungen auf den Bühnen der Deutschen Oper am Rhein steht der Bariton am Freitag, 23. Januar 2026, noch einmal in Johann Strauss‘ Operette „Die Fledermaus“ im Opernhaus Düsseldorf auf der Bühne.
Seit 35 Jahren gehört der Bariton Stefan Heidemann zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein. Innerhalb ihres großen Repertoires erarbeitete er in dieser Zeit rund 80 Partien – von lyrischen Mozart-Partien wie Papageno (Die Zauberflöte) bis zu Wagner-Helden wie Beckmesser (Die Meistersinger), Telramund (Lohengrin) und Alberich (Der Ring des Nibelungen). 2003 wurde er zum Kammersänger ernannt. Allein in Düsseldorf und Duisburg konnte ihn das Publikum in rund 1.200 Vorstellungen erleben…
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
München
Was läuft im Musiktheater? Startenor Jonathan Tetelman singt an der Bayerischen Staatsoper
Nathalie Stutzmann dirigiert die Premiere von Gounots „Faust“, am Gärtnerplatz zieht „Fürst Igor“ in die Schlacht, in Nürnberg fällt „Turandot“ in Ohnmacht.
sueddeutscheZeitung.de.waslaeuftinmuenchen
Frankfurt
Meisterkurs Gesang mit Diana Damrau in der HfMDK Frankfurt
Diana Damrau kommt Dank einer Förderung durch die „Evelyn und Martin Wentz Stiftung“ im Februar für einen einwöchigen Meisterkurs an die HfMDK Frankfurt. Die international gefeierte Sopranistin – vielfach als bedeutendste Königin der Nacht unserer Zeit bezeichnet – bietet den Studierenden eine besondere Inspirationsquelle.
https://kulturfreak.de/meisterkurs-gesang-mit-diana-damrau-in-der-hfmdk-frankfurt
Leipzig
Der Unterschätzte
Albert Lortzing
Leipzig feiert dieses Jahr den Komponisten Albert Lortzing. Ein Leben zwischen Biedermeier und Revolution – das passt ziemlich gut in unsere Zeit.
»Lortzing hierbleiben!«, skandierte das Publikum in den Rängen, „Lortzing muss bleiben!“ – die Sprechchöre in der Leipziger Oper waren laut. Die Menschen kämpften für den damaligen Leipziger Kapellmeister Albert Lortzing, der gerade seine Entlassungspapiere vom Theaterintendanten bekommen hatte. Offiziell aufgrund seiner Gichterkrankung, in Wahrheit aber wohl auch, weil die Oper mit ihrem elitären Spielplan nicht länger rentabel war. Also sollte der Publikumsliebling geopfert werden und sein Honorar von 1.000 Talern eingespart werden.
Doch der Intendant machte die Rechnung ohne die Leipziger: In jeder Aufführung, die der geschasste Kapellmeister dirigierte, wurde er nach jeder Nummer bejubelt, während andere Dirigenten erbarmungslos ausgebuht wurden.
https://backstageclassical.com/der-unterschaetzte/
Wuppertal
Patrick Hahn begeistert mit Wagners „Walküre“ das Publikum in der historischen Stadthalle Wuppertal
Nicht enden wollte der Beifall für das hervorragende Ensemble, das brillante städtische Sinfonieorchester Wuppertal, den charismatischen Wuppertaler GMD Patrick Hahn, die dezente Lichtregie von Pascal Schüller und die geschickte Personenführung durch Fabio Rickenmann im beeindruckenden Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal
opernmagazin.de.patrickhahn
Feuilleton: Die schönsten Opernhäuser: Teatro Colón in Buenos Aires
Das imposante Teatro Colón im Herzen der argentinischen Hauptstadt ist mehr als 100 Jahre alt. Experten loben die besondere Akustik, die atemberaubende Architektur im europäischen Stil und seine immense Größe: Mit mehr als 2.500 Sitzplätzen ist das Teatro Colón eines der größten Konzerthäuser weltweit. Es zog die größten Opern- und Ballettkünstler an, von Maria Callas bis Luciano Pavarotti.
BR-Klassik.de.teatrocolon
Neapel
Q & A: Marina Rebeka & Ludovic Tézier on Recording ‘Simon Boccanegra’ & Debuting ‚Nabucco
operawire.com.marinarebeka
London
Verdi’s La Traviata better than ever at the Royal Opera House
https://www.express.co.uk/entertainment/music/2160808/verdis-la-traviata-better-than
Q & A: Roberto Alagna on Making Waves at 62, Singing ‘Turandot’ at the Royal Opera House & Career Highlights
operwire.com.robertoalagna
Ballett / Tanz : Opernhaus Zürich; Ballettabend „Timeframed“ -Premierenbericht
https://opernmagazin.de/opernhaus-zuerich-ballettabend-timeframed-premierenbericht/
Sprechtheater Wien Herbert Föttinger: 20 Jahre Leidenschaft
Es geht ans Adieu-Sagen, an vielen bedeutenden Positionen des Kulturlebens. Unsere Abschiedsrunde beginnt bei Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger, der das Haus nach Otto Schenk und Helmuth Lohner mit riesigem Erfolg und lauten Konflikten in der Moderne positioniert hat, ohne die Identität zu zerstören.
https://www.news.at/menschen/herbert-foettinger-josefstadt-rueckzug-2026
Wien/Theater Nestroyhof
„Rose“ im Theater Nestroyhof Hamakom: Eine starke Frau blickt zurück (Bezahlartikel)
Andrea Eckert berührt in Martin Shermans Monolog „Rose“ als jüdische Holocaust-Überlebende im Theater Nestroyhof Hamakom. Die Reduktion bleibt Programm.
DiePresse.com.theaterNestroyhof
Max Reinhardt Seminar: Das Versinken in der Bequemlichkeitshölle
Arme Erbengeneration: Anja Jemc setzte als Diplominszenierung „Villa Dolorosa“ von Rebekka Kricheldorf um.
Kurier.at.villadolorosa
St. Pölten/ NÖ Landestheater
„Die Räuber“ und „Animal Farm“ am Landestheater Niederösterreich
Zum Scheitern verurteilte Freiheitskämpfe bei Friedrich Schiller und George Orwell haben in St. Pölten Premiere
DerStandard.at.raeuberundanimalfarm
Paris
Theater in Paris: Ein Manifest gegen die Speichllecker (Bezahlartikel)
Linkshumane Vorstellung einer poetischeren Welt: Die achtzigjährige Regisseurin Brigitte Jaques-Wajeman inszeniert das Drama „Vie et Destin“ von Wassili Grossman.
FrankfurterAllgemeine.net.brigittejaquesmajeman
Literatur/ Heinz Sichrovskys Spitzentöne: Der Blechtrottel als Literaturkritiker
Eine deutsche KI will angehende Schriftsteller in einem fünfstufigen Verfahren zur Bestseller-Reife drillen. Folgen Sie mir in die Eingeweide des Blechtrottels und der Bildungspolitik. Und erfahren Sie in Spalte drei, wer sich hinter dem Nachwuchsdichter Tom Czlowiek verbirgt.
Weil Verdrängen ja niemanden weiterbringt und man in diesen grenzdarwinistischen Zeiten den Fakten besser ins Auge sieht: Clara Bais wird er keine mehr, der Nachwuchsdichter Tom Czlowiek mit seiner belletristischen Monstrosität „Atemnot“. Viel zu lang das Zeug, deutlichst über dem Bestseller-Median von 102.728 Zeichen. Dafür aber mit viel weniger Sätzen als den empfohlenen 8.917. Das ist kein Paradoxon, sondern hat mit den nicht endenden Satzwürmern zu tun, die der Czlowiek, sollte er sich denn Restchancen auf Publikation ausrechnen, rücksichtslos zerhacken muss.
Überhaupt sollte sich der Czlowiek besser an der oben genannten Clara Bais orientieren: Die hat es schon in frühen Jahren zur Ikone im Pubertätssegment der „New Adult Romance“ gebracht. Ihr Titel „Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten“ darf insgesamt als exemplarisch gelten. Alles stimmt da: Die „Vokabular-Exklusivität“ ist vorbildlich gering, während der Czlowiek mit unentzifferbaren Fremdwörtern um sich wirft. Die Verben sind zu wenige, dafür wühlt er in Adjektiven. Und erst der „Sentiment-Verlauf“! Clara Bais hat da alles im Angebot, von „Harmonie“ bis „Drama“. „Atemnot“ dagegen ist schlicht fad, im Fachjargon „sehr hell“ – null Drama, null Schmetterlinge im Bauch…
https://www.news.at/menschen/qualifiction-lisa-kritik
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Trump nimmt seine Zolldrohung gegen die Europäer zurück – so sieht der Grönland-Deal aus: Ein Gespräch mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat beim US-Präsidenten offenbar zum Meinungsumschwung beigetragen. Die USA sollen die Hoheit über Militärbasen auf Grönland erhalten.
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Trump gründet in Davos das «Board of Peace» – der Friedensrat zielt auf die Weltbühne, nicht auf Gaza: Das Gremium mit zahlreichen Staatschefs trägt grosse Ambitionen vor sich her. Für den kriegsversehrten Küstenstreifen aber bleibt seine Rolle indirekt und begrenzt.
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Zelten im Wohnzimmer und das Haustier im Bett: Wie die Ukrainer in der Eiseskälte ohne Heizung und Strom überleben: Russland greift Tag für Tag die Energieversorgung der Ukraine an. Besonders in Kiew wird die Lage immer prekärer. Die Stimmung in der Bevölkerung ist schlecht.
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Krypto-Geschäfte, Luxushotels und ein exklusiver Memberklub: Wie sich die Familie Trump im ersten Amtsjahr bereicherte: In Donald Trumps zweiter Amtszeit verschwimmen die Grenzen zwischen privaten und öffentlichen Interessen. Seine Familie ist um Hunderte von Millionen Dollar reicher geworden – auch dank den Golfmonarchien.
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Die britischen Pubs im Niedergang: Kleine Ethnografie einer bedrohten Kultur: Der Trend zu weniger Alkohol, veränderte Lebensgewohnheiten, hohe Steuern und strenge Gesetze belasten die Pubs. Damit verschwinden traditionelle Freiräume, in denen allerdings klare, ungeschriebene Regeln herrschen.
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Jenseits von rechter und linker Politik: Die Wahrheit ist nicht tot, sie ist nur schlecht verlinkt: Die Künstliche Intelligenz könnte das strukturelle Problem der Medien lösen. Das zeigt die journalistische Aufarbeitung der tödlichen Schüsse der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minnesota.
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Endlich wieder rotes Fleisch! Ausgerechnet Fast-Food-Präsident Trump will Amerika gesünder machen: Seit das Weisse Haus eine neue Lebensmittelpyramide veröffentlicht hat, wird über Steaks und Milchprodukte gestritten. Eine kurze Kulturgeschichte der Ernährungsberatung in den USA.
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Roben für den ganz grossen Auftritt: Der Modedesigner Valentino ist tot: Sogar eine Farbe wurde nach dem letzten Kaiser der Mode benannt, das «Valentino-Rot». Nun ist Valentino Garavani im Alter von 93 Jahren in Rom gestorben.
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Die Iraner lassen den Schah hochleben und schwenken Israel-Fahnen. Dies hat gute Gründe: Noch immer glauben viele im Westen, der Schah sei 1953 durch einen Putsch von der CIA eingesetzt worden und habe die Bevölkerung brutal unterdrückt. Nur deshalb sei die Islamische Revolution von 1979 möglich geworden. Ein falsches Bild.
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Was ist eigentlich Gaslighting? Dieser Thriller liefert ein fieses Musterbeispiel: Sydney Sweeney als von Armut bedrohtes Hausmädchen in einem toxischen Dreiecksverhältnis – geht das gut? Paul Feigs «The Housemaid» beweist: ja!
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Nach der Niederlage im Afrikacup wütet in Marokko der Mob gegen Schwarze. Nicht zum ersten Mal: Der Rassismus grassiert, angeheizt von einer Hetzkampagne im Netz. Die Wurzeln des Hasses liegen tief in der nie aufgearbeiteten Geschichte der Sklaverei.Sklavinnen auf dem Schwebebalken: Son Lewandowski erzählt in einem grandiosen Roman, wie sektenhaft die Idee des Sports sein kann: «Die Routinen» ist eines der herausragenden Bücher des Frühjahrs. Es basiert auch auf einer wahren Geschichte, die weltweit Schlagzeilen machte – geht aber weit über das Dokumentarische hinaus. Jetzt lesen
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Was von den russischen Behörden als «Fake» bezeichnet wird, ist fast immer die Wahrheit: In Russland grassiere schon lange die Kultur der Lüge, schreibt der Autor Andrei Kolesnikow. Zur Zarenzeit gab es die Potemkinschen Dörfer, und auch für die Sowjets war Wahrheit nur, was ins System passte. Putin seinerseits pflege Fakten zu verdrehen; sein Regime setze auf sprachliche Manipulation.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Grönland: Das ist der Stand der Dinge
US-Präsident Donald Trump kündigt ein Rahmenabkommen zu Grönland an und verzichtet vorerst auf neue Strafzölle. NATO-Generalsekretär Mark Rutte betont, die Souveränitätsfrage sei kein Thema gewesen. Details der Vereinbarung bleiben vorerst unklar. US-Präsident Donald Trump zufolge ist ein Rahmenabkommen für eine künftige Vereinbarung über Grönland erzielt worden. In der Folge würden die für den 1. Februar geplanten neuen US-Strafzölle nicht in Kraft treten, erklärte Trump am Mittwoch auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Die Einigung sei bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zustande gekommen und betreffe Grönland sowie die gesamte Arktisregion. Welche Inhalte dieses Rahmenabkommen konkret umfasst, blieb offen. Trump sagte dem US-Sender CNBC, die Vereinbarung sei „für die Ewigkeit“, Details zu der „etwas komplexen“ Übereinkunft würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
news.at.groenland
Österreich: „Einstiger Freund“: Van der Bellen rechnet mit Trumps Amerika ab
Bundespräsident sieht Welt „in regelrechtem Wirbelsturm des Wandels“. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat seine traditionelle Rede beim Neujahrsempfang für die in Wien akkreditierten Diplomaten zu einer Abrechnung mit internationalen Gewalttätern und Rechtsbrechern zwischen Washington, Moskau und Teheran genutzt. Die USA bezeichnete er mit Blick auf die Annexionsdrohungen gegenüber Grönland explizit als „einstigen Freund“, die Intervention in Venezuela kritisierte er als Völkerrechtsbruch.
oe24.at.vanderbellen
So bereichert sich Donald Trump im Amt
Deals in Dubai, Bitcoin- und Anleihe-Geschäfte: Das Privatvermögen Donald Trumps und seiner Familie steigt, während der Korruptionsverdacht wächst. Wohl nie zuvor haben ein US-Präsident und seine Familie in dessen Amtszeit derart ausgeprägtes persönliches Gewinnstreben an den Tag gelegt. „Forbes“ schätzt, dass sich Trumps Privatvermögen auf etwa 6,6 Milliarden Dollar verdoppelt habe, …
https://www.gmx.net/magazine/politik/us-politik/bereichert-donald-trump-amt-41806692
Jareds „Masterplan“. Trump-Schwiegersohn zeigt sein „Neues Gaza“
Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos den „Masterplan“ der US-Regierung für den Gazastreifen präsentiert. Vorgestellt wurde das Konzept am Donnerstag im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung zur Gründung des neuen „Board of Peace“.
https://www.krone.at/4022698
Österreich: Eklat im Parlament um „zerrissene Hosen“: Wöginger beleidigt FPÖ-Wähler
Die erste Nationalratssitzung des Jahres hat gleich mit einem Eklat begonnen. Im Mittelpunkt stand August Wöginger, der kräftig über die Teilnehmer am FPÖ-Neujahrsempfang am vergangenen Samstag in Klagenfurt herzog. „Die haben nicht einmal Zähne und zerrissene Hosen. Das sind eure Fahnenschwinger“, ätzte der ÖVP-Klubobmann, der sich wenig später für seine Ausdrucksweise entschuldigte.
https://www.krone.at/4021459
Das war ein absoluter Tiefpunkt der jüngeren Parlamentsgeschichte. Herr Wöginger ist nicht irgend ein Abgeordnetet, sondern ein Klubobmann. Dass sich Politiker gegenseitig befetzen und beleidigen gehört sozusagen „zum Geschäft“, ist in der Gage inkludiert. Wähler zu beleidigen ist hingegen saudumm. Herr Wöginger möge bis zum Ausgang seines anstehenden Prozesses besser die Luft anhalten – und nach dem Urteil (natürlich gilt die Unschuldsvermutung) besser auch nicht mehr viel sagen bzw. zu sagen haben – eben je nach Prozessausgang!
Heute beginnt in Kitzbühel der Skizirkus „Hahnenkamm-Rennen mit einem Super G., die berühmte Abfahrt auf der „Streif“ erfolgt morgen!! Halten Sie sich den Termin frei und drücken Sie beide Daumen, dass den „Gladiatoren“ nichts passiert.
Einen schönen Tag wünscht
A.C.
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