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23. APRIL 2025 – Mittwoch

23.04.2025 | Tageskommentar

 

 

Heute in der Wiener Staatsoper: Parsifal. Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen
Text Richard Wagner
Mittwoch 23. April 2025
16:30 – 21:30 2 Pausen Großer Saal
Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal

KARTEN
 

Das waren die Osterfestspiele Salzburg 2025

Am  Ostermontag gingen die Osterfestspiele Salzburg mit der letzten Vorstellung von Modest Mussorgskis unvollendeter Oper »Chowanschtschina« zu Ende.
Es waren die dritten Festspiele unter der künstlerischen Leitung von Nikolaus Bachler. Der Leitgedanke für 2025 lautete »Wunden und Wunder« – das zentrale Orchester war das Finnish Radio Symphony Orchestra mit Festival-Dirgent Esa-Pekka Salonen an der Spitze. Die Auslastung in Bereich Oper & Tanz lag bei 93%. 

  ©Tom Visser
Neuproduktion: »Chowanschtschina«

Im Zentrum des Festivals stand eine Neuinszenierung von Modest Mussorgskis monumentalem Oper »Chowanschtschina«, inszeniert vom britischen Theatermacher Simon McBurney. Esa-Pekka Salonen dirigierte eine neue Version des Fragment gebliebenen „Volksdramas“, teilweise neu orchestriert von Dramaturg und Komponist Gerard McBurney – mit einer neuen, auch elektronische Mittel verwendenden Brücke zwischen der gebräuchlichen Orchestrierung von Dmitri Schostakowitsch und dem Chorfinale von Igor Strawinsky.

Die Solistenriege umfasste u.a. Vitalij Kowaljow (Fürst Iwan Chowanskij), Daniel Okulitch (Schaklowityi), Ain Anger (Dosifej), Thomas Atkins (Fürst Andrej Chowanskij) sowie Nadezhda Karyazina als Marfa, die für ihre Darbietungen mit dem Herbert-von-Karajan-Preis 2025 ausgezeichnet wurde.

Zum Programm der Osterfestspiele 2026

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ 

Salzburg
Osterfestspiele mit hoher Auslastung zufrieden
93 Prozent Auslastung bei Oper und Tanz meldeten die Salzburger Osterfestspiele noch vor der finalen Vorstellung. 2025 haben das österliche Festival mit der Neuinszenierung von Modest Mussorgskis monumentaler Oper „Chowanschtschina“, inszeniert vom britischen Theatermacher Simon McBurney, reüssiert. Die dritten Festspiele unter der künstlerischen Leitung von Nikolaus Bachler standen unter dem Leitgedanken „Wunden und Wunder“. Bei Mussorgskis unvollendeter Oper dirigierte Esa-Pekka Salonen das Finnish Radio Symphony Orchestra, sie war teilweise neu orchestriert vom Dramaturgen und Komponisten Gerard McBurney. Unter den Solisten wurde Nadezhda Karyazina (Marfa) für ihre Darbietungen mit dem Herbert-von-Karajan-Preis 2025 ausgezeichnet.
https://www.krone.at/3762488

Kommentar
Eine Kritik der reinen Klassik-Kritik
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, ich hoffe, Sie hatten ein schönes Osterfest. Der Papst ist gestorben, und die Kritik an der Kritik ist Mal wieder auferstanden. Auch deshalb ist das Klassik-Feuilleton heute eine Art Leitmotiv dieses Newsletters: Steckt die Kritik in der Krise? Und was schreiben die Zeitungen zu den Premieren von Hannover über Erl bis Salzburg? Außerdem geht es um den Showdown zur GEMA-Reform und den Tod von Peter Seiffert…

…Der Manager des BRSO, Nikolaus Pont, schlägt Alarm. In einem Brandbrief an Kolleginnen und Kollegen im Kulturbetrieb beklagt er, dass die Süddeutsche Zeitung in Zukunft angeblich weniger Kritiken veröffentlichen will. Pont fürchtet einen Verlust für den Musikstandort München und ruft zum Protest auf: »Es wird sicherlich nicht schaden, wenn sich die Enttäuschung über diese Entscheidung in einer entsprechenden Anzahl von Leserbriefen widerspiegelt«, schreibt er. Mehr über die Hintergründe, die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und warum ein Brandbrief das Sterben der Musikkritik wohl kaum verhindern wird: hier. Mich ärgert vielmehr der schleichende inhaltliche und stilistische Verfall im SZ-Feuilleton, ebenso wie das Groopietum einiger Autoren. In Sachen Qualität wurde das einstige Referenz-Blatt für mich längst vom Münchner Merkur und in Sachen konstruktiver Aufmischerei von der Abendzeitung überholt. 

Nachdem wir letzte Woche bereits die Teodor Currentzis-Berichterstattung im Spiegel und die Hans-Joachim Frey– und Matthias Moosdorf-Artikel in der Zeit unter die Lupe genommen haben, müssen wir vielleicht einfach akzeptieren, dass die alten Platzhirsche nicht mehr den Ton der Kulturdebatten angeben, sondern ihn oft nur noch orientierungslos nachplappern. Wir werden das Thema der Kritik bei BackstageClassical diese Woche noch in einem Podcast mit Nikolaus Pont weiter debattieren (unsere Podcasts können Sie übrigens hier bei apple oder bei Spotify kostenlos abonnieren, um keine Sendung zu verpassen)…  

https://backstageclassical.com/eine-kritik-der-reinen-kritik/

Wien
Die Musikstadt Wien verliert nach und nach ihre Klassiker (Bezahlartikel)
Ein Blick auf die Konzertprogramme der nächsten Saison lehrt: Schostakowitsch ist längst wichtiger als Beethoven. Und von Haydn kaum eine Spur.
DiePresse.com

 

KLAGENFURT/ Stadttheater: Das Rheingold

 

Vorabend des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen«
Text und Musik von Richard Wagner
In deutscher Sprache mit Übertiteln

PREMIERE 08. Mai 2025, 19.30 Uhr

Es ist ein Finale, in dem ein neuer Anfang liegt: Nach vier Jahren und den umjubelten Produktionen Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung, werden Intendant Aron Stiehl und Chefdirigent Nicholas Milton den Klagenfurter  Ring mit dem Rheingold zu Ende schmieden.

Im ersten Teil seiner Tetralogie erzählt Richard Wagner vom mythischen Werden der Natur und der Götter sowie der sofortigen Korrumpierung des Geistes durch Macht und Reichtum.  Alberich stiehlt den Rheintöchtern das Rheingold und lässt seinen Bruder Mime daraus den Ring der Macht schmieden. Er nutzt ihn, um sein Volk, die Nibelungen, zu unterwerfen und für ihn nach Gold schürfen zu lassen. Doch kaum existiert das Machtsymbol, gieren auch andere Bewohner der mythischen Welt danach. Göttervater Wotan, eigentlich zur Durchsetzung von Recht und Gerechtigkeit verpflichtet, stiehlt Gold und Ring von Mime, um die Riesen Fasolt und Fafner für die Errichtung der Götterburg Walhall zu bezahlen. Dies ist in Wagners Werkkonzeption der Sündenfall, der eine epische Kaskade von Ereignissen in Gang setzt, deren Zeuge das Klagenfurter Publikum in Die Walküre, Siegfried, und Götterdämmerung bereits werden konnte…

MUSIKALISCHE LEITUNG Nicholas Milton REGIE Aron Stiehl
BÜHNE UND KOSTÜME Okarina Peter/Timo Dentler
CHOREOGRAPHIE Rhys George 
DRAMATURGIE Markus Hänsel

ALBERICH Markus Marquardt
 LOGE Kai Kluge
WOTAN Martin-Jan Nijhof 
MIME Fritz Steinbacher
FASOLT Rafał Pawnuk
 FAFNER Matheus Franca
WOGLINDE Fernanda Allande
 WELLGUNDE Christiane Döcker
FLOSSHILDE/ERDA Veronika Dünser 
FRICKA Anke Vondung
FREIA Elisabeth Dopheide 
DONNER Marian Pop 
FROH David Jagodic

Kärntner Sinfonieorchester

Weitere Vorstellungen bis 13. Juni 2025
Einführungsmatinee 04. Mai 2025, 11 Uhr, Moderation Aron Stiehl
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr

Zürich
Lohengrin in Zürich: Wer säuft sich als Erster unter den Tisch?
Ein musikalischer Höhenflug – in mächtigen Wogen steigt Wagners großartige Musik aus dem Orchestergraben, ertönt gewaltig aus Trompeten in der Proszeniumloge und dringt hinter dem Bühnenraum in einem überwältigenden Effekt akustischer Dreidimensionalität hervor.
Von Dr. Charles E.Ritterband
Klassik-begeistert.de

Zürich
Zwei-Personen-Geschlechterkampf in Zürich: Korngolds Oper „Die tote Stadt
swr.de.Kultur

 

Lüttich/Opéra Royal de Wallonie
Liège bejubelt einen leidenschaftlichen „Werther“
Das Königliche Opernhaus der Wallonie in Liège/Lüttich aus dem Jahr 1820 ist unbestreitbar das Juwel inmitten dieser knapp 200 000 Einwohner zählenden, sonst leider ziemlich heruntergekommenen Stadt im französischsprachigen Teil Belgiens. Die Stadt, deren Bauten und Parkanlagen noch von einstiger Größe und vom Reichtum vergangener Zeiten zeugen, beklagt eine hohe Arbeitslosenrate und nachts sind die Strassen eher gefährlich. Dennoch – Kulturschätze weist die Stadt weiterhin auf, sie ist stolz auf die Königliche Philharmonie und ihren spektakulären Hauptbahnhof – ein Werk des spanischen Star-Architekten Santiago Calatrava.
Doch in dem über 200 Jahre alten Opernhaus erinnert nichts mehr an den Tiefpunkt des Ersten Weltkriegs, als die deutschen Besatzer im historischen Prachtbau Pferdestall und Truppenunterkunft eingerichtet hatten. Und die Inszenierung von Massenets „Werther“ – vom begeisterten Publikum zu Recht mit großem Jubel bedacht – bot in einer hinreißenden Inszenierung (Fabrice Murgia) musikalische Höhepunkte (Dirigat: Giampaolo Bisanti)
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Frankfurt: Das Papageno-Theater ist in großer Not
Das Papageno ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Musiktheater für Familien. Der Leiter und Schauspieler Hans-Dieter Maienschein braucht nun aber so schnell wie möglich 350.000 Euro fürs neue Dach. Denn ohne Hilfe muss er sich privat verschulden. Als fröhlich bunter Vogelfänger Papageno rennt und singt Hans-Dieter Maienschein auf der Bühne seines mit Kindern, Eltern und Großeltern voll besetzten Musiktheaters. Im Graben spielen Musiker:innen. Seine Fröhlichkeit und Sorglosigkeit springt an diesem Nachmittag auf das Publikum vom ersten Moment an über.
FrankfurterRundschau.de

Neustrelitz
Figaro-Premiere: Gegen Mozarts Frauen haben die Männer keine Chance
Bei der Premiere der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ in Neustrelitz warteten die Zuschauer mit ihrem Applaus nicht aufs Finale. Das hatte seine Gründe. Laura Albert (Gräfin) hat ihren großen Auftritt Anfang des 3. Aktes mit der Arie „E Susanna non vien?“. Verdientermaßen bekam sie dafür fast eine Minute langen Zwischenapplaus. Überhaupt gab es nichts auszusetzen an Gesang und darstellerischer Leistung des Ensembles, sei es nun bei Laura Scherwitzl, Robert Meerwald (Graf), Sebastian Naglatzki (Figaro) oder Andrés Felipe Orozco (Musikmeister Basilio). Hervorhebenswert der Auftritt von Sina Günther als Cherubino. Souverän, lebhaft und humorvoll meisterte die Rostocker Masterstudentin ihre Rolle.
Nordkurier.de

Konzertreihe HAYDNREGION NIEDERÖSTERREICH

 

Ich erlaube mir, anbei sowie nachstehend Informationen zum Programm der ganzjährigen Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ (www.haydnregion-noe.at) von 8. Juni bis 23. August 2025 zu übersenden.

Programm-Steckbrief 8. Juni bis 23. August 2025
Die Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ präsentiert unter dem Motto „Grenzenlos klassisch‟ noch bis 13. Dezember 2025 ein durch Joseph und Michael Haydn inspiriertes Programm mit rund 30 Veranstaltungen an 12 Standorten in 10 Gemeinden rund um das Haydn Geburtshaus in Rohrau.

Am 8. Juni ist Schloss Rohrau zum siebenten Mal Schauplatz des Finalkonzerts des Internationalen Haydn-Wettbewerbs für Klassisches Lied und Arie unter dem Juryvorsitz von Kammersängerin Angelika Kirchschlager. Der inzwischen international renommierte Wettbewerb dient Nachwuchssängerinnen und -sängern aus allen Teilen der Welt als „Sprungbrett“ zur internationalen Karriere.

Mit „Klang des Mythos“ darf sich das Publikum am 15. Juni im barocken Prunksaal von Schloss Petronell auf ein prächtiges Festkonzert mit Symphonien und Arien von Joseph Haydn, dargeboten vom renommierten Czech Ensemble Baroque und der jungen Starsopranistin Slávka Zámečníková unter Dirigent Tomáš Netopil, freuen…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ 

AUF GEHT’S!: Die Spielzeit 25.26 am Staatstheater Cottbus

17 Premieren in Schauspiel, Musiktheater und Ballett, acht Philharmonische Konzerte sowie Sonderkonzerte, Kammerkonzerte und Konzerte mit der Singakademie Cottbus e. V. – ebenso wie das neue Format KUNST hinterm EISERNEN und weitere zahlreiche Veranstaltungen der Reihen „Besonderes Format“ und „Spezial“ – stehen auf dem Programm der Spielzeit 25.26 am Staatstheater Cottbus.

Hasko Weber übernimmt in der Spielzeit 25.26 interimistisch als Intendant und Operndirektor die Leitung des einzigen Mehrspartenhauses im Land Brandenburg. Gemeinsam mit seinem künstlerischen Team – Raban Witt als neuem Schauspieldirektor, Generalmusikdirektor Alexander Merzyn und der Ballettdirektion mit Inma López und Stefan Kulhawec – setzt er sich ein für Theater, das für Gemeinsamkeit und Austausch, für Emotionalität und geistige Anregung steht…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ 

Mainz
»Orpheus. Die Kunst des Verlierens« multiperspektivisch in Mainz
https://kulturfreak.de/orpheus-die-kunst-des-verlierens-multiperspektivisch-in-mainz

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Papst bis zur letzten Minute: Franziskus war zwar von seiner Krankheit gezeichnet, doch sein plötzlicher Tod am Ostermontag hat alle überrascht. Rom steht vor herausfordernden Wochen.
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Vielen Gläubigen war Papst Franziskus’ Kirchenreform zu zaghaft. Dabei habe er die Erneuerung der Kirche «vom Evangelium her» gedacht, sagt ein Jesuitenpater: Der verstorbene Papst predigte, weihte und mahnte. Aus Sicht seiner Kritiker handelte der Pontifex mitunter sprunghaft oder inkonsequent. Ein Missverständnis, meint der Luzerner Theologe Christian Rutishauser.
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«Chainsaw!», jubelt Elon Musk und schwingt die Motorsäge des Künstlers Tute Di Tella. Dieser baut jetzt auch eine für Donald Trump: Die Motorsäge ist zum weltweiten Symbol für den Abbau von Bürokratie geworden. Der argentinische Künstler baut die prächtigsten Exemplare – für Milei, Musk und Trump.
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 Er erholte sich nicht mehr vom Burnout: Pieter Omtzigts Rückzug stürzt die niederländische Regierung ins Ungewisse: Der Mitte-Dissident war einer der populärsten Politiker der Niederlande. Mehrfach musste er aus gesundheitlichen Gründen schon kürzertreten. Die Zukunft seiner Partei ist offener denn je.
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Reformer oder Konservativer? Italiener oder Asiat? Die kommende Papstwahl ist voller Ungewissheiten: Franziskus hat zwar 80 Prozent der Elektoren im Konklave bestimmt. Doch es ist alles andere als klar, ob sein Nachfolger seine Überzeugungen teilt.
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Lars Klingbeil: Strippenzieher der SPD und Gute-Laune-Bär der Republik: In den Koalitionsverhandlungen hat der Sozialdemokrat den Unionsparteien bereits heftig zugesetzt. Die NZZ hat mit Weggefährten und politischen Rivalen des SPD-Mannes gesprochen. Sie sind überzeugt: Da kommt noch mehr.
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 Buenos Aires nimmt Abschied: Wie der Papst den Menschen in Erinnerung bleibt: In seiner Heimatstadt Buenos Aires ist Papst Franziskus den Menschen wegen seiner Bescheidenheit und seines Einsatzes für die Ärmsten in guter Erinnerung. Auch ein ehemaliger Kritiker trauert: Präsident Javier Milei.
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 Vance und Modi demonstrieren Harmonie, doch im Zollkonflikt stehen sie vor schwierigen Entscheidungen: Der amerikanische Vizepräsident ist mit Frau und Kindern nach Indien gereist. Premierminister Modi konnte sich über einige schöne Fotos freuen, doch der Zeitplan für die Handelsgespräche bleibt ambitioniert.
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Revolution der zärtlichen Liebe»: Papst Franziskus war ein Missionar der Barmherzigkeit: Franziskus trat sein Pontifikat im Frühling 2013 mit einer klaren Ansage an: Reform. Grundstürzende Neuerungen gab es allerdings keine. Der Jesuit setzte auf eine Reform der kleinen Schritte. Am Ostermontag ist Franziskus 88-jährig gestorben. Ein Nachruf
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 Endspiel 1945: Wie führende Nazis in den letzten Kriegswochen die Alliierten auf falsche Fährten lockten: Das Deutsche Reich lag in Scherben, das Ende des Zweiten Weltkriegs war nur noch eine Frage der Zeit. Und Ernst Kaltenbrunner, der Chef des Reichssicherheitshauptamtes, verhandelte in Österreich über eine Nachkriegsregierung.
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Sie ziehen sich auf Inseln oder Kapseln im Ozean zurück: Tech-Milliardäre sind vom Weltuntergang besessen, sagt Douglas Rushkoff: Statt auf ein Leben im Paradies bereiten sich Tech-Milliardäre auf «das Ereignis» vor. Die bevorstehende Katastrophe. Der Medientheoretiker Douglas Rushkoff versucht zu erklären, warum.
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Peter von Matt ist 87-jährig gestorben. Er hatte ein Herz für die Schurken und Schelme der Literatur: Der 1937 in Stans geborene Germanist Peter von Matt gehörte zu den Grossen seines Fachs. In Erinnerung bleibt er als begnadeter Leser und Publizist.
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 Ein Pontifex zum Anfassen: Papst Franziskus kannte keine Berührungsängste: Er war der erste Papst aus Südamerika, der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri, und er verstand Kirche als eine Kirche der Armen. Am Ostermontag ist Papst Franziskus gestorben.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung

Wien-Wahl: So schneiden die Parteien aktuell in den Umfragen ab
Die Wien-Wahl 2025 steht vor der Tür. Die letzten Prognosen trudeln langsam ein und sorgen weiterhin für Spannung. Vor allem eine Partei muss, wenn man nach den Prognosen geht, wohl mit starken Verlusten rechnen. In der sogenannten „Sonntagsumfrage“ – die kontinuierlich bis zur Wahl an den Sonntagen aktualisiert wird – schneiden die zur Wien-Wahl antretenden Parteien SPÖ, ÖVP, Grüne, Neos, FPÖ, KPÖ und das Team HC Strache derzeit nämlich wie folgt ab:
Kurier.at

Wien
Luxus-Gutachten. Lobautunnel-Prüfbericht kostet 460.000 Euro
Ex-Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) sorgt wieder für Schlagzeilen. Die Kosten für den Prüfbericht über den Bau des Lobautunnels explodierten. Ihr Nachfolger SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke lässt nun prüfen, wie es zu der exorbitant hohen Summe kam.
https://www.krone.at/3763493

Habemus Papam: So wird der neue Papst gewählt
Die Stunde der Kardinäle. Die 138 wahlberechtigten Purpurträger wählen nach jahrhundertealten Regeln den neuen Papst. Nach dem Papst ist vor dem Papst. Der Tod von Papst Franziskus ließ den Betrieb im Vatikanstaat nur für Minuten stillstehen. Dann wurde ein zum Teil jahrhundertealtes Regelwerk in Gang gesetzt, an dessen Ende es in spätestens einem Monat heißen soll: „Habemus Papam!“, „Wir haben einen Papst!“ Der starke Mann im Vatikan ist bis dahin der in Irland geborene US-Kardinal Kevin Farrell. Er bekleidet das Amt des sonst im Hintergrund agierenden Kardinalskämmerers (Camerlengo). Unmittelbar nach dem Dahinscheiden von Papst Franziskus am Ostermontag war es seine erste Aufgabe, die Todesurkunde auszustellen und die päpstlichen Gemächer zu versiegeln. Außerdem musste er den Siegelring dieses Papstes mit einem Hammer zerstören. Nach skandalträchtigen Umtrieben früherer Jahrhunderte hat man immer noch das Bedürfnis, sich vor Urkundenfälschungen in der Zeit der Sedisvakanz zu schützen.
News.at

Wer wird Papst? Spekulationen um Nachfolger
Theoretisch gibt es 137 Anwärter, aber neun haben besonders aussichtsreiche Chancen. Im Machtapparat der katholischen Kirche sind die Sitten nicht unbedingt besser als anderswo. Über die Nachfolge von Papst Franziskus wurde in den vergangenen Wochen auch schon spekuliert, als er noch am Leben war. Theoretisch gibt es nun 137 Männer, die Pontifex werden können: alle Kardinäle, die zum Zeitpunkt seines Todes noch keine 80 Jahre alt waren. Mehr als 100 Kardinäle sind wegen Überschreitens der Altersgrenze außen vor.
Kurier.at

Es ist zu früh, Wetten auf den neuen Papst abzuschließen, anderseits wäre die Quote gerade jetzt besonders hoch. Ist die Zeit bereits reif für einen Papst aus Afrika? Der Kardinal aus Ghana soll ein echter Hardliner sein, der den Weg von Franziskus vermutlich nicht fortsetzen würde. Auf ihn zu setzen, würde mich „jucken“. Ich habe das Gefühl, dass das Pendel wieder zurückschlagen wird. Aber vielleicht setzt sich doch nach langer Zeit wieder ein Italiener durch! 

Österreich/ Fußball
Fußball: Klarer LASK-Sieg für den achten Trainer seit 2019
4:1-Erfolg in Klagenfurt für Maximililan Ritscher und sein Team. WSG Tirol kann aufatmen, GAK unterliegt Hartberg 0:3.
Kurier.at

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

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