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22. NOVEMBER 2025 – Samstag

22.11.2025 | Tageskommentar

 

© Wiener Staatsoper

Ausstellung »Zerstörung & Wiederaufbau« /

Genau 70 Jahre nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde am 5. November 2025 im Haus am Ring am Balkonumgang die Ausstellung »Zerstörung und Wiederaufbau 1945 – 1955« eröffnet. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung nun auch außerhalb eines regulären Opernbesuches an ausgewählten Tagen geöffnet sein, erstmals am Sonntag, 23. November. Der Eintritt kostet 5 €, Tickets können online oder vor Ort am Besuchstag an der Abendkassa gekauft werden. Es gibt keine geführten Rundgänge, Bilder und Objekte sind mit selbsterklärenden Informationstafeln versehen. 

Selten gezeigte Fotos und Objekte spannen die Erzählung von der Zerstörung des Hauses bis zur Wiedereröffnung mit Fidelio. Zu sehen sind unter anderem Bilder des Brandes, der zerstörten Staatsoper und der jahrelangen Baustelle. Aber auch Zeitungstitel am Tag der Wiedereröffnung, der Sitz- und Logenplan der feierlichen Fidelio-Vorstellung oder der zentrale, goldene Schlüssel der Wiener Staatsoper, der 1955 Direktor Karl Böhm überreicht wurde, sind ausgestellt.

Termine → Ausstellung »Zerstörung und Wiederaufbau 1945-1955«

23. & 29. November 2025
6. / 12. / 21. & 27. Dezember 2025
5. / 10. / 17. & 23. Jänner 2026

Wien/ Staatsoper
Strahlende Höhen, enge Bühne: „Dialogues des Carmélites“ in der Staatsoper (Bezahlartikel)
Poulencs „Dialogues des Carmélites“ konfrontierte mit einigen bemerkenswerten Rollendebüts, vor allem einem Hausdebüt, das nicht ohne Folgen bleiben sollte. In der Karajan-Ära war Poulencs einzige Oper erstmals im Haus am Ring zu erleben – auf Deutsch. Erstmals im französischen Original aufgeführt wurde sie bei der Premiere dieser Produktion im Mai 2023. Sie blickt historisch auf die Französische Revolution zurück, thematisiert die Wertediskussion der Zeit nach 1945, beleuchtet vor allem das Thema Angst aus mehrfacher Perspektive, wie man in einem fundierten Beitrag im diesmal besonders informativen Monatsmagazin der Staatsoper nachlesen kann. So gesehen ist „Dialogues des Carmélites“ ein Zeitstück, das nichts an Aktualität verloren hat, selbst wenn Inszenierungen seine verschiedenen Aspekte unterschiedlich gewichten. Das ist auch bei der gegenwärtigen von Magdalena Fuchsberger der Fall.
DiePresse.com.strahlendehoehen

Hamburg/ geplantes Opernhaus
Ist der Entwurf nur eine Kopie aus Prag?
Ist es mit „Jedes Architekturbüro hat seine eigene Handschrift“ erklärbar?
Zum Video

Natürlich kann dieses Argument geltend gemacht werden, da muss nicht zwangsläufig Betrug (den die „Ritter der Schlagzeile“ gerne herbeischreiben und sich als große Aufdecker feiern lassen wollen) dahinterstecken. Jeder Architekt hat seinen Stil. Versuchen Sie einmal Ihre Handschrift zu verstellen“ 

Wien
Bluesoper „Longing To Tell“: Am Ende rettet uns der Gospel (Bezahlartikel)
Das Festival Wien Modern überraschte mit einer sehr sinnlichen Performance: Rapperin Akua Naru und das Ensemble Resonanz gingen im Museumsquartier in der subtilen Musik der Bluesoper „Longing To Tell“ auf.
DiePresse.com.bluesopera

Wien/ Volksoper: 21. November 2025: Giuseppe Verdi, La traviata
Eine sehr erfreuliche Angelegenheit war die heutige „Traviata“ an der Volksoper: Die heutige letzte Vorstellung der Serie brachte im Vergleich mit der ersten Vorstellung der Serie (am 31. Oktober) merkliche Verbesserungen, was insbesondere für Rebecca Nelsen und Alexandre Beuchat gilt: Beuchat zeigte heute den von mir am 31. Oktober prophezeiten Feinschliff: Seine Leistung war schon am 31. Oktober gut, heute aber noch deutlich besser (vor allem stilvoller gesungen); die Volksoper sollte dieses Talent nicht verkümmern lassen (leider wird Beuchat vor allem in Operettenrollen eingesetzt). Auch Nelsen schien mir heute in viel besserer Tagesverfassung; gestört hat mich im ersten Akt nur ein hoher Einlegeton bei gleichzeitiger Weglassung eines üblichen hohen Tones. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau, ansonsten machte sie ihre Sache wunderbar.
forumconbrio.cöm

Tiroler Landestheater InnsbruckEs ist wieder Premierenzeit

Tiroler Landestheater. Foto: Wikipedia

Mit der Uraufführung Von Heimat und Tänzen am 22. November und der österreichischen Erstaufführung Meine geniale Freundin Teil 3 am 27. November stehen am Tiroler Landestheater erneut zwei besondere Premieren bevor.

Uraufführung | Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer

Von Heimat und Tänzen verbindet Tradition mit Moderne und vereint Tanzstile aus aller Welt. Zahlreiche Mitglieder des Tanzensembles des Tiroler Landestheaters bringen persönliche Geschichten und tänzerische Traditionen ihrer kulturellen Wurzeln in diese Produktion ein. Die beiden Choreografen Marcel Leemann und Simon Mayer formen daraus ein kraftvolles Tanzstück, in dem eigene Erinnerungen, unterschiedliche Bewegungen und kulturelle Prägungen zu einem neuen Ganzen verschmelzen.

Im Zentrum des Stücks steht ein internationales Fest, das aus Unterschiedlichkeiten, Reibungen und Zusammengehörigkeit erwächst und schließlich in einem völkerverbindenden Tanzritual gipfelt. Konstant angetrieben von virtuoser Livemusik entfaltet sich unter einem luftigen Festzelt das Geschehen auf einem Tanzboden, geschmückt mit traditionellen Objekten wie Bierbänken, Melkstühlen und Milchkannen.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Das Creative Centrum Wien CCW bittet zu einem Kammerkonzert am Donnerstag den 27. November 2025, 19 Uhr im Musikquartier Feurich Acoustic Stage, Mariahilferstraße 51

Zeitgenössische Musik von Thomas Hlawatsch („Dumka“), Maximilian Kreuz, Meinhard Rüdenauer („Refreshing Empathy“), Paul Haselböck, Alejandro Geberovich und andere 

 Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik an Werner Fritsch für sein Hörspiel „Mixing Memory and Desire“ 

Hier ist es zu hören: https://www.swr.de/swrkultur/hoerspiel/werner-fritsch-mixing-memory-desire-swrkultur-ohne-limit-bis-2-uhr-2025-05-10-100.html

Jörn Florian Fuchs, Werner Fritsch, Schauspielchefin Antje Thoms, Schauspieler Clemens Maria Riegler (stammt aus der Steiermark). Foto: Peter Geiger

Laudatio:
Werner Fritsch
»Mixing Memory & Desire«
Angela Winkler, Ilse Ritter, Sylvester Groth, Nuri Singer u.a., Musik: Werner Cee. Regie: Werner Fritsch. Stream, SWR 2022

Werner Fritsch ist ein Meister der Vielfalt. In seinen blitzgescheiten, hochpoetischen, oft auch wunderbar skurrilen Arbeiten fürs Radio, für den Film, für die Bühne, entfaltet Fritsch ein Panoptikum rauschhafter Poesie, immer verbunden mit stark autobiografischen Zügen. »Mixing Memory & Desire« bringt mühelos die Suche nach dem Heiligen in der Askese mit der Verehrung für Jimi Hendrix, die Liebe zum Oberpfälzer Dialekt mit dem als traumatisch empfundenen Schul-Drill zum Hochdeutschen zusammen. Mal schneien wundersame, sanfte Bilder und Gedanken aus dem Ideenhimmel des Autors herab, dann wieder stürmt und hagelt es. Gewaltige Assoziationsblitze gehen durch Mark und Bein und in Herz und Hirn des Hörers. Ein Meisterstück! Für den Jahresausschuss: Jörn Florian Fuchs


Auszug aus NEWS.at: Hoffen auf Babler und Scholten. Von Heinz Sichrovsky

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Ob die österreichische Erstaufführung der Oper „Alice in Wonderland“ im Theater an der Wien ein Erfolg war, habe ich an anderer Stelle zu klären versucht. Unbestritten atemberaubend aber ist das, was das ORF-Orchester RSO und der Dirigent Stephan Zilias der Partitur der Koreanerin Unsuk Chin angedeihen ließen. Vermutlich gibt es in Österreich gar keinen anderen Klangkörper in der geforderten Symphonieorchesterstärke, der das Wahnsinnstück so bewältigen könnte. Das führt mich schon wieder zu Babler, der den Bestand des Orchesters bis 2029 per Weisung sichergestellt hat, ebenso den des Kultursenders ORF III. Wo man von ihm das Schlimmste befürchtet hat, nämlich im Kulturressort, zeigt er sich mittlerweile am kooperativsten und einsichtigsten. Ich bin ihm auf der Buch Wien begegnet und hatte den Eindruck, dass er mit der dort anzutreffenden Klientel zusammenzufinden beginnt. Und die Bestellung Rudolf Scholtens zum Berater weckt in mir die vielleicht naive Hoffnung, dass die Kunst das Budget-Inferno halbwegs überstehen wird. Für einen geerdeten Linken wie Babler wird es nicht leicht sein, das Gegeneinanderausspielen des Kultur- und des Sozialbudgets offen als miesen Analphabetenfang zu benennen. Aber hoffen wird man doch dürfen. (Zitat Ende)

Berlin: Der Dichter, der Teufel, sein Engel und dem Teufel seine Oma –
„Les contes d’Hoffmann“ an der Staatsoper Berlin. Üblicherweise steht jede Inszenierung von Jacques Offenbachs Les contes d’Hoffmann vor denselben Herausforderungen: der erste Akt ist der spektakulärste, der zweite muss aus emotionalen Gründen mithalten, im dritten gehen die Ideen aus und der Spitzenton des Tenors in dem absoluten Ohrwurm, welcher der „Chanson de Klein-Zach“ ist, möge gleich zu Beginn bitte auch sitzen. Im neuen Berliner Staatsopern-Hoffmann umschifft die Regie nur eins dieser Probleme, schafft es aber gleichzeitig, die Stückseite zu einer Art FSK-16 Altersfreigabe zu nötigen und zündet Ideen am laufenden Band. Ausnahmsweise gilt für Regie und Musik dasselbe: gar nicht blöd, könnte aber besser sein
opernmagazin.de.dichter.derteufel

Sommereggers Klassikwelt 296: Der verstorbene Musikwissenschaftler Max Graf verdient eine Neuentdeckung
Kaum ein Wiener Musikfreund wird heute noch den Namen Max Graf kennen. Dabei hatte dieser bis zu seinem Tod 1958 über die Jahre verschiedene Positionen in der Musikwissenschaft besetzt. Was von ihm geblieben ist, sind mehrere Bücher, deren Entdeckung man Liebhabern der Musik, und speziell der Oper ans Herz legen sollte.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Liège: Hochzeitsstress in Weiß: Rotas „Florentiner Strohhut“ in Liège
Nino Rotas 1955 am Teatro Massimo in Palermo uraufgeführte Opernfarce „Il cappello di paglia di Firenze“ ist eine der letzten Opern aus dem Geist des 19. Jahrhunderts und zugleich ein prophetisches Pionierprojekt der damals noch nicht denkbaren Postmoderne.
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/hochzeitsstress-weiss-rotas-florentiner-strohhut-liege

Eindhoven: Leonskaja darf nicht in Eindhoven spielen
Das Muziekgebouw Eindhoven hat ein Konzert von Elisabeth Leonskaja abgesagt. Der Veranstalter beruft sich auf Richtlinien gegen Unterstützung des Russland-Kriegs. Hintergrund ist ein Konzert der Pianistin in Moskau, für das kostenlose Tickets für russische Soldaten und ihre Angehörigen angeboten werden.
BR-Klassik.de.konzertabsage

Das ist doch der hellste Wahnsinn!

Feuilleton: »Vielleicht haben wir es übertrieben«
Zerstören zu viele Dogmen das Spiel unserer Kunst? Ein Plädoyer dafür, warum wir in der Kunst ertragen müssen, was wir eigentlich für unerträglich halten – und warum selbst die besten Ideale nicht zum Konzept werden dürfen.
https://backstageclassical.com/vielleicht-haben-wir-es-uebertrieben/

Atlanta
The Atlanta Opera 2025 Review: La Belle et la Bête
Glass’ rescoring of Cocteau’s ‘La Belle e la Bête’ calls attention to the film’s mythic power
https://operawire.com/the-atlanta-opera-2025-review-la-belle-et-la-bete/

San Francisco
San Francisco Opera 2025-26 Review: The Monkey King
World Premiere Fills the Hall With High-Flying Entertainment
https://operawire.com/san-francisco-opera-2025-26-review-the-monkey-king/

The Monkey King in San Francisco
https://operatoday.com/2025/11/the-monkey-king-in-san-francisco/

Sprechtheater
Altmodischer „Sommernachtstraum“ unter Sternen in der Josefstadt

In Josef E. Köpplingers Inszenierung geht die Schlegel-Übersetzung von Shakespeares Dauerbrenner weitgehend unter – aber die Handwerker entzücken
DerStandard.at.story3000000sommernachtstraum

Im Herbstlaub: Nur halb geglückter Sommernachtstraum in der Josefstadt (Bezahlartikel)
DiePresse.com.herbstlaub

Josefstadt-Theater: Ein Sommernachtstraum mit welken Blättern (Bezahlartikel) Regisseur Josef E. Köpplinger vergrault nicht: Seine solide Inszenierung überlässt dem Ensemble die Bühne
Kurier.at.sommernachttraum mit welken blaettern

„Sommernachtstraum“ wie damals in der Josefstadt
Eine Demonstration an der Josefstadt: Ernst Josef Köpplinger inszeniert Shakespeare ohne Wenn und Aber mit einem ausgezeichneten Ensemble.
https://www.krone.at/3964546

Martin Schwab erhält am Sonntag den Nestroy-Preis fürs Lebenswerk
DerStandard.at3000000.martinschwab

FRIEDBERG (Hessen)/ Stadthalle: DIE RÄUBER. Drama von Friedrich Schiller
Ensemble südsehen, München. Regie: Robert Ludewig, 20.11.2025

Copyright: „südsehen“

Am 20. November 2025 gastierte das Schauspielensemble südsehen aus München mit Friedrich Schillers „Die Räuber“ in der Stadthalle im hessischen Friedberg und legte eine Inszenierung vor, die den Text klar und konzentriert in den Mittelpunkt rückt und ihn mit einfachen, aber wirkungsvollen Bildern auf der Bühne stützt.

Zu Beginn öffnet sich der Blick auf eine blau erleuchtete Bühne, auf der einige einzeln stehende Säulen zu sehen sind. Diese stehen zunächst als Pfeiler des Moorschen Schlosses, werden von den Schauspielern im Verlauf des Abends aber auch immer wieder umpositioniert – etwa, um die Illusion eines Lagerfeuers zu erzeugen – und lassen sich ebenso gut als Baumstämme des undurchdringlichen Räuberwaldes lesen. Mit diesem einfachen, doppeldeutigen Arrangement gelingt eine starke visuelle Klammer, die das zentrale Thema des Stücks – den Weg vom bürgerlichen Schloss in die Gesetzlosigkeit des Waldes – einprägsam unterstützt…

Zum Bericht von Marc Rohde

Buchbesprechung

Katharina von der Leyen,
Philipp Hochmair:
HOCHMAIR, WO BIST DU?
Biografie, 256 Seiten, Brandstätter Verlag 2025
 

 

Der um sich selbst kreist

Da mögen sich jeden Sommer noch so viele berühmte Sänger in Salzburg tummeln, der „König“ der Festspiele ist ja doch der „Jedermann“. Also seit dem Vorjahr – und heuer, mit einem gewaltigen Publicity-Schub noch mehr – Philipp Hochmair. Schon als kleiner Junge stand er liebend gern im Mittelpunkt, also hat er mit Anfang 50 (dabei mit dem Aussehen eines Jünglings) wohl seinen bisherigen Höhepunkt erklommen. Den er offensichtlich genießt, ununterbrochen medial unterwegs. Und nun kann man über ihn auch detailfreudig nachlesen.

Das Buch ist kaum wenige Wochen auf dem Markt und bei Amazon schon die Nr. 1 unter den Biographien von Theaterkünstlern, die Nr. 2 bei den Bios über die Reichen und Berühmten (Nr. 1 ist angeblich JD Vance, der hat den amerikanischen Markt). Und wenn dann bei den Rezensionen geschwärmt wird, nach der Lektüre halte man Hochmair für ein Genie – was will man mehr?

Die Autorin Katharina von der Leyen tut viel, um den Mythos Hochmair zu bekräftigen. Sie erzählt zwar in der dritten Person, stützt sich aber auf zahllose Gespräche und Ich-Statements des Schauspielers. Sie hat auch viele Kollegen und Bekannte  befragt, und wo er selbst nicht allzu schamlos mit Superlativen über sich selbst herumwerfen will, tun sie es (er sei der „disziplinierteste Mensch“, wie ein „Hochleistungssportler“, Bewunderung fließt)…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

 Trump handelt die Kapitulation der Ukraine aus und nimmt ein Desaster für Europa in Kauf: Nach dem Willen der USA soll die Ukraine einem haarsträubenden Tausch zustimmen: Sie müsste einen Fünftel ihres Territoriums aufgeben, erhielte aber keinen verlässlichen Schutz gegen weitere russische Aggressionen. Das ist kein Rezept für echten Frieden.
Jetzt lesen
Der Kiewer im Kreml: Kirill Dmitrijew ist Putins Verbindungsmann zu Trump: Präsident Putins Sondergesandter ist der beste Kenner Amerikas im russischen Regime und verfügt über gute Beziehungen ins Innenleben der Macht. Er soll am neuen Friedensplan mitgearbeitet haben.
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Die 21 Tage von Dayton: Wie Bosnien vor dreissig Jahren auf einem amerikanischen Stützpunkt neu erfunden wurde: Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
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 Erstmals findet ein G-20-Gipfel in Afrika statt – aber Trump boykottiert ihn mit dem Verweis auf den «weissen Genozid»: Der amerikanische Präsident sagt, es sei eine «totale Schande», dass Südafrika den Gipfel der wichtigsten Wirtschaftsmächte ausrichte. Aber die Probleme der G-20 liegen tiefer.
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«Ein Kopftuch zu tragen, war meine private Entscheidung. Aus politischen Gründen trage ich nun keins mehr», sagt die türkische Frauenrechtlerin Berrin Sönmez. Im Interview erklärt die gläubige Muslimin, warum sie ihr Kopftuch abgelegt hat und wie sich die schleichende Islamisierung in der Türkei bemerkbar macht.
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 Käufliche Liebe – was man von Trump über die Psychologie des Schenkens lernen kann: Donald Trump ist für Geschenke besonders empfänglich, als diplomatische Geste gewinnen sie unter ihm eine neue Bedeutung. Dabei ist Schenken nicht unverfänglich. Das gilt für die Politik wie im Privaten.
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 Frida-Kahlo-Bild wird zum teuersten je versteigerten Kunstwerk einer Frau: Bei den traditionellen Herbstversteigerungen in New York ist erneut ein Rekord aufgestellt worden. Diesmal steht ein Werk der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo im Scheinwerferlicht.
Jetzt lesen
Der Zoo erteilt dem Kinopublikum eine Lektion in Langsamkeit. Dann fällt ein Schuss: «Der unsichtbare Zoo» des deutschen Filmemachers Romuald Karmakar ist eine Hommage ans Slow Cinema. Gedreht wurde in Zürich, nachdem ein erster Anlauf in Berlin gescheitert war.
Jetzt lesen
 «Jeanne Dark» in Basel: Ein Theaterskandal und die Frage, wer auf der Bühne auftreten soll: Die Regisseurin Lies Pauwels bringt in ihrer Inszenierung Schauspieler und Laiendarstellerinnen mit Magersucht zusammen. Die Männer profilieren sich als Darsteller, die Frauen werden ausgestellt.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich
Für Budget-Sanierung: Marterbauer will höhere Steuern
In der Diskussion zu den Budgetdefiziten der Bundesländer und Gemeinden spricht sich Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) für eine Erhöhung der Grundsteuer (die direkt an die Gemeinden fließt) und des Wohnbauförderungsbeitrags (Länder) aus.
oe24.at

Neos in Erklärungsnot. Pinker Generalsekretär mit „verheerender Optik“
Was sie in der Opposition oft und gerne kritisiert haben, leben die Neos in der Regierung nun selbst: Enge Gefolgsleute machen in den Ministerien Karriere. So gönnt sich Bildungsminister Christoph Wiederkehr in seinem Ressort einen Generalsekretär – ein Posten, den die Pinken früher als unnötigen „Schattenminister“ kritisierten. „Kaum sind die Neos in der Regierung, werfen sie ihre eigenen Überzeugungen schneller über Bord, als man ,Postenschacher‘ sagen kann“, kritisiert Sigi Maurer, Vize-Klubobfrau und Bildungssprecherin der Grünen, gegenüber der „Krone“.
https://www.krone.at/3964067

US-Friedensvorschlag: Selenskyj schwört Ukrainer auf „schwierige Entscheidung“ ein
Der ukrainische Präsident spricht mit Blick auf den US-Plan von einem „der härtesten Momente“ in der Landesgeschichte. Donald Trump verlangt eine Antwort bis Donnerstag. „Die Ukraine könnte jetzt vor einer sehr schwierigen Wahl stehen, entweder ihre Würde zu verlieren oder das Risiko einzugehen, einen wichtigen Partner zu verlieren“, sagte Selenskyj in einer auf Telegram veröffentlichten Videoansprache. Es sei einer „der härtesten Momente“ in der Geschichte der Ukraine.
DieZeit.de.politik.ausland

Österreich/Wirtschaft: Letzte Meile, rote Zahlen: Warum die Hauszustellung nicht ankommt
Der Marktführer Billa stellt nach zehn Jahren sein Online-Angebot ein. Der Rückzug ist keine Überraschung, der heimische Markt ein hartes Pflaster. Wer jetzt in Österreich noch Lebensmittel liefert und warum sich das Geschäft kaum rentiert.
DiePresse.com.athauszustellung

Unter’m Strich

GB
Nächster Andrew-Skandal: König Charles entzieht Titel – doch er bleibt rechtlich „Herzog von York
König Charles entzog Anfang November die königliche Anrede und den Prinzentitel seines Bruders Andrew Mountbatten-Windsor. Auch aus dem „Roll of the Peerage“ wurde er entfernt. Dennoch bleibt Andrew rechtlich Herzog von York, wie britische Medien berichten. Laut „Daily Mail“ kann der Adelstitel ohne Parlamentsbeschluss nicht aberkannt werden. Die Labour-Politikerin Baroness Anderson erklärte auf eine Anfrage von Viscount Stansgate, der Titel werde zwar nicht mehr offiziell verwendet, eine Gesetzgebung sei aber nicht notwendig. Andrew erhielt den Titel 1986 zu seiner Hochzeit mit Sarah Ferguson.
oe24.at

Fußball international
1:0-Sieg gegen Japan. „Sayonara“! Österreichs U17 steht im WM-Halbfinale
Österreich sagt Japan „Sayonara” (Anm.: „Auf Wiedersehen” auf Japanisch)! Die WM-Reise von Rot-Weiß-Rot geht bei der U17-WM in Katar weiter. Die Mannschaft von Trainer Hermann Stadler besiegte Japan im Viertelfinale durch ein Tor von Johannes Moser in der 49. Minute mit 1:0 und zieht damit ins Halbfinale ein. Dort treffen die Jungstars auf Italien, das Burkina Faso auch knapp mit 1:0 bezwang.
https://www.krone.at/3964309

Autorennsport/ Las Vegas
Unaufhaltsam! Norris holt sich die Pole-Position in Las Vegas
Der britische McLaren-Pilot bewahrt auch bei nassen Bedingungen in Las Vegas einen kühlen Kopf. Verstappen schafft es in die erste Startreihe. Ein Williams-Pilot landet in den Top-3. Zwei Spitzenpiloten scheitern bereits beim Regen in Q1.
Laola.at

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C

 

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