Ungarn
Starsopranistin als Kulturministerin? Orbáns Kulturmanager sind angezählt
Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar wackeln die Stühle der mächtigen Fidesz-Intendanten von der Staatsoper bis zum Nationaltheater. Im Gespräch als Kulturministerin ist eine Sopranistin, die ihre internationale Karriere Wien und bei den Salzburger Festspielen startete: Andrea Rost
https://diepresse.com/20786417
Wien/ Staatsoper: Anna Netrebko glänzt in Wiens zeitloser Tosca
In der klassischen Inszenierung der Wiener Staatsoper erwies sich Anna Netrebko sowohl stimmlich als auch schauspielerisch als ideale Besetzung für die Titelrolle. Sie verkörperte Floria Tosca, eine fiktive große Opernsängerin des Jahres 1800, mit solcher Authentizität, dass sie den Eindruck erweckte, sie spiele sich selbst – Floria Tosca hätte ohne Weiteres die Netrebko ihrer Zeit sein können.
bachtrack.com.de.review
Wien/ Staatsoper: Di., 21. April 2026:: Giuseppe Verdi, Simon Boccanegra
Von auffallend hoher Qualität ist die aktuelle „Simon Boccanegra“-Serie an der Wiener Staatsoper, deren dritte Aufführung (von vieren) ich heute besucht habe. Ludovic Tézier sang über weite Strecken einen wunderbaren Simon, vor allem nach der Pause; nur im ersten Teil war er mir an manchen Stellen zu spröde und nasal unterwegs, was aber in Anbetracht der Gesamtleistung vernachlässigbar ist. Ausgezeichnet gefiel mir Federica Lombardi als Amelia, sie brachte ihre Stimme in allen Tonlagen und Lautstärken wunderbar zum Klingen; und die dritte sehr gute Leistung stammte von Francesco Meli.
forumconbrio.com
Neapel
Jonas Kaufmann und andere weisen Vorwürfe zurück
In Italien wird rund um Vorgänge am Teatro San Carlo in Neapel ermittelt. Es soll um Betrug gehen. Genannt werden in diesem Zusammenhang mehrere internationale Künstler, unter ihnen auch Jonas Kaufmann. Der Tenor und andere weisen Vorwürfe zurück.
Klasssik.de.aktuell.news.neapel
Staatsoper Unter den Linden Berlin: In der Vorwoche Zweimal in Wien
Credit: Igor Ripak
ZU INSTAGRAM mit zahlreichen Fotos
________________________________________________________________________________
Internationalen Barocktage Stift Melk 2026 zu Pfingsten [er]warten. Große Stimmen & berührende Musik in Melk . 22. – 25. Mai 2026
Zum 35. Mal laden die Internationalen Barocktage Stift Melk 2026 zu Pfingsten in die prunkvollen Räumlichkeiten des Benediktinerstifts.
Michael Schade. Foto: Daniela Matejschek
Der künstlerische Leiter Michael Schade stellt die Barocktage 2026 unter das Motto [er]warten und verbindet damit positive Spannung sowie erfreuliche Momente: „Manchmal ist die Ungewissheit, die das Warten bringt, wahnsinnig spannend. Man denke nur an den Adventkalender der Kinder oder an Schwangerschaften, in denen man >freudiger Erwartung< ist. Auch in der Musik hat das Warten eine große Bedeutung, sei es das Sich-Gedulden auf den Einsatz einer Stimme oder eines Instruments, eine dramatische Pause oder das gespannte Warten und Hoffen auf den wohlwollenden Applaus des Publikums.“
Freundinnen und Freunde barocker Klänge dürfen sich von Freitag, 22. Mai, bis zum Pfingstmontag, 25. Mai, auf hochkarätigen Musikgenuss und (inter)nationale Stars freuen. Auf Kinder und Familien wartet bereits am 21. Mai ein musikalisch-artistisches Abenteuer mit dem Musikzirkus Cantillo und dem Programm >Kopfüber und Landunter<. Wenn sich Akrobatik und Musik auf faszinierende Weise verbinden, wird das Ensemble Cantillo auf einen Schlag zum Musikzirkus Cantillo und der Barockkeller zur Manege. Die jüngsten Besucher:innen dürfen nicht nur staunen, sondern auch aktiv mitmachen.
ERÖFFNUNGSKONZERT >IL TRIONFO DEL TEMPO<
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Brief von Brüggi
Liebes Festspiel-Gestern, manchmal liest man ja über Themen, die gar keine sind. Zum Beispiel: »Wird Helgoland jetzt zwischen den USA und Iran vermitteln?« Oder: »Holt Simbabwe die Fußball-WM 2030?« Unmöglich ist es nicht.
Oder: »Werden die Wiener Philharmoniker im Sommer von Salzburg nach Wien umziehen?« Das stand kürzlich tatsächlich in einem österreichischen Nachrichtenmagazin, das so gern ernstgenommen werden würde.
Immerhin: Der Clickbait funktioniert. Sogar die britische Klassik-Gossip-Seite SlippedDisc käut den Quatsch jetzt wieder.
Entstanden ist die Story wahrscheinlich beim tiefen Blick ins Heurigenglas: Weil der Philharmoniker-Vertrag mit den Festspielen 2026 ausläuft, orakelt eine österreichische Musik-Medien-Mumie plötzlich, dass das Orchester ohne seinen alten Kumpel Markus Hinterhäuser vielleicht gar nicht an der Salzach verlängern will – und stattdessen an der Donau »Sommerhackn« geht.
Und weil man schon beim Träumen ist, können gleich noch 1/4 Altherren-Fantasien und 1/8 Russlandliebe in den feuchten Sommer-Spritzer gerührt werden: Teodor Currentzis als Cashcow am Opernring! Deutsche Millionärinnen als willige Wien-Sponsoren! Und die alten Hardcore-Hinterhäuser-Unterstützer als geniale Künstler-Kolonie!!!
Und mittendrin … der alte Klassik-Opi! Ach, dann wäre seine Welt noch einmal so schön wie früher, als der Markus und der Daniel und der Michi ihn noch ernst genommen haben.
Wie? Was? Gestern ist schon vorbei? Der Kampf ist verloren?
Klar, träumen darfst Du immer! So wie Helgoland oder Simbabwe.
https://backstageclassical.com/liebes-festspiel-gestern/
Haydnegion Niederösterreich: Programm-Steckbrief von 12. Juni bis 23. August 2026
Mira Alkhovic. Copyright: Maria Tchachuk
- Die Beethoven Philharmonie, der Stratus Choir und ein hochkarätiges Solisten-Ensemble mit Mira Alkhovik (Sopran), Maria Hegele (Mezzosopran), Ilker Arcayürek (Tenor) und Rafael Fingerlos (Bariton) unter Dirigent Thomas Rösner garantieren am 12. Juni bei „Vom Requiem zum Lobgesang“ mit sakralen Werken von Wolfgang A. Mozart, Joseph Haydn und Sergej Prokofjew einen Abend voller himmlischer Feierlichkeit und großer Emotionen in der Pfarrkirche Schwechat.
- Rafael Fingerlos. Cpyright: Theresia Pewal
- Unter dem Titel „Im Anfang war der Klang“ erklingt in der freskengeschmückten gotischen Schlosskapelle von Ebergassing am 28. Juni Joseph Haydns einzigartiges Oratorium „Die Schöpfung“ in einem Arrangement für Streichquintett von Anton Wranitzky, Zeitgenosse und Weggefährte Haydns — eine Bearbeitung, die den vertrauten Klangkosmos in feinste kammermusikalische Nuancen übersetzt – mit dem Pandolfis Consort Wien und Julian Loidl als Erzähler.
- Nach der Sommerpause kreiert das Instrumental-Duo Fuss-Leichtfried bei „Crossing Borders“ am 9. August im Innenhof des Haydn Geburtshaus Rohrau ein einzigartiges Klanguniversum zwischen Jazz, Neuer Musik und Klassik und präsentiert außerdem die Uraufführung von Jörg Leichtfrieds Paraphrase auf Kompositionsthemen von Joseph Haydn.
- Unter dem Titel „Himmel, Haydn, Heuriger“ spannen das Agnes Palmisano Trio und Aliosha Biz am 23. August beim Heurigen 20er Schulz in Göttlesbrunn einen faszinierenden Bogen vom Wiener Dudler bis zu Haydns Kunstlied. [Das Konzert ist bereits ausverkauft.]
An der Semperoper in Dresden gibt die Sopranistin Clara Nadeshdin ihr Rollendebut als Christine Storch in Strauss‘ Intermezzo:
Clara Nadeshdin. Foto: Karpati & Zarewicz
Strauss: Intermezzo Christine Storch
Dirigent: Patrick Hahn
Regie: Axel Ranisch
Semperoper Dresden am 23., 26., 30. April 2026
www.semperoper.de/spielplan/stuecke/stid/intermezzo/62474.html#ni_ev_32641
www.artistainternational.com/sopran/clara-nadeshdin
Servus TV: Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Olympia-Sieger Benjamin Karl
Bei Milano Cortina 2026 schloss sich für Benjamin Karl der Kreis: Der Snowboard-Star durfte Österreichs Fahne bei der Eröffnungsfeier tragen und gewann sein zweites olympisches Gold. Damit zählt Karl zu den erfolgreichsten österreichischen Snowboardern aller Zeiten. Monika Gruber staunt über den unbedingten Siegeswillen des 40-jährigen Ausnahmesportlers.
Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Olympia-Sieger Benjamin Karl
vorab Streamen bei ServusTV On ab 22.04.; im Free-TV ab Fr., 24.04., ab 22:15 Uhr
Die neue Sendung „Die Gruaberin“ bei ServusTV ist als Vodcast und Podcast immer bereits am Mittwoch online bei ServusTV On verfügbar.
Österreich
70. Song Contest
Cosmó & Co.: Klassentreffen der ESC-Allstars bei VdB in der Hofburg
Die (teils) gekrönten Häupter des noch lebenden rot-weiß-roten ESC-Adels wurden vom weltlichen Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen empfangen. „Doris und ich würden Ihnen allen Douze Points geben“, griff der Bundespräsident vor den versammelten ESC-Granden zur verbalen Höchstpunktzahl.
oe24.at.klassenteffen
Wie die Österreicher den Eurovision Song Contest wirklich sehen
99 Prozent kennen das Megaevent, das Mitte Mai in der Wiener Stadthalle stattfindet. Das Interesse am Bewerb fällt jedoch geringer aus. Der Eurovision Song Contest ist bekannter als der Papst – zumindest wenn man der repräsentativen Studie des Instituts Marketagent Glauben schenken darf, die Anfang Februar unter 1.000 Personen durchgeführt wurde: 99 Prozent kennen demnach das Megaevent, das Mitte Mai in der Wiener Stadthalle stattfindet. Das Interesse am Bewerb fällt demnach jedoch geringer aus, obgleich 38 Prozent sich immerhin „sehr“, „eher“ oder „teilweise“ für den ESC interessieren.
Horizont.at
RTL
Neues Format kommt. RTL pausiert Quiz-Show „Wer wird Millionär?“
Der Quiz-Klassiker „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch verschwindet vom Bildschirm – zumindest vorerst. Der Sender RTL ersetzt die beliebte Show am Montagabend in den kommenden Wochen durch ein neues Quiz-Format.
https://www.krone.at/4114674
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Wer blinzelt zuerst? Die USA und Iran signalisieren Bereitschaft zu erneuten Kämpfen: Noch ist unklar, ob eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan stattfindet. Derweil kommt es in der Strasse von Hormuz zu Gefechten – es droht eine Rückkehr zum Krieg. Wie könnte dennoch eine Einigung erzielt werden?
Jetzt lesen
Wie Brasilien zum Rückzugsraum der Terrormiliz Hizbullah wird – und die Behörden wegschauen: Die schiitische Miliz hat die libanesische Diaspora Brasiliens infiltriert und nutzt das Land als Finanz- und Operationsbasis. Dabei kooperiert der Hizbullah eng mit der organisierten Kriminalität, vom Kokainhandel bis zur Produktpiraterie.
Jetzt lesen
Trotz Kriegen keine Flüchtlingswelle: Immer weniger irregulär einreisende Migranten erreichen Europa: Neue Zahlen verdeutlichen, wie selten die Flucht aus Iran nach Europa gelingt und woher stattdessen mehr Migranten kommen.
Jetzt lesen
Mit der Queen feiern König Charles und Grossbritannien sich selbst: Die unzähligen Festlichkeiten für Elizabeth II., die am Dienstag 100 Jahre alt geworden wäre, ermöglichen es dem Monarchen, sich selbst etwas im Licht seiner Mutter zu sonnen. Zudem lenkt die Zelebrierung der britischen Grösse von der politischen Misere ab.
Jetzt lesen
«Viktor Orban ist doch kein Diktator»: Peter Magyar muss Ungarn von einer illiberalen zu einer liberalen Demokratie transformieren. Die grösste Herausforderung dabei ist, selbst den Verlockungen der Macht zu widerstehen. Der Ungarn-Experte Peter Techet ist optimistisch.
Jetzt lesen
Deutschland verzeichnet einen Rückgang der angezeigten Straftaten. Doch es kommt zu mehr Messergewalt, Morden und Sexualdelikten: Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts. In Bezug auf die Straftaten ausländischer Tatverdächtiger hebt seine Behörde nun auch den Einfluss kultureller Normen hervor.
Jetzt lesen
Modi wollte die Frauenquote im Parlament einführen – und erleidet eine schwere Niederlage: Indiens Premierminister wollte das Parlament vergrössern, um Platz für mehr Frauen zu schaffen. Dafür plante die Regierung, die Wahlkreise neu zu ziehen. Die Opposition witterte jedoch unlautere Motive und erteilte der Initiative eine Abfuhr.
Jetzt lesen
Takaichi bricht ein Tabu: Japan wird zum Waffenexporteur: Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hebt Exportbeschränkungen für Waffensysteme auf. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Rüstungsgüter auch an Kriegsparteien geliefert werden.
Jetzt lesen
«Ein General der Revolutionswächter im Anzug»: Mohammed Ghalibaf soll mit den USA über ein Kriegsende in Iran verhandeln: Der iranische Parlamentspräsident gilt als konservativer Pragmatiker und steuerte einst persönlich unter Beschuss ein Flugzeug nach Beirut. Wie viel Einfluss hat der 64-Jährige – und wie wird er auf die Forderungen Donald Trumps reagieren?
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung
Wie wüst war die „kaiserliche Hure“ Messalina wirklich?
Als Inbegriff der Nymphomanin und leichtsinniges Opfer ihrer Leidenschaft ging die Frau des römischen Kaisers Claudius ins kollektive Gedächtnis ein. Die junge britische Historikerin Honor Cargill-Martin hinterfragt die Klischees – in der ersten Messalina-Biografie.
DiePresse.com.messalina
Kärnten
Drogen und Alkohol. Abwasser-Analyse: Kärntner greifen oft zur Flasche
Als Spiegel der Menschheit wird das Abwasser von Kläranlagen-Betreibern bezeichnet. Ein Besuch in einem Kärntner Werk zeigt schwarz auf weiß, was aus den Proben des Kanalwassers alles herausgelesen werden kann.
https://www.krone.at/4114031
Undelikat! So genau will ich das gar nicht wissen!
Deshalb: Ich wünsche einen schönen Tag
A.C.

