Bayreuth
Bayreuth 2026: Warum wir moralisch fragwürdige Kunst lieben
Die Bayreuther Festspiele feiern ihr 150-Jahre-Jubiläum. Und sind wie immer ausverkauft. Trotz ihrer dunklen Vergangenheit, die weit über 1945 hinausreicht. Warum mögen wir Kunst, die moralisch fragwürdig ist?
Bayreuth 2026: Warum wir moralisch fragwürdige Kunst lieben
Bayreuth
»Feiern, aber auch reflektieren und aktiv gedenken«
Kurz vor der Eröffnung der Jubiläumsspielzeit zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther Festspiele betont Intendantin Katharina Wagner die Bedeutung einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte ihres Hauses. Das Jubiläum sei nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Moment des aktiven Gedenkens und Reflektierens, sagt sie im Podcast von BackstageClassical. Gleichzeitig blickt die Festspielleitung mit Sorge auf die wirtschaftliche Lage, da steigende Kosten und eine schwierige Sponsorenakquise den Grünen Hügel unter Druck setzen.
backstage.classical.com
Spielplan 2026
24.7.Freitag, 24. Juli 2026, 20:00 UhrFestspiel Open Air
25.7.Samstag, 25. Juli 2026, 18:00 UhrIX. Symphonie
26.7.Sonntag, 26. Juli 2026, 10:30 UhrGedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“
26.7.Sonntag, 26. Juli 2026, 16:00 UhrRienzi
27.7.Montag, 27. Juli 2026, 12:00 UhrDiskurs Bayreuth 2026 Probebühne 4 der Bayreuther Festspiele
27.7.Montag, 27. Juli 2026, 18:00 UhrDas Rheingold
28.7.Dienstag, 28. Juli 2026, 16:00 UhrDie Walküre
29.7.Mittwoch, 29. Juli 2026, 12:00 UhrDiskurs Bayreuth 2026 Probebühne 4 der Bayreuther Festspiele
29.7.Mittwoch, 29. Juli 2026, 18:00 UhrDer fliegende Holländer
29.7.Mittwoch, 29. Juli 2026, 21:30 Uhrvenus, engel & die nacht Parkhaus Oberfrankenhalle
30.7.Donnerstag, 30. Juli 2026, 16:00 UhrSiegfried
31.7.Freitag, 31. Juli 2026, 16:00 UhrParsifal
31.7.Freitag, 31. Juli 2026, 21:30 Uhrvenus, engel & die nacht Parkhaus Oberfrankenhalle
1.8.Samstag, 01. August 2026, 11:00 UhrChor-Open Air
1.8.Samstag, 01. August 2026, 16:00 UhrGötterdämmerung
1.8.Samstag, 01. August 2026, 21:30 Uhrvenus, engel & die nacht Parkhaus Oberfrankenhalle
2.8.Sonntag, 02. August 2026, 17:00 UhrFestspiel Open Air
2.8.Sonntag, 02. August 2026, 19:30 UhrFABRIK präsentiert – 150 Jahre Bayreuther Festspiele mit Alle Farben
3.8.Montag, 03. August 2026, 16:00 UhrRienzi
3.8.Montag, 03. August 2026, 19:30 UhrBrünnhilde brennt konzertant im Friedrichsforum
4.8.Dienstag, 04. August 2026, 18:00 UhrDas Rheingold
5.8.Mittwoch, 05. August 2026, 16:00 UhrDie Walküre
6.8.Donnerstag, 06. August 2026, 18:00 UhrDer fliegende Holländer
6.8.Donnerstag, 06. August 2026, 20:00 UhrCatherine Foster and Friends im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth
7.8.Freitag, 07. August 2026, 16:00 UhrSiegfried
8.8.Samstag, 08. August 2026, 16:00 UhrRienzi
9.8.Sonntag, 09. August 2026, 16:00 UhrGötterdämmerung
10.8.Montag, 10. August 2026, 16:00 UhrParsifal
11.8.Dienstag, 11. August 2026, 20:00 UhrCatherine Foster and Friends im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth
12.8.Mittwoch, 12. August 2026, 18:00 UhrDas Rheingold
13.8.Donnerstag, 13. August 2026, 16:00 UhrDie Walküre
14.8.Freitag, 14. August 2026, 16:00 UhrRienzi
15.8.Samstag, 15. August 2026, 16:00 UhrSiegfried
16.8.Sonntag, 16. August 2026, 16:00 UhrGötterdämmerung
17.8.Montag, 17. August 2026, 16:00 UhrRienzi
18.8.Dienstag, 18. August 2026, 18:00 UhrDer fliegende Holländer
19.8.Mittwoch, 19. August 2026, 16:00 UhrRienzi
20.8.Donnerstag, 20. August 2026, 16:00 UhrParsifal
22.8.Samstag, 22. August 2026, 16:00 UhrRienzi
23.8.Sonntag, 23. August 2026, 18:00 UhrDer fliegende Holländer
24.8.Montag, 24. August 2026, 16:00 UhrRienzi
25.8.Dienstag, 25. August 2026, 16:00 UhrParsifal
26.8.Mittwoch, 26. August 2026, 16:00 UhrRienzi.
Kultmusical „Hair“ feiert glanzvolle Premiere in Steyr
Elf Sommerabende voller Rockmusik, Lebensfreude und zeitloser Botschaften: Das Musikfestival Steyr präsentiert den Musicalklassiker „Hair“ als Open-Air-Produktion. Premiere ist am 23. Juli 2026.
Von 23. Juli bis 8. August 2026 steht mit „Hair“ ein Meilenstein der Musicalgeschichte auf dem Spielplan des Musikfestival Steyr. Das von Gerome Ragni und James Rado geschriebene Werk begeistert seit seiner Uraufführung 1967 in New York mit ikonischen Songs wie „Aquarius“, „Manchester England“, „Good Morning Starshine“ und „Let the Sunshine In“ sowie einer bewegenden Geschichte über Selbstbestimmung, Toleranz und gesellschaftlichen Wandel.
„Legendäre Songs verbinden sich mit Freundschaft, Liebe, Identität und dem Protest gegen Krieg und Zwänge – ebendiese emotionale Kraft möchten wir mit unserer Inszenierung einfangen und dem Publikum einen Sommerabend schenken, der noch lange nachhallt“, kündigt Intendant Karl-Michael Ebner an.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
„Diese Wiener sind ein zutiefst unsympathisches Volk“, sagt Ioan Holender
Der längstdienende Staatsoperndirektor feiert am 18. Juli Geburtstag – „Die Presse“ veröffentlicht zu diesem Anlass erneut ein Interview mit ihm aus dem Jahr 2025: Über seine Pläne, Madeleine Albrights Rauswurf aus dem Teesalon der Oper, Putins Intelligenz – und worauf er jetzt Lust hat.
DiePresse.com.holender
Da kommt er erst drauf? Unter uns Mieslingen konnte er sich aber ganz gut durchsetzen!
Das Kulturamt
Über die Auswahl der Chefs bei den Salzburger Festspielen
Ein Antrag an das (fiktive) Kulturamt wirft die Frage auf, wie es sein kann, dass dieselben Personen über Intendanz und Präsidentschaft mitentscheiden.
Kurier.at.fiktives.kulturamt
Salzburger Festspiele: Magisch, auf stille Weise (Bezahlartikel)
Der politisch umstrittene Dirigent Teodor Currentzis gibt das erste Konzert der Salzburger Festspiele mit Liedern der Schwermut und der Trauer in der Reihe „Ouverture spirituelle“.
SueddeutscheZeitung.de.Kultur
Currentzis eröffnet die Salzburger Festspiele mit Kurtág und Pärt
Die musikalische Séance beginnt mit Glockenschlägen, zu denen die Mitglieder des Chors und des Orchesters in gemessenen Schritten hintereinander trippelnd die Bühne betreten. Das wird also etwas ganz Heiliges, weshalb sich auch kein Applaus des Publikums regt. Die Glocken verbieten solches von Anfang an. Schließlich betritt der Zeremonienmeister Teodor Currentzis ebenfalls ganz in schwarz gekleidet und mit gesenktem Kopf langsam die Bühne und verbreitet ein bisschen Black-Sabbath-Atmosphäre in der Salzburger Kollegienkirche
Klassikinfo.de.currentzis
Breaking News in der Pastorale
Wie viele Tempoveränderungen in Beethovens Sechster Symphonie, der Pastorale, doch möglich sind! Da ein vehementes Antauchen, mit schier unbremsbarer Sprungenergie vorgegeben von Patricia Kopatchinskaja am Konzertmeisterpult. Dann wieder scharf einbremsende Momente und ungewohnt gedehnte Generalpausen.
DrehpunktKultur.at.pastorale
Salzburg: Beethoven im Dreck und Abschiedslob für Hinterhäuser (Bezahlartikel)
Patricia Kopatchinskaja und die Camerata Salzburg rüttelten mit „Les Adieux“ auf, einer Musikcollage gegen die Zerstörung der Natur. Statt einer Zugabe sprach die Geigerin über den Ex-Intendanten.
DiePresse.com.hinterhäuser
Netrebko: Ich bin bald wieder da!
Gut schaut sie auf diesem Video wirklich nicht aus. Sie möge sich erholen!
Wien 16.7. 26, Wiener Opernsommer mit Carmen
Der Wiener Opernsommer holte heuer Sevilla nach Wien: Am Heumarkt spielte es „Carmen“ und das Areal des Wiener Eislaufvereins wurde zur „Stierkampfarena“.
Das Opern-Open-Air des Wiener Opernsommers hat jetzt bereits seine dritte Saison absolviert: zwischen 1. und 18. Juli punktgenau in die Lücke zwischen dem Saisonschluss an den großen Wiener Häusern und dem Beginn der renommierten Festspiele in Salzburg, Bregenz und anderswo platziert. Vor zwei Jahren hat der Opernsommer noch oben beim Belvedere mit „Don Giovanni“ residiert, im letzten Jahr wurde „La traviata“ bereits am Heumarkt gespielt, ebenso heuer die nicht minder zugkräftige „Carmen“. Für nächstes Jahr ist am selben Ort „Aida“ angesagt – und dann gibt es vielleicht eine Kulissen-Pyramide zu bestaunen, die sich vor der Seite des Konzerthauses aufrichtet.
Das ganze Unternehmen hat inzwischen seine eigene „Dramaturgie“ entwickelt: Ein Erzähler führt durch die Handlung – nämlich der „Geist“ des Komponisten höchstpersönlich. Letztes Jahr hat Karl Markovics Giuseppe Verdi gemimt, heuer hat Hosea Ratschiller den „Geist“ von Georges Bizet dargestellt. Humorvoll hat er dem Publikum die Handlung und weitere Informationen zur Entstehungsgeschichte des Werkes vermittelt. Dergleichen hat den Vorteil, dass man sich die Dialoge erspart, den Nachteil, dass der Fortgang der Handlung immer wieder unterbrochen wird. Heuer war der Komponist eindeutig zu redselig und hat sich zu oft in das Bühnentreiben eingemischt.
http://www.operinwien.at/werkverz/bizet/acarmen20.htm
Dominik Troger/www.operinwien.at
München: Saisonendspurt im Musiktheater: Wir sind dann bald mal weg
In der Bayerischen Staatsoper zieht es Nixe Rusalka zurück ins Wasser, am Gärtnerplatz tuckert das Wunderauto „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ durch die Luft, und in Augsburg brechen Ritter zur Gralssuche auf.
sueddeutscheZeitung.de.muenchen
Berlin
„Kultur als Standortfaktor in Berlin“ – Interview zur Studie
Mehr Umsatz als die Industrie. Kulturförderung ist für Städte finanziell einträglicher als lange angenommen. Das besagt die neue Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin“. Studienleiterin Vera Allmannritter vom Institut für Kulturelle Teilhabeforschung erläutert die Ergebnisse.
nachtkritik.de.recherche
Immling: „Un ballo in maschera“: Verdis Oper als Portrait eines selbstverliebten Autokraten.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/19/immling-un-ballo-in-maschera/
Heidenheim: Wenn Opernsänger zu Mördern mutieren
Dirigent Marcus Bosch setzt die Reihe mit frühen Verdi-Opern fort. Dazu gehört verblüffenderweise auch der blutrünstige „Macbeth“. Denn bei den Opernfestspielen Heidenheim kam die Urfassung von 1847 auf die Bühne.
Concerti.de.oper
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater Wiesbaden: „Così fan tutte“, Wolfgang Amadeus Mozart
Der kürzlich verstorbene Musikkritiker und „Stimmenpapst“ Jürgen Kesting hatte zu Jahresbeginn in einem schlecht gelaunten Zeitungsbeitrag den Mangel an „big voices“ beklagt, welche die großen Zuschauerräume etwa der MET in New York oder das Festspielhaus in Salzburg akustisch füllen könnte. Das ist für den Alltag der Musiktheater aber kein tauglicher Maßstab, denn hier hat man es selbst an bedeutenden Häusern wie Frankfurt, Stuttgart, Dresden, der Lindenoper oder gar in Zürich mit vergleichsweise kompakten Zuschauerräumen zu tun, bei denen das Stimmvolumen nicht die entscheidende Kategorie ist. Immerhin hatte der Großkritiker in dem besagten Artikel eingeräumt, daß „Mozart und seine barocken Vorläufer … heute oft wunderbar gesungen [werden], besonders in kleineren Theatern“.
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.wiesbaden
Zürich: Zürich tanzt den Maskenball in Edinburgh
Die erfolgreiche Inszenierung der Oper Zürich «un ballo in maschera» von Giuseppe Verdi gastiert in Schottland bei der Weltelite. Es ist eine Einladung, die einem Ritterschlag gleichkommt: Noch bevor am Opernhaus Zürich am 19. September der Vorhang für die neue und zweite Spielzeit unter Intendant Matthias Schulz aufgeht, reist das erfolgreiche Team nach Schottland. Mit Giuseppe Verdis «Un ballo in maschera» gastieren Ensemble, Chor und Orchester vom 26. Bis 30. August beim renommierten Edinburgh International Festival – jenem Festival, das seit bald acht Jahrzehnten die Weltelite der Musik, des Theaters und des Tanzes versammelt.
https://stgallen24.ch/articles/394578-zuerich-tanzt-den-maskenball-in-edinburgh
Von Rossinis Erstlings-Oper bis zum Open-Air-Spektakel: Große Programmvielfalt beim KlassikFestival Schloss Kirchstetten 2026
Foto: Lorenz Pelzer
Das KlassikFestival Schloss Kirchstetten im Weinviertel gilt heute als eine der Top-Adressen für Belcanto-Kenner. Mit erlesener Programmauswahl, dynamischen Inszenierungen und hoher musikalischer Qualität hat sich das Festival in den vergangenen zehn Jahren profiliert. Diesem Kurs bleibt man auch 2026 treu. In der 28. Spielzeit bringt Intendant Stephan Gartner Gioachino Rossinis allererste Oper „La cambiale di matrimonio“ – „Der Heiratswechsel“ (29.7. bis 8.8.2026) – im mit maximal 160 Plätzen „kleinsten Opernhaus Österreichs“ auf die Bühne. Ergänzt wird das Sommerprogramm durch einen Reigen an Freiluft-Höhepunkten verschiedener Genres im stimmungsvollen Ehrenhof des Schlosses.
„Rossinis Opern passen nach Kirchstetten wie die Faust aufs Auge“, ist Intendant Stephan Gartner überzeugt. Nach selten gespielten Raritäten und weltweit populären Werken kehren er und sein Team heuer zu den Ursprüngen der Rossini’schen Belcanto-Kunst zurück und präsentieren dessen Erstlingswerk „La cambiale di matrimonio“. Den Einakter, eine typisch venezianische „farsa comica“, komponierte Rossini 1810 im Alter von nur 18 Jahren. Schon hier sprühen Witz, musikalische Charakterzeichnung und eingängige Melodien, die sein späteres Schaffen prägen sollten.
Mehr darüber in den Infos des Tages“
Sprechtheater/ Salzburg: „Jedermann“ auf der rastlosen Jagd nach Intensität
https://www.krone.at/4224670
Salzburg
Was Philipp Hochmair zu seiner Nacktszene im Salzburger „Jedermann“ sagt
Nach der Premiere wurde ausgelassen im Stieglkeller gefeiert – traditioneller Bieranstich inklusive. Schauspieler Philipp Hochmair hat den Salzburger Domplatz wieder als „Jedermann“ eingenommen – und das bereits in der dritten Saison. „Es fühlt sich immer an wie eine Premiere“, sagte er dennoch, als er vor Stückbeginn noch ein Bad in der Menge der Festspielgäste und Schaulustigen nahm und auch gerne für Selfies posierte.
Kurier.at.hochmair.nacktszene
Jedermanns G’wissenswurm und andere Würmer
Ein bisserl boshaft könnte man sagen: Robert Carsens Jedermann-Inszenierung, die am Samstag (18.7.) in ihr drittes Jahr gegangen ist, hätte das Zeug, zum Dauerbrenner, zum Liebling des Publikums zu werden. So wie seinerzeit, als Ernst Haeusserman und später Gernot Friedel über gefühlte Jahrzehnte Jahr um Jahr die Ärmel hochkrempelten, um jeweils ein paar neue Darstellerinnen und Darsteller aufs vertraute Alte einzutrimmen.
DrehpunktKultur.at
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Aufruhr in der Ukraine: Der Stuhl des Armeechefs wackelt, Selenski steht unter Zugzwang: Seit der Absetzung des populären Verteidigungsministers Fedorow dauern die Proteste in der Ukraine an. Präsident Selenski scheint einen Rückzieher vorzubereiten. Derweil tobt der Krieg weiter, unter anderem mit spektakulären Luftangriffen in der Region Moskau.
Jetzt lesen
«Zum Schweigen gebracht»: Selbst gemässigte Kritiker hält der Kreml für gefährlich: Zwei Monate vor der Parlamentswahl in Russland gibt Boris Nadeschdin auf. Der Antikriegspolitiker, als «ausländischer Agent» gebrandmarkt und zu einer Geldstrafe verurteilt, zieht seine Kandidatur zurück. Putins Regime duldet auch moderate Oppositionelle wie ihn nicht mehr.
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Erstmals seit April wurden amerikanische Soldaten getötet: Eine Ausweitung des Kriegs zwischen Iran und den USA wird immer wahrscheinlicher: Die iranische Führung erklärt das Abkommen über einen Waffenstillstand für hinfällig. Kommen Teheran und Washington aus der Spirale von immer härteren Angriffen und Gegenschlägen wieder heraus?
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Syriens Suche nach Gerechtigkeit: Die Aufarbeitung der blutigen Vergangenheit wird noch Jahre dauern – das fragile Land könnte daran zerbrechen: An einem Sonntag im Juni 2013 verschwanden zehn Familienmitglieder von Ziad Amiri spurlos. Wahrscheinlich wurden sie von den Schergen des Diktators Bashar al-Asad ermordet. Bis heute sucht Amiri nach Antworten – so wie Tausende andere Syrer auch.
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Führt der Weg ins Weisse Haus über Palästina? Die US-Demokraten schiessen sich auf Israel ein: Zohran Mamdani hat es vorgemacht. Jetzt arbeiten sich auch immer mehr gemässigte Vertreter der Partei am jüdischen Staat ab. Und bei den Rechten bewirtschaftet J. D. Vance die Israel-Kritik.
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Die Hamas nimmt den Westen ins Visier – und plante wohl einen zweiten 7. Oktober in Europa: Lange gingen Experten davon aus, dass die Hamas bloss eine Gefahr für Israel darstellt. Jüngste Ermittlungen von Athen bis Berlin zeigen jedoch, dass die Islamisten ihren Terror offenbar auch nach Europa bringen wollen.
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Das Diktat des Unvermeidlichen: wie mit Sachzwängen abweichende Stimmen diffamiert werden: Peter Thiel fordert bedingungslose Zustimmung im Umgang mit KI, Angela Merkel bezeichnete ihre Politik als «alternativlos»: Im politischen Diskurs verdrängt die Logik des Sachzwangs zunehmend kritisches Denken. Das führt zum Blindflug der Gesellschaft.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich
Desaströse Umfragewerte: ÖVP und SPÖ drohen 6 Landeschef-Sessel zu verlieren
Die verheerenden Umfragewerte der Dreier-Koalition schlagen sich nun in die Kernländer von SPÖ und ÖVP durch. Wo die einst großen Parteien kämpfen. Besonders dramatisch ist der Absturz der SPÖ – derzeit wird die einst stolze Sozialdemokratie unter ihrem Erfolglos-Vorsitzenden Andreas Babler nur noch auf 15 Prozent in der Sonntagsfrage hochgeschätzt.
Heute.at
Nicht die FPÖ ist so gut (wäre sie in die Regierung als Leader gegangen, wären die Umfragewerte rapid gesunken), sondern das aktuelle Regierungsteam ist inferior. Ob es ein genialer Schachzug von Kickl war, auf den Bundeskanzler zu verzichten, kann man derzeit nicht sagen. Es mutet wie ein Poker an! Über KIckls Poker-Qualitäten ist nichts bekannt!
Wien
„Kampagne gegen Ruck läuft ins Leere“: Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Wien stärkt Chef den Rücken
Hat sie „salutiert“? Laut Margarete Kriz-Zwittkovits entsprechen die kolportierten „flapsigen Aussagen“ von Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Ruck nicht der Realität. Bundeskanzler Stocker fordert Aufklärung.
DiePresse.com
„Nicht die Vaterschaft von Jens Spahn ist das Problem“: Österreichs Parteien geeint gegen die Leihmutterschaft
Die Regierung möchte die Leihmutterschaft international bekämpfen, die FPÖ will ein Verfassungsgesetz, die Grünen rügen die Doppelmoral. Die Vaterschaft des deutschen CDU-Politikers ist auch hierzulande Thema.
DiePresse.com
Erbschaftsstreit: „Kooperative Lösungen sind die besten“
Wer ein Haus oder eine Wohnung zu vererben hat, sollte zeitgerecht mit der Planung beginnen. Rund 48 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher können eine Immobilie ihr Eigen nennen: Davon waren nach Angaben der Statistik Austria rund 36 Prozent stolze Besitzer eines Eigenheims, knapp zwölf Prozent einer Eigentumswohnung. Meist wird das Eigenheim gehegt und gepflegt, nur in einem Punkt sind Eigentümer häufig nachlässig: Nämlich dann, wenn es darum geht, rechtzeitig die Weichen dafür zu stellen, wer die Immobilie nach dem Tod des bisherigen Eigentümers erbt. Und das kann, wie der Wiener Notar Alexander Winkler weiß, im schlimmsten Fall zur Versteigerung führen.
Kurier.at.kooperativeLoesungen
Fußball-WM: 27-Minuten-Spektakel: Von Madonna bis Shakira: So lief XXL-Halbzeit-Show
Bei der ersten Halbzeitshow der Fußballgeschichte haben Stars wie Justin Bieber, Madonna und Shakira ein Musikspektakel abgeliefert – und die Pause damit auf rund 27 Minuten fast verdoppelt.
https://www.krone.at/4225344
Kostspielige WM: Fluch? Rapper verwettet 1,3 Mio. Euro bei Finale
Rapper Drake ist für seine Millionenwetten bei Sportevents bekannt – und auch dafür, immer mal wieder kostspielig danebenzuliegen. Beim Finale der Fußball-WM hat der sogenannte Drake-Fluch nun erneut zugeschlagen. Der 39-Jährige setzte auf einer mit ihm kooperierenden Wettplattform 1,5 Millionen Dollar auf einen Sieg Argentiniens gegen Spanien in der regulären Spielzeit, wie der Kanadier selbst bei Instagram verkündete. Doch das Geld, umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro, ist nach dem 1:0-Erfolg der Iberer in der Verlängerung futsch.
https://www.krone.at/4225691
Bernau am Chiemsee
Tomaten-Attacke auf Markus Söder: Angreifer springt aus dem Gebüsch
Der Tomatenwurf auf Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder hat glücklicherweise keine Verletzungen hinterlassen. Warum der Täter handelte, ist jedoch weiter unklar. Mit Verweis auf das laufende Verfahren äußern sich Polizei und Staatskanzlei derzeit nicht zu den Ermittlungen der Kriminalpolizei Rosenheim, berichtet die dpa.
MuenchnerMerkur
Welcher Art war die „Verletzungsgefahr“? Gefährdet was Söders Anzug – und der wurde sicherlich ziemlich ramponiert!
Für mich ist es erholsam, über die Fußball-WM nicht mehr berichten zu müssen, das Finale war Fußball zum Abgewöhnen.
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C

