Wien
„Benamor“ im Musiktheater an der Wien: „Das Spiel mit den sexuellen Identitäten wirkt heutig“
Ganz schön queer ist die Handlung der Zarzuela „Benamor“, die am 23. Jänner im Musiktheater an der Wien Premiere hat. Regisseur Christof Loy erklärt, wie er das Publikum fordert.Eine Prinzessin, die verheiratet werden soll, in Wahrheit aber ein Prinz ist; ein Sultan, hinter dem eine Frau steckt, die sich ihrer Geschlechtsidentität bewusst wird, als sie sich in einen Brautwerber ihrer Schwester verliebt: Ganz schön queer ist die Handlung der Zarzuela „Benamor“, die Christoph Loy im Musiktheater an der Wien inszeniert. Dabei wurde das Werk von Pablo Luna, das nun erstmals in Österreich läuft, 1923 uraufgeführt. Wie er den zweifachen Geschlechtertausch durch seine Besetzung auf die Spitze treibt, erklärte Loy im „Presse“-Gespräch.
DiePesse.com.benamor
„Benamor“: Wer bin ich?
Ein Bub, der kein Bub ist und das nicht weiß. Ein Mädchen, das kein Mädchen ist und das auch nicht weiß. Dazu mitreißende Operettenmelodien der 1920er-Jahre. Das ist „Benamor“, der Hit gegen den Winterfrust im Theater an der Wien. Was für ein Spaß. Also nicht der, der so klingt, wie ein Deutscher ihn ausspricht, im Stechschritt gesagt und mit hartem Ende. Sondern der, der klingt, wie wenn ihn ein Wiener beschreibt. Mit einem auslaufenden „ssssssss“ und am Schluss ein bisserl mit der Stimme runtergehend und all die Heiterkeit und Ausgelassenheit meinend, die Leichtigkeit des Lebens eben … Dinge, die wir alle mehr als notwendig haben, bevor die Energiefresser des Lebens und die Düsterheit des Winters uns narrisch werden lassen. Musikalisch gesehen ist das alles die Operette. Sollte das sein. Wird das sein. Und zwar demnächst im Musiktheater an der Wien.
https://www.buehne-magazin.com/news/benamor-wer-bin-ich
Unsere „Figaro-Kritik (von Kurt Vlach) steht bereits online, ich gehe morgen näher darauf ein!
Wien/ Staatsoper
Ihr, die Ihr wisst, was Liebe ist: Patricia Nolz betört als Cherubino Bezahlartikel
„Die Hochzeit des Figaro“ in der Staatsoper: Riccardo Fassi ersetzt den Charme und die Gewitztheit der Titelrolle mit Slapstick
Kurier.at.figaro
WIEN/ Staatsoper: MANON von Jules Massenet
Benjamin Bernheim: im Verein mit der so oft gescholtenen » alten Garde « hob er den Abend auf durchschnittliches Niveau. Bertrand de Billy ließ den Opéra-Comique-Ton missen. Und Andrei Şerbans Inszenierung wird von Mal zu Mal schlechter.
(So waren die Gegebenheiten.)
Clemens Unterreiner in der Partie des reichen Pächters Brétigny; Dan Paul Dumitrescu als Comte Des Grieux: nicht nur stimmlich verlässliche Stützen der Aufführung. Sie wissen um die handwerklichen Unzulänglichkeiten der Şerbanschen Arbeit; machen seit Jahren das Beste daraus. Stefan Astakhov wird, fürchte ich, niemals zu einem international gefragten Lescaut reifen. Dazu fehlt es seiner Stimme an Gewicht und Technik. Andrea Giovannini als Guillot de Morfontaine erweist sich ihm als ebenbürtig. Auch er bleibt jede stimmliche Gestaltung seiner kleinen, doch nicht unwichtigen Partie schuldig. (Immerhin ist es Guillot, der mit dem behaupteten Anrecht auf Manon ihren Untergang herbeiführt.)
Kristina Mkhitaryans Stimme ist aus jenem leichtgewichtigen, generischen Material gewebt, das in Tausendschaften die Opernbühnen dieser Welt bevölkert; — und letztendlich uninteressant bleibt. Kaum einmal wollte sich eine Gesangslinie ausbilden; von einer getreulichen Beobachtung der Vortragszeichen kann nicht berichtet werden. N’est-ce plus ma main beispielsweise, mit der Manon das finale Duett des Saint-Sulpice-Bildes eröffnet: Die Phrase sollte vom piano beim Aufstieg auf das mittlere Sopran-› f ‹ nicht einmal mezzoforte erreichen, um danach wieder ins piano zurückgenommen zu werden. Hier: zu laut, zu grob.
https://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=9FBE0274-04C4-E5B1-5D3F0FBBCF499673
Thomas Prochazka/ www.dermerker.com
Neapel: Für NABUCCO 10 Minuten Schlussbeifall, das schaffen wir in Wien selten!
Wien
Oper macht Schule: Wiener Opernsommer lädt Schüler zur Generalprobe ein
Kostenlose Workshops und ein Besuch der Generalprobe von ‚CARMEN‘ erwartet teilnehmende Schulklassen. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2024 mit Mozarts Don Giovanni am Belvedere und der gefeierten Saison 2025 mit Verdis La Traviata in der neuen Opernarena am Heumarkt, setzt der Wiener Opernsommer 2026 seinen Erfolgslauf mit Georges Bizets Meisterwerk Carmen fort. Im Zentrum des diesjährigen Schulangebots steht ein ganz besonderes Erlebnis: der exklusive Besuch der Generalprobe von Carmen – ergänzt durch eine moderierte Einführung und persönliche Einblicke des Leading Teams des Wiener Opernsommers. Darüber hinaus gibt es auch das beliebte Angebot an junge Opernfans – und all jene, die es vielleicht dadurch werden – wieder: Workshops im Klassenzimmer in Wien und Niederösterreich. Die Anmeldung läuft bereits, zahlreiche Workshop-Termine sind bereits gebucht. Es empfiehlt sich daher, rasch zu sein, um Carmen als Schulklasse hautnah zu erleben.
OTS-Presseaussendung
CD: SONY bringt die CD mit dem Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker unter Yannik Nezet-Séguin bereits auf den Markt
Das weltweit berühmteste klassische Musikereignis, erstmals mit Yannick Nezet-Séguin am Pult, erscheint bei Sony Classical digitat, als Doppelalbum, Vinyl, auf DVD und Blu-ray.
Neujahrskonzert 2026
Box-Set, 12″ vinyl sleeve-jacket

