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21. JÄNNER 2026 – Mittwoch

21.01.2026 | Tageskommentar

 

Wien
„Benamor“ im Musiktheater an der Wien: „Das Spiel mit den sexuellen Identitäten wirkt heutig“
Ganz schön queer ist die Handlung der Zarzuela „Benamor“, die am 23. Jänner im Musiktheater an der Wien Premiere hat. Regisseur Christof Loy erklärt, wie er das Publikum fordert.Eine Prinzessin, die verheiratet werden soll, in Wahrheit aber ein Prinz ist; ein Sultan, hinter dem eine Frau steckt, die sich ihrer Geschlechtsidentität bewusst wird, als sie sich in einen Brautwerber ihrer Schwester verliebt: Ganz schön queer ist die Handlung der Zarzuela „Benamor“, die Christoph Loy im Musiktheater an der Wien inszeniert. Dabei wurde das Werk von Pablo Luna, das nun erstmals in Österreich läuft, 1923 uraufgeführt. Wie er den zweifachen Geschlechtertausch durch seine Besetzung auf die Spitze treibt, erklärte Loy im „Presse“-Gespräch.
DiePesse.com.benamor

„Benamor“: Wer bin ich?
Ein Bub, der kein Bub ist und das nicht weiß. Ein Mädchen, das kein Mädchen ist und das auch nicht weiß. Dazu mitreißende Operettenmelodien der 1920er-Jahre. Das ist „Benamor“, der Hit gegen den Winterfrust im Theater an der Wien. Was für ein Spaß. Also nicht der, der so klingt, wie ein Deutscher ihn ausspricht, im Stechschritt gesagt und mit hartem Ende. Sondern der, der klingt, wie wenn ihn ein Wiener beschreibt. Mit einem auslaufenden „ssssssss“ und am Schluss ein bisserl mit der Stimme runtergehend und all die Heiterkeit und Ausgelassenheit meinend, die Leichtigkeit des Lebens eben … Dinge, die wir alle mehr als notwendig haben, bevor die Energiefresser des Lebens und die Düsterheit des Winters uns narrisch werden lassen. Musikalisch gesehen ist das alles die Operette. Sollte das sein. Wird das sein. Und zwar demnächst im Musiktheater an der Wien.
https://www.buehne-magazin.com/news/benamor-wer-bin-ich

Unsere „Figaro-Kritik (von Kurt Vlach) steht bereits online, ich gehe morgen näher darauf ein!

Wien/ Staatsoper
Ihr, die Ihr wisst, was Liebe ist: Patricia Nolz betört als Cherubino  Bezahlartikel
„Die Hochzeit des Figaro“ in der Staatsoper: Riccardo Fassi ersetzt den Charme und die Gewitztheit der Titelrolle mit Slapstick
Kurier.at.figaro

WIEN/ Staatsoper: MANON von Jules Massenet

 

Benjamin Bernheim: im Verein mit der so oft gescholtenen » alten Garde « hob er den Abend auf durchschnittliches Niveau. Bertrand de Billy ließ den Opéra-Comique-Ton missen. Und Andrei Şerbans Inszenierung wird von Mal zu Mal schlechter.
(So waren die Gegebenheiten.)

Clemens Unterreiner in der Partie des reichen Pächters Brétigny; Dan Paul Dumitrescu als Comte Des Grieux: nicht nur stimmlich verlässliche Stützen der Aufführung. Sie wissen um die handwerklichen Unzulänglichkeiten der Şerbanschen Arbeit; machen seit Jahren das Beste daraus. Stefan Astakhov wird, fürchte ich, niemals zu einem international gefragten Lescaut reifen. Dazu fehlt es seiner Stimme an Gewicht und Technik. Andrea Giovannini als Guillot de Morfontaine erweist sich ihm als ebenbürtig. Auch er bleibt jede stimmliche Gestaltung seiner kleinen, doch nicht unwichtigen Partie schuldig. (Immerhin ist es Guillot, der mit dem behaupteten Anrecht auf Manon ihren Untergang herbeiführt.)

Kristina Mkhitaryans Stimme ist aus jenem leichtgewichtigen, generischen Material gewebt, das in Tausendschaften die Opernbühnen dieser Welt bevölkert; — und letztendlich uninteressant bleibt. Kaum einmal wollte sich eine Gesangslinie ausbilden; von einer getreulichen Beobachtung der Vortragszeichen kann nicht berichtet werden. N’est-ce plus ma main beispielsweise, mit der Manon das finale Duett des Saint-Sulpice-Bildes eröffnet: Die Phrase sollte vom piano beim Aufstieg auf das mittlere Sopran-› f ‹ nicht einmal mezzoforte erreichen, um danach wieder ins piano zurückgenommen zu werden. Hier: zu laut, zu grob.

https://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=9FBE0274-04C4-E5B1-5D3F0FBBCF499673

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

Neapel: Für  NABUCCO 10 Minuten Schlussbeifall, das schaffen wir in Wien selten!

Dieci minuti di applausi per la prima del Nabucco di Giuseppe Verdi, diretta da Riccardo Frizza per la regia di Andreas Homoki.
Particolarmente apprezzati il Coro del Teatro San Carlo, Ludovic Tézier nel ruolo di Nabucco, Marina Rebeka Abigaille e Michele Pertusi Zaccaria.
Quattro le repliche fino a sabato 31 gennaio, prossime al sold-out.
Info e ticket 👉 https://www.teatrosancarlo.it/spettacoli/nabucco/
Ph. Luciano Romano

 

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Wien
Oper macht Schule: Wiener Opernsommer lädt Schüler zur Generalprobe ein
Kostenlose Workshops und ein Besuch der Generalprobe von ‚CARMEN‘ erwartet teilnehmende Schulklassen. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2024 mit Mozarts Don Giovanni am Belvedere und der gefeierten Saison 2025 mit Verdis La Traviata in der neuen Opernarena am Heumarkt, setzt der Wiener Opernsommer 2026 seinen Erfolgslauf mit Georges Bizets Meisterwerk Carmen fort. Im Zentrum des diesjährigen Schulangebots steht ein ganz besonderes Erlebnis: der exklusive Besuch der Generalprobe von Carmen – ergänzt durch eine moderierte Einführung und persönliche Einblicke des Leading Teams des Wiener Opernsommers. Darüber hinaus gibt es auch das beliebte Angebot an junge Opernfans – und all jene, die es vielleicht dadurch werden – wieder: Workshops im Klassenzimmer in Wien und Niederösterreich. Die Anmeldung läuft bereits, zahlreiche Workshop-Termine sind bereits gebucht. Es empfiehlt sich daher, rasch zu sein, um Carmen als Schulklasse hautnah zu erleben.
OTS-Presseaussendung

CD: SONY bringt die CD mit dem Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker unter Yannik Nezet-Séguin bereits auf den Markt

Das weltweit berühmteste klassische Musikereignis, erstmals mit Yannick Nezet-Séguin am Pult, erscheint bei Sony Classical digitat, als Doppelalbum, Vinyl, auf DVD und Blu-ray. 


Neujahrskonzert 2026
Box-Set, 12″ vinyl sleeve-jacket

Seit Jahrzehnten präsentieren die Wiener Philharmoniker ihrem Publikum zum Jahreswechsel ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus dem reichen Repertoire der Strauß-Dynastie und deren Zeitgenossen. Diese Neujahrskonzerte erfreuen sich nicht nur im Musikvereinssaal in Wien großer Beliebtheit, sondern genießen durch die weltweite Übertragung, die mittlerweile über 150 Länder via TV und Stream von rund 50 Millionen Zuschauer erreicht, ein hohes Maß an Bekanntheit und Popularität im In- und Ausland.

TRADITION UND GESCHICHTE

Die Geschichte des Neujahrskonzerts
Die internationale Popularität des Neujahrskonzerts erweckt den Eindruck, als ginge die Strauß-Rezeption des Ensembles bis zu Johann Strauß Vater und somit nahtlos bis zum Beginn der Geschichte des Orchesters zurück

 
Produkt Nr. 19802996662 (CD), 19802996689 (DVD), 19802996699 (Blu-ray), 19802996701 (LP)
Die LIVE-Aufnahme des Neujahrskonzerts 2026 wird ab dem 9. Januar digital, ab dem 16. Januar auf CD sowie ab dem 30. Januar auf Vinyl, DVD und Blu-ray und als Visual Album verfügbar sein

Freiburger Barockorchester eröffnet Konzertjahr 2026 im Schloss Esterházy

Copyright: wearegiving.jpg

Mit kräftigem Applaus wurde vergangenen Samstag das Konzertjahr 2026 im Schloss Esterházy in Eisenstadt eingeläutet. Gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Gottfried von Goltz eröffnete Nicolas Altstaedt als Solist am Cello die diesjährige classic.Esterhazy Konzertreihe. 

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ (20.1)

TTT Musiktheater 2026 mit Quanten / Fraktalen. Zurück zu Naturgesetzen,  Alltagsverstand verwirrt und erstaunt!

 

Neben Anker in Dramaturgie, Inszenierung, Regie, in Kunst  komplexe interdisziplinäre Methoden aus Wirtschaft, Recht, Philologie und Naturwissenschaften: 

 Quanten z. B. sind Naturwissenschaft, bilden atomar, subatomar zentrale moderne Physik, erklären Phänomene in Materie und Energie bis zu Mikrokosmen unserer Welt unterhalb von Atomen. Wie Fraktale als zentrales Konzept der Naturwissenschaft, die komplexe, selbstähnliche Strukturen in der Natur beschreiben / erklären.

 Auch wenn Alltagsverstand bei rätselhaften Ergebnissen verwirrt und erstaunt reagiert,  Quantenwelten, Fraktale sind rigorose, empirisch fundierte Naturwissenschaft, innovativer Kosmos innerhalb entdeckter Naturgesetze, von höheren Mächten zur idealen Öffnung neuer Musiktheater – Universen erkoren.

 Davor darf man nicht die Augen schließen: es geht nicht um degenerierten konventionellen Realismus wie Regietheater, es geht um Naturgesetze wie Quanten und Fraktale, die unsere Welt seit Anbeginn ausmachen, formen.
Musiktheater – Durchdringung führt integrative Transzendenz (C. G. Jung) szenischer Gestaltungen zu Bewusstem und Unbewusstem, zu neuem, höherem Bewusstsein von Auditorien und Protagonisten durch Symbolbildung, innere Prozesse. 
 Dienliche, erfassbare Metaphysik illustriert spirituelle oder existenzielle Fragen und Zustände jenseits vitaler Wahrnehmung , z. B. Verhältnis  Seele  – Materie, Wesen des Seins – dem Göttlichen. Metaphysik ist zentral in Philosophie, Bewusstem, spiritueller Kunst, Unbewusstem, Surrealem, Kunst, Traumwelt, Verfremdung, Quanten, Fraktalen, etc..

 Musiktheater muss Hort von Traumgedanken, verdrängten Wünschen, archetypischen Vorstellungen, Phantasie / Phantasma werden, sich mit Surrealismus, mit Unbewusstem, Unterbewusstem, Träumen und Verfremdung der Realität beschäftigen, auf irrationale, unerwartete, symbolische Metaphern zielen, tiefere psychosoziale Wahrheiten erschließen.

 Konventioneller Realismus (z. B. Regietheater) zeugt von völlig deplatzierter Phantasiearmut im Musiktheater. 

 Tim Theo Tinn 19. Jan. 2026

GRAZ/ Musikverein für Steiermark4. Kammerkonzert am Dienstag, 27. Jänner 2026 19.30 – 21.25 Uhr im Kammermusiksaal, Congress Graz

THEY GOT RHYTHM – KONZERT FÜR FRAUENRECHTE
HIDDEN HARMONIES

Duo Roséwa. Foto: Lisa Fokina

Sebastian Breit, Oboe
Sophie Breit, Fagott
Emil Stepanek, Klarinette
Valentina Paetsch, Violine
Benedict Mitterbauer, Viola
Moritz Huemer, Violoncello
Gabriel Meloni, Klavier
Duo Roséwa

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Theater Biel/ Solothurn: La Bohème von Giacomo Puccini

Premiere Biel: 20. Februar 2026, 19:30, Nebia

Premiere Solothurn: 28. Februar 2026, 19:30, Stadttheater
Als Ikone des Opernrepertoires vereint «La Bohème» Poesie und Jugend, Leidenschaft und weltberühmte Melodien! Diese Inszenierung eröffnet einen zeitgenössischen Blick auf eines der grossen Liebesdramen der Operngeschichte und verknüpft Puccinis Werk mit gesellschaftlichen Fragestellungen von anhaltender Aktualität. Eine Einladung, «La Bohème» neu zu entdecken – mit einer emotionalen Intensität, die unmittelbar berührt.

Uraufgeführt am 1. Februar 1896 in Turin unter der Leitung von Arturo Toscanini markiert «La Bohème» einen entscheidenden Wendepunkt im Schaffen des jungen Giacomo Puccini (1858–1924). Angeregt durch Henri Murgers Feuilleton «Scènes de la vie de bohème» sowie Alfred de Mussets «Mademoiselle Mimi Pinson» verdichtete der Komponist hier sein melodisches Genie und sein feines Gespür für dramatische Gestaltung. Er schuf so eine der meistgespielten Opern der Welt, die durch ihre Wahrhaftigkeit und zeitlose Modernität ebenso berührt wie durch ihre berühmte Musik.

Country-music: Aus einfachsten Verhältnissen zum Superstar: Sängerin Dolly Parton ist 80


Dolly Parton

Eigentlich habe sie überhaupt keine Zeit dafür, älter zu werden, sagt Dolly Parton. „Ich habe keine Zeit, mich damit aufzuhalten. Darüber denke ich nicht nach“, sagt die Country-Ikone, die am 19. Jänner 80 Jahre alt wird, jüngst dem People-Magazin. „Schaut euch an, was ich alles gemacht habe in 80 Jahren. Ich fühle mich, als ob ich gerade erst anfange.“
TirolerTageszeitung-de

Die Vereinigten Staaten von Dolly Parton: Die Musikerin liebt angeblich alle – darin liegt ihre Macht: Seit Jahrzehnten können sich selbst zerstrittene Parteien von links und rechts auf Dolly Parton einigen. Nun wird sie 80 Jahre alt.
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Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

An der Grenze zu Kolumbien verbreitet das venezolanische Regime weiterhin Angst und Schrecken. Ein Besuch vor Ort. In der kolumbianischen Region um die Stadt Cúcuta, einem Hotspot des Kokainhandels, sind venezolanische Banden aktiv. In Venezuela geht das Regime derweil mit brutaler Härte gegen seine Gegner vor.
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Grönland sei durch Russland und China bedroht, sagt Trump. Stimmt das?: Rund um Grönland fahren kaum russische oder chinesische Schiffe. Doch weiter nördlich, in der Arktis, arbeiten Moskau und Peking immer enger zusammen – und verfügen dort gegenüber den USA über einen entscheidenden Vorteil.
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Trump fühlt sich «nicht mehr verpflichtet, ausschliesslich an Frieden zu denken» – die Nato versucht ihn zu besänftigen: Grönland – oder hohe Zölle: Die neuste Drohung des amerikanischen Präsidenten erhöht die Nervosität in der Verteidigungsallianz weiter. Der britische Premierminister spricht Klartext.
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Zugunglück in Spanien: wenn das Vertrauen entgleist: Hochgeschwindigkeitszüge galten als Symbol für Spaniens Aufstieg. Das ungeklärte Zugunglück in Andalusien erschüttert die Gewissheit und beleuchtet die Schattenseiten.
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Haushaltskrise in Frankreich: Premierminister Lecornu will jetzt mit der Brechstange regieren: Frankreich steht unter enormem Druck, seine Staatsfinanzen zu sanieren. Premierminister Lecornu hat darum am Montag angekündigt, doch noch den umstrittenen Verfassungsartikel 49.3 anzuwenden. Das könnte funktionieren, wenn ihn die Sozialisten nicht stürzen. Jetzt lesen
Glücklichsein allein macht nicht glücklich: Julian Barnes ordnet seine Vergangenheit: «Abschied(e)» soll Julian Barnes’ letztes Buch sein. Das behauptet der britische Starautor zumindest. Und er verhandelt darin Existenzielles: das Leben, den Tod, die wahre Liebe.
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David Lynch war ein Mann, der von einem anderen Ort zu kommen schien
Vor einem Jahr starb der Regisseur von «Twin Peaks» und «Blue Velvet». Seine Produktionen öffneten einen Blick auf die Wirklichkeit unter der Oberfläche und hinter die Fassaden des Alltäglichen.
Jetzt lesen Sinnlichkeit des Südens: Wilhelm von Gloedens erotische Fotografien aus Taormina sind von zwiespältiger Schönheit: Er gilt als Pionier der männlichen Aktfotografie: Die inszenierten Studien unter freiem Himmel mit jugendlichen Modellen wurden zum Markenzeichen des deutschen Fotografen um 1900. Wilhelm von Gloeden hat aber Sizilien auch verklärt und die Jugendlichen für seine Visionen instrumentalisiert.
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Ein Seelenstriptease vor digital erzeugten Kulissen: Der Film «Nacktgeld» holt Arthur Schnitzler ins Zeitalter virtueller Realitäten: In seinem neuen Werk experimentiert der Schweizer Filmemacher Thomas Imbach mit einer neuartigen Technologie. Zur Entdeckung aber wird seine analog agierende Hauptdarstellerin.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Davos/Schweiz
Mit DIESEM Foto provoziert Trump Europa jetzt

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos steht ein geopolitisch brisanter Konflikt im Fokus: US-Präsident Donald Trump verschärft seine Forderungen nach Grönland-Kontrolle und sorgt mit provokativen Bildern und Posts für neue Spannungen mit europäischen Verbündeten.
oe24.at.trump.provoziert

Das Ende der Männerfreundschaft zwischen Trump und Macron
Frankreichs Präsident warnt in der Schweiz vor „einer Welt ohne Regeln“ und wettert gegen „Imperiale Ambitionen“. Sein Verhältnis zu US-Präsident Trump ist schwierig.
DiePresse.at.trump.macron

Österreich
Gesenkte Mehrwertsteuer: „Schuss ins Knie der Konsumenten“
Lesermeinung. Für Grundnahrungsmittel wie Milch oder Brot sinkt die Mehrwertsteuer ab Juli auf 4,9 Prozent. Von der Community der Kleinen Zeitung kommt viel Kritik. Milch, Butter, Eier, Erdäpfel, Knoblauch, Salate, Karotten und Rüben bis hin zu Speisesalz – Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) hat am Sonntag in der ORF-Pressestunde nicht weniger als 28 konkrete Lebensmittel aufgezählt, die künftig von der Senkung der Mehrwertsteuer betroffen seien. Eine Familie mit zwei Kindern erspare sich laut Babler dadurch rund 100 Euro jährlich – etwa 27 Cent pro Tag. Für Grundnahrungsmittel wie Gebäck, Obst und Gemüse beträgt der Steuersatz demnach ab 1. Juli 2026 nur noch 4,9 Prozent statt wie bisher zehn Prozent. Angaben der Regierung zufolge werde das 400 Millionen Euro schwere Vorhaben zur Gänze gegenfinanziert. Unter anderem soll eine Abgabe für nicht recycelbares Plastik eingehoben werden.
KleineZeitung.at

Politstreit um Bananen. Und was bleibt jetzt von Bablers Einkaufzettel?
Die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel entzweit die Regierung. In der Kritik: der (nicht einmal zuständige) Vizekanzler Andreas Babler, der seine Koalitionspartner mit einem Einkaufszettel überrannte. Also alles zurück auf Anfang? Ein Kommentar von „Krone“-Chefredakteur Klaus Herrmann über die Babler-Liste, unverbindliche Polit-Ansagen und den fehlenden Pfeffer in der Regierung. Nun weiß also Österreich, für welche Lebensmittel ab Jahresmitte die Mehrwertsteuer halbiert wird. Der in seinem Hauptberuf für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport zuständige SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler hat sich in der ORF-Pressestunde als Hobby-Marktkenner geoutet und eine Liste mit den künftig billigeren Grundnahrungsmitteln präsentiert.
https://www.krone.at/4020443

Zu Österreichs Innenpolitik möchte ich mich gar nicht äußern. Wozu soll ich mir unnötig Feinde machen!

Ich wünsche einen schönen Tag! Bei mir in Wien/Meidling ist es saukalt!

A.C. 

 

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