
„Ariadne auf Naxos“: Foto aus einer früheren Aufführung. Copyright: Wiener Staatsoper
Wiener Staatsoper: Heute erste Vorstellung der Serie „ARIADNE AUF NAXOS“
Weitere Termine: 25./28./31. Jänner 2025
Der Haushofmeister: Bernhard Schir
Ein Musiklehrer: Adrian Eröd
Der Komponist: Kate Lindsey
Der Tenor (Bacchus): Michael Spyres
Ein Tanzmeister: Thomas Ebenstein
Lakai: Marcus Pelz
Zerbinetta: Sara Blanch
Die Primadonna (Ariadne): Lise Davidsen * *statt Anna Netrebko
Harlekin: Jusung Gabriel Park
Scaramuccio: Andrea Giovannini
Truffaldin: Simonas Strazdas
Brighella: Daniel Jenz
Najade: Florina Ilie
Dryade: Daria Sushkova
Echo: Ileana Tonca
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Ein großer Abend in der Staatsoper 19.1.2025: CAVALLERIA RUSTICANA und PAGLIACCI
Elina Garanca hat sich als Santuzza mit Nachdruck in die Reihe der besten Vertreterinnen dieser Rolle gestellt…Simionato, Cossotto, Bumbry, Leonie Rysanek, Obratsova…..Sie bietet eitlen Wohlklnang in perfekter Intonation und weiss auch als Figur zu überzeugen, BRAVO! Jonathan Tetelman buchte einen großen Erfolg mit gutem Aussehen und seinen imposanten hohen Tönen, die mir nicht forciert scheinen. In der Melodielage hat er aber nicht das gleiche Format. Was ihm -noch- fehlt ist der gewisse Belcanto – Schmäh. Auch seine Intonation ist gut...
…Im Bajazzo gab es für mich die große Überraschung mit Jonas Kaufmann, ich fand ihn in dieser Partie ganz ausgezeichnet und stelle ihn zu John Vickers, Usunov, King, Domingo, Cossutta usw…
Zum Bericht von „alcindo“
Kulturpolitik
Die Klassik-Zukunft entscheidet sich jetzt (von Axel Brüggemann)
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute geht es um die Frage, wie die Bundestagswahl unsere Klassik-Szene verändern kann, wie Komponisten die GEMA kritisieren und wie sich Musik auch in der Krise wirtschaftlich organisieren lässt.
Ist das das Ende der E-Musik? Der Ton ist auf jeden Fall scharf, wenn Komponistinnen und Komponisten derzeit gegen die Verwertungsgesellschaft GEMA auf die Barrikaden gehen. Der Grund: Die GEMA will die Ausschüttungskriterien für E-Musik ändern. Für einige Komponistinnen und Komponisten kann das zur existenziellen Krise werden. BackstageClassical liegen exklusiv Brandbriefe prominenter Kulturschaffender wie der Komponistin Iris ter Schiphorst, («die Reform ist eine Revolution von oben«), dem Präsidenten der Akademie der Künste, Manos Tsangaris, (»Die Reformpläne sind eine Art Abschaffung der E-Musik«) und dem Vizepräsidenten der Sächsischen Akademie der Künste, Ekkehard Klemm vor, in denen sie die GEMA bitten, die Verteilungskriterien offenzulegen, einen fairen Dialog zu führen und transparent zu sein. Der Vorsitzende des Komponistenverbandes, Moritz Eggert, schreibt: »Würde Johann Sebastian Bach in diesem neuen System wirken, er wäre bei der GEMA ein kleines Licht, ohne jede Chance auf ordentliche Mitgliedschaft, da seine Aufführungen allesamt kein Inkasso im heutigen Sinn erbrächten.« Alle Hintergründe hier…
…Die anstehenden Wahlen in Deutschland werden auch erheblichen Einfluss auf die Strukturen der klassischen Musik haben. Einer der Spitzenkandidaten für die Nachfolge von Claudia Roth als Kulturstaatssekretärin im Bundeskanzleramt könnte – wenn es zu einer »großen Koalition« käme – Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda sein. Er ist derzeit wohl einer der fähigsten Kulturpolitiker und hat gerade den Kulturhaushalt in der Hansestadt um 11 Prozent erhöht. »Das Bewusstsein für kulturelle Investitionen bleibt hier erhalten, weil wir im engen Dialog mit den Einrichtungen stehen«, so Brosda. Genau das Gegenteil gilt für Joe Chialo, Berlins Kultursenator, der nun erneut für Probleme sorgt. Weil sich zahlreiche seiner Kürzungen nicht wie geplant umsetzen lassen, muss die Kulturverwaltung nun an anderer Stelle Geld streichen – das betrifft auch Einrichtungen, die bislang verschont geblieben sind. Beobachter sprechen von »Chaos«. Hinzu kommt auch ein neuer Skandal um die Sanierung der Komischen Oper. Und die AfD von Alice Weidel? In einem großen Essay habe ich mich mit den kulturellen Forderungen und den Protagonisten der AfD auseinandergesetzt. Staatliche Förderungen sollen radikal gekürzt werden. Kultur nur unterstützt, wenn sie den Menschen auch gefällt – und: wenn sie die Heimat stärkt. Hier geht es zum Essay durch die Kulturwelt der AfD.
https://backstageclassical.com/willkommen-in-der-neuen-klassik-woche-2/
Wiener Volksoper: Angebot für Oper und Operette: 1 plus 1 gratis
Liebes Publikum,
es ist ein besonderes Werk, das im Februar zurück in den Spielplan kommt, und für das wir Ihnen als treuen Besucher:innen ermäßigte Karten anbieten können: Puccinis La rondine. Zwischen großer Oper und dem Charme der Wiener Operette angesiedelt, bietet es großartige Musik: „Puccini wäre glücklich gewesen. Das Publikum war es auch“, schrieb Radio Klassik zur Premiere.
Kurzentschlossene können diesen Mittwoch, 22. Jänner, Ruth Brauer-Kvam und Robert Palfrader dabei zusehen, wie sie eine Hommage an zwei Operettenstars, die Musik und den Humor gestalten: Ein bisschen trallalala.
1 plus 1 gratis
für
La rondine am 1., 7., 11., 14., 20., 28. Februar; 10. März

und
Ein bisschen trallalala am 22. Jänner
Wenn Sie bereits Karten für die Vorstellungen gekauft haben, nutzen Sie doch das Angebot, um jemanden mitzunehmen und so eine Freude zu bereiten!
Wien/ Musiktheater an der Wien
„Das Spitzentuch der Königin“: Bejubelte Wiedereröffnung mit Strauss
Das Theater an der Wien wurde nach der Renovierung szenisch wiedereröffnet. Mit Politsatire, verstärkten Stimmen und wenig Walzerschmelz.
Kurier.at
Unfallfrei mit dem „Spitzentuch der Königin“
Die erste szenische Produktion im Musiktheater an der Wien wird zur schrill überdrehten Operettensatire auf Basis einer ambivalenten Rarität von Johann Strauß
DerStandard.at.story
„Das Spitzentuch der Königin“ im Theater an der Wien: Ist der Kampf für die Operette aussichtslos? (Bezahlartikel)
Eine altbackene Inszenierung und ein bemühtes, aber mittelmäßiges Ensemble können Johann Strauß’ einstiges Erfolgsstück nicht wiederbeleben. Auf der Bühne zeigt nur einer den nötigen Operetten-Esprit.
DiePresse.com
Strauss-Rarität wird zum Fest der Fantasie (Bezahlartikel)
Kritik. Zur Wiedereröffnung spielt das Theater an der Wien „Das Spitzentuch der Königin“.
KleineZeitung.at
Wien/ Musikverein
Wenn uns Asmik Grigorian in den Schlummer singt…kann es etwas Schöneres geben?
Der Höhepunkt des Konzerts der Wiener Symphoniker waren die “Vier letzten Lieder” von Richard Strauss, in der herzergreifenden Interpretation der großen Asmik Grigorian.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Musikverein: Asmik Grigorian hypnotisierte mit Strauss’ „Vier letzten Liedern“ (Bezahlartikel)
DiePresse.com
Theater Dortmund – Don Giovanni
Von Elviras Register, Zerlinas Kondomen und Annas Nachwuchs Mozart und sein Meisterwerk halten auch das locker aus: Regisseurin Ilaria Lanzino verheddert sich in ihrer ambitionierten wie feministischen „Don Giovanni“-Interpretation.
concerti.oper.de
„Johann Strauss 2025“: Riesenrad & Ringelspiel – es dreht und es dreht sich

Foto: Herwig Prammer
Die runden Gedenktage für Johann Strauss Sohn, den Walzerkönig, den musikalischsten Urwiener, sind immer ordentlich gewürdigt worden. 1975 sein 150. Geburtstag, 1999 sein 100. Todestag. Geblieben sind umfangreiche Dokumentationen, Kataloge, musikwissenschaftliche Aufarbeitung. Heuer, zweihundert Jahre heimisches Walzergenie, gibt es die stolze „Johann Strauss 2025 Wien“-Veranstaltungsreihe mitzuerleben. Wiens Stadtverwaltung hat sich mit einer 22 Millionen Euro Subvention eingestellt, um im Kulturspektakel aufwendig eine Alt-Wien-Remassuri anzukurbeln. Nun, nicht so ganz Alt-Wien: Mit Blickwinkel auch ein bisschen auf heimische Kreativität. Roland Geyer, zuletzt Verantwortlicher für die Vereinigten Bühnen Wien, hat sich um ein reichhaltiges Programm bemüht, bietet über das Jahr verteilt 65 Produktionen an 69 Locations (zuvor einmal = Spielstätte) an.
Da drehen sich gleich zum Auftakt das Riesenrad im Prater und ein poppiges Ringelspiel. Das unermüdliche Gedrehe des aufgebauten Ringelspiels auf der Bühne des Theaters an der Wien in der neuen Produktion der Operette „Das Spitzentuch der Königin“, Uraufführung 1880 hier im Haus, hält die Aufmerksamkeit wach. Doch vor allem: Es ist eine Operette mit Supermusik. Nichts Neues für Kenner, doch das Premierenpublikum ist voll Überraschungen vergnügt in der Inszenierung von Christian Thausing in einem überkandidelten komödiantischen Spiel mitgegangen. Spät, erst im reiferen Musikeralter als Vierzigjähriger, hat Strauss zahlreiche Bühnenwerke zu schreiben begonnen. Erfolgreich sind sie damals alle gewesen. Nicht so ganz: Als theatralischer Blindgänger ist „Blindekuh“ (1878) verspottetet worden. Und auch die kritischen Reaktionen auf das Libretto von „Die Göttin der Vernunft“, 1897, seine letzte vollendet Operette, haben der Legende Strauss zugesetzt.
Im 20. Jahrhundert haben die Theaterleute wegen der diversen wohl heikleren Storys Angst gehabt, musikalisch so starke Werke wie „Ritter Pásmán“, die umjubelte „Fürstin Ninetta“ etc., etc. in das Repertoire aufzunehmen. Als Reisser haben sich „ Die Fledermaus“, „Der Zigeunerbaron“, „Eine Nacht in Venedig“ wie als Nachtrag „Wiener Blut“ zu sehr bewährt. Jetzt belehrt „Das Spitzentuch der Königin“ trotz belangloser Handlung: der Walzerkönig bereitet auch hier Musikfreunden ein reines Hörvergnügen…
Weiterlesen in den „Infos des Tages“ oder unter https://onlinemerker.com/johann-strauss-2025-riesenrad-ringelspiel-es-dreht-und-es-dreht-sich/
Dvořáks „Symphonie aus der Neuen Welt“ oder: Wie kam die Musik nach Amerika?
Alles blickt in die USA. Wir fragen uns: Wie kam die Musik nach Amerika? Und wieviel amerikanische Elemente stecken in Antonin Dvořáks Neunter Symphonie, die allgemein als Startschuss zu einer eigenen Kunstmusik der USA gesehen wurde. Vieles klingt in dieser „Symphonie aus der Neuen Welt“ tatsächlich nach Spirituals, vieles hat auch die kommenden Generationen dazu ermutigt, Volksmusik in „ernsthafte“ Kompositionen einfließen zu lassen. Manches aber hat Dvořák in seinem Gastland auch vorgefunden. Anderes wieder beanspruchen tschechische Forscher eher für Prag als für New York – akustische Einblicke in ein heikles Thema kultureller Aneignungen.
Die Presse.com
Linz
Gelungene musikalische Uraufführung in Linz
Eine „musikalische Geschichte“ hat der Wiener Komponist Helmut Jasbar mit „Unsere Kinder der Nacht“ geschrieben. In dem Werk suchen Kinder, die sich in ihrer Zukunftsangst von den Erwachsenen nicht ernstgenommen fühlen, Hilfe im Reich der Nacht. Im Linzer Musiktheater war am Sonntag Premiere.
https://ooe.orf.at/stories/3289868/
Graz
Oper Graz: „Die Trojaner“ ringen mit den Geistern des Krieges
https://www.krone.at/3659379
Der trojanische Krieg findet statt. Jetzt!
Oper Graz / Les Troyens
DrehpunktKultur.at
Die Trojaner“ verweigern sich dem Pomp (Bezahlartikel)
Kritik. Von wegen große Oper! In der Grazer Oper wirken Hector Berlioz‘ „Trojaner“ wie ein Kammerspiel, das bisweilen aus den Fugen gerät. Nicht zum Schaden des Erlebnisses.
KleineZeitung.at
In der Grazer Oper triumphieren zum Jubiläum die Trojaner (Bezahlartikel)
Eine stimmige, wunderbar musizierte Produktion von Berlioz’ „Les Troyens“ nimmt an der Grazer Oper zunehmend Fahrt auf. Man kann gern erst nach der ersten Pause kommen – verpassen sollte man es aber nicht.
DiePresse.com
SOFIA/ Nationaloper: Adriana Lecouvreur und die Ehrung einer Legende

Giuseppe Infantino, Vittoria Yeo. Copyright by Svetoslav Nikolov-Chapi
Am 17. Januar 2025 erlebte die Opernwelt einen außergewöhnlichen Abend in Sofia: Anlässlich des 90. Geburtstags der legendären Operndiva Raina Kabaivanska widmete die Sofia Oper und Ballett eine Neuproduktion von Francesco Cileas „Adriana Lecouvreur“ dieser herausragenden Künstlerin. Vier ihrer Meisterschüler kamen zusammen, um ihre bemerkenswerten Karrieren zu feiern und die Strahlkraft ihrer Mentorin zu ehren. Ein Abend, der gleichermaßen als Hommage an eine unvergessliche Persönlichkeit und als Beleg für die nachhaltige Wirkung ihrer Lehre diente…
Zum Bericht von Dirk Schauß
Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera • Opernhaus Zürich • Dernière: 19.01.2024
Oscar war noch immer nicht beim Optiker
Oscar war noch immer nicht beim Optiker: vielleicht schafft er’s ja bis zur Wiederaufnahme. Ohne das ewige Brille-Hochschieben wäre die Inszenierung vielleicht etwas weniger «englisch», würde aber keinesfalls an Qualität und Stringenz einbüssen.

Foto © Herwig Prammer
Zum Bericht von Jan Krobot
Imre Kálmán: Die Csárdásfürstin • Theatergesellschaft Beinwil am See im Löwensaal zu Beinwil am See AG • Premiere: 18.01.2025
Ein herrlicher Abend: Operette, wie sie sein soll!
Die Schweizer Operettenszene lebt. Innerhalb von zweieinhalb Monaten kommen die Hauptwerke Imre Kálmáns zur Aufführung.

Foto © Theatergesellschaft Beinwil am See
Zum Bericht von Jan Krobot
Film

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE
Filmstart: 16. Jänner 2025
A REAL PAIN
USA / 2024
Drehbuch und Regie: Jesse Eisenberg
Mit: Jesse Eisenberg, Kieran Culkin.u.a.
Auf Groß-mutters Spuren
Die Jewish Heritage Tours, in deren Rahmen sich amerikanische Juden nach Europa aufmachen, um zu sehen, wo ihre Vorfahren und Verwandten ermordet wurden, haben in den USA einen hohen Stellenwert. Es ist nicht der übliche Europa-Trip, wenn man hier Gedenkstätten und auch Vernichtungslager besucht. Es geht um die Welt, aus der sie kommen und von der die meisten gar nichts wissen. Die Cousins David und Benji haben allerdings einen ganz konkreten Grund für diese Reise nach Polen. Sie wollen noch mehr als die anderen , nämlich das Haus sehen, in dem ihre Großmutter Doris vor ihrer Flucht gelebt hat. Die alte Dame hat den beiden offenbar viel bedeutet, und nach ihrem kürzlichen Tod unternehmen die jungen Männer die Pilgerfahrt gleichsam zu ihren Ehren…
Das klingt kitschiger, als es ausfällt. Jesse Eisenberg, der als Hauptdarsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent fungiert, war hier offenbar persönlich tief beteiligt, wenn man liest, dass das Haus der Großmutter, das die Cousins am Ende finden, das echte Haus von Eisenbergs echter Großmutter war…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Flugzeugmechaniker und prestigeträchtige Einheiten als Kanonenfutter? In Kiew herrscht Aufruhr: Militärexperten sehen die Skandale in der ukrainischen Armee als Ausdruck von Systemfehlern und Inkompetenz. Nun reagiert Selenski, denn das Vertrauen der Gesellschaft ist angeschlagen.
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Auf Wahlkampftermin mit Olaf Scholz: Selbst SPD-Mitglieder glauben nicht mehr an einen Sieg des Kanzlers: Der deutsche Regierungschef will sein Amt behalten und tourt durch die Bundesrepublik. Sonntagmittag ist er in Schwalbach am Taunus. Dort macht er allerdings nicht den Eindruck, das Ruder noch einmal herumreissen zu können.
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Ein Jahr Handyverbot an Schulen: Das sind die Erfahrungen der Niederlande: Mehr Konzentration und weniger Mobbing: Auch in der Schweiz und Deutschland wird der Ruf nach einheitlichen Regeln lauter. Die niederländischen Schüler haben plötzlich ungeahnte «Probleme».
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Ein Politiker der Grünen muss wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung seine Karriere beenden. Nun kommt heraus: Die Frau, die ihn beschuldigte, gibt es nicht: Stefan Gelbhaar verlor seine Direktkandidatur und musste auf seinen Platz auf der Landesliste verzichten. Doch die wichtigste Betroffene existiert nicht. Der Fall könnte auch Robert Habeck schaden.
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Alltag im Weissen Haus – legendäre Bilder aus dem Leben von 10 amerikanischen Präsidenten: Der Tag der Inauguration von Donald Trump ist auch ein doppelter Zügeltermin. Die Familie Biden zieht aus – die Familie Trump zum zweiten Mal ein. Das Fotoarchiv des Weissen Hauses gewährt einen Einblick in das Privatleben der Präsidentenfamilien.
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Donald Trump tanzt bereits vor seiner Inauguration und prophezeit seinem Land «beispiellosen Erfolg»: Wegen eisiger Kälte findet die Amtseinführung in den USA erstmals seit vierzig Jahren im Innern des Capitols statt. Mit Zehntausenden Anhängern zelebrierte Trump bereits am Vorabend an seinem «Victory Rally». Er versprach ihnen, «jede einzelne Krise» schnell zu lösen.
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Absage an einen «Öxit»: Die FPÖ feiert ihren Erfolg und macht einen Schritt auf die ÖVP zu: An ihrem Neujahrstreffen ist Herbert Kickl als wahrscheinlicher neuer Bundeskanzler in einer neuen Rolle und verzichtet auf allzu scharfe Provokationen. Derweil gewinnt die FPÖ auch im Burgenland.
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In Gaza schweigen die Waffen, die ersten Geiseln kommen frei, und Polizeiminister Ben-Gvir tritt zurück: Mit etwas Verzögerung trat am Sonntagmorgen endlich die langersehnte Waffenruhe in Gaza in Kraft. Während in Israel im Verlaufe des Tages die ersten freigelassenen Geiseln empfangen werden, ist Polizeiminister Itamar Ben-Gvir zurückgetreten.
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Ex-«Tagesschau»-Redakteur Alexander Teske über seine ehemaligen Kollegen bei der ARD: «Sie sind die klassische Stammwählerschaft der Grünen»: Im Bericht «Inside Tagesschau» zeigt ein langjähriger Mitarbeiter der ARD auf, wie einseitig gebührenfinanzierte Medien berichten – und dass das ein strukturelles Problem ist.
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Der deutsche Herbst kehrt wieder: Im «Tatort» aus Stuttgart finden in Stammheim Hinrichtungen statt: Küsschen hier, Sektchen dort, dann kommt der illustre Empfang gehörig aus dem Takt. Geiselnehmer bestimmen das weitere Abendprogramm. Ein dunkeldeutscher Fall.
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Der unendliche Schlussakt: Benjamin Netanyahu harrt auf der politischen Bühne aus, um sich selber zu retten: Benjamin Netanyahu hatte seine Rolle als Beschützer Israels gefunden. Der Nimbus wurde am 7. Oktober zerstört. Seither verfolgt Netanyahu eine Mission in eigener Sache, schreibt der israelische Schriftsteller Ron Segal.
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Anita Berber feierte den Hedonismus – und provozierte, bis die Sittenwächter kamen: In den frühen 1920er Jahren war Anita Berber eine Ikone der Berliner Libertinage. Dann wurde die Tänzerin und Schauspielerin zum Opfer ihres Drogenkonsums, wie eine neue Biografie zeigt.
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Eugen Gomringer kam aus dem Urwald in die Schweiz und schrieb Gedichte, die man auch bloss anschauen kann. Heute wird er hundert Jahre alt: Der Schweizer Dichter Eugen Gomringer hat die konkrete Poesie erfunden. Wie ein wilder Streit in Berlin vor wenigen Jahren bewies, hat sie nichts von ihrer revolutionären Kraft verloren.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Wien
Neue Attraktion: Bäume fallen für Park von André Heller
Am Mühlschüttel an der Oberen Alten Donau ließ die Stadt die Pachtverträge für Einzelgrundstücke an Privater auslaufen und legte sie zusammen, um diesen Bereich für die Allgemeinheit attraktiver zu gestalten. Im September vorigen Jahres schließlich kündigte man eine neue Attraktion an. Ein besonderer Park am Mühlschüttel soll bis September 2025 auf 28.000 Quadratmetern entstehen. André Heller soll dort erstmals in seiner Heimatstadt eine Natur- und Kunstoase in seinem unverwechselbaren Stil verwirklichen.
oe24.at
USA
Anhaltende Scheidungsgerüchte um Ehe der Obamas: Das sagen Insider
Barack und Michelle Obama scheinen bemüht zu sein, kursierenden Spekulationen um ein nahendes Ehe-Aus den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Kurier.at
Kitzbühel
Schwarzenegger wartet schon: Der Ansturm auf Kitzbühel
Wengen, Cortina, Kitzbühel – wie sehr uns Skiklassiker begeistern und warum die Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm ein Highlight wird. Sieger sind von Vorteil, aber das Event allein kann schon die Augen jugendlicher Talente leuchten lassen.
DiePresse.com
Wann ist einer ein „Toter“, wann ein „Märtyrer“?
Arabische Medien schaffen Tote erster und zweiter Klasse. Dem Westen ist das nicht fremd.
DiePresse.com
Gestern wurde auf die Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident auf so ziemlich allen TV-Stationen ausführlich eingegangen. Im Mittelpunkt: Melanias Hut. Meine Frau sieht sich heute in einem Hutgeschäft um, ob sie einen ähnlichen Deckel findet!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

